Thalia.de

Der Teufel im Glas

Kriminalroman

(6)
Wien. In der Michaelergruft wird die Leiche eines Priesters gefunden. Erschlagen und auf dem Boden festgenagelt. Gibt es eine Verbindung zu dem Geistlichen, dessen Leiche die Archäologin Anna Grass kurz zuvor in einem mittelalterlichen Grab entdeckt hat? Major Paul Kandler glaubt nicht daran, doch Annas Bauchgefühl sagt ihr, dass Professor Kolma, ein prominenter Wiener Psychiater, etwas mit den Morden zu tun hat. Couragiert folgt sie ihrer Ahnung und kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur …
Portrait
Natalie Mesensky, geboren 1964, studierte Biologie an der Universität Wien. 1988 war sie Teil des archäologischen Grabungsteams, das in der Wachau die älteste Venusstatuette der Welt fand, die Venus vom Galgenberg. Auf dieses Schlüsselerlebnis folgte der Umstieg auf das Studium der Ur- und Frühgeschichte. Die Autorin war aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Experimentelle Archäologie, arbeitete viele Jahre für Museen, auf archäologischen Ausgrabungen und publizierte wissenschaftliche Arbeiten. Nach der Gründung eines Büros für Öffentlichkeitsarbeit begann der Wechsel in die Softwarebranche. Heute lebt sie in Wien und im Salzkammergut und arbeitet an Krimis.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 280
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Serie Archäologin Anna Grass 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1915-7
Reihe Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 200/121/25 mm
Gewicht 292
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 26455618
    Aschenputtel / Fredrika Bergman Bd.1
    von Kristina Ohlsson
    (6)
    Buch
    9,99
  • 35290994
    Rabenschwestern
    von Gabi Kreslehner
    (15)
    Buch
    9,99
  • 17442839
    Vergebung
    von Stieg Larsson
    Buch
    9,95
  • 40990007
    Kitzbühel Ice
    von Edwin Haberfellner
    (4)
    Buch
    9,90
  • 44339478
    Waidmannsheil, Specht!
    von Veronika Rieger
    Buch
    18,19
  • 45217572
    Fusslos
    von KuhnKuhn
    Buch
    13,99
  • 45243830
    Das gefrorene Licht
    von Yrsa Sigurdardóttir
    Buch
    9,99
  • 42649475
    Schwammerlsaison
    von Wolfgang Pesec
    Buch
    9,90
  • 45217456
    Schöne Bescherung für Helene
    von Ilona Mayer-Zach
    (2)
    Buch
    8,99
  • 43250402
    SchattenSucht
    von Nané Lénard
    (1)
    Buch
    9,95
  • 33790317
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (33)
    Buch
    10,99
  • 32017540
    Todesfrist / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.1
    von Andreas Gruber
    (13)
    Buch
    9,99
  • 39192523
    Todesurteil / Sabine Nemez und Maarten Sneijder Bd.2
    von Andreas Gruber
    (15)
    Buch
    9,99
  • 40974405
    Racheherbst / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.2
    von Andreas Gruber
    (14)
    Buch
    9,99
  • 20940917
    Rachesommer / Evelyn Meyers & Walter Pulanski Bd.1
    von Andreas Gruber
    (11)
    Buch
    8,99
  • 35146977
    Herzgrab
    von Andreas Gruber
    (6)
    Buch
    9,99
  • 45244378
    Totenhaus
    von Bernhard Aichner
    Buch
    9,99
  • 30571594
    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    von Marc Elsberg
    (31)
    Buch
    19,99
  • 46299354
    Totenrausch / Totenfrau-Trilogie Bd.3
    von Bernhard Aichner
    Buch
    19,99
  • 45134645
    Fremd
    von Ursula Poznanski
    (2)
    Buch
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
2
0
0
0

feine Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2016

»Anna riss die Geduld. Es fühlte sich an, als ob jemand in ihrem Kopf mit einem Gummiband schnalzte.« Ein Krimi mit Wiener Charme. In der Michaelergruft von Wien macht die Archäologin Anna Grass eine schreckliche Entdeckung. Eigentlich sollte sie hier Knochen ausheben und umbetten, um Platz für eine Baustelle zu... »Anna riss die Geduld. Es fühlte sich an, als ob jemand in ihrem Kopf mit einem Gummiband schnalzte.« Ein Krimi mit Wiener Charme. In der Michaelergruft von Wien macht die Archäologin Anna Grass eine schreckliche Entdeckung. Eigentlich sollte sie hier Knochen ausheben und umbetten, um Platz für eine Baustelle zu schaffen. Doch nach der Öffnung der Steinplatte liegt die Leiche eines Priesters obendrauf, erst kürzlich verstorben. Die merkwürdige Stellung des Körpers, ein Stein im Mund und die Formung der Hände lässt auf ein Exorzismusritual schließen. Major Paul Kandler übernimmt den Fall und zieht Anna als Beraterin hinzu. Kurz darauf stirbt ein weiterer Priester. Der prominente Wiener Psychiater Kolma mischt sich ein. Gibt es den Teufel und was ist Aberglauben? Für Kandler ist die Sache schnell klar. Wiedergänger, ein Gewäsch für ihn. Er weiß wer der Täter ist, nur muss er es noch beweisen. Sein Kollege Dr. Bauer ist anderer Meinung. Teufel und Dämonen. Jeder schleppt in diesem Fall seine eigenen Geister mit sich herum. Anna ist noch traumatisiert von ihrem letzten Fall mit Kandler. Sie ist gerade auf dem Weg ihre Ängste zu besiegen, als sie den Toten findet. Alte Narben brechen auf. Sie ist überfordert. Kandler ist mit der Vertuscherei der Kirchlichen überlastet und noch mehr mit dem Aberglauben. Anna wird seitens ihres Schwagers bedrängt, nicht weiterzuforschen, im Namen der Familie. Doch was ist Familie, etwa auch die Angeheirateten der Angeheirateten? Überhaupt Familie, ist man denen gegenüber verpflichtet? »Du gehörst zur Familie, also benimm dich entsprechend. Wir können keinen Skandal brauchen.« Noble Wiener Familien mit hübscher Front, hinter den Türen watet man durch Dreck. Natalie Mesensky schafft es, feinfühlig ihre Charaktere dem Leser aufzublättern. Beziehungsgeflechte zwischen Freunden, Eifersüchtelei, Familienabhängigkeit, jeder gegen jeden und alle zusammen. Geschickt zeichnet die Autorin verschiedene Frauenbilder auf, Verhaltensweisen, die es dem Leser an machen Stellen gruseln lässt. Die Story an sich ist nicht besser als andere. Die Sprache hat es mir angetan, Literatur zeichnet sich durch die Sprachmusik aus, Noten pointiert gesetzt. Beim Lesen hängt ein Wiener Dialekt im Kopf. Die österreichische Sprache und Grammatik kommen nicht zu kurz, sodass man sich auf die Gassen von Wien verschlagen fühlt, in Caféhäuser. Es ist so charmant angelegt, dass man in den Dialekt eintaucht, gleichwohl sämtliche Vokabeln versteht. Ein Glossar am Ende ist nicht nötig. Es ist nicht nur das. Es macht Spaß, diese Beschreibungen und die Tiefe der Ausdruckskraft einzusaugen. Die Autorin ist eine gute Beobachterin und weiß Details gekonnt einzusetzen. »Sie müffelte nach Lavendel und feuchtem Loden. Kirschroter Lippenstift klebte an ihren Zähnen, und die Kopfhaut schimmerte durch die lila Frisur. Sie plapperte über 15 Themen gleichzeitig in einer Frequenz, die sein Hirn in bleierne Müdigkeit tauchte. Sie war der fleischgewordene Tinnitus.« Natalie Mesensky schreibt nicht einfach einen Krimi. Kunstgerecht eingesetzte Sprache schafft Atmosphäre, lässt Figuren lebendig werden. Hintergründiger Humor und eine gute Portion Sarkasmus würzen das Menü. Wer neben einem Krimi ein Stück gute Literatur sucht, der sollte an diesem Buch nicht vorbeigehen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der Teufel wohnt nicht nur im Glas, sondern in jedem von uns
von Gertie Gold aus Wien am 21.07.2016

Archäologin Anna Grass macht bei der Umbettung von Skeletten in der Michaelerkriche eine grausliche Entdeckung: zwischen den alten Knochen ist die frische Leiche eines Priesters vergraben. Noch dazu in einer unüblichen Haltung - bäuchlings, mit einem Stein im Mund und zur Fica gekrümmten Hand. Major Paul Kandler ermittelt wieder... Archäologin Anna Grass macht bei der Umbettung von Skeletten in der Michaelerkriche eine grausliche Entdeckung: zwischen den alten Knochen ist die frische Leiche eines Priesters vergraben. Noch dazu in einer unüblichen Haltung - bäuchlings, mit einem Stein im Mund und zur Fica gekrümmten Hand. Major Paul Kandler ermittelt wieder und kann dem Gerede über „Wiedergänger“ und ähnlichem nichts abgewinnen. Doch als dann ein weiterer Priester tot aufgefunden wird – diesmal auf den Fußboden genagelt, zieht Kandler auf Wunsch des Sektionschefs Zeller sowohl Anna, als Spezialistin für alte Bestattungsriten und Prof. Kolma als Psychiater bei. Die Zusammenarbeit Annas mit Kolma gestaltet sich schwierig, weil auch der Professor Geheimnisse zu haben scheint und sich die Archäologin von ihm bedrängt fühlt. Als dann noch Annas Schwager Hans auf den Plan tritt und sie mit Kolmas Mutter bekannt macht, scheint es eine Verbindung in längst vergangen geglaubte Tage zu geben. Was haben die Familie Kolma und die Familie ihres Schwagers zu vertuschen? Und wie passt Pater Johannes, der sanftmütige, der auf Kolma ungewöhnlich reagiert, dazu? Natalie Mesensky hat wieder einen psychologisch gut aufgebauten Krimi geschrieben. Geschickt vermengt sie Gegenwart mit Vergangenheit. Vertuschen ist wieder einmal angesagt im schönen Wien. Menschen, durch Familiengeheimnisse aneinander gekettet, finden manchmal nur extreme Auswege, mit dem Erlebtem fertig zu werden. Prof. Kolma ist so ein Charakter. Von der grausamen, alten Mutter drangsaliert („Manche Linien müssen einfach aussterben. S.CC), von den eigenen Dämonen gejagt und immer im Schatten des übermächtigen Vaters stehend, vollzieht er letztlich sein eigenes Schicksal. Auch unsere Anna hat es nicht leicht. Im Vorgängerband („Im Namen der Venus“) einem Serienmörder gerade noch entkommen, ist sie an Körper und Geist noch rekonvaleszent. Doch statt in ihrer eigenen Familie Unterstützung zu finden, wird ihr angeknackstes Selbstvertrauen („du kannst nie pünktlich sein. Du bist das schwarze Schaf der Familie, etc.) weiter untergraben. Rückhalt findet sie nur in ihrem Freundeskreis zu dem Paul Kandler, Dr. Bauer und Ines, blöderweise die Tochter von Pauls Sektionschef, zählen. Interessant sind die Verstrickungen der einzelnen Familien bzw. Generationen mit- und untereinander. Man könnte glauben, dass Wien, die Hauptstadt Österreichs mit knapp 2 Mio Einwohnern, ein kleines Dorf ist. Allerdings ist es schon klar, dass sich im Umfeld der „Hietzinger Cottage Gesellschaft“ immer wieder die selben Leute über den Weg laufen. Man will ja unter sich bleiben und „keine armen Leute hier wohnen haben“ (oh-Ton der kleinen Nichte Beatrice-Sophie). Mir gefällt die subtile Art der Autorin das aktuelle Wien dazustellen. Die Kolmas und Steiners sind noch immer nicht ausgestorben. Sie tragen ihr oft reaktionäres Gedankengut in die nächste Generation weiter. Schön auch die Beschreibung des Karmeliterviertels. Das Haus, das als Vorbild für Kolmas Domizil gilt, kenne ich. Der Dachausbau ist wirklich scheußlich. Kandler und Dr. Bauer wirken manchmal wie ein lange verheiratetes Ehepaar. Dass Paul grantelt ist für mich nicht verwunderlich, bekommt er doch von seiner Gattin, Psychologin Rosa, nur „G’sundes“ zum Essen. Selbst im Gasthaus wird Paul von Rosa bevormundet. Doch wie wir wissen, „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. In diesem Zusammenhang ist in der Leserunde auch der Begriff „Essenskastration“ gefallen, der Pauls Situation auf den Punkt bringt. Ich gehe nun davon aus, dass es noch mindestens einen Krimi mit Anna und Co geben wird, ist doch Dr. Bauer in Anna verschossen. Doch auch Paul und Anna sind einander - noch in aller Form – zugeneigt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Engel oder Teufel?
von hasirasi2 aus Dresden am 17.07.2016

Die Archäologin Anna Grass ist Ende 20 und hat es seit dem Fund der ältesten Ve-nusstatue der Welt beruflich weit gebracht, doch ihr Privatleben und vor allem ihre Psyche sind noch immer angeknackst, weil sie dabei körperlich und seelisch schwer verletzt wurde. Als sie in einer Kirche alte Skelette... Die Archäologin Anna Grass ist Ende 20 und hat es seit dem Fund der ältesten Ve-nusstatue der Welt beruflich weit gebracht, doch ihr Privatleben und vor allem ihre Psyche sind noch immer angeknackst, weil sie dabei körperlich und seelisch schwer verletzt wurde. Als sie in einer Kirche alte Skelette umbettet, findet sie in einer Gruft die frische Lei-che eines Priesters. Schnell wird klar, der Priester starb eines natürlichen Todes. Aber warum wurde seine Leiche in dem alten Grab versteckt? Kurze Zeit später wird ein weiterer Priester in einer alten Gruft tot aufgefunden, er-schlagen und als Wiedergänger gekennzeichnet. Anna ist der Meinung, dass beide Fälle zusammenhängen. Doch Major Paul Kandler vom BKA, der mit der Aufklärung der Fälle betraut ist und den Anna seit dem Fund der Venus kennt, sieht das anders. Ihr ist der prominente Psychiater Kolma, welcher das BKA unterstützen soll, sehr suspekt und so folgt sie ihrer Intuition. Dieser Krimi ist mir zuerst durch sein Cover und den Titel aufgefallen. Der Engel sieht aus, als würde er in Richtung Himmel streben. Da stellt man sich natürlich gleich die Frage, was er mit dem Teufel zu tun hat ... Außerdem ist der Engel innen in der Umschlagseite noch einmal in schwarz-weiß und gespiegelt abgebildet - oder steht er hinter dem Spiegel?! Beim Lesen des Buches wird schnell klar, dass Spiegel eine große Rolle in Annas Leben spielen ... Die Handlung lebt neben dem extrem spannenden und durchgehend fesselnden Fall, der den Leser weit in die Vergangenheit einiger Beteiligter und die NS-Zeit zurück führt, vor allem von den Protagonisten und ihren Interaktionen. Anna leidet immer noch unter dem, was ihr beim ersten Fall passiert ist. Leider wird genau das in die-sem Buch nie richtig erklärt, aber es macht es gleichzeitig besonders spannend, denn man wird dadurch quasi gezwungen, sich den ersten Teil "Im Namen der Ve-nus" auch noch zu kaufen - ein genialer Kunstgriff ;-). Major Kandler und sein Mitarbeiter Bauer sind wie ein altes Ehepaar. Ersterer ist ausgelaugt, seine ungelösten Fälle nehmen ihn zu sehr mit. Er hat Bedenken, dass ihn Bauer langsam ablösen will. Der hingegen ist einfach eine fast allwissende Frohnatur und hat sich in Anna verguckt. Die Reibereien der beiden sind herrlich lebendig und authentisch. Je tiefer sich Anna in den Fall und ihren Verdacht gegen Kolma verstrickt, desto mehr Kontra bekommt sie plötzlich auch von ihrem Schwager, der sich bisher immer ruhig verhalten hat und so wird sie das Gefühl nicht los, dass er in den Fall involviert ist. Genau wie ihr alter Freund Pater Johannes ... Auch mit Annas Freundin Ines stimmt irgendetwas nicht und als ihr Lebensgefährte Milan (ein Journalist) geheime Interna der Ermittlungen veröffentlicht, gerät die Freundschaft ins Wanken. Genau dieses Gefüge und Zusammenspiel der verschiedenen Protagonisten haben mir bei diesem Buch besonders gefallen. Daneben besticht es noch durch viel Wie-ner Schmäh und einen sehr feinsinnigen Humor. So einen tollen psychologischen Krimi hab ich schon lange nicht mehr gelesen! Ich hoffe, dass es noch mindestens ein weiteres Buch mit Anna geben wird und vergebe sehr gern die volle Punktzahl.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schon das zweite aber dennoch zum ersten begeistert
von Kathrin V. aus Rostock am 16.07.2016

Was mich hier bewogen hat auf das Buch aufmerksam zu werden, war zum einen der Titel und nicht aber zuletzt auch das Cover. Das passte für mich gut zusammen und war auch auffällig genug, mich neugierig zu machen. Ich wusste bis dahin auch nicht, dass es bereits ein erstes... Was mich hier bewogen hat auf das Buch aufmerksam zu werden, war zum einen der Titel und nicht aber zuletzt auch das Cover. Das passte für mich gut zusammen und war auch auffällig genug, mich neugierig zu machen. Ich wusste bis dahin auch nicht, dass es bereits ein erstes Buch der Autorin gab, also eine Art Vorgeschichte zu diesem Krimi. Aber egal, ich habe dieses hier trotzdem zuerst gelesen und ich war sofort absolut begeistert. Ich hatte hier überhaupt keine Probleme in die Handlung hineinzukommen oder mich mit der Protagonistin und andere Figuren vertraut zu machen. Anna, die Protagonistin und Hauptfigur der beiden Bücher ist nicht wirklich gut drauf, sie hat Probleme was man schnell mitbekommen. Was genau passiert ist, das erfährt man halt im ersten Buch. Aber ich muss sagen, mich hat es persönlich gar nicht gestört, es nicht sofort zu wissen. Man erfährt ein wenig durch Gespräche und Gedanken und auch durch andere Figuren. Aber es war für mich auch nicht so wichtig, denn das ganze war trotzdem sehr gut dargestellt und Anna war nun auch nicht so depressiv oder mitleidig, dass man sie nicht mögen konnte. Gerade das machte sie doch sehr sympathisch. Und ich fand es bewundernswert, dass sie trotzdem oder gerade deshalb beim Fall des toten Priesters mitgeholfen hat. Das war ganz sicher nicht leicht für sie. Der Schreibstil ist absolut getroffen für einen Krimi und fand kann allem sehr gut folgen und hat keine Probleme, der Handlung oder den Gedanken und Worten zu folgen. Das Wienerische war für mich anfangs ein klein wenig schwierig zu lesen, da ich es öfter gehört habe, aber selten gelesen. Aber da findet man sich sehr schnell rein und ich mochte es dann auch sehr gerne. Der Fall selbst war sehr spannend dargestellt. Und ich fand es auch gut, dass hier von fast jeder Figur nach und nach eine andere Seite aufgezeigt wurde, die fast jeden somit in Verdacht geraten ließ. Oder die wenigstens gezeigt hat, dass Menschen nicht immer einfach gut sind, sondern halt ihre ganz eigenen Seiten haben. Und ich hatte meinen Spaß daran, nach und nach das Rätsel durch immer weitere Informationen zu lösen. Das Ende kam dann fast ein wenig schnell und vielleicht wirkt es auch ein wenig unbefriedigend, aber denn noch realistisch wie ich finde. Ich habe bisher das erste Buch nicht gelesen, aber werde das sicher noch nachholen und bin allerdings schon eher gespannt auf das nächste, das hoffentlich kommen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Macht des Teufels
von einer Kundin/einem Kunden am 16.07.2016

Die Archäologin Anna Grass findet bei Ausgrabungsarbeiten die Leiche eines Priesters.Er wurde in einem Grab auf besondere Weise drapiert .Als kurz darauf ein weiterer Geistlicher tot aufgefunden wird , sieht sie gleich einen Zusammenhang, die Polizei teilt ihre Vermutungen zunächst nicht. Die Ermittlungen stagnieren zunächst , es ergeben sich... Die Archäologin Anna Grass findet bei Ausgrabungsarbeiten die Leiche eines Priesters.Er wurde in einem Grab auf besondere Weise drapiert .Als kurz darauf ein weiterer Geistlicher tot aufgefunden wird , sieht sie gleich einen Zusammenhang, die Polizei teilt ihre Vermutungen zunächst nicht. Die Ermittlungen stagnieren zunächst , es ergeben sich jedoch Spuren , die weit in die Vergangenheit reichen.Die Figur " Teufel im Glas" spielt dabei eine zentrale Rolle.Es kommen immer mehr Geschehnisse ans Licht , die von mehreren Familien bewusst unter den Teppich gekehrt wurden.Das Ende wartet dann mit unerwarteten Wendungen und viel Dramatik auf. Auch wenn der Einstieg in die Geschichte schwierig war , gestaltete sie dann sehr spannend. Es gab einige Begriffe, die mir völlig fremd waren,(sekkieren, kalmieren) hier hätte ich mir Fußnoten gewünscht.Auch wäre ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Der Teufel im Glas
von nellsche am 16.07.2016

Inhalt/Klappentext: Wien. In der Michaelergruft wird die Leiche eines Priesters gefunden. Erschlagen und auf dem Boden festgenagelt. Gibt es eine Verbindung zu dem Geistlichen, dessen Leiche die Archäologin Anna Grass kurz zuvor in einem mittelalterlichen Grab entdeckt hat? Major Paul Kandler glaubt nicht daran, doch Annas Bauchgefühl sagt ihr, dass... Inhalt/Klappentext: Wien. In der Michaelergruft wird die Leiche eines Priesters gefunden. Erschlagen und auf dem Boden festgenagelt. Gibt es eine Verbindung zu dem Geistlichen, dessen Leiche die Archäologin Anna Grass kurz zuvor in einem mittelalterlichen Grab entdeckt hat? Major Paul Kandler glaubt nicht daran, doch Annas Bauchgefühl sagt ihr, dass Professor Kolma, ein prominenter Wiener Psychiater, etwas mit den Morden zu tun hat. Couragiert folgt sie ihrer Ahnung und kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur … Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von der Autorin Natalie Mesensky um die Archäologin Anna Grass. Da ich das Vorgängerbuch nicht kannte, fiel mir der Einstieg recht schwer. Mir fehlte das Hintergrundwissen um Anna und ihre Vergangenheit. Auch fiel es mir am Anfang schwer, die Personen in Einklang zu bringen. Hier hätte mir sicherlich eine kleine Erläuterung oder ein Glossar sehr geholfen. Der Schreibstil war grundsätzlich gut, manchmal aber etwas verwirrend. Und einige Begriffe kannte ich nicht, wodurch mein Lesefluss etwas gestört wurde. Anna fand ich sehr sympathisch. Sie wurde sehr normal beschrieben und ich konnte sie mir gut vorstellen. Das Buch hatte auch eine gute Portion Humor, so dass ich einige Male schmunzeln musste. Sehr interessant fand ich die Hintergründe, die das Buch vermittelt, wie z.B. die Bedeutung von früheren Bestattungen und den dazugehörigen Glauben. Das Ende ist schlüssig und lässt für mich keine Fragen offen. Ich vergebe vier Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Der Teufel im Glas

Der Teufel im Glas

von Natalie Mesensky

(6)
Buch
9,99
+
=
Kostümball

Kostümball

von Hermann Bauer

Buch
10,99
+
=

für

20,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen