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Der Modigliani-Skandal

Roman

(1)
Die junge Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stoßen in Paris auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerkes - ein Bild des berühmten Malers Amedeo Modigliani.
Aber es machen noch andere Jagd auf die kostbare Beute, und sie schrecken vor nichts zurück. Diebstahl, Betrug und vielleicht Mord sind im Spiel. Und keiner weiß: Gibt es den Modigliani wirklich? Und wenn ja, ist er echt?
Portrait
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 271, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.07.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783838703503
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 7.584
eBook (ePUB)
5,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Verwickelt, spannend und mit überraschenden Wendungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonberg am 18.08.2015

Ken Follets kurze Fälscher-Geschichte aus der Londoner Kunstszene bringt 1 bis 2 höchst unterhaltsame Leseabende mit ihren verwickelten Einzelgeschichten, deren spannenden Zusammenhang man erst nach etlichen überraschenden Wendungen erkennt. Und wenn man denkt, man habe dann den Durchblick, gibt es noch eins drauf mit dem krönenden Abschluss.

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Ein etwas anderer Ken Follett
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 29.01.2011
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Ich habe mir dieses Buch für den Urlaub gekauft, da mir bisher alle Bücher von Ken Follett sehr gut gefallen haben. Der Dritte Zwilling beispielsweise gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Diese Buch hat Follett mit der Intension geschrieben mal "ein anderes Buch" zu schreiben. Das ist ihm auch gelungen, es... Ich habe mir dieses Buch für den Urlaub gekauft, da mir bisher alle Bücher von Ken Follett sehr gut gefallen haben. Der Dritte Zwilling beispielsweise gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Diese Buch hat Follett mit der Intension geschrieben mal "ein anderes Buch" zu schreiben. Das ist ihm auch gelungen, es ist kein "typisches" Follett-Buch - leider. Die Geschichte verläuft über mehrere Stränge, die irgendwo zusammenlaufen aber auch wieder nicht und am Ende kommt dann die etwas unbefriedigende Auflösung - zumindest habe ich es so empfunden. Deshalb ist dieses Buch auch wirklich kein Muss für Follett-Fans oder solche, die es werden wollen. Ich persönlich kann es nicht wirklich empfehlen.

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2 0
Allenfalls für Follett-Enthusiasten zu empfehlen
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 09.09.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk „Der Modigliani-Skandal“, welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270... Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk „Der Modigliani-Skandal“, welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270 Seiten gekämpft hatte, konnte ich es kaum glauben wirklich einen Follett gelesen zu haben. Hier passt leider so gut wie nix zusammen. Und der Autor gibt die Erklärung dafür bereits im Vorwort: „In der Modigliani-Skandal versuchte ich, eine neue Art von Roman zu schreiben: einen Roman, in welchem die individuelle Freiheit einem stärkeren Gesamtmechanismus auf vielfältigste Weise untergeordnet bleibt. Dieses unbescheidene Projekt zu realisieren ist mir nicht gelungen (…)“ An dieser Stelle bleibt nichts anderes zu sagen, als: „Richtig, es ist Ihnen tatsächlich nicht gelungen.“ Follett probiert in seinem Debütroman so jedes literarische Stilmittel aus: Viele parallel laufende, miteinander verknüpfte Handlungsstränge, eine Fülle verschiedener Charaktere, innere Monologe, Wendungen innerhalb des Plots. Heraus kommt ein Roman, der sich nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein „spannender Thriller“, wie es der Klappentext ankündigt, ist er aber ganz sicher nicht. Dies hat mehrere Gründe. Das sind an erster Stelle die Charaktere zu nennen, die derart klischeehaft überzeichnet daherkommen, dass man glaubt einen billigen Groschenroman vor sich liegen zu haben. Zu keiner der Personen kann der Leser eine richtige Beziehung herstellen, da sie einfach gezwungen, gekünstelt und überdreht wirken. Kein Vergleich zu den einprägsamen Protagonisten von Folletts späteren Werken. Die Handlung, in ihrem inneren Aufbau eigentlich solide konzipiert, bleibt unausgegoren und lässt einen Spannungsaufbau völlig vermissen. Der Plot plätschert so dahin. Eher widerwillig denn von den Worten gepackt, folgt der Leser dem roten Faden, stets auf ein überraschendes Element hoffend. Das bleibt, trotz der Wendung am Schluss, die schlichtweg zu vorhersehbar ist, völlig aus. Auch den sonst so bestechenden Wortwitz des Autors sucht man hier vergebens. Über die platten Witze innerhalb der Dialoge kann man bestenfalls müde lächeln. Am Ende fühlt man nichts weiter als Erleichterung das Buch endlich an die Seite legen zu dürfen. Insgesamt ist „Der Modigliani-Skandal“ ein langatmiges, langweiliges Buch ohne Finesse, Esprit und Tiefgang, das wohl allenfalls absoluten Follett-Enthusiasten gefallen wird. Ein schief gegangenes Experiment, welches man ohne schlechtes Gewissen als reine Zeitverschwendung bezeichnen kann. Wer einen spannenden Einstieg in die Werke des Autors sucht, sollte stattdessen zum Agententhriller „Die Nadel“ greifen, der im selben Jahr veröffentlicht worden ist.

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Nicht schlecht
von Inge aus Auerbach am 29.07.2006
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zu empfehlen jedoch nicht zu vergleichen mit Die Leopardin oder Das zweite Gedächtnis. Aber das ist bei Follett echt zu verzeihen.

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