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Die Augen des ewigen Bruders

Eine Legende

(1)

Die Legende vom frommen Sucher Virata, der unwissentlich in der Schlacht seinen Bruder tötet, erschien 1922 und gehört zu den unbekannteren Werken Stefan Zweigs. Virata wird sein Leben lang vom Anblick der Augen des Getöteten verfolgt, bis er schließlich erkennt, daß er nur in einem gottgefälligen Leben Erfüllung finden kann.

Portrait

Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und starb am 23. Februar 1942 in Petropolis bei Rio de Janeiro.

Bis 1904 Studium der Philosophie, Germanistik und Romanistik in Berlin und Wien. Reisen in Europa, nach Indien, Nordafrika, Nord- und Mittelamerika. 1917/18 als Kriegsgegner in Zürich u. a. mit Hermann Hesse, James Joyce, Annette Kolb. Freundschaft mit Émile Verhaeren und Romain Rolland. 1919-34 zumeist in Salzburg. 1928 Rußlandreise. Ab 1935 häufige Aufenthalte in England. 1938 Emigration dorthin. 1940/41 erst New York, dann Petropolis in Brasilien. 1942 Selbstmord.





»Er war in seiner Zeit weltweit einer der berühmtesten und populärsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine unter dem Einfluß Sigmund Freuds entstandenen Novellen zeichnen sich durch geschickte Milieuschilderungen und einfühlsame psychologische Porträts aus, in denen die dezente, doch unmißverständliche Darstellung sexueller Motive auffällt. Seine romanhaften Biographien akzentuieren die menschlichen Schwächen der großen historischen Persönlichkeiten.«

Marcel Reich-Ranicki

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 60
Erscheinungsdatum 06.01.1922
Serie Insel-Bücherei 349
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-08349-8
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 186/123/9 mm
Gewicht 121
Auflage 42. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
11,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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eine große erzählung
von einer Kundin/einem Kunden am 11.09.2005

Virata steht im Dienste des Königs. In einem Kampf um den Schutz der Krone, tötet er im Dunkel die gegnerischen Heeresführer, darunter sein Bruder. Nach diesem Schicksalsschlag versucht Virata unentwegt ein Mensch ohne Schuld zu sein, muss jedoch immer wieder sein Versagen erkennen, bis er sich letztendlich entschließt den... Virata steht im Dienste des Königs. In einem Kampf um den Schutz der Krone, tötet er im Dunkel die gegnerischen Heeresführer, darunter sein Bruder. Nach diesem Schicksalsschlag versucht Virata unentwegt ein Mensch ohne Schuld zu sein, muss jedoch immer wieder sein Versagen erkennen, bis er sich letztendlich entschließt den König und seine Familie zu verlassen um einsam im Wald zu leben. Auch dieser Entschluß bringt ihn nicht weiter: nie kann man frei von allem tun auch einen augenblick nur sein. Er war von allen Menschen geachtet, ein Vorbild der Tugend und muss letztendlich so scheitern, da er seinen Bruder versehentlich tötete.

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