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Der Opiummörder

Kriminalroman

(7)

1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Shawn Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas de Quincey. Mit seiner Abhandlung "Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet" hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.

Rezension
"David Morrell, berühmt geworden durch die von ihm geschaffene Figur John Rambo, hat mit Der Opiummörder einen großartigen historischen Thriller veröffentlicht. Er kombiniert auf geschickte Weise einen biofiktionalen Roman über Thomas de Quincey mit einem klassischen Krimi und kulturhistorischen Reminiszenzen über das Leben in der damals größten Stadt der Welt." dpa, 22.03.2016
Portrait
David Morrell, geb. am 24.4.1943 in Ontario, Kanada, studierte an der University of Pennsylvania amerikanische Literatur und Englisch und lehrte ab 1970 sechzehn Jahre lang an der University of Iowa. Heute gehört er zu den populärsten und erfolgreichsten Thrillerautoren der USA. Sechsmal kam er in die Bestsellerliste der New York Times; seine Bücher wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Auch der Film nahm sich seiner Werke an: Eine so erfolgreiche Figur wie Rambo stammt aus seiner Feder. Die Filmrechte für 'Der Blick des Adlers' wurden für eine siebenstellige Summe an die Produktionsfirma von Michael Douglas verkauft. David Morrell lebt in Santa Fe, New Mexico.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51753-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 193/125/35 mm
Gewicht 394
Originaltitel Murder as a Fine Art
Verkaufsrang 9.624
Buch (Taschenbuch)
10,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Grandios“

Jana Schäfer, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Dieser Krimi lebt von seinen grandiosen Charakteren. Thomas de Quincey als genialer, spleeniger und unfreiwilliger Ermittler ist allein schon ein Genuss. Noch besser macht es seine Tochter, die für die damalige Zeit überaus frei denkt und sehr emanzipiert ist, wodurch sie die Herren Polizisten das eine oder andere Mal sprachlos macht.
NIcht
Dieser Krimi lebt von seinen grandiosen Charakteren. Thomas de Quincey als genialer, spleeniger und unfreiwilliger Ermittler ist allein schon ein Genuss. Noch besser macht es seine Tochter, die für die damalige Zeit überaus frei denkt und sehr emanzipiert ist, wodurch sie die Herren Polizisten das eine oder andere Mal sprachlos macht.
NIcht zu vergessen ist dabei der Mörder, der seine Tatorte als vollendete Kunstwerke hinterlässt und dem das Quartett aus Polizei, de Quincey und Tochter nur langsam näher kommt...

„Düsteres London, perfide Morde, schräge Charaktere.“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

David Morrell ist vielen eher bekannt als Schöpfer eines der größten Action-Helden unserer Zeit: John Rambo!
In „Der Opiummörder“ widmet er sich dem historischen Spannungsroman und kann auch hier auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung findet in den 1850er Jahren in London statt, als die Polizei noch in der Entstehung war und auf
David Morrell ist vielen eher bekannt als Schöpfer eines der größten Action-Helden unserer Zeit: John Rambo!
In „Der Opiummörder“ widmet er sich dem historischen Spannungsroman und kann auch hier auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung findet in den 1850er Jahren in London statt, als die Polizei noch in der Entstehung war und auf knapp 2 Millionen Einwohner nur 3000 Polizisten kamen. Die Vermischung von historischen Fakten und seiner fiktionalen Geschichte gelingt Morrell außerordentlich gut. Auch im Vorwort wird auf die wahren Geschichten hingewiesen, die er als Gerüst benutzt, um seinen spannenden Kriminalfall umzusetzen.
Zu dieser wunderbaren Mischung gesellen sich nun auch noch Charaktere, die man so schnell nicht wieder vergisst. Besonders hervorzuheben ist hier die Person Thomas de Quincey (15.08.1785 – 08.12.1859) der zur damaligen Zeit mit seinen Sensationsromanen „Bekenntnisse eines englischen Opiumessers“ und „Der Mord als eine der schönen Künste betrachtet“ für Aufregung sorgte. Diese Person hat zur Zeit der fiktiven Geschichte von Morrell wirklich existiert und die Einbettung von de Quincy in die Mordfälle ist wunderbar umgesetzt. Der wirklich schöne Schreibstil von Morrell rundet das Ganze dann zu einem guten Gesamtpaket ab.
Wer auf der Suche nach guter und unterhaltsamer Spannungsliteratur ist, die einem gleichzeitig noch die Geschichte näher bringt, sollte hier zugreifen!

„Schmutziges London“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

David Morrell schafft eine wunderbare Mixtur aus Dokumentation, historischer Beschreibung der Situation im London des Jahres 1854 und spannendem Kriminalroman. Angereichert wird dieser Mix durch "schräge" Protagonisten, einem kaltblütigen Bösewicht und einer erstaunlich fortschrittlich gesinnten jungen Frau. Es ist wirklich spannend, David Morrell schafft eine wunderbare Mixtur aus Dokumentation, historischer Beschreibung der Situation im London des Jahres 1854 und spannendem Kriminalroman. Angereichert wird dieser Mix durch "schräge" Protagonisten, einem kaltblütigen Bösewicht und einer erstaunlich fortschrittlich gesinnten jungen Frau. Es ist wirklich spannend, sich mit diesen Figuren zusammen auf die Suche zu begeben, den Mörder zu entlarven, das Warum zu hinterfragen & noch ein paar Geheimnisse mehr zu ergründen. Das nenne ich mal Literatur, die auf spannende Art intelligent unterhält!

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Kundenbewertungen


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Das neblige London, das zur Zeit Viktorias nur Monster erschafft...
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2017

Wir schreiben das Jahr 1854 und befinden uns in der zu dieser Zeit grössten Stadt der Welt: London. Pulsierend, erschreckend, gewalttätig und zutiefst unmenschlich fristen viele Bewohner ein Leben am Rand der Armut. Alkoholmissbrauch, Schlägereien, Epidemien und Mord gehören zur Tagesordnung. Just in diesen unruhigen Zeiten ereignet sich ein... Wir schreiben das Jahr 1854 und befinden uns in der zu dieser Zeit grössten Stadt der Welt: London. Pulsierend, erschreckend, gewalttätig und zutiefst unmenschlich fristen viele Bewohner ein Leben am Rand der Armut. Alkoholmissbrauch, Schlägereien, Epidemien und Mord gehören zur Tagesordnung. Just in diesen unruhigen Zeiten ereignet sich ein grässliches Verbrechen, fünf unschuldige Menschen werden von einem offensichtlich völlig Verrückten auf brutalste Weise ermordet, ein Motiv ist zuerst überhaupt nicht zu erkennen. Die Stadt steht kopf, der Mob verdächtigt jeden, Lynchjustiz liegt in der Luft! Inspector Sean Ryan und sein Gehilfe Constable Becker wissen nicht, wo sie anfangen sollen, die Kriminaltechnik steckt noch in den Kinderschuhen, da erhalten sie unverhofft Schützenhilfe vom berühmt-berüchtigten Autor Thomas de Quincey, der erstaunliche Details zur Lösung des Falls beitragen kann. Zu dritt versuchen sie, den Täter dingfest zu machen, da geschieht eine weitere, noch brutalere Mordserie. Die Zeit wird knapp, guter Rat ist teuer und der Innenminister drängt auf eine rasche Erledigung dieser ganzen Angelegenheit, was alles nicht so einfach ist, der Täter scheint immer einen Schritt voraus zu sein. Ein Buch, das sie von Anfang an in ihren Bann ziehen wird, eine gelungene Mischung aus Sherlock Holmes, Jack the Ripper und viel Wissenswertem zum viktorianischen Zeitalter. Ein sympathisches Ermittlerduo und ein ausserordentlich finsterer Bösewicht runden die Geschichte ab. Ein Buch für alle, die auf das neblige London und feinsten Grusel stehen

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Der Opiummörder
von Mel aus Hiddenhausen am 03.01.2017

Moment...David Morrell?!? Der Name kam mir doch gleich schwer bekannt vor...richtig! Vor einigen Jahren habe ich bereits "Creepers" von diesem Autor gelesen und war schwer begeistert. Nur diesmal unternahm ich mit den Protagonisten keine Tour zu sogenannten Lost Places, sondern ins London des 19. Jahrhunderts, des stinkenden, dreckigen und... Moment...David Morrell?!? Der Name kam mir doch gleich schwer bekannt vor...richtig! Vor einigen Jahren habe ich bereits "Creepers" von diesem Autor gelesen und war schwer begeistert. Nur diesmal unternahm ich mit den Protagonisten keine Tour zu sogenannten Lost Places, sondern ins London des 19. Jahrhunderts, des stinkenden, dreckigen und bettelarmen Londons der Mittel-und Unterschicht. Und genauso, wie ich mir die Straßen Englands Hauptstadtvorstellen wollte, hat sie mir der Autor in "Der Opiummörder" auch geschildert. Düster und unheimlich, an jeder Ecke lauert der Tod. Zu den beiden Hauptprotagonisten Detective Shawn Ryan, ein waschechter Ire, der seine Identität vor den Englischen Landsmänner geheim hält und seinem Kollegen Joseph Becker, ein Polizist, gesellt sich kurze Zeit später noch der Schritsteller Thomas de Quincey und seine Tochter Emily hinzu. Anfangs hat mich das etwas andere Ermittlerteam aus dem Konzept gebracht, es waren für mich zuviele Charaktere dabei, während des Voranschreitens der Story gewöhnte ich mich aber an das Quartett (lediglich Emily blieb etwas altklug und unsympathisch zurück) und ich war in der Geschichte gefangen. Das Buch war unheimlich informativ und konnte mich sowohl mit der Handlung, als auch mit Hintergund packen. Der Autor versteht es gut, Geschichte mit Fiktion geschickt zu vermischen und eine interessante Story zu "backen". Mein Fazit Ein Ausflug in die Vergangenheit gefällig, Ladies und Gentlemen? Dann observieren sie mit Ryan, de Quincey & Co doch den Opiummörder. Es lohnt sich!

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