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Die Akte Zodiac 4

(7)
Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und den Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat.
Der ZODIAC gehört zu Amerikas berühmtesten Serienkillern. Hollywoodfilme wurden über ihn gedreht, unzählige Bücher geschrieben, und dennoch liegt seine Identität bis heute im Dunklen verborgen. Eva Lendt und Marco Brock ahnen, dass sie den jetzigen Killer nur fassen können, wenn sie die Taten des damaligen verstehen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …
„Eine atemraubende Hetzjagd zwischen Fakten und Fiktion – der Thriller des Jahres!“
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 85, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783955308216
Verlag Edel Elements
Verkaufsrang 49.893
eBook (ePUB)
2,99
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Kundenbewertungen


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7 Bewertungen
Übersicht
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toller Abschluss mit Überraschungen
von Dana am 25.10.2016

?Die Akte Zodiac? findet in der vierten Folge ihren Abschluss. Ich würde empfehlen, die Folgen auch direkt hintereinander zu lesen, da die Geschichte nahtlos weiter geht, es keine Rückblenden oder Vorgeschichten gibt. Wenn man mit den Beamten auf die Spur des Zodiac gehen will, sollte man auf jeden Fall... ?Die Akte Zodiac? findet in der vierten Folge ihren Abschluss. Ich würde empfehlen, die Folgen auch direkt hintereinander zu lesen, da die Geschichte nahtlos weiter geht, es keine Rückblenden oder Vorgeschichten gibt. Wenn man mit den Beamten auf die Spur des Zodiac gehen will, sollte man auf jeden Fall bei Folge 1 beginnen. Mir hat die Geschichte und der Schreibstil sehr gut gefallen. Man ist im Laufe der Folgen den Ermittlern näher gekommen und hatte das Gefühl, so wie das Eis zwischen ihnen bricht, bricht es auch zwischen den Figuren und mir. Man erfährt ein paar private Dinge, wird davon aber nie vom eigentlichen Fall abgelenkt. Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, die sie ausleben dürfen, ohne dass es irgendwie aufdringlich oder deplaziert wirkt. Die Perspektivwechsel finden wir hier genauso wie in den vorherigen drei Folgen. So wird es dem Leser ermöglicht, alle Handlungsstränge zu verfolgen, die Beamten, als auch den Killer zu begleiten und immer hautnah dabei zu sein. Manchmal habe ich mich beim Lesen ein wenig gefühlt, wie die Ermittler. Man schlägt sich die Nächte um die Ohren, dreht und wendet die Ergebnisse und Hinweise und kommt doch nicht zu dem entscheidenden Punkt, an dem man gern wäre. Ich konnte die ganze Sache natürlich entspannt von außen betrachten und musste nun keinem gefährlichen Serienkiller das Handwerk legen, aber man fiebert wirklich mit. Immer wieder gibt es neue Entdeckungen und Wendungen, die teilweise ergänzen, was man schon weiß, stellenweise aber auch ganz neue Wege öffnen. Es hilft wirklich nur bis zum Ende lesen und gespannt bleiben, was für Enthüllungen auf einen warten werden. Wer noch ein bisschen mehr dazu wissen möchte, wie mir die anderen Folgen gefallen haben, darf einfach den Links unter den Covern folgen und noch ein wenig stöbern. Da es sich um eine zusammenhängende Geschichte handelt, die in vier Folgen unterteilt wurde, ändern sich viele der Dinge, die ich bereits geschrieben habe, natürlich auch im letzten Band nicht. Absolut lesenswerter Thriller mit viel Spannung, einem fesselnden Schreibstil und Perspektivwechseln, die einen immer wieder in die Irre führen!

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Der Zodiac ist zurückgekehrt (Rezension bezieht sich auf alle vier Teile)
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 23.10.2016

**Die Akte Zodiac hat insgesamt 4 Folgen, die aber hintereinander gelesen werden sollten, deshalb habe ich diese Rezension auch auf alle vier eBooks bezogen.** In Köln wird ein Liebespaar in seinem Auto erschossen, mitten in der Nacht, auf einem einsamen Parkplatz bei einem Stelldichein. Die Ermittler Eva Lendt und ihr... **Die Akte Zodiac hat insgesamt 4 Folgen, die aber hintereinander gelesen werden sollten, deshalb habe ich diese Rezension auch auf alle vier eBooks bezogen.** In Köln wird ein Liebespaar in seinem Auto erschossen, mitten in der Nacht, auf einem einsamen Parkplatz bei einem Stelldichein. Die Ermittler Eva Lendt und ihr Kollege Oliver Lamprecht bekommen eher ungewollte Unterstützung durch den Profiler, oder wie man in Deutschland sagt, den Fallanalytiker Marco Brock. Dieser schafft es dann auch tatsächlich eine Verbindung zu einem Doppelmord, der im Dezember des vergangenen Jahres begangen wurde, herzustellen. Die Fälle scheinen auf dem ersten Blick nicht viele Parallelen zu haben, doch genauer betrachtet, gibt es doch Ähnlichkeiten, denn die beiden ersten Opfer waren ebenfalls ein junges Pärchen, das Nachts auf einem einsamen Parkplatz erschossen wurde. Alles in allem scheint der Mörder hier einen Copykill zu begehen, denn die Taten lassen an einen Serienkiller, der Ende der 60er Jahre in Amerika ebenfalls Paare erschoss, zurückdenken, dem Zodiac. Kann es sein, dass jemand die Taten des niemals gefassten Killers nachstellt? Wenn ja, welche Motive hat er? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel, doch sie wissen eines, nämlich wie seine nächsten Opfer sterben werden. Meine Meinung: Ich habe vor ein paar Jahren den Film Zodiac gesehen und daraufhin auch das gleichnamige Buch von Robert Graysmith gelesen und ich muss sagen, dass die Erzählungen über die damaligen Fälle in Amerika wirklich perfekt recherchiert sind. Das Buch ist sozusagen eine Mischung aus Fiktion und Realität, sprich die Fälle, die im Buch in Deutschland stattfanden sind rein fiktiv, die Fälle, die sich auf den realen Zodiac Killer beziehen, die hier zum großen Teil durch den Profiler Brock erzählt werden, sind Fakten, bzw. Überlegungen der Ermittler, über den möglichen Tathergang. Der Schreibstil ist flüssig, mitreißend und so spannend, dass man regelrecht durch alle vier Teile fliegt, ich habe an vier Abenden jeweils eine Gute-Nacht-Lektüre daraus gemacht. Der Sprachstil ist gut verständlich und schnörkellos, trotzdem so informativ, dass man seine Vorstellungen des Geschehens permanent vor Augen hatte. Der Spannungsbogen bleibt recht hoch, wenn es auch bei bestimmten Szenen etwas ruhiger wurde, so kam kurz darauf wieder richtig Spannung auf und man wollte einfach wissen wie es weitergeht. Mit vielen kleinen Puzzleteilen wurde ich ständig animiert mitzurätseln, wer denn der neue Zodiac sein könnte, dabei wurde ich aber jedes Mal in die Irre geführt und war im Nachhinein sehr verblüfft bei der Auflösung. Also falsche Fährten legen versteht der Autor wirklich perfekt. Was mir hier am besten gefallen hat, sind die abwechslungsreichen Perspektiven, denn man hat als Leser gute Einblicke auf die Gedankenwelt unterschiedlicher Charaktere. So bekam ich die Möglichkeit, nicht nur das Ermittlerteam kennenzulernen, sondern auch kurze Einblicke in die gestörte Gedankenwelt des Täters. Die einzelnen Charaktere bleiben hier recht übersichtlich, dabei sind aber die Hauptcharaktere klar gezeichnet. Da wäre zum einen die Ermittlerin Eva Lendt, die sehr taff und selbstsicher wirkt und sich nicht gerne in "ihre Angelegenheiten" reinreden läßt. Da kommt so ein selbstsicherer Fatzke wie Brock wie gerufen, denn der Profiler versteht es ausgezeichnet, sich in Szene zu setzen. Aber trotz seiner nach aussen recht arroganten Art ist er eigentlich mit einem weichen Kern ausgestattet und bei manch einer Begebenheit verlässt ihn sein sicheres Auftreten, so dass er mir als Leserin schon sympathischer war als seiner Kollegin Eva. Durch die kurzen Einblendungen in die Gedankenwelt des Zodiac bekommt man ein recht klar gezeichnetes Bild, wie psychopathisch dieser Mensch wirklich ist. Dann gibt es auch noch eine handvoll weiterer Charaktere, die aber auch gut dargestellt sind und die ich mir schon gut vorstellen konnte. Mein Fazit: Eine gelungene, spannende Mischung aus realen Ereignissen und Fiktion, die bei mir ein wahrer Pageturner wurde. Warum das Buch in vier Teile aufgeteilt wurde, kann ich zwar nicht ganz nachvollziehen, da diese auch in einem Rutsch gelesen werden können und auch komplett zusammenhängen, hat mich jetzt aber beim reinen Lesen keineswegs gestört. Die Fälle sind einfach spannend und die schrecklichen Taten der Serienkiller, gerade des wirklichen Zodiacs, lassen einen beim Lesen schauern. Gut erzählt und gut recherchiert sind die eBooks eine spannende Lektüre und bekommen von mir eine klare Leseempfehlung!

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Absolut Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Herne am 15.10.2016

Ich bin sehr froh, dass sich mein erster Eindruck nach der Leseprobe bestätigt hat. Die 4 Bücher `Die Akte Zodiac` waren für mich die Ersten, die ich von dem Autor Linus Geschke gelesen habe und ich bin ganz begeistert von seiner Story. Besonders hat mich die notwendig gewesene äußerst... Ich bin sehr froh, dass sich mein erster Eindruck nach der Leseprobe bestätigt hat. Die 4 Bücher `Die Akte Zodiac` waren für mich die Ersten, die ich von dem Autor Linus Geschke gelesen habe und ich bin ganz begeistert von seiner Story. Besonders hat mich die notwendig gewesene äußerst umfangreiche Recherchearbeit der echten Zodiac Morde beeindruckt. Endlich mal eine reale Geschichte, welche meiner Meinung nach hervorragend mit der Story in der Gegenwart verbunden wurde. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und bis ins Detail beschrieben, dadurch liest man die Bücher nicht nur, sondern vertieft sich richtig in ihnen. Alles in Allem also vier Bücher, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen und ein Muss für alle Fans des Genres. Absolut Lesenswert!!!

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Alle Teile sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandenburg am 07.10.2016

Anna und Marcel sterben in einer regnerischen Nacht im Auto auf einem Parkplatz bei Köln. Für die Medien ist der Fall klar, Anna ist fremdgegangen und ihr Mann ist der Mörder bzw. hat einen Auftragsmörder engagiert. Anfangs denkt das auch die Polizei. Nach zwei Wochen gibt es immer noch keinen... Anna und Marcel sterben in einer regnerischen Nacht im Auto auf einem Parkplatz bei Köln. Für die Medien ist der Fall klar, Anna ist fremdgegangen und ihr Mann ist der Mörder bzw. hat einen Auftragsmörder engagiert. Anfangs denkt das auch die Polizei. Nach zwei Wochen gibt es immer noch keinen Verdächtigen. Kriminalkommissarin Lendt braucht neue Ermittlungsansätze. Inzwischen spekulieren die Medien über einen Serienmörder und schüren damit die Angst unter der Bevölkerung. Marco Brock ist Profiler, hat auch schon in Amerika gearbeitet, und ruht sich momentan auf dem Erbe seiner Eltern aus. Als er über die Morde liest, erwacht sein Interesse. Durch Beziehungen zum Polizeipräsidenten wird er mit Kommissarin Lendt zusammenarbeiten. Mit seiner grenzenlosen Arroganz macht er sich nicht gerade beliebt. Da aber die Ermittlungen ins Stocken geraten sind, gibt es keine andere Wahl. Als Brock von einem etwas älteren Mord an einem jungen Pärchen erfährt, stellt er den Zusammenhang zu den aktuellen Morden her und hat die Idee, dass der Täter die Mordserie aus den 60er Jahren in Kalifornien kopieren könnte. Dort nannte sich der Täter Zodiac. Rückblickend wird in dieser Phase immer mal wieder vom 60er Jahre Zodiac geschrieben, wie er seine Opfer beobachtet und wo er sie dann auf welche Weise umbringt. Darauf aufbauend versucht man, die nächsten Schritte des Täters aufgrund der alten Akten voraus zu sehen. Aber als ein weiteres totes Pärchen gefunden wird, soll dem Team der Fall entzogen werden. Doch Brock’s Beziehungen verhindern das. Eine nicht unwesentliche Rolle spielen auch drei Jugendliche des Helenius-Internates. Sie beschäftigen sich mit Serienkillern und nennen sich Sons of Sam. Durch Recherchen sind auch sie auf den Zodiac-Killer in den USA aufmerksam geworden und überlegen, ob sie zur Polizei gehen sollen oder lieber zur Presse. Die Charaktere der Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich. Zum einen ist da Kommissarin Lendt, die allein mit ihren Katzen wohnt und auf einer Datingseite angemeldet ist. Sie ist eine sehr kompetente Polizistin. Weiter ist da Oliver Lamprecht, der etwas behäbige, ausgeglichene und wenig strebsame Kollege, der seine Arbeit aber sehr genau nimmt. Und der herrlich unsympathische Fallanalytiker Brock, der letztendlich doch eine gute Arbeit leistet und manchmal ganz nett sein kann. Dem Autor ist es gelungen, von Beginn an Spannung aufzubauen und diese auch bis zuletzt zu halten. Das Buch bzw. die vier Teile haben mir sehr gut gefallen. Das Cover passt zur Geschichte. Alle Opfer stehen im Fadenkreuz des Mörders.

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Das große Finale um den Zodiac Killer
von claudi-1963 aus Schwaben am 04.10.2016

Als Philipp bei der Polizei war, besucht er anschließend den Tatort des zweiten Liebespaares, wo ihn ein Schatten aufgeschreckt. Nachdem er im Internat angekommen ist, wird er von jemanden betäubt. Philipps Freundin Julia meldet der Polizei das Philipp und Kai nicht im Internat sind und sie sich Sorgen macht,... Als Philipp bei der Polizei war, besucht er anschließend den Tatort des zweiten Liebespaares, wo ihn ein Schatten aufgeschreckt. Nachdem er im Internat angekommen ist, wird er von jemanden betäubt. Philipps Freundin Julia meldet der Polizei das Philipp und Kai nicht im Internat sind und sie sich Sorgen macht, das Adam Lesch was mit dem Verschwinden zu tun hat. Währenddessen verdichten sich bei Marco Brock die Beweise um den Zodiac Killer, will sie aber Eva nicht sagen und bittet ihm zu vertrauen. Der Täter wiederum bereitet das Finale vor er lockt die beiden Ermittler in den Kölner Volkspark. Für die Ermittler wird dies ein Spiel auf Leben und Tod. Können sie die beiden Jugendlichen noch rechtzeitig lebend retten? Und wer ist wohl dieser ominöse Nachahmer des Zodiac Killers? Werden Eva und Marco diesen unbeschadet festnehmen können? Meine Meinung: Der letzte Teil beschert uns nun den absoluten Höhepunkt des Vierteilers, nämlich die Identifizierung und Ergreifung des Killers. Ich muss sagen Linus Geschke hat dies sehr gut gemacht und mich bis zum Schluss im Ungewissen gehalten, wer der Täter ist. Mehrmals wurde ich auf eine falsche Fährte gelockt, um vom Täter abzulenken. Die Story war sehr interessant, fesselnd, informativ und klasse recherchiert. Alle Achtung so gut unterhalten habe ich mich schon lange nicht mehr bei einem Thriller. Dieses Buch konnte ich kaum mehr aufhören zu lesen und so habe ich regelrecht in einem Eiltempo diese vier Teile verschlungen. Für mich gehört dieses Buch allerdings nicht in vier Teile zerlegt, sondern sollte als ganzes Buch auf den Markt kommen. Mich wundert das man so ein Werk so lange in den Schubladen ruhen lassen muss. Danke an den Edel Elements Verlag, der das Potenzial an diesem Buch gesehen hat. Chapeau Linus Geschke von mir für diesen tollen Thriller 5 von 5 Sterne.

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Er ist wieder da
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 23.10.2016

In der Nähe von Köln werden Liebespaare ermordet. Die Männer sind eher eine Beigabe. Der Täter hat es auf die Frauen abgesehen. Sie sind Schuld am moralischen Verfall der Menschheit. Und dafür müssen sie bestraft werden. Der Mörder hält sich zu Beginn akribisch an die Vorgaben seines großen Vorbildes, dem... In der Nähe von Köln werden Liebespaare ermordet. Die Männer sind eher eine Beigabe. Der Täter hat es auf die Frauen abgesehen. Sie sind Schuld am moralischen Verfall der Menschheit. Und dafür müssen sie bestraft werden. Der Mörder hält sich zu Beginn akribisch an die Vorgaben seines großen Vorbildes, dem Zodiak. Dieser ermordete Ende der sechziger Jahre in San Francisco ebenfalls Liebespaare, welche sich in der freuen Natur zu einem Schäferstündchen eingefunden haben. Nach drei Paaren war sein letztes Opfer ein Taxifahrer, was eigentlich überhaupt nicht ins Muster passte. Doch hier will der Kölner Täter abweichen. Er will nicht aufhören, immer weiter töten. Kriminalkommisarin Eva Lendt und ihr Kollege Oliver Lamprecht versuchen die Morde aufzuklären. Doch sie kommen nicht wirklich weiter. Dann wird ihnen Marco Brock vor die Nase gesetzt - ein brillianter Fallanalytiker und arroganter Macho. Eva ist alles andere als begeistert, muss sich aber beugen. Erst durch Marco kommen sie dahinter, dass es auffällig viele Parallelen zum Zodiak gibt. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Ein paralleler Erzählstrang führt uns in ein Internat ins Bergische Land. Hier leben die Sons of Sam, drei Schüler, die sich fast schon besessen mit Serienkillern beschäftigen. Und einer von ihnen bewundert die Taten, will sogar mit dem neuen Zodiak zusammenarbeiten. Am Ende verknüpfen sich die beiden Stränge und es kommt zum großen Showdown. Die Story ist packend und spannend. Da die Zodiak-Morde auf Tatsachen bestehen, gibt es hier natürlich keine allzugroßen Überraschungen. Dies tut dem Thriller aber keinen Abbruch. Der echte Zodiak konnte nie gefasst werden. Wird das bei seinem Nachfolger anders werden? Interessant wird das Buch zusätzlich durch die markanten Charaktere. Besonders Marco Brock ist sehr vielschichtig. Er ist brilliant und sehr intelligent, hat eine hervorragende Erfolgsbilanz und ist in seinem Job der Beste. Gleichzeitig ist er ein arroganter Kotzbrocken. In krassem Gegensatz dazu steht die immer noch innige Beziehung zu seiner sehr jung verstorbenen Frau. Eva, ebenfalls sehr gut in ihrem Job ist emanzipiert und steht mit beiden Beinen im Leben. Nur privat läuft es nicht so wie gewünscht. Wie nicht anders zu erwarten prallen die Beiden recht häufig gegeneinander. Brock macht es Spass, Eva zu provozieren, was ihm wunderbar gelingt. Wir folgen den Ermittlern durch Befragungen, Spurensuche in der Vergangenheit und Gegenwart. Neben der Aufklärung des aktuellen Falls wird so ganz nebenbei auch die wahrscheinliche Identität des wahren Zodiak aufgedeckt. Der Weg zur Lösung des Falles ist ebenso spannend wie auch logisch dargestellt. Was ich jedoch nicht verstehe ist, warum es vier einzelne Bücher gibt, die jeweils alle um die 60 Seiten haben. Es handelt sich um eine fortlaufende Geschichte, auch geschieht nicht in jedem Buch eine Tat. Ehrlich gesagt würde ich mir keine Buch kaufen, welches nur 60 Seiten hat. Schade fand ich, dass nicht geklärt wurde, wie der Mord des Taxifahrers ins Bild passt. Brock zeichnet zwar ein schlüssiges Bild davon, was bei diesem letzen Mord passiert ist, aber leider liefert er keine Anhaltspunkte, warum es dazu gekommen ist. Das hätte mich schon noch interessiert. Ebenfalls kritisieren muss ich auch hier wieder einmal die schlechte Silbentrennung. Es scheint ja wirklich unheimlich schwer zu sein, sich bei einem eBook an die Schreibregeln zu halten. Die Trennung erfolgt hier sehr häufig nach Gutdünken. Zeile zu Ende? Na und, egal wo wird einfach ein Trennstrich gesetzt und auf der nächsten Zeile weitergeschrieben. Auch doppelte oder fehlende Wörter in einem Satz finden sich. Z.B. "Vom Adrenalin, das durch seine Blutbahn rauschte und ihn sich so lebendig fühlen ließ wie." Ja, wie was denn? Bei einem Buch, welches lediglich 62 Seiten hat, kann man wohl ein ordentliches Lektorat erwarten. Noch spannender wäre es wahrscheinlich gewesen, wenn das Buch nicht im Erzählstil geschrieben wäre. Besonders die Gedanken des Täters aus der Ich-Perspektive hätten den Nervenkitzel sicher noch intensiviert. Trotz dieser Kritiken hat mir der Thriller (oder besser die vier Thriller) gut gefallen. Ich konnte den eBook-Reader nur schwer aus der Hand legen, wollte unbedingt wissen, wer es denn nun ist.

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Das "große Finale" fällt leider etwas schwach aus
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2016

Die Akte Zodiac, Folge 4 Im letzten Teil dieses in vier "Folgen" zerlegten Buches geht es natürlich um das große Finale, die Aufklärung des Falls, die Demaskierung (im wahrsten Sinne!) des Täters und die Rettung der (letzten) potenziellen Opfer. Die Spannung steigerte sich bereits in den Teilen 2 und 3 sehr,... Die Akte Zodiac, Folge 4 Im letzten Teil dieses in vier "Folgen" zerlegten Buches geht es natürlich um das große Finale, die Aufklärung des Falls, die Demaskierung (im wahrsten Sinne!) des Täters und die Rettung der (letzten) potenziellen Opfer. Die Spannung steigerte sich bereits in den Teilen 2 und 3 sehr, so dass ich mit einem wirklich großen Schowdown zum Schluss rechnete. Zumal im Laufe der Story doch einige Fährten gelegt wurden und ich mir so manches Mal überlegt habe, wer auf welche Art in den Fall verstrickt ist und wer hier vielleicht ein falsches Spiel spielt. Entgegen meiner Erwartungen kam die Auflösung und der "Showdown" dann aber doch vergleichsweise leise daher; in einer Szene, die mit üblichen Thriller-Elementen spielt (dunkles, verlassenes Gemäuer im Untergrund, unangekündigte Taktiken des Ermittlers unter Zuhilfenahme heimlich eingeweihter Kollegen,...). Mit dem Täter hätte ich ehrlich gesagt nie gerechnet, auch wenn es hinterher gut und schlüssig erklärt wird. Die ganze zugrunde liegende Ermittlungsarbeit und auch die Hinweise, die letztlich zu seiner Enttarnung geführt haben, scheinen mir doch etwas konstruiert und ich bin etwas enttäuscht. Es wird, ganz am Schluss nochmals auf den ursprünglichen, letzten Kodiac-Mord eingegangen. Leider finde ich das in dem Zusammenhang bzw. an dieser Stelle völlig uninteressant. Es liest sich wie einer der üblichen Einschübe über die Originalfälle, der letzte Satz "An sie soll dieses Buch erinnern" ist allerdings (an dieser Stelle) vollkommen deplaziert. Mir fehlt ein wenig eine Ahnung oder Anspielung auf den Fortgang der "Beziehung" zwischen Lendt und Brock.

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