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Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod

Roman

(6)
Ein sprachgewaltiger Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.
Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft , fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos – nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.
Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.
Raffiniert, voller Rhythmus und Poesie erzählt Gerhard Jäger von der Magie, aber auch von der Brutalität eines Ortes, der aus Raum und Zeit gefallen scheint.
Rezension
Anja Menne, Literatur-Expertin Thalia:
"Dieser atemberaubend packende Roman entführt in die wunderschöne, aber auch brutale Tiroler Bergwelt, die der Schriftsteller Gerhard Jäger mit einer umwerfenden Sprache zum Leben zu erwecken weiß. Der Roman „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Diese berührende, aber auch verstörende Geschichte um den jungen Wiener Historiker Max Schreiber, der 1950 in ein Bergdorf reist, um einem Verbrechen aus dem 19. Jahrhundert auf den Grund zu gehen und schließlich selbst verschwindet, ist mehr als ein Krimi. Erzählt wird der Roman anhand von Schreibers Aufzeichnungen und den Eindrücken eines alten Mannes, der ein halbes Jahrhundert nach dem Verschwinden des Historikers in dieses Bergdorf reist, um herauszufinden, was damals passierte. Das Buch ist ein bravouröses Literaturstück über die Gewalt und das Mysterium der Natur. Natürlich geht es auch um die Einsamkeit und vor allem um die Liebe, eine unerfüllte."
Portrait
Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Er lebt mit seiner Familie in Imst/Tirol.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 26.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89667-571-2
Verlag Blessing
Maße (L/B/H) 215/135/40 mm
Gewicht 650
Verkaufsrang 9.666
Buch (gebundene Ausgabe)
22,99
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„Spannend, melancholisch und absolut großartig!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Der junge Max Schreiber kommt im Herbst 1950 in ein abgelegenes Tiroler Bergdorf, um für ein Buch zu recherchieren. Angeblich hat es hier im Rahmen der Hexenverfolgung im 19. Jahrhundert ein Verbrechen gegeben und Schreiber möchte nun mehr darüber in Erfahrung bringen. In dem Bergdorf, wo die Zeit still zu stehen scheint, mietet sich Der junge Max Schreiber kommt im Herbst 1950 in ein abgelegenes Tiroler Bergdorf, um für ein Buch zu recherchieren. Angeblich hat es hier im Rahmen der Hexenverfolgung im 19. Jahrhundert ein Verbrechen gegeben und Schreiber möchte nun mehr darüber in Erfahrung bringen. In dem Bergdorf, wo die Zeit still zu stehen scheint, mietet sich der junge Historiker ein Zimmer im ortsansässigen Gasthof. Anfangs stehen ihm die Dorfbewohner sehr skeptisch und ablehnend gegenüber, Schreiber fühlt sich isoliert und ausgestoßen, doch mit der Zeit lernt er die Regeln der Dorfgemeinschaft kennen, bis zu einer Verkettung von tragischen Ereignissen...

Dem Autoren Gerhard Jäger ist mit "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" ein grandioser und sprachlich herausragender Roman geglückt, der für mich zu einer der besten bisherigen Veröffentlichungen des Jahres zählt! Man verliert sich in den Seiten, man genießt jedes einzelne Wort und jeder Satz ist einfach perfekt. Man lässt sich förmlich auf den Worten durch die Seiten tragen! Zudem verwebt er verschiedene Themen zu einem großen Ganzen, das wirklich zu überzeugen weiß. Es ist zum Teil Kriminalroman, mit Elementen aus dem Bereich der Gesellschaftsromane und auch die Liebe und die Leidenschaft kommen nicht zu kurz. Alles hat seinen Raum und auch diese sind perfekt gewählt! Es geht um die Macht von Aberglauben, Leidenschaft, Paranoia, Todesangst und Eifersucht und wo man jetzt die Furcht haben könnte, dass dieser Roman zu überladen ist, kann man sich einfach hinein fallen und mitreißen lassen, denn alles ist genau so, wie es sein muss, um auf ganzer Linie zu überzeugen! Der Roman lebt von seiner Wortgewalt und die Beschreibungen der Landschaft, des Dorfes, der Bewohner und allem Drumherum lassen den Leser zu einem Teil der Seiten werden und die Melancholie des Ortes spüren. Bei diesem Werk darf man sich zurück lehnen und einfach genießen, denn dieses Buch war wirklich absolut großartig!

„Für Freunde schöner Worte!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der Roman, oder sollte ich besser von einem Krimi sprechen, beginnt in der Gegenwart. Ein 80jähriger Mann begibt sich aus Amerika nach München und sucht dort im Landesarchiv nach Spuren des Lawinenwinters 1951 in Tirol. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte des Historikers Max Schreiber. Der begab sich in die damals noch vom Alptentourismus Der Roman, oder sollte ich besser von einem Krimi sprechen, beginnt in der Gegenwart. Ein 80jähriger Mann begibt sich aus Amerika nach München und sucht dort im Landesarchiv nach Spuren des Lawinenwinters 1951 in Tirol. Und hier beginnt die eigentliche Geschichte des Historikers Max Schreiber. Der begab sich in die damals noch vom Alptentourismus verschonte Tiroler Bergwelt auf die Suche nach der Geschichte um eine Hexe. Gerhard Jäger lässt den Leser die melancholische Stimmung des winterlichen Bergdorfes deutlich spüren. Ebenso sieht sich der Leser mit alten Aberglauben konfrontiert. Spannend wird die Geschichte als Max Schreiber selbst in den Mittelpunkt der Ereignisse gerät. Ob der alte Mann erfährt, was damals wirklich geschah, verrate ich natürlich nicht.
Lesen Sie diesen ungewöhnlicher Roman, der spannend und melancholisch ist und der vor allem aufgrund seiner wunderbaren, bildhaften Sprache überzeugt.

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Wirklich genial!!!
Die perfekte Lektüre für jedermann, der einen gemütlichen Tag mit einem Buch vor dem Kamin verbringen möchte.
Wirklich genial!!!
Die perfekte Lektüre für jedermann, der einen gemütlichen Tag mit einem Buch vor dem Kamin verbringen möchte.

Kerstin Ehlert, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Melancholisch, fesselnd und poetisch.
Jäger lässt einen in die winterliche Alpenlandschaft eintauchen und den Schnee schon beinahe in den Händen spüren.
Großartiger Lesestoff!
Melancholisch, fesselnd und poetisch.
Jäger lässt einen in die winterliche Alpenlandschaft eintauchen und den Schnee schon beinahe in den Händen spüren.
Großartiger Lesestoff!

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Tolle Geschichte, grandios geschrieben! So wie Jäger Schnee beschreibt fühlt man ihn in seinen Händen und fängt vor Kälte an zu zittern. Ganz großes Werk! Tolle Geschichte, grandios geschrieben! So wie Jäger Schnee beschreibt fühlt man ihn in seinen Händen und fängt vor Kälte an zu zittern. Ganz großes Werk!

Heike Dreyer, Thalia-Buchhandlung Wilhelmshaven

Erinnert stark an Robert Schneiders "Schlafes Bruder". Eine einsame Bergwelt, eine misstrauische Dorfgemeinschaft und ein Mann, der sich verliert. Großartig geschrieben! Erinnert stark an Robert Schneiders "Schlafes Bruder". Eine einsame Bergwelt, eine misstrauische Dorfgemeinschaft und ein Mann, der sich verliert. Großartig geschrieben!

Anka Ziegler, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Center

Der Entschleunigungsroman schlechthin. Nicht nur das Leben in den Bergen 1950/51, sondern auch die Sprache spiegelt das wider. Ein sympathischer Historiker wagt sich hoch.



Der Entschleunigungsroman schlechthin. Nicht nur das Leben in den Bergen 1950/51, sondern auch die Sprache spiegelt das wider. Ein sympathischer Historiker wagt sich hoch.



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DER SCHNEE, DAS FEUER, DIE SCHULD UND DER TOD - Mysteriöse Ereignisse in einem Tiroler Alpendorf
von j.h. aus Berlin am 28.11.2016

An seinem 80. Geburtstag im Mai 2006 reist der Amerikaner John Miller über München nach Innsbruck, um im Tiroler Landesarchiv das geheimnisvolle Manuskript eines jungen Wiener Historikers, der nach einem gigantischen Lawinenunglück im Winter 1951 unter Mordverdacht spurlos verschwand. Jener Max Schreiber war Millers Cousin, der 1950 in ein... An seinem 80. Geburtstag im Mai 2006 reist der Amerikaner John Miller über München nach Innsbruck, um im Tiroler Landesarchiv das geheimnisvolle Manuskript eines jungen Wiener Historikers, der nach einem gigantischen Lawinenunglück im Winter 1951 unter Mordverdacht spurlos verschwand. Jener Max Schreiber war Millers Cousin, der 1950 in ein kleines Tiroler Bergdorf kam, um einer Zeitungsnotiz nachzugehen: Fast 100 Jahre zuvor soll in dem Dorf eine Frau in ihrem Haus verbrannt sein, ohne dass ein Rettungsversuch unternommen wurde. War es eine späte Hexenverbrennung? Die Dorfbewohner sehen den Ruf ihrer Heimat in Gefahr und begegnen dem Fremden mit Argwohn. Schreiber scheint in der Liebe zu einer jungen Frau Ablenkung zu finden - doch auch ein anderer hat Interesse ... Gerhard Jäger (*1966) lässt seinen sprachgewaltigen, in wildromantischer Landschaft angesiedelten Roman kunstvoll zwischen drei zeitlich weit voneinander entfernten Handlungsebenen spielen: "Er stand am Straßenrand, reglos, während der alte Bus schnaufend wendete und dem Weg folgte, der ihm voraus ins Tal hinunterlief. Das Fahrzeug wurde kleiner, wurde Silhouette, war dann nur noch Geräusch, schließlich Stille. Schreiber war allein, doch in seinem Inneren spürte er das Vibrieren des alten Motors, und die Erinnerung an den Traum lief wie eine heiße Welle über seinen Rücken. Vorsichtig erkundeten seine Augen in der hereinbrechenden Dunkelheit das vor ihm liegende Dorf: hingeduckt an die schützenden Hänge, hatte es sich den Bergen über Generationen in die steinernen Leiber gefressen. Häuser, die an den Ufern der Kiesstraße wuchsen und die Menschen den fernen Augen der Straße entzogen." (S. 29 f.) Der ungewöhnliche Titel rekapituliert die vier Teile von Max Schreibers Manuskript, die mit DER SCHNEE usw. überschrieben sind. Gerhard Jäger erzählt von einem ebenso magischen wie brutalen Ort, in dem Raum und Zeit ihre Bedeutung zu verlieren scheinen. Der im BLESSING-Verlag erschienene Debütroman ist für anspruchsvolle Leser eine interessante Entdeckung.

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Eine großartige Geschichte, meine unbedingte Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2016

Der junge Historiker Max Schreiber nahm mich mit auf eine Spurensuche in den Bergen. Ich durchlebte regelrecht mit ihm das Drama in den Alpen. Eine Geschichte, die mich gefangen nahm und alles um mich herum vergessen ließ. Ein großartiger Erzählstil, eindrucksvoll und intensiv. Eine Geschichte, die nach einer... Der junge Historiker Max Schreiber nahm mich mit auf eine Spurensuche in den Bergen. Ich durchlebte regelrecht mit ihm das Drama in den Alpen. Eine Geschichte, die mich gefangen nahm und alles um mich herum vergessen ließ. Ein großartiger Erzählstil, eindrucksvoll und intensiv. Eine Geschichte, die nach einer Verfilmung schreit. Ein bemerkenswerte Neuerscheinung von einem österreichischen Autor, unbedingte Leseempfehlung! Auch als besonderer Hörgenuss erhältlich, gelesen von Peter Matic und Manuel Ruby.

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5 Sterne und noch eine Stern von mir oben drauf - volle Empfehlung!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2016

Ein wahnsinniges tollen und sprachgewaltiges Buch!!! Aus diesem Grund 6 Sterne von mir!!! ein gewaltiges, intenvies,in einer aussagekräftigen Bildersprache und Szenensprache gesprochen wunderbarer Schreibstil, der mich so in den Bann gezogen hat, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu geben, diese Wortgewalt, diese Wortkraft ist einfach... Ein wahnsinniges tollen und sprachgewaltiges Buch!!! Aus diesem Grund 6 Sterne von mir!!! ein gewaltiges, intenvies,in einer aussagekräftigen Bildersprache und Szenensprache gesprochen wunderbarer Schreibstil, der mich so in den Bann gezogen hat, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu geben, diese Wortgewalt, diese Wortkraft ist einfach ein Wahnsinn - selten so etwas tolles gelesen!! bzw gehört!! meisterhaft für ich - eine volle Leseempfehlung - ein Buch mit Power, Wucht, einer irren Geschichte, die so wunderbar und spannend und beeindruckend erzählt wird.

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Ein sprachliches Gustostück
von einer Kundin/einem Kunden aus Imst am 29.09.2016

Ein bewegendes und bildgewaltiges Buch mit einem großartigen Wortwitz und Satzspiel. Ein Lesegenuss vom Feinsten. Die Sprache und der Schreibstil lassen reale Bilder im Kopf entstehen und man fühlt sich inmitten der Geschichte.

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