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Der Schinder

Thriller

(5)
Was, wenn jemand eine Rechnung mit dir offen hat?
Was, wenn dieser Jemand ein Serienmörder ist?
Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an verlassenen Orten auf einmal grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. Die Toten tragen die Handschrift des Schinders, eines Serienmörders, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb und dann spurlos verschwand. Doch jetzt ist er zurück und eine Hetzjagd durch die Ruinen Berlins nimmt ihren Lauf. Zu spät verstehen Maxim und Daria, dass sie absolut niemandem vertrauen dürfen …
Portrait
Sarah Wedler veröffentlicht Kurzgeschichten in Anthologien und Jahrbüchern. Neben Prosa schreibt sie unter anderem auch Drehbücher. Sie studiert Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und lebt in Hattingen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 218
Erscheinungsdatum 16.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95915-010-1
Verlag Telescope
Maße (L/B/H) 200/134/17 mm
Gewicht 291
Verkaufsrang 39.153
Buch (Taschenbuch)
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~*~ Geht unter die Haut ~*~
von booksline aus Braunschweig am 09.08.2016

Bewertung Vor ca. 3 Jahren hatte der Schinder sein Unwesen getrieben und Menschen lebendig die Haut abgezogen. Allein die Vorstellung verursacht schon eine Gänsehaut, denn das muss verdammt weh tun. Wie lange hält ein Mensch das aus? Doch ganz plötzlich wurde es um den Schinder ruhig und es wurden keine... Bewertung Vor ca. 3 Jahren hatte der Schinder sein Unwesen getrieben und Menschen lebendig die Haut abgezogen. Allein die Vorstellung verursacht schon eine Gänsehaut, denn das muss verdammt weh tun. Wie lange hält ein Mensch das aus? Doch ganz plötzlich wurde es um den Schinder ruhig und es wurden keine Opfer mehr gefunden. Daria Storm war damit nicht glücklich, denn sie konnte den Schinder nicht dingfest machen. Nach all den Jahren taucht wieder eine Leiche auf und Daria läuft es eiskalt den Rücken runter. Das kann doch nicht wahr sein, doch nun ist sie noch mehr entschlossen diesen Kerl zu schnappen. Noch einmal kommt er nicht davon. Doch um ihn festnehmen zu können, benötigt Daria die Hilfe von Maxim Winterberg. Doch Maxim ist nicht interessiert, denn er hat schon Bekanntschaft mit dem Schinder gehabt, was deutlich seine Narbe auf der Brust zeigt. Kann Maxim über seinen Schatten springen und Daria helfen? Der Thriller hat es echt in sich. Allein der Gedanke, dass einem die Haut abgezogen wird, verursacht schon eine Gänsehaut. Dieser Thriller ist wahnsinnig gut gelungen, denn Nadine d’Arachart & Sarah Wedler bringen es sehr gut rüber, wir irre der Mensch ist. Man hat wirklich Angst vor diesem Menschen. Das Buch ist vollgeladen mit Spannung und man kann an Daria und ihrem Kollegen Martin merken, dass sie unter wahnsinnigen Druck stehen, diesen Menschen zu schnappen. Die Öffentlichkeit fordert das, mit Recht. Daria ist anfang 30 und sehr engagiert in Ihrem Job. Doch ab und plant sie Alleingänge, was Martin, ihr Partner, nicht prickelnd findet. Auch wenn sie weiß was sie tut, ist ein Alleingang sehr gefährlich, denn auch sie kann Opfer werden. Doch Daria hat einen Sturkopf und dieser Sturkopf kann dem Fall hilfreich sein, denn sie beißt sich fest und will nicht vorher Ruhe geben, bist der kranke Mensch geschnappt wird. Wer also gerne mal wieder einen Thriller lesen möchte, der unter die Haut geht, der ist bei diesem Buch absolut richtig. Gänsehaut garantiert. Fazit Ein Spitzenthriller der es in sich hat. Spannung und Nervenkitzel pur und Gänsehautgarantie. 5 Sterne für das klasse neue Werk von Nadine d’Arachart & Sarah Wedler

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Ein neuer Pageturner , der uns das nackte Grauen lehrt und einfach komplett das Blut in den Adern gefrieren lässt
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 06.12.2015

In Berlin werden grausam zugerichtete Leichen gefunden und schnell wird klar, der Serienmörder von einst ist wieder da. Der Schinder ist zurück. Warum jetzt und wo war er die ganze Zeit? Daria Storm holt sich Hilfe vom ehemaligen Opfer des Schinders und zugleich anerkannten Folterexperten und einstigen Mitarbeiter der Polizei ,... In Berlin werden grausam zugerichtete Leichen gefunden und schnell wird klar, der Serienmörder von einst ist wieder da. Der Schinder ist zurück. Warum jetzt und wo war er die ganze Zeit? Daria Storm holt sich Hilfe vom ehemaligen Opfer des Schinders und zugleich anerkannten Folterexperten und einstigen Mitarbeiter der Polizei , MaximWinterberg. Doch werden sie ihn endlich fassen oder werden sie selbst zu Opfern? Ich hab mich wahnsinnig auf den neuen Thriller der beiden begnadeten Autorinnen gefreut. Bereits der Prolog ließ mir das Blut in den Ader gefrieren, denn darin bekommen wir einen guten Einblick in den Mörder. Man kann schon erahnen wie er tickt und wie unfassbar abgründig er ist. Kurz danach begleiten wir Daria Storm. Ich mochte Daria auf Anhieb. Sie ist keine Musterpolzistin, sie verfügt über deutliche Ecken und Kanten. Sie ist verletzlich,handelt impulsiv , hat aber dennoch einen guten Spürsinn und ihr Herz auf dem rechten Fleck. Leider macht sie auch gern mal Alleingänge, die sie desöfteren in gefährliche Situationen bringen. Auch aus ihrem Privatleben erfahren wir viel. Aber nicht allzuviel, das hat mir gefallen. Sie hat eine pubertierende Tochter, die ihr gerade alles abverlangt. Ich mag sie einfach. Wenig später lernt man auch Maxim Winter kennen. Bei ihm war ich doch ziemlich zwiegespalten, ich wusste nie was ich von ihm halten sollte. Einerseits mochte ich ihn, hab ihm Mitgefühl entgegengebracht, aber andererseits war er mir ein völliges Rätsel. Die Ermittlung an sich ging gut voran, gern hätte ich gesehen, wenn man das noch mehr intensiviert hätte. Aber auch so spürt man doch recht deutlich wie brenzlig die Lage ist und wie sie völlig verzweifelt versuchen den Täter zu finden. Was den Täter anbelangt so wurde der wirklich recht gut rübergebracht. Man kann ihn nicht verstehen, das kann man nie. Er lag die ganze Zeit im Dunkeln, aber dennoch war er ständig präsent und ich war die ganze Zeit voller Anspannung. Seine Taten sind an Grausamkeit nicht zu überbieten. Man spürt das Grauen recht deutlich und einige Szenen sind auch recht brutal, selbst ich musste dabei schlucken. Demzufolge ist es nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet. Die Spannung wurde die ganze Zeit über gehalten, kurz vor dem Showdown ging es nochmal richtig zur Sache und ich hing förmlich an den Zeilen fest, die Angst und das Grauen hat mich überrollt und ich fühlte mich am Angrund. Doch das ist erst der Vorgeschmack. Denn die beiden Autorinnen bringen hier nochmal richtig gezielte Wendungen rein, die mich sprachlos gemacht und zutiefst erschüttert haben. Der Showdown war nochmal explosiv und adrenalingeladen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, das man das noch etwas ausgebaut hätte. Denn mir war es zu kurz. Auch über die Beweggründe des Täters hätte ich gern mehr erfahren. Der Abschluss des Buches hat mir gut gefallen. Die Charaktere hierbei sind vielschichtig und klar dargestellt, sie wirken authentisch. Man kann ihre Handlungen und Taten stets gut nachempfinden. Die Handlung ist gut durchstrukturiert, unvorhersehbar und wartet mit einigen gelungenen Überraschungen auf. Der Abschluss ist schlüssig gestaltet. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Daria Storm und Maxim Winterberg, was den beiden mehr Tiefe und Raum verschafft. Das heißt aber nicht, das man sie völlig begreift und kennt. Es hat mir gefallen, das immer was im Dunkeln blieb. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Das Buch hat auf mich einen immensen Sog ausgeübt. Ich hab geflucht, getobt und war emtional gebunden. Und ich habe in jeder Zeile mitgefiebert und mitgezittert. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist fließend und stark einnehmend , aber auch mitreißend und absolut bildgewaltig gestaltet. Cover und Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Ein grausamer Serienmörder, eine Polizistin und ein anerkannter Folterexperte und zugleich Opfer des Schinders spielen ein tödliches Katz- und Mausspiel, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Ein neuer Pageturner , der uns das nackte Grauen lehrt und einfach komplett das Blut in den Adern gefrieren lässt. Mir hat es schier den Boden unter den Füssen weggerissen so gebannt und gefesselt war ich. Grausam, abgründig und voller Überraschungen, die es in sich haben. Eine mehr als klare Leseempfehlung. Unbedingt lesen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten

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pure Thrillerspannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 30.11.2015

Was, wenn jemand eine Rechnung mit dir offen hat? Was, wenn dieser Jemand ein Serienmörder ist? Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an... Was, wenn jemand eine Rechnung mit dir offen hat? Was, wenn dieser Jemand ein Serienmörder ist? Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an verlassenen Orten auf einmal grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. Die Toten tragen die Handschrift des Schinders, eines Serienmörders, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb und dann spurlos verschwand. Doch jetzt ist er zurück und eine Hetzjagd durch die Ruinen Berlins nimmt ihren Lauf. Zu spät verstehen Maxim und Daria, dass sie absolut niemandem vertrauen dürfen … Das Cover ist sehr ansprechend und absolut zum Roman passend. Der Schreibstil ist sehr gut, die Charaktere gut beschrieben, man kann sich gut in die Szenerie einfühlen. Gut finde ich auch, dass die einzelnen Kapitel kurz gehalten sind. Die Handlung ist nicht nur interessant, sondern auch sehr spannend. Ich wusste bis zum Ende des Buches nicht, wer denn jetzt der Schinder sei. Absolut unvorhersehbar - genasuso mag ich es. Die jungen Autorinnen können sich zu den Großen der deutschen Thrillerautoren zählen, gleichauf mit Michael Hübner und Sebastian Fitzek. Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen will und kann.

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Der Schinder // Nadine d'Arachart & Sarah Wedler
von Nelly aus Hüttlingen am 14.11.2016

Wenn ich ganz ehrlich bin, dann hab ich es mit deutschen Krimis und Thrillers meist nicht so. Doch ab und an gibt es da ein helles Licht am Autorenhimmel. Und in diesem Fall sind es sogar zwei Lichter, in Form von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler. Zwei junge Ladies,... Wenn ich ganz ehrlich bin, dann hab ich es mit deutschen Krimis und Thrillers meist nicht so. Doch ab und an gibt es da ein helles Licht am Autorenhimmel. Und in diesem Fall sind es sogar zwei Lichter, in Form von Nadine d’Arachart und Sarah Wedler. Zwei junge Ladies, bei denen man eine solche Blutrünstigkeit gar nicht erwartet. Denn für Menschen mit schwachen Nerven und nervösen Mägen ist dieses Buch ganz sicher nichts. Daria Storm kann es nicht glauben, als sie zu ihrem neusten Tatort gerufen wird. Nachdem ein abgetrennter Arm gefunden wurde, der die Polizei direkt zu einer Leiche führt, wird schnell klar, wessen Opfer dort gefunden wurde. Denn es gibt in Berlin nur einen, der seinen Opfern die Haut bei lebendigem Leibe abzieht, bevor er sie tötet – der Schinder. Der Mörder war vor gut zwei Jahren sehr aktiv und verschwand nach einem misslungenen Angriff spurlos von der Bildfläche. Bei seiner letzten Tat vor zwei Jahren hatte der Schinder versucht, Maxim Winterberg, einen Experten für mitteralterliche Foltermethoden, zu häuten und zu töten. Doch der Wissenschaftler konnte sich befreien und leidet seither unter Amnesie. Bisher dachten er und die Polizei, der Schinder sei nicht mehr aktiv. Doch nun tauchen wieder tote Menschen auf, allerdings sind diese bereits seit längerer Zeit tot. Hat der Schinder diese Menschen schon getötet, bevor er „sich zur Ruhe gesetzt“ hatte? Und warum tauchen sie jetzt plötzlich überall in Berlin wieder auf? Daria ist von Anfang an klar, dass, wenn sie den Täter schnappen will, auf Maxim Winterberg angewiesen ist. Doch der lebt zwischenzeitlich abgeschottet an der Ostsee und scheint gar nicht bereit zu sein, der Polizei auch dieses Mal zu helfen. Nadine d’Arachart und Sarah Wedler schmeißen ihre Leser praktisch mitten in die Geschichte hinein. Die ersten Morde des Schinders liegen zu Beginn des Buches bereits zwei Jahre zurück. Die Autorinnen führen den Leser allerdings geschickt an die Story heran und liefern gut gestreut die Informationen, die man braucht. Schleichend lernt man die Charaktere kennen, ohne dass es zu aufgesetzt scheint. Langsam rutscht man immer tiefer in das Buch hinein und plötzlich kann man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Meine kleinen Anfangsschwierigkeiten hatte ich mit der Protagonistin Daria Storm. Die Alleinerziehende geht voll in ihrem Beruf auf, muss sich dafür auch vor der Familie rechtfertigen und trotzdem merkt man ihr ihre Liebe zu Töchterlein Kristin an. Trotz dieser kleinen Details kam sie mir über das ganze Buch hinweg sehr distanziert und kalt vor. Ich konnte das Gefühl nicht abschütteln, als würde man nicht so recht an sie rankommt. Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, dass genau dieser Eindruck beim Leser erweckt werden sollte, da Daria auch ihren Mitmenschen gegenüber nur selten Gefühle zeigen will. Wirklich gut gezeichnet war auch Maxim Winterberg. Der Folterexperte hat keine Erinnerungen mehr an sein Leben vor dem Überfall. Er kennt seine Frau nicht mehr, kann sich nicht an wichtige Ereignisse erinnern. Lediglich sein Wissen rund um seinen Beruf ist ihm geblieben. Und daher kennt man Maxim genauso wenig, wie er sich selbst kennt. Das war wirklich richtig spannend, da man unterschwellig die ganze Zeit das Gefühl vermittelt bekommt, dass da noch irgendwo ein Geheimnis schlummert. Nadine d’Arachart und Sarah Wedler beweisen mit Der Schinder, dass sie wirklich Talent zum Schreiben haben. Ich stelle es mir immer unglaublich schwer vor, zu zweit an einem Buch zu arbeiten. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Wünsche. Dies merkt man dem Schreibstil allerdings nicht an. Dieser ist geradezu harmonisch, lässt sich flüssig lesen und das ganze Ding ist eine recht runde Sache. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend!!! Fast unbewusst hat sich ein Spannungsbogen aufgebaut, der völlig unerwartet auf den Höhepunkt zusteuert. Da war man kurz vorher zwar noch mitten drin in der Handlung, rechnet aber zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht mit einer Wendung. Aber genau das fesselt einen dann dermaßen, dass man das Buch einfach nicht mehr weglegen kann, bevor man es zu Ende gelesen hat. Ihr seid auf der Suche nach einem brutalen, spannenden und fesselndem Thriller mit einem guten Plot und einzigartigen Charakteren? Dann solltet ihr dem Schinder eine Chance geben, euch in eine düstere Welt zu entführen. Die Autorinnen zeigen großes Potenzial mit ihrer Geschichte und nun freue ich mich sehr darüber, dass ich Band 2 der Reihe schon griffbereit im Regal liegen habe. Denn so wie der Klappentext verspricht, wird es wieder spannend. Vielen Dank an die Autorinnen für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars

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Spannend, aber mit einer sehr nervigen Protagonistin
von PMelittaM aus Köln am 07.12.2015

Vor einiger Zeit machte ein Mörder, der seine Opfer lebendig häutete unter dem Namen „Der Schinder“ von sich reden, bis er eines Tages in der Versenkung verschwand. Jetzt wird eine gehäutete Leiche gefunden, ist der Schinder etwa wieder am Werk? Ein ziemlich heftiges Thema, lebendig gehäutet zu werden, ist... Vor einiger Zeit machte ein Mörder, der seine Opfer lebendig häutete unter dem Namen „Der Schinder“ von sich reden, bis er eines Tages in der Versenkung verschwand. Jetzt wird eine gehäutete Leiche gefunden, ist der Schinder etwa wieder am Werk? Ein ziemlich heftiges Thema, lebendig gehäutet zu werden, ist eine der schlimmsten und schmerzhaftesten Tötungsarten und zugleich eine mittelalterliche Hinrichtungsart. Und so ist der Roman stellenweise für Zartbesaitete wenig geeignet. Auf diesen Szenen liegt allerdings nicht der Schwerpunkt der Erzählung. Wir lernen Maxim Winterberg kennen, als Experte mittelalterlicher Foltermethoden und letztes bekanntes Opfer des Schinders lebt er nun sehr zurückgezogen und in Angst. Seine Erinnerung hat er verloren, bis auf sein fachliches Wissen, weswegen ihn die Polizei zu den Ermittlungen heranziehen möchte. Maxim ist kein leichter Charakter, wirkt aber sympathisch und gibt dem Leser die Möglichkeit mitzuleiden. Weniger sympathisch ist die Polizistin Daria Storm, die vor allem durch Alleingänge glänzt, öfter unprofessionell handelt und immer wieder sich und andere in Gefahr bringt. Mich hat das von Anfang an genervt, zu ihr konnte ich keine Verbindung aufbauen und ebenso wenig mit ihr mitfühlen. Da nützte auch ihr eher schwieriges Privatleben als allein erziehende Mutter eines Teenagers nichts. Der Roman lässt sich gut und zügig lesen, er ist auch durchgehend spannend. Die Autorinnen erzählen sehr bildhaft, die Beschreibungen sind toll, das Kopfkino springt sofort an. Das erste Drittel ist so auch recht interessant zu lesen, sieht man von Darias Eskapaden ab, und lädt zum Miträtseln ein. Das mittlere Drittel hat mich sehr genervt, Vieles wirkt konstruiert, ich zweifelte an der Logik des Geschehens, Darias amouröse Beziehung zu einem anderen Charakter erscheint mir sehr aufgesetzt, sie selbst nervt immer mehr. Aber auch andere Ermittlungsbeamte benehmen sich sehr dilettantisch. Das letzte Drittel macht das dann wieder wett, es gibt Wendungen, die ich geahnt hatte, aber auch solche, auf die ich nie gekommen wäre, und wenigstens ein paar Logiklücken aus dem Mittelteil werden hier wieder gestopft. Mit der Auflösung bin ich sehr zufrieden, mit dem Ende etwas weniger, hier hätte ich mir Konsequenzen für einen der Charaktere gewünscht, die es im wahren Leben sicher gegeben hätte. Die beiden Autorinnen können gut erzählen, keine Frage, ich konnte aber keine durchgehende Faszination für den Roman entwickeln. Wenn ein Roman nervt, sei es auch nur vorübergehend, ist das kein gutes Zeichen. Das ist schade, denn das Thema ist spannend und die Auflösung gelungen, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich aufrunde. Weitere Romane der Autorinnen werde ich sicher lesen, aber wohl keinen mehr, in dem Daria Storm vorkommt.

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