Thalia.de

In weniger als einer Minute mit dem Lesen beginnen. Sie haben noch keinen tolino?

Die Akademiemorde

Roman

(1)
Stockholm, im Mai: Im weltberühmten Hotel Berns Salonger hat man gerade Strindbergs 100. Todestag begangen. Die Festrede hielt der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie, ein würdiger Mann und ebenfalls angesehener Schriftsteller. Jetzt kurz vor Mitternacht ist er auf dem Weg nach Hause, durch einen abgeschiedenen Park. Hier trifft es ihn unvermittelt, das Schicksal. Hier wird er ermordet. Tatwaffe ist ein altertümlicher Schwarzpulverrevolver, der die Polizei vor Rätsel stellt. Noch bevor sie sich für eine Ermittlungsrichtung entscheiden kann, geschehen am nächsten Tag vier weitere, ebenso schonungslose Morde. Die Opfer: ebenfalls Mitglieder der Akademie, die für die Auslobung des jährlichen Literaturnobelpreisträgers verantwortlich ist. Was treibt den Mörder um? Klar ist, dass die anderen Akademiemitglieder geschützt werden müssen. Klar ist auch, dass hier konventionelle Methoden nicht weiterhelfen. Claudia Rodriguez von der Zentralen Mordkomission ermittelt auf eigene Faust – und gegen den Willen ihrer Vorgesetzten. Statt dessen bittet sie ihren alten Freund Leo Dorfman um Hilfe, einen Buchantiquar …


Rezension
Moritz Revermann, Thalia-Buchhändler und Krimi-Süchtiger:
"Stockholm. August Strindbergs 100. Todestag. Der Festredner, ein Mitglied der Schwedischen Akademie, die den Nobelpreis vergibt, war gut. Nichtsdestoweniger ist er kurze Zeit später tot. Erschossen mit einer Waffe, die für einen unerfahrenen Schützen gefährlicher ist als für das potenzielle Opfer - einem Revolver aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bevor die Ermittlungen richtig losgehen, sterben weitere Akademiemitglieder, und trotz Polizeischutz für alle noch lebenden Mitglieder geht das Morden munter und einfallsreich weiter. Motiv? Unbekannt. Gesucht: ein Literaturkenner. Gefunden: Leo Dorfman, Ex der ermittelnden Polizistin. Ergebnis? Wird natürlich nicht verraten! Ein süffiger, gut konstruierter Pageturner von einer neuen Stimme der schwedischen Kriminalliteratur, nicht nur für Buchaffine. Ich könnte darauf wetten, dass die eigenwillige Claudia Rodriguez schon bald einen neuen Fall hat..."
Portrait
Martin Olczak, geboren 1973, wohnt in Stockholm. Er stöbert leidenschaftlich gerne in Archiven, wo er sich auf die Suche nach geheimnisvollen Geschichten und spannenden Geschehnissen macht. Er ist einer der bekanntesten Jugendbuchautoren Schwedens. "Die Akademiemorde" ist sein erster Roman für Erwachsene. Er wurde in zahlreiche Länder verkauft und in mehrere Sprachen übersetzt.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641132422
Verlag btb
Verkaufsrang 7.683
eBook (ePUB)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 36613651
    Der Ruf des Kuckucks
    von Robert Galbraith (Pseudonym von J.K. Rowling)
    (15)
    eBook
    8,99
  • 41198665
    Provenzalische Geheimnisse
    von Sophie Bonnet
    (1)
    eBook
    8,99
  • 42742012
    Süßer Ruf des Todes
    von J.D. Robb
    eBook
    8,99
  • 39565281
    Blendung
    von Patricia Cornwell
    eBook
    9,99
  • 29237090
    Erlösung
    von Jussi Adler-Olsen
    (18)
    eBook
    8,99
  • 39364544
    Kolibri
    von Kati Hiekkapelto
    (1)
    eBook
    8,99
  • 32353656
    Das Herzenhören
    von Jan-Philipp Sendker
    (6)
    eBook
    8,99
  • 39364833
    Himmelschlüssel
    von Kristina Ohlsson
    eBook
    8,99
  • 38789490
    Die Unzerbrechliche
    von Michelle Burford
    (1)
    eBook
    8,49
  • 31701462
    Mein Herz so weiß
    von Javier Marías
    (1)
    eBook
    9,99
  • 38665539
    Painkiller
    von Asle Skredderberget
    eBook
    7,99
  • 42469631
    Herzsammler
    von Stefan Ahnhem
    (2)
    eBook
    8,99
  • 34304071
    Schade um die Lebenden
    von Jacqueline Gillespie
    eBook
    9,99
  • 38764522
    Wolfsburg!
    von Tom Grote
    eBook
    8,99
  • 44114204
    Todesmärchen
    von Andreas Gruber
    (13)
    eBook
    8,99
  • 44140274
    Post Mortem - Tränen aus Blut
    von Mark Roderick
    (3)
    eBook
    4,99
  • 37621767
    Darm mit Charme
    von Giulia Enders
    (32)
    eBook
    14,99
  • 44185292
    Das Mona-Lisa-Virus
    von Tibor Rode
    eBook
    11,99
  • 25314592
    Der Hypnotiseur
    von Lars Kepler
    (11)
    eBook
    8,49
  • 33821068
    Mord im Hause des Herrn
    von Franziska Steinhauer
    eBook
    5,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Die ermordeten Stühle“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Claudia Rodriguez ist zur Zentralen Mordkommission nach Stockholm versetzt worden. Schon ihr erster Fall ist spektakulär : Hubert Rudqvist, Mitglied der Akademie die den Literaturnobelpreisträger auswählt, ist auf dem Weg nach Hause im nächtlichen Park erschossen worden. Die Tatwaffe ist eine Schwarzpulverwaffe mit einer selbst gegossenen Claudia Rodriguez ist zur Zentralen Mordkommission nach Stockholm versetzt worden. Schon ihr erster Fall ist spektakulär : Hubert Rudqvist, Mitglied der Akademie die den Literaturnobelpreisträger auswählt, ist auf dem Weg nach Hause im nächtlichen Park erschossen worden. Die Tatwaffe ist eine Schwarzpulverwaffe mit einer selbst gegossenen Bleikugel, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts benutzt wurden. Motiv: unbekannt.
Aber das Rätsel wird noch größer, als es auch weitere Akademiemitglieder trifft - und andere vom Täter verschont bleiben. Warum? Claudia bittet ihren alten Freund, den Antiquar Leo Dorfman, um Hilfe, denn des Rätsels Lösung muss ihrer Meinung nach literarischen Ursprungs sein.
Ab hier steigt die Spannung dieses Thrillers in´s Unerträgliche und hat mich so richtig gefesselt. Intelligente Unterhaltung mit einem spannenden Thema und interessanten Protagonisten. Davon wünsche ich mir mehr !!!

„Stunde der Rache“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Das hier ist momentan mein absolutes Lieblingsbuch! Martin Olczak hat schon einige Jugendromane geschrieben und versucht sich jetzt an einen Roman für Erwachsene. Und der ist absolut gelungen!

Innerhalb weniger Tage werden sämtliche Mitglieder der Schwedischen Akademie, die jedes Jahr den Nobelpreis für Literatur vergibt, ermordet.
Das hier ist momentan mein absolutes Lieblingsbuch! Martin Olczak hat schon einige Jugendromane geschrieben und versucht sich jetzt an einen Roman für Erwachsene. Und der ist absolut gelungen!

Innerhalb weniger Tage werden sämtliche Mitglieder der Schwedischen Akademie, die jedes Jahr den Nobelpreis für Literatur vergibt, ermordet. Die Polizei ist ratlos, vor allem, weil die Mordwaffe eine antike Pistole aus dem 19. Jahrhundert zu sein scheint. Eine Zeugenaussage bringt die Polizistin Claudia Rodriguez auf die Spur von dem berühmten schwedischen Autor August Strindberg (der übrigens den Nobelpreis nie bekam). Zusammen mit ihrem alten Freund, dem Buchantiquar Leo, taucht sie in die Archive der Akademie ein. Ist jemand auf Rachezug?

Wahnsinnig spannend, jedes Kapitel mit einem Zitat von einem Nobelpreisgewinner eingeleitet. Dieses Buch müsst ihr wirklich unbedingt Alle lesen!

„Nobelpreis-Problem“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Normalerweise sind die 18 Mitglieder der schwedischen Akademie dafür bekannt, das sie den Literatur-Nobelpreisträger nominieren.In diesem spannenden Kriminalroman werden sie allerdings berühmt, weil sie nach und nach fast alle ermordet werden, egal wie gut sie beschützt zu sein scheinen....Der Mörder muss ein unglaublich methodisch Normalerweise sind die 18 Mitglieder der schwedischen Akademie dafür bekannt, das sie den Literatur-Nobelpreisträger nominieren.In diesem spannenden Kriminalroman werden sie allerdings berühmt, weil sie nach und nach fast alle ermordet werden, egal wie gut sie beschützt zu sein scheinen....Der Mörder muss ein unglaublich methodisch planender Mensch sein, seine Motive liegen vorerst im Dunklen.Die engagierte Kommissarin Claudia Rodriguez verbeißt sich so in diesen Fall, das selbst die Suspendierung nach polizei-internen Ränkespielen sie nicht vom Ermitteln abhalten kann.Als sie ihren alten Ex-Freund Leo Dorfmann, einen vereinsamten Buchantiquar um Hilfe bittet, verwandelt sich dessen ruhiges Leben buchstäblich in einen Action-Thriller.Denn der Täter hat auch die beiden im Visier... Spannend ohne Durchhänger mit sympathischen Protagonisten, alten Nobelpreisträgerquerelen /schwüren hat mich dieser skandinavische Kriminalroman ausgezeichnet unterhalten (nur von Frau Haefs als Übersetzerin hätte ich mir das sprachliche Abwandel des Wortes Arsch so ein/zweimal gewünscht...) auch die Kapitelanfänge mit Jahreszahl, Nobelpreisträgernennung und Auszug aus der Begründung der damaligen Jury, hatte was.
Also: kaufen , lesen, weiterempfehlen !

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Akademiemorde ist ein außergewöhnlich interessanter Krimi, mit vielen tatsächlichen Begebenheiten, die für mein Empfinden sehr gut recherchiert sind. Die Akademiemorde ist ein außergewöhnlich interessanter Krimi, mit vielen tatsächlichen Begebenheiten, die für mein Empfinden sehr gut recherchiert sind.

„Hundert Jahre reichen manchmal nicht aus...“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ein Serienkiller geht um und das mit einer Perfektion die seinesgleichen sucht denn er verwendet sehr verschiedene Mordinstrumente & Hilfsmittel denn von einer histor. Schwarzpulverwaffe bis Hightech ist alles dabei.
Auch das „Auswahlverfahren“ seiner Opfer gibt Rätsel auf. Zwar gehören sind es alle der Akademie an die den Nobelpreis
Ein Serienkiller geht um und das mit einer Perfektion die seinesgleichen sucht denn er verwendet sehr verschiedene Mordinstrumente & Hilfsmittel denn von einer histor. Schwarzpulverwaffe bis Hightech ist alles dabei.
Auch das „Auswahlverfahren“ seiner Opfer gibt Rätsel auf. Zwar gehören sind es alle der Akademie an die den Nobelpreis vergibt- jedoch, worin unterscheiden sie sich? Wo sind die Gemeinsamkeiten? Was ist das Motiv? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…denn dieser Fall zieht durch seine Besonderheiten und die Anzahl der Opfer viel Aufmerksamkeit auf sich. Das führt sogar so weit, dass die Ermittlerin Claudia Rodriquez im Verlauf des Falls auf Eis gestellt wird. Allerdings ermittelt sie weiter denn nur so kann sie sich rehabilitieren.

Ein tolles Buch!
Spannung bis zur letzten Seite darum empfehle ich es Ihnen sehr gerne.
Denn es ist nicht Abteilung „Metzger& Co“ sondern strategischer, minutiöser ja es hat manchmal schon fast „engl. Krimi-Charme“ ich denke, Sie wissen was ich meine ;-)
Natürlich wie immer auch als eBook erhältlich

Viel Vergnügen
Ihre Heike Fischer


Warum ein Stern Abzug? Die Übersetzung war an ein paar Stellen „sonderbar“
Ein Chai ist nun mal kein Blatt-Kräutertee ;-) und der Begriff der für Samtvorhänge verwendet wurde...

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein superintelligenter Mörder, Mordwerkzeuge aus dem vorigen Jhd. & ein Mordmotiv, das den Ermittlern einiges Kopfzerbrechen bereitet. NUR die handelnden Personen bleiben blass. Ein superintelligenter Mörder, Mordwerkzeuge aus dem vorigen Jhd. & ein Mordmotiv, das den Ermittlern einiges Kopfzerbrechen bereitet. NUR die handelnden Personen bleiben blass.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Spannender Krimi in einemn ungewöhnlichen Umfeld: der Novellpreis-Akademie. Viel akademischer Flair, zum Teil ziemlich gruselig. Spannender Krimi in einemn ungewöhnlichen Umfeld: der Novellpreis-Akademie. Viel akademischer Flair, zum Teil ziemlich gruselig.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Vermutlich der schlechteste Krimi des Jahres 2014. Immer wenn man glaubt am Boden angekommen zu sein, nimmt der Autor die Schaufel zur Hand und gräbt noch tiefer... Vermutlich der schlechteste Krimi des Jahres 2014. Immer wenn man glaubt am Boden angekommen zu sein, nimmt der Autor die Schaufel zur Hand und gräbt noch tiefer...

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 25314592
    Der Hypnotiseur
    von Lars Kepler
    (11)
    eBook
    8,49
  • 39272213
    Und morgen du
    von Stefan Ahnhem
    (4)
    eBook
    8,99
  • 22485608
    Leopard
    von Jo Nesbo
    (9)
    eBook
    9,99
  • 15174155
    Nobels Testament / Annika Bengtzon Bd.6
    von Liza Marklund
    (1)
    Buch
    9,99
  • 29237090
    Erlösung
    von Jussi Adler-Olsen
    (18)
    eBook
    8,99
  • 34580488
    Todesfrist
    von Andreas Gruber
    (12)
    eBook
    8,99
  • 27626730
    Erbarmen
    von Jussi Adler-Olsen
    (13)
    eBook
    8,99
  • 44199784
    D.I. Grace: Einer lebt, einer stirbt
    von Matthew J. Arlidge
    (1)
    eBook
    9,99
  • 41198349
    Engelskalt / Kommissar Munch Bd.1
    von Samuel Bjørk
    (23)
    eBook
    9,99
  • 42469631
    Herzsammler
    von Stefan Ahnhem
    (2)
    eBook
    8,99
  • 42498465
    Der Wintertransfer
    von Philip Kerr
    (1)
    eBook
    11,99
  • 40003588
    Der Fall Moriarty
    von Anthony Horowitz
    (1)
    eBook
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
0
0
1
0
0

Rache aus dem Jenseits
von einer Kundin/einem Kunden am 19.07.2014

In Martin Olczaks "Die Akademiemorde" hält ein verrückter Serienmörder die Stockholmer Polizei auf Trab. Claudia Rodriguez ist bereits seit mehreren Jahren Teil der Stockholmer Mordkommission und steht nun vor ihrem bisher schwierigsten Fall: Ein Verrückter bringt nach und nach die Mitglieder der schwedischen Akademie, die für die Vergabe des Literaturnobelpreises... In Martin Olczaks "Die Akademiemorde" hält ein verrückter Serienmörder die Stockholmer Polizei auf Trab. Claudia Rodriguez ist bereits seit mehreren Jahren Teil der Stockholmer Mordkommission und steht nun vor ihrem bisher schwierigsten Fall: Ein Verrückter bringt nach und nach die Mitglieder der schwedischen Akademie, die für die Vergabe des Literaturnobelpreises verantwortlich sind, um. Doch wer ist der Mörder und was ist sein Motiv? Gemeinsam mit einem alten Freund und Buchantiquar versucht sie den Mörder zu fassen... Obwohl ich im Allgemeinen kein großer Fan von skandinavischen Krimis bin, hat mir dieser sehr gut gefallen. Besonders das Miteinbeziehen von Büchern lässt mein Buchhändlerherz natürlich höher schlagen. Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne unblutige, aber spannende Krimis lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Spannender Krimi
von Claudia am 06.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieser Krimi ist von Anfang bis Ende gut strukturiert und nicht langweilig. Ich habe bis zum Ende gefiebert wer der Mörder ist und die Jagd auf ihn bleibt spannend. Sehr gut finde ich, dass es während der Geschichte keinen Hinweis gibt, wer der Täter sein könnte. Ein guter Krimi... Dieser Krimi ist von Anfang bis Ende gut strukturiert und nicht langweilig. Ich habe bis zum Ende gefiebert wer der Mörder ist und die Jagd auf ihn bleibt spannend. Sehr gut finde ich, dass es während der Geschichte keinen Hinweis gibt, wer der Täter sein könnte. Ein guter Krimi ohne Psycho. Kann ich nur empfehlen!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
die Skandinavier können einfach schreiben
von robby lese gern aus Belm am 26.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Buchhändlerin empfahl mir das Buch mit den Worten, " Lies mal, wird Dich bestimmt begeistern " und sie hat recht." Die " Akademiemorde" ist eine spannende , gut konstruierte Geschichte, die mit einem unerwarteten Ende aufwartet. Martin Olczak lässt seinen Roman in einem eher ungewöhnlichen Umfeld spielen, nämlich rund... Meine Buchhändlerin empfahl mir das Buch mit den Worten, " Lies mal, wird Dich bestimmt begeistern " und sie hat recht." Die " Akademiemorde" ist eine spannende , gut konstruierte Geschichte, die mit einem unerwarteten Ende aufwartet. Martin Olczak lässt seinen Roman in einem eher ungewöhnlichen Umfeld spielen, nämlich rund um die Akademie, die für die Wahl der Nobelpreisträger verantwortlich ist. Einer dieser Mitglieder ist Hubert Rudqvist, Vorsitzender der Akademie und Redner der Festrede zum 100. Geburtstag Strindbergs im Hotel Berns Salonger. Als er sich auf den Weg nach Hause macht, geht er durch einen abgeschiedenen Park. Dort steht er plötzlicher einer Person gegenüber, die ihn mit einem altertümlichen Schwarzpulverrevolver erschießt. Doch er ist nicht das einzige Mordopfer. Am nächsten Tag werden vier weitere Mitglieder der Akademie erschossen. Was steckt dahinter, dass ausschließlich Mitglieder der Akademie ermordet werden ? Claudia Rodriguez, Mitglied der zentralen Mordkommission in Stockholm, wird in das ermittelnde Team aufgenommen, was allerdings nicht allen Kollegen gefällt, da sie bekannt für ihre unkonventionelle Ermittlungsarbeit bekannt ist. Durch Kompetenzrangeleien innerhalb der Behörde, wird Rodrigeuz von dem Fall abgezogen, was wiederum ihr absolut nicht gefällt. Rodriguez vermutet , dass der Mörder sich im Literaturmilieu aufhält und nimmt deshalb Kontakt zu ihrem Jugendfreund Leo Dorfmann auf. Leo ist absoluter Kenner auf diesem Gebiet und besitzt ein Antiquariat. Zusammen versuchen sie den Mörder zu überführen. Was mir neben der Spannung und der gut konstruierten Geschichte am besten gefallen hat, waren die Protagonistin, allen voran Claudia Rodriguez. Eine rassige Chilenin, Motoradfahrerin, intelligent und fest davon überzeugt den Mörder zu finden. Aber auch Leo Dorfmann macht eine gute Figur, als schrulliger Antiquar, der seine Bücher lieber selbst liest, als sie zu verkaufen. Trotzdem dieser Roman sehr spannend geschrieben ist, fehlt die Düsternis , die ansonsten in Romanen aus dieser Region zu finden ist. Im Gegenteil, es sind immer wieder auch lustige Begebenheiten zu finden, vor allem rund um Leo Dorfmann. Mich hat dieses Buch davon überzeugt, dass die Schweden eben doch tolle Schriftsteller sind. S E H R E M P F E H L E N S W E R T !!!!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Auf den Spuren der Geschichte und des Mörders
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 24.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Es ist Mai 2012 in Stockholm und die Festivitäten zum 100. Todestag von August Strindberg sind in vollem Gange. Auf einem Festbankett zu diesen Ehren hält der Ständige Sekretär, Robert Rudqvist. Dies sollte sein letzter öffentlicher Auftritt sein, denn quasi direkt nach seiner Rede verlässt er das Fest und... Es ist Mai 2012 in Stockholm und die Festivitäten zum 100. Todestag von August Strindberg sind in vollem Gange. Auf einem Festbankett zu diesen Ehren hält der Ständige Sekretär, Robert Rudqvist. Dies sollte sein letzter öffentlicher Auftritt sein, denn quasi direkt nach seiner Rede verlässt er das Fest und wird kurz darauf ermordet aufgefunden. Mit diesem Vorfall beginnt eine Geschichte, wie sie ein Autor, der für den Nobelpreis für Literatur nicht besser ersinnen kann. Nach und nach werden etliche Mitglieder der Akademie ermordet, der Modus Operandi gibt Rätsel auf und lässt nicht nur die schwedische Polizei, die Ermittlerin Claudia Rodriguez an vorderster Front oftmals die Stirn runzeln und sich fragen, was oder wer dahinter steckt. Doch können die noch verbliebenen Mitglieder der Akademie gerettet werden? Es scheint fast so, dass der Mörder nicht greifbar ist, ein Phantom, der der Polizei immer einen Schritt voraus ist. Und dann wäre da noch die Frage, welche Bedeutung die Mordwaffe, ja die ganze Inszenierung der Morde haben. Gibt es überhaupt eine Bedeutung? Und wird Claudia Rodriguez mit ihrem Scharfsinn und ihrer Scharfzüngigkeit, die ganz nebenbei auch noch gegen alteingesessene Kollegen sich zur Wehr setzen muss, dahinter kommen und nicht auch noch den Zorn des Mörders auf sich ziehen? Man darf gespannt sein und sich gerne in die heiligen Hallen der schwedischen Akademie entführen lassen. Meine Meinung: Das Buch als solches wurde mir schmackhaft gemacht und ich war nicht allein! Es begab sich dann, dass auf Facebook ein ganzer Trupp zusammenfand, der dann zur ?SoKo Akademiemorde? avancierte. In dieser SoKo wollten wir den Fall lösen, gemeinsam, anschaulich, tatkräftig. Und es war ein tolles Erlebnis! Es war eine Lese-Erleben, wie man es so schnell nirgends findet und was das Buch noch mal zu etwas besonderem machte. Da gab es ein Video, welches die im Buch genannte Waffe näher bringt, da werden Personen im Buch in die Realität katapultiert und man kann ihr Leben bei Wikipedia verfolgen? Das nennt man dann wohl interaktives Lesen und Ermitteln! Denn ganz nebenbei, bei allem Spaß, hat die Geschichte uns alle gleichermaßen in den Bann gezogen! Die Morde sind bemerkenswert inszeniert, der Mörder erscheint in einer bestimmten Verkleidung, die Mordwaffe hat eine bestimmte Bedeutung und alles ist in der Geschichte verankert ?in der fiktiven des Romans und in der Geschichte des Nobelpreises für Literatur-. Diese Verknüpfung lässt einem schon mal wirklich in Ermittlereifer verfallen, das Gefühl ist ein anderes, wenn man Google bemühen kann, um eine Figur aus einem Roman zu durchleuchten.. Der Stil ist leicht lesbar, man kann gut folgen, es bedarf keiner großen Erläuterungen. Dadurch, dass Szenen bildhaft beschrieben werden, ohne überfrachtet zu sein, ist man in Stockholm dabei, dringt mit in die Akademie ein, ist in dem Antiquariat (das eine nicht unwichtige Rolle spielt!) und sieht die Figuren vor sich. Und selbst die zarte Liebesgeschichte, die nur so dahingehaucht wird, ist passend und wirkt nicht deplaziert. Die Protagonisten, allen voran Claudia Rodriguez, taff, eine coole Polizistin, die sich nichts vormachen lässt, sind sehr schön dargestellt, auch sie kann man im Kopfkino lebendig werden lassen und vor sich sehen. Ich würde mich auch ehrlich gesagt freuen, wenn ich sie noch mal wieder sehen dürfte? Wie schon gesagt, die Geschichte lässt sich leicht verfolgen, es ist kein Hänger zu merken, man möchte wissen, was denn nun hinter allem steckt und wer vor allem! Etwas fantastisch mutet dann das Ende an, aber das ist kein wirklicher Kritikpunkt ? Ich habe nur eine Sache, die mir wirklich durchweg etwas Stirnrunzeln verursacht hat: Ab und zu driften gewisse Personen in die Fäkalsprache ab und benutzen Wörter?.die ich einfach in diesem Buch nicht erwartet hätte. Nett umschrieben. Ich fand, das passt einfach nicht, weil dieses Buch für mich zu der intelligenten Fraktion gehört. Da finde ich es einfach unpassend, wenn da auf einmal jemand das Wort ?Arsch? (Verzeihung) in den Raum blökt. Wisst Ihr, was ich meine? Das war es aber auch schon! An Kritikpunkten meine ich! Erwähnen möchte ich noch das Cover. Ist schon sehr interessant, diese Schlüssel in den Etagen, das mutet fast wie in einem alten Gasthaus an. Die unterschiedlichen Schlüssel könnten die unterschiedlichen Facetten der Literatur darstellen oder auch der Preisträger? Man weiß es nicht! Aber ich mochte es von Anfang an ? Der Autor war bis jetzt für mich ein unbeschriebenes Blatt, aber ich hoffe wirklich, dass er Claudia Rodriguez vielleicht noch eine Chance gibt, in einem weiteren Buch ihre herausragenden Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Fazit: Ein außergewöhnlicher Krimi/Thriller, der ohne Effekthascherei seine Leser in den Bann ziehen kann. Intelligent, ohne viel Splatter und ohne viel Kawumm oder Verfolgungsjagden, aber mit viel Wissen zur Geschichte subtil verpackt in einem spannenden Kriminalfall. Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Gefährlicher Nobelpreis
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In Stockholm werden der Reihe nach Mitglieder der Schwedischen Akademie, die den Nobelpreis für Literatur vergeben ermordet. Obwohl die Mitglieder nach kurzer Zeit sehr gut geschützt werden, findet der Täter durch Raffinesse und unglaublich gute Planung immer wieder einen Weg um ans Ziel zu kommen. Claudia Rodrigez ermittelt gegen... In Stockholm werden der Reihe nach Mitglieder der Schwedischen Akademie, die den Nobelpreis für Literatur vergeben ermordet. Obwohl die Mitglieder nach kurzer Zeit sehr gut geschützt werden, findet der Täter durch Raffinesse und unglaublich gute Planung immer wieder einen Weg um ans Ziel zu kommen. Claudia Rodrigez ermittelt gegen den Willen ihres Vorgesetzen. Buchantiquar Leo Dorfmann ist ihr mit seinem umfangreichen literarischen Wissen eine enorme Hilfe. Der Plot dieses Buches ist unglaublich spannend und die Hintergrundinformationen über die Vergabe des Nobelpreises ist hochinteressant. Der Fast-Nobelpreisträger August Strindberg spielt eine zentrale Rolle, man erfährt viel über sein Leben und seine Bücher. Sicher einer besten Krimis dieser Saison, bitte unbedingt lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Literatur kann tödlich sein
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 01.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein literarisch bewanderter Mörder, der seine Opfer so gerissen wie stilvoll zur Strecke bringt. Die Opfer: Mitglieder der Schwedischen Akademie, die Jahr für Jahr wieder den Gewinner des Nobelpreises für Literatur bestimmen. Passend dazu wird jedem Kapitel der Name eines Preisträgers vorangestellt, mit einem kurzen Auszug aus der Begründung... Ein literarisch bewanderter Mörder, der seine Opfer so gerissen wie stilvoll zur Strecke bringt. Die Opfer: Mitglieder der Schwedischen Akademie, die Jahr für Jahr wieder den Gewinner des Nobelpreises für Literatur bestimmen. Passend dazu wird jedem Kapitel der Name eines Preisträgers vorangestellt, mit einem kurzen Auszug aus der Begründung der Akademie. Kann es einen perfekteren Krimi für Leser geben, die an akuter Bibliophilie leiden? Ich sage nein. Es fließen immer wieder Informationen über diverse Autoren ein, sowie faszinierende Blicke hinter die Kulissen der Schwedischen Akademie. Ich fand das Buch unglaublich spannend, mit vielen unerwarteten Wendungen. Zum einen wollte ich natürlich unbedingt dahinterkommen, wer denn nun der Mörder ist, und zum anderen befindet sich die Polizei in einem ständigen rasanten Wettlauf mit ihm. Denn auch, nachdem die Mitglieder der Schwedischen Akademie unter Schutz gestellt werden, findet der Akademiemörder Mittel und Wege... Das ist intelligente Spannung, die sich nicht in Litern von Blut messen lässt. Besonders bestechend ist in meinen Augen, mit welcher Genialität der Mörder seine Taten plant. Er ist der Polizei immer mehrere Schritte voraus, jede Spur verläuft im Sande oder erweist sich als Sackgasse... Er inszeniert seine Rache wie ein Schauspiel. Manches fand ich im ersten Moment nicht 100%ig glaubhaft (der Mörder erschien mir gelegentlich fast allmächtig), aber der Autor löst immer auf, wie der Mörder dieses oder jenes möglich gemacht hat. Meiner Meinung nach lässt die Polizei das naheliegendste Mordmotiv völlig außer acht. Auch wenn es sie nicht unbedingt direkt zum Mörder geführt hätte, hätte dahingehende Recherche sie vielleicht wenigstens auf die richtige Spur gebracht! Aber darüber möchte ich mich gar nicht weiter beschweren, denn die Auflösung stellte sich als wesentlich komplexer und ungewöhnlicher heraus, als ich erwartet hatte. Der naheliegendste Gedanke ist sozusagen gerade mal die Spitze des Eisbergs! Die Idee, einen Krimi in der literarischen Szene anzusiedeln, ist meiner Auffassung nach sehr originell, denn wann man an Autoren, Literaturagenten, Bibliothekare und Buchhändler denkt, kommen einem sicher eher Begriffe wie "friedlich" oder "Bildungsbürgertum" in den Sinn als solche wie "Serienkiller" oder "Blutrache". Im Mittelpunkt stehen die Kommissarin Claudia Rodriguez und der Buchantiquar Leo Dorfmann. Claudia ist eine hervorragende Ermittlerin, die es aber nicht einfach hat, sich auch als solche zu behaupten. An ihrem Namen und Aussehen ist sie direkt als Ausländerin zu erkennen - oder besser gesagt, als Schwedin mit Migrationshintergrund, denn Schweden ist alles, an das sie sich erinnern kann. Obwohl sie perfekt Schwedisch spricht, hat sie es mit Vorurteilen zu tun. In diesem Fall ist sie auch noch gezwungen, mit einem Kommissar zusammenzuarbeiten, der sie darüber hinaus wegen ihres Alters und Geschlechts nicht ernst nimmt - ein sexistischer, selbstherrlicher Platzhirsch mit Macho-Allüren. Claudia war mir sehr sympathisch, denn sie ist nicht nur intelligent, entschlossen und mutig, sondern auch bereit, für ihre Prinzipien einzustehen. Auch Leo ist ein interessanter, liebenswerter Protagonist. Er muss heimlich in seinem Antiquariat schlafen, weil er nicht genug damit verdient, um sich eine Wohnung leisten zu können, und dennoch liebt er seine Bücher heiß und innig. Der Autor schafft es, dem Leser einen Charakter mit wenigen Worten näher zu bringen. Die meisten Charaktere fand ich dreidimensional und überzeugend, nur Claudias unsympathischer Widersacher war mir manchmal zu einseitig widerlich. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Dialoge lesen sich natürlich und glaubhaft, und der Autor hat meines Erachtens ein gutes Gespür für Szenenaufbau, Erzähltempo und die richtige Balance: bildreich und detailliert, aber nicht überfrachtet. Der Schreibstil ist intelligent, dabei aber lebendig und unterhaltsam. Fazit: Ein Serienkiller treibt sein Unwesen im literarischen Milieu: seine Opfer sind die Mitglieder der Schwedischen Akademie, deren Aufgabe es ist, den Literaturnobelpreis zu vergeben. Diese Idee fand ich schon ungewöhnlich und originell, aber die Umsetzung hat mich dann vollends überzeugt - denn der Autor zaubert noch viele ungewöhnliche, originelle Einfälle aus dem Hut. Die Geschichte enthüllt eine Ebene nach der anderen, und ich fand das hochspannend! Auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Ich bin noch selten einem Buchbösewicht begegnet, der seine Taten so perfide bis ins kleinste Detail durchplant.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Solider Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 15.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Martin Olczak komponiert einen Krimi, bei dem die Morde nicht den Toten selbst gelten, sondern der Funktionen, die sie innehaben. Der Mörder versucht damit vergangenes Unrecht in der Vergabe des Nobelpreises zu vergelten. Die Polizei kommt ihm nur langsam auf die Spur, und dies auch nur mit Hilfe eines... Martin Olczak komponiert einen Krimi, bei dem die Morde nicht den Toten selbst gelten, sondern der Funktionen, die sie innehaben. Der Mörder versucht damit vergangenes Unrecht in der Vergabe des Nobelpreises zu vergelten. Die Polizei kommt ihm nur langsam auf die Spur, und dies auch nur mit Hilfe eines Literaturwissenschaftlers. Die Geschichte hat mir gut gefallen, war aber doch eher ein Krimi im oberen Durchschnitt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannung mit einem Hauch Literaturgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 27.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein mysteriöser Serienmörder treibt in Stockholm sein Unwesen. Seine Opfer: Die Mitglieder der schwedischen Akademie, welche alljährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt. Seine bevorzugte Waffe: Ein Perkussionsschlossrevolver aus dem 19 Jahrhundert. Was steckt hinter dieser Mordserie? Willkür? Hass? Oder doch ein perfider Plan? Claudia Rodriguez und von der Zentralen... Ein mysteriöser Serienmörder treibt in Stockholm sein Unwesen. Seine Opfer: Die Mitglieder der schwedischen Akademie, welche alljährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt. Seine bevorzugte Waffe: Ein Perkussionsschlossrevolver aus dem 19 Jahrhundert. Was steckt hinter dieser Mordserie? Willkür? Hass? Oder doch ein perfider Plan? Claudia Rodriguez und von der Zentralen Mordkommision und der Buchantiquar Leo Dorfmann ermitteln bald auf eigene Faust. Können sie es schaffen den Mörder dingfest zu machen bevor ihm alle 18 Mitglieder der Akademie zu Opfer gefallen sind? Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weil es bis zur letzten Seite enorm spannend war. Aber fangen wir einmal mit dem Cover an, welches wirklich toll aussieht. Die düstere Farbgebung passt zu einen Krimi und durch die vielen Schlüssel, von denen wohl nur einer in das abgebildete Schloss passt, kann man erahnen, dass von den Protagonisten, jede Menge Rätsel zu lösen sind, bevor sie den Fall abschließen können. Der Titel sagt eigentlich alles aus, denn in dem Buch dreht sich alles um die schwedische Akademie und um Morde. Einfach, aber wirkungsvoll. Die Protagonisten Claudia und Leo sind sehr sympathisch, aber man hat nicht genügend Zeit um sie wirklich kennen zu lernen. Zwar gab es ein paar Hintergrundinformationen über beide und von Leo hat man einige Macken kennen gelernt, aber das war alles mehr oder weniger oberflächlich gehalten, da das Hauptaugenmerk in diesem Krimi deutlich mehr auf der Jagd nach dem Verbrecher lag. Und dieser Verbrecher hatte es wirklich in sich. Das Katz und Maus – Spiel hat mir wirklich hervorragend gefallen, besonders wie er die Ermittler ein um das andere Mal vorgeführt hat. Es blieb bis zur letzten Seite spannend, was mir zwar einerseits sehr gut gefallen hat, aber andererseits muss ich sagen, dass das Ende dann doch zu abrupt kam. Da hätten einige Seiten mehr zum Ausklang der ganzen Geschichte nicht geschadet, besonders da ich mir gewünscht hätte, dass den zwei arrogantesten Personen dieser Geschichte noch in irgendeiner Form beigekommen wird. Aber man kann leider nicht alles haben. Die Idee hinter der ganzen Geschichte war wirklich interessant und mal was anderes. Man hat viel über die literarische Geschichte von Schweden erfahren und vor fast jedem Kapitel stand der Name, eines Literaturnobelpreisträgers, das Jahr in dem die Auszeichnung verliehen worden ist und auch die Begründung der schwedischen Akademie. Das war schon etwas besonderes. Insgesamt kann ich das Buch für alle Krimifreunde empfehlen, auch wenn es die ein oder andere Stell gibt, wo einem das Herz als Bücherfreund blutet, da in diesem Buch mit den armen Büchern nicht gerade pfleglich umgegangen wird. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Stunde der Rache
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 12.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Das Buch hatte ihre gesamte Aufmerksamkeit verlangt. Sie hatte sich an der Universität beurlauben lassen, hatte sich bei den Donnerstagstreffen der Akademie entschuldigen lassen, hatte auf das Jubiläumsbankett des Vorabends verzichtet. In den letzten Tagen hatte sie ununterbrochen gearbeitet, hatte den Telefonstecker herausgezogen, um in Ruhe arbeiten zu können. Sie... „Das Buch hatte ihre gesamte Aufmerksamkeit verlangt. Sie hatte sich an der Universität beurlauben lassen, hatte sich bei den Donnerstagstreffen der Akademie entschuldigen lassen, hatte auf das Jubiläumsbankett des Vorabends verzichtet. In den letzten Tagen hatte sie ununterbrochen gearbeitet, hatte den Telefonstecker herausgezogen, um in Ruhe arbeiten zu können. Sie nippte an ihrem mit Honig gesüßten Tee und betrachtete das Nachwort, zwei besorgte Falten zeigten sich auf ihrer Stirn, als sie zum Kugelschreiber griff. Sie machte eine Notiz am rechten Rand, strich sie aber sofort wieder durch. In diesem Moment hörte sie ein vertrautes Geräusch: die Balkontür im Wohnzimmer glitt auf, und behutsame Schritte tappten über den Parkettboden. Widerwillig riss sie ihren Blick vom einleitenden Absatz des Nachwortes, erhob sich von der Küchenbank und lief durch die Wohnung. „Ach, jetzt kommst du also gnädigerweise nach Hause, Tolstoi? Du hast natürlich Hunger.“ Aber das Wohnzimmer war leer, der graue Abessinierkater war nirgendwo zu sehen. Sie schaute unter dem Sessel und hinter der handbemalten Truhe nach, die beiden Lieblingsplätze des Katers waren leer. Als die Bodenbretter knarrten, drehte sie sich mit einem Lächeln auf den Lippen um, aber es war nicht Tolstois zutraulicher Blick, der sie hier erwartete. Vor ihr stand eine dunkle Gestalt, ein Mann. Er trug einen schwarzen, abgenutzten Gehrock und Halbschuhe, auf dem Kopf hatte er einen Zylinder. Die Sonnenstrahlen fielen durch das Fenster über seine hohen Wangenknochen und beleuchteten die scharfen Gesichtszüge. Sonja starrte den Mann entsetzt an, sein Gesicht, das fremd und vertraut zugleich war. Sie öffnete den Mund zu einem lautlosen Schrei, aber die Angst steckte ihr wie ein Korken in der Kehle, und sie brachte nur ein Flüstern heraus: „D-du?“ Der Mann antwortete laut: „Ja, das bin ich.“ Aus der rechten Rocktasche zog er dann einen Revolver mit Perkussionsschloss. Langsam hob er die Handfeuerwaffe, und mit einer leichten Daumenbewegung schob er den versilberten Hahn zurück. „Ich bin da. Endlich.“ Sonja Bergwall, ein angesehenes Mitglied der Schwedischen Akademie, die alljährlich den Nobelpreis für Literatur vergibt, wird ihr Buch nicht mehr beenden können. Sie stirbt, ermordet von einem geheimnisvollen Täter mit einem altertümlichen Schwarzpulverrevolver. Bei Claudia Rodriguez von der Zentralen Mordkommission schrillen sofort sämtliche Alarmglocken, wurde doch kurz zuvor der Ständige Sekretär der Schwedischen Akademie mit der gleichen (und vermutlich auch derselben) Waffe getötet. Hat der Täter es etwa auf die Mitglieder der Akademie abgesehen? Schon bald gibt es ein weiteres Opfer und der Verdacht wird zur traurigen Gewissheit. Ein verzweifelter Kampf um das Leben der restlichen Mitglieder beginnt, bei der der Täter immer wieder eine erstaunliche Kreativität demonstriert. Erschwerend kommt hinzu, dass Claudia aus eigenen Reihen ständig Steine in den Weg gelegt werden. Sie ermittelt schließlich auf eigene Faust - unterstützt durch einen alten Freund, den Buchantiquar Leo Dorfman... Auf diesen Krimi war ich neugierig geworden durch seinen engen Bezug zur Welt der Bücher. Und ist es nicht auch spannend, wenn eine Mordserie scheinbar mit dem Literaturnobelpreis zusammenhängt? Auch darüber hinaus werden Bücher oft erwähnt - einem Leser aus Leidenschaft geht dabei das Herz auf. Kleines Beispiel gefällig? „Mitten im Archiv standen Claudia und Leo, umgeben von Bücherregalen und Tausenden von geheim gehaltenen Schriftstücken. Eine feierliche Stimmung ruhte über dem Kellergewölbe, etwas Beängstigendes, die kühle Luft umstrich sie wie Wiedergänger in einer heimgesuchten Grabkammer. Tote Schriftsteller lebten noch immer in den Aktenschränken wie Gespenster aus Lumpenpapier und Tinte. Altertümliche Bücher, Protokolle, Korrespondenzen, vor Jahrhunderten von Dichtern und königlichen Hoheiten mit der Hand geschrieben.“ Auch schön: Vor jedem Kapitel findet sich ein Eintrag, der einen Literaturnobelpreisträger benennt, mit dem entsprechenden Jahr und der Begründung der Akademie. Sehr interessant zu lesen! Die Handlung verläuft in mehreren Erzählsträngen: Mal begleiten wir Claudia und Leo bei ihren Ermittlungen, mal die Polizei und zwischendurch auch den Täter. Spannend geschrieben bleibt man gerne dran (bei mir wurde es auch recht spät in der Nacht ;-) Der Täter ist wirklich sehr einfallsreich – lasst euch überraschen! Ein bisschen was hab ich aber zu kritisieren. Erstens: Ich kann kein Latein. Hin und wieder tauchen aber lateinische Sätze oder Überschriften auf, was sehr gut aussieht und auch passend ist. Ich hätte mich aber über eine Übersetzung in der Fußnote oder im Anhang gefreut, denn ich saß längere Zeit mit dem Buch in einem Wartezimmer ohne Internetempfang und hatte daher nicht die Möglichkeit, sofort zu klären, was da so steht. Hat mich ein bisschen geärgert. Darüber hinaus werden für meinen Geschmack ein paar Klischees zu viel bemüht. Claudia zum Beispiel ist der Prototyp einer durchsetzungsfähigen und selbstbewussten Polizistin. Sie ist jung, taff und hat den Großteil ihrer Jugend in Boxstudios verbracht. Darüber hinaus ist sie chilenischer Abstammung. Ihr Gegenspieler bei der Polizei zeichnet sich durch Frauenfeindlichkeit aus, vermutet Sprachprobleme und traut ihr rein gar nichts zu. Und der Leitungsebene ist bei dem ganzen Fall nur das äußere Ansehen gegenüber der Presse und der Öffentlichkeit wichtig. Der Antiquar Leo ist auch genauso, wie man sich einen Antiquar vorstellt. Ein Eigenbrötler, immer am Rand des Existenzminimums, lebt für und zwischen seinen Büchern, weiß alles, was man über Bücher wissen kann und in seinem erstaunlichen Antiquariat findet sich beinahe für jedes Problem das passende Nachschlagewerk. Sehr sympathisch, aber klischeebelastet. Und als letzten Kritikpunkt habe ich die eine oder andere - in meinen Augen - unlogische bzw. total unrealistische Stelle ausgemacht. Da ich aber ansonsten wirklich sehr glücklich mit dem Buch war, ziehe ich insgesamt nur einen Punkt ab. Fazit: Kreativer Serienmörder erschüttert die Literaturszene – spannend!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Kommissarin und der Antiquar
von einer Kundin/einem Kunden aus Cölbe am 02.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mitglieder der Schwedischen Akademie, die über den Nobelpreis für Literatur bestimmen, werden nach und nach von einem scheinbar toten Schriftsteller ermordet. Zu Anfang ist die Spannung sehr hoch und die Morde sehr ausgeklügelt. Das Ende wirkte auf mich jedoch sehr konstruiert und hat mich nicht ganz überzeugt. Auch die beiden... Mitglieder der Schwedischen Akademie, die über den Nobelpreis für Literatur bestimmen, werden nach und nach von einem scheinbar toten Schriftsteller ermordet. Zu Anfang ist die Spannung sehr hoch und die Morde sehr ausgeklügelt. Das Ende wirkte auf mich jedoch sehr konstruiert und hat mich nicht ganz überzeugt. Auch die beiden Hauptpersonen, eine Kommissarin bei der Mordkommission und ein Antiquar, wirkten auf mich farblos und mit zu vielen Stereotypen behaftet. Dennoch ist die Thematik von "Die Akademiemorde" sehr interessant und mal etwas Anderes. Trotz meiner persönlichen Beanstandungen hat das Buch ganz gut unterhalten. Vor allem die Nennung von Literaturnobelpreisträgern am Anfang jedes Kapitels hat mir gut gefallen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Akademiemorde

Die Akademiemorde

von Martin Olczak

(1)
eBook
8,99
+
=
Die Ernte des Bösen

Die Ernte des Bösen

von Robert Galbraith (Pseudonym von J.K. Rowling)

(3)
eBook
18,99
+
=

für

27,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen