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Der Meister des Jüngsten Tages

Roman

(1)

Eines der schönsten und spannendsten Werke des österreichischen Autors Leo Perutz. Ein »Buch für schlaflose Nächte, eines das schlaflose Nächte erzeugt.« Richard A. Bermann
»Wisse, daß geschehene Dinge niemals ein Ende haben.« Das sagt im Jahre 1532 in Florenz der Arzt und Chemiker Salimbeni. Und im Jahre 1909 in Wien bewahrheiten sich seine düster-prophetischen Worte. Gleich mehrere Personen begehen Selbstmord, sämtlich unter den gleichen rätselhaften Umständen und - das ist das Unheimlichste - ohne jedes Motiv. War es doch Mord? Ich-Erzähler Freiherr von Yosch, selbst in einem der Fälle in Verdacht geraten, stellt Nachforschungen an. Wie in Ecos >Name der Rose< führt die Spur zu einem Buch, einem alten Folianten, der das gefährliche Geheimwissen des Salimbeni enthält. Als einen Roman, der bis zur letzten Seite unerwartete Wendungen bereithält und nervenzerrüttend spannend bleibt, nahm Jorge Luis Borges den >Meister des jüngsten Tages< in seine Edition der besten Kriminalromane der Welt auf.

Rezension
"Das wunderbare Sittenportrait einer lasziven Wiener Gesellschaftsschicht."
Ingrid Müller-Münch, WDR 5, Die telefonische Mord(s)beratung 27.04.2013
Portrait

Leo Perutz wurde am 2. November 1882 in Prag geboren und siedelte 1899 mit seiner Familie nach Wien über. In der Zeit zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg zählte er zu den meistgelesenen Erzählern deutscher Sprache. 1938 emigrierte Perutz nach Tel Aviv. Er starb 1957 während eines Österreichbesuchs in Bad Ischl. Sein Werk umfasst zahlreiche Romane und Erzählungen und wurde in viele Sprachen übersetzt. In seinen Romanen begegnen sich Historisches und Phantastisches, Traum und Wirklichkeit verschmelzen.

Sein gesamtes Romanwerk sowie ein Nachlassband sind als Taschenbuch bei dtv in der Leo-Perutz-Edition lieferbar. Allesamt herausgegeben und mit einem neuen Nachwort von Hans-Harald Müller. Im Februar 2008 erscheint der Roman ›Der Meister des Jüngsten Tages‹ außerdem in der Edition der AutorenBibliothek.

»Leo Perutz ist der größte magische Realist unserer Sprache, ein Virtuose des Rätsels.« Daniel Kehlmann

»Er ist ein Dichter mit der Fähigkeit, ungewöhnlich fesselnde Romane zu schreiben. Ich betone: ein Dichter.« Carl von Ossietzky

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Hans-Harald Müller
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13112-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/120/15 mm
Gewicht 182
Verkaufsrang 72.077
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Phantastik aus dem alten Österreich
von Patrick Nagl aus Wien am 09.01.2012

Leo Perutz reiht sich stilistisch neben Meyrink oder Kubin ein. Er gilt als einer der Urheber des Genrens der deutschsprachigen Phantastik. Der Meister des jüngsten Tages ist düsterer, mysteriöser, in Wien um 1900 spielender Kriminalfall, der durch stetige Wendungen durchaus als geniales Konzept aufgeht und den Leser stets in... Leo Perutz reiht sich stilistisch neben Meyrink oder Kubin ein. Er gilt als einer der Urheber des Genrens der deutschsprachigen Phantastik. Der Meister des jüngsten Tages ist düsterer, mysteriöser, in Wien um 1900 spielender Kriminalfall, der durch stetige Wendungen durchaus als geniales Konzept aufgeht und den Leser stets in Spannung hält.

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