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Der Sommer, der uns trennte

Liebesroman / Drama

(4)
Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch Middies Kopf. Wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee - Nates besten Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge etwas Neues …
Portrait
Geboren in Europa und aufgewachsen in Amerika ist Cat Jordan tief im Inneren ein Abenteuerin. Sie hat als Performancekünstlerin, Malerin, Tänzerin und Filmemacherin gearbeitet und findet die Inspirationen für ihre Geschichten auf der ganzen Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783959679626
Verlag HarperCollins ya!
Verkaufsrang 17.962
eBook (ePUB)
12,99
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Wenn der Tod alles verändert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 11.10.2016

Inhalt: Middie und Nate gelten an ihrer Schule als das Traumpaar schlechthin. Ihr ganzes Leben haben die beiden schon gemeinsam geplant, von College bis Familie. Aber Nate will vor dem College noch die Welt ein kleines Stückchen besser machen und ein Jahr den Armen helfen. Dort geschieht jedoch das... Inhalt: Middie und Nate gelten an ihrer Schule als das Traumpaar schlechthin. Ihr ganzes Leben haben die beiden schon gemeinsam geplant, von College bis Familie. Aber Nate will vor dem College noch die Welt ein kleines Stückchen besser machen und ein Jahr den Armen helfen. Dort geschieht jedoch das Unfassbare: Nates Dorf wird angegriffen und es gibt keine Überlebenden. Außer sich vor Trauer weiß Middie nicht mit ihren Gefühlen wohin. Niemand scheint sie wirklich zu verstehen. Niemand, bis auf Lee, Nates bestem Freund. Bei ihm fühlt sie sich wieder lebendig und nach und nach erwachen Gefühle, die keiner von beiden so erwartet hätte. Meinung: „Der Sommer, der uns trennte“ hat mich voll und ganz gefangen genommen und geflasht zurück gelassen. Was für ein tolles Buch. Es geht um Trauerbewältigung und Selbstfindung. Im Mittelpunkt steht Middie, die bereits seit Jahren mit Nate zusammen ist. Ihr gemeinsames Leben ist einfach perfekt, denn beide sind gutaussehend, beliebt und gut in der Schule. Ihr gemeinsames Leben ist durchgeplant und es ist klar, dass sie alles zusammen schaffen. Nur mit Nates bestem Freund Lee kommt Middie nicht so gut klar. Er ist für sie einfach nur ein Verlierer, ein Kiffer und absolut nicht ihre oder Nates Kragenweite. Das ändert sich, als die ganze Stadt von der Nachricht von Nates Tod geschockt ist. Hier ist Lee es, der zu Middie durchdringt und sie so sieht, wie sie ist. Und nicht nur, als die eine Hälfte von Nate und Middie. Der Leser darf hier Middies Veränderung von dem Vorzeigemädchen, das alle in ihr sehen wollen, auf der Reise zu sich selbst, mitverfolgen. Und das hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang war sie nur absolut perfekt. Sie hatte einfach alles und alles lief gut für sie. Nun muss sie jedoch für sich selber erfahren, wer sie eben alleine ist. Dabei unterstützt Lee sie. Er reizt sie neue Dinge auszuprobieren und ist durch seine Art einfach super für sie da. Ohnehin hat mir dieser Charakter am besten gefallen. Lee ist sehr unsicher, aber auch irgendwie locker. Er schafft es, sowohl die trauernde Middie, als auch mich als Leser, zum Lächeln zu bringen. Ob die beiden am Ende wirklich zusammen kommen wird nicht verraten. Nur soviel: Es lohnt sich dieses Buch zu lesen und es ganz einfach selber rauszufinden. Es gibt hier jede Menge Stellen, an denen man einfach lachen, weinen oder nachdenken kann. An denen man mitfiebert, mithofft oder durch die Wendungen mitgerissen wird. Also ein Buch, das zu lesen sich einfach lohnt. Fazit: Tolles Buch über große Gefühle, Trauerbewältigung und Selbstfindung. Unbedingt lesen.

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Der Sommer, der uns trennte
von EvaMaria aus Bregenz am 17.09.2016

Es ist die Geschichte von Meredith, die nach Nates Verschwinden in eine Art Krise verfällt. Sie hat zwar Freunde und Familie, aber irgendwie scheint niemand zu verstehen, was sie fühlt. Allerdings gibt es jemanden, der ihr helfen kann und zwar ist das Lee, Nates bester Freund. Aber wie es... Es ist die Geschichte von Meredith, die nach Nates Verschwinden in eine Art Krise verfällt. Sie hat zwar Freunde und Familie, aber irgendwie scheint niemand zu verstehen, was sie fühlt. Allerdings gibt es jemanden, der ihr helfen kann und zwar ist das Lee, Nates bester Freund. Aber wie es oft so ist, wenn man sich nahekommt, beginnt es zu knistern zwischen den beiden. Doch Meredith ist nicht so sicher, ob alles so passt. Mir hat die Geschichte von Meredith ganz gut gefallen. Ich fand es toll, wie die Autorin die Beziehung zwischen Meredith und Nate beschrieben hat. Manchmal dachte ich schon, dass die beiden deutlich älter sind, weil alles recht intensiv zwischen den beiden erzählt wird. Es war auch recht vorhersehbar zwischen den beiden. Interessant war, wie sich Meredith gewandelt hat, als sie mit Lee unterwegs war. Mit Nate war sie eine Art Langweilerin, die immer alles gleich und richtig macht. Hingegen mit Lee erlebt sie einige Sachen, die sie mit Nate nicht gemacht hätte. War richtig spannend das zu Lesen. Hier muss ich aber auch bemerken, ich hätte mir am Schluss noch ein letztes Kapitel gwünscht, indem man vielleicht einen kurzen Blick in die Zukunft der beiden geworfen hätte. Sowas wäre sicher interessant gewesen. Denn es sind so leider einige Fragen offen geblieben. Die Handlung fand ich aber ansonsten recht interessant. Mir hat vor allem gefallen, wie die Autorin, die Gefühle und Gedanken von Meredith beschrieben hat. Fand ich richtig realisitsch. Ich denke auch, dass viele Menschen in der gleichen Situation, auch ähnlich reagieren würden. Für mich wäre in so einer Situation das schlimmste die Ungewissheit.ob die Person jetzt tot ist oder doch verschwunden ist. Ich denke, dass hat die Autorin auch dem Leser toll nähergebracht. Den Schreibstil fand ich richtig toll und war für mich sehr angenehm zu lesen. Ich wollte gar nicht mehr aufhören, weil ich unbedingt wissen wollte, was jetzt passieren wird. Fazit: 4 von 5 Sterne. Eine tolle Geschichte, die sich definitiv lohnt zu Lesen. Einzig zu Bemängeln von meiner Seite aus, wäre das Ende. Irgendwie kam es zu schnell und hat doch für mich als Leser einige Fragen offen gelassen

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Emotionale Coming-of-Age-Geschichte
von Jennifer aus Stadtroda am 30.08.2016

INHALT Middie (17) steht kurz vor dem Highschool-Abschluss, als ihre große Liebe Nate zu einem gemeinnützigen Jahr nach Honduras aufbricht. Die Distanz und die häufige Unerreichbarkeit setzen ihr mehr zu als sie zugeben möchte. Die bald eintreffende Nachricht von Nates Verschwinden und die Ungewissheit über seinen Verbleib bringen das Fass... INHALT Middie (17) steht kurz vor dem Highschool-Abschluss, als ihre große Liebe Nate zu einem gemeinnützigen Jahr nach Honduras aufbricht. Die Distanz und die häufige Unerreichbarkeit setzen ihr mehr zu als sie zugeben möchte. Die bald eintreffende Nachricht von Nates Verschwinden und die Ungewissheit über seinen Verbleib bringen das Fass endgültig zum Überlaufen. In dieser schweren Zeit steht ihr Nates bester und zwielichtiger Kumpel Lee bei und aus Feinden werden Freunde, aber darf das überhaupt sein? MEINUNG Cat Jordans Coming-of-Age-Geschichte reißt mit und lässt den Leser bis zum Ende nicht wieder los. Im Mittelpunkt der Erzählung steht Middie - ein schlaues und zielstrebiges junges Mädchen. Mit Nate, mit dem sie bereits 5 Jahre liiert ist, hat sie trotz ihres Alters bereits Zukunftspläne gesponnen. Doch durch sein Auslandsjahr und den damit verbundenen Sommer (s. Titel) ändert sich so einiges. Sie lässt sich gehen, schwänzt die Schule und entdeckt mit Nates Freund Lee das Leben neu. Ob Nächte im Baumhaus oder Fahren im alten Mustang, Middie bricht aus ihren Gewohnheiten aus und findet Gefallen daran. Doch bei jeder neuen Erfahrung, die sie ohne Nate macht, schwingen auch Wehmut und Selbstvorwürfe mit. Tiefgründig analysiert Cat Jordan Middies Seelenzustände und bleibt dabei immer authentisch. Als Leser kann man daher sehr gut mit der Protagonistin und Erzählerin Middie mitfühlen bzw. leiden. Denn Nate und Lee könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch beide interessieren Middie, so dass emotionale Berg- und Talfahrten an der Tagesordnung stehen. Aber innerhalb des Plots geht es nicht ausschließlich um Liebe, sondern auch um Selbstverwirklichung und Mut. Und das Beste daran ist Middies Veränderung, sprich Erwachsenwerdung. Ihre emotionale Ausnahmesituation lässt sie erkennen, was sie vom Leben wirklich will. Das Cover wurde perfekt auf die Story abgestimmt. Die fragile Schrift und das junge abenteuerlustige Pärchen dahinter könnten nicht besser gewählt sein. FAZIT Eine überzeugende Geschichte mit viel emotionalem Drama, die vor allem junge Leserinnen ab dem Teenageralter ansprechen wird.

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Hatte mehr erwartet
von MsChili am 22.09.2016

„Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan ist im August 2016 im HarperCollins Verlag erschienen. Middie und Nate, das perfekte Traumpaar. Doch dann bricht Nate auf, um für ein Jahr ins Ausland zu gehen und in Honduras zu helfen. Und kurz darauf wird Nate vermisst! Alle denken er... „Der Sommer, der uns trennte“ von Cat Jordan ist im August 2016 im HarperCollins Verlag erschienen. Middie und Nate, das perfekte Traumpaar. Doch dann bricht Nate auf, um für ein Jahr ins Ausland zu gehen und in Honduras zu helfen. Und kurz darauf wird Nate vermisst! Alle denken er ist tot, doch Middie will es nicht wahr haben. Denn ihre ganze Zukunft war geplant und zwar gemeinsam mit Nate. Niemand versteht sie, bis Lee auftaucht, Nate’s bester Freundin. Und er munter sie auf und unterstützt sie. Doch dann wird aus der aufkeimenden Freundschaft mehr und Middie ist im Gefühlschaos.. Grundsätzlich ist diese Geschichte nichts Neues und das war für mich einfach ein negativer Punkt. Wir haben Meredith (Middie), ein etwas unsicheres Mädchen, das lieber im Hintergrund bleibt und ihren perfekten Freund Nate, der die Zügel in der Hand hat. Sie macht alles was er will, ohne wirklich eine eigene Meinung zu haben. Und dann ist da noch Lee, der Bad Boy, der nichts im Leben auf die Reihe bekommt, spontan und lebendig in den Tag hinein lebt. Und diese Mischung war mir zu langweilig. Das Buch konnte mich nicht wirklich überraschen. Es hat mich zwar teilweise berührt, aber ich konnte oft Middie’s Entscheidung nicht verstehen und ihre Wandlung war für mich zu plötzlich. Auch war mir alles ein bisschen zu oberflächlich. Das offene Ende fand ich aber gut, so kann man selbst weiter denken, doch ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, da ich sonst zu viel verrate. Eine kurzweilige Sommergeschichte, die mir schon gefallen hat, aber mich nicht überzeugen konnte.

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Viel Gefühl
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 22.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Middie und Nate sind seit 10 Jahren befreundet, davon sind sie seit fünf Jahren ein Paar. Middie ist im Abschlussjahrgang der Highschool und gleich nach ihrem Abschluss wollen Nate und sie zusammenziehen und an der gleichen Uni studieren. Vorher geht Nate allerdings noch für ein Jahr als Entwicklungshelfer nach... Middie und Nate sind seit 10 Jahren befreundet, davon sind sie seit fünf Jahren ein Paar. Middie ist im Abschlussjahrgang der Highschool und gleich nach ihrem Abschluss wollen Nate und sie zusammenziehen und an der gleichen Uni studieren. Vorher geht Nate allerdings noch für ein Jahr als Entwicklungshelfer nach Honduras. Der Abschied fällt schwer, doch die gemeinsame Zukunft ist Middies Lichtblick. Doch schon kurze Zeit nach Nates Abreise geschieht etwas schreckliches, Nates Dorf in Honduras wird überfallen, viele Menschen sterben oder sind entführt und auch von Nate gibt es keine Spur. Middies Welt bricht zusammen und es scheint, als könnte sie niemand verstehen, niemand bis auf Lee, Nates bestem Freund. Meine Meinung: Wirkt dieses Buch rein äußerlich zunächst wie eine leichte und lockere Sommerlektüre, wird recht schnell klar, dass es doch viel tiefgründiger wird. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen, dabei gelingt es der Autorin ganz besonders, Gefühle und Stimmungen einzufangen und wiederzugeben. Sprachlich der Zielgruppe sehr gut angepasst wird hier eine Geschichte erzählt, die ganz viel über Veränderungen und sehr viel Gefühle beinhaltet. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, allein schon Dank dem wirklich angenehmen Schreibstil. Man lernt zunächst Middie und Nate als Paar kennen und hat einen sehr guten Eindruck davon, was für ein perfektes Paar die Beiden sind. So werden sie aber auch von der gesamten Umgebung wahrgenommen, seien es Freunde oder Familie, für alle ist klar, wie es mit den Beiden weitergeht. Doch dann kommt die große Wende, als Nate verschwindet und als Leser fällt man gleich gemeinsam mit Middie in ein tiefes Loch. Diese Gefühle, die in Middie toben, werden von der Autorin ganz besonders gut eingefangen und Trauer und das schwarze Loch werden spürbar. Dadurch, dass die Geschichte aus Middies Perspektive erzählt, fühlte ich mich auch ganz besonders mit ihr verbunden. Sie war ein sehr ehrlicher und glaubwürdiger Charakter, die zu Beginn allerdings sehr konservativ, wenn nicht sogar stocksteif wirkt, auf gar keinen Fall ist sie ein typischer Teenager, so wie ihre Freundinnen. Durch Nates Verschwinden wird sie regelrecht in ein Loch geworfen und nur dank Lee, den sie bisher immer für einen absoluten Looser gehalten hat, gelingt es ihr, sich wieder hochzuziehen. So nach und nach nimmt sie wieder am Leben teil und beginnt auch so manches zu hinterfragen, vor allem eines und zwar die Frage nach dem: will ich das alles, was bisher geplant war, wirklich? Dadurch wirkte Meddie immer authentischer und ihr Handeln und Denken wird glaubhaft. Dieser ganze Vorgang der Trauer und deren Verarbeitung ist sehr gut eingefangen worden und konnte mich völlig überzeugen. Mag zwar sein, dass die ein oder andere Reaktion vorhersehbar ist, trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es bildet einfach einen guten Kontrast zu Büchern im Young Adult Bereich und zeichnet sich durch viel mehr Tiefgang und ganz viel Gefühl aus, mir hat es ein wenig Herzklopfen und schöne Lesestunden bereitet. Mein Fazit: Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die auch mit ganz viel Gefühl erzählt wird, Schreibstil und Charaktere konnten mich überzeugen. Inhaltlich ein wenig vorhersehbar, brachte es trotzdem sehr schöne Lesestunden und lassen das Herz häufiger schneller schlagen. Die Protagonistin wirkt sehr authentisch und ihre Entwicklung, um diese es hier auch hauptsächlich geht, ist glaubwürdig. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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Ergreifende Geschichte
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 01.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Middies Leben ist fest geplant. Gemeinsam mit Nate, ihrem einstigen Kinderfreund und jetzt festen Freund ans College gehen, später heiraten, ein Haus, Kinder. Doch dann beschließt Nate ein Jahr weit weg von ihr zu verbringen. Zunächst denkt Maddie, das wäre kein Problem, ihre Liebe ist stark genug. Doch dann... Inhalt: Middies Leben ist fest geplant. Gemeinsam mit Nate, ihrem einstigen Kinderfreund und jetzt festen Freund ans College gehen, später heiraten, ein Haus, Kinder. Doch dann beschließt Nate ein Jahr weit weg von ihr zu verbringen. Zunächst denkt Maddie, das wäre kein Problem, ihre Liebe ist stark genug. Doch dann bricht eine Welt zusammen. Denn Nate wird vermisst und wird für tot erklärt. Maddie fällt in ein tiefes Loch, aus dem sie nicht wieder hervorkann, wie es scheint. Bald schon geben Freunde und Verwandte sie auf, erwarten, dass sie in den Alltag zurück kehrt, doch das scheint unmöglich. Der einzige, der sie versteht ist Lee. Ausgerechnet Lee, Nates bester Freund, dem sie noch nie etwas abgewinnen konnte, den sie nicht mag. Doch es scheint der einzige, der nicht verlangt, dass sie tut als wäre nichts gewesen. Und dann erkennt sie nach und nach, warum gerade er Nates bester Freund war ... und sie erkennt, dass sie vielleicht gar nicht so ist, wie sie immer glaubte. Meine Meinung: Was ein schönes und dennoch ungewöhnliches Buch. Das uns zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen. Während die einen noch verzweifelt versuchen wieder Luft zum atmen zu finden, stürzen sich die nächsten in ununterbrochene Aktivitäten. Maddie verbringt die Zeit wie in einem Vakuum. Als wäre sie aus ihrem Leben getreten und würde es von außen betrachten. Jedenfalls fühlte es sich für mich beim Lesen so an. Während alle von ihr erwarteten, das Leben wieder aufzunehmen, erwarteten sie gleichzeitig dennoch nichts. Maddies Erstaunen darüber, dass sie sich scheinbar an Regeln halten soll und wenn sie sie verletzt, ist es auch nicht schlimm, erstaunte auch mich immer wieder. Ich gebe zu .. Nate, von dem man allerdings nicht viel mitbekommt, war nicht so wirklich mein Fall. Zu weich, zu rund erschien er mir irgendwie. Ich glaube, Lee war da so eher mein Fall, auch wenn er sich oft wie ein Rüpel benahm ... er war einfach die interessantere Persönlichkeit der Beiden. Doch im Gegensatz zu Nate verstand ich recht schnell, warum die beiden so gut befreundet waren. Lee ist das Leben, fügt sich nicht in strenge Formen, testet, erlebt ... etwas, das Nate in seinem Alltag alles nicht macht. Während dieses Sommers, in dem Maddie mit Nates Verlust klarkommen muss, erlebt man als Leser, wie sie nicht nur aus ihrem Loch herauskommt, sondern sich vielmehr neu entdeckt. Erlebt eine Welt, die sie vorher nicht sah und die doch immer da war. Doch immer begleitet von dem abgrundtiefen Schmerz und der viel zu großen Lücke in ihrem Leben. Das Buch schafft es immer wieder, einen zu überraschen mit neuen Wendungen und Ereignissen. Maddie zu mögen war überhaupt nicht schwer. Man lacht und weint mit ihr und fast ist es, als könne man selbst den Verlust spüren, der sie begleitet. Unterstützt wird dies sicherlich dadurch, dass das Buch in der Ich-Perspektive von Maddie geschrieben ist. Was mir persönlich immer am Besten gefällt. Fazit: Ein sehr schönes, ergreifendes Buch, das trotz seines ernsten und traurigen Themas eine gewisse Leichtigkeit hat, wenn man Maddie durch diesen Sommer begleitet. Der zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen und dass aus allem schlimmen auch etwas Gutes folgen kann, wenn man es nur zulässt.

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Einfach richtig gut! Lest dieses Buch.
von All you need is a lovely book am 28.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

?Der Sommer, der uns trennte? ist ein wundervolles Young Adult Buch aus der Feder der Autorin Cat Jordan. Es handelt von Meredith und Nate, die ein wirkliches Traumpaar sind, bis zu dem Tag, als Nate während seines Freiwilligendienstes in einem Dorf in Honduras angegriffen wird. Für Middie wird damit... ?Der Sommer, der uns trennte? ist ein wundervolles Young Adult Buch aus der Feder der Autorin Cat Jordan. Es handelt von Meredith und Nate, die ein wirkliches Traumpaar sind, bis zu dem Tag, als Nate während seines Freiwilligendienstes in einem Dorf in Honduras angegriffen wird. Für Middie wird damit ein Albtraum war. Klappentext Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee ? Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues ? Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? Meinung Auf dieses Buch bin ich bei Lovelybooks aufmerksam geworden. Das Cover hat mich schnell angesprochen. Insgesamt wirkt es schlicht mit den zwei Personen auf dem Bild. Die braune Farbe harmoniert mit dem weißen Titel. Mir gefällt es einfach richtig gut! Meredith, Middie, und Nate sind das Traumpaar schlechthin. Schon seit einigen Jahren sind sie ein Paar und haben auch ihre Zukunft schon geplant. Nächstes Jahr wollen sie das gleiche College besuchen. Bis dahin soll Middie ihre Highschool beenden und sich für das ausgesuchte College bewerben. Nate will einen Freiwilligendienst in einem kleinen Dorf in Honduras leisten, bis er nächstes Jahr gemeinsam mit Middie das College besuchen will. Für ihn ist es eine tolle Gelegenheit, da er Medizin studieren will und in Honduras dazu schon einige Erfahrungen sammeln kann. Natürlich denkt niemand, dass Nate etwas passieren wird. Er reist über eine richtige Organisation und natürlich verlassen sich seine Familie und Middie darauf, dass diese auf Nate aufpasst, aber schon schnell wird klar, dass dies keine Versicherung für Nates Sicherheit ist. Dann kommt es auch schon überall in den Nachrichten: das Dorf, in dem Nate stationiert ist, wurde angegriffen. Vermutlich ist er tot. Für Middie bricht eine Welt zusammen. Sie kann es nicht fassen. Ihr Nate soll getötet worden sein? Sie flüchtet. Aus der Schule und vor ihren Eltern und landet in den Armen von Lee, Nates bestem Freund, den sie eigentlich so gar nicht leiden kann. Doch umso mehr Zeit sie mit Lee verbringt, desto mehr wird ihr bewusst, dass er eigentlich ganz okay ist, wenn man hinter seine Fassade blickt. Dass er eigentlich sogar richtig toll ist, wenn man längere Zeit mit ihm verbringt. Und genau dies tut Middie. Sie beginnt, die Schule und ihre Freizeittätigkeiten zu schwänzen um mit Lee zeit zu verbringen. Und so kommt es wie es kommt, sie verliebt sich in Lee. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich richtig super. Er lässt sich sehr flüssig und leicht lesen. Die Gefühle werden super vermittelt. Die Geschichte wird aus Middies Sicht erzählt. Ich habe mich wirklich so gefühlt, als wäre ich hautnah mit dabei. Richtig schön! Die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gefallen. Sie geschieht langsam, aber sicher. Lee und Middie kommen sich immer näher. Aber Middie verändert sich sehr in der Zeit. Sie denkt über ihr leben nach und das, was sie wirklich will bzw. wer sie sein will. Mir hat dieses Buch wirklich richtig richtig gut gefallen! Es war spannend und aufregend bis zu letzten Seite. Nur das Ende hat mir nicht gefallen, wobei ich das Ende auch gut fand, ich fand es nur nicht so schön, dass ihre endgültige Entscheidung auf den letzten 3-4 Seiten fällt. Da hätte man ruhig noch ein bisschen mehr schreiben können. Trotzdem war das Ende schön. Fazit ?Der Sommer, der uns trennte? ist ein wunderschön geschriebener Roman. Die Geschichte nimmt einen mit. Middie war eine super Protagonisten in der man sich hineinversetzen kann. Das Lesen hat viel Spaß gemacht und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Ich kann es euch nur empfehlen! Eure Michelle

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Liebe kann nicht geplant werden – denn Glück ist nicht erzwingbar. Sehr schön emotionale Geschichte über das Finden und Wiederfinden von Glück!
von Stefanie Jani am 08.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Taschenbuch: 304 Seiten Verlag: Harper Collins (erschienen am 15. August 2016) Sprache: Deutsch ISBN: 978 – 3959670371 oder 3959670370 Alter: 12 – 16 Jahre Originaltitel: The Leaving Season Kurzmeinung: Liebe kann nicht geplant werden – denn Glück ist nicht erzwingbar. Sehr schön emotionale Geschichte über das Finden und Wiederfinden von Glück! Klappentext: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er... Taschenbuch: 304 Seiten Verlag: Harper Collins (erschienen am 15. August 2016) Sprache: Deutsch ISBN: 978 – 3959670371 oder 3959670370 Alter: 12 – 16 Jahre Originaltitel: The Leaving Season Kurzmeinung: Liebe kann nicht geplant werden – denn Glück ist nicht erzwingbar. Sehr schön emotionale Geschichte über das Finden und Wiederfinden von Glück! Klappentext: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie sich nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben?. Cover: Das Cover ist super schön romantisch. Man sieht ein Pärchen Händchen haltend über ein Feld auf einen Wald zu laufen. Die Farben sind herbstlich gehalten (also orange & rot). Mir gefällt diese leichte romantische Darstellung sehr! Nicht zu kitschig, aber dennoch liebevoll. Mein Fazit Inhalt: Für Middie bricht eine Welt zusammen, als ihr langjähriger Freund Nate auf seiner Freiwilligenreise als vermisst gemeldet wird. Keiner rechnet mehr mit seinem Überleben. Sie ist totunglücklich und wird von allen mit Samthandschuhen angefasst. Außer von Lee – Nates bestem Freund. Er versucht sie aufzumuntern, ohne jedoch immer mitleidig und vorsichtig zu sein. Er zeigt ihr Dinge und Aktivitäten, die er mit Nate erleben wollte. Nun erleben die beiden – Middie und Lee – sie gemeinsam. Er ist für sie da, als sie ihn braucht und zeigt ihr, dass das Leben nicht nur durchgeplant werden muss, damit man glücklich sein kann. Middie gerät in einen inneren Konflikt. Auf der einen Seite will sie Nate noch nicht aufgeben, doch das Leben mit ihm war eher langweilig und durchgeplant. Nichts spontanes – nichts aufregendes. Eher gediegen und vorhersehbar. Lee zeigt ihr eine Welt, in der sie glücklich ist und in der sie nichts planen muss. Die beiden kommen sich nahe, sowohl körperlich, als auch emotional Dann taucht, wie aus dem Nichts Nate doch wieder auf und Middie muss sich nun entscheiden. Spontanität und Glücklichsein oder Sicherheit und Konstanz. Sprache und Stil: Die Geschichte ist aus der Sicht von Middie erzählt. Man kann so super in sie hineinblicken und mit ihr mitfühlen. Der Stil an sich ist echt super! Ich hab es so schön schnell gelesen, dass ich es kaum erwarten kann, das nächste Buch von Cat Jordan in der Hand zu halten. Meine Meinung: Das Buch war eine wahnsinnig schöne Geschichte über die wichtigsten Entscheidungen im Leben. Über Glück und Glücklichsein, Lieben und Verlieren. Sich neu verlieben und Bereuen. Sie beinhaltet alles, was jedem von uns im Leben begegnet und ist dabei so schön emotional und bewegend geschrieben. Ich kann das Buch nur jedem weiter empfehlen! Ich bin gespannt auf das Nächste! ^^ Bewertung Handlung o o o o o Romantik o o o o o Charaktere o o o o o Schreibstil o o o o o Gesamt o o o o o

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Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 04.12.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Hierbei handelt es sich um einen sehr facettenreichen und vielseitigen Roman, der auf seine ganze eigene Art und Weise berührt und in den Bann zieht, Middie ist ein ganz normales Mädchen, das im purem Glück schwelgt. Nate ist ihr Glück, ihre Zukunft und ihr Leben. Ein Leben ohne Nate? Nicht vorstellbar. Alles haben sie... Hierbei handelt es sich um einen sehr facettenreichen und vielseitigen Roman, der auf seine ganze eigene Art und Weise berührt und in den Bann zieht, Middie ist ein ganz normales Mädchen, das im purem Glück schwelgt. Nate ist ihr Glück, ihre Zukunft und ihr Leben. Ein Leben ohne Nate? Nicht vorstellbar. Alles haben sie sich so toll ausgemalt. Verloben, Heiraten, Kinder. Doch was ist, wenn plötzlich alles aus den Fugen gerät und das Leben eine neue Richtung einschlägt? Was ist, wenn die Perspektiven sich verschieben und plötzlich andere Dinge in den Vordergrund geraten? Was ist, wenn uns der Schmerz und das Leid zu zerstören droht? Gibt es dann noch immer eine glorreiche Zukunft voller Sonnenschein und reinstem Glück? Middie ist ein sehr feinfühliges Mädchen, das versteht ihre Emotionen auszudrücken , aber doch nicht ganz aus sich rauszukommen. Sie hat einen Teil in sich der verschlossen bleibt. Ich mochte ihre Art, ihre Zerrissenheit und ihre tiefe Liebe zu Nate sehr gern. Sie hat in diesem Buch allerlei zu bewältgigen. Eine Wolke voller reiner Liebe und Glück. Doch dann wird sie in den Abgrund gestoßen und all der Schmerz, die Qual und die Verzweiflung brechen über ihr herein. Ja und dann ist ausgerechnet Nates bester Freund Lee für sie da. Genau der eine Mensch, dem sie bisher am wenigsten abgewinnen konnte. Doch durch Lee lernt sie andere Seiten im Leben kennen und lieben. Er zeigt ihr Sorglosigkeit, Losgelöstheit und schafft es , ihr einen Teil ihrer Trauer zu nehmen, ja sie abzulenken und ihr neue Dinge zu offenbaren, für die es sich zu Leben lohnt. Doch was, wenn sich alles verändert? Ich hab an der Seite der beiden unheimlich viel geschmunzelt, aber auch geliebt und gelitten. Ich habe mitgefiebert und war ein Teil von ihnen. Sie sind mir nahegegangen mit ihrer Art und einfach wie sie waren. Die Autorin schafft es mit diesem Roman gleich auf mehrere ernste und wichtige Themen aufmerksam zu machen. Sei es Trauerbewältigung, den Mut sich selbst zu entdecken oder einfach das Leben zu leben, egal wie es kommen mag. Es ist ein Buch das förmlich mitreißt, auch wenn es von ein paar Längen begleitet war. Es ist eine Liebesgeschichte, die das Herz leichter macht, aber gleichzeitig wird man auch vom Schmerz niedergedrückt. Es ist eine Geschichte voller Leben, Tiefschläge, neuen Erkenntnissen und Erfahrungen. Hierbei sticht vor allem Middies Entwicklung hervor, die mir sehr gut gefallen hat. Es ist zwar ein Stückweg vorhersehbar, was aber nicht weiter stört. Es ist ein Roman wie er sehr oft im Leben passieren kann und ich denke gerade deshalb, bringt er auch etwas zum nachdenken. Schlussendlich eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe und was wir letztendlich aus dem machen, was sich uns offenbart. Hierbei erfahren wir die Perspektive von Middie , was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft. Die Charaktere sind ausdrucksstark, lebendig und authentisch. Bei Nate und Lee, hätte ich mir jedoch mehr Tiefe gewünscht, sie wirkten auf mich leider etwas zu blass. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Eine wunderbare Geschichte über das Leben, die Liebe, Loslassen und sich selbst finden. Ein Roman der berührt, nachdenklich stimmt und einfach zeigt was das Leben zu bieten hat, mit all seinen Facetten. Ein Roman, der sich zu lesen lohnt, auch wenn mir die Charaktere noch etwas zu blass waren.

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Ruhige und emotionale Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Meredith, genannt Middie, und Nate sind seit 5 Jahren ein Paar. Nate ist Middies Lebensmittelpunkt, ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Sie sind das ideale Paar und das sieht auch ihr Umfeld so. Die beiden haben gemeinsame Pläne, wie z.B. dass sie zusammen die gleiche Uni besuchen wollen. Doch während... Meredith, genannt Middie, und Nate sind seit 5 Jahren ein Paar. Nate ist Middies Lebensmittelpunkt, ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Sie sind das ideale Paar und das sieht auch ihr Umfeld so. Die beiden haben gemeinsame Pläne, wie z.B. dass sie zusammen die gleiche Uni besuchen wollen. Doch während Middie noch das Abschlussjahr auf der Highschool vor sich hat, verbringt Nate ein Jahr in Honduras um unterprivilegierte Kinder zu impfen. Ein paar Tage nach seiner Ankunft wird das Dorf, in welchem Nate war, angegriffen und es werden keine Überlebenden gefunden. Für Middie bricht ihre Welt zusammen. In ihrer Trauer ist es erstaunlicherweise Nates bester Freund Lee, der sie versteht und ihr Halt gibt. Er lockt sie aus ihrem Kokon der Trauer. Gerade er, der in ihren Augen ein Loser, Kiffer und Faulenzer ist, schafft es als einziger ihr einen Weg zu zeigen wie es ohne Nate weitergehen kann. Von der ersten Seite an, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Am Anfang zeigt die Autorin Middie und Nate als Liebespaar, bevor er sich auf die Reise macht. Es wird deutlich dass die beiden eine Einheit sind und dass sie eine innige und von Liebe geprägte Bindung miteinander verbindet. Dadurch konnte ich Middies Verzweiflung gut verstehen, als sie von dem Überfall erfährt. Es folgt eine Zeit der Trauer und Fassungslosigkeit, in der ihr viel Verständnis von ihrem Umfeld entgegengebracht wird, dass sie aber oft mehr erdrückt als ihr zu helfen. Ohne Nate fühlt sie sich leer und hat das Gefühl nicht zu wissen wer sie eigentlich ist. Und dann kam für mich der interessanteste Teil der Geschichte. Durch Lee wird aus Middie Meredith, die ihren eigenen Weg und zu sich selbst findet, bis sie an einen Punkt gelangt, an dem sie entscheiden muss, wer sie in Zukunft sein will. Einer Zukunft, die nicht bereits verplant ist, sondern die sie frei und ganz nach ihren Wünschen gestalten kann, ohne den Einfluss von Nate, ihren Freunden oder ihrer Familie. Und wieder stellt das Schicksal sie auf eine harte Probe und sie muss eine schwere Entscheidung treffen. Die Autorin hat der Geschichte Raum gegeben sich zu entwickeln. Sie erzählt sie ruhig und ohne große dramatische Gesten und Szenen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ein weiterer Grund war sicherlich Lee, ein junger Mann mit etwas sperrigem Charakter, der keinen Wert auf die Meinung anderer legt und der ein Gespür dafür hat, was Meredith gut tut. Auch wenn der Klappentext schon einiges verrät und der Rest oft vorhersehbar ist, liest es sich einfach sehr schön, wie Middie und Lee sich gegenseitig helfen ihre Trauer zu bewältigen und wie sie sich dabei näher kommen. Für mich war das Buch ein echter Pageturner. Fazit: Eine ruhige und sehr emotionale Geschichte über eine junge Frau, die den Verlust ihrer großen Liebe bewältigen muss und dabei zu sich selbst findet.

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Schöne Sommergeschichte mit neuer Thematik
von Julia Lotz aus Aßlar am 13.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis... Inhalt: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Der Sommer, der uns trennte scheint zwar vom Cover her wie ein gewöhnlicher Comng of Age- oder Young Adult-Roman, er bringt dem Leser jedoch eine Thematik, die man noch nicht so häufig in solchen Romanen gefunden hat. So war ich sehr neugierig auf das Buch und fragte mich, wie ich Merediths Geschichte finden würde. Was würde ich tun, wenn mein Freund in ein Krisengebiet reisen würde und kurz darauf bei einem Überfalll auf ein Dorf alle sterben. Und ich nichts von ihm hören würde. Alle erklären ihn für tot. Ich stelle mir diese Situation unerträglich vor. Die Person, zu der man vielleicht am meisten Vertrauen hat ist verschwunden und alle schließen ab, verbuchen sie als tot und man ist gefangen zwischen Hoffnung und Trauer und muss sich langsam aber sicher mit dem Gedanken abfinden, dass man seinen Freund nie mehr wieder sieht. Und das obwohl man eine ganze Zukunft miteinander geplant hat. Für mich unvorstellbar doch das wird für Meredith Realität, als genau das mit ihrem Freund Nate passiert. Lee ist Nates bester Freund und Meredith hat sich mit ihm eigentlich nie besonders gut verstanden. Doch eines verbindet sie nun. Die Trauer um Nate und die schwere Aufgabe, ihn loszulassen. Und das verbindet die beiden mehr, als sie sich jemals vorgestellt hätten. Ich muss zugeben, mir war der Handlungsverlauf von Der Sommer, der uns trennte schon von Anfang an mehr als klar und genau so hat sich dieser dann auch entwickelt. Letztendlich ist das genau das, was ich als Minuspunkt sehe, denn auch, wenn zeitgenössische Bücher, besonders Liebesgeschichten, oft gleiche Strukturen zeigen, so schaffen es dennoch viele Autoren, den Leser zu überraschen. Cat Jordan leider eher weniger. Dennoch hat sie es geschafft, mich mit dem Buch zu begeistern und so konnte ich zumindest in großen Teilen über die Vorhersehbarkeit hinweg sehen. Der Sommer, der uns trennte ist ein wundervoller Coming-Of-Age Roman, der diese Thematik gekonnt einfängt. Meredith ist eine tolle Protagonistin, die schon zu Beginn liebenswert ist und sich durch die Handlung hindurch immer mehr entwickelt, zu sich selbst findet und erwachsen wird. Sie war für mich immer das Herzstück des Buches und hat die beiden Jungs sowie alle anderen Charaktere meilenweit in den Schatten gestellt. Auch Lee und Nate mochte ich sehr gerne. An Meredith Stelle hätte ich mich keinesfalls zwischen beiden entscheiden können, denn jeder ist auf seine Art wundervoll. Nebenbei habe ich mich dann noch ein wenig in Merediths kleine Schwester Emma verliebt. Sie ist wirklich zuckersüß. Zudem hat mich das Buch gut unterhalten. Die Dialoge haben mir besonders gut gefallen und ich finde, dass mich Cat Jordan trotz der Vorhersehbarkeit des Buches sehr gut unterhalten hat. Nicht nur durch das relativ neue Thema des Buches sondern auch durch die Bandbreite von Gefühlen und Entwicklungen, die transportiert werden. Fazit: Obwohl die Handlung von Ein Sommer, der uns trennte sehr vorhersehbar war, habe ich das Buch dennoch sehr gerne gelesen. Meredith ist eine tolle Protagonistin und ihre Entwicklung sehr toll und gut gelungen. Cat Jordan spricht in ihrem Werk ein Thema an, das sich keiner so wirklich vorstellen kann und schafft daraus einen warmen Coming-Of-Age-Roman. Vielen herzlichen Dank an Harper Collins und Blogg dein Buch für das tolle *Rezensionsexemplar.

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Die Geschichte eines Sommers, der alles änderte
von Schnuffelchen aus http://schnuffelchensbuecher.blogspot.com am 20.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zwei beste Freunde und dazwischen ein Mädchen. Nate hat alles was man sich wünschen kann. Eine tolle Familie, einen Ruf als Everybodys Darling, ein Medizinstudium und er will vorher noch ein Jahr bei einer Hilforganisation Kindern helfen. Lee ist das genaue Gegenteil. Ein Ruf als Unruhestifter und Kiffer begleitet ein... Zwei beste Freunde und dazwischen ein Mädchen. Nate hat alles was man sich wünschen kann. Eine tolle Familie, einen Ruf als Everybodys Darling, ein Medizinstudium und er will vorher noch ein Jahr bei einer Hilforganisation Kindern helfen. Lee ist das genaue Gegenteil. Ein Ruf als Unruhestifter und Kiffer begleitet ein Leben, das von einer Familie geprägt ist, die nur an sich selbst denke und die ihn vergisst. Doch er hat Nate, seinen besten Freund und er liebt ein Mädchen. Meredith Daniels war schon im Sandkasten mit Nate befreundet. Und jetzt is tbereits seit vielen Jahren seine Freundin. Niemand würde jemals glauben, das die Beiden kein Traumpaar für die Ewigkeit sind. Ihre Zukunft ist geplant - die geht zusammen mit Nate zur Uni, danach wird geheiratet und dann? Doch dann beginnt der Sommer und plötzlich wird Nate vermisst und gilt als Tod. Und der Einzige der sie in ihrer Trauer erreicht, ist ausgerechnet Lee, der Freund von Nate, der immer einen großen Bogen um sie macht, der sie immer Yoko nennt. Doch in diesem Sommer lernt Meredith, das sie nicht Middie ist, das sie nicht Yoko ist, das sie nicht die ist, die alle sehen - nur Lee, der sieht sie wie sie wirklich ist. Die Geschichte beginnt genau mit dem, was wir Menschen am liebsten tun - wir stecken unsere Mitmenschen in Schubladen, pressen sie in Schablonen. Das funktioniert manchmal so gut, das diese Menschen glauben, das ihnen die Schubladen passen, das sie reichen. Doch dann passiert etwas und die Schubladen funktionieren nicht mehr. Das Leben, das erwartet wird funktioniert nicht mehr. Und dann ist man auf der Suche. Meredith sucht ihr Leben. Ihr altes Leben, ihr neues Leben und das Leben, das wirklich zu ihr passt. Meredith ist nur ein Synonym. Auch wir standen fast alle schon mal vor einem Abgrund, der sich plötzlich in unserem Leben aufgetan hat. Und wir mußten einen neuen Weg finden zu Leben, unserer Leben zu leben. Cat Jordan hat diese Suche wunderbar zu Papier gebracht. Sie hat Meredith in Sackgassen laufen lassen, hat ihr Wege und Irrwege gezeigt und sie sich selbst finden lassen. Das ganze hat sie in eine tragische, in eine traurige und in eine romantische Geschichte verpackt. Ein Buch das wunderbar zum Sommerende passt. Wenn die letzte warmen Tage uns, an bessere Zeiten, an Wwärmere Tage erinnern. Sicher die Geschichte hat zwischendurch Stellen habt, die vorhersehbar waren, auch kleine Längen und situationen, in denen man sich gefragt hat, kann man echt so naiv sein. Doch sie hat hat die Zerrissenheit zwischen den was andere Erwarten und dem was man fühlt und will gezeigt. Das man nicht Herr seiner Gefühle ist, das man nicht alles Planen kann und das man die Zeit und seine Entwicklung nicht zurückdrehen kann. Das man manchmal Menschen zurück lassen muss, um nicht auf der Stelle zu stehn, das man manchmal harte Entscheidungen treffen muß, um nicht noch mehr zu verletzten und nicht noch mehr verletzt zu werden. Die Figuren von Meredith und Lee sind wunderbar gelungen. Nate ist leider etwas blass geblieben. Vielleicht weil er die meiste Zeit nur aus Errinnerungen bestand. Wer weiß, vielleicht sollte es so sein. Doch ich hätte mir gewünscht das er mehr Substanz gehabt hätte. Ich kann nach der Lektüre sagen warum Meredith und Nate zusammen gepasst haben, doch nicht warum Lee und Nate beste Freunde waren. Vielleicht hat sich die autorin da ein wenig zu sehr auf Lee und Meredith konzentiert und das Dreieck aus den Augen verloren. Doch insgesamt hat die Geschichte Spass gemacht. Sicher, wenn man lange genug sucht, dann findet man immer etwas zu meckern, doch was wirklich positiv ist an dem Buch das sind die Situationen. Welche? Ich befürchte zu genau darf ich es euch nicht sagen, den ich will ja, das ich das Buch auch lest. Die Autorin hat einfach Situationen geschaffen, die das buch mit Gefühl erfüllten. Situationen zwischen Lee und Meredith, zwischen Meredith und Nate, - kleine Ausflüge, kleine Aufmerksamkeiten, die einem die Protagonisten menschlich nähen brachten. Manchmal waren es Gesten, manchmal Gefühle, manchmal neue Erinnerungen. Sie haben das Buch zu etwas besonderen werden lassen. Ich wollte euch eigentlich einige Zitat liefern, doch ich habe Angst euch damit schon zu viel zu verraten. Fazit: "Der Sommer, der uns trenne" ist trotz kleiner Schwächen, eine tolle Geschichte. Sie besticht durch Gefühle und durch tragische und romantische Situationen. Ich hab mich in Lee, Middie und Nate verliebt.

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Berührend und fesselnd!
von Ann-Sophie Schnitzler am 19.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Cover: Ich finde das Cover wirklich wunderbar gestaltet. Es passt super zum Inhalt und sieht noch dazu wirklich anziehend aus sodass man in der Buchhandlung darauf aufmerksam wird. Die Farbgestaltung ist so schön matt aber trotzdem auffällig und das abgebildete Paar ist einfach perfekt. Inhalt: Den Leser erwartet eine gefühlsaufreibende,... Cover: Ich finde das Cover wirklich wunderbar gestaltet. Es passt super zum Inhalt und sieht noch dazu wirklich anziehend aus sodass man in der Buchhandlung darauf aufmerksam wird. Die Farbgestaltung ist so schön matt aber trotzdem auffällig und das abgebildete Paar ist einfach perfekt. Inhalt: Den Leser erwartet eine gefühlsaufreibende, spannende Geschichte. Middies Leben wird von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt. Der Verlust eines geliebten Menschen kann einen sehr verändern... Doch ist das immer schlecht? Middie hat unter Nates Verlust sehr zu leiden, nur Lee, Gates bester Freund scheint sie zu verstehen ... Middie tut Dinge, die sie nie getan hätte, kommt zu Überlegungen, die der alten Middie nie eingefallen wäre, alles scheint sich zu verändern. Und alles gemeinsam mit Lee. Sie weiß nicht mehr, was sie will und muss nun ihren eigenen Weg finden. Den, den sie wirklich will. Es ist wirklich toll, was für eine Geschichte von der Autorin aufgebaut wurde. Sie schafft eine spannende Protagonistin, die eine große Entwicklung durchmacht und mit Gefühlen zu kämpfen hat. Man leidet, man lacht, man liebt und man lebt mit ihr und das auf jeder einzelnen Seite. Eine tolle Geschichte, was Verlust ausmacht, dass man seinen Weg selbst finden muss und es immer das Richtige ist, seinem Herzen zu folgen. Charaktere: Für mich waren die drei Protagonisten wirklich toll ausgearbeitet. Lee und Nate bieten zwei ganz verschiedene Lebenseinstellugen und Middie mitten drin. Trotz dass Nate kaum anwesend ist, ist er nichts desto trotz durch Middies und Lees Erinnerungen präsent und es macht Spaß, auch immer mehr über ihn zu erfahren. Lee hat es mir besonders angetan. Seine erfrischende und einfach authentische Art macht dem Leser einfach Freude. Middie ist de beeindruckendste beziehungsweise spannendste Protagonistin. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen trotz ihrer schweren Situation. Sie macht eine unglaubliche Entwicklung durch und bietet einem wirklich viel Gefühlschaos. Schreibstil: Mir gefiel der Stil der Autorin wirklich sehr gut. Ich war sofort in der Geschichte drin und hatte rund um die Uhr Spaß am Lesen der Geschichte. Mich konnte das Geschehen fesseln sodass das Buch in einem Rutsch durchgelesen war. Das zeigt, dass der Stil einfach und angenehm war und man sich dennoch gut in das Geschehen hineinversetzen konnte. Aus meiner Sicht wurde die Gefühlswelt der einzelnen Figuren nachvollziehbar dargestellt, was alles andere als leicht ist, da es sich nicht um eine besondere Situation handelt. Fazit: "Der Sommer, der uns trennte" konnte mich berühren. Ich musste alles danach erstmal sacken lassen, weil es mich wirklich mitgerissen hat und ich konnte mich nicht von Middies Geschichte losreißen, da ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Eigentlich hätte es 5 Sterne verdient: Schreibstil, Inhalt und Figuren waren für mich wirklich top! Ausschlaggebend für den Stern Abzug war für mich das Ende. Es kam irgendwie abrupt und es hätte noch einiges mehr hergegeben, was den Leser wirklich interessiert hätte. Ich finde es schade, dass die Autorin den Schritt zum Epilog nicht gegangen ist.

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Ein fantastischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Salzgitter am 13.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Dieser Roman erzählt die tragische Liebesgeschichte von Middie und Nate. Middie und Nate lieben sich. Sie sind nicht so wie alle anderen Pärchen in ihrem Alter. Sie haben schon genaue Pläne, was ihre Zukunft betrifft. Gemeinsam aufs Collage gehen, sich verloben, heiraten... Sie wissen noch nicht,... Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Dieser Roman erzählt die tragische Liebesgeschichte von Middie und Nate. Middie und Nate lieben sich. Sie sind nicht so wie alle anderen Pärchen in ihrem Alter. Sie haben schon genaue Pläne, was ihre Zukunft betrifft. Gemeinsam aufs Collage gehen, sich verloben, heiraten... Sie wissen noch nicht, dass ihre Liebe, auf eine harte Prüfung, gestellt wird. Inhalt Nate ist ein fantastischer Kerl. Er liebt seine Freundin, ist ein toller Mensch, wird von Allen geschätzt und hat genaue Pläne, was die Zukunft betrifft. Er fliegt nach Honduras. Dort wird er gemeinnützige Arbeit verrichten und dann zurück fliegen um mit Middie, aufs Collage zu gehen... Nach einigen Wochen wird in den Nachrichten berichtet, dass in Honduras, in einem Dorf, ein Angriff, stattgefunden hat und dass die meisten Menschen, ums Leben gekommen sind. Natürlich denken alle, dass Nate ebenfalls tot ist. Nur Middie will es nicht wahr haben. Lee, der beste Freund von Nate, steht Middie zur Seite und versucht sie zu unterstützen. Sie verbringen sehr viel Zeit zusammen und kommen sich währenddessen immer näher. Ist Nate noch am Leben? Wird er jemals zurückkehren? Hat Middie Gefühle für Lee? Fazit Ein fantastischer Roman, der den Lesern zeigt, dass man das Leben nicht vorausplanen kann und dass es sich manchmal lohnt, einen anderen Weg einzuschlagen, um sein eigenes Glück zu finden.

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Kann man sich auf den besten Freund seines verschwundenen Freundes einlassen?!
von YaBiaLina aus Berlin am 05.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch hat mich direkt begeistert und in seinen Bann gezogen,ich kam einfach nicht davon weg. Der Schreibstil war leicht und flüssig.Das Buch war jetzt nicht absolut tiefgründig,aber an manchen Stellen merkte man Emotionen,die meine Augen haben feucht werden lassen.Die Kapitellänge war angenehm.Was mir etwas gefehlt hat,war die Sicht von... Dieses Buch hat mich direkt begeistert und in seinen Bann gezogen,ich kam einfach nicht davon weg. Der Schreibstil war leicht und flüssig.Das Buch war jetzt nicht absolut tiefgründig,aber an manchen Stellen merkte man Emotionen,die meine Augen haben feucht werden lassen.Die Kapitellänge war angenehm.Was mir etwas gefehlt hat,war die Sicht von Lee.Gerne hätte ich mal in ihn “hinein geschaut”,aber man durfte leider nur aus der Sicht von Middie lesen. Nate und Middie führen eine wundervolle Beziehung,wie man sie wohl selten erlebt.Wie sie miteinander umgehen und an den jeweils anderen denken,zeigt einen,das sie sich wirklich lieben. Ihre Zukunft ist perfekt durchgeplant und alles scheint perfekt zu sein...bis Nate in seinem ehrenamtlichen Einsatz in Honduras verschwindet....dann taucht Lee auf der Bildfläche auf. Nates bester Freund,Lee Ryan (find ich klasse,so heißt ein Sänger einer Band die ich sehr gut finde :) ),ist wirklich das komplette Gegenteil von Nate.Aber es wird schon seinen Grund haben,das sie seit Jahren befreundet sind.Nachdem Nate verschwunden ist,ist Lee unerklärlicherweise für Middie da.Auch wenn er sehr undurchschaubar ist,freundet sich Middie mit ihm an und erlebt Dinge in ihrem Leben,die zuvor nie erlebt hat,geschweige denn einen Gedanken daran verschwendet hätte.In dieser Zeit wird sie mir immer sympathischer und sie ist wieder glücklich...auch wenn sie andere Dinge dafür auf der Strecke lässt. Zu viel will ich natürlich nicht verraten,aber das Ende war für mich genau das richtige und ich freue mich,das sich Middie so entschieden hat,daran hatte ich kurz zuvor noch dran gezweifelt.

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Vorhersehbar
von Zank am 14.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Middies Freund Nate, mit dem sie seit 5 Jahren zusammen ist, wird ein Auslandsjahr in Honduras einlegen, während Middie selbst in Oregon in die Abschlussklasse geht. Danach wollen beide am selben College studieren. Soweit der Plan, doch es kommt ganz anders: Nates Dorf wird überfallen und er für tot... Middies Freund Nate, mit dem sie seit 5 Jahren zusammen ist, wird ein Auslandsjahr in Honduras einlegen, während Middie selbst in Oregon in die Abschlussklasse geht. Danach wollen beide am selben College studieren. Soweit der Plan, doch es kommt ganz anders: Nates Dorf wird überfallen und er für tot erklärt. Lee, Nates bester Freund, den Middie eigentlich nie leiden konnte, ist in dieser schwierigen Situation für sie da. Die Beziehung zwischen Middie und Nate wird in diesem Buch glorifiziert, beide werden durchgehend als das „perfekte Paar“ beschrieben. Dann geht Nate einfach ins Ausland und lässt Middie zurück, die ihn zwar vermisst, aber nicht eine Sekunde lang darüber nachdenkt, ihn vielleicht von seinem Vorhaben abzubringen. Schade, das und ein paar Schwächen hätten diese Beziehung realistischer gemacht. Nach Nates Verschwinden werden Middies Emotionen zwar gut geschildert, trotzdem konnte ich nicht mit ihr mitfühlen. Vielleicht auch deshalb, weil sie nur relativ kurz trauert. Trotz des angenehmen Schreibstils habe ich mich eher gelangweilt. Das Buch hat sich beim Lesen gezogen, es wirkte alles so banal. Ein Grund dafür ist sicherlich die Vorhersehbarkeit der Handlung. Schon beim Lesen des Klappentextes hatte ich eine Vermutung, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird und wie sie letztendlich ausgehen könnte. Leider hat sich diese Vermutung eins zu eins bestätigt. Auch wurde nicht erklärt, warum sich Middie und Bad Boy Lee schlagartig super verstehen. Klar, der Tod eines gemeinsamen Freundes schweißt zusammen, aber hier wirkte es auf mich zu konstruiert. Er nennt sie immer wieder „Yoko“, nach Yoko Ono, was man sich als Leser aus einem Halbsatz erschließen muss. Ich bezweifle, dass die Zielgruppe mit dieser Anspielung etwas anfangen kann. Statt des erhofft emotionalen Jugendbuches über den Umgang mit dem Verlust der ersten großen Liebe ist „Der Sommer, der uns trennte“ leider nur eine vorhersehbare Geschichte. Trotzdem gab es auch schöne Stellen, an denen Lee die verklemmte Middie dazu anstiftet, sich ins Leben zu stürzen. Positiv überrascht war ich vom Schluss des Buches. Auch wenn dieser zu erwarten war, konnte mich die Autorin auf dem letzten 80 Seiten endlich mitreißen und mich berühren. Wäre das ganze Buch so gewesen, hätte ich es mit Freuden weiterempfohlen.

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Das Leben ist nicht planbar
von Natalie77 aus Frankenberg am 20.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Middie kennt Nate seit 10 Jahren, seit fünf Jahren sind sie ein Paar. Ihre Zukunft ist genau geplant. Das selbe College, Haus, Familie, Kinder. Doch dann verschwindet Nate bei seinem Auslandsjahr und wird vermisst. Middie ist wie kopflos und kann nicht weitermachen wie bisher. Ausgerechnet Lee, der Freund von... Inhalt: Middie kennt Nate seit 10 Jahren, seit fünf Jahren sind sie ein Paar. Ihre Zukunft ist genau geplant. Das selbe College, Haus, Familie, Kinder. Doch dann verschwindet Nate bei seinem Auslandsjahr und wird vermisst. Middie ist wie kopflos und kann nicht weitermachen wie bisher. Ausgerechnet Lee, der Freund von Nate steht ihr zur Seite und zeigt sich von einer anderen Seite. Er ist der einzige der Middie versteht. Meine Meinung: Der Sommer der uns trennte klang schon nach Herzschmerz und wer den Rückentext liest, ahnt schon worauf die Geschichte hinaus läuft. So waren beides Gründe dafür, das dieses Buch auch mich interessierte. Der Schreibstil machte mir den Einstieg leicht auch wenn ich es zu Beginn als etwas abgehackt empfand. Doch das gab sich recht schnell und das Buch ließ sich flüssig lesen. Die Story hatte allerdings Schwächen. Es wird ein Aufsatz erwähnt der für alles steht was Middie und Nate wollte und dessen Frage: Welches Erlebnis hat mein Leben beeinflusst, konnte Middie lange Zeit nicht beantworten, dabei war sie für mein Empfinden gerade in einem einschneidenden Erlebnis. Die Geschichte ist interessant erzählt und trotzdem kam irgendwann der Punkt an dem es mich langweilte. Das gab sich dann auch wieder und war nur ein kleines Tief, doch es nahm ein wenig den Spaß an der Geschichte. Das lag an Middie, ihre Art mit der Trauer umzugehen konnte ich eine zeit lang gut verstehen, aber dieses versinken in Selbstmitleid konnte ich irgendwann nicht mehr nachvollziehen. Man merkt nicht das sie sich entwickelt. Auch wenn am Ende des Buches eine andere Middie steht, wie zu Beginn, aber diese Veränderung kam so plötzlich das man es nur selten bemerkte. Die Middie zu Beginn war strebsam und auf die Schule und Nate fixiert, doch nach dem verschwinden wird sie zu jemanden der jede Regel egal ist und das Verständnis der Menschen um sie herum mit Füßen tritt. Von Nate erfährt man nur das er sein Leben geplant hat, er ist solide und verlässlich und sorgt nicht unbedingt für Überraschungen. Man könnte es vielleicht langweilig nennen. Ich denke aber eher das es auch Vertrauen und eine Sicherheit bietet. Lee ist nates bester Freund, er und Middie kennen sich kaum und mögen sich nicht besonders. Er muss mit vielen Vorurteilen leben und hat eine Riesen Mauer um sich herum gebaut. Er ist der Bad Boy, wenn man so will, hat mir aber in vielen Szenen am besten gefallen. Am Ende war ich nicht überrascht über den Ausgang. Es war für mich nur eine Geschichte die eben bis zu diesem Punkt erzählt wird. Wirkliche Überraschungen gab es da für mich nicht, jedoch Wendungen die sie durchaus interessant machte. Die Altersangabe ab 12 Jahre kann ich so nicht unterschreiben. Ich denke nicht das 12 Jährige schon alles begreifen können um das es in dieser Geschichte geht. Darum dass das Leben eigene Geschichten schreibt und man es nicht bis zum Ende hin planen kann.

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So vorhersehbar und klischeehaft
von Lisa Fritze aus Berlin am 05.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis... Inhalt: Nate wird vermisst! Vermutlich ist er tot. Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie sich nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues … Doch ist es wirklich in Ordnung Gefühle für Lee zu haben? Meine Meinung: Schon von Anfang ist klar, was passieren wird, daher war die ganze Handlung keine Überraschung mehr und bot auch nichts Neues. Alles war auch so kitschig und klischeehaft. Die Charaktere sind nur oberflächlich ausgebaut, ihnen fehlt es einfach an Tiefe, sie waren generisch. Mit keiner Figur hat's bei mir "Klick!" gemacht; was denen passiert ist, war mir einfach egal. Middies Trauer und Hilflosigkeit, während Nate weg war, konnten zwar gut von der Autorin rübergeberacht werden, doch dann funkt es zwischen Lee und Middie einfach viel zu schnell. Die Beziehung zwischen den beiden fand ich sehr hart an der Grenze zu insta-love, was ich gar nicht leiden kann. Das Ende war dann natürlich auch vorhersehbar, alles in allem also recht langweilig, ich war sehr froh, dass ich das Buch endlich durch hatte. Fazit: 2 von 5 Sternen Vielen Dank an HarperCollins und Netgalley, die mir mein Leseexemplar im Austausch für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt haben.

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Middies Launen, die uns trennten ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 08.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Worum geht's? Middie hat ihre Zukunft fest geplant - und für diese Zukunft ist ihr Freund Nate der Dreh- und Angelpunkt. Nur noch ein Jahr trennt sie von der Verwirklichung ihrer Pläne, denn Nate geht für diese Zeit für eine gemeinnützige Organisation nach Honduras. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und... Worum geht's? Middie hat ihre Zukunft fest geplant - und für diese Zukunft ist ihr Freund Nate der Dreh- und Angelpunkt. Nur noch ein Jahr trennt sie von der Verwirklichung ihrer Pläne, denn Nate geht für diese Zeit für eine gemeinnützige Organisation nach Honduras. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und Nate wird vermisst. Ist er tot? Je mehr Zeit vergeht, desto wahrscheinlicher wird es, dass Middie ihn nicht wiedersehen wird. In ihrem Schmerz und ihrer Angst versteht sie nur Lee, Nates bester Freund. Doch darf zwischen den beiden mehr sein als der Versuch, über den Verlust hinwegzukommen? Was mich neugierig gemacht hat: Das Buch ist auf meiner Leseliste für diesen Sommer gelandet, weil es einen so schön sommerlichen Eindruck gemacht hat und ich nach dem Lesen des Klappentextes neugierig war, in welche Richtung die Autorin die Geschichte entwickeln würde. Ob Nate wirklich tot ist? Oder hat er es irgendwie geschafft? Und was wird das eine oder das andere für Middie bedeuten? Wie es mir gefallen hat: Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich war positiv überrascht, dass in den ersten Kapiteln Nate noch zu Hause ist, sodass wir ihn nicht nur aus Middies Erinnerung erleben, sondern wirklich nachvollziehbar wird, wie tief die Verbindung zwischen den beiden ist. Die Autorin hat eine sehr angenehme Art zu erzählen - besonders zu Beginn sind viele kleine Details aus der Vergangenheit und dem Leben der Figuren eingeflochten, sodass sie sehr lebensecht wirken. Auch Nates bester Freund Lee war zunächst eine Überraschung. Mit seinem schlechten Ruf als absolute Niete ist er ganz anders als der beliebte Nate. Er wirft Middie vor, sich in seine Freundschaft zu Nate zu drängen, und Middie kann ihn nicht ausstehen. Man hat nicht das Gefühl, dass sich das je ändern könnte. Nates Verschwinden stellt einen Bruch in der Geschichte da. In der Zeit danach sind es nicht die Versuche von Middies Freundinnen, die ihr wieder auf die Füße helfen, auch nicht der Rückhalt ihrer Familie, sondern Lee. Gemeinsam unternehmen sie Dinge, die Lee immer gern mit Nate tun wollte, und kommen sich dabei näher. Diese Annäherung kam für mich allerdings eher unvermittelt und nicht wirklich nachvollziehbar - gerade weil die beiden bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht miteinander klarkamen. Langsam machte sich in mir die Befürchtung breit, dass das Ganze auf eine typische "Selbstfindungs-man-muss-sich-unbedingt-ausprobieren-Moral" hinauslaufen würde, und so war es dann leider auch. Natürlich ist es eine schöne Entwicklung, dass Middie durch Lee ihre Trauer verarbeiten kann, und er durch sie. Aber ihre neue, angeblich so lustige und spontane Art, fand ich doch eher erzwungen und mehr pubertär als persönlichkeitsbildend. Es gab ein paar der üblichen Klischees wie, dass Lee versucht, Middie beizubringen, einen Schaltwagen zu fahren und ähnliches. Unterdessen gingen ein paar Dinge, die interessant gewesen wären, leider etwas unter. Lees schwierige familiäre Hintergründe wurden beispielsweise nur angerissen. Zum Ende hin hat mir der Verlauf der Geschichte leider nicht mehr gefallen und ich habe mich sehr über Middie geärgert. Sie hält sich Lee auf Abruf warm und der lässt das größtenteils mit sich machen. Die beiden suchen das Abenteuer, aber nie das Gespräch. Middie wird unehrlich, zeigt sich uneinsichtig und unglaublich passiv, als es an der Zeit wäre, reinen Tisch zu machen. Auch für den Schluss hätte ich mir etwas anderes erhofft. Middie hätte vielleicht erst mal für sich herausfinden sollen, wer sie wirklich sein will. Ihre Zukunft und die Konsequenzen ihrer letztendlichen Entscheidung für ihr Umfeld werden leider ausgelassen. (Für wen) Lohnt es sich? Leider kann ich persönlich das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen. "Der Sommer, der uns trennte" ist ein kurzweiliger Roman, hat aber einige Schwächen und ist nichts, was man unbedingt gelesen haben muss. Trotzdem bin ich gespannt auf weiteren Lesestoff von der Autorin, da mir der Schreibstil gut gefallen hat. In einem Satz: "Der Sommer, der uns trennte" bekommt von mir zweieinhalb Sterne für einen vielversprechenden Einstieg, nach dem die Protagonistin sich leider mehr und mehr zur Egoistin entwickelt und mehr und mehr Szenen zu gewollt wirken. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar für die Leserunde an den Verlag!

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