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Die Akte Vaterland

Gereon Raths vierter Fall

(6)
Mysteriöse Mordserie führt Gereon Rath bis nach Masuren
Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von »Haus Vaterland«, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist.Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder, der die Stadt in Atem hält, treten seit Wochen auf der Stelle, seine große Liebe Charlotte »Charly« Ritter kehrt von einem Studienjahr in Paris zurück und fängt als Kommissaranwärterin am Alex an – ausgerechnet in der Mordkommission, was die Dinge nicht einfacher macht.Der Tote vom Potsdamer Platz scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit nach Osten führt. Während Charly als Küchenhilfe ins Haus Vaterland eingeschleust wird, ermittelt Rath in einer masurischen Kleinstadt nahe der polnischen Grenze und gerät in eine fremde Welt. Er macht Bekanntschaft mit wortkargen Ostpreußen, schwarzgebranntem Schnaps und den Tücken der Natur. Die Widerstände gegen den Ermittler aus Berlin wachsen, als er ein lang gehütetes Geheimnis aufzudecken droht.Volker Kutscher entwirft erneut eine packende und komplexe Geschichte vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse. Während Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten immer mehr Todesopfer fordern, putscht Reichskanzler von Papen die demokratische Regierung Preußens aus dem Amt und mit ihr die Spitze der Berliner Polizei. Damit verschärft sich die Lage auch für Gereon Rath, der sich bisher der Protektion durch Polizeivizepräsident Bernhard Weiß sicher sein konnte …
Rezension
» Die Akte Vaterland ist anders als alle anderen Beispiele dieses Genres. Denn er versteht es, Zeitgeschichte mit spannender Dramaturgie zu vereinen.«
Portrait
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher vier weitere folgten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 576, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.08.2012
Serie Kommissar Gereon Rath 4
Sprache Deutsch
EAN 9783462306255
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 475
eBook (ePUB)
9,99
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„Spannende Geschichtsstunden für den E-Book Reader...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Komplex, sprachlich sauber, atmosphärisch und äußerst spannend - Kutschers Romane um den eigenwilligen Ermittler Gereon Rath haben so gar nichts mit der momentanen Springflut kauziger Regionalkrimis am Hut. Wobei es Rath in diesem Fall aus dem mondänen Berlin in die allertiefste Provinz im Osten des Reiches führt, denn da liegt der

Komplex, sprachlich sauber, atmosphärisch und äußerst spannend - Kutschers Romane um den eigenwilligen Ermittler Gereon Rath haben so gar nichts mit der momentanen Springflut kauziger Regionalkrimis am Hut. Wobei es Rath in diesem Fall aus dem mondänen Berlin in die allertiefste Provinz im Osten des Reiches führt, denn da liegt der Hund - äh, die Leiche, die alle weiteren Geschehnisse verursacht, seit 12 Jahren begraben.

Der aufkommende Nationalsozialismus steht schon wie eine Gewitterfront hinter der Handlung des Romans, ohne jedoch direkt zu intervenieren. Noch unbeeindruckt vom politischen Bühnenbild laviert sich Rath durch ein Dickicht aus Lüge, Korruption und Rache.

So unaufgeregt, wie Rath ermittelt, ist Kutschers Schreibstil. Fast nüchtern suggeriert er Sachbuchcharakter mit hohem Spannungsfaktor. Rath und die Nazis, Gereon und Charlotte...kann das alles gutgehen? Die hoffentlich nächsten Fälle werden es zeigen. Ich freu mich drauf!

„Doppeltes Vaterland!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Gereon Raths 4. Fall führt ihn zum Vergnügungspalast "Haus Vaterland" wo eine Leiche im Aufzug gefunden wird, Herbert Lamkau, Spirituosenhändler gebürtig aus Treuburg in Masuren.
Im Laufe der Ermittlungen werden noch zwei Verbrechen entdeckt die im Zusammenhang mit Lamkaus Tod stehen. Gereon Rath wird für weitere Ermittlungen nach
Gereon Raths 4. Fall führt ihn zum Vergnügungspalast "Haus Vaterland" wo eine Leiche im Aufzug gefunden wird, Herbert Lamkau, Spirituosenhändler gebürtig aus Treuburg in Masuren.
Im Laufe der Ermittlungen werden noch zwei Verbrechen entdeckt die im Zusammenhang mit Lamkaus Tod stehen. Gereon Rath wird für weitere Ermittlungen nach Treuburg geschickt und muss feststellen, dass viel mehr als nur Schwarzbrennerei hinter den Morden steckt. Die Entscheidung der Treuburger fürs geliebte deutsche Vaterland spielt auch eine Rolle.

Volker Kutscher schafft es wieder brilliant die Athmosphäre der zeit darzustellen. Der aufkommende Nationalsozialismus und das Ende der weimarer Republik werden vor dem Auge des Lesers lebendig. Besser als jede Geschichtsstunde!

Ich bin gespannt wie Gereon Raths Eigensinn in den nächsten Fällen mit dem aufkommenden Nationalsozialismus zu Rande Kommt.

„Gereon Raths vierter Fall“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wie meine Überschrift schon zeigt, ist dies bereits der vierte Fall mit dem Kommissar Gereon Rath, den der Autor und Historiker Volker Kutscher geschrieben hat. Für mich war es allerdings der erste, den ich gelesen habe. Und man kommt auch gut rein, wenn man die vorherigen nicht gelesen hat. Allerdings gibt es natürlich immer mal wieder Wie meine Überschrift schon zeigt, ist dies bereits der vierte Fall mit dem Kommissar Gereon Rath, den der Autor und Historiker Volker Kutscher geschrieben hat. Für mich war es allerdings der erste, den ich gelesen habe. Und man kommt auch gut rein, wenn man die vorherigen nicht gelesen hat. Allerdings gibt es natürlich immer mal wieder kleine Anspielungen auf die früheren Fälle und auf das bisherige Leben des Kommissars. Deshalb würde ich trotzdem empfehlen, die Krimis in der folgenden Reihenfolge zu lesen:

„Der nasse Fisch“
„Der stumme Tod“
„Goldstein“

Die drei vorherigen Fälle sind bereits alle als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Der aktuelle Fall spielt im Jahr 1932 in Berlin und in Masuren. In dem großen Gaststätten- und Vergnügungspalast „Haus Vaterland“ am Potsdamer Platz wird im Lastenaufzug die Leiche eines Mannes gefunden. Merkwürdigerweise scheint er ertrunken zu sein, obwohl er anscheinend in dem Lastenaufzug ermordet wurde. Der Ermordete ist Herbert Lamkau, der Chef einer Spirituosenfirma. Warum wurde er ermordet? Und wieso ist er anscheinend ertrunken? Während Gereon Rath und seine Mannschaft noch nach Gründen für diesen Mord suchen, entdeckt ihr Chef zwei weitere Todesfälle außerhalb Berlins, die offensichtlich Parallelen aufweisen. Die gleiche Todesart. Und alle drei Toten haben etwas mit dem masurischen Städtchen Treuburg zu tun. Gereon Rath, gerade frisch verlobt mit der Kommissaranwärterin Charly, wird nach Treuburg geschickt, um die Hintergründe aufzudecken. Während in Berlin alle davon ausgehen, dass dieser Fall entweder eine Epressungsgeschichte im Gastronomiegewerbe ist, oder aber jemand Rache an den drei Ermordeten genommen hat, entdeckt Gereon Rath in Treuburg noch etwas ganz anderes. Was steckt wirklich hinter diesen Todesfällen?

Volker Kutscher hat einen ausgesprochen spannenden, aber auch teilweise sehr humorvollen Krimi geschrieben, der hervorragend die Situation in Deutschland und in Ostpreußen wiederspiegelt. Gerade bei der Geschichte in Ostpreußen haben sich mir teilweise die Haare aufgestellt. Da ist zum einen dieser Hass zwischen den „Deutschen“ und den „Polen“, wobei diese Nationalitätszugehörigkeit oftmals nur an der Religion festgemacht wird. Und zum anderen dieses Geklüngel, nicht die Gerechtigkeit sondern die Macht siegt. Gereon Rath ist ein sehr sympathischer, sehr raubeiniger Kommissar, der sich nicht gerne in eine Gruppe integriert sondern lieber auf eigene Faust ermittelt. Dabei hält auch er sich nicht immer ganz direkt an die legalen Mittel. Gerade diese ganzen unterschiedlichen Typen, mit denen er zusammenarbeitet, machen diesen Krimi ausgesprochen lesenswert. Und man erfährt wieder etwas über die Zeit kurz vor der Machtübernahme der Nazis. Ich hoffe doch sehr, dass Volker Kutscher noch weitere Krimis mit Gereon Rath schreibt, wobei es dieser Kommissar unter den Nazis sicherlich extrem schwer haben wird.

Diese Krimis sind etwas für die Leser von den Krimis um Leo Wechsler von Susanne Goga.

„Im Sumpf des Verbrechens“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Deutschland am Vorabend der Machtübernahme durch Hitler. Während die politischen Kämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten auch in Berlin immer blutiger auf der offenen Straße ausgetragen werden und die Arbeitslosigkeit steigt, findet man dennoch Luxus und Amüsement in der nimmermüden Großstadt: Im Haus Vaterland, betrieben Deutschland am Vorabend der Machtübernahme durch Hitler. Während die politischen Kämpfe zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten auch in Berlin immer blutiger auf der offenen Straße ausgetragen werden und die Arbeitslosigkeit steigt, findet man dennoch Luxus und Amüsement in der nimmermüden Großstadt: Im Haus Vaterland, betrieben von der damals bereits namhaften Firma Kempinski. Und mittendrin ein Mord an einem Lieferanten ausgezeichneter Spirituosen - ertrunken in einem Aufzug. Die Ermittlungen dieses mysteriösen Falls übernimmt Gereon Rath zunächst eher widerwillig, denn endlich hält er Charly wieder in seinen Armen. Doch weitere Morde tauchen auf und Kommissar Rath folgt einer Spur nach Ostpreußen. Genau dorthin, wo man sich in jenen Tagen besonders treu zum Deutschen Reich und gegen Polen stellt. Immer tiefer gelangt er - im wahrsten Sinne - in den Sumpf des Verbrechens.

Jörg Kutscher erzählt mit dem vierten Fall Gereon Raths nicht nur eine brillante Kriminalgeschichte sondern bettet diese trefflich gleich mehrfach in die jüngere deutsche Vergangenheit ein: Die besondere Rolle Ostpreußens nach dem Ersten Weltkrieg und das sozialdemokratische Preußen bei seiner Entmachtung durch die Reichsregierung – sehr gut recherchierte Geschichte „zum Anfassen“. Dazu gibt es natürlich wieder jede Menge Berliner Lokalkolorit.

Jens Budde, Thalia-Buchhandlung Lünen

Toll inszenierter Krimi mit geschichtlichem Hintergrund. Toll inszenierter Krimi mit geschichtlichem Hintergrund.

Franz-Ludwig Martin, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannender Krimi, der in den dreßiger Jahren spielt Spannender Krimi, der in den dreßiger Jahren spielt

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Teil 4 der Reihe um den Kommissar Gereon Rath. Spannender Krimi mit einer Portion gut recherchierter Geschichte. Teil 4 der Reihe um den Kommissar Gereon Rath. Spannender Krimi mit einer Portion gut recherchierter Geschichte.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Geron Rath ermittelt. Berlin Anfang der Dreißiger. Er ist Jude, was die Polizeiarbeit nicht gerade einfach macht. Und in Berlin brodelt nicht nur die Politik. Tolle Story. Geron Rath ermittelt. Berlin Anfang der Dreißiger. Er ist Jude, was die Polizeiarbeit nicht gerade einfach macht. Und in Berlin brodelt nicht nur die Politik. Tolle Story.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wie Kommissar Gereon Rath im Berlin Anfang der dreißiger Jahre ermittelt, ist packend, historisch stimmig und mit erschreckenden Bezügen zur Gegenwart Wie Kommissar Gereon Rath im Berlin Anfang der dreißiger Jahre ermittelt, ist packend, historisch stimmig und mit erschreckenden Bezügen zur Gegenwart

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein starker Krimi vor beeindruckender Kulisse und einem sympathischen Ermittler. Ein starker Krimi vor beeindruckender Kulisse und einem sympathischen Ermittler.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Fall 4 für Gereon Rath. Ein bisschen viel Trubel hat dieser, weil er unterschiedliche Fälle am Laufen hat. Doch der Tod eines Spirituosenliferanten im "Haus Vaterland" ist komisch. Fall 4 für Gereon Rath. Ein bisschen viel Trubel hat dieser, weil er unterschiedliche Fälle am Laufen hat. Doch der Tod eines Spirituosenliferanten im "Haus Vaterland" ist komisch.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Toller historischer Berlin Krimi. Die ganze Reihe macht Spaß. Toller historischer Berlin Krimi. Die ganze Reihe macht Spaß.

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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Kutscher, Haus Vaterland
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.04.2014

Wieder ein typischer Krimi mit dem Protagonisten Gereon Rath, die im Berlin der 30er Jahre spielt. Ein Mord im Lieferanten Fahrstuhl des Hauses Vaterland, damals Teil eines Berliner Vergnügungsviertels, muss aufgeklärt werden, der Lieferant ist ertrunken! Derweil ist Rath mit seiner Freundin befasst, die gerade nach mehrmonatigem Aufenthalt aus... Wieder ein typischer Krimi mit dem Protagonisten Gereon Rath, die im Berlin der 30er Jahre spielt. Ein Mord im Lieferanten Fahrstuhl des Hauses Vaterland, damals Teil eines Berliner Vergnügungsviertels, muss aufgeklärt werden, der Lieferant ist ertrunken! Derweil ist Rath mit seiner Freundin befasst, die gerade nach mehrmonatigem Aufenthalt aus Frankreich zurückkehrt u. die er heiraten möchte. Spannung bis zum Schluss.

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historischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 16.03.2013

Das Buch beginnt mit einem Ertrunkenen im Lastenaufzug in einem Vergnügungstempel in Berlin zu der Zeit kurz vor der Machtergreifung Hitlers (Juli 1932). Wie kann jemand im Aufzug ertrinken? Kommissar Gereon Rath soll ermitteln. Private Probleme kommen hinzu. Seine Geliebte, Charly, kommt nach 10 Monaten aus Paris zurück und... Das Buch beginnt mit einem Ertrunkenen im Lastenaufzug in einem Vergnügungstempel in Berlin zu der Zeit kurz vor der Machtergreifung Hitlers (Juli 1932). Wie kann jemand im Aufzug ertrinken? Kommissar Gereon Rath soll ermitteln. Private Probleme kommen hinzu. Seine Geliebte, Charly, kommt nach 10 Monaten aus Paris zurück und soll nun als Kommissaranwärterin im Präsidium arbeiten. Die Geschichte führt Rath nach Ostpreußen, genauer nach Masuren an die polnische Grenze. Hier handelte auch schon der Prolog. Der erste Tote scheint die Tat eines Serienmörders zu sein, denn die bizarre Todesart wiederholt sich. Stück für Stück enthüllt Rath Teile der Geschichte und gerät dabei selbst in Gefahr. Der Autor hat interessante Ideen und Wendungen in die Geschichte eingebaut, so dass man wirklich erst ganz zum Schluss des Buches den ganzen Hintergrund versteht. Toll geschriebene Eindrücke auch von dem geschichtlichen Kontext ( der Machtgewinn der Nazis, der Sturz der Polizeispitze, die Probleme zwischen Deutschen und Polen, die Rolle der Frau). Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, haben "Ecken und Kanten" und lassen die Vergangenheit für den Leser auferstehen. Mich hat dieses Buch vollends überzeugt, sowohl die historische Atmosphäre als auch die Verstrickungen des Falles und der Ermittler sind überzeugend und komplex dargestellt ohne in Langatmigkeit zu verfallen.

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Die Akte Vaterland
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 09.10.2012

Kutscher hat hier wirklich einen sehr pakenden Krimi abgeliefert. Vor der historischen Kulisse hatte ich erst bedenken, ob mir dieses Buch nicht zu ernst sein würde. Doch die Ereignisse überschlagen sich auf sehr mitreissende Art und der Leser lernt nebenbei noch einiges aus der Geschichte, ohne es unangenehm zu... Kutscher hat hier wirklich einen sehr pakenden Krimi abgeliefert. Vor der historischen Kulisse hatte ich erst bedenken, ob mir dieses Buch nicht zu ernst sein würde. Doch die Ereignisse überschlagen sich auf sehr mitreissende Art und der Leser lernt nebenbei noch einiges aus der Geschichte, ohne es unangenehm zu merken. Ich muss gestehen, sehr beeindruckt gewesen zu sein. Noch nie habe ich ein so spannendes Buch gelesen, dass gleichzeitig mir Passagen aus der dunklen Geschichte Deutschlands so unterschwellig, aber auch nachhaltig präsentiert. Das erste Mal hatte ich wirklich Lust, es zu lesen und habe es gierig aufgesogen. Ich würde jeder Zeit wieder zu so einem hervorragendem Buch greifen. Die Geschichte ist ähnlich eines Schweden-Krimis. Ein sehr spannender Plot und dazu das "zerreissende" Privatleben des Kommissars. Doch der grosse Unterschied ist eben Ort und Zeit. Rath trifft auf Barrikaden und Geheimnisse, berufs-hirachische "Monster" und Sorgen um seine Geliebte. Packend.

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Einfach wieder gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Bovenden am 12.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wieder gut geschrieben und damit kurzweilig zu lesen. Mir gefällt einfach, etwas nebenbei vom Alltagsleben dieser Zeit zu lesen, in der Hoffnung, dass es gut recherchiert ist!

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Die Akte Vaterland
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kommissar Gereon Rath hat es diesmal mit einem ganz verzwickten Fall zu tun. Wie kann jemand in einem Lastenaufzug ertrinken? Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass dem Toten vorher ein Lähmungsgift gespritzt wurde. Mit einer größeren Menge hätte man auch gleich töten können, warum also so umständlich? Geld... Kommissar Gereon Rath hat es diesmal mit einem ganz verzwickten Fall zu tun. Wie kann jemand in einem Lastenaufzug ertrinken? Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass dem Toten vorher ein Lähmungsgift gespritzt wurde. Mit einer größeren Menge hätte man auch gleich töten können, warum also so umständlich? Geld wurde keines gestohlen. Und irgendwie scheint der Fall mit Erpressungen und Schnapspanschereien zu tun zu haben. Bei den Recherchen stellt sich heraus, dass es auf gleiche Weise bereits in anderen Städten zwei Tote gab. Die Spur führt nach Masuren, welches mittels einer Volksabstimmung gerade wieder deutsch geworden ist. Der Hass zwischen Deutschen und Polen ist dort spürbar und bei den wortkargen Einheimischen beißt Rath auf Granit. Privat haben sich die inzwischen aus Paris zurückgekehrte Charly Ritter und Gereon Rath verlobt, erstmal nur heimlich, da auch Charly wieder bei der Mordkommission eingesetzt wird. Sie arbeiten undercover als Küchenhilfe im Haus Vaterland, dem Tatort. Die Eigenmächtigkeiten Raths und auch das längere Verschwinden lassen bei Charly jedoch Zweifel aufkommen, ob ein Zusammenleben wirklich funktioniert. Zudem kämpft sie noch mit sexuellen Übergriffen und Dreistigkeiten eines anderen Kommissars an. Die politischen Gegebenheiten des Jahres 1932 in Berlin nehmen einen großen Raum ein in Volker Kutschers 4. Roman der Serie. Die Zunahme an Nazianhängern, das Einmischen der SA und SS, der Hass zwischen Polen und Deutschen, der Antisemitismus bis hin zum Putsch, der auch die Polizeiführung betrifft, lässt den Aufkommenden Nationalsozialismus spürbar werden. Die Verflechtungen zwischen Privatleben und Aufklärung der Mordserie sind hervorragend beschrieben, der Schreibstil Kutschers sehr facettenreich. Ein Kriminalroman, der gleichzeitig spannend und informativ ist

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Ein Krimi wie ein Roman
von Heidrun Berents aus Emden am 15.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Volker Kutscher lässt das Berlin zu Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts wieder aufleben. Im legendären Kempinski wird ein Toter gefunden. Die Todesart ist mysteriös, zudem sind tief im Westen Deutschlands zwei Männer auf die gleiche Art gestorben. Ein Serienmord ? Gereon Rath`s Ermittlungen führen ihn von Berlin... Volker Kutscher lässt das Berlin zu Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts wieder aufleben. Im legendären Kempinski wird ein Toter gefunden. Die Todesart ist mysteriös, zudem sind tief im Westen Deutschlands zwei Männer auf die gleiche Art gestorben. Ein Serienmord ? Gereon Rath`s Ermittlungen führen ihn von Berlin weit nach Ostpreußen und besonders hier ist die Allgegenwärtigkeit sowie die zunehmende Durchdringung des Alltags durch die Nazis und ihre SA-Gruppen spürbar. ‘Die Akte Vaterland‘ ist ein Kriminalroman im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist nicht nur ein äußerst spannender Krimi, sondern ebenso ein wirklich gut geschriebener Roman. Als vierter Krimi in einer Reihe mit Gereon Rath als ermittelndem Kommissar macht er neugierig auf die ersten drei, kann aber auch gut für sich alleine stehen.

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Überzeugender Kriminalroman mit viel geschichtlichem Anteil
von PMelittaM aus Köln am 22.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im bekannten Vergnügungspalast „Haus Vaterland“ wird ein Toter im Aufzug gefunden, nach der ersten Diagnose des Polizeiarztes ist er ertrunken. Die Ermittlungen lassen darauf schließen, dass der Tote nicht der Erste war, der unter diesen merkwürdigen Umständen gestorben ist. Gereon Raths vierter Fall führt den Kommissar bis nach Masuren,... Im bekannten Vergnügungspalast „Haus Vaterland“ wird ein Toter im Aufzug gefunden, nach der ersten Diagnose des Polizeiarztes ist er ertrunken. Die Ermittlungen lassen darauf schließen, dass der Tote nicht der Erste war, der unter diesen merkwürdigen Umständen gestorben ist. Gereon Raths vierter Fall führt den Kommissar bis nach Masuren, wo er tief in die Mentalität der Bewohner eintauchen muss und schließlich in Lebensgefahr gerät. Auch in seinem Privatleben tut sich einiges, seine Freundin Charlie kommt aus Paris zurück und reagiert zunächst sehr zurückhaltend auf seinen Heiratsantrag. „Akte Vaterland“ ist ein komplexer, vielschichtiger Kriminalroman. Ich benötigte etwas Zeit, um mich einzulesen, was daran liegen mag, dass es mein erster Roman um Gereon Rath war und ich mich erst in Handlung und Personen hineinfinden musste, doch irgendwann hatte mich das Buch gepackt und es entwickelte sich zu einem echten Pageturner, den ich kaum noch aus der Hand legen mochte. Was mir besonders gefiel, war die Einbindung der Geschichte in die historischen Gegebenheiten der damaligen Zeit, das ist Volker Kutscher auch sehr gut gelungen und neben der spannenden Lektüre konnte ich sogar noch etwas lernen. Daneben bringt uns Volker Kutscher auch sehr interessante Charaktere nahe, allen voran Gereon Rath, der sich nicht immer unterordnen möchte, seinen eigenen Kopf hat und dadurch auch schon mal in große Probleme gerät, und Charlie Ritter, eine selbstbewusste junge Frau, die einen für die damalige Zeit eher ungewöhnlichen Beruf ergreift, sie wird Kommissaranwärterin. Der Roman hat mir sehr gut gefallen, die anderen Romane Kutschers werde ich bestimmt noch lesen und bin schon gespannt, wie es mit Gereon und Charlie weitergeht, gerade, wo auch große politische Veränderungen anstehen.

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Die Akte Vaterland
von Michelangelo aus Schleswig-Holstein am 08.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Klappentext: Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von »Haus Vaterland«, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist. Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon... Klappentext: Juli 1932, die Berliner Polizei steht vor einem Rätsel: Ein Mann liegt tot im Lastenaufzug von »Haus Vaterland«, dem legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz, und alles deutet darauf hin, dass er dort ertrunken ist. Kommissar Gereon Rath ist wenig erfreut über den neuen Fall, denn er hat schon genug Ärger. Seine Ermittlungen gegen einen mysteriösen Auftragsmörder, der die Stadt in Atem hält, treten seit Wochen auf der Stelle, seine große Liebe Charlotte »Charly« Ritter kehrt von einem Studienjahr in Paris zurück und fängt als Kommissaranwärterin am Alex an – ausgerechnet in der Mordkommission, was die Dinge nicht einfacher macht. Der Tote vom Potsdamer Platz scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur weit nach Osten führt. Während Charly als Küchenhilfe ins Haus Vaterland eingeschleust wird, ermittelt Rath in einer masurischen Kleinstadt nahe der polnischen Grenze und gerät in eine fremde Welt. Er macht Bekanntschaft mit wortkargen Ostpreußen, schwarzgebranntem Schnaps und den Tücken der Natur. Die Widerstände gegen den Ermittler aus Berlin wachsen, als er ein lang gehütetes Geheimnis aufzudecken droht. Das Cover sprach mich durch die schöne historische Schwarzweißaufnahme des alten Kempinski an und leistete schon mal die Vorarbeit, um ich mich auf den Roman einzustimmen. Die Charaktere der einzelnen Personen sind so gut und lebensnah beschrieben, dass man Gefühle für sie aufbauen kann. Ebenso die unterschiedlichen Lebensumstände und Gewohnheiten, in einer Zeit in der es noch kein Fernsehen, Computer o.ä. gab…das Rauchen und Trinken auch noch nicht so geächtet war wie heutzutage, sondern eigentlich zum Leben ganz normal dazu gehörte….. Herrlich erzählt, detailreiche Beschreibungen, überhaupt nicht langweilig! Der Autor hat es geschafft mich in die damalige Zeit hinein zu versetzen. Er hat eine gute Beschreibung des alten Berlin zu Papier gebracht. Ebenso gut kamen die politischen Umbruchvorgänge rüber… die Unzufriedenheit mit der Regierung, aber auch die Befürchtungen, was eine andere bewirken könnte….. Etwas störend, war manchmal der Bezug auf ältere Fälle, wenn man die Vorgängerromane r nicht kennt, da hat mir aber die Homepage von Gereon Rath gut aus der Klemme geholfen….. Gut fand ich den permanenten Wechsel der beiden Handlungsstränge Berlin und Masuren. Dieser Wechsel zwischen beiden hat die Spannung nie abfallen lassen, sondern hat noch mehr verdeutlicht, wie unterschiedlich das Leben und die Menschen in diesen beiden Regionen waren. Volker Kutscher hat es geschickt fertiggebracht, die entgültige Auflösung wirklich bis zum Schluss herauszuzögern, was dem Leser ein einmaliges Lesevergnügen verspricht. Fazit: ein äußerst gelungenes Buch! Ich habe jede Seite gerne gelesen und obwohl es weit über 500 Seiten waren, kann ich nur sagen, dass es keine Seite zu viel war….ganz im Gegenteil! Die Vorgängerromane habe ich nun auf meine Wunschliste gepackt, da ich mir gerne auch die Vorgeschichten erschließen möchte.

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'Die Gegenwart versteht man nur, wenn man die Vergangenheit kennt.'
von sabatayn76 am 22.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Im Berlin des Jahres 1932 wird eine Leiche im Lastenaufzug des 'Haus Vaterland' gefunden. Sonderbarerweise scheint der Mann auf den ersten Blick ertrunken zu sein, obwohl er mit dem Auto angereist ist. Bei der Obduktion wird jedoch klar, dass der Mann eine tödliche Injektion bekommen hat, dass er... Inhalt: Im Berlin des Jahres 1932 wird eine Leiche im Lastenaufzug des 'Haus Vaterland' gefunden. Sonderbarerweise scheint der Mann auf den ersten Blick ertrunken zu sein, obwohl er mit dem Auto angereist ist. Bei der Obduktion wird jedoch klar, dass der Mann eine tödliche Injektion bekommen hat, dass er zwar Wasser in der Lunge hatte, daran aber nicht gestorben ist. Bald tauchen weitere Leichen auf, die auch unter diesen merkwürdigen Umständen ums Leben gekommen sind. Auch im Privatleben von Gereon Rath bleibt es spannend, denn Charly kommt aus Paris zurück und bleibt Gereon vorerst eine Antwort auf seinen Heiratsantrag schuldig. Mein Eindruck: Ich habe bereits die drei Vorgänger-Romane um Gereon Rath gelesen, somit waren mir Gereon und sein Team bereits bekannt, und ich konnte mich schnell auf die Geschichte einlassen. Der Einstieg ins Buch, der den Leser in eine ländliche Gegend fernab der deutschen Hauptstadt führt, sowie die Reise Gereons nach Ostpreußen haben mir sehr gut gefallen. Egal, wo die Handlung gerade spielt, Kutscher gelingt jedes Mal eine authentische Beschreibung der Orte und Personen und das Aufbauen einer stimmungsvollen Atmosphäre. Der Fall selbst ist spannend und fesselnd, in seiner Komplexität überzeugend und voller Überraschungen. Mein Resümee: 'Die Akte Vaterland' ist perfekt dafür geeignet, in die 1930er Jahre einzutauchen, Berlin vor der Machtergreifung Hitlers zu erleben und nebenbei auch noch spannende Ermittlungen zu verfolgen. Da mir die gesamte Reihe um Gereon Rath sehr gut gefällt, würde ich eine Lektüre in der richtigen Reihenfolge ('Der nasse Fisch' - 'Der stumme Tod' - 'Goldstein' - 'Die Akte Vaterland') empfehlen, obwohl es sich jeweils um abgeschlossene Fälle handelt.

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'Die Gegenwart versteht man nur, wenn man die Vergangenheit kennt.'
von sabatayn76 aus Deutschland am 22.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Im Berlin des Jahres 1932 wird eine Leiche im Lastenaufzug des 'Haus Vaterland' gefunden. Sonderbarerweise scheint der Mann auf den ersten Blick ertrunken zu sein, obwohl er mit dem Auto angereist ist. Bei der Obduktion wird jedoch klar, dass der Mann eine tödliche Injektion bekommen hat, dass er... Inhalt: Im Berlin des Jahres 1932 wird eine Leiche im Lastenaufzug des 'Haus Vaterland' gefunden. Sonderbarerweise scheint der Mann auf den ersten Blick ertrunken zu sein, obwohl er mit dem Auto angereist ist. Bei der Obduktion wird jedoch klar, dass der Mann eine tödliche Injektion bekommen hat, dass er zwar Wasser in der Lunge hatte, daran aber nicht gestorben ist. Bald tauchen weitere Leichen auf, die auch unter diesen merkwürdigen Umständen ums Leben gekommen sind. Auch im Privatleben von Gereon Rath bleibt es spannend, denn Charly kommt aus Paris zurück und bleibt Gereon vorerst eine Antwort auf seinen Heiratsantrag schuldig. Mein Eindruck: Ich habe bereits die drei Vorgänger-Romane um Gereon Rath gelesen, somit waren mir Gereon und sein Team bereits bekannt, und ich konnte mich schnell auf die Geschichte einlassen. Der Einstieg ins Buch, der den Leser in eine ländliche Gegend fernab der deutschen Hauptstadt führt, sowie die Reise Gereons nach Ostpreußen haben mir sehr gut gefallen. Egal, wo die Handlung gerade spielt, Kutscher gelingt jedes Mal eine authentische Beschreibung der Orte und Personen und das Aufbauen einer stimmungsvollen Atmosphäre. Der Fall selbst ist spannend und fesselnd, in seiner Komplexität überzeugend und voller Überraschungen. Mein Resümee: 'Die Akte Vaterland' ist perfekt dafür geeignet, in die 1930er Jahre einzutauchen, Berlin vor der Machtergreifung Hitlers zu erleben und nebenbei auch noch spannende Ermittlungen zu verfolgen. Da mir die gesamte Reihe um Gereon Rath sehr gut gefällt, würde ich eine Lektüre in der richtigen Reihenfolge ('Der nasse Fisch' - 'Der stumme Tod' - 'Goldstein' - 'Die Akte Vaterland') empfehlen, obwohl es sich jeweils um abgeschlossene Fälle handelt.

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Kutschers Bester...
von J.G. aus Berlin am 20.01.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Hier liefert uns Volker Kutscher den spannendsten Krimi seiner Krimireihe um Gereon Rath. Der Fall spielt im Juli 1932. Im legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz liegt ein toter Mann im Lastenaufzug. Alles sieht so aus, als sei dieser Mann ertrunken. Der Tote scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren... Hier liefert uns Volker Kutscher den spannendsten Krimi seiner Krimireihe um Gereon Rath. Der Fall spielt im Juli 1932. Im legendären Vergnügungstempel am Potsdamer Platz liegt ein toter Mann im Lastenaufzug. Alles sieht so aus, als sei dieser Mann ertrunken. Der Tote scheint Teil einer Mordserie zu sein, deren Spur in den Osten führt. Gereon Rath muss für seine Ermittlungen nach Treuburg, d.h. östlich vom damaligen Polen, zugehörig dem damaligen Preußen. Dort deckt er ein gehütetes Geheimnis nach dem nächsten auf und macht sich keine Freunde. Hinzu kommt seine Sorge um Charlotte „Charly“ Ritter, welche als Kommissaranwärterin bei der Mordkommission beginnt und als Küchenhilfe ins Haus Vaterland eingeschleust wird. Während der Ermittlung stellen sich Rath viele Fragen: Wie kann an Land ertrinken? Woher kommt das Pfeilgift Curare? Geht bei dem Mord um Erpressungsversuche wegen selbstgebranntem Alkohol? Warum verhalten sich alle Bürger in Treuburg so schweigsam gegenüber Rath? Volker Kutscher schreibt hier erneut eine packende und komplexe Geschichte, ohne dabei verwirrend oder konstruiert zu wirken, vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse, Während Straßenschlachten zwischen Nazis und Kommunisten immer mehr Todesopfer fordern, putscht Reichskanzler von Papen die demokratische Regierung Preußens aus dem Amt und mit ihr die Spitze der Berliner Polizei. Alle Charaktere des Krimis sind absolut glaubwürdig gezeichnet. Gereon Rath ist ein sehr realer Ermittler, der sich ständig zwischen Legalität und Illegalität bewegt. Auch bei seinem Verhältnis zu Charly ist er nicht immer ganz ehrlich. Eines der besten Krimis, den ich seit langem gelesen habe.

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Akte Vaterland
von Antje Pollmann aus Aurich am 18.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wieder hat mich der Schreibstil Volker Kutscher`s in den Bann gezogen. Seine erfundenen Figuren und Geschichten bewegen sich in einem historisch exakt recherchierten Rahmen. Der Autor bringt seine Leser zum Nachdenken darüber, wie sich die Lebensumstände der Menschen in seinem Roman und die politischen Verhältnisse ihrer Zeit gegenseitig bedingen. Kutschers... Wieder hat mich der Schreibstil Volker Kutscher`s in den Bann gezogen. Seine erfundenen Figuren und Geschichten bewegen sich in einem historisch exakt recherchierten Rahmen. Der Autor bringt seine Leser zum Nachdenken darüber, wie sich die Lebensumstände der Menschen in seinem Roman und die politischen Verhältnisse ihrer Zeit gegenseitig bedingen. Kutschers Protagonist Kommissar Gereon Rath versucht sich bisher aus der Politik herauszuhalten. Aber auch er gerät zunehmend ins Schwanken zwischen Widerstand und Anpassung. Den Weg des Kommissars konnte der Leser in bislang 4 spannend erzählten Kriminalromanen mit verfolgen. Nach der “Akte Vaterland“ bin ich schon jetzt gespannt darauf, ob und wie sich Gereon Rath mit dem aufkommenden Nationalsozialismus arrangieren wird.

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Bester Stoff fürs Ohr
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 16.10.2012
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (CD)

Der vierte Fall des eigenwilligen Komissar Rath sorgt für Spannung beim Hörer und schadet auch der Allgemeinbildung nicht. Ich bin jedesmal begeistert wie gelungen Volker Kutscher historische Ereignisse, Strömungen und politische Stimmungen kurz vor Hitlers Machtergreifung in beste Krimiunterhaltung verpackt. David Natahn liest hervorragend, er verleiht den Personen Charakter... Der vierte Fall des eigenwilligen Komissar Rath sorgt für Spannung beim Hörer und schadet auch der Allgemeinbildung nicht. Ich bin jedesmal begeistert wie gelungen Volker Kutscher historische Ereignisse, Strömungen und politische Stimmungen kurz vor Hitlers Machtergreifung in beste Krimiunterhaltung verpackt. David Natahn liest hervorragend, er verleiht den Personen Charakter und der Geschichte Drive. Klasse!

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Die Akte Vaterland
von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kutscher hat hier wirklich einen sehr pakenden Krimi abgeliefert. Vor der historischen Kulisse hatte ich erst bedenken, ob mir dieses Buch nicht zu ernst sein würde. Doch die Ereignisse überschlagen sich auf sehr mitreissende Art und der Leser lernt nebenbei noch einiges aus der Geschichte, ohne es unangenehm zu... Kutscher hat hier wirklich einen sehr pakenden Krimi abgeliefert. Vor der historischen Kulisse hatte ich erst bedenken, ob mir dieses Buch nicht zu ernst sein würde. Doch die Ereignisse überschlagen sich auf sehr mitreissende Art und der Leser lernt nebenbei noch einiges aus der Geschichte, ohne es unangenehm zu merken. Ich muss gestehen, sehr beeindruckt gewesen zu sein. Noch nie habe ich ein so spannendes Buch gelesen, dass gleichzeitig mir Passagen aus der dunklen Geschichte Deutschlands so unterschwellig, aber auch nachhaltig präsentiert. Das erste Mal hatte ich wirklich Lust, es zu lesen und habe es gierig aufgesogen. Ich würde jeder Zeit wieder zu so einem hervorragendem Buch greifen. Die Geschichte ist ähnlich eines Schweden-Krimis. Ein sehr spannender Plot und dazu das "zerreissende" Privatleben des Kommissars. Doch der grosse Unterschied ist eben Ort und Zeit. Rath trifft auf Barrikaden und Geheimnisse, berufs-hirachische "Monster" und Sorgen um seine Geliebte. Packend.

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Täter und Opfer im Kleinen wie im Großen
von melange aus Bonn am 02.09.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zum Inhalt: Im vierten Teil seiner Krimi-Reihe schickt Kutscher Gereon Rath nach Masuren. Dort laufen die Fäden einer Mordserie an mehreren zuerst unbescholten scheinenden Bürgern zusammen, welche jedoch in ein früheres Verbrechen verwickelt waren. Zum Cover: Eine Ansicht des "Hauses Vaterland", Schauplatz des Mordes, der zu Raths Ermittlungen führt.... Zum Inhalt: Im vierten Teil seiner Krimi-Reihe schickt Kutscher Gereon Rath nach Masuren. Dort laufen die Fäden einer Mordserie an mehreren zuerst unbescholten scheinenden Bürgern zusammen, welche jedoch in ein früheres Verbrechen verwickelt waren. Zum Cover: Eine Ansicht des "Hauses Vaterland", Schauplatz des Mordes, der zu Raths Ermittlungen führt. Stilecht in schwarz-weiß; - das wirkt nicht nur zeitgerecht, sondern hilft bei der optischen Eingliederung in die Krimiserie. Mein Eindruck: Meisterhaft versteht es Kutscher auch im vierten Teil der Reihe zu Gereon Rath, die Vorgänge der Weimarer Republik am Schicksal der kleinen Leute darzustellen. Besonders der Ausflug in die entfernte und vom Reich abgeschnittene Provinz zeigt die unterschiedlichen Stadien der Unterwanderung durch die Nazis von arm und desillusioniert über Presse und Polizei bis hin zu Politik und Honoratioren. So entsteht die komplette Matrix des Verfalls der Demokratie, der schon bald nicht mehr aufzuhalten ist. Dass zusätzlich zeitgenössische Besonderheiten wie die Diskriminierung der Frauen oder der laxe Umgang mit Dienstvorschriften aufgegriffen werden, bildet das Sahnehäubchen auf diesem kriminologischen Geschichtsunterricht. Fazit: Ein spannendes Stück Geschichte ohne die in diesem Zusammenhang sonst gern genommene moralische Keule. 5 Sterne

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Mysteriöse Morde zwischen Berlin und Masuren
von mac tíre súl am 31.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Im legendären Vergnügungstempel "Haus Vaterland" wird eine Leiche entdeckt. Allerdings ist der Tote unter merkwürdigen Umständen in einem Lastenaufzug 'ertrunken'. Kommissar Gereon Rath kommt dieser Fall nicht gerade recht, weil er noch an einem anderen Fall mit einem Serienmörder rumknöstert. Außerdem ist seine große Liebe Charlotte aus Paris zurückgekehrt... Im legendären Vergnügungstempel "Haus Vaterland" wird eine Leiche entdeckt. Allerdings ist der Tote unter merkwürdigen Umständen in einem Lastenaufzug 'ertrunken'. Kommissar Gereon Rath kommt dieser Fall nicht gerade recht, weil er noch an einem anderen Fall mit einem Serienmörder rumknöstert. Außerdem ist seine große Liebe Charlotte aus Paris zurückgekehrt und fängt ausgerechnet in der Mordkommission ihren Dienst an. Der Tote im Lastenaufzug führt Kommissar Rath weit in den Osten bis nach Masuren. Es ist nicht gerade leicht, bei wortkargen Ostpreußen und unter den gegebenen Umständen zu ermitteln. Das Buch ist leicht zu lesen und führt den Leser auf eine Kriminalspur von Berlin nach Masuren mit dem Hintergrund der Geschehnisse im Jahr 1932. Nazis und Kommunisten liefern sich Straßenschlachten und die demokratische Regierung scheitert und macht es für Kommissar Rath damit nicht einfacher den Fall zu lösen. Eine gelungene Kriminalgeschichte mit historischem Hintergrund. Sehr empfehlenswert!

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Mord verjährt nicht
von guybrush am 25.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eine Reihe seltsamer Morde, bei der die Opfer scheinbar auf dem Trockenen ertrinken, erschüttert Berlin. Gerade frisch verlobt muss Kommissar Gereon Rath einer Spur nach Masuren folgen und stößt dort, trotz einer Mauer aus Stillschweigen, auf ein altes Verbrechen … Seine Verlobte, Kommissaranwärterin Charly Ritter ermittelt derweil undercover als Küchenhilfe im... Eine Reihe seltsamer Morde, bei der die Opfer scheinbar auf dem Trockenen ertrinken, erschüttert Berlin. Gerade frisch verlobt muss Kommissar Gereon Rath einer Spur nach Masuren folgen und stößt dort, trotz einer Mauer aus Stillschweigen, auf ein altes Verbrechen … Seine Verlobte, Kommissaranwärterin Charly Ritter ermittelt derweil undercover als Küchenhilfe im Haus Vaterland in Berlin und muss feststellen, wie schwer es 1932 für eine Frau im Polizeidienst ist. Die Story ist nicht atemberaubend spannend. Relativ schnell durchschaut man, auch dank des Prologes, wie die Geschichten zusammenhängen. Anschaulich wird die schwierige Ermittlungsarbeit beschrieben und lebendig wirken die Charaktere. Besonders besticht der Roman durch seine dichte Atmosphäre und die hautnahe Schilderung der politischen Geschehnisse in einer brisanten Zeit der deutschen Geschichte. Fazit: Ein lesenswerter Kriminalroman mit Tiefgang.

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