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Der Sommer ohne Männer

Ungekürzte Lesung

(5)

Ehrlich, erfrischend komisch und tief berührend

Die New Yorker Dichterin Mia und der bekannte Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine »Pause«. Mia stellt fest, dass die Pause vollere Brüste hat als sie und überdies Boris’ Laborassistentin ist.
Nach einem Nervenzusammenbruch braucht sie eine Pause, fährt allein in ihre Geburtsstadt Bowden, Minnesota, mietet ein möbliertes Haus und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer fast neunzigjährigen Mutter. Wenn Mia nicht bei ihrer Mutter ist, sitzt sie zu Hause, schreibt und brütet über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Mit Wut im Bauch und dem Herzen auf der Zunge notiert sie alles zum Thema Liebe, Ehe und Sex, was ihr einfällt.
Siri Hustvedts neuer Roman ist ein hinreißender, blitzgescheiter Monolog über das Leben von Frauen heute. Von der Geburt über den Sexus bis hin zum Tod, die scharfzüngige und mit Selbstironie gesegnete Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. So erfrischend, so grotesk komisch kann Beziehungsanalyse sein – und das ganz ohne Männer!

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 18.04.11
Der Sommer ohne Männer ist ein Buch einer hochbegabten literarischen Autorin für Frauen mit Erfahrung im Leben, mit Geschichten, mit dem, was Leben ausmacht. Sie erzählt von der Ehe, die immer Schwingungen unterworfen ist, die aber so plötzlich ein Ende finden kann, und man sich neu definieren muss. Mia macht das und geht einen Weg der sie viel über das Vergangene nachdenken lässt, aber auch, wie es ist, nach so vielen Jahren ohne Mann zu sein. Sie denkt über Sexualität, Selbstbestimmung und Berufung nach. Auch was Männer und Frauen ausmacht, sie so unterschiedlich macht, auch darüber macht sich Mia Gedanken. Eva Mattes, die Fernsehschauspielerin u. a. als Kommissarin Eva Blum aus dem Tatort bekannt, gibt der Geschichte Qualität, Melancholie und die nötige Reife. Sie lässt Mia lebendig werden.
Portrait
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Sie lebt in Brooklyn. Mit ihrem Roman "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.
Uli Aumüller ist Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin. Seit 1978 übersetzt sie Belletristik, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, u.a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Milan Kundera und Siri Hustvedt. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.
Eva Mattes kam 1954 am Tergernsee zur Welt. Schon als Schülerin wandte sie sich der Medienwelt zu, allerdings nicht als Schauspielerin. Sie beschäftigte sich mit Sprech- und Atemtechnik und trat zunächst als Synchronsprecherin für Kinderrollen in Erscheinung. So lieh sie dem "Lassie"-Protagonisten Timy ihre Stimme aber auch "Pippi Langstrumpf" und "David Copperfield". Neben Theatererfahrungen am Schauspielhaus Hamburg arbeitete sie in den 70er Jahren in zahlreichen Filmprojekten mit, u.a. unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder, der sie entdeckte. Nach seinem Tod verkörperte sie ihn in dem Film "Ein Mann wie Eva" (1983). Eva Mattes war zudem unter internationalen Größen wie Margarethe von Trotta, Percy Adlon und Werner Herzog im Kino zu sehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1978 in Cannes die "Goldene Palme" als beste Nebendarstellerin in dem Film "Woyzeck". Unter Peter Zadek spielte sie in den 80er Jahren erfolgreich Theater. Eva Mattes ist eine der kraftvollsten deutschen Schauspielerinnen auf Leinwand und Bühne mit einer sensiblen und gleichzeitig energischen Präsenz. Als "Starke Stimme" hat sie von Christine Brückner "Jauche und Levkojen" sowie von Terézia Mora "Alle Tage" gelesen."Sams der Film". Für ihre Rolle der Frau Rotkohl dem erfolgreichen Kinderfilm erhält sie 2001 den Deutschen Filmpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Eva Mattes
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 11.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783839810941
Genre Belletristik
Verlag Argon
Originaltitel The Summer Without Men
Auflage 3
Spieldauer 414 Minuten
Verkaufsrang 8.332
Hörbuch (CD)
25,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein wunderbarer neuer Frauenroman“

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Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem
Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem leitet sie als Literaturdozentin eine Gruppe von Mädchen, die einen Lyrikkurs in den Ferien belegt haben.
Zwischen diesen Polen reflektiert die Lyrikerin Mia ihr Verhältnis zu ihrem Mann.
Es geschieht wenig in diesem Text und dennoch ist er eine spannende Lektüre zum Thema Frauenleben.
Sehr einfühlsam ist das Buch von Eva Mattes vorgelesen, es war ein großer Genuss für mich.

„Ein spannender Sommer“

A. Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Zeitz

Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.
Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.

„Nachdenklich und zugleich humorvoll“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes und leichtestes sein!

Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Lyriker Mia. Mia ist Mitte fünfzig und dachte, sie sei glücklich mit Boris, einem Neurowissenschaftler verheiratet. Doch plötzlich will ihr Mann eine Pause von der Ehe, und diese Pause ist auch noch weiblich! Die sehr sensible Mia fällt erst einmal in eine so schlimme Depression, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Hieraus entlassen flieht sie alleine zurück in ihren Geburtsort Bonden in Minnesota, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. In Bonden gibt Mia einen Poesiekurs für Jugendliche, lernt die Freundinnen ihrer Mutter (die Schwäne) und ihre junge Nachbarin mit ihren beiden Kindern näher kennen. Es wird ein ereignisreicher Sommer, denn die Mädchen in ihrem Poesiekurs sind nicht so unschuldig, wie sie anfangs erscheinen. Und auch bei den Schwänen kann sie noch einiges über Frauen lernen.

„Der Sommer ohne Männer“ ist ein sehr interessantes Buch über Frauen und ihre Beziehungen zu Männern. Siri Hustvedt beschreibt die Situation ihrer Hauptperson zum Teil sehr selbstironisch. Sie reißt einige aktuelle Themen wie Mobbing unter Jugendlichen und die Situation alter Menschen in der Gesellschaft auf. Dazu kommen noch eine Menge Selbstreflexionen, Ausflüge in die Philosophie und Neurowissenschaften. Daraus entsteht ein zum Teil nachdenklich stimmendes zum Teil witziges Buch über das Dauerthema Männer und Frauen. Ich persönlich hatte Schwierigkeiten mit dem steten Wechsel zwischen den einzelnen Themen, denn der Stoff, den die Autorin angerissen hat, hätte für drei Bücher gereicht. Aber ich habe es nicht bedauert, dieses Buch gelesen zu haben.

„...und was ist mit Frühling, Herbst und Winter ?“

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt keine Teller und färbt sich nicht die Haare grün. Mia kehrt zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Mutter, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort gibt sie Lyrikkurse für pubertierende Mädchen und reflektiert nebenbei ihre Situation. Mit Neugierde und neuer Lebenslust, aber auch mit Ironie und Distanz erobert sie sich die Welt zurück. In ihre Reflexionen zum Leben, zur Partnerschaft und Sexualität schließt sie die verschiedenen Generationen mit ein. Mia kommt in diesem Sommer gut ohne Männer aus. Und trotzdem gibt sie ihrer Ehe eine 2. Chance ...

„Nicht nur ein kluges Buch, sondern ein weises!“

Annegret Klingbeil, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Dasein zu interpretieren und wieder „in den Griff zu kriegen“.
Aber auch das Romangeschehen selbst ist Reflexion und Interpretation, der Realität haarscharf nachempfunden und von der Autorin treffsicher entfaltet.
Mia kämpft mit im immerwährenden Kampf zwischen den Geschlechtern, ohne sich zu ungerechtem Aburteilen hinreißen zu lassen.
Empathisch und aus bedrohlich geringer werdender Distanz wirft sie einen liebevoll abschätzenden Blick aufs unabwendbare Altern und Alt-Sein, lässt dabei aber den klaren (Rück-)Blick aufs Jung-Sein nicht außer Acht.
Der Roman würdigt das Menschsein, indem Mia bereit ist, nicht nur sich selbst, sondern auch jeden ihrer „Nächsten“ als gleichberechtigtes Individuum wahrzunehmen. Indem sie sich für andere Menschen interessiert und sich auf sie einlässt, erfährt sie Zuneigung und Akzeptanz. Staunend realisiert sie, wieder Vertrauen zu wagen, öffnet vielfältige Lebensoptionen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, egal wie alt oder jung jemand ist.
Schritt für Schritt taucht Mia aus ihrer Verzweiflung auf und wieder ein ins Leben, das genau wie sie - erstarkt! - ungeahnte Attraktivität gewinnt!
Der Roman ist anspruchsvoll und Nachdenkens wert. Ich nenne ihn weise, weil erlebtes und erlerntes Wissen zu Erkenntnis und zu positiver Lebensausrichtung „transformiert“.
Einfach wohltuend im heutigen Machbarkeits- und Profit-Wahn!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist. Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist.

„Großartig und tiefgehend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben! Der ideale Download!

„Philosophisches und selbstreflektierendes Buch“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese
Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.

„Der Sommer ohne Männer“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die Dichterin Mia kann es nicht fassen und dreht durch, so dass sie eine Woche in der Psychiatrie verbringen muss: Ihr Ehemann Boris hat nach 30 Jahren eine Ehepause von ihr gefordert und sie hat erfahren, dass diese Pause seine jüngere Assistentin ist. Nach diesem unschönen Aufenthalt beschliesst Mia den Sommer in ihrem Heimatort Bonden Die Dichterin Mia kann es nicht fassen und dreht durch, so dass sie eine Woche in der Psychiatrie verbringen muss: Ihr Ehemann Boris hat nach 30 Jahren eine Ehepause von ihr gefordert und sie hat erfahren, dass diese Pause seine jüngere Assistentin ist. Nach diesem unschönen Aufenthalt beschliesst Mia den Sommer in ihrem Heimatort Bonden in der Nähe ihrer Mutter zu verbringen und hat sogar die Möglichkeit einen Poesie-und Dichtkunst-Kurs für Jugendliche zu halten. Nach kurzer Zeit hat sich Mia dort eingelebt und geniesst die Zeit mit ihrer rüstigen Mutter und deren greisen Freuindinnen sowie ihrer gestressten, jüngen Nachbarin und auch den pubertierenden Mädchen aus ihrem Dichtkurs. So auf Abstand kann sie sich über ihre Ehe und die Liebe zu Boris klar werden.
Siri Hustvedt schreibt wunderbar aus dem Leben gegriffen mit kleinen ironischen Spitzen und trockenem Humor. Eine tolle Sommerlektüre!

„Sommer ohne Männer“

Marion Stein, Thalia-Buchhandlung Lingen (Ems)

Nach 30 Jahren Ehe verlangt Boris von Mia eine "Pause". Diese Pause ist 20 Jahre jünger als Mia und hat größere Brüste. Mia kommt erst in die Psychiatrie und dann langsam wieder auf die Beine. Sie zieht in die Nähe ihrer Mutter und beginnt wieder neu zu leben. Sie ist offen für alles und macht sich ihre Gedanken. Ein sehr schönes, liebevolles, Nach 30 Jahren Ehe verlangt Boris von Mia eine "Pause". Diese Pause ist 20 Jahre jünger als Mia und hat größere Brüste. Mia kommt erst in die Psychiatrie und dann langsam wieder auf die Beine. Sie zieht in die Nähe ihrer Mutter und beginnt wieder neu zu leben. Sie ist offen für alles und macht sich ihre Gedanken. Ein sehr schönes, liebevolles, kluges Buch über das Leben von Frauen heute.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht! Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen. Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher... Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher...

„Ein Sommer ganz ohne Mann“

Kerstin Köppel-Farber, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen
Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an,
beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben?
Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.

„Manchmal gehts auch ohne Männer“

Gisela Beuthner, Thalia-Buchhandlung Wittmund

Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss an die klinische Phase ihrer Depression verbringt Mia den Sommer in Minnesota, Ort ihrer Kindheit und Jugend und Heimat ihrer alten Mutter, die dort noch recht fit in einem Altenheim lebt. "Es sollte die Auszeit zwischen einem durchgeknallten Winter und einem geistig gesunden Herbst sein", so Mia.
Im Verlauf dieser Auszeit reflektiert und philosophiert Mia über ihr Leben, ihre Partnerschaft, Sexualität und die Geschlechterrollen. Aber sie macht auch ungeahnte Erfahrungen mit Menschen, von denen sie solches gar nicht erwartet hätte! Und Männer werden dabei nicht wirklich vermisst..... !
Siri Hustvedts neues Buch ist unbedingt lesenswert und bietet viele Facetten: mal kommt es philosophisch gehaltvoll, mal leicht und beschwingt und irgendwie auch ein wenig selbstironisch daher.

„Komik, Offenheit, Berührtheit“

Annett Fobbe, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt
Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt zieht sie sich zurück an ihren Geburtsort Minnesota, verweilt bei ihrer alten Mutter und startet eine "innere Reise". Sie reflektiert über alle zwischenmenschlichen Themen und gewährt dem Leser dadurch tiefe Einblicke in ihre Seele. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen, denn Hustvedt vermag die Stimmungen zu wechseln: Als Leser schwankt man zwischen Berührtheit, Heiterkeit, Beschämtheit (vor so viel Offenheit). Eine wahre Wonne!!!

„Sommerpause!“

Silvia Heß, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Was tut man, wenn einem der Ehemann nach Jahren eröffnet, dass er eine Pause braucht und diese Pause nebenbei bemerkt eine andere Frau ist?
Man wird verrückt, begibt sich in Behandlung und verlässt anschließend sein gewohntes Umfeld, um sich bei seiner Mutter und ihren alten Freundinnen gesund zu pflegen.
Langsam erwacht man dann
Was tut man, wenn einem der Ehemann nach Jahren eröffnet, dass er eine Pause braucht und diese Pause nebenbei bemerkt eine andere Frau ist?
Man wird verrückt, begibt sich in Behandlung und verlässt anschließend sein gewohntes Umfeld, um sich bei seiner Mutter und ihren alten Freundinnen gesund zu pflegen.
Langsam erwacht man dann wieder, begibt sich auf eine Reise zu sich selbst und lernt eine Menge über sich.
Es ist eine Geschichte, die sich viel im Inneren der Frau abspielt. Eine Geschichte der Abgründe und Reflexion.
Kann ich nur empfehlen.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen. Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
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0
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Intelligente und humorvolle Abhandlung über die Liebe
von Anna Wieland aus Innsbruck am 16.07.2011

Verständlicherweise ist Mia, die Protagonistin dieses Romans, schockiert , als ihr Mann Boris sich eine Pause wünscht, vor allem da die Pause sich als seine französische Laborassistentin herausstellt. Nach einem völligen Zusammenbruch zieht sie in ihre Geburtsstadt, wo ihre Mutter im Altersheim lebt. Und so langsam findet Mia wieder... Verständlicherweise ist Mia, die Protagonistin dieses Romans, schockiert , als ihr Mann Boris sich eine Pause wünscht, vor allem da die Pause sich als seine französische Laborassistentin herausstellt. Nach einem völligen Zusammenbruch zieht sie in ihre Geburtsstadt, wo ihre Mutter im Altersheim lebt. Und so langsam findet Mia wieder zu sich. Sie trifft auf eine junge Frau mit zwei Kindern im Nachbarhaus, mit der sie sich anfreundet, sie besucht ihre Mutter und deren muntere hoch betagte Freundinnen, „Die fünf Schwäne“, die sie unterstützen und ablenken. Sie gibt Schreibkurse für Teenager und ist für ihre Tochter da. Und sie schreibt Tagebuch: über Männer, über Beziehungen, Liebe, Ehe und Sex, und zwar in verschiedenen literarischen Formen. Ein intelligentes, humorvolles und selbstironisches Buch! Ein ganz wichtiger Text, unverwechselbar gelesen von Eva Mattes.

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Sommer ohne Männer
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2011

Intelligenz - Humor - Selbstironie = das ist Siri Hustvedt! Boris braucht eine "Pause" von seiner Ehefrau Mia. Sie stellt fest, dass die "Pause", die um einiges jüngere und prallere Kollegin ihres Mannes ist. Nach psychiatrischem Klinikaufenthalt, fährt Mia zu ihrer alten, doch sehr munteren Mutter in die Provinz,... Intelligenz - Humor - Selbstironie = das ist Siri Hustvedt! Boris braucht eine "Pause" von seiner Ehefrau Mia. Sie stellt fest, dass die "Pause", die um einiges jüngere und prallere Kollegin ihres Mannes ist. Nach psychiatrischem Klinikaufenthalt, fährt Mia zu ihrer alten, doch sehr munteren Mutter in die Provinz, um auf andere Gedanken zu kommen. Dort lernt sie die Freundinnen und Heimbewohnerinnnen der Mutter kennen. Tod und Reflexion spielen hier eine große Rolle. In der nahen Schule hält sie Lyrik Seminare für pubertierende Mädchen. Nach und nach bemerkt sie, dass ein Mädchen ihrer Gruppe ausgegrenzt wird. Alle Gefühlsausbrüche erleben wir hautnah mit. Mädchenmobbing - Ehekrise- Auseinandersetzung mit dem Tod - lauter Themen die im Laufe eines Lebens vorkommen, - und das alles auch noch kurzweilig, böse, unterhaltsam, intellektuell..... erzählt!

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Nach 30 Jahren Ehe
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2011

…braucht Mias Ehemann Boris eine Pause. Hinter dieser Pause steckt eine 20 Jahre jüngere Frau. Mia ist am Boden zerstört. Sie verbringt den Sommer bei ihrer Mutter und erlebt dort so einiges. Lesenswert!

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0 1
Intelligentes und tolles Buch über Frauen von heute!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die New Yorker Literaturprofessorin Mia und ihr Mann sind seit 30 Jahren verheiratet, doch Boris will eine „Pause“ in Form seiner jüngeren Laborassistentin. Nach einem Nervenzusammenbruch fährt Mia über den Sommer in ihren Geburtsort. Dort versucht sie ihren Schmerz zu verarbeiten und bekommt dabei viel weibliche Hilfe. „Die fünf... Die New Yorker Literaturprofessorin Mia und ihr Mann sind seit 30 Jahren verheiratet, doch Boris will eine „Pause“ in Form seiner jüngeren Laborassistentin. Nach einem Nervenzusammenbruch fährt Mia über den Sommer in ihren Geburtsort. Dort versucht sie ihren Schmerz zu verarbeiten und bekommt dabei viel weibliche Hilfe. „Die fünf Schwäne“ des Seniorenheims, Mias Mutter und ihre betagten Freundinnen, stehen ihr genauso zur Seite wie die junge Mutter mit ihren zwei Kindern, die im Nachbarhaus wohnen. Außerdem unterrichtet sie sieben pubertierende Mädchen im Schreiben und lernt dabei auch wieder etwas über sich selbst. Im „Sommer ohne Männer“ findet Mia langsam ihre Lebenslust wieder… Wer sich unter dem Titel einen typischen Frauenroman vorstellt, ist bei Siri Hustvedt falsch. Gott sei Dank – denn die Schriftstellerin liefert uns ein intelligentes Buch über Frauen von heute. Die ehrliche und offene Beziehungsanalyse ist ernsthaft und humorvoll zugleich und reich an Witz und Selbstironie. Besonders interessant ist, dass die Protagonistin ihre Gefühle auch literarisch verarbeitet. Der Leser findet immer wieder Notizen und Gedichte über Themen wie Liebe, Sex, Ehe oder das Altern. Wie nicht anders erwartet ist Siri Hustvedt wieder ein mehr als tolles Buch gelungen, das für mich definitiv zu den wichtigsten Büchern des Jahres 2011 zählt.

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Wieder ein Buch nach meinem Geschmack
von Ulrike Seine aus Rheine am 04.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Siri Hustvedt zählt seit langem zu meinen Lieblingsautoren. In diesem Buch läuft sie wieder einmal zur Höchstform auf und schafft es uns Frauen aus der Seele zu sprechen. Ich liebe dieses Buch.

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Lohnt jede Leseminute
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wie immer - Siri Hastvedt erfüllt alle meine Erwartungen. Mit inspirierenden Gedanken, nachdenklich kritisch in der Selbstreflektion und positiv in der daraus resultierenden Kraft ermöglicht die Autorin ihren Lesern - verpackt in die Geschichte ihrer Romanfigur Mia - sich wiederzuerkennen und zu hinterfragen.

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Siri Hustvedt !!
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Sommer ohne Männer ist der neue Roman von Siri Hustvedt und einfach wieder lesenswert. Die Dichterin Mia verheiratet mit Boris schlittert in ein tiefes Loch aus Depressionen nachdem Boris eine Ehepause benötigt. Der Grund dafür seine junge Laborassistentin. Mia beschließt nach einem Klinikaufenthalt in ihre alte Geburtsstadt zu... Der Sommer ohne Männer ist der neue Roman von Siri Hustvedt und einfach wieder lesenswert. Die Dichterin Mia verheiratet mit Boris schlittert in ein tiefes Loch aus Depressionen nachdem Boris eine Ehepause benötigt. Der Grund dafür seine junge Laborassistentin. Mia beschließt nach einem Klinikaufenthalt in ihre alte Geburtsstadt zu reisen um auch ihrer Mutter näher sein zu können die dort ganz munter in einem Heim wohnt. Dort gibt sie jugendlichen Mädchen einen Lyrikkurs und brütet über Männer,Liebe und die Ehe nach. Einfach hinreißend und lesenswert !!!!!

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Ironisch - direkt!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Siri Hustvedt die Ehefrau von Kultautor Paul Auster schreibt meist autobiografisch gefärbte Romane, "Der Sommer ohne Männer" wohl nicht. Die Geschichte der 55-jährigen Mia wird spielerisch und leitfüßig erzählt.

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Starkes Buch über ein starkes Geschlecht
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 04.06.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Da ist sie wieder, die Siri Hustvedt, wie ich sie aus "Was ich liebte" oder "Die unsichtbare Frau" kenne und schätze! Eine großartige Autorin schreibt über Frauen neben der Spur, junge Frauen im Übergang zum Erwachsensein und alte Frauen, die alles andere als bieder sind. Ein leichtes und kluges... Da ist sie wieder, die Siri Hustvedt, wie ich sie aus "Was ich liebte" oder "Die unsichtbare Frau" kenne und schätze! Eine großartige Autorin schreibt über Frauen neben der Spur, junge Frauen im Übergang zum Erwachsensein und alte Frauen, die alles andere als bieder sind. Ein leichtes und kluges Buch über ein starkes Geschlecht.

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Geistreich!Amüsant!Erfrischend!Frech!Hinreißend!Blitzgescheit!
von Helga Herzog aus Steyr am 03.09.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein sehr amüsanter, tiefgehender Roman über den sogenannten Geschlechterkrieg und das Leben der Frauen von heute. Die New Yorker Dichterin Mia und Ihr Mann haben eine Ehekrise und er möchte eine Pause! Die Pause ist jedoch wesentlich jünger als Mia und ist noch dazu Boris Laborassistentin! Nach einer klinischen Depresion-die vorübergeht, sagen... Ein sehr amüsanter, tiefgehender Roman über den sogenannten Geschlechterkrieg und das Leben der Frauen von heute. Die New Yorker Dichterin Mia und Ihr Mann haben eine Ehekrise und er möchte eine Pause! Die Pause ist jedoch wesentlich jünger als Mia und ist noch dazu Boris Laborassistentin! Nach einer klinischen Depresion-die vorübergeht, sagen die Ärzte-braucht Mia eine Pause! Sie verbringt einen Sommer in Minnesota bei Ihrer Mutter die noch sehr rüstig im Heim lebt!Sie notiert einige ihrer Gedanken in einem Tagebuch zu den Themen Liebe, Sex,Ehe und die Männer im Allgemeinen....Es wird ein Sommer ohne Männer und danach entdeckt Sie sich und das Leben neu!

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Der Sommer ohne Männer
von Elisabeth Schuhmann aus St. Johann im Pongau am 19.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach „Was ich liebte“ und „Die zitternde Frau“ ist der amerikanischen Erfolgsautorin mit „Der Sommer ohne Männer“ wiederum ein großartiger Roman gelungen. Mia, die Protagonistin, wird nach 30 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen – er braucht eine „Pause“. Geheilt von einer schweren psychotischen Störung –... Nach „Was ich liebte“ und „Die zitternde Frau“ ist der amerikanischen Erfolgsautorin mit „Der Sommer ohne Männer“ wiederum ein großartiger Roman gelungen. Mia, die Protagonistin, wird nach 30 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen – er braucht eine „Pause“. Geheilt von einer schweren psychotischen Störung – hervorgerufen durch diesen Schock – beginnt sie ihre Lebensgeschichte zu analysieren. Sie zieht in ihre Heimatstadt, unterstützt ihre Mutter und deren Freundinnen im Alltag, gibt Lyrikkurse für Teenager und hilft ihrer Tochter bei den ersten Schritten ins Erwachsenenleben! Lebenslust und Freude kehren langsam zurück und sie kann ein unabhängiges Leben beginnen. Mit großer Freude habe ich dieses phantastische Buch gelesen – humorvoll, und doch mit großer Ernsthaftigkeit, schreibt Siri Hustvedt über Frauen, Beziehungen, Familie, Alter und Ehe.

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ein Genuss
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Cover täuscht.Siri Hustvedts Buch zählt zu den literarischen Schätzen.Männer kommen in diesem Roman nur am Rand vor - als Verursacher.Frauen verschiedener Generationen mit diversen Problemen in unterschiedlichsten Lebensstadien treffen aufeinander. Clever und geistreich werden die Frauen und ihr Werdegang, sowie ihr Ende beschrieben.Von Mobbing Ehekrise und Tod wird... Das Cover täuscht.Siri Hustvedts Buch zählt zu den literarischen Schätzen.Männer kommen in diesem Roman nur am Rand vor - als Verursacher.Frauen verschiedener Generationen mit diversen Problemen in unterschiedlichsten Lebensstadien treffen aufeinander. Clever und geistreich werden die Frauen und ihr Werdegang, sowie ihr Ende beschrieben.Von Mobbing Ehekrise und Tod wird erzählt.Ein gehobener Frauenroman!

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Der Sommer ohne Männer
von Angela Bonadt aus Berlin am 06.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die 55-jährige Mila, Protagonistin des Romans fällt in eine klinische Depression, als ihr Ehemann Boris sich eine Pause vom Eheleben gönnt. Dies Pause hat volle große Brüste und ist Jahre jünger als Mila, seine Laborassistentin. Mila flüchtet aus ihrer häuslichen Umgebung auf Land zu ihrer Mutter und deren Freundinnen.... Die 55-jährige Mila, Protagonistin des Romans fällt in eine klinische Depression, als ihr Ehemann Boris sich eine Pause vom Eheleben gönnt. Dies Pause hat volle große Brüste und ist Jahre jünger als Mila, seine Laborassistentin. Mila flüchtet aus ihrer häuslichen Umgebung auf Land zu ihrer Mutter und deren Freundinnen. Dort verbringt die New Yorker Dichterin den Sommer. Sie ruft einen Lyrikkurs für junge Mädchen ins Leben, sinnt über Männer und Frauen im allgemeinen, das Werden vom Mädchen zur Frau und das Altern nach. Scharfzüngig und pointiert betrachtet sie die Themen Liebe, Ehe und Sex, was zum Entstehen eines lebhaft erotischen Tagebuches führt. Nach und nach gelingt es ihr den Mantel aus Wut und Verzweiflung abzulegen und das Leben wieder zu entdecken. Ein großartiger, kluger Roman über die Frau, analytisch, fesselt und erfrischend zugleich.

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Scharfzüngige Beziehungsanalyse
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 18.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein kluger, analytischer, sarkastischer und fesselnder Roman über die Frau von heute, und deren Umgang mit eintreffenden Lebenskrisen. Niveauvolle Unterhaltung für alle Ü-30-Leserinnen.

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Toll
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 01.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wie fühlt sich eine Ehefrau,die nach langen Jahren erkennen muss,daß ihr Ehemann zwar eine Ehe-Pause,nicht aber eine Frauenpause einlegen möchte?Sämtliche Emotionen dürfen wir miterleben und auch die Zeit des Nachdenkens und des Neubeginns teilen.Nicht unsagbar schwer,sondern auf eine angenehme Art.Mutmachend,wenn man in dieser Situation steckt.Unterhaltend und nachdenklich machend,wenn man... Wie fühlt sich eine Ehefrau,die nach langen Jahren erkennen muss,daß ihr Ehemann zwar eine Ehe-Pause,nicht aber eine Frauenpause einlegen möchte?Sämtliche Emotionen dürfen wir miterleben und auch die Zeit des Nachdenkens und des Neubeginns teilen.Nicht unsagbar schwer,sondern auf eine angenehme Art.Mutmachend,wenn man in dieser Situation steckt.Unterhaltend und nachdenklich machend,wenn man nicht in dieser Lage ist.Einfach toll geschrieben.

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Ein e-book für Alle, die gerne analytisch denken.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 30.04.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere psychische Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychiatrie. Aus der Klinik entlassen, verbringt sie den folgenden... Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere psychische Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychiatrie. Aus der Klinik entlassen, verbringt sie den folgenden "Sommer ohne Männer" in Minnesota auf dem Land, in der Nähe des Altersheims, in dem ihre 90jährige Mutter lebt. Mia unterrichtet in einem Lyrikkurs pubertierende Mädchen und reflektiert ansonsten (mit dem typischen rasiermesserscharfen Hustvedt-Intellekt) ihre Situation, ihre psychische Krise. Verblüffend fand ich, wie es die Autorin bei der Schwere des Themas schafft, das Ganze leicht und beinahe beschwingt zu erzählen. Und zu welchem Ende sie die Geschichte bringt! Für Frauen (und Männer), die gerne analytisch denken.

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Anspruchsvoll
von Everett am 11.05.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Als der Ehemann der New Yorkerin Mia eine Pause vom Eheleben fordert, tickt sie aus, und landet für kurze Zeit in der Psychiatrie. Daraus entlassen zieht sie für den Sommer nach Bonden ihrer Heimatstadt, wo ihre Mutter in einem betreuten Wohnheim lebt. Mia trifft sich oft mit ihrer Mutter... Als der Ehemann der New Yorkerin Mia eine Pause vom Eheleben fordert, tickt sie aus, und landet für kurze Zeit in der Psychiatrie. Daraus entlassen zieht sie für den Sommer nach Bonden ihrer Heimatstadt, wo ihre Mutter in einem betreuten Wohnheim lebt. Mia trifft sich oft mit ihrer Mutter und deren Freundinnen, unterrichtet junge Mädchen in einer Art Schreibwerkstatt, und findet durch diese Zeit wieder zu sich selbst. Dabei erzählt Mia von ihrem Zusammenbruch, von dem Leben mit ihrem Mann Boris, und von der Gegenwart die Geschichten um ihre Nachbarn, den Schülerinnen und den alten Frauen. Alles zusammen schon mehrere interessante Geschichten, die zu lesen richtig gut gefallen. So viel gute Erzählung auf die Seiten gepackt, macht schon Spaß zu lesen, wenn es auch anspruchsvoll ist. Und aus den erwähnten Geschichten würden andere Autoren schon alleine einen Roman füllen. Dazu wirklich sinnvolle Reflektionen und Erkenntnisse von Mia, oder der Autorin. Doch die eingefügten Wissensergüsse über Dinge, Dichter und Erkenntnisse, die mich als Leser der guten Erzählung um Mia herum nicht wirklich fesseln konnten, waren ein kleiner Wermutstropfen. Der Lesefluss stoppte und eigentlich ist doch klar, dass eine Autorin, die so schreibt schon einiges an Wissen hat. Da war das völlig unnötig.

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Wunschdenken von Alice Schwarzer? Nein, ein klasses Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mia Fredrickson, Dichterin, in New York lebend, muss ihr Leben neu ordnen. Ohr Mann Boris, ein Neurowissenschaftler eröffnet ihr, dass er nach dreissig Ehejahren eine Pause nicht nur will, sondern auch braucht. Die "Pause" ist jünger, attraktiv und Labormaus. Das bringt das Lebensbild schon ordentlich ins Wanken. Nach der... Mia Fredrickson, Dichterin, in New York lebend, muss ihr Leben neu ordnen. Ohr Mann Boris, ein Neurowissenschaftler eröffnet ihr, dass er nach dreissig Ehejahren eine Pause nicht nur will, sondern auch braucht. Die "Pause" ist jünger, attraktiv und Labormaus. Das bringt das Lebensbild schon ordentlich ins Wanken. Nach der Behandlung in einer psychiatrischen Klinik, zieht es Mio zu dem Ort ihrer Kindheit, wo sie den Sommer zusammen mit ihrer Mutter, welche im dortigen Altersheim lebt, verbringt. Während sie zunehmend an Lebenslust gewinnt, beginnt Boris einen zerknirschten e-mail Verkehr. Wie das Leben so spielt...

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Gelungener Frauenroman
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Siri Hustvedt ist es wieder einmal gelungen, einen Roman zu schreiben, der gleichzeitig bewegt und unterhält. Geschichten über verlassene Ehefrauen gibt es genug. Aber diese hier zeichnet sich durch den Intellekt der Autorin gemischt mit einem ordentlichen Schuss Humor aus. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten

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Gescheit und lebensklug
von Kerstin Biggeleben aus Iserlohn am 12.04.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach 30 Jahre Ehe möchte Ehemann Boris eine Auszeit. Die ist jung und verfügt über einen größeren Busen als Mia. Nach einem Zusammenbruch und einem Aufenthalt in der Psychatrie, zieht sie in die Nähe ihrer Mutter und deren Freundinnen. Sie gibt für junge Mädchen Kurse in kreativem Schreiben. Von... Nach 30 Jahre Ehe möchte Ehemann Boris eine Auszeit. Die ist jung und verfügt über einen größeren Busen als Mia. Nach einem Zusammenbruch und einem Aufenthalt in der Psychatrie, zieht sie in die Nähe ihrer Mutter und deren Freundinnen. Sie gibt für junge Mädchen Kurse in kreativem Schreiben. Von ihnen erhält sie zum einen Lebensweisheit und Trost, und zum anderen Inspiration und Kraft, um sich aus dieser Lebenskrise zu befreien. Mit heiterem Blick erfährt man so einiges über Frauen und über das Zusammenleben mit Männern. Am Ende weiß Mia wie ihr Leben weiter gehen soll. Einfach schön! Lesen!

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