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Die Auslese

Nur die Besten überleben - Band 1. Deutsche Erstausgabe

(17)
Portrait
Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 26.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-3117-1
Verlag Penhaligon
Maße (L/B/H) 223/146/37 mm
Gewicht 591
Originaltitel The Testing (Book I)
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Intelligenz ist tödlich“

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Nach verheerenden Kriegen, ist die Erde verseucht und man ist sehr vorsichtig mit Menschen, die intelligent sind. Nur die Besten dürfen studieren und sich irgendwann zur Elite des Landes zählen. Cia ist sehr froh, dass sie zu den Prüfungen zugelassen wird. Doch warum freuen sich ihre Eltern nicht? Die Hinweise ihres Vaters lassen das Nach verheerenden Kriegen, ist die Erde verseucht und man ist sehr vorsichtig mit Menschen, die intelligent sind. Nur die Besten dürfen studieren und sich irgendwann zur Elite des Landes zählen. Cia ist sehr froh, dass sie zu den Prüfungen zugelassen wird. Doch warum freuen sich ihre Eltern nicht? Die Hinweise ihres Vaters lassen das Schlimmste vermuten. Gut geschrieben, spannend, hoffe ich auf jeden Fall auf eine Fortsetzung.

„Tödliche Prüfung“

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Cia träumt schon ihr ganzes Leben davon, an die Universität zu gehen. Nach großen Kriegen und Katastrophen ist die USA in sämtlichen Distrikten unterverteilt, und nur die besten Schüler der Distrikte werden für die Auslese ausgesucht. Sie freut sich dann auch sehr, wenn sie dabei ist. Aber am Abend, bevor sie zur großen Prüfung in die Cia träumt schon ihr ganzes Leben davon, an die Universität zu gehen. Nach großen Kriegen und Katastrophen ist die USA in sämtlichen Distrikten unterverteilt, und nur die besten Schüler der Distrikte werden für die Auslese ausgesucht. Sie freut sich dann auch sehr, wenn sie dabei ist. Aber am Abend, bevor sie zur großen Prüfung in die Hauptstadt abreist, erzählt ihr Vater ihr von den Albträumen, die er seit dieser Prüfung hat. Nicht nur die Intelligenz zählt. Die Kandidaten müssen auch zeigen, dass sie extremsten Bedingungen gewachsen sind. Und das wird bis zum Schluss lebensgefährlich. Zum Glück aber hat Cia Tomas an ihrer Seite. Kann sie ihn auch wirklich trauen?

Viele Autoren versuchen sich an Dystopie-Fantasy. Ich muss sagen, dass ich von allen die Panem-Reihe noch immer die Beste finde. Aber Joelle Charbonneau hat mich mit ihrer Geschichte absolut überzeugt. Spannend, hohes Tempo, überraschende Wendungen und eine mutige, sympathische Heldin. Gut!

„Die Auserwählten-Auslese“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die sechzehnjährige Malencia, genannt Cia, hat gerade ihren Schulabschluß hinter sich und wünscht sich nur zu den Auserwählten zu gehören, die nach Tosu-Stadt kommen, um dort Prüfungen zu meistern ,die sie, bei Beistehen, auf die Universität bringen werden. Cia lebt mit ihren Eltern und ihren Brüdern in der Five-Lakes-Kolonie, einer Die sechzehnjährige Malencia, genannt Cia, hat gerade ihren Schulabschluß hinter sich und wünscht sich nur zu den Auserwählten zu gehören, die nach Tosu-Stadt kommen, um dort Prüfungen zu meistern ,die sie, bei Beistehen, auf die Universität bringen werden. Cia lebt mit ihren Eltern und ihren Brüdern in der Five-Lakes-Kolonie, einer kleinen Kolonie, die sich ganz langsam nach den Atomkriegen, der Erdverwüstungen und den Naturkatastrophen, wieder erholt und von seinen Bewohnern wieder urbar gemacht wird. Cias Vater hat einen großen Beitrag geleistet, dass die Menschen nicht mehr hungern müssen und Landwirtschaft und Wassergewinnung sich verbessert. Er war auch ein Teilnehmer der Auslese und hat die Universität erfolgreich abgeschlossen und ist Cias Vorbild. Als Cia tatsächlich zu den Auserwählten aufgenommen wird, gibt ihr Vater ihr einige Bedenken und Ratschläge mit auf den Weg , um die schwierige Zeit in Tosu-Stadt zu meistern.
Mit Cia iat auch Tomas ausgewählt worden, ein Junge ,den sie schon sehr lange kennt und bewundert. Zusammen werden sie den Abenteuern, Gefahren und Intrigen gewachsen sein.
Eine unglaublich spannende und mitreissende Geschichte für alle Panem-Fans!

„Pageturner erster Güte“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Malen(cia) Vale, Hut ab vor Dir, so empathiefähig, clever und selbstreflektierend war ich als Sechszehnjährige jedenfalls nicht.Aber genauso muss man als junges Mädchen in einer zukünftigen, verseuchten Welt nach einem Atomkrieg wohl gestrickt sein, um nicht nur zu überleben, sondern als eine der Besten ihres Jahrgangs zum Test/der Malen(cia) Vale, Hut ab vor Dir, so empathiefähig, clever und selbstreflektierend war ich als Sechszehnjährige jedenfalls nicht.Aber genauso muss man als junges Mädchen in einer zukünftigen, verseuchten Welt nach einem Atomkrieg wohl gestrickt sein, um nicht nur zu überleben, sondern als eine der Besten ihres Jahrgangs zum Test/der Auswahl für einen Platz an der Universtät in der Hauptstadt des vereinten Commonwealth teilzunehmen.Erst als Cia entdeckt, das ihr Vater ebenso wie die Rektorin ihrer Schule seit Jahren verhindern, das die besten der Abschluss-Schüler für die "Auslese" in die Hauptstadt gebracht werden ,wird ihr klar, das ein "Bestanden" möglicherweise nicht nur eine Auszeichnung ist, sondern tödliche Konsequenzen haben kann.Aber es ist zu spät, Cia und vier andere Schüler der kleinen Five-Lakes-Kolonie wurden diesmal ausgewählt, wer ablehnt wird als Landesverräter mit dem Tod bestraft.


Das Buch ist ein absoluter Pageturner, ich hatte abends reingeschmökert und es am nächsten Nachmittag durchgezogen, nun werde ich wohl bis 2o14 warten müssen. Natürlich ist es als typische Dystopie mit etlichen anderen Stories abgleichbar, siehe den Romanen von Allie Condie, Veronica Roth, Suzanne Collins etcetc.,aber Charbonneaus Stil ist mitreissend, ihre Charaktere wandlungsfähig und die Erwartungen der Leser werden keineswegs immer erfüllt...Aufgrund einiger ziemlich brutaler Szenen halte ich es für ab ca.14 Jahre bzw.Erwachsene geeignet; wer Dystopien mag, liegt hier goldrichtig. Dieses Buch schätze ich genauso wie damals Panem Tl.1 und das will etwas heißen,wehe, der zweite Teil hält dieses Niveau nicht.....

„Gelungener Auftakt einer neuen Dystopie-Trilogie“

Anke Gödel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Spannende Dystopie im Stile von „Die Tribute von Panem“.
Obwohl Charbonneau das Genre hier nicht neu erfindet, hat sie dennoch einen gelungenen Pageturner vorgelegt, der bis zum Ende zu fesseln vermag.
Spannende Dystopie im Stile von „Die Tribute von Panem“.
Obwohl Charbonneau das Genre hier nicht neu erfindet, hat sie dennoch einen gelungenen Pageturner vorgelegt, der bis zum Ende zu fesseln vermag.

Heike Eichinger, Thalia-Buchhandlung Düren

Selten habe ich eine Dystopie gelesen, deren Figuren mich so mit ihrer Logik, ihrem Mitgefühl und ihrem Charakter beeindruckt haben. Rasant, spannend und überraschend. Selten habe ich eine Dystopie gelesen, deren Figuren mich so mit ihrer Logik, ihrem Mitgefühl und ihrem Charakter beeindruckt haben. Rasant, spannend und überraschend.

Irre spannend und sehr clever erzählt. Eine der besten Fantasy-/Distopiegeschichten seit Langem. Es gibt unerwartete Wendungen, eine spannende Kulisse und eine tolle Protagonistin. Irre spannend und sehr clever erzählt. Eine der besten Fantasy-/Distopiegeschichten seit Langem. Es gibt unerwartete Wendungen, eine spannende Kulisse und eine tolle Protagonistin.

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Dessau

Düster, spannend und explosiv. Cia will unbedingt an die Universität, muss aber dafür an der Auslese teilnehmen. Harmlos, denkt sie, aber es kommt ganz anders als sie erwartet. Düster, spannend und explosiv. Cia will unbedingt an die Universität, muss aber dafür an der Auslese teilnehmen. Harmlos, denkt sie, aber es kommt ganz anders als sie erwartet.

Melanie Böhm, Thalia-Buchhandlung Hagen

Klasse Auftakt dieser Dystopie. Erinnert an "Die Tribute von Panem" und ist genauso spannend und komplex, mit tollen Protagonisten. Lohnt sich! Klasse Auftakt dieser Dystopie. Erinnert an "Die Tribute von Panem" und ist genauso spannend und komplex, mit tollen Protagonisten. Lohnt sich!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Actionreiche Dystopie die an "Panem" erinnert, aber auch für sich selbst bestehen kann! Romantik gibt es am Rande in erster Linie geht es ums Überleben - Ab 15 für Dystopiefans Actionreiche Dystopie die an "Panem" erinnert, aber auch für sich selbst bestehen kann! Romantik gibt es am Rande in erster Linie geht es ums Überleben - Ab 15 für Dystopiefans

„Wie viel Menschlichkeit kann man sich leisten?“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wirklich packender Auftakt!
Um die Universität besuchen zu dürfen, müssen sich die Auserwählten einer 4-teiligen Prüfung unterziehen, und schnell wird ihnen klar, dass es in einem ultraharten Überlebenstraining endet, das nur die Allerbesten bestehen werden.
Doch welche Eigenschaften werden die Prüflinge benötigen, um die Ziellinie
Ein wirklich packender Auftakt!
Um die Universität besuchen zu dürfen, müssen sich die Auserwählten einer 4-teiligen Prüfung unterziehen, und schnell wird ihnen klar, dass es in einem ultraharten Überlebenstraining endet, das nur die Allerbesten bestehen werden.
Doch welche Eigenschaften werden die Prüflinge benötigen, um die Ziellinie unbeschadet zu erreichen?
Und am Ende stellt sich die Frage, wer die wahren Bestien sind, wer Freund, wer Feind?
Eine spannende Lektüre für alle Panem/ Die Bestimmung Fans,
ab 14 Jahre!

Andrijana Prce, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine sehr realistische Zukunftsvision mit viel Liebe zum Detail. Vergleichbar mit "Die Tribute von Panem", aber deutlich erwachsener und mit mehr Tiefe. Eine sehr realistische Zukunftsvision mit viel Liebe zum Detail. Vergleichbar mit "Die Tribute von Panem", aber deutlich erwachsener und mit mehr Tiefe.

Christopher Rebmann, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Sehr spannend geschrieben. Für alle Leser der "Panem"-Reihe. Sehr spannend geschrieben. Für alle Leser der "Panem"-Reihe.

Jana Bonk, Thalia-Buchhandlung Hagen

Perfekt für alle Fans von Dystopien! Cias Welt ist gefährlich. Sie kann niemandem trauen. Oder etwa doch? Spannung und Nervenkitzel pur! Perfekt für alle Fans von Dystopien! Cias Welt ist gefährlich. Sie kann niemandem trauen. Oder etwa doch? Spannung und Nervenkitzel pur!

„Pageturner“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Schauplatz: das Land der Vereinigten Staaten von Amerika in der Zukunft, zerstört von den „Sieben Stadien des Krieges“. Nur noch ein Bruchteil der ehemaligen Bevölkerung lebt verteilt in verschiedenen Kolonien oder in der Hauptstadt des Landes: Tosu-Stadt. In diesem Land, in einer der Kolonien, wächst Malencia Vale, genannt Cia, auf.

Die
Schauplatz: das Land der Vereinigten Staaten von Amerika in der Zukunft, zerstört von den „Sieben Stadien des Krieges“. Nur noch ein Bruchteil der ehemaligen Bevölkerung lebt verteilt in verschiedenen Kolonien oder in der Hauptstadt des Landes: Tosu-Stadt. In diesem Land, in einer der Kolonien, wächst Malencia Vale, genannt Cia, auf.

Die Handlung beginnt am Tag ihrer Abschlussfeier, wo die 16-Jährige endgültig erfahren soll, ob sie für die „Auslese“ ausgewählt wurde. Die Auslese ist nur für die besten und schlausten Schulabgänger vorgesehen, denn wer die Auslese besteht, bekommt einen begehrten Studienplatz an der „Universität von Tosu-Stadt“. Das ist Cias größter Wunsch. Ihre gesamte schulische Laufbahn hat sie darauf hingearbeitet, zur Auslese zugelassen zu werden. Sie möchte, so wie ihr Vater, an der Weiterentwicklung und dem Fortschritt ihres Landes mitarbeiten.

Ihr Traum scheint auch wahr zu werden. Gemeinsam mit drei weiteren Schulabgängern, Tomas, Zandri und Malachi, darf sie nach Tosu-Stadt reisen und am Ausleseprozess teilnehmen. Dieser besteht aus vier Teilen. Was Cia aber nicht ahnt: Wer nur einen Teil nicht besteht, kehrt zum Ausleseprozess nicht zurück. Angeblich werden diese Kandidaten nach Hause zurückgeschickt. Doch als bereits während des zweiten Teils Kandidaten vor Cias Augen sterben müssen, ist die Absicht der Auslese klar. Cia muss ganz auf sich gestellt ums Überleben kämpfen, denn von ihren Freunden und Mitstreitern spielen nicht alle mit fairen Mitteln. Bis auf Tomas, ihrem Freund aus Kindertagen. Gemeinsam versuchen beide, die Auslese zu überstehen.

Klar, der Plot erinnert zu Anfang sehr an „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins. Das war für mich aber kein Ausschlusskriterium, da ich diese Art von Fantasy-Romanen bisher gerne gelesen habe. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Zuordnung der vielen verschiedenen Namen von Cias Brüdern und Freunden, hat mich die Geschichte schnell gefesselt. Sobald feststand, dass Cia an der Auslese teilnehmen muss, wurde es unglaublich spannend. Vor allem von Test zu Test: Während der erste Teil der Auslese noch eher an eine anstrengende Abiturklausur erinnerte, ging es im zweiten Teil schon richtig zur Sache. Da wurde die Skrupellosigkeit und Brutalität der Prüfer oder „Offiziellen“ erst richtig deutlich. Die Gefahr war ab dem Zeitpunkt permanent spürbar. Ich habe sehr mit der Protagonistin mitgefiebert.

Sehr gefallen hat mir zudem, dass ich Cia aus der Ich-Perspektive kennenlernen konnte. Ihre Gedankengänge sind sehr komplex, intelligent und eher untypisch für ein Mädchen in ihrem Alter. Deshalb ist dieses Buch auch sehr empfehlenswert für Erwachsene, die dieses Fantasy-Genre interessiert. Es erwartet den Leser kein Teenie-Action-Drama, sondern ein dystopischer Thriller mit etwas mehr Tiefgang.

Marco Werner, Thalia-Buchhandlung Halle

"Panem"-Freunde aufgepasst! "Die Auslese" mag das Rad nicht neu erfinden, bietet dem geneigten Leser aber eine Jugendbuch-Dystopie, die den großen des Genres in nichts nachsteht. "Panem"-Freunde aufgepasst! "Die Auslese" mag das Rad nicht neu erfinden, bietet dem geneigten Leser aber eine Jugendbuch-Dystopie, die den großen des Genres in nichts nachsteht.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung telgte

Ein Muss für Dystopie-Fans! Ein Muss für Dystopie-Fans!

Lydia Heizenreider, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Für alle die spannende Dystopie Geschichten mögen ist dieses Buch ein absolutes muss!
Eine tapfere Heldin,
Eine spannende Auswahl,
Ein gefährliches Spiel auf Leben und Tod!!!
Für alle die spannende Dystopie Geschichten mögen ist dieses Buch ein absolutes muss!
Eine tapfere Heldin,
Eine spannende Auswahl,
Ein gefährliches Spiel auf Leben und Tod!!!

„Dystopiestimmung vom Feinsten“

Mareike Frank, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Cia Vale ist eine der wenigen glücklichen (?) Kandidaten, die bei der diesjährigen Auslese gewählt werden, um studieren zu gehen und später zu Führern des Commonwealth zu werden. Zuerst freut sich die 16-jährige auf die neue Herausforderung, doch als ihr Vater, der selbst ein Auserwählter ist, von seinen Albträumen und Vermutungen erzählt, Cia Vale ist eine der wenigen glücklichen (?) Kandidaten, die bei der diesjährigen Auslese gewählt werden, um studieren zu gehen und später zu Führern des Commonwealth zu werden. Zuerst freut sich die 16-jährige auf die neue Herausforderung, doch als ihr Vater, der selbst ein Auserwählter ist, von seinen Albträumen und Vermutungen erzählt, packt Cia die nackte Angst.
Mutig stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Thomas ihrem Schicksal und kämpft sich Runde um Runde weiter durch die grausame und tödliche Auslese.
Für alle Fans von "Panem" und "Die Auswahl" ein Muss!

Jens Budde, Thalia-Buchhandlung Lünen

Eine weitere gut inszenierte Dystopie wie "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins oder "Die Bestimmung" von Veronica Roth. Eine weitere gut inszenierte Dystopie wie "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins oder "Die Bestimmung" von Veronica Roth.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Endzeitdrama, düster, brutal, menschenverachtendes Szenario. Wird so einmal die Welt? Hoffentlich muss ich das nicht erleben! Muss man nicht unbedingt lesen. Endzeitdrama, düster, brutal, menschenverachtendes Szenario. Wird so einmal die Welt? Hoffentlich muss ich das nicht erleben! Muss man nicht unbedingt lesen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
12
3
1
0
1

Grandios
von Julia Dyroff aus Augsburg am 11.04.2014

Cia ist stolz das sie für die Auslese ausgewählt wurde, doch schon bald kommen ihr Zweifel. Spätestens als die erste Kandidatin stirbt, ist für die junge Frau klar, dass es hier um sehr viel mehr geht, als um einen Platz an der Universität. Es geht um ihr Leben. Dieses Buch... Cia ist stolz das sie für die Auslese ausgewählt wurde, doch schon bald kommen ihr Zweifel. Spätestens als die erste Kandidatin stirbt, ist für die junge Frau klar, dass es hier um sehr viel mehr geht, als um einen Platz an der Universität. Es geht um ihr Leben. Dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es erinnert zwar etwas an „Die Tribute von Panem“, ist aber trotzdem ganz anders. Definitiv ein lesenswertes Buch das mit einem fiesen Cliffhanger endet und somit förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Für alle die „Tribute von Panem“ gut fanden, ist dieses Buch auf jeden Fall etwas, aber auch für alle die einfach gerne Dystopien lesen. Reinschauen lohnt sich !

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Spannende Dystopie
von Maria Laner aus St.Johann am 18.02.2014

Seit Jahren schon versuchen verschiedene Kolonien die durch Kriege und Naturkatastrophen zerstörte Erde wieder aufzubauen. Jedes Jahr werden aus diesen Kolonien die besten Schüler der Abschlussklasse nach Tosu-Stadt (die Hauptstadt der Kolonien) zur Auslese geschickt. Cia ist eine von über Hundert, die sich den schwierigen Prüfungen stellen muss. Denn... Seit Jahren schon versuchen verschiedene Kolonien die durch Kriege und Naturkatastrophen zerstörte Erde wieder aufzubauen. Jedes Jahr werden aus diesen Kolonien die besten Schüler der Abschlussklasse nach Tosu-Stadt (die Hauptstadt der Kolonien) zur Auslese geschickt. Cia ist eine von über Hundert, die sich den schwierigen Prüfungen stellen muss. Denn nur die besten untern ihnen dürfen danach auf der Universität studieren und werden zu Anführer der Kolonien ausgebildet. Anfangs müssen die Schüler schriftliche Prüfungen absolvieren, aber Cia merkt bald, dass alle Schüler außerhalb der Prüfungszeit beobachtet und sogleich auf ihre physischen Stärken getestet werden. Als dann die ersten Prüflinge sterben beginnt der Überlebenskampf, denn wer bei einer Prüfung versagt, wird bestraft. Beim letzten Teil der Prüfung werden die Teilnehmer hunderte Meilen von Tosu-Stadt entfernt ausgesetzt und müssen sich durch kontaminierte und zerstörte Landschaften zurück schlagen. Auch wenn Vieles aus diesem Buch an „Die Tribute von Panem“ oder auch an „Die Verratenen“ erinnert, ist es meiner Meinung nach eine gelungene, flüssig zu lesende und spannende Dystopie.

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Für Leser von „Panem“ und „Cassia & Ky“
von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2013

Die Erde ist fast unfruchtbar .Weite Teile sind verstrahlt und bergen viele Gefahren durch Mutationen. Die Menschen ringen dem Boden und der Natur mit Fleiß und Einfallsreichtum nur noch so viel ab wie sie wirklich brauchen. Durch die Fehler der Vergangenheit beschließen die Überlebenden der Katastrophe, dass nur noch... Die Erde ist fast unfruchtbar .Weite Teile sind verstrahlt und bergen viele Gefahren durch Mutationen. Die Menschen ringen dem Boden und der Natur mit Fleiß und Einfallsreichtum nur noch so viel ab wie sie wirklich brauchen. Durch die Fehler der Vergangenheit beschließen die Überlebenden der Katastrophe, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Um dies zu gewährleisten müssen sich die Prüflinge mehreren Tests unterziehen, die nicht mit schlechten Noten beurteilt werden, sondern mit dem Tod,… Dieser Roman ist von Anfang an sehr spannend. Unbedingt lesen, wenn euch Panem oder die Geschichte von Cassia & Ky gefallen hat. Eine gelungene Mischung aus beiden Romanen, aber auch einzigartig!!!

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überzeugender Auftakt, unbedingt lesen!
von Manja Teichner am 24.09.2013

Der dystopische Roman „Die Auslese: Nur die Besten überleben“ stammt von der Autorin Joelle Charbonneau. Es ist zugleich der Auftakt einer Trilogie. Cia, eigentlich heißt sie Melencia Vale, ist ein 16-jähriges Mädchen, das gerade ihre Schule beendet hat. Ihr größter Traum ist es an der „Auslese“ teilzunehmen. Cia ist klug... Der dystopische Roman „Die Auslese: Nur die Besten überleben“ stammt von der Autorin Joelle Charbonneau. Es ist zugleich der Auftakt einer Trilogie. Cia, eigentlich heißt sie Melencia Vale, ist ein 16-jähriges Mädchen, das gerade ihre Schule beendet hat. Ihr größter Traum ist es an der „Auslese“ teilzunehmen. Cia ist klug und intelligent. Sie wartet gespannt auf ihre Abschlusszeremonie, doch nichts passiert. So ist sie zunächst sehr geknickt und enttäuscht. Als dann aber die Botschaft kommt das sie zur „Auslese“ zugelassen ist sind ihre Eltern weniger glücklich darüber. Für Cia ist das unverständlich bis sie erfährt warum. Cia ist ein Mädchen mit einer sehr starken Persönlichkeit. Ihr Überlebenswille ist stark ausgeprägt, was auch unbedingt notwendig ist wenn sie die „Auslese“ überstehen möchte. Sie denkt vor dem Handeln nach und versucht immer vorauszusehen welche Konsequenzen eintreten könnten. Ich persönlich mochte Cias sympathische Art sehr. Nicht nur die Protagonistin ist Joelle Charbonneau sehr gut gelungen auch die Nebenfiguren können überzeugen. Zwar liegt das Hauptaugenmerk auf Cia aber jede einzelne ist hier wichtig und hat einen festen Platz in der Geschichte. Zudem gibt es eine zarte Liebesgeschichte, die wunderbar in die Handlung integriert ist und sich nicht in den Vordergrund drängt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm lesbar. Sie schreibt abwechslungsreich und eindringlich und der Leser kann gar nicht anders als immerzu weiterzulesen. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Cia in der Ich-Perspektive. So ist man bei ihren Taten und Prüfungen immer dabei und erlebt alles hautnah mit. Die Handlung selber beginnt eigentlich recht harmlos. Man kann sich als Leser erst mal mit der geschaffenen Welt vertraut machen. Doch dann zieht die Spannung recht schnell an und es gibt Wendungen und Überraschungen, die an die Seiten fesseln. Zum Ende hin steigt die Spannungskurve nochmals merklich an und das Buch gipfelt schließlich in einem Cliffhanger der so einige Fragen offen lässt. Er ist jetzt zwar nicht ganz so fies wie bei anderen Büchern, doch man will als Leser trotzdem unbedingt wissen wie es weitergeht. Fazit: „Die Auslese: Nur die Besten überleben“ von Joelle Charbonneau ist ein mehr als gelungener Auftakt der dystopischen Trilogie. Die überaus spannende und mit Wendungen versehene Handlung sowie eine willensstarke Protagonistin wissen zu überzeugen und nehmen den Leser gefangen. Absolute Leseempfehlung!

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Eine wirklich fesselnde Dystopie
von horrorbiene am 07.09.2013

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich trotz des Hypes um das Genre Dystopie, post-apokalypitische Literatur nicht unbedingt favorisiere. Dies mag daran liegen, dass mich bisher keines der aktuellen Jugendversionen wirklich mitgerissen hat: Ein junger Mensch, meist weiblich, muss sich gegen andere junge Menschen auf Gedeih und Verderb... Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich trotz des Hypes um das Genre Dystopie, post-apokalypitische Literatur nicht unbedingt favorisiere. Dies mag daran liegen, dass mich bisher keines der aktuellen Jugendversionen wirklich mitgerissen hat: Ein junger Mensch, meist weiblich, muss sich gegen andere junge Menschen auf Gedeih und Verderb durchsetzten, um zu versuchen die Welt zu retten und findet dabei wie durch Zauberhand die Liebe seins Lebens. Klingt wie schon fünfmal gelesen und trifft auch auf dieses Buch zu. Aber dieses Buch hat es geschafft mich wirklich zu fesseln! Das Buch wird von der Hauptperson Malencia, genannt Cia, dem Leser komplett erzählt. Die Ich-Perspektive, kombiniert mit Präsens als Erzählzeit, wirkt in diesem Buch erstaunlich gut: Cia nimmt den Leser mit durch ihren Kampf in der Auslese, so dass er alles haargenau miterlebt, jedes Hoffen, jedes Bangen und auch die sich entwicklende Beziehung zu einem anderen Kandiaten aus ihrer Kolonie, Tomas. Dies macht die Auslese zu einem wahren Leserlebnis. Zwar hat dies nicht sehr lang gedauert, da das Buch durch die Erzählweise eine gewisse Sogwirkung hatte und sich die knapp 400 Seiten praktisch von allein lasen – doch so wünscht man sich gute Lektüre! Auch der Aufbau des Plots hat mir sehr gut gefallen: Zwar war eigentlich von Beginn an klar, dass Cia in die Auslese gelangt, sonst würde es dieses Buch und die Trilogie nicht geben, aber dennoch fand ich es sehr gelungen, dass die Geschichte mit dem letzten Tag von Cias altem Leben begann und ich so die Möglichkeit hatte, sowohl Cia kennenzulernen als auch einen Eindruck von der Lebensweise nach den verheerenden atomaren und biologischen Kriegen zu bekommen. Schließlich konnte ich ihren Weg durch die Auslese verfolgen, der sich wirklich spannend und mitreißend gestaltet und gelungen die Schattenseite der menschlichen Rasse zu Tage führt. Schade finde, ich wie die Offiziellen mit diesen rücksichtslosen Teilnehmern umgehen. Hier hätte ich mir eine bessere Lösung gewünscht, schleißlich dachte ich, die Auslese würde einem ganz bestimmten Zweg dienen. Aber ich schätze mal, dass die Auswahl, die getroffen wurde, und die menschlichen Abgründe an sich in den folgenden Büchern mit Sicherheit zentrale Themen sein werden und das wiederum gefällt mir sehr gut. Auch Cias Umgang mit diesen Dingen, ihre spontanen Reaktionen, ihre Intelligenz und ihr völlig konträres Verhalten zu dem Großteil der Gruppe hat mir nicht nur gut gefallen, sondern hat mich auch etwas beeindruckt. So ist Cia definitiv zu einem Charakter geworden, der nicht nur die Sympathien der Leserschaft gewinnt, sondern sie auch mit ihr mitfiebern lässt. Ich für meinen Teil möchte jedenfalls unbedingt wissen, wie es mit ihr weitergeht! Dennoch hat mir eine Kleinigkeit in diesem Buch gefehlt, doch dies ist meine ganz persönliche Meinung: Ich habe dem Buch angemerkt, dass es für ein junges Publikum geschrieben ist und das nicht nur daran, dass die Protagonisten selbst alle noch nicht die 20 erreicht haben, sondern daran, dass der Schreibstil zwar nicht oberflächlich ist, er aber dennoch mehr Ausführlichkeit hätte vertragen können.

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Keine Sekunde Zeit zum Aufatmen, Lesezwang auf höchstem Niveau!
von his-and-her-books am 26.08.2013

Zitat: Auch mein Vater sagt mir, dass er mich liebt, und das Letzte, was er mir im Flüsterton einschärft, ist: „Cia, du darfst niemandem vertrauen.“ (S.62) Inhalt: Es begann mit den vier Stadien des Krieges, in denen sich die Menschen gegenseitig bekämpften. Darauf folgten die drei Stadien des Krieges, in denen sich die... Zitat: Auch mein Vater sagt mir, dass er mich liebt, und das Letzte, was er mir im Flüsterton einschärft, ist: „Cia, du darfst niemandem vertrauen.“ (S.62) Inhalt: Es begann mit den vier Stadien des Krieges, in denen sich die Menschen gegenseitig bekämpften. Darauf folgten die drei Stadien des Krieges, in denen sich die Natur zur Wehr setzte und den Rest der Welt nahezu zerstörte, die Gewässer vergiftete und unzählige Mutationen hervorrief. Vor 99 Jahren wurde Tosu-Stadt gegründet, ein Lichtblick für die Menschheit, ein Zeichen des Überlebens. Mittlerweile gehören dem Vereinigten Commonwealth 18 Kolonien an, die ständig an der Revitalisierung des Landes arbeiten. Um die klügsten und vielversprechendsten Bewohner des Vereinigten Commonwealth auszusieben, findet jährlich die Auslese statt. Wer die Auslese besteht, wird für die Universität in der Hauptstadt zugelassen und der zukünftigen Elite des Commonwealth angehören. Heute ist der große Tag der 16-jährigen Malencia Vale, kurz Cia. Der Tag ihres Abschlusses, der Tag des Übergangs in das Erwachsenenalter. Seit Jahren wurde von den Abschlussjahrgängern der Five-Lakes-Kolonie keiner mehr für gut genug befunden und für die Auslese zugelassen. Auch Cias ganze Hoffnungen auf eine ruhmreiche Zukunft werden an diesem Tag zerstört. Erst später wird ihr und 3 anderen jungen Menschen offenbart, dass sie für die Auslese bestimmt sind. Die Teilnahme ist für die Auserwählten Pflicht, ein Nicht-Erscheinen wird mit dem Tod geahndet. Kurz vor der Abreise erfährt Cia von ihrem Vater die schreckliche Wahrheit über die Hölle der Auslese, für die sie niemals ausgewählt werden sollte. Doch Cia muss sich der Aufgabe stellen. Von 108 Prüflingen werden höchstens 20 bestehen. Doch was passiert mit denen, die es nicht tun? Urteil: „Die Auslese“ besitzt alles, was ich von einer Dystopie erwarte: einen gut durchdachten Weltenentwurf und Charaktere zum Mitfiebern. Doch Joelle Charbonneaus Geschichte bietet weit mehr: Grenzenlose Spannung, einen mitreißenden Plot, der keine Zeit für Entspannung bietet. Einen Lesezwang auf diesem Niveau hatte ich lange nicht. 5 Bücher für „die Auslese“. Eine Warnung: Wer kalte Brutalität, Leistungsdruck, den Kampf ums Überleben, ein hohes Maß an Spannung, überraschende Wendungen, nicht einschätzbare Charaktere und den Verlust einiger davon NICHT liebt, wird dem Druck der Auslese nicht standhalten. Ein absolutes Must-Read für alle Fans spannender Dystopien. stark gekürzt aufgrund Zeichenbegrenzung mehr auf ©his-and-her-books.blogspot.de

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spannendes, dystopisches Highlight
von mithrandir am 24.08.2013

Schon lange habe ich nicht mehr soviel Spannung beim Lesen gespürt. Durch den fesselnden Schreibstil von Joelle Charbonneau und die Erzählung des Romans aus der Sicht von Cia hatte ich sehr schnell eine Verbindung zu der Protagonistin und habe bereits am Anfang gemeinsam mit ihr dem Schulabschluss entgegengezittert. Ihre... Schon lange habe ich nicht mehr soviel Spannung beim Lesen gespürt. Durch den fesselnden Schreibstil von Joelle Charbonneau und die Erzählung des Romans aus der Sicht von Cia hatte ich sehr schnell eine Verbindung zu der Protagonistin und habe bereits am Anfang gemeinsam mit ihr dem Schulabschluss entgegengezittert. Ihre Anspannung war direkt für mich spürbar und übertrug sich dabei unmittelbar auf mich. Cia ist ein sehr liebenswertes Mädchen, das nicht nur äußerst intelligent, sondern auch stets darauf bedacht ist, das Richtige zu tun und sich auch um ihre Mitmenschen kümmert. Ihr sehnlichster Wunsch ist die Aufnahme in die Auslese und je nähert dieser Zeitpunkt rückt, desto mehr wundert sie sich, dass ihre Familie nicht ebenso begeistert und aufgeregt ist wie sie. An dieser Stelle schleichen sich beim Leser bereits die ersten Zweifel an der Auslese ein und diese werden durch die späteren Worte ihres Vaters noch verstärkt. Entgegen dessen Rat, schenkt sie schon auf dem Weg nach Tosu-Stadt einem anderen Kandidaten ihr Vertrauen und weiht ihn in die Erkenntnisse und Sorgen ihres Vaters ein. Ihre Ängste und ihre Aufregung fühlten sich dabei an, als wären es meine eigenen und seit diesem Zeitpunkt war ich in ständiger Sorge um Cias Wohlergehen und in furchtbarer Angst, sie könnte mit ihrer Gutgläubigkeit einen Fehler gemacht haben. Gleichzeitig habe ich sie jedoch dafür bewundert, dass sie in dieser außergewöhnlichen Situation sich selbst und ihren Prinzipien treu geblieben ist. Die anschließende, unglaublich spannende, aufregende und auch sehr actionreiche Handlung habe ich mit völliger Hingabe genossen, so sehr fesselte mich das Geschehen, wollte mich gar nicht mehr loslassen und hat sich dabei in körperlicher Anspannung beim Lesen manifestiert. Gekonnt schürt die Autorin bei ihren Lesern Angst und Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit einzelner Charaktere und nie war ich mir bei auch nur einem von ihnen vollkommen sicher, wie ich ihn einschätzen sollte. In der Originalausgabe wird "Die Auslese" als Jugendbuch ab 12 Jahren ausgewiesen, währenddessen es bei der deutschen Ausgabe keine Altersvorgabe gibt. Der Roman enthält einige doch recht brutale Szenen, die ich Jugendlichen in dem Alter noch nicht zumuten würde und deswegen würde ich die Lektüre je nach persönlicher Entwicklung frühestens ab 14 Jahren empfehlen. Fazit: "Die Auslese" ist der nervenaufreibende Auftakt einer dystopischen Trilogie mit viel Thrill aus der Feder von Joelle Charbonneau. Die Autorin schreibt über Mut, Liebe und Vertrauen, aber auch über Verrat und die ureigensten Instinkte des Menschen. "Die Auslese" ist bis jetzt mein absoluter Lesefavorit diesen Jahres und die Empfehlung schlechthin für alle Dystopiefans, die Wert legen auf viel Spannung und Leidenschaft vor dem Hintergrund einer zerstörten und brutalen Welt.

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Wem kann man trauen?
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 13.08.2013

Wow, war einer meiner ersten Gedanken, als ich mit dem Buch fertig war. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, als ich das Buch angefangen hatte, denn ich lese zwar Dystopien, bin jetzt aber nicht unbedingt ein Fan davon. Dieses Buch hingegen hat in mir einen Fan gefunden. Cia, ein 16-jähriges Mädchen, nun... Wow, war einer meiner ersten Gedanken, als ich mit dem Buch fertig war. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, als ich das Buch angefangen hatte, denn ich lese zwar Dystopien, bin jetzt aber nicht unbedingt ein Fan davon. Dieses Buch hingegen hat in mir einen Fan gefunden. Cia, ein 16-jähriges Mädchen, nun mit dem Schulabschluss zu den Erwachsenen gehörend, macht sich gemeinsam mit den 3 anderen Ausgewählten aus ihrer Kolonie, Tomas, Malachi und Zandri, auf den Weg nach Tosu-Stadt, wo sie sich zusammen mit den Ausgewählten aus den anderen Kolonien der Prüfung für "Die Auslese" stellen wird. Immer die Warnung ihres Vaters im Kopf, Niemandem zu trauen, versucht sie ihren Weg zu gehen. Sie müssen sich 4 Prüfungen stellen, wobei die 4. die härteste ist, bei der es ums blanke Überleben geht. Mit Tomas bildet sie recht schnell ein Team und sie kommen sich auch emotional näher, aber kann sie ihm 100%-ig trauen? Die Prüfungen sind hart, Fehler werden bestraft, ja können den Prüfling das Leben kosten. Cia muss mit zusehen, wie Freunde zu Tode kommen oder plötzlich nicht mehr da sind. Was geschieht mit den Prüflingen, die ausscheiden? Ihre Zimmerkameradin kann dem Druck nicht standhalten und nimmt sich das Leben. Obwohl überall Kameras installiert wurden, die alles überwachen und kontrollieren, wurde der Selbstmord nicht verhindert. Warum nicht? Bei der letzten und härtesten Prüfung geht es ums nackte Überleben. Jede Schwäche kann den Tod kosten. Prüflinge schalten sich gegenseitig aus, die Konkurrenz, ist groß, denn es werden nur 20 Studienplätze vergeben. Angetreten zur 1. Prüfung für "Die Auslese" sind 109. Die Frage, wer ist Freund, wer ist Feind, zieht sich durch das ganze Buch. Wem kann ich trauen? Was kann ich erzählen? Sie werden beobachtet und abgehört, aber Hilfe gibt es nicht. Sie kämpfen. Gegen die kastrastrophalen Zustände, die auch über 100 Jahre nach dem Krieg noch nicht behoben sind, die Verseuchung, die mutierten Tiere und Menschen, gegen sich selbst und gegen ihre Freunde. Ein spannendes Buch mit einem Traumata auf die Zukunft. Einer Zukunft, die es hoffentlich nie geben wird. Der Roman zeigt dem Leser die Stärken und die Schwächen der Menschen, Macht ist nach wie vor das erstrebenswerte Ziel. Aber es gibt sie immer noch, die Menschlichkeit, Liebe und das Vertrauen. Die Autorin hat es geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Sie hat mich die zerstörten Städte, die Ruinen, die verseuchten Flüsse und Teiche sehen lassen, ich fühlte mich wie ein unmittelbarer Zuschauer, so als wäre ich auf der anderen Seite des Zauns und würde die Protagonisten beobachten. Das ist definitiv ein Buch, das man nicht gleich aus der Hand legt und auch nicht gleich für sich abhakt, wenn man fertig ist. Es beschäftigt mich sicherlich noch ein Weilchen und regt zum Nachdenken an. Es ist ein Jugendroman, eine Dystopie. Obwohl ich schon lange nicht mehr zur Jugend zähle, hat mir dieses ausgesprochen spannende und fesselnde Buch sehr gut gefallen, so dass ich es guten Gewissens weiterempfehle.

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Ein Rennen um Leben und Tod
von Silvana Martinez aus Magdeburg am 27.09.2013

Cias größtes Glück ist es für die Auslese ausgewählt worden zu sein. Doch was zuerst Freude in ihr auslöst, stellt sich bald als ein tödlicher Fluch heraus, denn nicht alle Prüflinge spielen so fair wie sie. Wer ist Freund, wer Feind? Und wird sie es überhaupt schaffen die Ziellinie... Cias größtes Glück ist es für die Auslese ausgewählt worden zu sein. Doch was zuerst Freude in ihr auslöst, stellt sich bald als ein tödlicher Fluch heraus, denn nicht alle Prüflinge spielen so fair wie sie. Wer ist Freund, wer Feind? Und wird sie es überhaupt schaffen die Ziellinie zu überqueren? Nach „Die Tribute von Panem“ und „Die Bestimmung“ folgt nun „Die Auslese“ als ebenso spannende Dystopie-Reihe, welche vor brutalen Szenen nicht zurückschreckt. Zwar erkennt man einige bekannte Ideen des Genres wieder, doch der dichte Erzählstil der Autorin macht es fast unmöglich beim Lesen innezuhalten. Keine weltbewegenden Charaktere, aber eine Story, die man gerne weiterverfolgen würde. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil.

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Ein grandioser Auftakt...
von Sharons Bücherparadies am 14.08.2013

Die Abschlussfeier steht bevor und an dieser soll ausgewählt werden, wer an der "Auslese" teilnehmen darf um sich damit einen Platz an der Universität zu verschaffen. Cia und ihre Freunde, sowie auch ihre Familie sind ganz aufgeregt, aber ihr Name wird leider nicht genannt. Doch nach der Abschlussfeier wird... Die Abschlussfeier steht bevor und an dieser soll ausgewählt werden, wer an der "Auslese" teilnehmen darf um sich damit einen Platz an der Universität zu verschaffen. Cia und ihre Freunde, sowie auch ihre Familie sind ganz aufgeregt, aber ihr Name wird leider nicht genannt. Doch nach der Abschlussfeier wird sie von der Magistratin zum Gespräch gebeten und erfährt, dass sie nach Tosu-Stadt zur "Auslese" fahren darf und das schon am nächsten Tag. Es gibt nur einen Knackpunkt: Wer sich weigert, der wird mit dem Tod bestraft! Sie weiß nicht, ob sie sich freuen soll denn bei dem letzten Gespräch mit ihrem Vater, warnt er sie vor der "Auslese" und erzählt ihr von seinen Träumen. Alle haben Angst, Cia nicht wieder zu sehen, denn sie muss alles und jeden hinter sich lassen. Als sie dann mit einigen anderen Prüflingen aus der Kolonie in Tosu-Stadt ankommt, bemerkt Cia schnell, dass sie von versteckten Kameras umgeben ist. Denn die Kandidaten werden überprüft. Schon bald werden ihnen die jeweiligen Prüfungen zur "Auslese" erklärt und ein harter Kampf, jeder gegen jeden beginnt. Doch nicht alle schaffen es, mit dem Druck umzugehen und schon bald muss Cia feststellen, dass wirklich schreckliche Dinge hinter den Prüfungen stecken. Wird sie es schaffen und sich für die Universität qualifizieren? Was hat es mit den Träumen und Warnungen von ihrem Vater auf sich? Ein absolutes riskantes Abenteuer auf Leben und Tod beginnt und nebenbei entdeckt Cia in ihrem Kollegen Tomas auch noch eine neue Liebe... Schon als ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, war ich begeistert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es wird von Seite zu Seite spannender und die Spannung bleibt tatsächlich bis zum Schluss bestehen. Der Schreibstil ist jugendlich und flüssig geschrieben, so ließ sich das Buch einfach sehr gut lesen. Einige Stellen in dem Buch waren sehr brutal und gewaltsam, doch gerade das rundete eine perfekt durchdachte Story ab. Die Idee zu dieser Geschichte erinnerte mich teilweise etwas an "Die Tribute von Panem" jedoch auf eine andere Art und Weise, aber das machte das Buch keineswegs langweilig doch an einigen Stellen war es dadurch vorhersehbar, was mit den Charakteren geschehen würde. Daher muss ich hier leider eine Palme abziehen. Die Autorin hatte es geschafft neben den vielen Spannungselementen auch noch viel rasante Action und Kämpfe mit in die Geschichte einfließen zu lassen, so, dass der Leser sich teilweise mittendrin im Geschehen befand und sich auch in das Handeln der Charaktere sehr gut hineinversetzen konnte. Teilweise bekam ich sogar ein wenig Angst, da ich in manchen Situationen nicht wusste, wie ich mich verhalten hätte. Die Protagonisten waren in erster Linie Cia und Tomas. Cia war eine echte Kämpferin, handelte mit Köpfchen, war sehr intelligent und bewies ihren Mut. Doch Wenn ihr mehr lesen wollt, besucht meine Seite, da die Anzahl an Wörtern hier leider nur begrenzt ist. Meine Wertung über dieses Buch erfahrt ihr ebenso auf meiner Seite! http://sharonsbuecher.blogspot.de

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die Idee ist gut, die Umsetzung ist schwach
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 15.08.2013

Cia ist 16 und hat gerade die Schule abgeschlossen. Ihr größter Traum ist es, das von Kriegen gebeutelte Land wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen, damit keiner mehr Hunger leiden muss und jeder einen vernünftigen Job ausüben kann. Um jedoch für die Regierung arbeiten zu können, muss sie erst... Cia ist 16 und hat gerade die Schule abgeschlossen. Ihr größter Traum ist es, das von Kriegen gebeutelte Land wieder zu einem Aufschwung zu verhelfen, damit keiner mehr Hunger leiden muss und jeder einen vernünftigen Job ausüben kann. Um jedoch für die Regierung arbeiten zu können, muss sie erst zur sogenannten Auslese antreten. In diesem Verfahren werden die Besten der Besten ausgewählt, um das Land zu führen und neue Ideen zu verwirklichen. Cia ist stolz, als sie zur Auslese zugelassen wird. Doch die Prüfungen, die sie bestehen muss, lassen sie am System zweifeln. Was im Klappentext nach einer Dystopie mit einer neuen Idee klingt, entpuppt sich letztendlich jedoch als eine Mischung aus Panem und Legend, Die Stadt der verlorenen Kinder und weiteren Dystopien. Von jedem ist etwas vertreten und ich habe immer wieder Parallelen ziehen können. Gerade nach der Hälfte des Buches hat mich alles sehr an die Panem-Trilogie erinnert, da sich Cia zusammen mit einem ihrer besten Freunde - Tomas - von einem Punkt außerhalb der Kolonie bis zur Hauptstadt durchschlagen muss, zusammen mit anderen Bewerbern. Eigentlich zählt nur, dass man in der Hauptstadt ankommt, doch wird auch vermittelt, dass man – wenn nötig – seine Mitbewerber töten muss, um zu überleben. Auch hat Cia einen „Mentor“, einen erwachsenen Offiziellen namens Michal, der sich um sie kümmert und ihr immer wieder gute Tipps „zusteckt“. Der Anfang hat sich somit sehr vielversprechend angehört, ging dann jedoch nach und nach in einen Panem-Abklatsch über. Bei manchen Szenen hätte man den Namen Cia gegen Katniss austauschen können. Aber ich will nicht zu sehr auf diesen Parallelen herumreiten. Das Positive an dem Buch ist der Ansatz. Alle arbeiten zusammen, keiner wird richtig unterdrückt. Alle haben mehr oder weniger freie Hand und werden von der Regierung unterstützt. Das eigentliche Ziel, die Erde wieder fruchtbar und damit wieder belebbar zu machen, steht im Vordergrund und wird von allen auch als überaus wichtig angesehen, gerade um nachfolgenden Generationen ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und man hat sich auch gleich in die Geschichte und Cia – aus deren Sicht alles beschrieben ist – hineinversetzen können. Auch fand ich gut, dass die einzelnen Kapitel in kurze Absätze gegliedert waren. So konnte man alles sehr gut nachvollziehen und hatte auch die Möglichkeit alles in sich aufnehmen zu können. Cia ist eigentlich eine sehr zurückhaltende Person, die erst im Laufe der Geschichte und ganz besonders auf dem Weg zurück zur Hauptstadt eine starke Wandlung durchmacht. Sie wird stark, zweifelt mehr am System, weiß aber genau, dass sie nichts ändern kann. Alles in allem hat mir das Buch vom Stil her sehr gut gefallen, einzig das Abgekupferte fand ich etwas schade. Fazit: Der am Anfang starke Auftakt zu einer Reihe, die mich hoffentlich im nächsten Teil überzeugen kann.

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Mein Gegengewicht zu den ganzen guten Rezensionen
von eclipse888 am 30.01.2015

Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten,... Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben … Nachdem ich, wohin ich auch blicke, praktisch nur positive Meinungen zu diesem Buch sehe, will ich nun mal meine Meinung als Gegengewicht in die Waagschale schmeißen. Denn so leid es mir tut, ich mochte „Die Auslese“ gar nicht. Es hat einfach alles erfüllt, was ich an einem Buch nicht mögen könnte. Zuerst wären da die Charaktere. Mir waren sie vollkommen gleichgültig. Ich kann nicht sagen, woran das lag, aber selbst als Cia und ihre Freunde sich gerade in einer gefährlichen Situation befanden, war mir egal, was mit ihnen passiert. Zu Cia habe ich auch keinen Anschluss finden können. Am Anfang habe ich noch gehofft, dass das eben erst der Anfang ist und sich das schon noch ändern würde, aber nein. Der einzige Charakter, den ich halbwegs mochte, war Cias Bruder Zeen und der tauchte nur in den ersten 30 (?) Seiten auf. Von der Idee her fand ich, dass „Die Auslese“ eigentlich gar nicht mal so übel klingt. Eine Ähnlichkeit zu Panem wird dem Buch nachgesagt. Normalerweise stört mich das nicht, ich meine, die Hälfte aller Jugendbücher wird mit Panem, Harry Potter oder sonst welchen großen Sachen verglichen. Der „Auslese“ wurde das hier aber zum Verhängnis. Die Kandidaten, die so weit gekommen sind, wurden in ein abgesperrtes Gebiet geschickt und mussten versuchen, wieder zurück zum Startpunkt zu kommen. Es gab zwanzig College-Plätze zu vergeben und wer diese Prüfung bestand, hatte schon sehr gute Chancen auf einen davon. Natürlich kam es deshalb nicht wenigen in den Sinn, ihre Mitstreiter auf dem Weg einfach auszuschalten, um ihre Chancen auf einen dieser Plätze zu erhöhen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich war das eine exakte Kopie von Panem, nur dass die Autorin einige Kleinigkeiten verändert hat, damit es nicht so offensichtlich ist. Klar gab es ein Paar Unterschiede, zum Beispiel das Ziel, dass jeder, der zum Ziel kommt, überlebt und zu den „Siegern“ gehört und auch die „Arena“ war ein wenig anders. Für mich waren sie aber so klein und unbedeutend, dass sie keinen Unterschied gemacht haben. Vielleicht hätte ich das sogar anders gesehen, wenn die Charaktere mich nur ein bisschen angesprochen hätten, so aber ist das praktisch Panem 2.0. Des weiteren fand ich das Buch sehr vorhersehbar. Die „Wendungen“ habe ich schon eine halbe Ewigkeit vorher erraten und keine Ahnung, wie man als Leser darauf nicht kommen kann. „Die Auslese“ kann also auch nicht mit ein paar guten Wendungen punkten. Stellenweise habe ich überlegt, das Buch abzubrechen, aber weil ich das so ungern und nur im Notfall mache, habe ich trotzdem weitergelesen. Tja, aber auch das Ende war eine Enttäuschung. Die Autorin hat es tatsächlich geschafft, eine der wenigen Arten Ende zu erwischen, die ich nicht ausstehen kann. Es war nicht so, als käme dieses Ende unerwartet, ich wusste, dass es so kommen musste. Aber das heißt nicht, dass es mir deshalb besser gefallen hat. Da stellt sich doch die Frage, ob „Die Auslese“ überhaupt IRGENDETWAS hat, das ich mochte. Die Antwort darauf ist ein kleines und zittriges „Ja“. Ich fand die Prüfungen, die die Kandidaten der Auslese bestehen mussten, ganz interessant. Aber die waren viel zu kurz erklärt. Kurz gestreift, was Cia gerade machen musste und dann ging es auch schon wieder weiter. Außer bei der letzten Prüfung war das so und die mochte ich ja nicht. Deshalb war auch dieser kleine Punkt einfach nicht genug, als das ich dem Buch mehr als einen Stern geben kann. Über die Autorin: Joelle Charbonneau ist eigentlich als Musikerin bekannt, die bei zahlreichen Opern und Musicals in der Stadt Chicago mitwirkte. Nachdem ihr während eines Auftritts die Idee für einen Roman kam, wagte sie sich an die Schriftstellerei heran. Mit Erfolg, denn heute gehört sie zu den Autoren auf der New York Times Bestseller-Liste. Bekannt ist Charbonneau unter anderem für ihre Fantasy-Trilogie "Die Auslese". Band 1 dieser Reihe erschien 2013 unter dem Titel "Nur die Besten überleben". Mit dem zweiten Band "Nichts vergessen und nie vergeben" darf ab Anfang des Jahres 2015 gerechnet werden. Fazit Wie man unschwer erkennen kann, hat „Die Auslese“ meinen Geschmack meilenweit verfehlt. Und auch wenn ich mich wiederhole: Die Autorin hat es tatsächlich geschafft, einfach alles, was ich an einem Buch nicht mögen könnte, in „Die Auslese“ zu packen. Das ist zwar schade und ärgerlich, aber auf eine Weise bin ich auch fasziniert, das jemand DAS geschafft hat.

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Für Fans von Tribute von Panem, Cassia&Ky oder Eve&Caleb
von Jackie aus Saarbrücken am 31.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Die Ausgangssituation: Vor einer Woche bekam ich alle 3 Bücher zu meinem Geburtstag geschenkt. Ich hatte von Band 1 in der Vergangenheit schon ein paar Seiten gelesen, wollte aber erst richtig anfangen, wenn es alle 3 Bände zusammen gibt, weil ich eine "am-Stück-Leserin" bin, wenn mir eine Story gefällt. Und... Die Ausgangssituation: Vor einer Woche bekam ich alle 3 Bücher zu meinem Geburtstag geschenkt. Ich hatte von Band 1 in der Vergangenheit schon ein paar Seiten gelesen, wollte aber erst richtig anfangen, wenn es alle 3 Bände zusammen gibt, weil ich eine "am-Stück-Leserin" bin, wenn mir eine Story gefällt. Und was soll ich sagen? In 6 Tagen hatte ich alle 3 Bücher verschlungen! Die Story: Es geht um Cia, die gerne an die Universität möchte, um die Welt zu verändern, da sie durch Kriege zerstört und verseucht wurde. Es leben überall Mutationen und die Pflanzen wachsen auf durch atomare und chemische Waffen verseuchtem Boden. An der Universität aufgenommen zu werden, ist allerdings nicht so leicht, denn die Geschichte spielt in einer Welt, die sich selbst zerstört hat. Man muss die Auslese bestehen, um studieren zu dürfen. Der erste Teil von "Die Auslese" dreht sich um die Vorgeschichte des Landes, die Geschichte von Cia und ihrer Freunde, ihrer Kolonie. Sie wird mit 3 anderen Schülern aus ihrer Kolonie des Abschlussjahrganges ausgewählt, um an der Auslese teilzunehmen. Es gibt 4 Phasen, die es zu überstehen gilt. Und wer bei den Prüfungen einen Fehler macht, der wird dafür bestraft... Am Ende werden von über 100 Kandidaten aus den verschiedensten Kolonien nur 20 zur Universität zugelassen. Der Gesamteindruck: Es war einfach nur spannend. Man fiebert mit Cia mit, drückt ihr die Daumen, und stellt das eine oder andere Mal ihre Entscheidungen in Frage. Ich konnte mich oft richtig gut in Cia hineinversetzen. Die meisten Situationen sind sehr bildhaft beschrieben, sodass es einem auch mal kalt den Rücken herunterlaufen kann, denn manche Szenen, in denen es um Gewalt oder die Schmerzen geht, die erlitten werden, sind brutal. Empfehlung: Wer auf Dystopien steht und mal eine Sicht auf ein Amerika werfen will, das nicht nur zum Spaß eine gefährliche Prüfung für die jungen Mitmenschen durchführt, sondern damit daraus Anführer hervorgehen, die nicht die gleichen Fehler wiederholen, wie sie in der Vergangenheit begangen wurden, dann ist man hier genau richtig.

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Bist Du bereit weit über Deine Grenzen hinaus zu gehen...
von Solara300 aus Contwig am 03.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Kurzbeschreibung In einer Welt die nach dem letzten Krieg am Boden liegt sollen nur noch die Besten in Führungspositionen eingesetzt werden. Deshalb findet jährlich eine „Auslese“ statt. Die sechzehnjährige Cia träumt schon lange davon erwählt zu werden und ist sehr stolz als sie an ihrem letzten Schultag wirklich berufen... Kurzbeschreibung In einer Welt die nach dem letzten Krieg am Boden liegt sollen nur noch die Besten in Führungspositionen eingesetzt werden. Deshalb findet jährlich eine „Auslese“ statt. Die sechzehnjährige Cia träumt schon lange davon erwählt zu werden und ist sehr stolz als sie an ihrem letzten Schultag wirklich berufen wird. Doch als die erste Kandidatin stirbt wird der Stolz durch Angst verdrängt, denn das System ist gnadenlos. Spätestens jetzt wird klar welche Konsequenzen es hat wenn man einen Fehler macht…. Den Tod denn nur die Besten überleben!! Cover Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher. Das brennende Symbol und die zerstörte Stadt machen neugierig auf die Geschichte. Die Frau auf dem Cover zeigt einen entschlossen Blick, nicht bereit sich aufhalten zu lassen. So habe ich mir Cia auch vorgestellt. Charaktere Die sechzehnjährige Cia ist sehr intelligent, ehrgeizig und mutig. Sie ist sehr vielschichtig und handelt auch unter Druck sehr besonnen. Sie hat ein großes Herz und steht ihren Freunden immer zur Seite. Tomas ist gutaussehend, sehr sympathisch und schon lange heimlich in Cia verliebt. Er ist aber auch etwas undurchschaubar, man hat den Eindruck das er so einiges zu verbergen hat, man wird nicht richtig schlau aus ihm. Schreibstil Die Autorin Joelle Charbonneau hat einen flüssigen, fesselnden und spannenden Schreibstil. Ihre Bildhaften Beschreibungen und die actionreichen Szenen lassen einen eintauchen in die Geschichte und mit den Protagonisten mit fiebern. Meinung Bist Du bereit weit über Deine Grenzen hinaus zu gehen... Nach dem letzten Krieg liegt die Welt am Boden, große Teile der USA sind zerstört und die Menschen leben in Kolonien. Der Boden ist verseucht und selbst hundert Jahre später kämpfen die Menschen noch ums Überleben. Um die gravierenden Fehler der Vergangenheit nicht mehr zu wiederholen entstand die Auslese. Die sechzehnjährige Malencia Vale, kurz Cia genannt feiert mit ihren Freunden ihren Schulabschluss, doch das einzige an was sie denken kann und was sie sich mehr als alles wünscht ist, sich für die Auslese qualifiziert zu haben. Nur die allerbesten Schüler werden angenommen, denn das Auswahlverfahren des United Commonwealth ist sehr streng. Die Schüler müssen sich äußerst strengen Prüfungen unterziehen denn nur die besten werden an der Universität zu neuen Führern ausgebildet. Die Freude ist groß als Clia erfährt das sie unter den Auserwählten ist. Doch bevor sie sich auf den Weg macht, gibt ihr Vater, der auch ein Auserwählter war, ein paar Warnungen mit auf den Weg. Sehr vorsichtig sein, absolut niemandem vertrauen, alles und jeden hinterfragen!! Cia ist mit ihren sechzehn Jahren die jüngste in der Gruppe. Sie ist intelligent, sehr kreativ und weiß sich zu helfen. Sie macht sich viele Gedanken und hat eine sehr gute Beobachtungsgabe, das lässt sie reifer und älter erscheinen als sie ist. Mit ihr gehen noch drei weitere Kandidaten aus ihrem Dorf Five Lakes mit auf die Reise nach Tosu City, ihrer Hauptstadt. Da ist Tomas Endress, gut aussehend und heimlich in Cia verliebt. Der schüchterne Malachi Rourke und die hübsche und künstlerisch sehr begabte Zandri Hicks. Sie haben alle mit Cia die Abschlussklasse besucht. Zandri ist ein Freigeist und über ihre Auswahl alles andere als begeistert, sie lässt sich nicht gerne etwas vorschreiben und stellt das auch sofort klar. Allerdings gilt die Weigerung als Hochverrat und darauf steht….. der Tod! Sie haben keine Wahl, alle Auserwählten müssen sich den Prüfungen stellen und als es den ersten Todesfall gibt herrscht Angst, die Prüfungen sind alles andere als harmlos und es geht ums nackte Überleben. Cia weiß jetzt was ihr Vater meinte, denn Vertrauen kann tödlich sein, jeder versucht zu überleben und kämpft auf seine Weise und das nicht immer mit fairen Mitteln. Die Gedanken und Zweifel der Protagonisten finde ich sehr gut beschrieben. Fast alle freuen sich dabei zu sein, bis die Prüfungen beginnen. Ich konnte mich sehr gut einfühlen, ihre Reaktionen und Ängste nachvollziehen. Die Protagonisten sind liebevoll und authentisch beschrieben, die Handlung ist sehr spannend, aber auch sehr aufwühlend und emotional. Wer sich auf die Geschichte wirklich einlässt wird berührt. Ich finde die Geschichte sehr gut geschrieben, alles ist stimmig und die Spannung nimmt mit den Prüfungen richtig Fahrt auf. Die Prüflinge sind gezwungen weit über ihre Grenzen zu gehen und müssen mehr geben als sie bereit sind. Aber die Frage ist, werden sie es schaffen... Fazit Eine fantastische Geschichte um Liebe, Freundschaft, Loyalität, Vertrauen und die Frage was man bereit ist zu tun und wie weit man gehen kann um zu überleben und eine Führungsposition in der Politik zu bekommen. Mich hat das Buch begeistert und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung. Für alle Fans von Dystopien absolut zu empfehlen!! Sehr empfehlenswert!!! 5 von 5 Sterne

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Spannend und nervenaufreibend
von Vanessas Bücherecke am 20.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Cia Vale ist stolz, eine der wenigen Kandidatinnen für die alljährliche »Auslese« zu sein, bei der die zukünftigen Führer des Commonwealth ermittelt werden. Doch am Vorabend ihrer Abreise bekommt sie von ihrem Vater einen beunruhigenden Rat: Vertraue niemandem! Gilt diese Warnung auch für ihren Kindheitsfreund Tomas, der verspricht, Cia... Inhalt: Cia Vale ist stolz, eine der wenigen Kandidatinnen für die alljährliche »Auslese« zu sein, bei der die zukünftigen Führer des Commonwealth ermittelt werden. Doch am Vorabend ihrer Abreise bekommt sie von ihrem Vater einen beunruhigenden Rat: Vertraue niemandem! Gilt diese Warnung auch für ihren Kindheitsfreund Tomas, der verspricht, Cia immer beizustehen? Tomas, der mit jedem weiteren Todesopfer, das die gnadenlose Auslese fordert, mehr um sie besorgt zu sein scheint? Wenn Cia überleben will, muss sie sich entscheiden: für ein Leben ohne Vertrauen oder für eine Liebe, die sie das Leben kosten kann ? Meinung: Durch Zufall bin ich in der Buchhandlung auf dieses Buch gestoßen. Die Inhaltsangabe hat mich direkt angesprochen und ich muss sagen, dass das Buch hält was es verspricht. Aus der Ich-Perspektive geschrieben, gehen wir auf die Reise mit Cia, die hofft, sich für die Auslese zu qualifizieren, damit sie die Chance bekommt, studieren zu können. Doch die Auslese ist ganz anders, als sie erwartet hat. Nicht nur schriftliche und mündliche Prüfungen warten auf die Anwärter, auch praktische und vor allem gefährliche Aufgaben liegen vor ihr. Und die Anwärter, die versagen, müssen dafür mit ihrem Leben bezahlen. Der Konkurrenzkampf ist groß und es stellt sich die Frage, wem man trauen kann, und wem nicht. Das Buch war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Cia ist eine ziemlich clevere und aufmerksame 16-jährige. Manchmal war mit Cia ein wenig zu perfekt mit ihrer Auffassungs- und Beobachtungsgabe, aber diese Geschichte braucht natürlich eine starke Protagonistin, sonst würde man die Figur ja nicht ernst nehmen können. Besonders interessant fand ich hierbei den Ansatz, dass die Anwärter mit einer Situation konfrontiert werden, die ihnen vorher so nicht bewusst ist. Wenn man das z. B. mit "Die Tribute von Panem" vergleicht, wissen dort die Protagonisten, was auf sie zukommt. Hier jedoch befinden sie sich plötzlich in einem tödlichen Wettkampf mit dem die wenigsten so gerechnet haben. Die Autorin schafft es, die Spannung konstant oben zu halten, und scheut sich nicht, dem einen oder anderen Charakter auch sterben zu lassen. Diese können teilweise recht brutal ausfallen und werden nicht geschönt dargestellt. Wer also schwache Nerven hat, wird hier vielleicht an seine Grenzen stoßen. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Geschichte schreitet zügig voran und es tauchen keine Längen auf. Dadurch wird die Spannung kosntant oben gehalten Der Weltenentwurf ist teilweise recht düster und gut eingebunden. Ich hatte aber beim Lesen den Eindruck, dass es da noch einiges Aufzudecken gibt. Man kann sich also auf die Nachfolger freuen. Band 2 erscheint jetzt im Januar 2015, wann der Abschluss der Trilogie auf Deutsch erscheint, ist noch nicht bekannt. Fazit: Ein sehr guter und spannender Dystopischer Roman, der mir persönlich besser gefallen hat, als die Tribute von Panem. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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Kurzweilig, spannend, gut gemacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Ennepetal am 14.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ja es ist eine Dystopie im Stile von Panem und Die Bestimmung. Wer beides zuvor gelesen (oder gehört) hat findet immer wieder Elemente die an diese beiden Werke erinnern. Nichtsdestotrotz gelingt es Joelle Charbonneau eine eigene fesselnde Geschichte zu kreiren. Die Identifikation mit der Hauptperson Cia hält von der... Ja es ist eine Dystopie im Stile von Panem und Die Bestimmung. Wer beides zuvor gelesen (oder gehört) hat findet immer wieder Elemente die an diese beiden Werke erinnern. Nichtsdestotrotz gelingt es Joelle Charbonneau eine eigene fesselnde Geschichte zu kreiren. Die Identifikation mit der Hauptperson Cia hält von der ersten bis zur letzten Seite. Die Beschreibung der Welt nach den 7 Stadien der Zerstörung ist so detailliert und bildhaft, dass man sofort in ihr gefangen ist. Ein erster Band einer Dystopie, der Lust auf mehr macht...

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Du willst studieren? Töte oder stirb.
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 27.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Hier finden sich alle Grundlagen des Genres: Die übermächtige, skrupellose Regierung. Die Protagonisten, die von besagter Regierung gezwungen werden, sich in tödliche Gefahr zu begeben und dabei ihre moralischen Grundwerte über Bord zu schmeissen. Die zerstörte, menschenfeindliche Umwelt. Hat man schon öfter gelesen, aber Joelle Charbonneau macht daraus durchaus... Hier finden sich alle Grundlagen des Genres: Die übermächtige, skrupellose Regierung. Die Protagonisten, die von besagter Regierung gezwungen werden, sich in tödliche Gefahr zu begeben und dabei ihre moralischen Grundwerte über Bord zu schmeissen. Die zerstörte, menschenfeindliche Umwelt. Hat man schon öfter gelesen, aber Joelle Charbonneau macht daraus durchaus etwas Eigenes, mit vielen originellen, spannenden Ideen. Cia, die Protagonistin, ist ein kluges, entschlossenes und mutiges Mädchen. Sie arbeitet schon seit frühster Kindheit hart an ihren Schulnoten, um später mal die Chance zu bekommen, studieren zu dürfen. Sie will mithelfen, die Welt zu verbessern! Ich konnte gar nicht anders, als sie dafür zu bewundern - umso härter ist es im Laufe des Romans, ihre Ernüchterung und Enttäuschung mitzuverfolgen. Das Entsetzen, als sie erkennen muss, dass die Regierung nicht für das steht, was sie immer geglaubt hat, und dass auch Leute, von denen sie es nie erwartet hätte, skrupellos ihre eigenen Ziele vorantreiben. Die anderen Jugendlichen, die an der Auslese teilnehmen, erscheinen erst ganz normal: nur junge Menschen, die sich eine bessere Zukunft wünschen. Die meisten davon sind durchaus sympathisch und man drückt ihnen bang die Daumen. Auch die weniger sympathischen Charaktere lassen sich anfänglich nicht mehr zu schulden kommen als jemandem ein Bein zu stellen oder Ähnliches. Aber es dauert nicht lange, bis der enorme psychische Druck dazu führt, dass sich die Schattenseiten der menschlichen Psyche enthüllen... Wobei man auch diejenigen, die unter diesem Druck Schreckliches tun, nicht hassen kann - es sind nicht die Jugendlichen, die Schuld an alldem sind, es ist die Regierung, die dieses Schrecklich ermutigt und beinahe schon erzwingt! Die Auslese verläuft in mehreren Runden, in denen unterschiedliche Dinge gestestet werden. Schon bald geht es nicht mehr nur um harmlose Mathekenntnisse... Mit jeder Runde schraubt sich die Spannung weiter hoch, und es viel mir immer schwerer, das Buch auch mal wegzulegen! Ich hätte allerdings gerne mehr darüber erfahren, warum die Regierung überhaupt zu solch drastischen Maßnahmen greift. Ja, nach den ganzen Kriegen will man das Regieren, Forschen und Lehren nur den Fähigsten überlassen, aber ginge das nicht auch anders? Es macht für mich einfach keinen Sinn, die ~100 begabtesten und klügsten Jugendlichen in die Auslese zu schicken und dann ~80 davon sterben zu lassen. Das Buch ist aus Cias Sicht geschrieben, wodurch man als Leser sehr nahe dran ist am Geschehen - und dennoch oft seltsam distanziert. Die Emotionen sind für mich eine Schwachstelle des Buches. Der Verstand sagt beim Lesen oft: "Das ist schrecklich!", aber wirklich tief berührt hat es mich dann nicht. Die Actionszenen sind temporeich und rasant, aber auch in den ruhigeren Szenen gefiel mir der klare, schörkellose Schreibstil gut. Da wir durch Cias Augen blicken, ist es oft schwer, andere Charaktere einzuschätzen, aber das sehe ich nicht unbedingt als Makel: es trägt bei zu der Atmospäre ständiger Bedrohung, die sich in den späteren Kapiteln entwickelt. Die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz überzeugt - sie kam ein bisschen plötzlich und blieb dann in meinen Augen eher mau. Fazit: Eine skrupelose Regierung schickt junge Menschen (die einfach nur studieren wollen!) durch einen hochgefährlichen, potentiell tödlichen Test, um deren Fähigkeiten zu beweisen. Im Mittelpunkt steht die einfallsreiche Cia, die entschlossen ist, sich ihre Menschlichkeit nicht nehmen zu lassen, um die Auslese zu bestehen. Die Liebgesgeschichte steht dabei bei Weitem nicht so sehr im Mittelpunkt, wie der Klappentext suggeriert! Es ist vor allem eine hochspannende Dystopie für junge Leser.

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Die Auslese #1 – Nur die Besten überleben (Joelle Charbonneau)
von Stefanie Jani am 24.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Klappentext: Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die... Klappentext: Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben … Cover: Das Cover ist schlicht gehalten und zeigt Cia mit einer Waffe im Anschlag. Anhand dessen kann man auf einen Actiongeladenen Roman tippen, der wahrscheinlich für einige Protagonisten tödlich endet. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Um an der Universität des Commonwealth studieren zu dürfen, muss man ausgewählt werden. Jedes Jahr zum Abschluss werden einige Schüler ausgewählt, sich einigen Tests zu stellen, die ihre jeweiligen Führungsqualitäten hervorbringen und aufzeigen sollen. In diesem Jahr wird die 16 jährige Malencia (Cia) ausgewählt um daran teilzunehmen. Doch statt begeistert zu sein, warnt ihr Vater sie vor überehrgeizigen Mitstreitern und vor den Gefahren, die dort lauern. Allen Warnungen zum Trotz freut sich Cia auf die Auslese, an der sie mit Tomas teilnimmt. Sie gibt in allen Prüfungen ihr bestes und versucht ihren Mitstreitern zu vertrauen, bis auf einmal Misstrauen erweckt wird. Sie entscheidet sich richtig und muss nicht mit den knallharten Konsequenzen leben, die für die meisten Kandidaten den Tod bedeutet. Im letzten und längsten Teil des Auswahlverfahrens muss Cia an Tomas‘ Seite gegen alle möglichen Gefahren und Gefährdungen seitens anderer Mitstreiter, den Offiziellen oder wilden Tieren um ihr Überleben kämpfen. Das Buch war von der Handlung her schön angenehm aufgebaut, doch hat es mich irgendwie sehr an „Die Tribute von Panem“ erinnert. Dort dient das Spiel zwar nur der Belustigung und dem Entertainment, aber auch dort ist den „Zuschauern“ ein Menschenleben nichts wert. Man merkt hier jedoch wieder, dass Liebe und Zuneigung nicht allen verloren gegangen sind und so zeigt Cia, dass sie Mitleid und Wohlwollen in ihrem Herzen trägt, was ihr jedoch leider auch zum Verhängnis wird… Sprache und Stil: Der Schreibstil ist bildhaft und man kann sich in die jeweiligen Szenen gut hineinversetzen. An manchen Stellen hätte man bestimmte Ereignisse (Höhepunkte) noch spannender ausformulieren können. Dennoch lies sich das ganze Buch gut lesen und ist somit auch für junge Erwachsene eine schöne (jedoch auch etwas blutige) Lektüre. Dank der Ich-Perspektive ist man direkt am Geschehen und kann auch Cias Gedanken und Ängste schön mitverfolgen, jedoch auch ihre Naivität. Meine Meinung: Das Buch ist eine solide Geschichte aus dem Reality-Bereich, die aufgrund ihres Endes sehr an eine Auslese á la Darwin erinnert. Man fühlt mit und wünscht sich, dass eine solche Grausamkeit nicht länger Bestand hat. Ich freue mich auf den zweiten Band der Reihe, der laut Klappentext einen Kampf gegen eine solch menschenfeindliche Studentenauswahl beinhaltet. Bewertung Spannung o o o Romantik o o o Charaktere o o o Schreibstil o o o o Gesamt o o o

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