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Die Akimuden

Ein nichtmenschlicher Roman

PANIK erfasst MOSKAU. Es kursiert die Nachricht eines neuen Landes mit Namen Akimuden, das sich auf keiner Landkarte finden lässt. Aber es kommt noch schlimmer, Tote erwachen und mischen sich unter die Lebenden, dringen in Wohnungen ein, übernehmen das Kommando. Aber Russlands Chef bringt schnell seine Panzer in Stellung, um das unbekannte Volk der Untoten zu zerstören. Ein herrlich amüsanter, bitterböser SciFi-Thriller, in dem es viel zu lachen gibt, wenn doch nur Russlands Wirklichkeit nicht so traurig wäre. Viktor Jerofejew kennt keine Gnade - seine Phantasie keine Grenzen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03177-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 189/126/30 mm
Gewicht 348
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Das Verrückteste, das ich seit langem gelesen habe“

Woldemar Deines, Thalia-Buchhandlung Worms

"Ich hab' da 'nen ganz verrückten Russen!" Mit diesen Worten kam letztens eine Mitarbeiterin mit einer Novität zu mir. Als ich den Klapptext gelesen hatte, dachte ich mir: Ja, das klingt verrückt, den muss ich versuchen. Und in der Tat, ich habe schon lange nichts so groteskes mehr gelesen, seit Bulgakovs "Der Meister und Margarita" "Ich hab' da 'nen ganz verrückten Russen!" Mit diesen Worten kam letztens eine Mitarbeiterin mit einer Novität zu mir. Als ich den Klapptext gelesen hatte, dachte ich mir: Ja, das klingt verrückt, den muss ich versuchen. Und in der Tat, ich habe schon lange nichts so groteskes mehr gelesen, seit Bulgakovs "Der Meister und Margarita" oder Gogols "Nase".

Die Akimuden kommen aus einem Land, den Akimuden, das auf der Weltkarte nicht zu finden ist. Sie können die Toten auferstehen lassen und die Dinge verändern, als besäßen sie Zauberkräfte. Doch scheinbar sind sie wie alle anderen Menschen auch, sie wollen gut sein und geliebt werden. Nur leider sehen das nicht alle Menschen so, denn seit die Toten wieder auferstanden sind, wird die russische Bevölkerung von ihnen unterdrückt. Und das wollen sich die Menschn nicht gefallen lassen. Aber wie kann man gegen die Toten kämpfen? Schließlich sind sie ja schon tot. Wie kann man gegen ein Land Krieg führen, das nicht existiert? Und wie soll man jemanden besiegen, der scheinbar eine Gottesallmacht besitzt?

Ein wunderbar groteskes Werk. Der Chronist, Viktor Jerofejew, greift hierbei auf die klassischen Elemente russischer Literatur zurück. Mit wirren Dialogen, kurzen und prägnanten Sätzen und einem Wechselspiel aus Prosa und Drama entführt der Autor den Leser in die klassische Schreibkunst russischer Meisterwerke. Die Akimuden können sich getrost neben Bulgakov, Tschechov und Co. einreihen.

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