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Der Unsichtbare

(1)
Die amerikanische SciFi-Serie "The Invisible Man" (Der Unsichtbare) zählte gegen Ende der 1970er Jahre zu den gefragtesten und erfolgreichsten Fernsehproduktionen dieses Genres. Basierend nach dem Bestseller von H.G. Wells wurde "The Invisible Man" mit dem großen Hollywoodstar David McCallum, der die Titelrolle übernahm, in Szene gesetzt.
RezensionBild
Bei einer TV-Serie aus den 1970ern würde man naturgemäß kein überragendes Bild erwarten, umso erstaunter ist man bei diesem Ergebnis. Das Bild - im Originalformat von 1,33:1 - ist wirklich gut geworden. Die Schärfe ist recht gut ausgefallen, wenngleich sicher nicht perfekt. Dennoch werden viele Details geboten. Der Kontrast ist ausgewogen, der Schwarzwert ordentlich, die Farben sind kräftig. Es gibt ein leichtes Bildrauschen, welches das Filmkorn angemessen wiedergibt und auch nicht übermäßig stört. Es gibt vereinzelt analoge Defekte wie Dropouts, aber auch die sind verschmerzbar und fallen kaum auf. Die Kompression arbeitet unauffällig.
RezensionTon
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Es gibt keinerlei Untertitel.
Beide Stereospuren sind gut verständlich und kommen weitgehend ohne Unsauberkeiten daher. Es gibt ein leichtes Hintergrundrauschen, welches in ruhigen Stellen deutlicher zu Tage tritt. Die deutsche Synchro ist ein wenig lauter als die englische OF, klingt aber auch typisch steriler.
RezensionBonus
Als Extra gibt es die Pilotfolge: \"Experiment mit Folgen\" (ca. 69 min) in voller Länge, da diese für das deutsche TV gekürzt wurde. Die Folge liegt in Deutsch und Englisch vor, für die wiedereingefügten Stellen gibt es optionale deutsche Untertitel, da diese in der OF abgespielt werden, weil es nie eine Synchro dafür gab. Dazu gibt es ein kleines achtseitiges Booklet mit einigen Infos zur Serie und einem Episodenguide.
Zitat
THE INVISIBLE MAN (USA, 1975) ist eine kurzlebige TV-Serie, die lose auf dem Roman von H.G. Wells basiert: Dr. Daniel Westin (David McCallum, The Man From U.N.C.L.E., NCIS) hat geschafft, Objekte und Tiere unsichtbar zu machen. Natürlich will die Regierung die Erfindung für militärische Zwecke verwenden, also zerstört er alles, macht sich selbst unsichtbar und flieht. Doch der Umkehrprozess scheitert und Westin bleibt unsichtbar. Ein befreundeter Arzt stellt eine Maske und Handschuhe für ihn her, damit er seinen Zustand nach außen verbergen kann. Eingeweiht ist nur seine Frau Kate (Melinda O. Fee), ebenfalls Wissenschaftlerin, die ihm auf der Suche nach einem Heilmittel hilft.

Soweit der Pilotfilm, der eigentlich 69 Minuten lang war, aber in Deutschland auf ca. 45 Minuten gekürzt wurde. Nach der Ausstrahlung des Piloten wurde das Konzept der Serie geändert. Der Schauspieler, der den Chef von Westin darstellte (Jackie Cooper), wurde ausgetauscht (gegen Craig Stevens). Der Chef war fortan auch nicht mehr so unsympathisch, und Westin war nicht länger auf der Flucht vor der Regierung und der bösen Firma, für die er einst arbeitete, sondern arbeitet nun mit bzw. für sie. Als Gegenleistung für die Finanzierung seiner Forschung nach einem Gegenmittel, nimmt er geheime Aufträge an und löst komplizierte Fälle. Im Duett mit seiner Frau agiert er nun also als Geheimagent.
War die Figur im Pilotfilm noch ein eher tragischer Charakter, ähnlich wie im Roman von Wells, wurde sie in der Serie deutlich humorvoller, mit so manchem witzigen Spruch, angelegt. Für eine ganze Serie war der Charakter für die damalige Zeit augenscheinlich zu ernsthaft. Stattdessen gab es vermehrt Gags, die mit der Unsichtbarkeit spielten.
Jede Folge ist für sich abgeschlossen und hat keinen übergreifenden Erzählbogen. Angesichts schwacher Quoten war der Serie aber schon bald, nach nur dreizehn Folgen, ein Ende beschert. Somit konnte man aber auch keine Auflösung mehr präsentieren, weshalb die Story nicht zu Ende erzählt und die Unsichtbarkeit nicht überwunden wurde.
Die Spezialeffekte, zumeist Bluescreen-Effekte, waren sicher für die damalige Zeit verblüffend und herausragend. Aus heutiger Sicht sind sie aber sichtlich veraltet und offensichtlich als solche erkennbar. Manchmal benutzte man aber auch nur einen Faden, der Dinge durch die Lüfte schweben ließ, den man allerdings oft auch als solchen erkennen kann.
Die Serie ist recht simpel gestrickt. Die Agententätigkeit wird naiv, manchmal sogar als albern dargestellt. So kann man die Serie heute unter dem Nostalgie-Aspekt betrachten, als Kuriosum. Aber wirklich gut ist sie nicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 2
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 23.04.2013
Regisseur Alan J. Levi
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Keine Untertitel)
EAN 7613059402942
Genre Science Fiction/TV-Serie
Studio Ascot Elite Home Entertainment
Spieldauer 683 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Dolby Digital 2.0 (Deutsch, Englisch)
Verkaufsrang 1.634
Film (Blu-ray)
13,99
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Die sichtbaren Abenteuer des "Unsichtbaren"
von einer Kundin/einem Kunden aus Merseburg am 11.01.2014

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich als Jugendlicher im Sommer 1978 diese Serie zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen gesehen habe. Damals wartete ich Dienstags um 18:00 Uhr besonders gespannt auf den Beginn des damaligen Regionalprogramms vom Norddeutschen Rundfunk und Radio Bremen, sollte doch niemand anderes... Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich als Jugendlicher im Sommer 1978 diese Serie zum ersten Mal im Deutschen Fernsehen gesehen habe. Damals wartete ich Dienstags um 18:00 Uhr besonders gespannt auf den Beginn des damaligen Regionalprogramms vom Norddeutschen Rundfunk und Radio Bremen, sollte doch niemand anderes als der „Unsichtbare“ Dr. Westin, endlich wieder seinen großen Auftritt in einer neuen Folge der gleichnamigen Serie haben. Die Serie entstand 1975 nach einer Buchvorlage von Science Fiction Autor Herbert George Wells, der wohl den allermeisten Fans des Genres unter dem bekannten Kürzel H. G. Wells ein Begriff sein dürfte. Bis dahin war der Stoff (zumindest soweit ich informiert bin), nur ein einziges Mal zu einer 25teiligen gleichnamigen Serie mit dem Hauptdarsteller Johnny Scripps verarbeitet worden. Das war 1958. In dieser Serie von 1975 spielte nun David McCallum die Hauptrolle des Wissenschaftlers Dr. Daniel Westin. David McCallum dürfte darüber hinaus sicher vielen noch in seiner Rolle als schottischer Rebell Alan Breck, in dem 1978 entstandenen, legendären Advents-Vierteiler „Die Abenteuer des David Balfour“ in bester Erinnerung sein. Heutzutage werden ihn möglicherweise einige auch als Gerichtsmediziner und Pathologe Dr. Donald „Ducky“ Mallard aus der Serie „Navy CIS“ kennen. Mit dieser Veröffentlichung liegen die sichtbaren Abenteuer des „Unsichtbaren“ nun auch für alle seine deutschsprachigen vor. Der Pilotfilm trägt den Titel „Experiment mit Folgen“. Es gibt da aber feine Unterschiede zwischen diesem Pilotfilm und der Serie. Im Piloten wird Westin noch als tragische Figur und Opfer seines Ehrgeizes (ähnlich dem Roman von H. G. Wells) dargestellt. Weil man das allein für eine Serie aber als zu schwerfällig ansah, wurde Westins Seriencharakter dagegen mit mehr Humor und vor allem Unsichtbarkeit-bezogenen Gags und Szenarien angelegt. In der Serie können Daniel und seine Frau Kate schließlich auch weiter experimentieren, um die Unsichtbarkeit wieder rückgängig zu machen. Nebenbei führen sie als eine Art Geheimagenten unter dem Decknamen „Klae-Resource“ im Auftrag von Walter Carlson, der inzwischen über Daniels anhaltende Unsichtbarkeit informiert ist, geheime Missionen durch, bei denen Daniel seine Unsichtbarkeit äußerst hilfreich anwenden kann. Gesamturteil: Für mich ist und bleibt „Der Unsichtbare“ nicht zuletzt auch deshalb so sehenswert und interessant, weil er aus einer Zeit stammt, als Computergestütze Special-Effects noch völlig unbekannt waren. Diese Serie kann mit ihrem liebenswert nostalgischen, aber trotzdem nie angestaubten Charme, auf das allerbeste unterhalten. Und auf Grund der Einfachheit der verwendeten filmischen Tricks, versteht sie es bestimmt auch heute noch hervorragend, beileibe nicht nur ihre eingefleischten Fans wie mich, sondern eventuell auch ganz neue Zuschauer, genau wie bei ihrer Erstausstrahlung vor 35 Jahren zu faszinieren. Diese Veröffentlichung wird diesem Serienklassiker, genau in jener Form und Qualität gerecht, die dieser schon lange verdient hat. Fazit: „Der Unsichtbare“ ist eine immer wieder aufs neue unterhaltsame Serie, die zweifellos dem Flair der "guten alten Zeit" vergangener Tage des Pantoffelkinos der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entspricht. Und genau deshalb sollte sie auch in keiner gut sortierten DVD-Sammlung eines jeden TV-Nostalgikers fehlen. Absolute Kaufempfehlung!

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