Thalia.de

Der letzte Engel 01

Band 1

(3)
Virtuos, vielschichtig, überraschend - ein abgründiger fantastischer Thriller von SPIEGEL Bestsellerautor Zoran Drvenkar!


Motte ist sechzehn Jahre alt, als der Tod an seinem Fenster kratzt. An einem harmlosen Wochenende kurz nach Mitternacht bekommt er eine anonyme E-Mail:
sorry für die schlechte nachricht
aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein
wir wollten nur, dass du das weißt
Mieser Scherz, denkt Motte, wird aber dennoch ein wenig nervös und beschließt, die Nacht durchzumachen. Natürlich schläft er ein und natürlich wacht er auf - und fühlt sich wie immer.
Bis darauf, dass sein Herz nicht mehr schlägt. Und dann sind da noch diese zwei Flügel auf seinem Rücken ...



Portrait
Zoran Drvenkar, geb. wurde 1967 in Kroatien, zog als Dreijähriger mit seinen Eltern nach Berlin. Seit über 20 Jahren arbeitet er als freier Schriftsteller. Zoran schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke und Kurzgeschichten über Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er wurde für seine Bücher mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Zoran Drvenkar lebt heute in der Nähe von Berlin.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 08.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-40134-7
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 184/125/43 mm
Gewicht 476
Verkaufsrang 20.062
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 28855194
    Das also ist mein Leben
    von Stephen Chbosky
    (28)
    Buch
    12,99
  • 33710290
    Unendliche Sehnsucht / Dead Beautiful Bd.2
    von Yvonne Woon
    (4)
    Buch
    8,95
  • 35147049
    Angelfall
    von Susan Ee
    (11)
    Buch
    12,99
  • 40165243
    Die Liebe / Ewiglich Trilogie Bd.3
    von Brodi Ashton
    Buch
    9,99
  • 30504027
    Sternenfeuer 01 : Gefährliche Lügen
    von Amy Kathleen Ryan
    (19)
    Buch
    16,99
  • 37284253
    Forbidden
    von Tabitha Suzuma
    (2)
    Buch
    9,99
  • 32017891
    Der letzte Engel Bd.1
    von Zoran Drvenkar
    (11)
    Buch
    16,99
  • 37818191
    Poison Princess Bd.1
    von Kresley Cole
    (8)
    Buch
    9,99
  • 26192979
    Vyrad / Die Erben der Nacht Bd.5
    von Ulrike Schweikert
    (4)
    Buch
    12,99
  • 4184931
    Der Erdbeerpflücker / Erdbeerpflücker-Thriller Bd.1
    von Monika Feth
    (50)
    Buch
    8,95
  • 31997624
    Die Welt, wie wir sie kannten / Die letzten Überlebenden Bd.1
    von Susan Beth Pfeffer
    (9)
    Buch
    9,99
  • 41114622
    Märchenmond
    von Wolfgang Hohlbein
    Buch
    12,95
  • 39145643
    Bevor er es wieder tut
    von Christine Dunker
    (1)
    Buch
    8,95
  • 45189656
    Worte für die Ewigkeit
    von Lucy Inglis
    (6)
    Buch
    19,99
  • 44187084
    Die Magie der Namen
    von Nicole Gozdek
    (31)
    Buch
    16,99
  • 44290783
    These Broken Stars. Lilac und Tarver
    von Amie Kaufman
    (38)
    Buch
    19,99
  • 42436186
    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    von Melissa Grey
    Buch
    14,99
  • 45120128
    Liv, Forever
    von Amy Talkington
    (1)
    Buch
    8,95
  • 43962009
    Maybe Someday
    von Colleen Hoover
    (19)
    Buch
    12,95
  • 40953007
    Könnte ich meine Sehnsucht nach dir sammeln
    von Zoran Drvenkar
    (2)
    Buch
    22,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Engel ohne Religion ist fast unmöglich - aber eben nur fast“

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

"Der letzte Engel" ist der neue Roman von Zoran Drvenkar. Nach "Sorry", einem unfassbar spannenden Thriller, war meine Erwartung an diesen neuen Roman entsprechend hoch – und sie wurde mehr als erfüllt! Engel ohne Religion ist fast unmöglich, aber Zoran hat es möglich gemacht und eine äußerst spannende und faszinierende Geschichte geschrieben. "Der letzte Engel" ist der neue Roman von Zoran Drvenkar. Nach "Sorry", einem unfassbar spannenden Thriller, war meine Erwartung an diesen neuen Roman entsprechend hoch – und sie wurde mehr als erfüllt! Engel ohne Religion ist fast unmöglich, aber Zoran hat es möglich gemacht und eine äußerst spannende und faszinierende Geschichte geschrieben. Eine gelungene Mischung aus Historischem und Fantasy, mit der Spannung eines guten Krimis und der Düsternheit eines echten Thrillers.
Bei den Protagonisten von "Der letzte Engel" sind alle Altersstufen vertreten. Vom knallharten alten Knacker, der mit der ewigen Rache in der Brust durch die Gegend läuft, über den verlorenen Teenager, der eigentlich nur Teenager sein will und sich selbst eines Morgens nicht mehr wiedererkennt, bis zur Zehnjährigen, die voller Trauer ist und sich das Schicksal der Welt auf die Schultern geladen hat. Der Autor entwickelt Intrigen, die sich über Kontinente spannen, reist vor und zurück in der Zeit, deckt nach und nach verschiedene Geheimnisse auf … und als Leser klebt man einfach an den Zeilen und gelangt auf einmal am Ende an. Und dann ist es doch nicht zu Ende. Die Geschichte geht weiter. Im nächsten Band, dessen Titel und Erscheinen leider noch nicht bekannt sind.
Das Lesevergnügen wird ein wenig getrübt durch den Frust, dass man nicht direkt weiterlesen kann, seufz. Ansonsten ist dieses Buch absolut empfehlenswert! Übrigens auch für Erwachsene, denn es läuft offiziell als Jugendbuch.

„Großartiges Buch ohne Liebesgeschichte!“

Anna Riedl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Motte ist der letzte Engel. Aber leider ist das nicht ganz so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn dafür musste er sterben. Lars ist sein Begleiter und der Erste, der Motte sehen kann. Mona kann Erinnerungen berühren und hat Esko aus der Vergangenheit geholt. Und dann gibt es da noch "die Familie" und "die Bruderschaft".

In
Motte ist der letzte Engel. Aber leider ist das nicht ganz so toll, wie es sich vielleicht anhört, denn dafür musste er sterben. Lars ist sein Begleiter und der Erste, der Motte sehen kann. Mona kann Erinnerungen berühren und hat Esko aus der Vergangenheit geholt. Und dann gibt es da noch "die Familie" und "die Bruderschaft".

In diesem spannenden ersten Band um den letzten Engel lässt Zoran Drvenkar uns durch verschiedene Blickwinkel erkennen, wie die Geschichten all dieser Personen zusammenhängen und was es mit der Prophezeiung um den letzten Engel auf sich hat.

„Beeindruckend anders“

Marlis Voigt, Thalia-Buchhandlung Weimar

Die Geschichte beginnt mit Esko, Mona und Motte. Esko der einst Flügel besaß, aber sie in einer Schlacht verlor. Mona die ebenfalls kein Mensch mehr ist und die die Erinnerungen der Menschen berühren kann. Und Motte, der 16 jährige Teenager an dem sich Vergangenheit und Zukunft brechen.

Motte ist eine der Hauptfiguren aus Drvenkars
Die Geschichte beginnt mit Esko, Mona und Motte. Esko der einst Flügel besaß, aber sie in einer Schlacht verlor. Mona die ebenfalls kein Mensch mehr ist und die die Erinnerungen der Menschen berühren kann. Und Motte, der 16 jährige Teenager an dem sich Vergangenheit und Zukunft brechen.

Motte ist eine der Hauptfiguren aus Drvenkars neuem Roman, aber um zu dieser Hauptperson zu werden, muss Motte sterben und zu einem Engel werden, dem letzten Engel. Dies ist jedoch kein Geschenk für Motte, sondern eine Bürde.

"Ein Engel wird von geborgter Zeit leben, und ihr werdet ihn an seinen Wunden erkennen [...]"

"Der letzte Engel" ist ein Jugendroman der nichts für Fans von Heitmanns "Schattenschwingen"-Trilogie ist. Die Geschichte ist hart und bedrückend. Drvenkar zeichnet ein klares Bild von seinen Charakteren das nichts beschönigt, schon gar nicht ihren jeweiligen Tod. Und genau dieser Realismus macht das Buch so faszinierend und spannend.

Jenny Kümmel, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Noch nie habe ich Engel so düster erlebt.
Verstörend und fesselnd zugleich.
Noch nie habe ich Engel so düster erlebt.
Verstörend und fesselnd zugleich.

„Gibt es Engel ohne Flügel?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein interessanter, fabulierend düsterer, verworrener Auftakt einer Saga, um den Kampf Gut gegen Böse...
Doch wer wer ist, bleibt fraglich.
Zoran Drvenkar beschreibt seine Figuren detailliert, gibt Grautöne hinzu, menschelnde Erinnerungen, Gefühle und widerstreitende Aktionen - so dass keiner allwissend erscheint.
Die in sich recht
Ein interessanter, fabulierend düsterer, verworrener Auftakt einer Saga, um den Kampf Gut gegen Böse...
Doch wer wer ist, bleibt fraglich.
Zoran Drvenkar beschreibt seine Figuren detailliert, gibt Grautöne hinzu, menschelnde Erinnerungen, Gefühle und widerstreitende Aktionen - so dass keiner allwissend erscheint.
Die in sich recht brutale Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, verhüllt die Grundgeschichte perfekt und somit sind die Kräfteverhältnisse jedesmal überraschend neu. Wie es um den "letzten Engel" Motte weitergehen und wie sein wirkliches Vermächtnis aussehen wird, bleibt eine spannende Frage - vor allem nachdem die Toten auferstehen...

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Zu viele verschiedene Handlungsstränge,sehr kompliziert zu lesen.Die Geschichte ist an sich gut,aber schwierig umgesetzt.Zu oft wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt Zu viele verschiedene Handlungsstränge,sehr kompliziert zu lesen.Die Geschichte ist an sich gut,aber schwierig umgesetzt.Zu oft wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 17438322
    Engel der Nacht Bd.1
    von Becca Fitzpatrick
    (10)
    Buch
    9,99
  • 44252966
    Nacht ohne Morgen / Angelfall Bd.1
    von Susan Ee
    (8)
    Buch
    9,99
  • 14255147
    Die Anbetung / Odd Thomas Bd.1
    von Dean Koontz
    (6)
    Buch
    8,95
  • 39264074
    Remember
    von Roland Jungbluth
    Buch
    9,99
  • 42435656
    Die Alchimistin Bd.1
    von Kai Meyer
    (4)
    Buch
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Stell dir vor, du wachst auf und bist tot!
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 16.03.2015

Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er... Genau das passiert dem 16-jährigen Markus, genannt Motte, genau so wurde es in der Mail angekündigt, die er kurz zuvor bekommen hat. Irgendwie ist Motte aber auch nicht richtig tot, immerhin kann er noch seinen besten Freund Lars anrufen, aber er atmet definitiv nicht mehr – dafür hat er Flügel auf dem Rücken! Was Motte nicht weiß, daß er als Engel mitten in eine uralte Geschichte rein geraten ist: plötzlich hat er Feinde und Freunde, die er bisher noch nie gesehen hat. Laut Autorenseite ist dieses Buch der Auftakt zu einer Dilogie und ohne bisher den zweiten Teil zu kennen, behaupte ich, daß man in jedem Fall dieses Buch zuerst lesen sollte, um die ganzen Zusammenhänge und Hintergründe zu kennen. Der Autor erzählt eine spannende Geschichte von Engel und Menschen, „der Familie“ und der Bruderschaft, mysteriöse Experimente, gnadenlose Rächer und Erlöser, die Gebrüder Grimm und russische Gräfinnen sowie einer uralten Prophezeiung. Wie man das bei Zoran Drvenkar kennt, springen die Zeitebenen munter hin und her, der Leser bekommt immer mehr Brocken hingeworfen, ohne sie wirklich einordnen zu können. Dann, wenn die Verwirrung am größten ist, führt der Autor die verschiedenen Handlungsstränge geschickt zusammen und gibt dem Leser Antworten auf seine zahlreichen Fragen. Der Zeitrahmen beläuft sich von 1816 bis in die Gegenwart – obwohl, das ist nicht ganz richtig, denn es spielt noch eine Schlacht zwischen Engel und Menschen eine Rolle, die vor ungefähr einer halben Million Jahren stattgefunden hat, so genau können sich die Beteiligten auch nicht mehr daran erinnern. Ebenfalls gewohnt, wechselt der Autor immer wieder die Erzählsperspektiven, oftmals wird der Leser miteinbezogen, in dem Drvenkar in die Du-Perspektive wechselt. Die Charaktere sind ebenfalls wieder sehr gelungen, es gibt kein einfaches Gut und Böse – und nach der Lektüre dieses ersten Bandes bin ich mir immer noch nicht sicher, wer auf welcher Seite steht und welche Ziele verfolgt. Ich habe den Verdacht, es steckt ein uralter Plan dahinter, nur habe ich keine Ahnung (und wahrscheinlich auch die Beteiligten), wer die Regeln tatsächlich bestimmt. Ebenfalls typisch für den Autor ist, daß nicht gerade wenige Figuren ihr Leben lassen – und nie ist vorher klar, wer überlebt und wer nicht. Ich fand es etwas schade, daß Motte schlussendlich relativ wenig Raum in dem Buch hat, aber ich denke, das wird sich im zweiten Teil grundlegend ändern; der erste Band lässt den Leser und Motte in die Vergangenheit eintauchen, um zu verstehen, warum er zum letzten Engel wurde. Einige Fragen werden beantwortet, aber es bleiben auch noch genügend Fragen offen, auf deren Beantwortung im zweiten Band ich sehr gespannt bin. Da das Buch mit einem fiesen Cliffhanger endet, bin ich froh, daß der zweite Teil in wenigen Tagen erscheinen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Dieser fesselnde Roman erinnert stark an ein 1000-Teile-Puzzle!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2014

Als der 16-jährige Markus - von allen Motte genannt - eines Morgens tot aufwacht, ahnt er bereits, dass etwas Merkwürdiges im Gange ist; denn sein Herz schlägt nicht mehr und plötzlich ragen zwei große, prachtvolle, weiße Flügel aus seinen Schulterblättern. Doch das er Teil einer Geschichte wird, die bereits... Als der 16-jährige Markus - von allen Motte genannt - eines Morgens tot aufwacht, ahnt er bereits, dass etwas Merkwürdiges im Gange ist; denn sein Herz schlägt nicht mehr und plötzlich ragen zwei große, prachtvolle, weiße Flügel aus seinen Schulterblättern. Doch das er Teil einer Geschichte wird, die bereits vor vielen Jahrhunderten ihren Anfang genommen hat und einige sehr bedeutende Menschen wie die Gebrüder Grimm oder den russischen Zaren involviert, damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet. Zoran Drvenkar, der Autor dieses komplexen Meisterwerks, entführt den Leser in ein anderes Universum - eines, in dem "die Familie" verzweifelt versucht, die Engel zurück auf unsere Erde zu holen, und "die Bruderschaft" mit allen Mitteln kämpft, um zu verhindern, dass dies wahrhaftig geschieht, da sie die Macht der Engel fürchten. Denn diese sind nicht so, wie wir sie uns im religiösen Sinne vorstellen. Was genau es allerdings mit ihnen auf sich hat bleibt ein Geheimnis, welches hoffentlich in der Fortsetzung - Der Ruf aus dem Eis - gelüftet wird. Dieser Roman, der durch verschiedene Zeitebenen, Blickwinkel und Erzählstile (teils auktorial, teils personal) so einzigartig und fesselnd wird, ist ein muss für jeden Fantasy-Fan!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
10 von 5 möglichen Sternen!
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2014

Motte glaubt an einen schlechten Scherz als er eine E-Mail bekommt in der steht, dass wenn er am nächsten Tag aufwacht tot sein wird. Er beschließt durchzumachen und eben nicht einzuschlafen. Allerdings ist der Schlaf dann doch stärker und als Motte am nächsten Morgen aufwacht, scheint, auf den ersten... Motte glaubt an einen schlechten Scherz als er eine E-Mail bekommt in der steht, dass wenn er am nächsten Tag aufwacht tot sein wird. Er beschließt durchzumachen und eben nicht einzuschlafen. Allerdings ist der Schlaf dann doch stärker und als Motte am nächsten Morgen aufwacht, scheint, auf den ersten Blick, auch alles in Ordnung zu sein. Doch sein Herz schlägt nicht mehr… Drvenkar Zoran hat mit „der letzte Engel“ einen wirklich großartigen Roman geschrieben, ohne jedoch ins Religiöse abzurutschen. Drvenkar erfindet sozusagen die Engel neu und stellt sie in einem neuen Licht dar. Für einen geübten Leser wird der Roman kein Problem darstellen, allerdings darf man die Komplexität nicht unterschätzen. Aufmerksamkeit wird gebraucht, wenn der Autor verschiedene Zeitebenen in die Geschichte einfließen lässt. Dazu kommen die verschiedenen Blickwinkel, und die eigentümliche Erzählweise. Der Autor wechselt aber auch zwischen auktorialer und personaler Erzählweise. Er zieht damit den Leser tiefer in die Geschichte rein und sorgt dafür, dass die Grenze zwischen Gut und Böse stark verwischen. Jede Seite, jeder Protagonist scheint für sich selbst das Beste zu tun. Das machte mir selbst den bösesten Bösewicht sympathisch. Allerdings kann das bei den einen oder anderen sauer aufstoßen. Nicht unerheblich für die Handlung (=aber dennoch Nebenprotagonisten) sind z.B. die Gebrüder Grimm, obwohl Motte in der heutigen Zeit lebt. Hier „nur“ 5 Sterne zu vergeben, ist beinahe ein Verbrechen gegen guten Geschmack. „Der letzte Engel“ ist eine sehr anspruchsvolle Jugendliteratur, die ein offenes Ende hat

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von einer Kundin/einem Kunden aus Muenster am 30.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein toller Autor und ein toller Thriller.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Wieder ein empfehlenswerter Drvenkar.
von einer Kundin/einem Kunden aus Zarpen am 20.06.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Das Buch beginnt wie immer auf mehreren Ebenen, welche sich dann geschickt ineinander fügen. Zoran Drvenkar schreibt wie schon bei "Du" und "Sorry" in den wechselnden Perspektiven der Akteure und beleuchtet so immer sehr gut deren unterschiedliche Sichtweise. Wofür ich ihn persönlich aber am meisten schätze und auch immer empfehlen... Das Buch beginnt wie immer auf mehreren Ebenen, welche sich dann geschickt ineinander fügen. Zoran Drvenkar schreibt wie schon bei "Du" und "Sorry" in den wechselnden Perspektiven der Akteure und beleuchtet so immer sehr gut deren unterschiedliche Sichtweise. Wofür ich ihn persönlich aber am meisten schätze und auch immer empfehlen würde: Drvenkar schafft es in jedem Buch ein völlig neues Thema aufzugreifen, spannend, schräg und manchmal grotesk in eine Handlung zu spinnen und auch immer wieder neue Charaktere zu erschaffen. Bei ihm gibt es keinen "Der x-te Fall vonn soundso" (obwohl ich bei Motte gerade an der Fortsetzung lese :-) ) Weiter so!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannend bis zur letzten Sekunde
von Alexandra Pieniack aus Augsburg am 01.06.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eigentlich hatte ich nur kurz in das Buch rein lesen wollen, um zu wissen worum es geht. Sobald ich in der Geschichte war konnte ich nur nicht mehr aufhören. Zuerst machte mich der Schreibstil aufmerksam. Der Autor wechselt immer wieder zwischen Vergangenheits- und Gegenwartform, zwischen Ich-Perspektive und Er-Erzähler, was... Eigentlich hatte ich nur kurz in das Buch rein lesen wollen, um zu wissen worum es geht. Sobald ich in der Geschichte war konnte ich nur nicht mehr aufhören. Zuerst machte mich der Schreibstil aufmerksam. Der Autor wechselt immer wieder zwischen Vergangenheits- und Gegenwartform, zwischen Ich-Perspektive und Er-Erzähler, was zugegeben am Anfang etwas verwirrend ist, woran man sich aber auch schnell gewöhnt. Die Geschichte selbst ist unglaublich spannend und atemraubend geschrieben. Ein ganz anderer Ansatz an Engelsroman, mit einer Geschichte die trotz übernatürlichen Elementen nicht nur für Fantasy-Fans, sondern auch für Romanleser die es gern spannend mögen, sehr gut geeignet ist. Dazu kommt ein köstlicher trockener Humor. Alles in allem ein überraschend lesenswertes und eindeutig empfehlenswertes Buch. Man kann nur hoffen, dass bald der zweite Teil erscheint.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannend bis zur letzten Sekunde
von einer Kundin/einem Kunden aus Großaitingen am 28.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eigentlich hatte ich nur kurz in das Buch rein lesen wollen um zu wissen worum es geht. Sobald ich in der Geschichte war konnte ich nur nicht mehr aufhören. Zuerst machte mich der Schreibstil aufmerksam. Der Autor wechselt immer wieder zwischen Vergangenheits- und Gegenwartform, zwischen Ich-Perspektive und Er-Erzähler, was zugegeben... Eigentlich hatte ich nur kurz in das Buch rein lesen wollen um zu wissen worum es geht. Sobald ich in der Geschichte war konnte ich nur nicht mehr aufhören. Zuerst machte mich der Schreibstil aufmerksam. Der Autor wechselt immer wieder zwischen Vergangenheits- und Gegenwartform, zwischen Ich-Perspektive und Er-Erzähler, was zugegeben am Anfang etwas verwirrend ist, woran man sich aber auch schnell gewöhnt. Die Geschichte selbst ist unglaublich spannend und atemraubend geschrieben. Ein ganz anderer Ansatz an Engelsroman, mit einer Geschichte die trotz übernatürlichen Elementen nicht nur für Fantasy-Fans sondern auch für Romanleser die es gern spannend mögen sehr gut geeignet ist. Dazu kommt ein köstlicher trockener Humor. Alles in allem ein überraschend lesenswertes und eindeutig empfehlenswertes Buch. Man kann nur hoffen, dass bald der zweite Teil erscheint.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Endlich habe ich mal wieder das Besondere gefunden!
von fireez aus Berlin am 30.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

In einem Satz: Zoran Drvenkar versteht es wie kein Zweiter, seine Leser so geschickt durch ein Labyrinth zu manövrieren, dass man am Ende das Gefühl hat, doch immer nur geradeaus gegangen zu sein. Inhalt: Motte, ein ganz normaler 16-jähriger Junge erhält eine Mail, dass er am nächsten Tag tot sein wird. Und... In einem Satz: Zoran Drvenkar versteht es wie kein Zweiter, seine Leser so geschickt durch ein Labyrinth zu manövrieren, dass man am Ende das Gefühl hat, doch immer nur geradeaus gegangen zu sein. Inhalt: Motte, ein ganz normaler 16-jähriger Junge erhält eine Mail, dass er am nächsten Tag tot sein wird. Und tatsächlich, am nächsten Morgen erwacht er zwar, aber nicht in seinem lebenden Körper, sondern als Engel mit richtigen Flügeln. Wie ist es dazu gekommen? Warum ist er zum Engel geworden? Was hat sein Vater damit zu tun, der scheinbar gar nicht von seinem Tod geschockt ist? Meine Meinung: Ohje, eine Rezi über dieses Buch schreiben zu müssen, ist eine Strafe! Man will es über den grünen Klee loben, aber kann irgendwie nicht. Ich könnte jetzt durchweg einfach nur schreiben: Das war super, und das war auch super, und ...! Was fehlt, ist die Begründung, denn wo auch immer ich versuche anzusetzen, meine lieben Leser werden es einfach nicht nachvollziehen können, ohne das Buch selbst gelesen zu haben. Noch schlimmer ist es eigentlich nur, eine Inhaltsangabe über "Der letzte Engel" zu schreiben - denn das geht einfach nicht! Ich habe es versucht, aber man kann einfach nichts über das Buch schreiben, ohne zu viel zu verraten. Und ich kann versprechen, das Buch ist sehr viel mehr, als die Inhaltsangabe, oben! Viel, viel mehr! Motte ist vielleicht so etwas wie die einführende Person. Bei seinem ersten Auftritt denkt man, dass man ihm nun folgt und erlebt, wie er damit umgeht, ein Engel zu sein. Aber falsch gedacht. Man folgt in diesem außergewöhnlichen Roman keiner Person, sondern einer Geschichte. Und diese Geschichte wird aus zig verschiedenen Perspektiven erzählt und die Zeitsprünge sind teilweise gigantisch und rasend schnell. Die Leistung des Autors ist es dabei, den Leser nicht zu verwirren oder den roten Faden verlieren zu lassen - und das ist Zoran Drvenkar gelungen. Unglaublich, aber wahr. Die einzelnen Episoden und Perspektiven hat er so genial verknüpft, dass man nie den Faden verliert und immer selbst noch ein wenig rätseln kann. Aus dem Hier und Jetzt heraus wird man immer wieder in verschiedene Zeitebenen katapultiert und erlebt manche Dinge aus verschiedenen Perspektiven und erst wenn man alle Zeiten und Perspektiven durch hat, setzt sich Stück für Stück ein großes Gesamtbild aus lauter kleinen Puzzlestücken zusammen und man hat immer wieder kleine Überraschungsmomente oder Aha-Effekte. Dabei wiederholt sich aber auch nichts so wirklich - wie gesagt, eine Meisterleistung! Ich hätte schon nach 50 Seiten den Überblick verloren, wenn ich das hätte schreiben sollen. Da sehr viele Personen handeln, wurde den einzelnen Charakteren nur so viel Tiefe mitgegeben, wie es für die Handlung nötig ist, aber genug, um jeden Einzelnen genau vor Augen zu haben. Keiner von ihnen wirkt wie einfach aus der Luft gegriffen und mit einzelnen konnte ich durchaus mitleiden. Für mich ist "Der letzte Engel" ein durch und durch gelungenes Buch, denn endlich habe ich mal wieder das Besondere gefunden, dass mich mitreißt, fesselt und das Buch nicht vergessen lässt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
ungewöhnlich und spannend
von Manja Teichner am 11.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Meine Meinung: Der 16-jährige Markus, genannt Motte, lebt mit seinem Vater in Berlin. Er ist eigentlich ein ganz normaler Junge, geht zur Schule, hat einen besten Freund, Lars, und eine Freundin, Rike. Eines Abends, Motte schreibt noch an einem Schulreferat, taucht plötzlich eine E-Mail von einem ihm unbekannten Absender auf seinem... Meine Meinung: Der 16-jährige Markus, genannt Motte, lebt mit seinem Vater in Berlin. Er ist eigentlich ein ganz normaler Junge, geht zur Schule, hat einen besten Freund, Lars, und eine Freundin, Rike. Eines Abends, Motte schreibt noch an einem Schulreferat, taucht plötzlich eine E-Mail von einem ihm unbekannten Absender auf seinem Computerbildschirn auf. „Sorry für die schlechte Nachricht, aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein, wir wollten nur, dass du das weißt“ Motte nimmt diese Nachricht nicht wirklich ernst aber dennoch beginnt er zu zweifeln und bleibt wach. Doch um 5 Uhr morgen schläft er dann doch ein. Als er erwacht fühlt er sich als hätte ihn die Grippe erwischt, doch dann stellt sich heraus, dass er wirklich gestorben ist. Motte ist nun ein Engel, unsichtbar und mit Flügeln auf dem Rücken. Doch warum wurde ausgerechnet Motte als Engel ausgewählt? Und was hat es überhaupt mit den Engeln auf sich? Und was haben die 10-jährige Mona und ihr Begleiter Esko mit der ganzen Sache zu tun? „Der letzte Engel“ ist ein Roman, der dem Jugendbuchgenre zugeordnet werden kann. Geschrieben wurde das Buch von Zoran Drvenkar, einem mir bis zu diesem Zeitpunkt vollkommen unbekannten Autor. Motte, einer der Hauptcharaktere, ist 16 Jahre alt und eigentlich ein normaler Teenager. Bis zu dem Abend an dem eine E-Mail sein komplettes Leben auf den Kopf stellt. Sie kündigt ihm den nahenden Tod an und nach dem Aufwachen stellt sich heraus, dass dies kein Scherz war. Für andere unsichtbar „lebt“ Motte nun als Engel weiter. Mona ist 10 Jahre alt und muss mit schrecklichen Erinnerungen leben. Sie hat auf einen Schlag ihre komplette Familie verloren. Das Mädchen besitzt die Gabe Erinnerungen bei anderen heraufzubeschwören. Hierfür muss sie diese berühren. Dies geschieht nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Schon bald werden die Schicksale von Motte und Mona, die mit Esko, einem Engel ohne Flügel, unterwegs ist miteinander verknüpft. Der Schreibstil des Autors ist dem Genre angepasst und angemessen leicht. Das Buch ließ sich wirklich sehr gut lesen. Er beschreibt recht ausführlich Hintergründe und Gedanken der Charaktere. So erhält man als Leser einen guten Einblick und kann recht gut entscheiden wer wohl Gut und Böse ist. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven in der Ich-Perspektive geschildert. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die parallel laufen und am Ende zusammengeführt werden. Zoran Drvenkar springt immer wieder in der Zeit. So entstehen immer wieder neue Geheimnisse und Fragen, die erst nach und nach aufgelöst werden. So erzeugt der Autor Spannung, die den Leser regelrecht zu weiterlesen zwingt. Das Ende an sich ist logisch und passend zur Handlung gewählt. Laut Buch ist „Der letzte Engel“ der Auftakt einer Reihe. Allerdings ist noch nicht klar wie viele Teile es geben wird und wann der nächste erscheint. Fazit: „Der letzte Engel“ von Zoran Drvenkar ist ein ungewöhnliches und abwechslungsreiches Jugendbuch, das auch Erwachsene gut lesen können. Der Autor überzeugt mit einer spannenden Handlung, die bis zum Schluss fesselt. Unbedingt lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannender All-Age-Urban-Fantasy-Thriller
von Silke Schröder aus Hannover am 01.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

“Der letzte Engel” ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe des Berliner Jugendbuchautors Zoran Drvenkar. Virtuos pflügt der Autor in jedem Kapitel erst einmal durch ganz verschiedene Zeiten und Handlungsstränge und lässt so eine Geschichte entstehen, die ihr Geheimnis erst nach und nach preisgibt. Wie schon der Regisseur Quentin Tarrantino... “Der letzte Engel” ist der Auftakt einer mehrbändigen Reihe des Berliner Jugendbuchautors Zoran Drvenkar. Virtuos pflügt der Autor in jedem Kapitel erst einmal durch ganz verschiedene Zeiten und Handlungsstränge und lässt so eine Geschichte entstehen, die ihr Geheimnis erst nach und nach preisgibt. Wie schon der Regisseur Quentin Tarrantino in seinem Meisterwerk “Pulp Fiction” mit seinen genialen Loops faszinierte, so setzt auch Zoran Drvenkar diese Technik in seinem All-Age-Urban-Fantasy-Thriller geschickt ein und entlockt uns so manches inneres "wow!", wenn wir den Protagonisten einer längst bekannten Szene plötzlich aus ganz anderer Perspektive wieder begegnen. Dabei entführt uns Drvenkar in eine düstere Story, die weit in die Vergangenheit rück führt und in der selbstverständlich mal wieder nichts ist, wie es zunächst scheint. Obwohl “Der letzte Engel” als Jugendbuch läuft, ist es auch für alle anderen Urban Fantasy-Fans ein echter Tipp!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein absolut gelungenes Werk
von einer Kundin/einem Kunden aus Feucht am 08.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dieses Buch ist ein absolut tolles Werk. Zoran Drvenkar hat eine Gabe, die Geschichte ablaufen zu lassen, die einfach fesselt. Einmal begonnen, entfacht sich eine Sogwirkung. Ein wirklich tolles Buch. Dankeschön für viele spannende Stunden !!! Ich warte schon auf seine nächste Erzählung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Kein Jugendbuch!
von Cora Lein aus Berlin am 20.11.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Geschichte wird, so denke ich, die Nation spalten. Ein Teil wird das Buch in den Himmel loben, andere werden es verteufeln. Die Geschichte hat für mich sehr wenig mit dem Klappentext und auch mit der Aussicht auf ein spannendes Jugendbuch zu tun, aber ich sollte von vorn anfangen: Esko, ein... Die Geschichte wird, so denke ich, die Nation spalten. Ein Teil wird das Buch in den Himmel loben, andere werden es verteufeln. Die Geschichte hat für mich sehr wenig mit dem Klappentext und auch mit der Aussicht auf ein spannendes Jugendbuch zu tun, aber ich sollte von vorn anfangen: Esko, ein gefallener Engel, und Mona, 10 Jahre, sind mit dem Auto unterwegs. Wohin sie wollen erfährt der Leser Stück für Stück, aber das tote Mädchen, welche am Straßenrand stehen, den beiden den Weg mit ausgestreckten Armen weisen wird schnell erzählt. Neben dem Ziel, welches die Toten weisen, wollen Esko und Mona auch zu Motte, er wird sterben, wenn er aufwacht und die beiden wollen ihn warnen … Was spannend und fantasievoll klingt entpuppt sich aber leider als blutrünstig, gewaltverherrlichend und teilweise als sinnfrei. Ich konnte mich erst sehr spät mit der Geschichte anfreunden und habe viele Passagen ungern gelesen. Schade, denn ich finde, was geschrieben steht sollte aus Respekt auch richtig gelesen werden. Der Sinn der Geschichte ist schnell klar und auch die Fortsetzung konnte ich nach dem letzten Satz schon fast im Geiste sehen. Denn: der letzten Engel ist nur eine Vorgeschichte zum eigentlichen – was auch immer, denn weitere Bände wurden noch nicht veröffentlicht oder angepriesen. Der Schreibstil von Zoran Drvenkar hingegen ist super. Mottes Geschichte ist in ich-Form gehalten und alle anderen aus der Perspektive des Autors. Später entwickelt sich dann ein Charakter heraus dessen Geschichte dann in “Du” gehalten ist. Das macht Spaß zu lesen, denn der Leser fühlt sich immer angesprochen! Die Sätze sind kurz und knapp gehalten und könnten aus einem Drehbuch entsprungen sein. Das Kopfkino beginnt also sehr schnell zu spielen. Zitat (S. 335) Stell dir vor, du erwachst und um dein Bett herum stehen sieben tote Mädchen und lächeln dich an. Du willst dir das nicht vorstellen? Dann mach mal die Augen auf. Es gibt wahnsinnig viele Charaktere und jedem ist auch viel platz eingeräumt, trotzdem wirken die Personen noch unfertig und es fehlt ihnen zu viel. Ich konnte keinen richtig greifen, da auch immer diese Brutalität im Vordergrund stand. Das Cover zeigt schon einen gewissen Hang zum Blutrausch, ausgerissene Flügen in einer starken Hand – es gibt keine Gnade! Fazit: Ich verstehe überhaupt nicht, wie dieses Buch ein Jugendbuch sein soll. Mit einer Altersfreigabe für 14-jährige ist es definitiv falsch angepriesen. Ich würde die Altersbeschränkung auf 16 Jahre heraufsetzen und empfehle das Buch nur an Leser, die gerne brutales und verwirrendes lesen. Ich bin zwar ein Fan von Geschichten mit vielen Handlungssträngen und auch hat mir hier die Umsetzung gefallen, aber ich musste zeitweise schon nochmals nachdenken was damals wie war. Die Erzählungen reichen von 1756 – 1997 und beschreiben auch verschiedene Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln was verwirren kann, aber auch positiv zu verstehen ist. Kurz und knapp ich habe etwas völlig anderes erwartet und bin daher sehr enttäuscht von diesem Buch. Ich vergebe aber 3 Sterne, da es sich gut hat lesen lassen und die Geschichte potential hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der letzte Engel
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 07.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Markus "Motte" Hakonson ist ein ganz normaler, 16-jähriger Teenager. Er ist verliebt und verbringt dementsprechend gerne Zeit mit seiner Freundin oder auch mit seinem besten Kumpel Lars. Er lebt zusammen mit seinem Vater Erik, Professor der Mirkobiologie, in Berlin und bereitet sich auf sein Abitur vor. Die Mutter Natalia... Markus "Motte" Hakonson ist ein ganz normaler, 16-jähriger Teenager. Er ist verliebt und verbringt dementsprechend gerne Zeit mit seiner Freundin oder auch mit seinem besten Kumpel Lars. Er lebt zusammen mit seinem Vater Erik, Professor der Mirkobiologie, in Berlin und bereitet sich auf sein Abitur vor. Die Mutter Natalia hat die Familie vor Jahren verlassen und hat seitdem keinen Kontakt mehr zu Motte. Doch eines Tages erhält er eine E-Mail von einem unbekannten Absender. Wenn er einschläft und wieder aufwacht, wird er tot sein. Motte ist es etwas unheimlich, deswegen versucht er diese Nacht durchzumachen, doch irgendwann siegt das Schlafbedürfnis und tatsächlich, als er wieder aufwacht, fühlt er sich irgendwie anders. Er kurz danach wird ihm klar, dass er keinen Herzschlag mehr hat, dafür aber Flügel - er ist ein Engel. Sein zu Hilfe gerufener Kumpel Lars dreht völlig frei und verschwindet, nachdem sie den Leichnam von Motte gefunden haben, der tot in seinem Bett liegt. Doch warum kann sein Vater ihn nicht sehen? Die E-Mail wurde Motte von Esko und Mona geschickt. Er ist ein Engel, der aus einer anderen Zeit stammt und dem die Flügel entfernt wurde, sie ist ein 10-jähriges Mädchen aus Irland, dessen Familie vor kurzem ermordet wurde und dass sich zusammen mit Esko auf der Flucht befindet. Beide wissen, dass Motte etwas Besonderes ist, er ist der letzte Engel und mit ihm wird sich eine Prophezeiung erfüllen. Doch sie sind zu weit weg von ihm, um ihn zu beschützen, von daher versuchen sie, ihn via E-Mail zu warnen, denn Motte hat Feinde, von denen er noch nichts ahnt, die aber unbedingt seinen Tod wollen. Dimitri Lazar ist derjenige, der sowohl Mona, als auch Motte töten will. Beide sind ihm entkommen, doch er muss sie erwischen, das ist sein einziger Lebensinhalt. Seit Jahren spürt er besondere Kinder und deren Heime auf und vernichtet sie, denn er will verhindern, dass sich "Der Segen" in ihnen ausbreitet. Er ist Motte auf der Spur und auch der kleinen Mona und ihrem Begleiter kommen sie immer näher. Doch da gibt es auch noch "Die Familie", die Wesen wie Motte und Mona schützt, doch warum? Warum schützt die eine Seite sie, während die andere Seite ihre absolute Vernichtung herbeiführen will? Werden es Motte, Mona und Esko schaffen, hinter das Geheimnis ihrer Herkunft zu kommen und sich für die richtige Seite zu entscheiden? Ein interessanter Auftakt! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet, ich hatte jedoch ernsthafte Probleme dem Plot zu folgen, auf Grund der ständig vorkommenden Zeitsprünge, die von einem Zeitraum von wenigen Stunden über Hunderte und Tausende Jahre reichen. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig in Szene gesetzt, wobei ich mich hier allerdings in keine einzige hineinfühlen konnte. Kaum hatte ich mich in eine Figur "eingelesen", wechselte die Perspektive, was ich als Leser sehr anstrengend fand. Den Schreibstil empfand ich als sehr spannend und leicht zu lesen, jedoch konnte dieser den recht anstrengenden Plot nicht wett machen. Ob ich den 2. Band der Reihe noch lese ist daher fraglich.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Dieses Buch hat mich wirklich wahnsinnig gemacht ...
von Michael Schmid aus Regensburg am 14.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Also ganz ehrlich, ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so fertig gemacht hat. Am Anfang war es völlig wirr und konfus, dann wurde es kurz spannend und dann hat es mich nur noch genervt und ich hab es echt nur durchgelesen, weil ich wissen wollte,... Also ganz ehrlich, ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so fertig gemacht hat. Am Anfang war es völlig wirr und konfus, dann wurde es kurz spannend und dann hat es mich nur noch genervt und ich hab es echt nur durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet und was kommt dann, ein offenes Ende, weil ja eine Reihe, muss man ja auch sonst nirgends hinschreiben oder andeuten. Ich meine, ich hätte ja damit kein Problem, wenn das GANZE Buch noch aus einem ewig langen Prolog samt Einleitung bestehen würde. Es wird tausendmal in die Vergangenheit gereist oder besser gesagt, zurück geswitscht, dass sich nichts wirklich entwickelt. Der Klappentext erzählt von Motte, der stirbt und ehrlich, mehr passiert auch nicht wirklich. Motte kommt vielleicht vier, fünf Mal kurz vor, mehr nicht. Sonst dreht sich alles um zwei Kontrahenten, ihre ewig lange, ausgedehnte Vergangenheit und es kam mir unzählige Male so vor, als würde ich ein Geschichtsbuch lesen und keinen Jugendroman. Am Ende wird nichts erklärt oder aufgedeckt. Nichts! Man erlebt so viele Ereignisse immer und immer wieder, nur aus anderer Sicht und DAS findet auch alles noch in der Vergangenheit statt, wodurch sich die tatsächliche Geschichte um Motte null weiterentwickelt und am Ende steht man vor dem Anfang und Ende, natürlich offen … ehrlich, ich empfinde es als Frechheit, sowas als ganzes Buch zu verkaufen ohne Hinweis auf eine Fortsetzung. Zwei Sterne gibt es für mich, weil die Grundidee wirklich genial ist, mehr aber auch nicht. Definitiv nicht mein Fall gewesen und zudem, meiner Meinung nach, eine Frechheit, ein ganzes Buch genannt zu werden. Es ist und bleibt eine viel zu lange Einleitung … mehr aber auch nicht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Der letzte Engel 01

Der letzte Engel 01

von Zoran Drvenkar

(3)
Buch
8,99
+
=
Der letzte Engel 02 - Der Ruf aus dem Eis

Der letzte Engel 02 - Der Ruf aus dem Eis

von Zoran Drvenkar

Buch
9,99
+
=

für

18,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen