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Der Tote vom Zentralfriedhof

Ein Wien-Krimi. Originalausgabe

(4)
Nun, da ihre Kolumne über Aberglauben ein voller Erfolg ist, will die junge Journalistin Sarah Pauli eine neue Serie über das mystische Wien starten. Spannende Informationen dazu erhofft sie sich von der Fremdenführerin Erika, die Führungen zu den geheimnisvollen Orten der Stadt veranstaltet. Doch kurz vor ihrem Treffen verschwindet Erika spurlos. Sarah macht sich auf die Suche nach ihr und stößt auf einen aufsehenerregenden Fall: Vor Kurzem wurde der Sarg eines verstorbenen Millionärs vom Wiener Zentralfriedhof gestohlen - ein Ort, an dem noch so manches dunkle Geheimnis begraben liegt ...


Rezension
"Besondere Qualität zeigen Maxians Krimis durch ihre ausgeklügelte Konstruktion." buchkritik.at
Portrait
Die gebürtige Münchnerin Beate Maxian verbrachte ihre Jugend in Bayern und im arabischen Raum, bevor sie sich in Österreich niederließ und sich verschiedenen Projekten im Film-, Medien- und Event-Bereich widmete. Neben der Kinderliteratur gilt die Leidenschaft der zweifachen Mutter dem Kriminalroman und sie hat bereits erfolgreich mehrere in Österreich angesiedelte Krimis veröffentlicht. Beate Maxian war Jury-Mitglied beim Friedrich-Glauser-Preis 2008 und ist nun Organisatorin der Glauser-Jury in der Sparte Roman. Des Weiteren ist sie Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 17.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48069-2
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 185/125/30 mm
Gewicht 333
Verkaufsrang 31.431
Buch (Taschenbuch)
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"Der Tote Vom Zentralfriedhof"
von leseratz aus Stralsund am 22.08.2014

Nun ist er da, der vierte Band um die „Hexe vom Dienst“ beim Wiener Boten – Sarah Pauli ermittelt wieder. Eigentlich ist sie Journalistin und schreibt eine Kolumne über Aberglauben, doch wieder wird sie in einen Kriminalfall hineingezogen, wobei nicht klar ist, wo das Zeihen aufhört und das sich... Nun ist er da, der vierte Band um die „Hexe vom Dienst“ beim Wiener Boten – Sarah Pauli ermittelt wieder. Eigentlich ist sie Journalistin und schreibt eine Kolumne über Aberglauben, doch wieder wird sie in einen Kriminalfall hineingezogen, wobei nicht klar ist, wo das Zeihen aufhört und das sich freiwillig Hineinstürzen beginnt. Sarah hat eine Verabredung mit einer Fremdenführerin, die mit ihr über Zeichen sprechen will, die ihr bei der Zusammenstellung einer Tour über das mystische Wien aufgefallen sind. Doch zu diesem Termin kommt es nicht, denn Erika, so heißt die Fremdenführerin, verschwindet spurlos. Sarah beginnt zu ermitteln und trifft auf die Nachbarin und später den Ehemann der Vermissten. Und hier war mein erster Stolperstein, der Ehemann offenbart sich einer völlig Fremden, die nur einen Geschäftstermin mit seiner Frau hatte, ist das logisch?! Nun für mich nicht wirklich, aber wenn es der Geschichte dient – und das tut es, denn dadurch erhält Sarah Einblicke in die Familienverhältnisse, die Arbeitspapiere der Fremdenführerin und Verbindung zum zweiten Fall des Buches – nämlich dem Raub eines Sarges aus einer Gruft des Zentralfriedhofs. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, denn auch wenn mir gelegentlich die Logik abhanden kommt, es ist ein unterhaltsames, leicht zu lesendes Buch, das Spaß macht! Wie schon im vorherigen Band hatte ich viel Freude an der Entdeckung Wiens und an den österreichischen Eigenheiten bzw. den gelegentlichen Vorbehalten gegenüber den deutschen Nachbarn. Wichtig auch, dass jeder Band für sich allein gut zu lesen ist. Einen Wermutstropfen gibt es am Ende aber doch, denn auf den letzten Seiten taucht eine eingemauerte Leiche auf, eine Person, die im gesamten Buch keine Rolle gespielt hat… hat sich mir leider nicht erschlossen. Fazit: Ehrlich gesagt mochte ich den 3. Band „Tod hinter dem Stephansdom“ lieber, aber es ist ein interessantes Buch mit viel Lokalkolorit und einer Hauptfigur, die nicht ständig von privaten Schicksalsschlägen an den Rand des Wahnsinns getrieben wird.

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Na, endlich
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2014

Na, endlich, es wurde ja auch Zeit, dass des Wieners liebster Platz auch in einem Krimi gewürdigt wird. Das Lesevergnügen steigert sich wesentlich, wenn Sie nach Beendigung eines Artikels in den unvergleichlichen Ambros-Hit "Am Zentralfriedhof is Lustig" hinein hören. Ansonsten ist die Geschichte der Journalistin Sarah Pauli, welche eine... Na, endlich, es wurde ja auch Zeit, dass des Wieners liebster Platz auch in einem Krimi gewürdigt wird. Das Lesevergnügen steigert sich wesentlich, wenn Sie nach Beendigung eines Artikels in den unvergleichlichen Ambros-Hit "Am Zentralfriedhof is Lustig" hinein hören. Ansonsten ist die Geschichte der Journalistin Sarah Pauli, welche eine Serie über das "mystische Wien" starten soll, handwerklich gut gemacht, und mit so manchem Sargdiebstahl verbunden...

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Aberglaube, Mystik, Geheimzeichen und Symbole
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 22.08.2014

„Sarah! Nix ist passiert. Verstanden? Absolut nix. Belassen Sie’s dabei, und spielen Sie um Himmels willen nicht schon wieder Miss Marple. Das steht Ihnen nicht. Kümmern Sie sich lieber um ihre Hexen und Geister, da sind S‘ besser aufgehoben.“ Chefinspektor Martin Stein hält gar nichts davon, dass die Journalistin Sarah... „Sarah! Nix ist passiert. Verstanden? Absolut nix. Belassen Sie’s dabei, und spielen Sie um Himmels willen nicht schon wieder Miss Marple. Das steht Ihnen nicht. Kümmern Sie sich lieber um ihre Hexen und Geister, da sind S‘ besser aufgehoben.“ Chefinspektor Martin Stein hält gar nichts davon, dass die Journalistin Sarah Pauli wieder mal Polizeiarbeit macht. Diese jedoch ist im Gegensatz zu Stein davon überzeugt, dass die Fremdenführerin Erika Holzmann nicht einfach verreist, sondern Opfer eines Verbrechens geworden ist. Sarah, die regelmäßig im "Wiener Boten" Kolumnen über Mythen und Legenden veröffentlicht, arbeitet gerade an einer Serie mit dem Titel "Mystisches Wien". Erika Holzmann nun bietet zum gleichen Thema Führungen an. Bei einer Verabredung wollen die beiden Frauen sich austauschen, insbesondere eine neue geheimnisvolle Entdeckung Erikas besprechen. Doch unmittelbar vorher verschwindet Erika spurlos. Und dann wird noch vom Wiener Zentralfriedhof der Sarg eines verstorbenen Millionärs gestohlen. Sarah glaubt an einen Zusammenhang und beginnt zu ermitteln… In diesem Krimi haben wir es mit einer recht ungewöhnlichen Ermittlerin zu tun. Zu Sarah Paulis Welt gehören Aberglaube, Mystik, Geheimzeichen und Symbole. Das bedeutet aber nicht, dass sie eine Frau ist, die sich an einem Freitag, dem 13. nicht aus dem Haus wagen würde. Vielmehr geht sie mit offenen Augen durchs Leben, sieht vieles, was andere nicht sehen oder übersehen und bemerkt fasziniert, in welchem Ausmaß Symbole auch heute noch das Leben vieler Menschen prägen. Sie ist eine Expertin auf ihrem Gebiet - und das merkt auch der Leser. Sarah konfrontiert uns mit Begriffen wie "Zahlensymbolik" und "magisches Jupiterquadrat", sie erzählt von altrömischen Göttern und tibetanischem Buddhismus. Ich habe - offen gesagt - herzlich wenig Ahnung von diesen Dingen, finde die Ansatzpunkte aber sehr interessant. Die Krimihandlung selbst ist spannend und schlüssig. Zudem finde ich Schauplätze wie Friedhöfe und Mausoleen sehr reizvoll, bringen sie doch einen leichten Gruselfaktor in die Geschichte. Neben Sarah gibt es noch ein paar andere interessante Charaktere. Chefinspektor Martin Stein meckert die meiste Zeit, trotzdem mochte ich ihn. Interessant auch der Killer: Er ist perfekt in seinem "Job", kaltblütig und nüchtern. Und gleichzeitig (oder besser trotzdem) sagenhaft abergläubisch. Der Effekt daraus war, dass ich mich manchmal über den Killer amüsieren konnte. Hat man auch nicht in jedem Krimi. :) Das war der 4. Fall für Sarah Pauli. Es ist für das Verständnis dieses Buches nicht notwendig, die Vorgänger zu kennen. Reihenfolge: Tödliches Rendezvous Die Tote vom Naschmarkt Tod hinter dem Stephansdom Der Tote vom Zentralfriedhof Fazit: Ein interessanter Mix aus Krimi und Mystery. Sehr unterhaltsam!

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spannender Krimi in Wien
von simi159 am 20.08.2014

Inhalt: Sarah Pauli, Journalistin, des Wiener Boten schreibt in ihrer Kolumne immer wieder über Mystik und Aberglauben, was bei den Lesern sehr gut ankommt. So plant sie eine Serie über das Mystische Wien und möchte zu diesem Zweck Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzman bekommen. Diese bietet mystische Stadtführungen an... Inhalt: Sarah Pauli, Journalistin, des Wiener Boten schreibt in ihrer Kolumne immer wieder über Mystik und Aberglauben, was bei den Lesern sehr gut ankommt. So plant sie eine Serie über das Mystische Wien und möchte zu diesem Zweck Informationen von der Fremdenführerin Erika Holzman bekommen. Diese bietet mystische Stadtführungen an und verabredet sich mit Sarah, da sie ihr etwas auf dem Zentralfriedhof zeigen möchte.. Doch zu dem Treffen kommt es nicht, denn Erika verschwindet. Besser gesagt, sie wird, laut Nachbarin; von zwei Polizisten abgeholt, weil angeblich ihrem Mann etwas passiert ist. Sarah macht sich auf die Suche nach Frau Holzmann, da weder die richtige Polizei bei ihr war, noch ihrem Mann etwas zugestoßen ist. Was ist mit Erika Holzmann geschehen? Was hat der Zentralfriedhof damit zu tun? Und was der verschwundene Sarg aus dem Mausoleum? Stück für Stück legt Sarah ein altes, dunkles Geheimnis frei. Fazit: „Der Tote vom Zentralfriedhof“ ist schöne, klassische Krimikost. Wobei hier nicht die Polizei ermittelt, sondern Sarah Pauli, die Journalistin. Die dem Leser während der Lektüre so manches über mystische und okkulte Dinge, die nicht nur Wien betreffen, beibringt. Es macht Spaß ihr bei der Lösung um Erika Holzmann und den verschwundenen Sarg zu folgen, auch wenn es mir manchmal etwas zu langatmig war. Die Figuren sind realistisch, die Tat und das Motiv nachvollziehbar. Einzig die falschen Fährten hätten was mehr sein können. Dennoch ist es toll das alles in Wien und um den Zentralfriedhof geschehen zu lassen. Bei meinem nächsten Wien besuch, werde ich mir den Zentralfriedhof mal anschauen. Und das war bestimmt nicht mein letzter Fall mit Sarah Pauli sein. „Der Tote vom Zentralfriedhof“ bekommt von mir 4 STERNE.

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