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Der Ozean am Ende der Straße

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2015, Kategorie Bester internationaler Roman and als Book of the Year in den National Book Awards 2013

(17)

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Rezension
"Die Kindheit ist ein Ort voller Magie, voller Geheimnisse und voller Albträume. Und es gibt derzeit keinen Erzähler, der diese drei gewandter in Worte bannen kann, als Neil Gaiman." Neue Ruhr Zeitung "Ein Kinder-Albtraum wird hier zur großen Literatur - und gleichzeitig zu einer wundervollen Hommage an die Freundschaft und die Hoffnung." Brigitte "Ein kleines Meisterwerk über die Kindheit und die Fluchtwege aus der fremden Welt der Erwachsenen." Bücher
Portrait
Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 238
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8479-0579-0
Verlag Eichborn Verlag
Maße (L/B/H) 206/129/24 mm
Gewicht 346
Originaltitel The Ocean at the end of the lane
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 76.248
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„ein Gaiman eben.....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wenn ein hochdekorierter Fantasy(und Comic)-Autor ein neues Werk herausbringt und es lacht einen dann so ein schmales Büchlein an, ja, dann könnte man das Falsche denken.
Denn diese kleine Geschichte IST etwas ganz Besonderes, das den Leser seinen Bann ziehen kann und dann unbedingt in einem Zuge durchgelesen werden will !
Ursprünglich
Wenn ein hochdekorierter Fantasy(und Comic)-Autor ein neues Werk herausbringt und es lacht einen dann so ein schmales Büchlein an, ja, dann könnte man das Falsche denken.
Denn diese kleine Geschichte IST etwas ganz Besonderes, das den Leser seinen Bann ziehen kann und dann unbedingt in einem Zuge durchgelesen werden will !
Ursprünglich zu einer Beerdigung in seiner alten Heimat unterwegs, ertappt sich der Ich-Erzähler dabei, nach einem kleinen Schlenker wieder aus dem Städtchen herauszufahren. Der immer schmaler werdenden Strasse folgend, die an einigen alten Farmen vorbeiführt, landet er an ihrem Ende auf dem Gelände der Hempstock-Farm, einem Ort, wo er schon seit Ewigkeiten nicht mehr war bzw. ihn völlig vergessen hatte. Aber die Frauen der Hempstocks sind eigentlich etwas Unvergeßliches,insbesondere Lettie ,die 11jährige ,"große" Freundin aus seinen Kindertagen und ihr Ententeich hinter dem Farmhaus, von ihr "der Ozean" genannt,drängen sich wieder förmlich in sein Bewußtsein.Und auf einmal ist er wieder der 7 Jahre alte, kleine Junge, auf dessen Geburtstagsfeier keine anderen Kinder kommen ,der sich daraufhin traurig erneut in die Welt seiner Lieblingsbücher zurückzieht und der kurz danach aber eine Tapferkeit beweisen muss, deren andere vielleicht nie so bedürfen.
Denn die Magie hält Einzug in sein bisher beschütztes Leben und sie ist ihm nicht wohlgesonnen...
Er macht einen Fehler und auch Lettie, die schon einiges von ihrer Mutter/Großmutter gelernt hat, ist noch nicht soweit, alles wieder ins Lot zubringen.
Aber auch 7jährige , kleine Jungs möchten nicht sterben....
Wie immer findet Gaiman wunderbare Bilder für seine Geschichte , seine poetisch-stimmungsvolle Schilderung einer ganz besonderen Freundschaft ,die auch, als das Ganze eine wirklich gruselige Stimmung annimmt, Bestand hat, ist etwas für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.
Sie ist nicht vergleichbar z.B.mit seiner "Coraline" oder dem "Sternwanderer", aber sie ist sozusagen "Klebstoff" fürs Gehirn, vergessen wird man sie nicht so schnell wieder....
Schauen Sie halt mal selber rein !!!

„Märchenhaftes für die Großen!“

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein fantasievolles und düsteres Märchen für Erwachsene. Schicht für Schicht wird man von der realen Welt in ein dunkleres Nebenan gezogen, wo nichts ist wie es sein sollte. Ein fantasievolles und düsteres Märchen für Erwachsene. Schicht für Schicht wird man von der realen Welt in ein dunkleres Nebenan gezogen, wo nichts ist wie es sein sollte.

„Seltsame Welt“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Als ich dies dünne Büchlein von Neil Gaiman unter den Leseexemplaren fand, freute ich mich auf eine ganz bestimmt etwas außergewöhnliche Lektüre. Bisher kannte ich „Niemalsland“ (vor langer, langer Zeit gelesen) und die Verfilmung des „Sternenwanderers“ (toll) und erwartete neben dem Außergewöhnlichen auch Humorvolles in diesem Band.
Weit
Als ich dies dünne Büchlein von Neil Gaiman unter den Leseexemplaren fand, freute ich mich auf eine ganz bestimmt etwas außergewöhnliche Lektüre. Bisher kannte ich „Niemalsland“ (vor langer, langer Zeit gelesen) und die Verfilmung des „Sternenwanderers“ (toll) und erwartete neben dem Außergewöhnlichen auch Humorvolles in diesem Band.
Weit gefehlt. Das Buch fing so normal an, so „langweilig“: Nach einer Beerdigung in der alten Heimat will sich ein Mann in mittleren Jahren noch einmal zu Hause umschauen und in Erinnerungen schwelgen. Die Geschichte, die Erinnerung an ein Ereignis in seiner Kindheit, die daraus folgt, ist dann jedoch alles andere als langweilig, kratzt an Horrorgeschichten und Alpträumen aus unserer Kindheit. Alpträume, die fast real wirken und es vielleicht auch sind.
Gaiman baut ganz allmählich ein Universum auf, das eigentlich nicht von dieser Welt ist und krakenartig mehr und mehr Besitz von der normalen Welt des Jungen ergreift. Dieses Universum, von der anderen Seite des Ozeans mitgebracht, ist noch nicht einmal böse, aber tut Böses in der Welt des Jungen.
Die Moral und den Sinn der Geschichte muß wohl jeder für sich selbst finden. Meiner Meinung nach kann sich da jeder selbst etwas heraussuchen oder sich in die Geschichte hineinziehen lassen.

„"Monster unterm Bett"“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Welt des siebenjährigen ICH-Erzählers gerät aus den Fugen: erst der Tod seiner geliebten Katze, dann der Selbstmord des Untermieters, dann die neue Mieterin, die das Gefüge der Familie auf eine harte Probe stellt. Die kindlichen Verarbeitungsmechanismen erschaffen eine ganz eigene Sicht auf die Welt: magisch fast, gefährlich, Angst Die Welt des siebenjährigen ICH-Erzählers gerät aus den Fugen: erst der Tod seiner geliebten Katze, dann der Selbstmord des Untermieters, dann die neue Mieterin, die das Gefüge der Familie auf eine harte Probe stellt. Die kindlichen Verarbeitungsmechanismen erschaffen eine ganz eigene Sicht auf die Welt: magisch fast, gefährlich, Angst einflößend und ungeheuer doppelbödig.
Der kleine Junge hat jedoch in seiner Freundin Lettie Hempstock einen wahren Fels in der Brandung dieses "Ozean-Teichs" (alles-ist-anders-als-es-scheint), der ihn zu verschlingen droht.
In düster poetischer Manier zeigt uns Gaiman das "wahre" Gesicht der Welt aus Kindersicht - und man erinnert sich zurück, an die eigenen Monster unterm Bett....
Ein warmherziger Roman über Freundschaft, Mut und das Erwachsen werden.
Ein ganz spezielles literarisches Kleinod!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bonn

Ergreifend schöner und schrecklicher Rückblick in eine vergessene Kindheit, in der Dinge wahr gewesen sind, die so nicht passiert sein können... Magisch, schaurig und fesselnd. Ergreifend schöner und schrecklicher Rückblick in eine vergessene Kindheit, in der Dinge wahr gewesen sind, die so nicht passiert sein können... Magisch, schaurig und fesselnd.

„Zauberhafte Mischung***“

Andrea Spindler, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Eine perfekte Komposition aus Kindheitserinnerungen, tiefer Freundschaft, sehr skurilen
Ereignissen und diesem unendlichen Ozean machen dieses Buch für mich zu einen kleinen Meisterstück.
Festgehalten von der leichten Sprache, taucht man in diesen Ozean ein und will ihn eigentlich nicht mehr
verlassen.
Eine perfekte Komposition aus Kindheitserinnerungen, tiefer Freundschaft, sehr skurilen
Ereignissen und diesem unendlichen Ozean machen dieses Buch für mich zu einen kleinen Meisterstück.
Festgehalten von der leichten Sprache, taucht man in diesen Ozean ein und will ihn eigentlich nicht mehr
verlassen.

S. Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Überraschend morbide, aber ganz und gar zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die mich zeitweise stark an die klassischen Plots japanischer Animes erinnert hat. Überraschend morbide, aber ganz und gar zauberhafte Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, die mich zeitweise stark an die klassischen Plots japanischer Animes erinnert hat.

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Märchen für Erwachsene Märchen für Erwachsene

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine düstere und magische Erzählung über Mut und Freundschaft. Dabei überzeugt Gailmans wunderschöne Art zu schreiben auf ganzer Länge! Eine düstere und magische Erzählung über Mut und Freundschaft. Dabei überzeugt Gailmans wunderschöne Art zu schreiben auf ganzer Länge!

Christiane Ludwig, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein kleines Goldstück hat Gaiman hier abgeliefert. Es liest sich wie ein wunderschönes, fantasievolles Märchen für Erwachsene, verzaubert den Leser und weckt Kindheitserinnerungen. Ein kleines Goldstück hat Gaiman hier abgeliefert. Es liest sich wie ein wunderschönes, fantasievolles Märchen für Erwachsene, verzaubert den Leser und weckt Kindheitserinnerungen.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Fesselnd, geheimnisvoll und wunderschön! Fesselnd, geheimnisvoll und wunderschön!

Sabrina Weihe, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Man nimmt dieser Geschichte all ihre fantastischen Elemente von Anfang an ab. Wunderbar erzählt, so wie jeder Neil Gaiman. Man nimmt dieser Geschichte all ihre fantastischen Elemente von Anfang an ab. Wunderbar erzählt, so wie jeder Neil Gaiman.

Deborah Krecklow, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wundervolle Geschichte, anders als alles was ich bisher kannte. Wundervolle Geschichte, anders als alles was ich bisher kannte.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ein ganz toller Gaiman - ganz märchenhaft und träumerische! Ich bin richtig abgetaucht in die Geschichte. Schade nur, dass es nicht mehr Seiten sind. Ein ganz toller Gaiman - ganz märchenhaft und träumerische! Ich bin richtig abgetaucht in die Geschichte. Schade nur, dass es nicht mehr Seiten sind.

Kim Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein wahrer Schatz! Dieser poetische Roman saugt einen ein in eine phantastische und melancholische Welt. Ein wirklich berührendes Abenteuer! Ein wahrer Schatz! Dieser poetische Roman saugt einen ein in eine phantastische und melancholische Welt. Ein wirklich berührendes Abenteuer!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Lesen Sie diese groߟartige Geschichte! Welch eine tolle, fantasievolle Geschichte. Lesen Sie diese groߟartige Geschichte! Welch eine tolle, fantasievolle Geschichte.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Eine tiefgründige, fantastische Geschichte die einen über Erinnerungen nachdenken lässt und darüber, was eigentlich Bedeutung hat im Leben. Eine tiefgründige, fantastische Geschichte die einen über Erinnerungen nachdenken lässt und darüber, was eigentlich Bedeutung hat im Leben.

Ein Fantasy-Kleinod voller Poesie! In traumhaft schöner Sprache erzählt Gaiman ein modernes und doch irgendwie klassisches Schauermärchen. Voll magischer Atmosphäre - eintauchen! Ein Fantasy-Kleinod voller Poesie! In traumhaft schöner Sprache erzählt Gaiman ein modernes und doch irgendwie klassisches Schauermärchen. Voll magischer Atmosphäre - eintauchen!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein wunderbares Buch über die wahre Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen. Ein Märchen nicht nur für Erwachsene. Einfach schön zu Lesen. Ein wunderbares Buch über die wahre Bedeutung von Freundschaft und Vertrauen. Ein Märchen nicht nur für Erwachsene. Einfach schön zu Lesen.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

So ein Buch trifft man als Leser nur alle paar Jahre. Ein ganz besonderer Schatz! So ein Buch trifft man als Leser nur alle paar Jahre. Ein ganz besonderer Schatz!

Klaus Neumann, Thalia-Buchhandlung Solingen

Ein kleines Buch mit Sogwirkung. Entführt den Leser zurück in die kindliche Gefühlswelt. Spannend und mitreißend. Ein kleines Buch mit Sogwirkung. Entführt den Leser zurück in die kindliche Gefühlswelt. Spannend und mitreißend.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein poetischer Fantasyroman, der seinen Leser sofort packt. Obwohl das Tempo zum Schluss naschlässt, bleibt die Geschichte stimmig. Ein poetischer Fantasyroman, der seinen Leser sofort packt. Obwohl das Tempo zum Schluss naschlässt, bleibt die Geschichte stimmig.

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein literarisch anspruchsvolleres Buch, dass man mit Aufmerksamkeit lesen sollte, damit einem die genaue Bedeutung klar wird. Unheimlich gut und fantasievoll geschrieben! Ein literarisch anspruchsvolleres Buch, dass man mit Aufmerksamkeit lesen sollte, damit einem die genaue Bedeutung klar wird. Unheimlich gut und fantasievoll geschrieben!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Wunderschöne Erzählung irgendwo zwischen Märchen, Fantasy und Traumwelt angesiedelt. Poetisch. Wunderschöne Erzählung irgendwo zwischen Märchen, Fantasy und Traumwelt angesiedelt. Poetisch.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Die Vergangenheit voller Geheimnisse und Mystik ~
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2014

Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre... Es geht um die Kindheitserinnerungen eines Jungen, der nach 40 Jahren wieder an den Ort dieser zurückkehrt. Am kleinen Teich, den seine Freundin Lettie immer den Ozean nannte wurde er von den Erinnerungen wieder zurück in die Vergangenheit geholt. Als kleiner Junge hatte er einiges erlebt. Lettie und ihre Familie, die aus ihrer Mutter und ihrer Großmutter bestand, waren nicht die, die sie zu sein schienen. Nachdem sich ein Mann in der Nachbarschaft das Leben in dem Auto der Familie des Jungen nahm, begannen seltsame Träume die Menschen heimzusuchen. Auf den Spuren dieser Ereignisse betrat der Junge auf dem Anwesen der Hempstocks eine komplett neue Welt, die er so nie zuvor gesehen hatte. Meiner Meinung nach eine wirklich wunderbare Geschichte, die mir vom Schreibstil und den Einfällen wirklich gut gefallen hat. Wenn man das Werk ließt sollte man natürlich auch Freund von Fantasy sein, auch wenn man dieses Werk durchaus der Literatur zuordenen kann. Aber auch für Leute, die sich gern einmal an einem Fantasybuch versuchen wollen ist dies definitv ein guter Anfang.

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Der Ozean am Ende der Straße
von Jana S. am 06.11.2015

Der Ozean am Ende der Straße Neil Gaiman Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was... Der Ozean am Ende der Straße Neil Gaiman Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen ... Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Dieses Buch ist das erste, was ich jemals von Neil Gaiman gelesen habe und ich kann jetzt schon versprechen, dass es definitiv nicht das letzte Buch von ihm sein wird. Der Autor schafft es mit einem fließenden Schreibstil und einer noch fließenderen Sprache den Leser in seinen Bann zu ziehen. Für mich war das Buch ein absoluter Pageturner und ich konnte es definitiv nicht mehr aus der Hand legen. Man kann in die Geschichte sehr viel herein interpretieren. Das finde ich wunderbar, denn hier lädt der Autor zum Nachdenken und vor allem zum Mitdenken ein. Er lässt uns viel Raum für unsere eigenen Gedanken, die man bei dieser teils melancholischen Geschichte auch wirklich braucht. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet. Der Name des Protagonisten ist und bleibt anonym. Im Buch ist es "der Junge". Was der Autor damit bewirken möchte, werdet ihr im Verlaufe der Geschichte selbst merken. Mir hat das Lesen dieses Buches absolute Freude bereitet. Daher eine ABSOLUTE Kaufempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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Ein Ententeich so groß wie ein Ozean
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2015

Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht.... Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die mit ihrer Mutter und Großmutter hier gewohnt haben. Er erinnert sich an den Ententeich von dem Lettie behauptete, dass er so groß wie ein Ozean sei. Beschämenderweise muss ich zugeben, dass mir der Literat Neil Gaiman das erste Mal aufgefallen ist, als er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte und nicht weil ich einen Roman von ihm gelesen habe. Cameos heißen in Amerika diese Gastauftritte von Promis in Film und Fernsehen, und die Stars und Sternchen reisen dazu auch mal liebend gerne nach Springfield. Wahrscheinlich wird die breite deutschsprachige Leserschaft Neil Gaimans Romane nicht wirklich kennen, mir selbst ging es ja genauso. Mit der Empfehlung dieses Romans im Literaturclub, dürfte dieses Dilemma allerdings erledigt sein. Als echter Vielleser bereiten mir die 08/15 Romane, besonders in letzter Zeit, ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn man hundertmal dieselben Charaktere vorgesetzt bekommt und dieselben ähnlich erzählten Geschichten zu lesen bekommt, ermüdet man ein bisschen und wird lesefaul. Das ist der Punkt, wo ich darauf achte keine allzu kritischen Rezensionen zu schreiben, weil es oft nicht an der Qualität des Romans liegt, sondern an meiner eigenen Lese-Flaute. Wenn dann ein Roman aus der Masse nur ein wenig hervorsticht, stürze ich mich wie ein Verdurstender auf ein Glas Wasser und bin schließlich wieder motiviert genug, hundert andere ein wenig durchschnittliche Romane zu lesen und sie schlussendlich auch zu mögen. So ein kleines und feines, motivierendes Schätzchen ist nun „Der Ozean am Ende der Straße“. Klein, weil er sich auf knapp 240 Seiten entfaltet und fein, weil sich dem Leser eine märchenhaft anmutende Welt eröffnet, die sich zu einer emotional erschütternden Reminiszenz an die Kindheit des Hauptcharakters entwickelt. “Ich erzähle dir jetzt etwas Wichtiges. Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher.” Wie in der Inhaltsangabe oben schon beschrieben, ist das eigentliche Thema des Romans, die Erinnerungen an die Kindheit, besonders die Erinnerungen an Lettie und die Hempstocks, die durch einen Besuch auf den Bauernhof am Ende der Straße im Protagonisten hervorbrechen. Als sich ein Untermieter im Wagen des Vaters selbst umbringt, trifft er das erste Mal auf Lettie. Gaiman gelingt es hier nicht nur authentisch aus der Sicht eines 7jährigen zu schreiben, sondern porträtiert auch eine magische aber nicht greifbare Welt, die dem Kind und dem Leser eine Heidenangst einjagt. Vielleicht liegt es ferner an meiner blühenden Fantasie, dass ich mich in diese kindliche Naivität so gut hineinversetzen konnte und mir die gruseligen Szenen mächtig Gänsehaut verschafft haben. Hier fängt er, jedenfalls meiner Meinung nach, Geschickt das Gefühl der Ohnmacht Kindern gegenüber den of sehr distanzierten Erwachsenen ein und spielt mit den Urängsten von Verlassen werden und der oft sehr einschüchternden Dunkelheit. So wie einem Kind die Erwachsenenwelt oft sehr rätselhaft ist, so rätselhaft bleibt er auch in der Erzählung selbst. Das Außergewöhnlich liegt für mich darin, dass er oft etwas andeutet, aber niemals gänzlich erzählt und so bliebt auch das Ende bewusst offen. „Der Ozean am Ende der Straße“ ist somit ein kurzweiliges Lesevergnügen und war nicht mein letzter Roman, den ich von Neil Gaiman lesen werde.

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Tief wie der Ozean, magisch und genial!
von Danie >SABO< Schuster am 02.01.2015

Neil Gaiman - "Der Ozean am Ende der Straße" - Eichborn-Verlag ..schon allein der Titel verführt zum Lesen dieses herrlichen Buches Der Ozean am Ende der Straße ist ein kleiner Ententeich, so groß und tief wie es nur der Fantasie eines Neil Gaiman entspringen kann. Der Erzähler, ein erwachsener Mann, der... Neil Gaiman - "Der Ozean am Ende der Straße" - Eichborn-Verlag ..schon allein der Titel verführt zum Lesen dieses herrlichen Buches Der Ozean am Ende der Straße ist ein kleiner Ententeich, so groß und tief wie es nur der Fantasie eines Neil Gaiman entspringen kann. Der Erzähler, ein erwachsener Mann, der in seine alte Heimat zurückkehrt und nach den Spuren seiner wundersamen Kindheit sucht und eins ums andere, fast wie aus einem verschollenem Tagebuch wiedergibt, erzählt wie ein Märchen, von dem er selber nicht weiß, ob es so auch stattgefunden hat. Eine ganz normale Familie, Vater, Mutter, er, ein siebenjähriger Junge und seine kleinere Schwester, leben in einem kleinen Haus in ländlicher Gegend. Als die finanzielle Situation etwas kippt, nehmen sie einen Untermieter auf, ein Opalschürfer aus Südafrika übernimmt jetzt des Jungen geliebtes Dachzimmer, ein seltsamer Mann, der Junge hat Bedenken, seine Ankunft stand unter keinem guten Stern. Als seine Mutter Arbeit in einer Apotheke findet, erobert die neue Haushaltshilfe, das familiere Regiment, die junge Schwedin übt auf alle eine ungewöhnliche Anziehungskraft aus, nur einen kann sie nicht täuschen - unser kleiner Held weiß, sie gehört nicht in seine Dimension.. Doch der Junge hat eine tollkühne Freundin, Lettie Hempstock, die mit ihrer Mutter Ginny und ihrer Großmutter genannt "Gramma" am Ende der Straße wohnt, ein magisches Trio aus uralten Zeiten, die den jungen Helden mehr als einmal retten müssen. Ihre Farm hat einen kleinen Ententeich, in dem ein tiefer Ozean rauscht.. Tauchen sie ein, in eine Geschichte, die es eigentlich nicht gibt, grandiose Fantasy, die sich leise anschleicht, sich zu einem faszinierenden Abenteuer wandelt. Atemberaubende pfadlose Poesie, die in jedes Bücherregal gehört! Ich bin begeistert, bitte mehr davon! Liebe Lesegrüße, SABO Zitat: "Ich konnte dich nicht zum Ozean bringen, aber nichts hinderte mich daran, den Ozean zu dir zu bringen!"

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Wundervoll!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 26.12.2014

Klappentext: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals... Klappentext: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen - Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Der erste Satz: Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofes. Meine Meinung: Ich war auf dieses Buch mehr als gespannt, und habe mich richtig darauf gefreut endlich in die Geschichte hinein zutauchen! Allerdings muss ich ehrlich sein es ist sehr schwer für dieses Buch eine Zusammenfassung zu schreiben, da man sonst zuviel verraten würde. Der Schreibstil des Autors ist einfach etwas ganz besonderes. Die Stil macht dieses Buch zu einem sehr poetischen aber auch wortgewandten Buch. Gefühlvoll, berührend und gleichzeitig doch mitreißend. Wie ihr seht eine ganz besondere Mischung. Die Handlung ist geheimnisvoll und doch spannend. Man kann mit dem lesen nicht mehr aufhören da man unbedingt wissen möchte wie es weiter geht, ich persönlich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen! Dennoch ist die Geschichte die der Leser hier erfährt traurig, brutal und einfach unvorstellbar, und dennoch gelingt es dem Autor den Leser nicht traurig zurück zulassen. Denn auf der anderen Seite der Geschichte erfahren wir was wahre Freundschaft wirklich bedeutet, ein Freundschaft voller Mut und Vertrauen. Tja ich seht ja selber das ich auch dem schwärmen nicht mehr heraus komme! Daher empfehle ich dieses Buch jeden der gerne düstere, traurige und zugleich bewegende Bücher liest. Hiermit ist man wirklich bestens bedient! Das Cover: Das Cover ist wirklich ein wahrer Hingucker. Es sieht einfach wundervoll aus und gefällt mir wahnsinnig gut! Fazit: Mit "Der Ozean am Ende der Straße" ist dem Autor und berührendes und gleichzeitig auch mitreißendes Buch gelungen welches mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen überzeugt und gefesselt hat! Daher bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl, 5 Sterne!

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Wunderbares Märchen für Erwachsene
von Jasmin Rickenberg aus Lemgo am 28.10.2014

Der Protagonist kehrt aus dem unerfreulichen Grund einer Beerdigung zurück in seinen Heimatort und beginnt in den düsteren Erinnerungen seiner Kindheit zu schwelgen, angefangen bei dem berüchtigten Ozean am Ende der Straße bis hin zu den mysteriösen Geschehnissen, die sich damals ereignet haben... Seine geliebte Katze wird von einem plötzlich... Der Protagonist kehrt aus dem unerfreulichen Grund einer Beerdigung zurück in seinen Heimatort und beginnt in den düsteren Erinnerungen seiner Kindheit zu schwelgen, angefangen bei dem berüchtigten Ozean am Ende der Straße bis hin zu den mysteriösen Geschehnissen, die sich damals ereignet haben... Seine geliebte Katze wird von einem plötzlich auftauchenden Opalschürfer überfahren, über den man nichts näheres erfährt abgesehen von seinem Freitod. Ihn plagen schreckliche Albträume, die Menschen um ihn herum benehmen sich merkwürdig und er lernt das Mädchen Lettie Hempstock kennen, dass mit ihrer Mutter und ihrer Oma auf einem nahen Bauernhof lebt. Während ihres Ausfluges in einen zauberhaften Wald verschafft sich das Böse Zugang zum Leben des Jungen und schafft es sein Leben gehörig durcheinander zu bringen. Es geht um einen einsamen Jungen, zu dessen Geburtstagsfeier niemand erscheint und der sich in den Geschichten seiner Bücher versteckt. Und trotz der schrecklichen Geschehnisse um ihn herum wirkt er auf mich viel tapferer und erwachsener, als ich es für das Alter erwarten würde. Es geht aber auch um Freundschaft und den Glauben an sich selbst und um Gewalt und schonungslose Grausamkeiten... Das Cover ist wunderschön stimmig und zwischendurch gibt es immer mal wieder eine Zeichnung, die die Geschichte und die düstere Atmosphäre fabelhaft unterstützt. Neil Gaiman's fantastische, magische Sätze machen den „Ozean am Ende der Straße“ zu einem Märchen für Erwachsene. Es ist sicherlich ein Buch für ein bestimmtes Publikum und es fällt mir schwer, es in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Es lässt mich nachdenklich zurück und ich frage mich, ob es sich dabei um kindliche Phantastereien handelt oder ob Neil Gaiman vielleicht etwas von sich selbst in dem Buch verarbeiten wollte.

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Märchen für Erwachsene und solche die es werden wollen
von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2014

Neil Gaiman schafft es wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor einmal mehr, vielgeliebte Kindheitserinnerungen mit märchenhaften Schattengestalten zu einer poetisch-traumhaften Geschichte zu verweben, die zugleich zauberhaft, schaurig und fantastisch den Leser gefangennimmt, bis er die 235 Seiten durchgelesen hat - idealerweise in einem Rutsch! Ein tolles Buch für einen tollen... Neil Gaiman schafft es wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor einmal mehr, vielgeliebte Kindheitserinnerungen mit märchenhaften Schattengestalten zu einer poetisch-traumhaften Geschichte zu verweben, die zugleich zauberhaft, schaurig und fantastisch den Leser gefangennimmt, bis er die 235 Seiten durchgelesen hat - idealerweise in einem Rutsch! Ein tolles Buch für einen tollen Herbst!

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Gruseliges phantastisches Märchen
von Xirxe aus Hannover am 05.11.2015

Es ist ein trauriger Anlass, der ihn in die Gegend seiner Kindheit führt. Zwischen Gottesdienst und Tee bleibt ihm noch eine Stunde und so fährt er in der Gegend herum. Ziellos wie er meint, doch plötzlich steht er vor einem Haus, wo früher sein Elternhaus stand. Statt nun zurückzufahren,... Es ist ein trauriger Anlass, der ihn in die Gegend seiner Kindheit führt. Zwischen Gottesdienst und Tee bleibt ihm noch eine Stunde und so fährt er in der Gegend herum. Ziellos wie er meint, doch plötzlich steht er vor einem Haus, wo früher sein Elternhaus stand. Statt nun zurückzufahren, nimmt er die Gegenrichtung und landet auf dem Hof der Hempstocks, die er aus seiner Kindheit kennt. Er sucht den Teich dort auf, an den er sich noch vage erinnert und setzt sich ans Ufer, wo ihm schlagartig alles wieder einfällt, was damals geschah... Dieser Beginn könnte der Anfang einer netten Kindheitsgeschichte sein, aber nicht, wenn sie Neil Gaiman erzählt ;-) Der siebenjährige Ich-Erzähler ohne Namen wird nach dem überraschenden Besuch anderer Welten plötzlich mit Schrecknissen konfrontiert, die sich Erwachsene nicht vorzustellen wagen. Wesen ergreifen Besitz von ihm und seiner Familie, anderes Unheimliches muss helfen, will aber mehr undundund. Wenn der Junge nicht seine Freundin Lettie zur Seite hätte mit ihrem Ozean, er und die Welt wären verloren. Diese Geschichte handelt so ziemlich alle Themen ab, die mit der Kindheit verbunden sind. Unverbrüchliche Freundschaft, Vertrauen und dessen MIssbrauch, Einsamkeit, Angst, Leben, Tod und nichtzuletzt die große Liebe zu Büchern, die stets Hilfe leisten. Ein phantastisches Märchen mit Gruselfaktor, das alle Möglichkeiten offen lässt.

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Ein Mann ohne Namen auf einer Erinnerungsreise in seine Kindheit
von Lunas Leseecke aus Münster am 29.03.2015

Inhalt Nach einer Beerdigung fährt unser Protagonist rastlos durch die Gegend und landet dabei in der Heimat seiner Kindheit, wo er spontan im Haus der Hempstocks, mit dem er viele Kindheitserinnerungen verbindet, vorbeischaut. Dort angekommen nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch eben jene Kindheitserinnerungen. Als Siebenjähriger war... Inhalt Nach einer Beerdigung fährt unser Protagonist rastlos durch die Gegend und landet dabei in der Heimat seiner Kindheit, wo er spontan im Haus der Hempstocks, mit dem er viele Kindheitserinnerungen verbindet, vorbeischaut. Dort angekommen nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch eben jene Kindheitserinnerungen. Als Siebenjähriger war er ein stiller Junge, der sich gut selbst beschäftigen konnte, am liebsten Bücher las, und eine blühende Fantasie besaß, die es mit dem Inhalt seiner Lektüre aufnehmen konnte. Nach dem Tod eines Untermieters seiner Eltern lernt er Letteie Hempstock von einem nahegelegenen Bauernhof, sowie ihre Mutter und Großmutter kennen, und die beiden freunden sich schnell an. Doch Lettie ist anders als andere Mädchen, in ihrer Familie gibt es nur Frauen, und hinter dem Haus, am Ende der Straße, gibt es einen Ozean, oder doch nur einen Ententeich? Als seine Eltern eine neue Haushaltshilfe einstellen, ist unserem Protagonisten und Lettie sofort klar, dass mit ihr etwas nicht stimmt, und für die beiden beginnt ein unglaubliches Abenteuer. Meine Meinung Unser kleiner Protagonist, der erstaunlicherweise die ganze Geschichte hindurch namenslos bleibt, ist ein angenehmer Zeitgenosse und er hat mich ein bisschen an mich selbst erinnert. Während er eher zurückhaltend ist, ist die etwas ältere Lettie ein selbstbewusstes Energiebündel, und ebenso wie ihre Mutter und Großmutter hat sie besondere Kräfte, und eine damit verbundene Aufgabe. Sie ist ziemlich mutig, und auch sie mochte ich sehr. Die Geschichte entwickelt sich zunächst langsam, spätestens mit Ankunft der neuen Haushaltshilfe nimmt sie aber richtig Fahrt auf, und unser kleiner Protagonist kommt in arge Bedrängnis. Die Geschehnisse sind dabei sehr mystisch angehaucht, es ist haufig traurig, gelegentlich auch brutal, wenn auch nicht ausschließlich im physischen Sinne. Insgesamt ist die Geschichte ziemlich düster und hat etwas Märchenhaftes an sich. Trotzdem wird man beim Lesen keinesfalls deprimiert, denn allen Ereignissen steht die Freundschaft von Lettie und dem Protagonisten entgegen. Das Vertrauen, dass er ihr und ihrer Familie entgegenbringt, die Geborgenheit, die er bei ihnen spürt erzählt eine zweite, schöne Geschichte. Neil Gaiman schafft es wie kein zweiter, mit Worten zu spielen und eine unglaubliche Atmosphäre zu erzeugen. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen, und sein Stil ist sehr variabel, und passt sich seinen Protagonisten hervorragend an, ob es nun allerdings tatsächlich als poetisch zu bezeichnen ist, werde ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Ein bisschen ungewöhnlich fand ich den Stil hier aber schon, und hab am Anfang ein bisschen gebraucht, um reinzukommen. Die Geschichte die er hier erzählt kann von verschiedenen Standpunkten aus gelesen und interpretiert werden, was sie besonders spannend macht. Allerdings hätte ich mir hier fast einen kleinen Lektüreschlüssel gewünscht, um die Ereignisse richtig zu interpretieren. Als kleiner Bonus hat das Buch auch einige Bilder zu bieten, die sehr gut zur Geschichte passen, und eine tolle Überraschung waren. Fazit ?Der Ozean am Ende der Straße? ist eine Art düsteres Märchen, mit einer ganz besonderen Atmosphäre und Charme. Der Interpretationspsielraum macht es wahrscheinlich zur perfekten Lektüre für den Deutsch- oder Englischunterricht. Am Ende bleibt es dem Leser überlassen, die fantastischen Ereignisse zu deuten. Wer ungewöhnliche Bücher mag, ist hier richtig.

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außergewöhnliches Buch
von Manja Teichner am 05.02.2015

Kurzbeschreibung Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals... Kurzbeschreibung Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen … Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. (Quelle: Eichborn Verlag) Meine Meinung Ein Mann fährt zu einer Beisetzung in das Dorf seiner Kindheit. Allzu viele Kindheitserinnerungen hat er nicht, doch da er noch etwas Zeit hat fährt er ein wenig im Dorf herum. Dabei trifft er auf ein Haus und eine alte Frau, die er erkennt. Und so kommen die Erlebnisse mit Lettie Hempstock hoch und er denkt an sein Abenteuer, das er damals erlebt hat … Der Roman „Der Ozean am Ende der Straße“ stammt vom Autor Neil Gaiman. Er ist bereits recht bekannt, für mich war dies allerdings das erste Buch von ihm. Der Protagonist bleibt währen der gesamten Handlung namenlos. Er reist quasi zurück in seine Kindheit und erzählt alles was er als 7-jähriger Junge so erlebt hat. Dies sind teilweise recht brutale Dinge gewesen. Er ist mutig und sehr liebevoll gezeichnet. Die Familie des Protagonisten mochte ich gerne. Sie sind alle normal geblieben, wie jemand von nebenan, mit ihren ganz eigenen Fehlern. Die Familie Hempstock allerdings blieb mir die gesamte Handlung über rätselhaft vom Verhalten her. Ihre Tochter Lettie war früher jemand der mit dem Protagonisten aufregende Dinge erlebt hat. Der Schreibstil des Autors ist poetisch, lebendig und sehr bildhaft. Man kann sich alles ganz wunderbar vorstellen. Geschildert wird das Geschehen aus der Ich-Perspektive des Protagonisten. Dabei gibt es zwei Sichtweisen, einmal die des recht naiven 7-jährigen Kindes und einmal die des Erwachsenen. Die Handlung ist anders, außergewöhnlich. Es ist vieles rätselhaft. Die Atmosphäre ist recht düster und melancholisch. Man muss sich auf dieses Buch einlassen, es ist sicher nicht jedermanns Sache. Ich geb auch zu das ich zu Beginn so meinen Probleme hatte. Es beginnt recht verhalten, doch dies ändert sich rasch. Die Geschichte ist recht einfach gestrickt, macht aber neugierig und ist nach dem Beginn spannend gehalten. Das Ende geht ans Herz aber es ist auch ziemlich verwirrend, irgendwie. Es bleibt sehr viel offen, regt den Leser zum Nachdenken an. Ich persönlich empfand es aber so wie es ist als passend gestaltet. Fazit Abschließend gesagt ist „Der Ozean am Ende der Straße“ von Neil Gaiman ein außergewöhnliches Buch. Ein etwas eigenwilliger Protagonist, der poetische sehr gut zu lesende Stil und eine Handlung, die mystisch und spannend ist und sich nicht in vorgefertigte Muster packen lässt, haben mich hier gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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Magisch
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 08.01.2015

Rezension: Neil Gaimans “Der Ozean am Ende der Straße” lenkte meine Aufmerksamkeit durch sein außergewöhnlich stimmungsvolles Cover auf sich. Ich hatte nicht einmal mit einer ebenso tollen Geschichte gerechnet, wurde aber ziemlich schnell vom Gegenteil überrascht. Der Erzählstil in dieser Story erinnerte mich durchgehend ein bisschen an ein Märchen – wenn... Rezension: Neil Gaimans “Der Ozean am Ende der Straße” lenkte meine Aufmerksamkeit durch sein außergewöhnlich stimmungsvolles Cover auf sich. Ich hatte nicht einmal mit einer ebenso tollen Geschichte gerechnet, wurde aber ziemlich schnell vom Gegenteil überrascht. Der Erzählstil in dieser Story erinnerte mich durchgehend ein bisschen an ein Märchen – wenn auch ein richtig düsteres. Auch wenn man das Buch selbst liest, ist es immer ein bisschen so, als würde man jemandem lauschen, der einem diese Geschichte erzählt. Erwähnen sollte ich allerdings, dass ich am Anfang doch ziemlich verwirrt war. Ich rechnete mit einer Geschichte alá “Erwachsener Mann erinnert sich an den ersten Sommer mit seiner Jugendliebe”, landete aber in einer Story, die sich sehr wunderlich entwickelte. Dabei fühlte ich mich ein bisschen so, als würde man fest damit rechnen, das Fahrzeug, in dem man sitzt, biegt gleich nach links ab, bis man völlig durchgeschüttelt feststellt, dass das Fahrzeug prompt nach rechts abgebogen ist. Nachdem ich diesen kleinen “Schüttler” aber überstanden hatte, las ich das Buch in einem Rutsch durch. Es geht um einen Mann im mittleren Alter, der wegen einer Beerdigung in sein Heimatdorf zurückkehrt. Dabei erfährt man nicht, für wessen Beerdigung – und es ist auch völlig egal. Es verschlägt ihn zu seinem Elternhaus und dann zu einer kleinen Farm, auf der seine Kindheitsfreundin Lettie Hempstock wohnte – und als er das Haus betritt, um sie zu besuchen, befindet sich der Leser plötzlich wieder in der Kindheit des Protagonisten, und erfährt die magische Geschichte, die ihn und Lettie verband. Lettie ist ein durch und durch besonderer Charakter. Obwohl sie in Gestalt einer 11-Jährigen auftritt, wirkt sie viel älter und nahezu weise. Sie nimmt ihren wenige Jahre jüngeren Spielkameraden mit in die Natur, wo sich Ungewöhnliches abspielt. Kurze Zeit später taucht ein äußerst sonderbares Kindermädchen in der Familie des kleinen Jungen auf, das ganz offensichtlich etwas im Schilde führt, dass sich negativ auf die Familie auswirken wird. Doch Lettie und ihre Familie, die nur aus Frauen besteht, wissen was zu tun ist. Ich war sehr überrascht darüber, dass die Geschichte im Voranschreiten immer düsterer wurde, und die Kinder am Ende gegen etwas kämpfen müssen, das ich als ‘das Böse’ bezeichnen würde. Auch wenn es so klingt – dieses Buch ist keinesfalls ein Kinderbuch, sondern wirklich für Jugendliche und Erwachsene gedacht. Was ich außerdem richtig toll fand war, dass die Geschichte durch passende Illustrationen abgerundet wird. Fazit: Eine magische Geschichte, die so völlig anders ist, als man erwartet.

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Zauberhaft und melancholisch zugleich
von Nenatie am 07.12.2014

Meinung Eine wunderschön erzählte Geschichte über die Kindheit. Ein Mann kommt von einer Beerdigung irgendwo in Sussex, um kurz nachzudenken fährt er dann zum Ort seiner Kindheit. Er kommt an seinem Elternhaus vorbei und geht dann zur alten Farm am Ende der Straße. Dort lädt die alte Dame ihn ein am... Meinung Eine wunderschön erzählte Geschichte über die Kindheit. Ein Mann kommt von einer Beerdigung irgendwo in Sussex, um kurz nachzudenken fährt er dann zum Ort seiner Kindheit. Er kommt an seinem Elternhaus vorbei und geht dann zur alten Farm am Ende der Straße. Dort lädt die alte Dame ihn ein am See zu sitzen. Und während der Mann dort sitzt erinnert er sich an Ereignisse aus seiner Kindheit, die schon lange vergessen schienen und mit der Farm und ihren Bewohner zusammen hängen. So könnte man den Inhalt beschreiben ohne zu spoilern, klingt nicht sonderlich spannend, ist es aber! Deshalb habe ich in meiner Rezension auch einfach mal den Klappentext wiedergegeben statt der eigenen Zusammenfassung ;) Die Geschichte wird, bis auf die kurze Einleitung, aus der Sicht eines siebenjährigen Jungen erzählt. Dieser erlebt ein phantastisches und auch gruseliges Abenteuer. Was Realität ist und was Fantasie wird nie so ganz klar, die Übergänge sind fließend. Man lernt die Welt aus der fantasievollen Sicht eines siebenjährigen kennen, der einfach alles nimmt wie es ist, ohne groß zu hinterfragen. Und er nimmt es auch erstaunlich leicht, was mir an diesem Buch am besten gefallen hat. Während man als Erwachsener ewig über alles nachdenkt macht dieser Junge einfach. Und er schenkt sein Vertrauen einem netten Mädchen, einfach so. Obwohl man nie den Namen des Jungen erfährt, kann man sich in die Gefühlswelt eindenken und auch einfühlen. Dadurch, dass nur der Junge erzählt ist man hautnah dabei und fühlt mit ihm. Die anderen Charaktere werden nicht groß beschrieben, nur das was der Junge eben sieht und wichtig findet. Allgemein fallen die Beschreibungen recht dürftig aus, trotzdem hatte ich immer ein Bild vor Augen. Wer auf große Erklärungen wartet wird mit diesem Buch nicht warm werden denke ich. Der Schreibstil ist wirklich schön und sehr poetisch, er gibt der Geschichte noch das Gewisse etwas. Mir hat die Geschichte gefallen, sie ist ruhig erzählt und trotzdem war ich gefesselt. Ab und an kam beim Lesen auch eine melancholische Stimmung aus. Das Buch war mal was anderes. Jedem der gerne ein fantastisches Buch mit einem wunderschönen Schreibstil lesen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen!

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Gelungene Mischung aus Phantasie und Realität
von Ingeborg Geib aus Hochspeyer am 11.11.2014

Ein Mann kommt zu einer Beerdigung nach Sussex ,doch bevor er zur Trauergemeinschaft geht zieht es in zum alten Bauernhof der Hempstocks. Dort beginnen sucht er nach dem alten Ententeich .Als er ihn findet kommen seine Erinnerungen aus der Kindheit wieder vom... Ein Mann kommt zu einer Beerdigung nach Sussex ,doch bevor er zur Trauergemeinschaft geht zieht es in zum alten Bauernhof der Hempstocks. Dort beginnen sucht er nach dem alten Ententeich .Als er ihn findet kommen seine Erinnerungen aus der Kindheit wieder vom Ozean am Ende der Strasse. Doch es sind keine schönen Erinnerungen .An seinem 7.Geburtstag zb kam keiner zu seiner Party und er flüchtet liebe rin die Welt der Bücher.Als er ein Comicheft aus dem Auto seines Vaters holen will ist das Auto verschwunden und mit ihm der Mieter von seinem Kinderzimmer.Den findet man später tot im Auto was für den 7Jährigen sehr verstörend ist .Etwas furchtbares nimmt seinen Anfang. Nur Letties beginnende Freundschaft hilft ihm in seinem Kampf gegen die unsichtbare Bedrohung. Doch Letti muss für ihre HIlfe einen hohen Preis bezahlen.Und der kleine Junge verdrängt beim Erwachsenwerden all die verstörenden Dinge von damals , doch nun wo er heim gekehrt ist zum Schauplatz seienr Kindheit muss er sich den Erinnerungen stellen. Neil Gaiman schafft es auf wundersame Art und Weise Phantastisches mit Reelem zu mischen ,der Übergang ist so fließend .Es reißt einen in die Geschichte hinein und man kann es kaum aus der Hand legen. Die Emotionen des Kindes sind so realistisch geschildert man fühlt mit ihm die Schrecken seiner Kindheit. Ich wollte eigentlich nur kurz ein paar Seiten lesen ,doch dann hat mich das Buch so gefesselt und berührt ,das ich im Buchladen saß und es vor dem Kauf gelesen hatte. Ein wunderschönes Buch ,das zu lesen sich wirklich lohnt

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Empfehlung!!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Ein Mann erinnert sich an seine Kindheit, An die außergewöhnliche Lettie, die den Ententeil als Ozean bezeichnete, sowie an ihre Mutter und Großmutter. Wunderbar zu lesen, schön erzählt sind diese Erinnerungen an den kleinen Jungen. Empfehlenswert!

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Vom Zauber der Erinnerung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.11.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende... Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende an eine traumatische Erfahrung aus seiner Kindheit erinnert. Kind sein ist nicht immer einfach und die Welt der Erwachsenen und ihr Verhalten oft beängstigend, gerade für ein Kind wie den Erzähler, der als siebenjähriger Junge so ganz anders ist, als es sich sein Vater wünscht und der sich in seiner Welt der Bücher wohler fühlt als in der Realität. Als er die etwas ältere Lettie Hempstock kennenlernt erfährt er durch sie und ihre Familie zum ersten Mal so etwas wie Freundschaft und Zuwendung, doch in diese Welt dringt das Böse ein, welches Neil Gaiman mit sprachgewaltigen Bildern beschreibt. Was genau am Teich der Hempstocks, den Lettie „ Ozean“ genannt hatte, geschehen ist, wurde dem kleinen Jungen damals nicht klar und er hat die Ereignisse verdrängt und mit Bildern aus einer phantastischen Welt überschrieben, um eine Zukunft haben zu können, denn nur er hat überlebt. Poetisch ist dieses Buch, traurig, aber auch hoffnungsfroh, denn die Kraft der Phantasie und der Freundschaft verleiht auch einem Kind die Stärke, die schrecklichen Ereignisse zu überwinden und sich dem Leben zuzuwenden. Ganz sicher werde ich dieses Buch noch einmal lesen, denn es sind so viele Anspielungen auf literarische Vorlagen vorhanden, die sich beim ersten Lesen gar nicht alle erschließen und die heilende Kraft der Worte berührt nicht nur Kinderseelen. Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene

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Ozean-Leserunde-Rezension
von ReaderT2 aus Stuttgart am 02.12.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch,... Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch, das Buch lesen zu wollen. Ohne die Leserunde wäre ich allerdings nie auf das Buch aufmerksam geworden, denn in letzter Zeit fielen mir andere Bücher auf und ich hätte den "Ozean" wohl verpasst. Vorfreude: Nachdem das erste Exemplar aus technischen Gründen mit meiner etwas älteren Calibre-Version nicht lesbar war, mußte ich einige Zeit länger auf das Freiexemplar warten, als die anderen Teilnehmer an der Leserunde. Mit der epub-Version klappte es tadellos. Das Problem dürfte im Zusammenhang mit DRM stehen, da meine im Original belassene Calibre-Version nicht mit hartem DRM klar kommt. Erster Eindruck vom eBook: Gegenüber dem zuvor von mir gelesenen ca. 900 Calibre-Seiten langen eBook, war "Der Ozean am Ende der Straße" mit 342 Calibre-Seiten vergleichsweise kurz. Vom Umfang her erscheint es mir geeignet für Vielleser die mal zwischendurch zur Entspannung ein kürzeres Buch lesen wollen und für Gelegenheitsleser, die lieber nicht soviele Seiten vor sich haben wollen und ganz froh sind, wenn der Buchschluß nicht allzu weit entfernt ist. Die gedruckte Ausgabe gehört ebenfalls eher zu den dünneren Büchern, erschien mir aber vom Umfang her okay und wertig gearbeitet. Würde ich das Buch selbst kaufen oder mir zu Weihnachten wünschen, würde ich mich für die gedruckte Fassung entscheiden. Als eBook liest es sich aber auch ganz gut. Inhalt: Der Erzähler kommt in die Gegend seiner Kindheit zurück, geht an den Teich, den Lettie Hempstock als Ozean bezeichnet und erinnert sich an ein Ereignis, als er ein 7-jähriger Junge war. Was wie ein im Alltag spielender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Werk, das mehr in den Fantasy-Bereich passt. Das wird aus der Leseprobe nicht ganz deutlich, denn mit dem Einstieg in die Geschichte, hätte es genauso gut ein Krimi werden können. Geworden ist es eine der längsten Kurzgeschichten, die ich je gelesen habe. Kritik: Dem Buch/eBook ist anzumerken, daß es eigentlich eine Kurzgeschichte ist, die zu einem Roman ausgearbeitet wurde. Meinem Empfinden nach wäre mehr an Inhalt möglich gewesen. Die Ideen des Buches sind teilweise sehr interessant, aber genau an den Stellen würde man gerne mehr dazu lesen. Einige Szenen sind meiner meinung nach zu ausgewalzt, was den Eindruck zurück läßt, sich gleichzeitig zu wünschen, daß das Buch an spannenden Stellen ruhig sehr viel länger sein dürfte und an anderen Stellen ruhig wesentlich kürzer. Illustrationen sollen eigentlich die Handlung unterstützen, doch hier gelingt das nicht immer. Teils reißen sie einen aus dem eigenen inneren Film heraus, weil die gezeichnete Ansicht nicht mit dem was mal vor innerem Auge sieht übereinstimmt. Füür sich genommen sind die Zeichnungen gut gelungen. Als Comic würde sich die Geschichte sicher auch ganz gut machen. Auch dem Autor gelingt es an paar Stellen, einen aus dem Geschehen rauszuholen und einem bewußt zu machen, daß man hier gerade eine Erinnerung liest und nicht dabei ist. An manchen Stellen gelingt es dem Autor zu eigenen Gedanken zu finden, die die Handlung zusätzlich bereichern. Bei mir beispielsweise die Klavierszene. Das Buch gewinnt an den Stellen, an denen Lettie Hempstock mit dabei ist, oder die bei den Hempstocks spielen. Leider wird alles aus Sicht des Erzählers gesehen, daher ist man bei einigen Geschehnissen nicht dabei, die man zu gerne miterleben würde. Cliffhanger mag ich persönlich nicht so gern, daher gab es einige Stellen, über die ich gern einfach nur hinweggelesen hätte. In einer Szene hätte ich dem Erzähler gerne einen eReader in die Hand gedrückt, damit er in Ruhe lesen kann, während um ihn herum spannende Dinge geschehen, an denen er nicht beteiligt ist. Aber das Buch spielt in einer Zeit, als es das noch nicht gab. Vermutlich wird das Buch interessanter werden in der Erinnerung, weil da dann mehr die Stellen zum Vorschein kommen, die das Buch als Geschenk geeignet machen. Fazit: Da dies das erste Buch ist, das ich von dem Autor gelesen habe, kann ich es nicht mit anderen Werken von ihm vergleichen. Einige Szenen hätten ruhig ausführlicher beschrieben werden können. Das Buch wurde vom Autor aus einer als Kurzgeschichte geplanten Idee entwickelt, was sich stellenweise bemerkbar macht. Aus der Perspektive betrachtet, hat man mit dem Buch weniger einen dünnen Roman, sondern vielmehr eine sehr umfangreiche Kurzgeschichte vor sich. Ich bin mal gespannt, ob der Autor diese Idee nochmal aufgreift und detailreicher ausarbeitet. Mich würde es freuen.

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(K)Ein Jugendbuch
von PischtiHu am 26.11.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Der Ozean am Ende der Strasse behandelt die Rückbesinnung auf einen wesentlichen Zeitraum der Kindheit nachdem die Hauptperson an einer Trauerfeier teilgenommen hat. Als sehr wirkungsvolles stilistisches Mittel nutzt der Autor die Darstellung der Geschichte in der Form einer Jugenderzählung. Dies geht sogar so weit, dass wie in Kinder -... Der Ozean am Ende der Strasse behandelt die Rückbesinnung auf einen wesentlichen Zeitraum der Kindheit nachdem die Hauptperson an einer Trauerfeier teilgenommen hat. Als sehr wirkungsvolles stilistisches Mittel nutzt der Autor die Darstellung der Geschichte in der Form einer Jugenderzählung. Dies geht sogar so weit, dass wie in Kinder - und Jugendbüchern üblich, auch Illustrationen eingebettet wurden. Sogar die Länge von um die 200 Seiten (E- Book) wird dem Jugendbuch gerecht. Die Atmosphäre der Geschichte hat mich sehr stark an den Film "Eine zauberhafte Nanny - Teil 2" erinnert. Die Geschichte beginnt recht nüchtern und realistisch, entführt den Leser aber bald in eine Märchenhafte Wellt. Die Darstellung ist sehr spannen, flüssig und verständlich gewählt, so dass es schon schwer fällt, das Buch nicht in einem Ritt zu lesen. Das Buch gehört von seiner Thematik her zwar nicht zu meiner bevorzugten Leserichtung, ich kann es jedoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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Ich hatte mir mehr erhofft
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 14.12.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Nach den positiven Pressestimmen zur englischen Ausgabe und den überaus euphorischen Rezensionen hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und habe dann auch mit hohen Erwartungen losgelesen. Leider wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Die Story ist in eine etwas dünne Rahmenhandlung eingebettet, die für mich etwas konstruiert... Nach den positiven Pressestimmen zur englischen Ausgabe und den überaus euphorischen Rezensionen hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut und habe dann auch mit hohen Erwartungen losgelesen. Leider wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Die Story ist in eine etwas dünne Rahmenhandlung eingebettet, die für mich etwas konstruiert wirkte. Leider fand ich auch die eigentliche Geschichte, die in der Kindheit des Ich-Erzählers spielt, nicht wirklich überzeugend. Nachdem ein Opalschürfer (?), der als Logiergast bei den Eltern des Erzählers wohnt, Selbstmord begangen hat - aus schlechtem Gewissen, weil er geliehene Gelder verspielt hat - gelangt ein übernatürliches Wesen in die "normale" Welt. Der Erzähler findet im Kampf gegen das Wesen Hilfe bei der geheimnisvollen Familie Hempstock, die Kontakt zum Überirdischen hat. Dem Jungen gelingt es schließlich mit Hilfe der der 13jährigen Lettie Hempstock, die Gestalten aus der Anderswelt zu vertreiben, wobei Lettie aber fast umkommt. Ihr Körper wird im "Ozean am Ende der Straße" versenkt, woher sie laut ihrer Familie in diese Welt zurückkehren wird, wenn sie dazu bereit ist. Die Geschichte war wohl ursprünglich als Erzählung geplant, und es ist auch kein richtiger Roman daraus geworden, auch würde ich es eher als Jugendbuch einstufen. Es gibt viele Sprünge in der Logik und es fehlte für mich die Zwangsläufigkeit der Ereignisse, die mich bei fantasievollen Geschichten gewöhnlich fesseln kann. Fazit: Eine nette und durchaus anrührende Erzählung, die mich aber über das eigentliche Lesen hinaus nicht länger beschäftigt hat.

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Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr,
von Bratzzo am 17.11.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

"Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr, und es dauerte ewig, bis sie in die Gänge kamen." Dieses Zitat stammt aus Kapitel 6 des Buches. Und genau so erging es mir mit "Der Ozean am Ende der Straße". Leider kam es nie so richtig in die Gänge. Ich will nicht sagen... "Geschichten für Erwachsene waren immer so wirr, und es dauerte ewig, bis sie in die Gänge kamen." Dieses Zitat stammt aus Kapitel 6 des Buches. Und genau so erging es mir mit "Der Ozean am Ende der Straße". Leider kam es nie so richtig in die Gänge. Ich will nicht sagen dass es dahinplätscherte, aber ein wenig mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht. Und gerade als es den Anschein hätte dass jetzt die Geschichte an Fahrt gewinnt, da war es dann auch schon wieder vorbei. Vom Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich bin mir nicht im Klaren darüber, ob dieses Buch für Jugendliche oder für Erwachsene gedacht ist. Von der Handlung her würde ich sagen dass es ein Jugendbuch, wenn nicht gar ein Kinderbuch, ist. Der Sprachstil allerdings ist für ein Kinder- oder Jugendbuch eher fehl am Platz. Und für ein Erwachsenenbuch war es mir dann wieder zu kindlich. Das mag aber auch daran liegen, dass ich bei dem Buch von einem ganz anderen Genre ausgegangen bin und Fantasie nicht zu meiner liebsten Lektüre gehört. Zwei Sachen haben mich an diesem Buch mehr oder weniger stark gestört. Zum einen sind es die Zeichnungen. Es sind zwar nicht viele, aber sie zerstören die eigenen Vorstellungen und lassen den Lesefluss stocken. Dazu kommt, dass sie das eBook unnötig aufblähen. Die zweite Sache, die mich gestört hat, ist mir erst am Ende des Buches bewusst geworden: der gewählte Sprachstil mag so gar nicht zu einem 7-jährigen passen. Zu einem Erwachsenen, wie es zu Beginn und zum Ende des Buches der Fall ist, passt der Stil viel besser. Es hat auch nichts gebracht, wenn man für sich dachte, dass die Hauptperson 10 Jahre älter ist. Denn man wird immer wieder daran erinnert, dass sie erst 7 Jahre alt ist. Mein Fazit: Das Buch lässt sich zwar gut lesen, und die Handlung ist einigermaßen interessant, aber es weckt in mir nicht die Lust weitere Bücher von Neil Gaiman zu lesen.

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Schade
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 19.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Leider konnte ich mit diesem Buch überhaupt nichts anfangen. Ich habe mich bis zum Ende gequält, obwohl es ein paar spannende Momente gab. Ich finde Fantasy Bücher toll, aber dieses hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich bin echt enttäuscht und kann deshalb dieses Buch nicht weiterempfehlen.

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