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Der Werwolf von Münster

Historischer Kriminalroman

(7)
1874: Das katholische, vom Kulturkampf zerrissene Münster wird Schauplatz bestialischer Morde. Die preußische Geheimpolizei wittert ihre Chance, den seit Langem verhassten Bischof Brinkmann loszuwerden, da die Verbrechen einen religiösen Hintergrund haben. Der in Münster geborene Geheimpolizist Heinrich Maler wird in seine Heimatstadt zurückgeschickt, um Beweise für eine Beteiligung Brinkmanns „zu finden“. Die Spuren führen zu einer spiritistischen Gesellschaft. Während die preußische Regierung sich einen erbitterten Kampf mit der Kirche liefert, gerät Maler schließlich selbst ins Visier des Serienmörders.
Portrait
Maria Rhein arbeitete als Diplom-Designerin in diversen Werbeagenturen und ist seit der Geburt ihrer Kinder als Musik- und Kunstdozentin freiberuflich tätig. Regional machte sie sich einen Namen als Sängerin und Entertainerin. Unter anderem auch mit
Dieter Beckmann, der seine ersten Gedichte und Kurzgeschichten mit 17 Jahren verfasste. Als Musiker veröffentlichte er mehrere Alben. 2005 gewann er mit der Kurzgeschichte "Das Haus des Tagelöhners" den 2. Platz des Allianzliteraturwettbewerbes. 2009 erschien sein erster historischer Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 05.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783839242780
Verlag Gmeiner Verlag
eBook
9,99
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Der Werwolf von Münster
von leseratte1310 am 09.07.2016

Heinrich Maler bekommt von der Geheimpolizei den Auftrag als Kommissar nach Münster zu gehen. Der Posten als Kommissar ist allerdings ein Vorwand, den seine wirkliche Aufgabe ist es, den Bischof Brinkmann, einen Freund seines Vaters, auszuspionieren. Doch in Münster ist ein Mörder unterwegs. Man redet darüber, dass ein Werwolf... Heinrich Maler bekommt von der Geheimpolizei den Auftrag als Kommissar nach Münster zu gehen. Der Posten als Kommissar ist allerdings ein Vorwand, den seine wirkliche Aufgabe ist es, den Bischof Brinkmann, einen Freund seines Vaters, auszuspionieren. Doch in Münster ist ein Mörder unterwegs. Man redet darüber, dass ein Werwolf das Mädchen getötet hat. Einige Zeit vorher kam schon die Hebamme Anna gerade noch so mit dem Leben davon. Bei seinen Ermittlungen trifft Maler die schöne Witwe Katharina, die in seltsamen Kreisen unterwegs ist. Maler verliebt sich Hals über Kopf in sie. Der historische Krimi lässt sich sehr flüssig lesen. Er spielt in einer interessanten Zeit. Bismarck hat etwas gegen die Macht der katholischen Kirche und daher will man in Berlin dem Bischof von Münster gerne etwas in die Schuhe schieben. Aber Heinrich Maler ist mehr mit dem Kriminalfall beschäftigt als mit der Observierung des Bischofs, den er sehr sympathisch findet. Maler ist in impulsiver Mensch, der sich bei seinen Vorgesetzten dadurch unbeliebt gemacht hat. Aber er ist auch sympathisch. Katharina ist eine selbstbewusste Frau, die Interesse am Spiritismus hat. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich sehr schnell und die Sexszenen hätten nicht unbedingt sein müssen. Unterstützung findet Maler bei dem Kutscher Jolmes, der pfiffig und sympathisch ist, aber etwas blass blieb. Weil er hinkt, hat er keine Chance im Polizeidienst. Recht schnell weiß man als Leser, wohin die Geschichte führen wird, denn auch die Gedankengänge des Täters werden zwischendurch immer wieder mitgeteilt. Das Ende kommt mir dann ein wenig abrupt. Ein unterhaltsamer historischer Krimi.

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Das Grauen geht um
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 21.07.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Ein packendes Buch, sehr schöner Schreibstil und viele interessante Informationen über Münster und die damalige Zeit. Man kann sich gut in die Lage der Menschen damals hineinversetzen und leidet teilweise mit ihnen. Die spannende und nicht alltägliche Geschichte ist echt lesenswert und zu empfehlen.

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Rezension zu "Der Werwolf von Münster"
von Zsadista am 27.06.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Münster im Jahre 1874. Das königliche Preußen steht gegen die katholische Kirche. Die Spannungen sind förmlich zu greifen. Und gerade da passieren bestialische Morde in Münster. Die Menschen sehen wie abgeschlachtet aus. Nur mit Glück überlebt die Hebamme Anna entkommt dem Monster schwer verletzt. Maler, ein Agent der preußischen... Münster im Jahre 1874. Das königliche Preußen steht gegen die katholische Kirche. Die Spannungen sind förmlich zu greifen. Und gerade da passieren bestialische Morde in Münster. Die Menschen sehen wie abgeschlachtet aus. Nur mit Glück überlebt die Hebamme Anna entkommt dem Monster schwer verletzt. Maler, ein Agent der preußischen Geheimpolizei wird nach Münster versetzt. Er soll gegen den Bischof Brinkmann ermitteln. Ihm wird vorgeworfen Intrigen zu spinnen. Maler denkt zuerst, dies wäre ein recht einfacher Job, da der Bischof ein Verwandter von ihm ist und er überzeugt ist, dass dieser in keiner Intrige verstrickt ist. Doch dann muss Maler in den Morden ermitteln. Und da ist auch noch diese hinreißende jung Witwe Katharina. Ist der Mörder wirklich ein Werwolf? Maler muss sich beeilen, sonst gibt es noch mehr Leichen zu beklagen. „Der Werwolf von Münster“ ist ein historischer Krimi aus der Feder von M. Rhein und D. Beckmann. Die Autoren schafften es, die Welt von damals sehr gut in den Roman unter zu bringen. Die Verhältnisse von Königshaus zu der Kirche sind sehr gut dargestellt. Man merkt förmlich die Spannungen die damals herrschten. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Ich wurde in die Geschichte richtig hinein gezogen. Von der ersten Seite an, ist die Story spannend und mitreißend. Als historischer Krimi ist das Buch wirklich gelungen. Die Figuren sind passend und gut ausgearbeitet. Sympathisch, mysteriös, irre, liebenswert, es ist alles vertreten. Was mir nicht so zusagte, war die Liebesgeschichte im Roman. Ich weiß, es ist Mode überall eine Liebesgeschichte mit einzuweben, mir ist das allerdings mittlerweile eher lästig, als wünschenswert. Egal wie, egal wo, es muss Liebe mit drin sein. Ich wünsche mir mehr Bücher, in denen der Schwerpunkt auf anderen Tatsachen liegen würde. Da mir der komplette Roman sehr gut gefallen hat, ich von dem Hintergrund begeistert war, und auch so nichts auszusetzen habe, werde dann über die Liebe hinweg sehen und volle Sternezahl vergeben. „Der Werwolf von Münster“ kann ich jedem empfehlen, der gerne historische Krimis genießt.

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"Der Werwolf von Münster" ein fesselnder Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 10.06.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Ein packender Krimi, der im Jahr 1874 in Münster spielt, in der Zeit als Otto von Bismarck mit der katholischen Kirche in Konflikt geriet. Im Vordergrund steht Heinrich Maler, der als ermittelnder Kommissar nach Münster geschickt wird, in Wirklichkeit aber Bischof Brinkmann ausspionieren soll im Namen der preußischen Regierung. Bald kommt... Ein packender Krimi, der im Jahr 1874 in Münster spielt, in der Zeit als Otto von Bismarck mit der katholischen Kirche in Konflikt geriet. Im Vordergrund steht Heinrich Maler, der als ermittelnder Kommissar nach Münster geschickt wird, in Wirklichkeit aber Bischof Brinkmann ausspionieren soll im Namen der preußischen Regierung. Bald kommt es zu einer rätselhaften Mordserie mit religiösem Hintergrund. Während ein großer Teil der Münsteraner Bevölkerung glaubt ein Werwolf sei dafür verantwortlich, sucht Kommissar Maler den Täter im realen Leben. Tatkräftig unterstützt von seinem Kutscher Jolmes und Katharina, ein jungen Witwe in die Heinrich sich verliebt. Alle Protagonisten sind lebensecht und interessant ausgearbeitet und die meisten wachsen einen schnell ans Herz. Die Schreibweise ist flüssig und sehr gut zu lesen. Die historische Hintergründe sind detailliert und angenehm in in der Geschichte verarbeitet. Beide Autoren verstehen es den Leser so mit zu reißen, dass man das Buch nicht wieder aus der Hand legen möchte. Fazit: Ein packender Krimi mit Sucht potential!

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Spannend und mitreißend
von einer Kundin/einem Kunden aus Emsdetten am 09.05.2014
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sehr fesselnde Geschichte mit tollen Charakteren. Ich bin begeistert. Obwohl ich zugeben muss kein großer Fan und Kenner von Geschichte zu sein, konnte ich mühelos den Erzählungen folgen. Der Schreibstil und die spannende Geschichte rund um Kommisar Maler und seinem Assistenten Jolmes haben mir die letzten Tage versüßt. Ich hoffe auf... Sehr fesselnde Geschichte mit tollen Charakteren. Ich bin begeistert. Obwohl ich zugeben muss kein großer Fan und Kenner von Geschichte zu sein, konnte ich mühelos den Erzählungen folgen. Der Schreibstil und die spannende Geschichte rund um Kommisar Maler und seinem Assistenten Jolmes haben mir die letzten Tage versüßt. Ich hoffe auf Fortsetzungen...

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Morde, Spiritisten und die Preußische Geheimpolizei
von Gertie Gold aus Wien am 13.08.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Historischer Hintergrund: Deutschland unter Bismarck im Jahr 1874. Im westfälischen Münster findet ein Glaubenskampf ähnlich wie im Dreißigjährigen Krieg statt: Protestanten gegen Katholiken, Konservative gegen Sozialisten, Bürgertum gegen Arbeiter, Adel gegen Bürger usw.. Die Risse gehen durch die Familien. Die preußische Geheimpolizei geht gegen Andersdenkende und unliebsame Bürger rigoros vor. Zum... Historischer Hintergrund: Deutschland unter Bismarck im Jahr 1874. Im westfälischen Münster findet ein Glaubenskampf ähnlich wie im Dreißigjährigen Krieg statt: Protestanten gegen Katholiken, Konservative gegen Sozialisten, Bürgertum gegen Arbeiter, Adel gegen Bürger usw.. Die Risse gehen durch die Familien. Die preußische Geheimpolizei geht gegen Andersdenkende und unliebsame Bürger rigoros vor. Zum Buch: In Münster geschehen unheimliche Verbrechen. Zuerst wird die Hebamme überfallen und beinahe getötet, dann eine Tagelöhnerin und ein Liebespaar übel zugerichtet und tot aufgefunden. Die verängstigte Bevölkerung vermutet einen Werwolf als Täter. Da bei allen Opfern eine Seite aus der Bibel gefunden wird, vermutet die Polizei religiöse Motive. Man schießt sich auf Pfarrer Nordmann ein und will damit gleichzeitig, den loyal zu Rom stehenden, katholischen Bischof Brinkmann loswerden. Polizist Heinrich Maler, in Münster geboren und nach Gelsenkirchen strafversetzt, wird mit der Aufklärung der Morde betraut. Maler soll Brinkmann bespitzeln und ans Messer liefern. Bei seinen Ermittlungen begegnet Maler einem spiritistischen Zirkel, einer Adelsfamilie, einer neuen Liebe und gerät letztlich selbst in das Visier des Serienkillers. Spannung/Erzählstil/Charaktere: Die Handlung ist spannend. Das historische Umfeld, die eiserne Hand des Kanzlers und seiner Geheimpolizei, das Spitzelwesen sowie die Ermittlungsmethoden sind akribisch recherchiert und penibel dargestellt. Der eine oder andere Seitenhieb auf die damalige politische Situation darf auch nicht fehlen und rundet den Krimi richtig ab. Es werden Spuren gelegt, als falsch oder unbrauchbar erkannt, neue Fährten aufgenommen und wieder verworfen. Doch Heinrich Maler kommt dem tatsächlichen Täter auf die Schliche. Die Charaktere, allen voran Heinrich Maler, Katharina und sein Kutscher Jolmes sind lebensecht gezeichnet. Doch auch die „Bösen“ sind eindrucksvoll dargestellt. Fazit: Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen und werde mich nun dem zweiten Krimi mit Heinrich Maler widmen.

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Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt
von PMelittaM aus Köln am 12.06.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

1874: In Münster geht ein Serienmörder um, der sich womöglich in göttlichem Auftrag wähnt, denn bei den Leichen findet die Polizei Bibelseiten. Heinrich Maler, von der Geheimpolizei eigentlich nach Münster entsandt um Bischof Brinkmann im Auge zu behalten, wird der Fall übertragen. Der Roman startet interessant, schon im Prolog... 1874: In Münster geht ein Serienmörder um, der sich womöglich in göttlichem Auftrag wähnt, denn bei den Leichen findet die Polizei Bibelseiten. Heinrich Maler, von der Geheimpolizei eigentlich nach Münster entsandt um Bischof Brinkmann im Auge zu behalten, wird der Fall übertragen. Der Roman startet interessant, schon im Prolog lernt man den Täter kennen, natürlich ohne seine Identität erahnen zu können, er nennt sich – zunächst – Lupus und mordet im Wolfspelz. Immer wieder während des Romans wird man ihm begegnen und an seinen Gedanken teilhaben können. Die Frage, wer sich dahinter verbirgt, bietet die Möglichkeit zum Miträtseln. Gelungen ist die Verknüpfung der Charaktere mit dem (nicht nur) politischen historischen Hintergrund, Bismarcks Streit mit der katholischen Kirche, die ihm zu mächtig ist, findet sich in Heinrichs Auftrag wieder und ist gerade im katholischen Münster von Belang, weiterhin ist der, zur damaligen Zeit sehr moderne, Spiritismus Thema. Mir persönlich kamen diese Dinge dennoch etwas zu kurz, ich hätte mir, zumindest im Nachwort, eine kritischere Auseinandersetzung damit gewünscht. Vielleicht wäre ein Roman nur mit dieser Thematik, ohne den Kriminalfall, ergiebiger gewesen. So wurde ich aber immerhin dazu angeregt, selbst weiter in die Thematik einzudringen. Der Kriminalfall hat mich letztlich enttäuscht. Zu wenig wird mir ermittelt, zu viel geht es mir um persönliche Belange der Protagonisten, zu denen neben Heinrich Maler auch Katharina Kaufmann gehört, deren Schwester das erste Opfer des Mörders ist und die sich dem Spiritismus sehr verbunden fühlt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die über Freundschaft hinausgeht. Leider haben es die Autoren für nötig befunden, erotische Szenen in den Roman einzufügen, die ich – vor allem derart explizit, in einem historischen Roman nicht nur völlig unpassend finde, die meiner Meinung nach auch recht unglaubwürdig wirken. Die Beziehung entwickelt sich einfach zu schnell. Auch die Auflösung kommt zu plötzlich, ich hatte zwar diese Person bereits verdächtigt, aber auch hier spielt mehr der Zufall als tatsächliche Ermittlung eine Rolle, der Geistesblitz Malers, der zur Überführung führt, erscheint mir ebenfalls unglaubwürdig. Auch hatte ich gehofft, dass hinter der Motivation des Täters mehr stecken würde. Insgesamt ist, glaube ich, zu viel in die Geschichte gepresst, so dass nichts davon letztlich zufriedenstellend ausgearbeitet wird. Der Roman lässt sich zwar zügig lesen, es fehlt ihm aber an Spannung, ich habe kaum einmal unbedingt wissen wollen, wie es weitergeht oder bin gar atemlos durch die Seiten geflogen. Das bereits angesprochene Nachwort ist in meinen Augen wenig ergiebig, weitere Bonusinhalte gibt es nicht. Insgesamt hat mir der Roman während des Lesens immer weniger gefallen. Schien mir zunächst die Thematik und der Fall noch sehr interessant, verliert er im Laufe des Geschehens in meinen Augen immer mehr, zu viel wird angerissen, zu wenig ordentlich ausgearbeitet, die persönlichen Probleme stehen im Vordergrund, der Kriminalfall entwickelt sich wenig spannend und zunehmend uninteressant, die Auflösung enttäuscht. Der historische Hintergrund allerdings ist interessant und hat dazu beigetragen, mein Wissen zu erweitern. Ein zweiter Roman mit Heinrich Maler ist angekündigt, ich werde ihn allerdings nicht lesen. Von mir erhält der Roman knappe 3 Sterne, empfehlen möchte ich ihn nicht.

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