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Des Teufels Mörder

Roman

Privatdetektiv Everd Edinger

(10)
Mysteriöse Legenden und blutige Realität – entdecken Sie „Des Teufels Mörder“ von Bastian Ludwig jetzt als eBook bei dotbooks.
1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht zum Opfer gefallen? Everd Edinger aus Frankfurt, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht glauben. Das mysteriöse Verschwinden des Mannes muss eine natürliche Ursache haben. Everd macht sich an die Aufklärung des Falls. Zur Seite steht ihm dabei die findige und bezaubernde Ella. Doch bald schon geben eine seltsame Epidemie unter den Dorfbewohnern und eine Sturzflut neue Rätsel auf …
Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Des Teufels Mörder“ von Bastian Ludwig. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 315, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.02.2015
Serie Privatdetektiv Everd Edinger 1
Sprache Deutsch
EAN 9783958240001
Verlag Dotbooks Verlag
eBook
5,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Eine Perle“

Jana Schäfer, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Der Gmeiner Verlag gehört nicht zu den Verlagen, die man gemeinhin von den Bestsellerlisten kennt, doch bietet er immer wieder feine Perlen, vor allem im historischen (Krimi)Genre. So auch dieser Krimi, mit dem Ludwig ein überaus gutes Debüt gelungen ist. Die Geschichte ist stimmig, spannend und nicht allzu blutrünstig. Gerade zu Beginn Der Gmeiner Verlag gehört nicht zu den Verlagen, die man gemeinhin von den Bestsellerlisten kennt, doch bietet er immer wieder feine Perlen, vor allem im historischen (Krimi)Genre. So auch dieser Krimi, mit dem Ludwig ein überaus gutes Debüt gelungen ist. Die Geschichte ist stimmig, spannend und nicht allzu blutrünstig. Gerade zu Beginn brilliert die Hautpfigur Everd mit trockenem Humor, was leider im Laufe der Geschichte etwas nachlässt, wodurch man als Leser aber leicht in die Geschichte reinkommt. So kann ich diesen Krimi rundum empfehlen: er sorgt für gute, kurzweilige Unterhaltung.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
2
5
1
2
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„Des Teufels Mörder“ von Bastian Ludwig
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 20.02.2017

Der gelungene Debütroman von dem deutschen Autor Bastian Ludwig, erschienen im März 2016 im Gemeiner Verlag. Klappentext: 1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht Jakob zum Opfer gefallen? Everd Edinger, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht... Der gelungene Debütroman von dem deutschen Autor Bastian Ludwig, erschienen im März 2016 im Gemeiner Verlag. Klappentext: 1863: In dem kleinen Rhöndorf Solkers treibt der Legende nach ein Riesenwolf sein Unwesen. Ist ihm jetzt auch der Bürgermeisterknecht Jakob zum Opfer gefallen? Everd Edinger, seines Zeichens Privatdetektiv, kann dies nicht so recht glauben. Das mysteriöse Verschwinden des Mannes muss eine natürliche Ursache haben. Everd macht sich an die Aufklärung des Falls. Zur Seite steht ihm dabei die findige und bezaubernde Ella. Doch bald schon ergeben sich neue Schwierigkeiten durch eine Sturzflut und eine seltsame Epidemie unter den Dorfbewohnern. Meine Meinung: Ein spannender und packender historischer Thriller, der mich sogleich in seinen Bann zog. Der Schreibstil von Bastian Ludwig war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere waren realistisch und gut ausgearbeitet, sodass ich mit ihnen mitfieberte. Auch die Handlung empfand ich als mitreißend, mit einem Spannungsbogen, der stetig gesteigert wurde. Der Autor verstand es den Leser in eine vergangene Zeit zu entführen und diese neu aufleben zulassen. Ein tolles Buch, welches ich gern weiterempfehle. Mein Fazit: Lesenwert!

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Rezension zu "Des Teufels Mörder"
von Zsadista am 18.05.2015

1863 Deutschland. Eigentlich will der Detektiv Everd Edinger lieber untertauchen und Gras über eine Sache wachsen lassen, die er irgendwie verbockt hat. Doch da taucht eine alte Freundin auf, Ella und überredet ihn, mit in ihre Heimat, das Dorf Solkers, zu kommen. Dort ist Jakob, ein Dorfbewohner und der... 1863 Deutschland. Eigentlich will der Detektiv Everd Edinger lieber untertauchen und Gras über eine Sache wachsen lassen, die er irgendwie verbockt hat. Doch da taucht eine alte Freundin auf, Ella und überredet ihn, mit in ihre Heimat, das Dorf Solkers, zu kommen. Dort ist Jakob, ein Dorfbewohner und der Ehemann ihrer Freundin verschwunden. Man munkelt im Ort, dass er von einem großen Wolf gerissen wurde. Bis Dato war alle Suche nach Jakob vergebens. Doch Everd stößt im Ort nur auf Missfallen und Ablehnung. Fremden gegenüber ist man nicht gerade einladend, vor allem nicht, wenn es noch um einen Detektiv handelt. Denn die ein oder andere Person hätte gerne dass bestimmte Dinge lieber im Dunkeln bleiben sollen. Können Evered und Ella den Fall um Jakob zusammen lösen? „Des Teufels Mörder“ ist ein gelungenes Debüt des Autors Bastian Ludwig. Der Schreibstil ist flott, spannend und lässt sich sehr gut lesen. Der Roman selbst ist eine historische, fiktive Detektivgeschichte. Sie fängt für mich ehrlich gesagt, etwas zäh an, steigert sich aber sehr schnell in Spannung pur. Die Ereignisse werden immer wieder hin und her geworfen, neue seltsame Sachen passieren, Ereignisse treten ein und man fragt sich ständig, wie hängt das alles zusammen? Everd setzte alles ein, was zu dieser Zeit zur Aufklärung eines Falles möglich war. Mir hat der historische Krimi gut gefallen und ich kann ihn gerne weiter empfehlen. Mit seinen Rund 250 Seiten auf meinen epub Reader, hatte er auch genau die richtige Länge.

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Frankfurter Holmes in der Rhön
von Fredhel am 08.05.2015

Wir haben das Jahr 1863 und der Detektiv Everd Edinger verliert durch verleumderische Pressemitteilungen seinen guten Ruf. Um Abstand zu gewinnen, folgt er seiner guten Bekannten in ein kleines Dorf in der Rhön. Unversehens wird er in die Ermittlungen um den verschwundenen Knecht des Bürgermeisters gezogen, gegen seinen Willen... Wir haben das Jahr 1863 und der Detektiv Everd Edinger verliert durch verleumderische Pressemitteilungen seinen guten Ruf. Um Abstand zu gewinnen, folgt er seiner guten Bekannten in ein kleines Dorf in der Rhön. Unversehens wird er in die Ermittlungen um den verschwundenen Knecht des Bürgermeisters gezogen, gegen seinen Willen und sehr zum Mißfallen des hiesigen tumben Polizisten. Dieser Roman spiegelt sehr schön die engstirnige Denkweise der Epoche wieder und hat auch gleichzeitig einen Hauch der Sherlock-Holmeschen Deduktion. Insgesamt ein sehr nett zu lesender historischer Krimi, der leider noch die ein oder andere kleine Länge beinhaltet. Sonst hätte es glatt die volle Punktzahl gegeben.

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zäher langatmiger Einstieg und wenig Spannung, konnte mich nicht begeistern
von Buchwurm am 10.03.2016

„Des Teufels Mörder“ ist ein historischer Krimi und ein Debüt des Autoren Bastian Ludwig. Inhalt: Wir befinden uns in Deutschland im Jahr 1863, der Detektiv Everd Edinger wird von seiner alten Freundin Ella überredet mit in ihr Dorf Solkers zu kommen. Dort ist Jakob, der Ehemann ihrer Freundin, spurlos verschwunden. Die... „Des Teufels Mörder“ ist ein historischer Krimi und ein Debüt des Autoren Bastian Ludwig. Inhalt: Wir befinden uns in Deutschland im Jahr 1863, der Detektiv Everd Edinger wird von seiner alten Freundin Ella überredet mit in ihr Dorf Solkers zu kommen. Dort ist Jakob, der Ehemann ihrer Freundin, spurlos verschwunden. Die Dorfbevölkerung vermutet das ein Wolf in der Gegend sein Unwesen treibt und Jakob ihm zum Opfer gefallen ist. Aber nicht nur dies jagt den Dorfbewohnern Angst ein, denn ein seltsamer Mann mit Kapuze taucht immer wieder im Dorf auf. Edinger beginnt auf Wunsch von Ella zu ermitteln, sehr zum Missfallen der Dorfbevölkerung. Dabei stößt er auf immer neue Spuren ... Meinung: Der Roman erinnert mich an die Detektivgeschichten von Sherlock Holmes. In der Geschichte gibt es einen heiklen Fall, den es aufzuklären gilt, wobei das Ganze einen mystischen Hauch hat. Der Einstieg ist sehr zäh, ich habe über 150 Seiten gelesen und fand immer noch nicht rein. Mag sein das dies vielleicht der Schreibstil der damaligen Zeit war und dazu dienen soll die Atmosphäre wiederzuspiegeln, ich wurde damit einfach nicht warm. Mir fehlte einfach das spannende, mitreißende. Auch nach den 150 Seiten erging es mir nicht anders. Insgesamt wirkt dieser Roman sehr langweilig auf mich, der Schreibstil ist zäh und sehr langatmig und konnte mich einfach nicht begeistern. Was mir auch nicht gefiel, der Leser wird einfach in die Handlung hineingeschmissen, es gibt weder am Anfang noch am Ende ein Personenregister, was bei der Vielzahl der Personen die hier genannt werden schön gewesen wäre. In Kürze: Schreibstil: zäh und langatmig Charaktere: gemischt, auf der einen Seite realistisch und auf der anderen unnahbar und fern Inhalt: zäh, konnte mich nicht begeistern Fazit: zäher langatmiger Einstieg und wenig Spannung, konnte mich nicht begeistern

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Ein gelungenes Krimidebüt
von Gertie Gold aus Wien am 04.05.2015

Autor Bastian LUDWIG schickt die Leser in den fiktiven Ort Solkers an der Rhön. Auch im 19. Jahrhundert hält sich dort hartnäckig die Mär von Werwölfen und Teufeln. Einige Dorfbewohner wollen eine solche unheimliche Gestalt gesichtet haben. Auf der Jagd nach dem Ungeheuer verschwindet der Knecht des Bürgermeisters. Nicht... Autor Bastian LUDWIG schickt die Leser in den fiktiven Ort Solkers an der Rhön. Auch im 19. Jahrhundert hält sich dort hartnäckig die Mär von Werwölfen und Teufeln. Einige Dorfbewohner wollen eine solche unheimliche Gestalt gesichtet haben. Auf der Jagd nach dem Ungeheuer verschwindet der Knecht des Bürgermeisters. Nicht alle glauben an Fabelwesen und suchen, wie etwa Ella Farning nach einer natürlichen Erklärung. Sie holt den Detektiv Everd Edinger zu Hilfe, der anfangs widerwillig an der Aufklärung arbeitet. Gemeinsam ermitteln sie. Sie stolpern über eine große Zahl von Ungereimtheiten. So erscheint ein Schatten, der Jakobs Ehefrau glauben lässt, ihr Mann besuche sie, Everd kämpft mit diesem Schatten, einige der Dorfbewohnern erkranken an einer geheimnisvollen Krankheit, der Bürgermeister verschwindet, dann bricht eine Staumauer, die das Flüsschen Rhön zur reißenden Flut werden lässt und zwei Männer tötet. Alles nur Zufall? Everd und Ella glauben nicht daran. Nach und nach verdichten sich die Anzeichen, dass ein bis dato beliebter Mitbürger in die mysteriösen Vorgänge verwickelt sein könnte. Everd und Ella setzen ein Puzzleteilchen nach und nach zusammen. Es ergeben sich immer wieder interessante Aspekte. Fazit: Ein gut konstruierter Krimi. Der flüssige Schreibstil und die gut aufgebaute Spannung lassen die Leser gerne in das Dorf Solkers eintauchen. Ich fand es nur schade, dass das Buch so schnell zu Ende war. Lediglich der Titel war ein wenig irreführend.

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0 1
Der Wolf von Solkers
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 13.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mit Hilfe einer schlauen List lotst die findige und bezaubernde Ella den Privatdetektiv Everd Edinger aus Frankfurt in ihre kleine Heimat-gemeinde Solkers. Dort sind die Bewohner in großer Sorge wegen des Verschwindens eines der Ihrigen, Jakob, der Knecht vom Bürgermeister. Mit vereinten Kräften haben alle schon nach ihm gesucht, aber er... Mit Hilfe einer schlauen List lotst die findige und bezaubernde Ella den Privatdetektiv Everd Edinger aus Frankfurt in ihre kleine Heimat-gemeinde Solkers. Dort sind die Bewohner in großer Sorge wegen des Verschwindens eines der Ihrigen, Jakob, der Knecht vom Bürgermeister. Mit vereinten Kräften haben alle schon nach ihm gesucht, aber er scheint spurlos verschwunden zu sein. Gleichzeitig verbreitet sich das Gerücht um einen riesigen Wolf, der in dem Gebiet sein Unwesen treiben soll. Ist Jakob dem Untier zum Opfer gefallen? Kaum hat Everd die Ermittlungen aufgenommen geschehen die nächsten mysteriösen Unfälle... Bastian Ludwig entführt den Leser in "Des Teufels Mörder" in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ich konnte aufgrund der sehr bildreichen und flüssig zu lesenden Schreibweise gut in die damalige Zeit eintauchen. Der Autor erzählt die spannende Geschichte eines vermissten Knechts und würzt diese mit einigen mystischen und unheimlichen Elementen. Die Spannung wird mit Aufnahme der Suche nach Jakob gut aufgebaut und mit viel Tempo und Action angereichert über die gesamte Länge des Buches aufrechtgehalten, um dann in einem fulminanten Finale zu enden. Die Hauptprotago-nisten Everd und Ella konnten bei mir zwar schnell Sympathiepunkte sammeln, aber aus meiner Sicht blieben die Charaktere der Personen zu sehr an der Oberfläche. So fehlte dem historischen Kriminalroman am Ende ein wenig die Tiefe. Nichts desto trotz hat mir das Buch "Des Teufels Mörder" gut gefallen, so dass ich das Buch gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

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0 0
Der mit dem Wolf im Schafspelz kämpft...
von Die Art der Ida Gratias am 19.02.2017
Bewertet: Taschenbuch

Mit Des Teufels Mörder legt Bastian Ludwig seinen Debutroman vor, der vom Gmeiner Verlag zwar als Historischer Thriller geführt wird, meiner Meinung nach aber eher eine, wenn auch ungewöhnliche, Mischung aus angesagtem Regionalkrimi und im besten Sinne altmodischer Detektivgeschichte des 19. Jahrhundert ist. In einer solchen wird durch Indizien,... Mit Des Teufels Mörder legt Bastian Ludwig seinen Debutroman vor, der vom Gmeiner Verlag zwar als Historischer Thriller geführt wird, meiner Meinung nach aber eher eine, wenn auch ungewöhnliche, Mischung aus angesagtem Regionalkrimi und im besten Sinne altmodischer Detektivgeschichte des 19. Jahrhundert ist. In einer solchen wird durch Indizien, Psychologie, Kombinatorik, Intuition und logischer Schlussfolgerung ein Fall von einem oft charismatischen Ermittler gelöst. Der junge Ermittler Everd Edinger, für den im Jahr 1863 seine Heimatstadt Frankfurt am Main durch seine Gutgläubigkeit beruflich gerade verbrannte Erde darstellt, wird von seiner alten Freundin Isabella Fanning trickreich aus der Stadt gelockt, um mit seinem detektivischen Fachwissen bei der Auffindung von Jakob Rothenberger zu unterstützen. Jakob, der Knecht des Bürgermeisters von Solkers, einem eigentlich beschaulichem Dorf in der Rhön, ist von der Jagd nach einem ungewöhnlich großen Wolf, der in der waldreichen Umgebung des Ortes gesichtet wurde, nach nun über zwei Wochen nicht zurückgekehrt. Trotz ausgiebiger Suchaktionen unter der Ägide des Bürgermeisters Wilkers und des Dorfpolizisten wartet seine Ehefrau, die Magd Aga noch immer auf ein Lebenszeichen von ihm. Da Isabella ihrer Freundin helfen will, zieht sie eigenmächtig Everd hinzu, brüskiert damit zwar die Stadtoberen, sorgt aber auch dafür, dass der Fall noch nicht ad acta gelegt wird. Gemeinsam machen sie sich an die Arbeit und kommen der Wahrheit hinter dem Verschwinden immer näher. Die beiden Hauptfiguren des historischen Romans, Everd und Isabella, werden als sympathische Vertreter der Aufklärung dargestellt, die im Gegensatz zu manchem Dorfbewohner wenig übrig haben für obskure Schauergeschichten, sondern naturwissenschaftliche Erklärungen für die Vorkommnisse suchen, bleiben aber leider als Personen etwas blass. Die auffällig hohe Anzahl an Nebenfiguren mag den ein oder anderen Leser in Verwirrung stürzen, ein Personenregister, könnte dies verhindern. Ich fand nicht unbedingt die Menge störend, sondern, dass einzelne mit Namen, Beruf und Verwandtschaftsverhältnis eingeführt wurden, obwohl dies für den Plot unwesentlich war. Die Rhön im 19. Jahrhundert, ein wild romantisches, deutsches Mittelgebirge mit seinen Wäldern und Basaltformationen, Heimat des Autors, bildet einen wunderschön bebilderten Handlungsort. Der historische Teil des Labels "historischer Thriller" hat mir gefallen, mir fehlte aber ein wenig der "Thrill", das Mitreißende. Wenn der Stoff mitriss, er eine unerwartete Wendung für den Leser nahm, dann trat dieser im Handlungsverlauf aber meist erst mal wieder behäbig lauschend auf der Stelle, während er mit oft langatmigen Informationen durch eine oft neueingeführte Figur versorgt wurde. Das ist kontraproduktiv, wenn man Tempo erzeugen möchte. Ich wünsche mir vielleicht das ein oder andere Mal etwas mehr Mut, den Leser "unaufgeklärt" durch die Handlung zu schubsen, statt des "Frontalunterrichts" und wenn diese erzählerischen Kinderkrankheiten behoben sind, werde ich den nächsten "historischen Regionalkrimi" noch lieber lesen.

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Solider Roman
von Katrin Roisz aus Wien am 08.03.2016
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zu Beginn des Buches hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Seitenweise wird erzählt und berichtet, aber es wird nicht erklärt wer die Personen sind. Das wird erst nach und nach aufgeklärt und machte das ganze mühsam der Handlung zu folgen. Nach drei Kapiteln, als man schon... Zu Beginn des Buches hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Seitenweise wird erzählt und berichtet, aber es wird nicht erklärt wer die Personen sind. Das wird erst nach und nach aufgeklärt und machte das ganze mühsam der Handlung zu folgen. Nach drei Kapiteln, als man schon einige Figuren zuordnen konnte, wurde es besser. Trotzdem begann ich nach einer Zeit mir die Personen aufzuschreiben. Der Autor nennt ein und dieselbe Person mal nur mit Vornamen, dann mit Nachnamen und dann wieder nur mit dem Beruf. Da kam ich hin und wieder durcheinander. Detektiv Everd Edinger wird von seiner Bekannten Ella Faringer überredet in das kleine Dorf Solkers zu kommen um sich nach einem anstrengenden Fall zu erholen. Dass er dabei auch noch Jakob Rothenberger, einen verschwundenen Knecht suchen soll, verschweigt sie ihm. Dieser war angeblich auf der Jagd nach einem Riesenwolf und ist seither nicht mehr aufgetaucht. Ella ist überzeugt davon, dass er einem Verbrechen zum Opfer fiel. Da der Bürgermeister der Gemeinde alles voll im Griff hat, wagt auch die dortige Polizei ihm nicht zu widersprechen als dieser die Suche abbrechen will. Edinger, der sich überrumpelt fühlt, will nicht ermitteln. Dabei ist er die letzte Chance um das Rätsel zu lösen. Die Personen an sich könnten unterschiedlicher nicht sein. Detektiv Edinger lässt sich schließlich doch von Ella überreden Jakob zu finden. Gendarm Josch Goldbach ist Jakobs Freund und will diesen auch finden. Hat aber ein Problem mit Schnüfflern und legt Everd daher lauter Steine in den Weg. Obwohl sie eigentlich auf derselben Seite stehen. Bürgermeister Wilker war mir von Anfang an nicht geheuer, denn er wollte die Suche nach Jakob abbrechen. Was ich von Jakobs Frau Agatha halten sollte, war mir bis zum Schluss nicht ganz klar. Die Wendungen am Ende der Geschichte fand ich dann aber doch sehr gelungen. Es tauchen noch einige Personen auf, die eine wichtige Rolle spielen und mit denen man so nicht gerechnet hat. Leider war trotzdem sehr schnell klar in welche Richtung die Reise gehen wird. Der Autor gibt meiner Ansicht nach zu viele und zu eindeutige Hinweise, die rasch zur Lösung des Falls führen. Alles in allem aber ein solider Roman.

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