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Der Maler und das Mädchen

(1)
Warum erschlug die achtzehnjährige Elsje, gerade erst nach Amsterdam gekommen, ihre Zimmerwirtin mit einem Beil? Und warum hat sie nicht bereut? Dann hätte man ihren Leichnam begraben und nicht zur Abschreckung öffentlich ausgestellt. Und was veranlasste den Maler Rembrandt, dessen Name nicht genannt wird, sich zu dem Leichnam zu begeben und ihn mit wenigen Strichen für immer festzuhalten? Margriet de Moor schreibt einen großen Roman über die Malerei, die Liebe und den Tod im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Wie eine Malerin wechselt sie in diesem Krimi zwischen Hell und Dunkel und verschränkt die gegensätzlichen Geschichten zu einer spannenden, ergreifenden Erzählung.
Portrait
Margriet de Moor, geboren 1941, studierte in Den Haag Gesang und Klavier. Nach einer Karriere als Sängerin, vor allem mit Liedern des 20. Jahrhunderts, studierte sie in Amsterdam Kunstgeschichte und Architektur. Sie veröffentlichte zunächst die Erzählungsbände "Rückenansicht" (dtv 11743) und "Doppelportrait" (dtv 11922). Schon ihr erster Roman "Erst grau, dann weiß, dann blau" (dtv 12073) wurde ein sensationeller Erfolg und in alle Weltsprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783446236981
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Originaltitel De schilder en het meisje
Verkaufsrang 16.310
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Bild in Worten“

Hilda Bruderek-Eich, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wieder ein Buch, mit dem Margriet de Moor vollkommen überzeugt.
Die Dienstmagd Elsje Christiaens hat ihre Zimmerwirtin erschlagen und Magriet de Moor zeigt die Lebenswege Rembrandts (nie namentlich erwähnt, dennoch sofort erkennbar) und Elsjes auf und beschreibt fast bildhaft, wie es dazu kam, daß er sie kurz nach ihrer Hinrichtung
Wieder ein Buch, mit dem Margriet de Moor vollkommen überzeugt.
Die Dienstmagd Elsje Christiaens hat ihre Zimmerwirtin erschlagen und Magriet de Moor zeigt die Lebenswege Rembrandts (nie namentlich erwähnt, dennoch sofort erkennbar) und Elsjes auf und beschreibt fast bildhaft, wie es dazu kam, daß er sie kurz nach ihrer Hinrichtung bereits zeichnete.
Absolut lesenswert!

„Ein Gemälde“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Ich weiß schon länger, dass Margriet de Moor eine tolle Schriftstellerin ist. Und ich finde, mit ihrem neuen Roman übertrifft sie sich selbst. Sie schildert in ihrem Buch wie der berühmte niederländische Maler Rembrandt (nie mit Namen genannt, aber unverwechselbar) dazu kommt, ein wegen Mordes zum Tode verurteiltes Mädchen (Elsje Christiaens) Ich weiß schon länger, dass Margriet de Moor eine tolle Schriftstellerin ist. Und ich finde, mit ihrem neuen Roman übertrifft sie sich selbst. Sie schildert in ihrem Buch wie der berühmte niederländische Maler Rembrandt (nie mit Namen genannt, aber unverwechselbar) dazu kommt, ein wegen Mordes zum Tode verurteiltes Mädchen (Elsje Christiaens) zu zeichnen. Die Geschichte hat sich tatsächlich so zugetragen, die Zeichnungen existieren wirklich. Margriet de Moor schafft mit ihrem Roman selbst ein Gemälde, so geschickt ruft sie mit ihren Worten bei dem Leser die Bilder auf, fast wirkt es wie ein Film.
Das Buch ist sehr überzeugend von Helga van Beuningen aus dem Niederländischen übersetzt, auch für sie ein großes Lob. Nehmen Sie sich Zeit, und genießen Sie dieses Buch!

Kundenbewertungen


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Intensive Reise in die Vergangenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 17.08.2014

Es ist das dritte Buch, das ich von Margriet de Moor gelesen habe, und sie enttäuschte mich nicht. Man muss sicher den eher nüchternen, bedächtigen, aber sehr genauen Stil dieser Autorin mögen. Dann erfährt man einerseits viel über das Leben von Rembrandt und über das Amsterdam seiner Zeit. Dabei... Es ist das dritte Buch, das ich von Margriet de Moor gelesen habe, und sie enttäuschte mich nicht. Man muss sicher den eher nüchternen, bedächtigen, aber sehr genauen Stil dieser Autorin mögen. Dann erfährt man einerseits viel über das Leben von Rembrandt und über das Amsterdam seiner Zeit. Dabei folgen wir dem Maler nur einen Tag lang durch seine Stadt, doch geschickt verwoben sind seine Wege mit der gleichzeitigen Hinrichtung der jungen Elsje, deren Leben beendet wird, bevor es wirklich beginnen konnte. Nüchtern wird auch Elsjes kurzes Leben rückblickend erzählt. So entsteht eine intensive Reise in die Vergangenheit.

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Lebendiges Barockzeitalter
von solveig am 08.10.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Das eigentliche Geschehen spielt sich an nur einem Tag, innerhalb von 24 Stunden, in Amsterdam ab. Es ist der 3.Mai, Tag der Hinrichtung des 18jährigen dänischen Mädchens Elsje Christiaens. Für den Maler, dessen Name allerdings nie ausdrücklich genannt wird (es handelt sich um Rembrandt van Rijn), ist es ein... Das eigentliche Geschehen spielt sich an nur einem Tag, innerhalb von 24 Stunden, in Amsterdam ab. Es ist der 3.Mai, Tag der Hinrichtung des 18jährigen dänischen Mädchens Elsje Christiaens. Für den Maler, dessen Name allerdings nie ausdrücklich genannt wird (es handelt sich um Rembrandt van Rijn), ist es ein Tag wie jeder andere, er kümmert sich um sein Malergeschäft, kauft Farben ein, macht sich Gedanken um ein neues Bild. Natürlich erfährt er von der Hinrichtung; er muss sich mühsam seinen Weg gegen den Strom der Menschenmenge, die sensationslüstern zum Rathaus drängt, bahnen. Er schließt sich den Zuschauern bewusst nicht an; er hat zuviele Tote gesehen, seine zweite Ehefrau ist noch nicht lange begraben. Doch am Ende des Tages wird er mit dem Boot zum Volewijk fahren, wo die Tote, an den Schandpfahl gebunden, zur Schau gestellt wird, und zwei Zeichnungen des Mädchens anfertigen (heute zu sehen im Metropolitan Museum of Art, New York). Erst an diesem Punkt treffen „der Maler und das Mädchen“ zusammen. Bis dahin werden ihre Lebensgeschichten parallel, getrennt voneinander, aber unaufhörlich aufeinander zu fließend, erzählt, bis zum Mord, dessentwegen Elsje zum Tode verurteilt wird, und dem Höhepunkt, der Hinrichtung. Das Amsterdam des 17. Jahrhunderts und seine Bewohner werden aus dem Blickwinkel und mit den Augen eines Malers betrachtet. Es entsteht ein farbiges, lebendiges Bild jener Zeit, das es dem Leser leicht macht, sich in die Vergangenheit hinein zu versetzen. Dabei arbeitet Margriet de Moor in mehreren Zeitebenen: während sie die Ereignisse des 3. Mai chronologisch wiedergibt, werden im Wechsel die Lebensgeschichten von Rembrandt und Elsje mit der Erzählung verwoben, wobei sich die Autorin jedoch nicht streng an die genaue Abfolge der Geschehnisse hält. Immer wieder sind auch Hinweise auf zukünftige Zeiten, etwa die Gegenwart des Lesers eingestreut („…heute heißt die Straße ….“ , „damals gab es noch…“), was dann wieder eine gewisse Distanz zum Roman aufkommen lässt: man taucht ein ins Geschehen, lässt sich mitreißen, wird aber immer wieder zurückgeholt. Auch Van Goghs Zitate über Rembrandts Kunst verweisen in eine modernere Zeit. Rembrandt hat Elsje Christiaens durch seine Zeichnungen über viele Jahrhunderte eine Bekanntheit und ein Interesse an ihrer Person verschafft, die sie (so makaber das ist) ohne ihre Hinrichtung nicht erlangt hätte. So hat der Maler „die Form mit einer Zeitdauer versehen, dem Blick“ - und dem Mädchen ein Denkmal geschaffen.

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Ein Buch wie ein Gemälde
von Christa Kromminga aus Aurich am 05.07.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Amsterdam im Mai 1664, die ganze Stadt ist auf den Beinen, um die Hinrichtung der jungen Elsje Christiaens zu sehen. Das Mädchen war erst Tage zuvor in die Stadt gekommen. Sie war ihrer großen Schwester gefolgt, um eine Anstellung als Dienstmädchen zu suchen. Doch warum erschlug sie ihre Zimmerwirtin?... Amsterdam im Mai 1664, die ganze Stadt ist auf den Beinen, um die Hinrichtung der jungen Elsje Christiaens zu sehen. Das Mädchen war erst Tage zuvor in die Stadt gekommen. Sie war ihrer großen Schwester gefolgt, um eine Anstellung als Dienstmädchen zu suchen. Doch warum erschlug sie ihre Zimmerwirtin? Als Elsje zum Tode verurteilt wird, zeigt sie keine Reue. Darum wird ihr Leichnam nicht beerdigt, sondern öffentlich zur Schau gestellt. Da macht sich der Maler auf den Weg, das tote Mädchen zu zeichnen. Es handelt sich um Rembrandt, dessen Name jedoch nicht erwähnt wird. Der Roman, der auf historischen Tatsachen beruht, versetzt den Leser ins barocke Amsterdam. Ein literarisches und kunsthistorisches Lesevergnügen.

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Faszination pur!
von Tina Steigmann aus Hamburg am 20.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Der Maler und das Mädchen“ zog mich ab der ersten Seite auf merkwürdige Weise sofort in sich hinein! Eindrucksvoll beschreibt Margriet De Moor die Lebensgeschichten zweier Menschen des 17. Jahrhunderts. Sie erzählt über Rembrandts Liebe und Kunst und Elsjes Weg nach Amsterdam in den Tod. Ein fesselnd erzählter Roman... „Der Maler und das Mädchen“ zog mich ab der ersten Seite auf merkwürdige Weise sofort in sich hinein! Eindrucksvoll beschreibt Margriet De Moor die Lebensgeschichten zweier Menschen des 17. Jahrhunderts. Sie erzählt über Rembrandts Liebe und Kunst und Elsjes Weg nach Amsterdam in den Tod. Ein fesselnd erzählter Roman über zwei für die Ewigkeit miteinander verbundene Menschen. Margriet De Moor lässt ihre Worte leben, genau wie die Gemälde und Farben, die Sie beschreibt. Wunderschön, einzigartig, zugleich traurig und berührend.

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