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Die Alles ist möglich-Lüge

Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind

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Gesellschaftlicher Sprengstoff
»Beruflicher Erfolg macht glücklich« und »Die Zukunft ist weiblich«. So tönt es uns derzeit allerorten entgegen. Wer das nicht glauben mag, weil er gegen den alltäglichen Wahnsinn kämpft, den der Versuch, Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen, mit sich bringt, dem wird gerne mit einem Killerargument begegnet: »Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation«. Susanne Garsoffky und Britta Sembach entlarven diese Sätze als die Lügen, die sie sind, und fordern mehr Ehrlichkeit bei diesem Thema – denn wir können aus der Vereinbarkeitsmisere wieder herausfinden.
Wer Familie und Beruf gleichzeitig leben will, zahlt einen Preis – und dieser Preis ist hoch. Auch wenn man uns immer weismachen will, dass wir beides haben können – Kinder und Karriere – und dass alles möglich ist, so haben doch fast alle von uns am eigenen Leib erfahren, dass das einfach nicht stimmt. Da hilft es auch nichts, wenn man uns vermeintliche Vorbilder von Victoria Beckham bis Ursula von der Leyen vor die Nase hält, denn wir sind halt nicht so, sondern ganz normal. Es gibt keine Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und das ist auch keine Frage der Organisation. Es gibt nur ein Nebeneinander. Strukturelle Probleme verlagern wir auf das Individuum und das kann auf Dauer nicht gutgehen. Susanne Garsoffky und Britta Sembach geht es nicht um individuelle Lebensentwürfe und weitere Selbstoptimierungsversuche, sondern um gesellschaftliche Solidarität. Sie zeigen, wie mögliche Lösungen für unsere Gesellschaft aussehen könnten.
Rezension
"Den Frauen gehöre generell die berufliche Zukunft. Susanne Garsoffky und Britta Sembach [...] widersprechen derlei Aussagen vehement und entlarven sie mit zugespitzten Argumenten als Augenwischerei." Kurier am Sonntag (A), 07.09.2014
Portrait
Susanne Garsoffky, Jahrgang 1968, studierte Geschichte und Politikwissenschaften. Nach der Journalistenschule in Berlin arbeitete sie zunächst als Reporterin bei der Berliner Morgenpost. Dann folgte der Wechsel als Autorin und Redakteurin zum Westdeutschen Rundfunk nach Düsseldorf und Köln. Zuletzt gestaltete sie als Redakteurin das frauenpolitische Magazin „frauTV“ mit. Susanne Garsoffky ist verheiratet und Mutter zweier Söhne.


Britta Sembach, Jahrgang 1968, studierte Politikwissenschaft, Geografie und Portugiesisch in Köln und Hamburg. Nach einem Zeitungsvolontariat in Halle an der Saale arbeitete sie als Redakteurin, Reporterin und Autorin für die Nachrichtenagentur Reuters, diverse Printmedien und TV-Sender, etwa den WDR. Seit mehreren Jahren ist sie neben ihrer journalistischen Arbeit in freier Praxis als Mediatorin BM® und Kommunikationstrainerin tätig. Sie ist verheiratet und hat zwei Söhne.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 08.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-55252-0
Verlag Pantheon
Maße (L/B/H) 221/141/27 mm
Gewicht 433
Auflage 3
Buch (gebundene Ausgabe)
17,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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aktuelles Thema
von einer Kundin/einem Kunden am 07.10.2014

Wie der Titel schon sagt, ist dieses Buch ein Plädoyer gegen die landläufige Meinung, dass Familie und Beruf mit ein wenig Organisation unter einen Hut zu bringen sind. Die Autorinnen belegen mit persönlichen Erfahrungen, Statistiken und Zitaten von Soziologen, dass die Emanzipation der Frauen noch lange nicht so weit... Wie der Titel schon sagt, ist dieses Buch ein Plädoyer gegen die landläufige Meinung, dass Familie und Beruf mit ein wenig Organisation unter einen Hut zu bringen sind. Die Autorinnen belegen mit persönlichen Erfahrungen, Statistiken und Zitaten von Soziologen, dass die Emanzipation der Frauen noch lange nicht so weit fortgeschritten ist, wie uns Wirtschaft und Politik immer weismachen wollen. Die Statistiken sind hauptsächlich auf Deutschland bezogen, die Problematik an sich ist aber auch gut auf die Schweiz übertragbar. In einem Kapitel gehen die Autorinnen auf die Situation in anderen Ländern des europäischen Auslands ein. Ein grosses Anliegen der Autorinnen ist auch, dass die Familienarbeit (nicht nur die Erziehung der Kinder, auch die Pflege älterer Menschen) mehr Wert erhält. Ein Buch, das Frauen Mut macht sich von der Alles-ist-möglich Theorie zu verabschieden und eigene Wege zu gehen.

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