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Der Mond und das Mädchen

Roman

(8)
Ein Sommernachtstraum mitten im steineren Frankfurt. Hans und Ina sind ein strahlendes junges Paar. Hans hat eine brillante Bankkarriere begonnen, und umso unbegreiflicher ist es, wie sehr er sich in der neuen Wohnung vergriffen hat: Hinter dem Hauptbahnhof an einer lauten Straße steht dies übriggebliebene Gründerzeithaus, dem man nicht ansieht, wie seltsam es in ihm zugeht. Denn dort findet sich allnächtlich im brütend heißen Hof unter dem großen Sommermond jener fatale Kreis um den marokkanischen Hausmeister zusammen ... Ein federleicht und spielerisch erzählter Roman, ironisches Großstadtbild und doppelbödige Liebesgeschichte zugleich.
Portrait

Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Sein Jurastudium schloss er 1979 ab, widmete sich aber dann der Literatur. Er erhielt 1980 den Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und arbeitet seitdem als freier Schriftsteller. 1999 wurde er mit dem Doderer-Preis geehrt, 2004 mit dem Blauen Salon Preis des Frankfurter Literaturhauses und im Oktober 2007 erhielt er den begehrten Georg Büchner-Preis für sein Gesamtwerk - Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher und Libretti.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.07.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13902-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 190/120/17 mm
Gewicht 189
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Hans hat zwar nicht die perfekte Wohnung für seine junge Frau Ina in Frankfurt gefunden, aber sie werden sie schon noch zu ihrer ganz eigenen perfekten Wohnung umwandeln können. Doch es ist dann doch die Wohnung, der Innenhof, die seltsamen Nachbarn, Tauben, die plötzlich in den Räumen auftauchen, die die beiden verändern. Während Hans Hans hat zwar nicht die perfekte Wohnung für seine junge Frau Ina in Frankfurt gefunden, aber sie werden sie schon noch zu ihrer ganz eigenen perfekten Wohnung umwandeln können. Doch es ist dann doch die Wohnung, der Innenhof, die seltsamen Nachbarn, Tauben, die plötzlich in den Räumen auftauchen, die die beiden verändern. Während Hans sich dieser Veränderung bereitwillig hingibt, zerrt dies alles an Ina´s Nerven und Verstand. In einer wunderschönen lyrischen Sprache, formvollendet und geschliffen, lässt Mosebach die Beiden unaufhaltsam auf das Scheitern ihrer Beziehung zubewegen. Oder doch nicht?...

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wunderbar ironisch und sprachlich brillant. Absolutes Lesevergnügen auf höchstem Niveau. Wunderbar ironisch und sprachlich brillant. Absolutes Lesevergnügen auf höchstem Niveau.

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Was hat das Werk nicht für Lob bekommen. Ich kann mich dem nicht anschließen. Mein Urteil: öde, banal, Geschichte nach zuschlagen des Buches sofort vergessen. Was hat das Werk nicht für Lob bekommen. Ich kann mich dem nicht anschließen. Mein Urteil: öde, banal, Geschichte nach zuschlagen des Buches sofort vergessen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Eine wunderschön erzählte Geschichte
von Dinah Fischer aus Lüdenscheid am 20.09.2010

Hans und Ina sind frisch verheiratet. Sie gelten als hübsches, luftig-duftiges Paar - er fürsorglich, bescheiden und rücksichtsvoll; sie süß, liebevoll, ein wenig naiv. Beide machen den Eindruck, sich noch nicht ganz in die Welt und das Leben als Erwachsene eingefunden zu haben. Ina hängt noch immer sehr an... Hans und Ina sind frisch verheiratet. Sie gelten als hübsches, luftig-duftiges Paar - er fürsorglich, bescheiden und rücksichtsvoll; sie süß, liebevoll, ein wenig naiv. Beide machen den Eindruck, sich noch nicht ganz in die Welt und das Leben als Erwachsene eingefunden zu haben. Ina hängt noch immer sehr an ihrer Mutter, die in Hans bedauerlicherweise nicht den Traum eines Schwiegersohns sieht. Während Mutter und Tochter ein letztes Mal zusammen verreisen, macht sich Hans in Frankfurt daran, ein Zuhause für sich und seine Frau zu finden. Die neue Wohnung wird unerwartet zu einer Bestandsprobe ihrer Beziehung. Alles beginnt mit einer Taube, die sich in ihr Schlafzimmer verirrt und dort verendet. Seitdem hat die Wohnung für Ina etwas bedrohliches. Sie wird launenhaft und Hans flüchtet immer öfter in die Gesellschaft der anderen Hausbewohner, die sich zu nächtlichen Diskussionen über Gott und die Welt im Hinterhof versammeln, während Ina Trost bei ihrer Mutter am Telefonhörer findet... Mosebach gelingt es mit leichten und gleichzeitig treffenden Worten, die unterschiedlichen Charaktere und ihre Beziehungen untereinander einzufangen, ohne sie in klischeehafte Rollen zu stecken. Seine locker-leicht poetische Sprache, sein beinahe beiläufiger Detailreichtum und die subtile Metaphorik durch tote Tauben, verschwundene Eheringe und den Mondzyklus verleihen diesem Buch eine einzigartige, filigrane Atmosphäre. Wunderschön...

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Liebesgeschichte – Ja oder Nein?
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2010

Hans und Ina beschließen kurz nach ihrer Hochzeit nach Frankfurt zu ziehen. Während Ina noch mit ihrer Mutter auf Reisen ist, macht sich der junge Ehemann auf die Suche nach der ersten gemeinsamen Wohnung. Bereits beim Einzug deutet die im Schlafzimmer verendete Taube gewissermaßen als Schicksalsbote auf eine Wendung... Hans und Ina beschließen kurz nach ihrer Hochzeit nach Frankfurt zu ziehen. Während Ina noch mit ihrer Mutter auf Reisen ist, macht sich der junge Ehemann auf die Suche nach der ersten gemeinsamen Wohnung. Bereits beim Einzug deutet die im Schlafzimmer verendete Taube gewissermaßen als Schicksalsbote auf eine Wendung der Geschichte hin. Ina leidet unter den Veränderungen und Hans flüchtet sich immer mehr in die Gesellschaft der anderen Hausbewohner. Die durchwegs seltsamen Charaktere treffen sich bei Nacht im Hinterhof des Hauses. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Beziehung des jungen Paares auf der Kippe steht… Der Leser findet in diesem kurzen Roman zwar die für Mosebach typische wunderschöne lyrische Sprache – trotzdem überzeugt „Der Mond und das Mädchen“ meiner Meinung nach leider nicht so wie seine längeren Texte.

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War das Buch "notwendig"?
von Janine2610 am 29.09.2014

Für mich jedenfalls nicht! Ich bin auf den 191 Seiten mit der Geschichte leider nicht warm geworden. Weder zum Banker Hans, noch zu seiner zarten, jungen Ehefrau Ina, die in Frankfurt in eine neue Wohnung ziehen und die die Hauptprotagonisten des Buches darstellen, habe ich einen Zugang gefunden. Das... Für mich jedenfalls nicht! Ich bin auf den 191 Seiten mit der Geschichte leider nicht warm geworden. Weder zum Banker Hans, noch zu seiner zarten, jungen Ehefrau Ina, die in Frankfurt in eine neue Wohnung ziehen und die die Hauptprotagonisten des Buches darstellen, habe ich einen Zugang gefunden. Das lag bestimmt nicht daran, dass das Buch nur so dünn ist, sondern eher an der Handlung, die eigentlich nicht so richtig eine ist, zumindest keine verfolgenswerte oder den Sinn dahinter erschließende. Auch die Sprache war einschläfernd. Wie oft ich abgeschweift bin, kann ich gar nicht sagen... Die Sache mit der toten Taube, von der in der Buchbeschreibung die Rede ist, ist nicht wirklich "aufgeklärt" worden, bzw. habe ich nicht verstanden. Was der Autor mit der ganzen Situation vermitteln wollte: keine Ahnung. Ein Buch, das mich ziemlich ahnungslos zurücklässt, das mich nicht fesseln konnte und wo mich die "spannende" Rechtschreibung genervt hat (Bsp.: Sofa mit ph). Schlussendlich war ich froh, dass ich es nach 191 Seiten, die sich unendlich gezogen haben, zuklappen konnte. Wer sich jedoch gerne in langen, verschachtelten Sätzen verliert und auf ganz ruhige Atmosphäre steht, völlig egal, ob die Geschichte einen Sinn hat oder nicht, dem ist dieses Buch vielleicht doch zu empfehlen. ;-)

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