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Des Kaisers Literaten

Kriegspropaganda 1914-1918

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Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges ließen sich zahlreiche österreichische Autoren – darunter Robert Musil, Hugo von Hofmannsthal, Franz Werfel, Egon Erwin Kisch – im 1914 gegründeten Kriegspressequartier gerne zum „Dienst mit der Feder“ verpflichten. Auch im Kriegsarchiv stellten Literaten wie Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Felix Salten und Franz Karl Ginzkey ihre Schreibkunst der zu Ende gehenden k. u. k. Monarchie zur Verfügung.
Die Germanistin Elisabeth Buxbaum legt zu diesem noch wenig erforschten Gebiet die Ergebnisse ihrer mehrjährigen Recherchen vor. Sie gewährt Einblicke in die Arbeit und das Leben dieser Schriftsteller „an der Front“, deren Aufgabe es war, die Begeisterung für den Krieg anzufachen und über die Jahre zu erhalten. Dafür verfassten des Kaisers Literaten Texte zu Kriegsliedern, Kriegslyrik und Novellen, sie meldeten in blendenden Reportagen von großen Erfolgen an den Kriegsschauplätzen, an denen die Soldaten jedoch scharenweise zu Tode kamen.
Portrait
Elisabeth Buxbaum,
geboren 1947 in Wien; Studium der Geschichte und Germanistik, Dr. phil.; Arbeiten zur österreichischen Literatur wie Joseph Schreyvogel oder Adalbert Stifter. In der Edition Steinbauer bereits erschienen: "Veronika, der Lenz ist da. Walter Jurmann – Ein Musiker zwischen den Welten und Zeiten.“ und "Transit Shanghai - Ein Leben im Exil".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Kunststoffeinband
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum August 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902494-65-8
Verlag Edition Steinbauer
Maße (L/B/H) 241/172/30 mm
Gewicht 706
Auflage 1
Buch (Kunststoffeinband)
22,50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kriegspressequartier
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2014

Ja, das gab es wirklich. Das Kriegspressequartier. Dort wurde Dienst mit der Feder geleistet. Nicht nur von 08/15 Schreiberlingen, nein, auch ein Hugo von Hofmannsthal, ein Franz Werfel, ein Egon Erwisch Kusch, leisteten ihre Kriegsbeiträge. Nicht zu vergessen Stefan Zweig, Felix Walten, Franz Karl Ginzkey. Mit ihrer Schreibkunst trugen... Ja, das gab es wirklich. Das Kriegspressequartier. Dort wurde Dienst mit der Feder geleistet. Nicht nur von 08/15 Schreiberlingen, nein, auch ein Hugo von Hofmannsthal, ein Franz Werfel, ein Egon Erwisch Kusch, leisteten ihre Kriegsbeiträge. Nicht zu vergessen Stefan Zweig, Felix Walten, Franz Karl Ginzkey. Mit ihrer Schreibkunst trugen auch sie ihr Scherflein zu einer Kriegseuphorie bei, welche schlussendlich zum Untergang führte. Höchst lesenswert, und Dank der Autorin, die nunmehr das Resultat ihrer mehrjährigen Recherchen vorstellt.

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