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Der Ruf des weißen Raben

(1)
Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind ...
Portrait
Sanna Seven Deers ist geborene Hamburgerin. Sie heiratete einen kanadischen Indianer und zog mit ihm in die Wildnis der Rocky Mountains. Dort leben die beiden mit ihren vier Kindern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783843700528
Verlag Ullstein eBooks
eBook (ePUB)
8,99
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Der Ruf des weißen Raben
von buchleserin am 02.10.2012

Myra Morgenstern kehrt an ihren Heimatort zurück und platzt dort in eine indianische Zermomie hinein. Sie trifft auf Chad Blue Knife der an der Zeremonie seines Stammes teilnimmt und die Geister ruft. Myra wird von den Geistern ausersehen dem Volk der Elk Creek zu helfen, von denen Leute spurlos... Myra Morgenstern kehrt an ihren Heimatort zurück und platzt dort in eine indianische Zermomie hinein. Sie trifft auf Chad Blue Knife der an der Zeremonie seines Stammes teilnimmt und die Geister ruft. Myra wird von den Geistern ausersehen dem Volk der Elk Creek zu helfen, von denen Leute spurlos verschwinden. Einige Beschreibungen waren mir teilweise zu detailliert und zu langatmig. Es fehlte mir irgendwie an Spannung. Die Zeitsprünge waren mir manchmal doch zu viel. Der Schreibstil ist nicht so flüssig. Das schön gestaltete Cover ist jedoch sehr gelungen und hat mich gleich angesprochen. Das Buch hat mir jetzt nicht so gefallen.

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Der Ruf des weißen Raben
von Dante am 13.04.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Chad Blue Knife kehrt auf Bitten seiner Großtante Heather zur Sommersonnenwende in sein indianisches Heimatdorf in Kanada zurück. Die Stammesältesten berichten, dass das Gleichgewicht des Lebens scheinbar gestört sei. Die Tochter von Susi Standing Bear ist spurlos verschwunden und die Polizei sei nicht gewillt oder in der Lage etwas... Inhalt: Chad Blue Knife kehrt auf Bitten seiner Großtante Heather zur Sommersonnenwende in sein indianisches Heimatdorf in Kanada zurück. Die Stammesältesten berichten, dass das Gleichgewicht des Lebens scheinbar gestört sei. Die Tochter von Susi Standing Bear ist spurlos verschwunden und die Polizei sei nicht gewillt oder in der Lage etwas zu unternehmen. So wird beschlossen, dass eine Zeremonie abgehalten werden soll, um die Ahnen um Rat und Hilfe zu bitten. Myra Morgenstern, die zu etwa der gleichen Zeit auf dem Highway unterwegs in den Urlaub ist, beschließt in einer Hütte Halt zu machen um und platzt unverhofft in die laufende Zeremonie. Als Myra ahnt in welcher Situation sie sich befindet verlässt sie fluchtartig den Ort des Geschehens. Am Tag darauf treffen sich Myra und Chad, der am Abend zuvor der Zeremonie als Tänzer beigewohnt hat gleich zwei mal wieder. Beim zweiten Aufeinandertreffen sieht Chad, wie Myra einen Abhang hinunterstürzt und eilt ihr zu Hilfe. Bevor er sie jedoch erreicht, sieht er, wie Myra zwischen zwei Säulen verschwindet und beschließt auf sie zu warten. Als Myra wieder zurückkehrt, weiß sie kaum wie ihr geschieht, doch beiden ist bewusst, dass sie auserwählt wurde um dem Ruf der Ahnen zu folgen. Chad und Myra spüren gleichermaßen eine tiefe innere Verbundenheit und beide ahnen dass ihre Schicksale ebenso untrennbar miteinander verbunden sind. So machen sich Chad und Myra gemeinsam auf die Suche nach Ihrer Bestimmung, bei der Myra ihre Gabe nutzt in die Geisterwelt zu reisen zu dürfen. Fazit: Das sehr schön gestaltete Cover leitet die Thematik des Romans prima ein. Die Geschichte zeigt sich vielschichtig und vereint Elemente eines Abenteuerromans, mit mystischen und kulturellen Aspekten, bei dem auch die Liebe nicht zu kurz kommt. Mit Myra und Chad schafft die Autorin zwei auf Anhieb sympathisch und liebenswert wirkende Protagonisten. Der Wechsel der unterschiedlichen zeitlichen Perspektiven von Myra in der Gegenwart, Runa und Myra´s Ich in der Zukunft lesen sich durch den bildgewaltigen Erzählstil der Autorin äußerst angenehm und man findet sich rasch mitten im Geschehen wieder. Ein durch und durch hervorragender Roman, der es vermag, den Leser zu berühren und ihn innehalten lässt. Absolut empfehlenswert!

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DIE GEISTER, DIE ICH RIEF!
von Melanie Enns aus L. am 07.11.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch irgendwo einzuordnen fällt mir schwer, denn es ist wirklich eine Menge an Genre vorhanden: Historisches, Krimi, Psychothriller, Liebesgeschichte, Fantasy. Wahrscheinlich ist es genau dieses, welches mich das Lesen echt hat geniessen lassen, da es eben nicht vorhersehbar war was geschieht. Die Indianer sind ein Volk, welches sicher... Dieses Buch irgendwo einzuordnen fällt mir schwer, denn es ist wirklich eine Menge an Genre vorhanden: Historisches, Krimi, Psychothriller, Liebesgeschichte, Fantasy. Wahrscheinlich ist es genau dieses, welches mich das Lesen echt hat geniessen lassen, da es eben nicht vorhersehbar war was geschieht. Die Indianer sind ein Volk, welches sicher nicht nur mich faszinieren wird, denn wir werden ganz liebevoll von der Autorin in ihre Riten und ihren Glauben an die Geisterwelt eingeführt. Es ist eine ganz bezaubernde Geschichte, die uns komplett durch das Buch begleitet. Für mich unvorstellbar, aber das ist es was das Buch dann eben auch sehr geheimnisvoll macht. Myra die Hauptperson des Romans platzt in eine Zeremonie der Indianer und ist seitdem wie verwandelt im wahrsten Sinne des Wortes. Wir begleiten sie in die Vergangenheit im Käörper von Runa einer Schamanin, wir begleiten sie als Myra in der Gegenwart und wir begleiten sie als Myra in der Zukunft 20 Jahre später. Immer begleitet von Cad, zumindest in den beschriebenen Zeiten, wo sie als Myra lebt. das sie sich dabei in Chad verliebt ist fast logisch, daher werde ich dies nur kurz erwähnen. Ich sagte ja, die Liebe kommt auch nicht zu kurz, aber sie ist nicht so oberflächlich, wie wir sie aus diversen Liebesgeschichten kennen, sondern tiefer und stärker und komplett gestärkt durch Chads starken Glauben an die Ahnen. Er betet viel für Myra, um Schutz vor Gefahr, Krankheit und schlimmer noch den Tod. Sehr schön ist hier dargestellt, daß es sich hier um die Legende der lachenden Kinder handelt. Dies hat mich sehr bewegt, denn stellt euch eine Welt vor, in denen Kinder nicht mehr von herzen lachen können. Egal, ob ihr selbst Eltern seid oder auch nur Tante, Onkel, Schwester oder Patentante. Das Lachen von Kindern erwäörmt unser Herz, zumindest sollte es dies. Egal wie schlecht es mir geht, sobald ich mein Kind lachen höre, geht mir das Herz auf und alles andere ist fast vergessen. Vielleicht leigt da die Dramatik dieses Buches? Mehr auf unsere Kinder zu achten und weniger auf uns selbst? Der Talisman den Runa beschützen soll, spielt natürlich auch eine sehr große Rolle, denn letztendlich geht es fast ausschließlich um ihn. Er ist sozusagen der rote Faden, der durch das Buch führt. Denn er hat Kräfte, die wir uns nicht ausmalen können und daher ist er von Morris so sehr begehrt, daß er alles daran setzt ihn in seine Hände zu bekommen um die Macht von Leben und Tod zu beherrschen. Ich schrieb, daß es auch Psycho und Krimi hier vereint werden. Uns wird also auch einiges an Spannung geboten. Es ist wahrhaftig kein langweiliges Buch. Manch einem Leser oder einer Leserin wird es kitschig erscheinen und wieder andere, können sich komplett auf die Geschichte einlassen. Für mich war es so, nachdem ich den Roman zugeklappt habe, daß ich so zufrieden war als hätte ich einen guten Film im Kino gesehen oder etwas wirklich gutes gegessen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine echte Leseempfehlung!

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Eine Reise durch eine andere Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 29.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Das stetige Verschwinden von Menschen motiviert die Angehörigen der Elk Creek First Nation, die Ahnen um Beistand und Hilfe zu bitten. In einer eindrucksvollen Zeremonie werden die Vorfahren gerufen. Und in diese Zeremonie platzt die junge Myra, die auf der Flucht vor ihren eigenen Gefühlen und Entscheidungen im Leben... Inhalt: Das stetige Verschwinden von Menschen motiviert die Angehörigen der Elk Creek First Nation, die Ahnen um Beistand und Hilfe zu bitten. In einer eindrucksvollen Zeremonie werden die Vorfahren gerufen. Und in diese Zeremonie platzt die junge Myra, die auf der Flucht vor ihren eigenen Gefühlen und Entscheidungen im Leben ist. Sie ahnt nicht, dass diese zufällige Begegnung mit der indianischen Kultur und vor allem dem Kulturträger Chad Blue Knife ungewollte Folgen hat. Schon bald stellt sich heraus, dass Myra die Auserwählte ist, die der Elk Creek First Nation helfen soll und kurz darauf wird Myra auf ihre erste Reise durch die Zeiten geschickt… Leseeindrücke: Man nehme eine Prise Magie, etwas Mystik, eine Portion Science Fiction und mischt diese Zutaten mit Zusammengehörigkeit, Freundschaft und Liebe. Heraus kommt „Der Ruf des weißen Raben“ von Sanna Seven Deers. Ich war neugierig auf das Buch, aber ebenso skeptisch, da ich mit dem Thema „indianische Kulturen“ keineswegs vertraut bin. Ich habe mich auf das Buch eingelassen und es nicht eine Minute bereut. Ich habe das Buch quasi in einem Ein-Tag-Marathon gelesen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich so fasziniert und nicht nur das – ich fand die Abläufe in dem Buch so spannend und fesselnd, dass ich einfach wissen musste, wie es wohl weitergeht. Trotz einiger Stellen, die sich schier meiner Vorstellungskraft entziehen, ist das Buch sehr verständlich und flüssig geschrieben, so dass ich immer gut folgen konnte. Mein mangelndes Einfühlungsvermögen in manche Buchabschnitte werte ich dabei jedoch nicht als Minuspunkt, sondern Zugewinn! Ich habe im Laufe des Romans auch eine Bindung zu den Protagonisten aufbauen können und habe besonders auf den letzten Seiten mitgefiebert. Dazu kommt die Einbettung in eine wundervolle Landschaft. Sanna Seven Deers kann ihre Liebe und Verbundenheit zur Natur einfach nicht verbergen – und daran gewinnt der Roman! Fazit: Ich bin vollends begeistert und kann keine Kritikpunkte finden, die es wert wären, genannt zu werden. Bravo! Weiter so! Fünf Sterne!

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Verzaubernd schön
von Nilly am 01.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Durch meine Reisen in die USA bin ich schon seit längerem von der Mystik der Indianer gefangen. Die Naturverbundenheit und die intensive Lebensweise mit spirituellen Riten sind für mich sehr beeindruckend. Somit war ich auf das Buch „Der Ruf des weißen Raben“ von Savanna S. Deers sehr gespannt. Die Autorin... Durch meine Reisen in die USA bin ich schon seit längerem von der Mystik der Indianer gefangen. Die Naturverbundenheit und die intensive Lebensweise mit spirituellen Riten sind für mich sehr beeindruckend. Somit war ich auf das Buch „Der Ruf des weißen Raben“ von Savanna S. Deers sehr gespannt. Die Autorin kommt aus Hamburg und lebt seit langem mit ihrem indianischen Mann in der Wildnis Kanadas. Wenn nicht Savanna S. Deers, wer soll sonst einen authentischen Roman über das Leben und die Liebe eines besonderen Paars schreiben? Die Protagonisten Myra treibt es in die Natur. Schon lange war sie nicht mehr an dem Ort ihrer Kindheit. Doch sie braucht jetzt endlich Ruhe - und die fand sie schon immer in den Wäldern Kanadas. Unbedarft platzt sie plötzlich in die Zeremonie eines Indianerstammes. Myra weiß noch nicht, dass damit ein ganz besonderes Leben für sie beginnt. Der sympathische Indianer Chad nimmt Myra an die Hand und versucht, sie bei ihrer großen Aufgabe zu unterstützen. Myra wurde von den Geisterwesen auserkoren, die Welt zu retten. Es wird ihr ermöglicht, durch Pforten in unterschiedliche Zeiten einzutauchen. Diese Reisen sind wunderbar spannend geschrieben. Die Autorin lässt Myra von der Gegenwart in die Zukunft und wieder weit in die Vergangenheit hüpfen. Es kommt nie Verwirrung auf, sondern eine kribbelndes: Was passiert als nächstes? Welches Abendteuer lässt als nächstes auf sich warten? Die Liebe zwischen Chad und Myra wird im Laufe der Zeit stärker und intensiver. Der Schreibstil rutscht hier nie ins kitschige ab oder wirkt abgedroschen. Die Charakter der Protagonisten haben Farbe und Tiefgang. Jedes mal wenn ich das Buch in die Hand nahm, tauchte ich in die Natur ein. Die beschreibenden Worte und die fantastische Geschichte haben mich regelrecht verzaubert und in den Bann gezogen. Ich kann dieses Buch also auf jeden Fall sehr empfehlen - nicht nur für Indianer- und Wildnisfans!

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Ich konnte förmlich die Trommeln hören...
von CabotCove aus Lemgo am 31.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Myra Morgenstern hat der Heiratsantrag ihres Freundes Jerry so verwirrt, dass sie beschließt, sich eine kleine Auszeit zu nehmen, um sich klar darüber zu werden, wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellt und ob Jerry dabei eine derartig maßgebliche Rolle spielen soll. So fährt sie nach Boulder Landing, wo sie... Myra Morgenstern hat der Heiratsantrag ihres Freundes Jerry so verwirrt, dass sie beschließt, sich eine kleine Auszeit zu nehmen, um sich klar darüber zu werden, wie sie sich ihr weiteres Leben vorstellt und ob Jerry dabei eine derartig maßgebliche Rolle spielen soll. So fährt sie nach Boulder Landing, wo sie aufwuchs, am Fuss des Thunder Mountain. An einer Tankstelle begegnet ihr zum ersten Mal der höchst attraktive Indianer Chad Blue Knife, zu dem sie sich gleich stark hingezogen fühlt. Bei einer Wanderung gerät sie in eine Steinlawine und als sie aufsieht, bemerkt sie vor sich zwei Felssäulen, die ins Nichts zu führen scheinen. Neugierig geht sie hindurch – und findet sich in einer für sie fremden Welt. Sie ist mit einem Mal blond und scheint auch nicht mehr sie selbst zu sein, sondern Runa, eine junge Indianerin, die sich mit Heilkräutern auskennt. Dann wieder sitzt sie im Auto auf dem Beifahrersitz, neben sich Chad Blue Knife, beide ca. zwanzig Jahre älter und auf dem Weg zu Chad´s Großtante Heather, die Myra ebenfalls in dem Indianerdorf sah. Sie haben bereits eine 16-jährige, gemeinsame Tochter, Emma. Gemeinsam mit Chad versucht Myra zu ergründen, wie sie anscheinend zwischen Welt und Zeit wechseln kann. Mit Jerry hat sie längst abgeschlossen, so groß ist die Anziehungskraft von Chad und dieser für sie noch neuen, fremdartigen Welt, in die sie doch irgendwie zu gehören scheint... Sanna Seven Deers schreibt alles andere als kitschig. Mir als eingefleischter Krimileserin hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich es wärmstens weiterempfehlen werde, denn beim Lesen habe ich selbst so Raum und Zeit vergessen, dass ich förmlich neben Myra und Chad durch ihre Welt gestreift bin. David Seven Deers hat mit seinem Trible mit zu dem sehr schönen Cover beigetragen, dass mir auch im Buchladen sofort aufgefallen wäre und das hervorragend zur Geschichte passt. Die Protagonistin Myra ist beeindruckend geschildert. Da verzeiht man der Autorin auch, dass Chad Blue Knife vielleicht ein klein wenig zu sexy und gutaussehend für diese Welt ist. Ich habe mich beim Lesen auch ein kleines bißchen verliebt, muss ich gestehen. Wie die Autorin die Riten und Mythen der Indianer anschaulich schildert, ist beeindruckend und hat mich tief bewegt. Ich wusste noch nicht viel darüber, möchte mich aber jetzt eingehender mit dem Thema beschäftigen, denn meine Neugier wurde geweckt Sanna Seven Deers führt einem diese Welt so mystisch vor Augen, dass man selbst das Gefühl hat, in sie einzutauchen und wenn ein Buch das schafft, dann ist alles gesagt, finde ich. Diese Geschichte um Myra und Chad Blue Knife hat alles: sie ist spannend, mitreißend, beeindruckend, sehr schön formuliert (emotional und detailliert, aber nicht kitschig oder langatmig) und zaubert einem derart schöne Bilder in den Kopf, die man so schnell nicht mehr los wird.

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Der Ruf des weißen Raben
von raschke64 aus Dresden am 01.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe dieses Buch quasi in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung spielt zumindest in der Gegenwart in Kanada und es geht um die Weiße Myra, die den Indianer Chad „zufällig“ kennenlernt. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen und ein magisches Amulett zu finden, um die Menschheit zu retten. Dazu... Ich habe dieses Buch quasi in einem Rutsch verschlungen. Die Handlung spielt zumindest in der Gegenwart in Kanada und es geht um die Weiße Myra, die den Indianer Chad „zufällig“ kennenlernt. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen und ein magisches Amulett zu finden, um die Menschheit zu retten. Dazu wechselt sie sowohl in die fernste Vergangenheit wie auch in die Zukunft. Was sich hier in Kurzform wie ein Abklatsch von „Harry Potter“ oder „Zurück in die Zukunft“ anhört, ist es aber in Wirklichkeit nicht. Ich muss zugeben, dass ich weder an Esoterik, noch an übernatürliche Kräfte und Geistwesen glaube. Dies machte es mir ein wenig schwierig. Gerade den schnellen Wechseln in den Zeiten am Anfang des Buches und dann auch später den Beeinflussungen der Zeiten untereinander mochte ich nicht immer mit aller Konsequenz folgen. Die Guten waren einfach immer gut und fast nahezu makellos Weiß, die Bösen immer abgrundtief böse und Tiefschwarz. Die Skala der Grautöne dazwischen fehlte hier völlig. Auch die teilweisen Wunder (z. B. Schweben eines schweren Wagens beim Absturz in eine Schlucht) fand ich nicht immer wirklich gelungen und mir fehlte der Glauben daran. Aber natürlich sind das alles Metaphern für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse in der Welt, für den Glauben an die Menschen, an die Kräfte der Natur und an das wirklich wichtige im Leben (Familie, Liebe, Hilfe, Menschlichkeit). Manchmal erinnerte das Buch ein bisschen an ein Märchen. Doch insgesamt störte dies die Geschichte nicht wirklich und auf keinen Fall das Lesevergnügen. Das Buch ist flüssig geschrieben, mit sehr viel Fantasie und noch mehr Poesie. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet. Für ein Erstlingswerk wirklich sehr gelungen. Alles in allem vergebe ich dafür 4 Punkte und wünsche dem Buch recht viele Leser.

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Das Wichtigste auf der Welt....
von bookorpc aus Kumhausen am 14.09.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin Sanna Seven Deers beschreibt in ihren Roman Der Ruf des weißen Raben wundervolle Landschaften, inspiriert wurde sie bestimmt durch ihr eigenes naturverbundenes Leben in Kanada. Inhalt: Chad Blue Knife nimmt an der Zeremonie seines Stammes teil, da die Tochter von Susics verschwunden ist. Sie ist nicht die erste... Die Autorin Sanna Seven Deers beschreibt in ihren Roman Der Ruf des weißen Raben wundervolle Landschaften, inspiriert wurde sie bestimmt durch ihr eigenes naturverbundenes Leben in Kanada. Inhalt: Chad Blue Knife nimmt an der Zeremonie seines Stammes teil, da die Tochter von Susics verschwunden ist. Sie ist nicht die erste Verschwundene und die Polizei unternimmt nichts. Deshalb rufen sie die Ahnen an, um ihren Beistand und ihre Hilfe zu erbitten. Myra Morgenstern, die auf den Weg nach Boulder Landing zufällig dort vorbeikommt und in die Zeremonie platzt, wird Beobachter dieses Ereignisses und nicht nur das! Als sie kurz darauf Chad trifft, merken beide das sie etwas verbindet. Für Myra beginnt eine Reise in die Vergangenheit und Zukunft auf der Suche nach einen magischen Talisman. Aber noch jemanden sind alle Mittel recht um ihn zu bekommen. Meine Meinung: Da ich den Klapptext vorher nicht gelesen habe, war ich sehr erstaunt in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Ich hatte im ersten Moment nicht mit Zeitreisen gerechnet. Im Nachhinein finde ich es aber sehr passend, da die Sprünge in Runas Leben (Vergangenheit) die eigentliche Suche auflockern. Die Beschreibung der Natur ist gut integriert ohne zu stören. Am Besten fand ich die Erklärung was die Nachricht, die Runa überbringen soll, bedeutet. Ich will nicht verraten was es ist, aber für mich stellt es ebenfalls das Wichtigste auf dieser Welt dar. Am Ende fand ich manche Ereignisse dann schon etwas sehr phantasiereich, aber trotzdem spannend zu lesen. Fazit: Bin gespannt was man von Sanna Seven Deers in der Zukunft noch zu lesen bekommt, werden danach Ausschau halten.

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Rettung der Mutter Erde
von Tina Bauer aus Essingen am 30.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eine klassische Indiana-Sage in der heutigen Zeit. Fortschritt und verschwundene Stammesmitglieder führ den Stamm zusammen. Es sollen die Toten um Rat gebeten werden. Doch Myra, die nur kurz rasten möchte, gerät unversehens in die Aufrufung der Toten und kann sich gar nicht vorstellen, was sie gerade damit ausgelöst hat.... Eine klassische Indiana-Sage in der heutigen Zeit. Fortschritt und verschwundene Stammesmitglieder führ den Stamm zusammen. Es sollen die Toten um Rat gebeten werden. Doch Myra, die nur kurz rasten möchte, gerät unversehens in die Aufrufung der Toten und kann sich gar nicht vorstellen, was sie gerade damit ausgelöst hat. Denn von nun an liegt es an ihr, die Menscheit zu retten und die Reise in die Zukunft und in die Vergangenheit beginnt. Spannend, ist mal was ganz anderes! Kein Kitschroman über eine Indianerliebe, sondern ein Erzählung im Einklang mit der Natur!

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der Ruf des weißen Raben
von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald) am 19.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Myra stolpert durch einen Zufall in eine indianische Zeremonie. Die Indianer rufen die Geister an, um Hilfe zu erhalten, da ihr Volk vor einer wichtigen Entscheidungsteht. Myra ist auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn in ihrem Leben. Als sie Chad Blue Knife während einer Bergwanderung begegnet,... Myra stolpert durch einen Zufall in eine indianische Zeremonie. Die Indianer rufen die Geister an, um Hilfe zu erhalten, da ihr Volk vor einer wichtigen Entscheidungsteht. Myra ist auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn in ihrem Leben. Als sie Chad Blue Knife während einer Bergwanderung begegnet, spürt die junge Frau eine innere Verbundenheit. Schnell wird beiden klar, dass nur Myra dem Stamm helfen kann, da sie mit der Welt der Geister auf ungewöhnliche Art und Weise in Kontakt treten kann. Eine spannende und zu gleich mystische Reise beginnt, in der Freunde Seelenverwandte werden und schier übermächtige Feinde Myra bedrohen. Das Cover zeigt die unberührte Natur Kanadas. Berge, Wälder, ein See. Überallem trohnt ein Adler. Ich finde es zusammen mit dem Klapptext gut gewählt, hätte mir statt des Adler aber eher einen Raben gewünscht. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die alle miteinander verknüpft sind und eine Einheit bilden. Die Natur, die Welt der Geister und die Menschen von heute und damals. Sanna Seven Deers schreibt kraftvoll und bildgewaltig. Man sieht die Natur vor sich und wandelt mit Myra auf verschlungenen Pfaden. Die Einsamkeit der Wälder, die Wildheit der Berge; all dies spiegelt sich auch zugleich in der Protagonistin Myra wieder. Die Autorin verknüpft den Menschen mit der Natur. Die Einführung in den Glauben der Indianer ist spannend und mystisch. Auch dass die Geister bin in unsere heutige Zeit Einfluss haben, klingt glaubwürdig. Was mir schwerfiel zu glauben, sind die Fähigkeiten, die ein Schamane besitzt, aber der Glaube versetzt Berge. Die Protagonisten sind von Sanna Seven Deers authentisch und lebensnah ausgearbeitet. Durch die jeweiligen Stärken der einzelnen Personen konnte ich der Handlung, trotz der häufigen Sprünge gut folgen. Myra findet im Verlauf der Geschichte eine sehr starke innere Ruhe, die den Indianern von Natur aus eigen zu sein scheint. Es ist spannend, ihr in ihrer Entwicklung zu folgen. Mein Fazit: Ein sehr gelungenes Buch über ein mystisches Thema und einen Glauben, der mir bisher leider sehr fremd war und es wohl auch immer sein wird.

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Spannend-mystische-Fantasy
von Brilli aus Hagen am 18.07.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Myra Morgenstern, eine 28jährige junge Frau, ist auf dem Weg nach Boulder Landing, einem Ort in den kanadischen Bergen, in dem sie ihre Kindheit verbrachte. Sie sucht Abstand zu ihrer momentanen Lebenssituation und glaubt, sie dort am besten zu finden, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat.... Myra Morgenstern, eine 28jährige junge Frau, ist auf dem Weg nach Boulder Landing, einem Ort in den kanadischen Bergen, in dem sie ihre Kindheit verbrachte. Sie sucht Abstand zu ihrer momentanen Lebenssituation und glaubt, sie dort am besten zu finden, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat. Auf dem Weg dorthin entdeckt sie ein Zeremonienhaus der Elk Creek First Nation, in der die Stammesangehörigen eine Versammlung abhalten. Es handelt sich hier eine höchst bedeutsame Anrufung der Geisteswesen, deren Hilfe man erbittet, um mysteriöse Dinge aufklären zu können, zum Beispiel das spurlose Verschwinden von Stammesmitgliedern, die nie wieder auftauchten. Myra, magisch angezogen von den Ritualen, die ihre indianischen Wurzeln berühren, wird in den spirituellen Kreislauf mit einbezogen. Sie spürt, daß sie ausersehen ist von den angerufenen Ahnen, ihrem Volk zu helfen und die Lösung der schwierigen Aufgabe zu übernehmen. Sie lebt von nun an ein Leben in drei Bewußtseinsebenen - die der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Vergangenheit erlebt sie als Runa, eine junge Indianerin, in deren Lebensphase alles begründet und verwurzelt liegt. Sie begegnet auf ihrem Weg den Schamanen Timaq, Ragn und Xansu Shi, von denen ein jeder besondere Fähigkeiten hat, die er der jungen Frau überträgt, um sie vor Gefahren und Unglück zu schützen. Sie erhält einen Talismann, der zwei voneinander abgewendete Rabenköpfe darstellt, die Macht über Leben und Tod und Tod symbolisieren. Der junge Indianer Chad Blue Knife , dem sie auf dieser Lebensebene begegnet, wird in allen weiteren Leben an ihrer Seite sein. Auch ihre Freundin Erdis aus der Anfangszeit bleibt als Meghali in der Gegenwart bei ihr. So bewältigt sie immer wieder aufs Neue die Bewußtseinszeiten in den drei Parallel-Welten, deren Tore schimmernde Steinsäulen sind, die sie durchschreitet, um auf eine andere Ebene zu kommen. Doch diese wundersamen Erlebniswelten sind auch stets wieder eine Flucht vor Simon Morris, einem Mann, der aus Habgier und Geltungsdrang nur einen Gedanken hat, die Menschen zu vernichten und die Welt sich untertan zu machen. Mit unglaublichen Fähigkeiten ausgerüstet, wendet er alle Mittel an, um in den Besitz des Vogelamuletts zu kommen, das Leben und Tod in seine Willkür stellen würde. Myra muß um ihre von Morris entführte Tochter Emma bangen und erfährt mit Schaudern, daß dieser Wahnsinnige auf seinem Weg durch die Bewußtseinsebenen sich der Körper anderer Menschen bemächtigt, die nachher spurlos verschwunden bleiben, wenn er die Zeiten wieder verläßt. Werden die dunklen Mächte, die Myra bedrohen, siegreich aus diesem Kampf hervorgehen? Werden die Gaben der Schamanen ausreichen, Myra zu beschützen und Emma zurückzubringen? Wird Chads Liebe zu ihr eine Zukunft haben oder bleibt sie auf einer Ebene zurück? Das wunderbar gewebte Bild aus Märchen, Mystik und Fantasy, sowie majestätisch gezeichneten Landschaftsschilderungen lassen den Leser in einer Fülle von Eindrücken schwelgen und voll Spannung den Verlauf des Schicksals erwarten. Eine recht interessante newcomerin unter den Autorinnen.

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Ahnen und Moderne
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Myra stolpert durch ein Versehen in ein Ritual der Indianer, in welchem sie die Ahnen und Geister um Hilfe anrufen. Im Jetzt verschwinden immer wieder Clanangehörige und die Welt um sie herum verändert sich, und das nicht nur zum Guten. Chad wird auf Myra aufmerksam und erkennt in ihr... Myra stolpert durch ein Versehen in ein Ritual der Indianer, in welchem sie die Ahnen und Geister um Hilfe anrufen. Im Jetzt verschwinden immer wieder Clanangehörige und die Welt um sie herum verändert sich, und das nicht nur zum Guten. Chad wird auf Myra aufmerksam und erkennt in ihr die von den Ahnen erhoffte Hilfe. Eigendlich wollte sich Myra erholen und über ihr Leben nachdenken, aber von jetzt an wird es turbulent. Myra reist durch die Vergangenheit und in die Zukunft, um etwas zu finden, was die Welt retten kann. Meine Meinung Als erstes stellt sich die Frage warum ausgerechnet Myra auserwählt wird in die Ahnenwelt zu reisen. Nur weil sie die Natur mag und die Ruhe wohltuend empfindet?! Myra reist ständig hin und her und Chad bleibt zurück. Die Beschreibung der Ureinwohner hätte ruhig genauer erfolgen können. Auf jeder neuen Station wurden kurz die Hütten und die Kleidung vorgestellt, kurz der neue Schamane bekannt gemacht und schon ging es weiter. Lange bleibt auch im Dunkeln wozu der Talismann gut sein soll und was es mit der Botschaft auf sich hat. Wie die Probleme der heutigen Indianer sind, kam gar nicht zur Sprache. Daß das Lachen der Kinder das Wichtigste in der Welt ist und Kinder wichtig sind um die Welt zu erhalten, dem stimme ich voll und ganz zu. Nur den Zusammenhang zur Geisterwelt und Ahnenreisen kann ich nicht nachvollziehen. Die Reisen in die Zukunft waren zum Thema auch nicht nötig. Da hätte sich Sanna Seven Deers mehr auf die Vergangenheit und die Veränderung der Lebensweisen konzentrieren sollen. Die schöne Sprache der Autorin und die Beschreibung der Natur haben zwar Spaß gemacht zu lesen, es kamen aber recht viele Zedern und Streifenhörnchen vor. Das Cover gefällt mir sehr gut, man kann fast die frische Bergluft riechen. Der Klappentext war auch vielversprechend, leider kam der Inhalt nicht mit.

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Sehr esoterisch
von Manuela2205 am 20.09.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zum Inhalt: Die Lebenswege von Myra Morgenstern und dem Indianer Chad Blue Knife kreuzen sich auf seltsame Weise. Myra will ihr Leben neu ordnen und ist deshalb in das Dorf zurückgekehrt, in dem sie aufwuchs. Hier platzt sie zufällig in eine indianische Zeremonie, an der auch Chad beteiligt ist. Die... Zum Inhalt: Die Lebenswege von Myra Morgenstern und dem Indianer Chad Blue Knife kreuzen sich auf seltsame Weise. Myra will ihr Leben neu ordnen und ist deshalb in das Dorf zurückgekehrt, in dem sie aufwuchs. Hier platzt sie zufällig in eine indianische Zeremonie, an der auch Chad beteiligt ist. Die angerufenen Geistwesen scheinen Myra dazu ausersehen zu haben, die Mittlerin zwischen ihnen und dem Stamm zu sein und statten sie daher mit der Fähigkeit aus, zwischen den Zeiten in der Geisterwelt zu reisen, um einen magischen Talisman zu schützen. Die besondere Verbindung zwischen Myra und Chad wird währenddessen immer stärker, Myras Aufgabe steht jedoch zwischen ihnen. Meine Meinung: In sehr klaren und geradlinigen Worten schildert die Autorin die Geschichte. Leider legt sie dabei mehr Wert auf die Beschreibung der Natur als auf die handelnden Personen. So bleiben Myra und Chad für mich eher flach und manches lässt sich nicht nachvollziehen. Beispielsweise warum sie ihre Beziehung nicht vertiefen dürfen, ehe Myras Aufgabe erledigt ist. Die Abgrenzung zwischen Myras Geistreisen ist sehr klar, man weiß eigentlich immer fast sofort, ob sie sich in der Zukunft oder der Vergangenheit befindet. Auch wie diese zusammenhängen ist gut verständlich. Jedoch muss man durchaus offen für esoterische Grundsätze sein. Die indianischen Mythen und Legenden, sowie die Abgrenzung zur konsumorientierten Gesellschaft ist der Autorin ein großes Anliegen und sie legt darauf gezielt Schwerpunkte. Für mich leidet darunter die Geschichte, da sich manches wiederholt, die Spannung eher flach bleibt und die Erzählung so streckenweise vor sich hin dümpelt. Von daher kann ich nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen – entweder sollte man sich für indianische Kultur oder Esoterik interessieren.

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Wenn auch die weißen Tauben müde sind...
von melange aus Bonn am 21.08.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

... der weiße Rabe fliegt. Zum Inhalt: Myra Morgenstern nimmt unbeabsichtigt an einer indianischen Beschwörungszeremonie teil und erhält dadurch die Fähigkeit, Vergangenheit und Zukunft zu besuchen. Dabei wird sie von dem Mitarbeiter einer Firma verfolgt, welcher dieses Können für seine eigenen Zwecke nutzen will. Zum Cover: Wald, See, Berge - das... ... der weiße Rabe fliegt. Zum Inhalt: Myra Morgenstern nimmt unbeabsichtigt an einer indianischen Beschwörungszeremonie teil und erhält dadurch die Fähigkeit, Vergangenheit und Zukunft zu besuchen. Dabei wird sie von dem Mitarbeiter einer Firma verfolgt, welcher dieses Können für seine eigenen Zwecke nutzen will. Zum Cover: Wald, See, Berge - das totale Urlaubsidyll. Dass sich an dieser Stelle ein Indianer-Reservat befindet, wirkt glaubhaft. Mein Eindruck: Wenn man bereit ist, zu viel Zeremonie zu Beginn und Pathos zum Ende der Geschichte zu vertragen, bietet Sanna Seven Deers eine zeitweilig spannende Fantasygeschichte, die den Bogen von Vergangenheit über die Gegenwart bis hin zur Zukunft nicht nur der Ureinwohner Amerikas schlägt. Mir gefiel das Spiel mit den Gegensätzen: Geschäftswelt/Natur, Leben/Tod, gut/böse und Familie/Firma. So gerät die Story zwar plakativ, aber dadurch auch sehr berührend und eindringlich. Zusätzlich mochte ich den Gedanken, dass die Zukunft nicht festgeschrieben ist, sondern durch unser Handeln im Hier und Jetzt verändert werden kann, - "hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" in Reinkultur. Dieser Ansatz bewirkte, dass die Figuren wenigstens teilweise glaubwürdig handelten, und nicht nur so, wie es sich in einem Schwarz-Weiß-Universum gehört. Fazit: Freiheitsliebende und naturverbundene Menschen sind grundgut, machtverliebte Subjekte abgrundtief schlecht. Damals, heute und in Zukunft. Davon abgesehen ist "Der Ruf des weißen Raben" ein schönes Stück Fantasy mit Real-Life-Einschlag. Oder eben umgekehrt. 3 Sterne

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Seelenreisen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Kurz nachdem sie ihren Job gekündigt hat und ihr Freund Jerry ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, nimmt die junge Journalistin Myra Morgenstern reiß aus: um den Kopf frei zu kriegen und sich darüber bewusst zu werden, was sie in ihrem Leben eigentlich genau will, macht sie sich auf den... Kurz nachdem sie ihren Job gekündigt hat und ihr Freund Jerry ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, nimmt die junge Journalistin Myra Morgenstern reiß aus: um den Kopf frei zu kriegen und sich darüber bewusst zu werden, was sie in ihrem Leben eigentlich genau will, macht sie sich auf den Weg zurück in die Heimat ihrer frühesten Jugend in den kanadischen Bergen. Während ihrer Anreise platzt sie dabei unabsichtlich und unbemerkt in eine indianische Zeremonie zur Ahnenbeschwörung, welche ihr Leben für immer verändern soll: Nachdem Myra bei einer Bergwanderung in eine Steinlawine geraten ist, erscheinen ihr aus dem Nichts zwei Felssäulen und sie verspürt den Drang durch sie hindurch zu gehen, woraufhin sich ihre Seele zunächst in der Vergangenheit im Körper einer Runa und später in ihrem eigenen, etwa zwanzig Jahre älteren Körper wiederfindet. In dieser Zukunft ist Myra mit Chad Blue Knife verheiratet, einem Indianer, den sie in der Gegenwart nach ihrer Seelenreise zurück in den Bergen kennenlernt, bevor sie sich zusammen mit ihm und mit der Hilfe seiner Großtante Heather auf eine abenteuerliche Reise um einen alten Talisman begibt. Zunächst einmal zu den positiven Aspekten des Buches: Die traumhaften Landschaften Kanadas sowie die Sitten und Gebräuche der Indianer werden gut eingefangen und schaffen eine malerische Antmosphäre, in die man als Leser gut eintauchen kann. Leider hört es mit dem Lob für meinen Geschmack hier auch schon auf. Zwar lesen sich die Seiten durch die eher unkomplizierten Satzbauten locker und schnell weg, aber nach der gefühlt zwanzigsten detailgenauen Beschreibung einer indianischen Tracht in den ersten fünfzig Seiten, dachte ich mir, das Grundprinzip habe ich jetzt so langsam verstanden, das könnte also auch mal ein wenig kürzer ausfallen. Für mich haben diese immer wieder auftretenden Passagen schon bald nicht mehr zu der bereits gelobten Atmosphäre der Geschichte beigetragen, sondern mich schließlich nur noch aus der ohnehin schon etwas stockenden Handlung gebracht. Die Dialoge wirkten auf mich zudem irgendwie hölzern und unnatürlich. Was die Charaktere selbst betrifft, so empfand ich deren Beschreibungen (abgesehen von Äußerlichkeiten) doch etwas dünn und ihre Interaktionen vorhersehbar aber nicht nachvollziehbar. Da ich mir bewusst bin, dass sich das eigentlich gegenseitig ausschließen müsste, will ich das am Bespiel der beiden Hauptpersonen kurz erklären: Es ist klar, dass sich über kurz oder lang eine Beziehung zwischen Myra und Chad entwickeln soll. Insofern sind quasi alle Interaktionen der beiden Charaktere auf dieses Ziel gerichtet (und damit vorhersehbar), ohne dass sie dabei plausibel sind: Chad sieht eine ihm nahezu völlig fremde Frau zwischen zwei Felssäulen – vermutlich in die Geisterwelt seines Kulturkreises – verschwinden und beschließt auf sie zu warten. Myra kommt aus der gemeinsamen Zukunft mit Chad zurück, trifft auf ihn in der Gegenwart und von da an ist es quasi beschlossene Sache, dass die zwei zusammen gehören müssen, sie die konkrete Entscheidung dazu aber zu Gunsten des höheren Ziels etwas hinausschieben. Einzige Erklärung dafür sind dann insgesamt seitenlange und sich scheinbar ständig wiederholende Umschreibungen der unerklärlichen, aber auch unausweichlichen Anziehung zwischen den beiden, was meiner Meinung nach allein nicht die Basis der Beziehung sein kann, um auf den Leser nachvollziehbar zu wirken. (Insofern kann ich einigen der anderen Rezensionen hier nicht zustimmen, denn für meinen persönlichen Geschmack rutscht das schon ins Kitschige ab.) Abschließend noch einige Worte zur Gesamt-Logik des Werkes: Natürlich schneidet dieses Buch das Fantasy-Genre, welches ich an sich sehr mag. In meinen Augen muss eine Roman-Welt – egal wie weit hergeholt sie auch sein mag – dabei aber stets in sich schlüssig sein. Leider kann ich auch diesen Punkt in Hinblick auf „Der Ruf des weißen Raben“ nicht bejahen, denn auch wenn die Charaktere sich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Zeitreisen Myras ständig selbst zu erklären scheinen, um den Leser zwischendrin nicht zu verlieren, erschien mir die doch sehr hinkonstruierte Logik dahinter einfach nicht plausibel – wäre sie es, so wären auch die ständigen Erklärungen unnötig gewesen. Insgesamt kann ich dieses Buch insofern jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem spirituell mystischen Roman mit einer (in meinen Augen) ordentlichen Portion Kitsch ist, welcher den Leser mehr in ein traumhaftes Kanada der Indianer entführt als eine in sich schlüssige, packende Handlung mit glaubwürdigen Charakteren zu vermitteln.

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