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Die Bastardtochter

(6)
Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 544, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644512511
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 15.043
eBook (ePUB)
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Kathleen Weiland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Interessanter Roman über das mittelalterliche Koblenz. Abschluss der Trilogie, kann aber auch sehr gut einzeln gelesen werden. Interessanter Roman über das mittelalterliche Koblenz. Abschluss der Trilogie, kann aber auch sehr gut einzeln gelesen werden.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Abenteuerliche Mittelalter
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 11.11.2015

Ich bin sehr beeindruckt von diesem lesenswerten Buch. Es läßt einen beim Lesen nicht mehr los. Man möchte immer weiter in die spannende und unterhaltsame Geschichte eintauchen und mehr erfahren. Die Protagonistin Enneleyn, ihre Familie, Freunde und Widersacher erleben packende Abenteuer, interessante Reisen, romantische Liebe, aber auch viele... Ich bin sehr beeindruckt von diesem lesenswerten Buch. Es läßt einen beim Lesen nicht mehr los. Man möchte immer weiter in die spannende und unterhaltsame Geschichte eintauchen und mehr erfahren. Die Protagonistin Enneleyn, ihre Familie, Freunde und Widersacher erleben packende Abenteuer, interessante Reisen, romantische Liebe, aber auch viele dunkle Stunden. Nebenbei erfährt man noch Wissenswertes über Sitten und Gebräuche im Mittelalter und das Leben der damaligen Bewohner. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. In die handelnden Personen kann man sich gut hineinversetzen. Mehr gute Unterhaltung geht nicht. Ich kann diesen mitreißenden Roman nur empfehlen. Autor: Petra Schier

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Das Finale einer packenden Trilogie
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 21.10.2015

Enneleyn ist zwar unehelich geboren, führt jedoch im Haushalt ihres Vaters Johann von Manten und dessen Frau Elisabeth ein wunderbares Leben. Nur eins fehlt ihr noch zum Glück: ein Ehemann. Als der smarte Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, denkt Enneleyn nicht lange nach und freut... Enneleyn ist zwar unehelich geboren, führt jedoch im Haushalt ihres Vaters Johann von Manten und dessen Frau Elisabeth ein wunderbares Leben. Nur eins fehlt ihr noch zum Glück: ein Ehemann. Als der smarte Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, denkt Enneleyn nicht lange nach und freut sich auf eine schöne Zukunft. Kurz darauf merkt sie jedoch, dass die Ehe mit Guntram nicht das ist, was sie sich erhofft hat, fügt sich aber ihrem Schicksal. Bis sie langsam hinter den Plan kommt, den Guntram verfolgt. Petra Schier konnte mich ja schon mit den ersten beiden Teilen überzeugen, doch mit dem dritten Band der Kreuz-Trilogie legt sie sogar noch eins drauf. Nicht nur die Spannung und interessante Geschichte fesselte mich förmlich an das Buch, nein auch die Schicksalsschläge, die die Protagonisten erwarten, steigern sich nochmal. Wenn ich Petra nicht ein bisschen persönlich kennen würde, würde ich sagen, dass sich hinter dem Autorennamen eine taffe, harte Frau verbirgt, die mit „Der Hexenschöffe“ schon Grausamkeiten in eine packende Geschichte verpackt hat. Enneleyn ist die Hauptperson, die jedoch wahrscheinlich lieber eine Randrolle spielen würde. Sie begibt sich in eine Ehe, von der sie sich viel mehr verspricht, als letztendlich gehalten wird. Ihr Ehemann Guntram von Eggern entpuppt sich als ein grausamer Mensch, doch Enneleyn nimmt sich die strenge Erziehung seitens ihres Vaters Johann und ihrer Stiefmutter Elisabeth zu Herzen und fügt sich dem, was sie erwartet. Und das ist wirklich hart. Dass es wahrscheinlich vielen Frauen zu dieser Zeit so ging, ist kein Geheimnis, doch ist es erschütternd, wie sich die Männer gegenüber ihren Ehefrauen verhielten und welche Rechte sie sich herausnahmen. Gerade diese Situationen, in denen es um die Brutalität und die Herabwürdigung gegenüber Frauen geht, werden von der Autorin sehr eindringlich beschrieben. Man fühlt sich in die Szene hineinversetzt. Dies liegt an dem wunderbaren, wie auch fesselnden und bildlichen Schreibstil der Autorin. Viele bekannte Gesichter tauchen in dem letzten Teil der Kreuz-Trilogie auf, doch auch neue Charaktere erweitern den Freundeskreis und tragen erheblich zur Geschichte bei. So ergibt sich ein vollkommen neuer Nebenstrang durch Wulfhard de Berge, der ein Geheimnis mit sich trägt, am Ende jedoch seinen Abschluss findet. Mit „Die Bastardtochter“ ist die Trilogie abgeschlossen. Die Autorin lässt sich am Ende jedoch eine klitzekleine Hintertür offen, vielleicht noch weitere Geschichten über die Familen von Manten, Wied und Bongert schreiben zu können (was ich dann auch insgeheim hoffe). Es ist selten, dass ich eine komplette Trilogie durchgehend sehr gut bewerte. Doch die Kreuz-Trilogie hat es geschafft, für mich durchweg einfach packend und fesselnd zu sein. Nun fehlt mir nur noch die Aachen-Trilogie der Autorin, dann habe ich vorerst alle Bücher von ihr gelesen. Aber ich denke, dass noch viele weitere Bücher von Petra Schier folgen werden. Fazit: Wieder faszinieren, wieder packend, wieder Petra Schier.

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Krönender Abschluss der Kreuz-Trilogie
von Eliza am 11.10.2015

Über das Buch: Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich... Über das Buch: Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange. Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann .. Über die Autorin: Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerin Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Meine Meinung: Dieser Roman ist der krönende Abschluss der Kreuz-Trilogie, anders kann man es gar nicht sagen. ?Die Bastardtochter? vereint alles, was schon in der ?Der Eifelgräfin? und ?Der Gewürzhändlerin? bei den Lesern für Begeisterungsstürme gesorgt hat. Es ist ein klein wenig wie ein großes Familientreffen, alle stehen zusammen und kämpfen gemeinsam gegen die Unwägbarkeiten die ihnen das Leben beschert. Dieses Buch hat mich gefesselt, sodass ich es innerhalb ganz weniger Tage ausgelesen hatte, besonders in der zweiten Hälfte des Buches nimmt das Erzähltempo zu. Aber auch die Ereignisse werden nahezu dramatisch und ziehen den Leser in den Bann, sodass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Der Schreibstil von Petra Schier ist gewohnt flüssig und gut zu lesen. Am liebsten habe ich die Dialoge zwischen Enneleyn und Don Antonio gelesen, warum wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten? Schön ist auch, dass zwar das Schicksal von Enneleyn im Mittelpunkt steht, aber andere kleine Randgeschichten dennoch ihre Beachtung finden, wie z.B. der Tod von Ariettas Mann (Martins Schwager). Dies alles macht den Roman stimmig und rund. Die Protagonisten machen in mancher Hinsicht da weiter wo sie aufgehört haben, andere haben sich aber auch in Charakter ein klein wenig verändert, da das Leben sie weiter geprägt hat. Dadurch begegnen uns Lesern Figuren, die lebensnah und echt erscheinen. Die Gestaltung des Covers mit einem hohen Wiedererkennungswert sorgt sicherlich dafür, dass die Leser ?Der Eifelgräfin? und ?Der Gewürzhändlerin? gerne zugreifen werden. Auch die restliche Gestaltung des Buches lässt keine Wünsche offen: eine Karte vom historischen Koblenz, ein Personenverzeichnis, Anmerkungen und das Rezept von den ?Griechischen Hühnern? runden den positiven Eindruck ab. Einen kleinen Wehmutstropfen gibt es leider, denn es ist der letzte Band und es ist sicherlich ungewiss ob wir die Figuren, die uns Lesern so ans Herz gewachsen sind, noch einmal wiederlesen dürfen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn wir der einen oder anderen Figur in einem neuen Roman von Petra Schier begegnen würden. Ich wäre auf jeden Fall dabei und freue mich schon auf den nächsten Roman!

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Abschlussband der Kreuztrilogie
von PMelittaM aus Köln am 02.10.2015

Koblenz 1362: Enneleyn von Manten fühlt sich, obwohl ihr Vater sie anerkannte und zu sich nahm, als Bastard nirgends richtig zugehörig. Als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, ist sie glücklich und ahnt nicht, dass ihre Ehe nicht den erhofften Verlauf nehmen wird. Anton Bongert hat sich... Koblenz 1362: Enneleyn von Manten fühlt sich, obwohl ihr Vater sie anerkannte und zu sich nahm, als Bastard nirgends richtig zugehörig. Als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, ist sie glücklich und ahnt nicht, dass ihre Ehe nicht den erhofften Verlauf nehmen wird. Anton Bongert hat sich in Italien eine erfolgreiche Existenz aufgebaut, doch die Sehnsucht nach seiner alten Heimat bringt ihn dazu, seine Zelte in Mailand abzubrechen und nach Koblenz reisen. Wulfhard de Berge, Kaufmann aus Konstantinopel, reist ebenfalls nach Koblenz. Er hat allerdings nicht nur Geschäfte im Sinn sondern will einen ganz besonderen Gegenstand wieder heimholen. Im Mittelpunkt des dritten Teils der Kreuztrilogie Petra Schiers stehen dieses Mal Enneleyn, die Bastardtochter Johann von Mantens, der zusammen mit seiner (zukünftigen) Ehefrau Elisabeth im Zentrum des ersten Bandes stand und Anton, Bruder Luzias, der Heldin des zweiten Bandes. Die Charaktere der beiden vorherigen Bände spielen natürlich auch hier wieder eine Rolle, wir erfahren nicht nur, wie es ihnen bis hierhin ergangen ist, sie sind auch in die neue Handlung verstrickt. Leider ist mir Enneleyn nicht so ans Herz gewachsen, wie Elisabeth und Luzia im ersten und zweiten Band, sie ist mir tatsächlich noch nicht einmal sehr sympathisch. So kann ich leider auch nicht so mit ihr fühlen, wie ich es mir wünschen würde. Im Gegensatz zu anderen Romanen der Autorin wirken in diesem die Charakterer generell oberflächlicher auf mich, sie werden mir nicht richtig nahe gebracht, ihr Handeln ist für mich nicht immer nachvollziehbar, auch wenn ich die Umstände bedenke. Und auch der Antagonist bietet nicht sehr viel, er ist vor allem böse. Ein bisschen weniger Schwarz-Weiß-Malerei (wie ich das eigentlich auch aus anderen Romanen der Autorin kenne), hätte dem Roman gut getan. Auch die Handlung an sich erscheint mir seichter als ich es von Petra Schier kenne und auch recht vorhersehbar. Der Focus liegt mir zu sehr auf der Liebesgeschichte, es gibt für mich zu wenig interessantes Drumherum und historische Einbettung. Auch das liegt wohl mit daran, dass Enneleyn ein deutlich weniger interessanter Charakter ist, als es Elisabeth und Luzia waren. Einzig die Storylines um Anton (vor allem auf seiner Reise) und Wulfhard stechen heraus. Aber ich will nicht nur meckern. Der Roman bietet trotz aller Kritik gute Unterhaltung. Er lässt sich gut und zügig lesen, ist spannend und es ist schön, die liebgewonnenen Charaktere wieder zu treffen (sogar ein paar, mit denen ich gar nicht gerechnet habe). Wer die ersten beiden Bände der Trilogie gelesen hat, wird um diesen Band nicht herumkommen und das auch gar nicht wollen. Am Ende ist man als Leser zufrieden, man kann die Charaktere mit ihrem weiteren Schicksal alleine lassen. Das Buch hat wieder einige Extras zu bieten, auf einer Karte kann man die Wege der Charaktere verfolgen, das Personenverzeichnis bietet gute Dienste, falls man die Übersicht über die Personen verliert, und ein Gericht, das im Roman gekocht wurde, kann man dank des angehängten Rezeptes selbst ausprobieren. Einzig ein Nachwort, in dem die Autorin auf Historisches eingeht, hat mir gefehlt, so hätte ich mir z. B. Informationen über die Maut des Ehemannes, die Mitgift oder die Aussegnung nach der Geburt gewünscht. Man kann diesen Band zwar durchaus lesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen, es empfiehlt sich jedoch, die Reihenfolge einzuhalten, die Lesefreude ist einfach größer, wenn man die Personen und ihre bisherige Geschichte schon kennt. Mir hat der Roman leider nicht ganz so gut gefallen wie andere Werke der Autorin, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

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Drum prüfe, wer sich ewig binde...
von Die Art der Ida Gratias am 12.11.2015

m dritten Band der Kreuz-Trilogie, in Die Bastardtochter, von Petra Schier übernimmt die junge Enneleyn von Manten der Rolle der Protagonistin in der Geschichte um jene geheimnisvolle Reliquie des heiligen Zachäus, die einst von Kreuzfahrern in drei Teile zerlegt und mit dem Schwur der ewigen Freundschaft und gegenseitigen Beistand... m dritten Band der Kreuz-Trilogie, in Die Bastardtochter, von Petra Schier übernimmt die junge Enneleyn von Manten der Rolle der Protagonistin in der Geschichte um jene geheimnisvolle Reliquie des heiligen Zachäus, die einst von Kreuzfahrern in drei Teile zerlegt und mit dem Schwur der ewigen Freundschaft und gegenseitigen Beistand der Familien belegt wurde. In Koblenz haben die Nachfahren jener Männer Gräfin Elisabeth von Künen, Enneleyns Stiefmutter, Lucia, die Tochter eines freien Bauern, Gewürzhändlerin und Elisabeths beste Freundin, und Martin von Wied, ein reicher Weinhändler und Lucias Ehemann, das Schmuckstück und auch ihre Familien vereint. Enneleyn ist die uneheliche, aber anerkannte Tochter einer Schankmagd und des Grafen Johann von Manten, der sie als junges Mädchen bei sich im Haushalt in Koblenz aufgenommen und liebevoll erzogen hat. Sie, die Bastardtochter, ist gerade wegen ihres Geburtsmakels bestrebt ihrem Vater und der Familie Ehre zu machen. Als der charmante Ritter Guntram von Eggern um sie wirbt, kann sie ihr Glück kaum fassen und willigt auch zur Freude ihres Vaters und Elisabeths relativ schnell in eine Ehe von Stand ein, die weit über ihren Erwartungen liegt. Schon in der Hochzeitsnacht erfährt sie, das Guntram über zwei Gesichter verfügt und sein ritterliches Auftreten lediglich Fassade ist, um sich das Vertrauen ihre Familie zu erschleichen. Nach und nach erkennt sie, dass sie nicht einfach nur eine lieblose Ehe führt, in der der Herr seine Munt schlägt, über ihre Brautgabe nach seinem Gutdünken verfügt, sondern dass er einem größeren Plan verfolgt, in dem sie nur das Faustpfand ist. Doch da ist es fast zu spät ihren Stolz diese Ehe zu ertragen zu überwinden und sich den Menschen, die sie lieben anzuvertrauen. Der einzige, der ihr, in dieser schweren Zeit der Maskerade, beisteht, ist Anton Bongert, der wohlhabende Tuchhändler und jüngere Bruder Lucias, den es von Mailand zurück zu seiner Familie und seinen Freunden verschlagen hat. Anton ist ein Bekannter aus Kindertagen, der im Haus von Martin Wied, dem besten Freund des Grafen, seine ersten Lehrjahre als Kaufmann verbracht hat, um dann nach Italien zu gehen. Nun will er sich mit seinem Ziehsohn, dem ehemaligen Straßenjungen Palmiro, in Koblenz als Kaufmann niederlassen und sich einen Kundenstamm vor Ort aufbauen, zu dem auch der Ritter gehört. Dabei gelingt ihm immer häufiger ein Blick hinter die Fassade zu werfen und er bittet Enneleyn ihr helfen zu dürfen. Dieser letzte Band ist auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände zu lesen, da die Autorin, wenn notwendig, immer wieder geschickt Erklärungen einfügt, ohne dass sie andere Leser damit langweilt. Für mich ist es aber leider nicht der beste der Trilogie. Die Figuren sind mir zu flach gezeichnet, es gibt den Bösen und die Guten, die ein bisschen unkonventionell für die damalige Zeit sind, aber nicht an unseren heutigen Moralvorstellungen kratzen. Die Handlung selbst war mir zu vorhersehbar, die Beschreibungen nicht detailliert genug, viele Charaktere nur noch Stichwortgeber. Das Setting in Koblenz spielt nur eine zu vernachlässigende Rolle, da die Stadt außer durch Nennung von Straßennamen und Plätzen, ihre Geschichte, keine Rolle spielt. Mir war es zu wenig detailreiches Fleisch am mageren Plot-Knochen, zu sehr eine ganz nette Liebesgeschichte, aber zu wenig anspruchsvoller Historienroman.

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Drum prüfe, wer sich ewig binde...
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2015

m dritten Band der Kreuz-Trilogie, in Die Bastardtochter, von Petra Schier übernimmt die junge Enneleyn von Manten der Rolle der Protagonistin in der Geschichte um jene geheimnisvolle Reliquie des heiligen Zachäus, die einst von Kreuzfahrern in drei Teile zerlegt und mit dem Schwur der ewigen Freundschaft und gegenseitigen Beistand... m dritten Band der Kreuz-Trilogie, in Die Bastardtochter, von Petra Schier übernimmt die junge Enneleyn von Manten der Rolle der Protagonistin in der Geschichte um jene geheimnisvolle Reliquie des heiligen Zachäus, die einst von Kreuzfahrern in drei Teile zerlegt und mit dem Schwur der ewigen Freundschaft und gegenseitigen Beistand der Familien belegt wurde. In Koblenz haben die Nachfahren jener Männer Gräfin Elisabeth von Künen, Enneleyns Stiefmutter, Lucia, die Tochter eines freien Bauern, Gewürzhändlerin und Elisabeths beste Freundin, und Martin von Wied, ein reicher Weinhändler und Lucias Ehemann, das Schmuckstück und auch ihre Familien vereint. Enneleyn ist die uneheliche, aber anerkannte Tochter einer Schankmagd und des Grafen Johann von Manten, der sie als junges Mädchen bei sich im Haushalt in Koblenz aufgenommen und liebevoll erzogen hat. Sie, die Bastardtochter, ist gerade wegen ihres Geburtsmakels bestrebt ihrem Vater und der Familie Ehre zu machen. Als der charmante Ritter Guntram von Eggern um sie wirbt, kann sie ihr Glück kaum fassen und willigt auch zur Freude ihres Vaters und Elisabeths relativ schnell in eine Ehe von Stand ein, die weit über ihren Erwartungen liegt. Schon in der Hochzeitsnacht erfährt sie, das Guntram über zwei Gesichter verfügt und sein ritterliches Auftreten lediglich Fassade ist, um sich das Vertrauen ihre Familie zu erschleichen. Nach und nach erkennt sie, dass sie nicht einfach nur eine lieblose Ehe führt, in der der Herr seine Munt schlägt, über ihre Brautgabe nach seinem Gutdünken verfügt, sondern dass er einem größeren Plan verfolgt, in dem sie nur das Faustpfand ist. Doch da ist es fast zu spät ihren Stolz diese Ehe zu ertragen zu überwinden und sich den Menschen, die sie lieben anzuvertrauen. Der einzige, der ihr, in dieser schweren Zeit der Maskerade, beisteht, ist Anton Bongert, der wohlhabende Tuchhändler und jüngere Bruder Lucias, den es von Mailand zurück zu seiner Familie und seinen Freunden verschlagen hat. Anton ist ein Bekannter aus Kindertagen, der im Haus von Martin Wied, dem besten Freund des Grafen, seine ersten Lehrjahre als Kaufmann verbracht hat, um dann nach Italien zu gehen. Nun will er sich mit seinem Ziehsohn, dem ehemaligen Straßenjungen Palmiro, in Koblenz als Kaufmann niederlassen und sich einen Kundenstamm vor Ort aufbauen, zu dem auch der Ritter gehört. Dabei gelingt ihm immer häufiger ein Blick hinter die Fassade zu werfen und er bittet Enneleyn ihr helfen zu dürfen. Dieser letzte Band ist auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände zu lesen, da die Autorin, wenn notwendig, immer wieder geschickt Erklärungen einfügt, ohne dass sie andere Leser damit langweilt. Für mich ist es aber leider nicht der beste der Trilogie. Die Figuren sind mir zu flach gezeichnet, es gibt den Bösen und die Guten, die ein bisschen unkonventionell für die damalige Zeit sind, aber nicht an unseren heutigen Moralvorstellungen kratzen. Die Handlung selbst war mir zu vorhersehbar, die Beschreibungen nicht detailliert genug, viele Charaktere nur noch Stichwortgeber. Das Setting in Koblenz spielt nur eine zu vernachlässigende Rolle, da die Stadt außer durch Nennung von Straßennamen und Plätzen, ihre Geschichte, keine Rolle spielt. Mir war es zu wenig detailreiches Fleisch am mageren Plot-Knochen, zu sehr eine ganz nette Liebesgeschichte, aber zu wenig anspruchsvoller Historienroman.

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Die Bastardtochter
von Cornelia aus Mandelbachtal am 09.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Nach „Die Eifelgräfin“ und „ Die Gewürzhändlerin“ ist „Die Bastartochter“ der Abschluss der Trilogie um die Kreuzreliquie des Zachäus. Im Mittelpunkt steht die junge Enneleyn, die als unehelich geborene Tochter vom Grafen Johann von Manten anerkannt wurde und in dessen Haushalt lebt. Als der Ritter Guntram ihr den Hof macht und... Nach „Die Eifelgräfin“ und „ Die Gewürzhändlerin“ ist „Die Bastartochter“ der Abschluss der Trilogie um die Kreuzreliquie des Zachäus. Im Mittelpunkt steht die junge Enneleyn, die als unehelich geborene Tochter vom Grafen Johann von Manten anerkannt wurde und in dessen Haushalt lebt. Als der Ritter Guntram ihr den Hof macht und sie schließlich heiraten will, willigt sie gerne ein. Doch noch der Hochzeit entpuppt sich der Ehemann, der nach außen den liebeswürdigen Mann spielt, als ein ganz anderer Mensch, der seine junge Ehefrau brutal behandelt und unterdrückt. Doch Enneleyn hat durch ihre liebenswürdige Art einige gute Freunde. Mein Leseeindruck Nachdem ich die ersten beiden Bände schon geliebt habe, freute ich mich ganz besonders auf den letzten Teil dieser Trilogie. Schon nach den ersten Seiten war es mir, als würde ich nicht lesen, sondern würde gute alte Freunde wiedertreffen. Der Autorin gelingt es auf besondere Art, den Personen in ihren Romanen Leben einzuhauchen, man leidet , hofft und liebt mit Enneleyn. Auch die Charaktere , die man bereits aus den anderen Bänden kennt, finden ausreichend Platz ihre Geschichten weiterzuerzählen. Besonders angetan hat es mir aber der Charakter des kleinen Palmiro. Fast war ich etwas traurig, die letzte Seite gelesen zu haben und Abschied nehmen musste. Man kann dieses Buch zwar lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen, aber man würde sehr viel Lesespaß versäumen. Für Freunde historischer Romane ist die Autorin Petra Schier immer zu empfehlen

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Die Bastardtochter
von dorli am 24.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn kann ihr Glück kaum fassen, als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält. Kaum verheiratet, zeigt Guntram jedoch sein wahres Gesicht und macht seiner jungen Frau das Leben zur Hölle. Enneleyn schweigt und lässt alle in dem Glauben, dass sie glücklich und... Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn kann ihr Glück kaum fassen, als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält. Kaum verheiratet, zeigt Guntram jedoch sein wahres Gesicht und macht seiner jungen Frau das Leben zur Hölle. Enneleyn schweigt und lässt alle in dem Glauben, dass sie glücklich und zufrieden ist… In ihrem historischen Roman „Die Bastardtochter“ entführt Petra Schier den Leser in das 14. Jahrhundert nach Koblenz und erzählt eine spannende Geschichte voller Leid und Liebe. Dieser dritte Teil der Kreuztrilogie kann auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände gelesen werden, da die für das Verständnis wichtigen Hintergründe von der Autorin geschickt in die laufende Handlung eingeflochten wurden. Nachdem es in „Die Eifelgräfin“ um Elisabeth und Johann und in „Die Gewürzhändlerin“ um Luzia und Martin ging, steht diesmal Johanns uneheliche Tochter Enneleyn und ihre Ehe mit dem gewalttätigen Guntram im Mittelpunkt des Geschehens. Petra Schier schreibt fesselnd und mitreißend. Die Akteure werden alle lebendig und bildhaft dargestellt und man kann bestens mit ihnen mitfühlen und mitfiebern. Das gilt besonders für Enneleyn. Die Beweggründe für ihr Schweigen und das stumme Ertragen aller Erniedrigungen und Prügel sind einleuchtend, denn sie lebt in einer Zeit, in der es normal war, dass ein Mann seine Frau geschlagen hat. Verstehen will man ihr Geheimhalten der wahren Zustände und ihre Schauspielerei dennoch nicht und möchte sie am liebsten wachrütteln, damit sie ihren Vater, ihre Stiefmutter oder zumindest eine Freundin einweiht. Doch die junge Frau ist zu stolz, denkt nur an die Familienehre und will ihren Vater nicht enttäuschen. Nur dem aus Mailand zurückgekehrten Anton gelingt es, hinter ihre sorgfältig aufgebaute Fassade zu blicken, doch Enneleyn will seine Hilfe nicht. Auch Bösewicht Guntram ist Petra Schier hervorragend gelungen. Ein echter Mistkerl, über dessen Machenschaften man sich ein ums andere Mal aufregen kann. Er ist sehr talentiert, wenn es darum geht, seine Mitmenschen an der Nase herumzuführen. Alle sehen in ihn den Ehrenmann, der nur das Beste für seine Frau will. Doch das Gegenteil ist der Fall, er ist eiskalt, brutal, berechnend und drangsaliert Enneleyn wo es nur geht. Das Ziel, das Guntram mit seinem miesen Verhalten verfolgt, bleibt bis zum Schluss unklar und ist um einiges umfassender als „nur“ die häusliche Gewalt. Das der Trilogie den Titel gebende Kreuz spielt natürlich auch in diesem Band wieder eine Rolle und bringt einen Hauch von Magie in die Geschichte. Das Kruzifix, das schon seit über zweihundert Jahren im Besitz der Familien von Küneburg, Bongert und Wied ist, pulsiert, als wäre es lebendig. Es summt und sirrt und kann zornig pfeifen. Es leuchtet in unterschiedlichen Farben und strahlt Wärme aus. Es scheint zu wissen, was die Menschen denken und fühlen, erkennt das Böse und warnt vor Gefahr. In einer Nebenhandlung lernt man Wulfhard de Berge kennen. Der Fernhändler aus Konstantinopel wirkt undurchsichtig und verschlossen. Schnell wird klar, dass er auf der Suche nach dem Kruzifix ist – doch ob er es ehrlich meint oder gefährlich ist, bleibt zunächst offen. Eine Nebenfigur, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe, ist Palmiro. Der freche Straßenjunge aus Mailand kommt mit Anton nach Koblenz und bringt mit seinem Witz eine große Portion Leichtigkeit in das Geschehen. „Die Bastardtochter“ lässt sich angenehm zügig lesen und hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Es war sehr spannend, Enneleyn kennenzulernen, sie auf ihrem Weg durch die schwere Zeit zu begleiten und Kummer und Furcht aber auch Momente des Glücks mit ihr zu teilen.

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Fesselnder Abschluss
von mabuerele am 22.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„... Die Ehe war rechtsgültig und vollzogen...Es war ja nicht so, dass er sie ständig schlug. Nur wenn er glaubte, einen Grund zu haben...“ Wir schreiben das Jahr 1148. Eine Reliquie aus dem Schatz der Templer kommt in fremde Hände und wird ihre drei Teile – Kette, Rahmen, Kreuz -... „... Die Ehe war rechtsgültig und vollzogen...Es war ja nicht so, dass er sie ständig schlug. Nur wenn er glaubte, einen Grund zu haben...“ Wir schreiben das Jahr 1148. Eine Reliquie aus dem Schatz der Templer kommt in fremde Hände und wird ihre drei Teile – Kette, Rahmen, Kreuz - geteilt. Dann wechselt der Roman nach Koblenz anno 1362. Enneleyn, die Adoptivtochter von Johann von Manten, lernt Guntram von Eggern kennen. Als dieser kurze Zeit später um ihre Hand anhält, sagt sie zu. Luzia, Gewürzhändlerin in Koblenz, besitzt einen Teil der Reliquie. Nach Jahren der Ruhe beginnt diese wieder zu summen. Zusammen mit Elisabeth von Manten versucht sie, eine Erklärung zu finden. Anton Bongert, Luzias jüngerer Bruder, wird bei seiner Handelsfahrt in Italien in einer Gaststätte von Räubern bedroht. Er kann entkommen und flieht mit dem Pferd des Räuberhauptmanns. Das soll noch bittere Folgen haben. Wenige Zeit später macht sich Anton auf der Reise von Mailand nach Koblenz. Die Autorin hat einen fesselnden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Es ist der dritte Teil der Kreuztrilogie. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Die Protagonisten waren für mich alte Bekannte. Doch auch wer die ersten Teile nicht kennt, trifft auf gut charakterisierte Personen. Von den neu auftretenden Protagonisten spielen neben Guntram vor allem Palmiro und Wulfhard eine entscheidende Rolle. Palmiro ist ein italienischer Straßenjungen, der heimlich Anton folgt. Er ist nicht nur ein cleveres Bürschchen, sondern hat auch eine besondere Gabe. Wulfhard ist ein Kaufmann, der auf der Suche nach dem Kreuz ist. Im Mittelpunkt steht dieses Mal Enneleyn. Schon in der Hochzeitsnacht offenbart Guntram seinen wahren Charakter. Die Frau ist sein Eigentum und hat zu gehorchen. Enneleyn aber ist in anderen Verhältnissen aufgewachsen. Die Ehe von Johann und Elisabeth von Manten ist durch Achtung vor einander und durch gleichberechtigte Teilnahme der Frau an vielen Entscheidungen gekennzeichnet. Die Autorin arbeitet ausgezeichnet heraus, wie Enneleyn die Probleme vor der Außenwelt versteckt und vertuscht. In der Öffentlichkeit spielen sie ein liebevolles Ehepaar. Guntram gibt sich als großzügiger Gatte, der es seiner Frau an nichts fehlen lässt. Enneleyns Stolz hindert sie, der Maskerade ein Ende zu bereiten und sich Hilfe zu suchen. Als Anton nach Koblenz kommt, bekommt er durch Zufall Enneleyns Schwierigkeiten mit. Sie aber verpflichtet ihn zum Schweigen. Der Schreibstil des Buches ist dem Genre angemessen. Die Zeitverhältnisse werden gut wiedergegeben. Für die Örtlichkeiten verwendet die Autorin schöne Metapher. Ihre Protagonisten charakterisiert sie weniger durch Worte, mehr durch ihr Tun und Handeln. Sprachlich gelingt es ihr hervorragend, die Zuspitzung der Spannung im Hause Guntrams von Eggern wiederzugeben. Gleichzeitig wird deutlich, wie Enneleyns Selbstbewusstsein zerstört wird. Obiges Zitat spricht zur Sache. Doch das Buch hat auch seine humorvollen Stellen. Garant dafür ist Luzia, die mit ihrer Meinung nicht hinter den Berg hält. Das Buch zeichnet sich durch seine inhaltsreichen Gespräche aus. Hier denke ich insbesondere an die Dialogen von Enneleyn und Anton, aber auch an Ariettas geschickte Gesprächsführung, mit der sie dem schweigsamen Wulfhard mehr entlockt, als dem lieb ist. Ein Personenverzeichnis, ein Rezept zu einem im Buch erwähnten Gericht und abschließende Worte der Autorin ergänzen die Geschichte. Das Cover mit der nachdenklichen jungen Frau vor der Silhouette von Koblenz passt zum Roman. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur durch eine spannende und vielschichtige Handlung gut unterhalten, sondern mir auch einen Einblick in die historischen Gegebenheiten ermöglicht.

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Ein Mix, der es in sich hat
von Nici´s Buchecke am 13.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Auf dieses Buch bin ich durch seinen Titel aufmerksam geworden. Ich fand ihn wirklich interessant und wollte nun wissen, welche Geschichte dahinter steckt. Nun wusste ich nicht, das das der dritte Teil der Kreuz-Trilogie ist. Aber ich kann nun alle beruhigen, die der Meinung sind man muss vorher die... Auf dieses Buch bin ich durch seinen Titel aufmerksam geworden. Ich fand ihn wirklich interessant und wollte nun wissen, welche Geschichte dahinter steckt. Nun wusste ich nicht, das das der dritte Teil der Kreuz-Trilogie ist. Aber ich kann nun alle beruhigen, die der Meinung sind man muss vorher die anderen beiden Teile gelesen haben. Ich habe weder "Die Eifelgräfin" noch "Die Gewürzhändlerin" gelesen und kam super in die Geschichte von Ennelyn hinein. Sicher ist es schon schön wenn man die beiden anderen Bücher kennt, aber zum Verständnisses dieses Buches ist es absolut nicht notwendig. Und direkt nach dem ich begann zu lesen und die ersten 100 Seiten verschlungen hatte war ich schlichtweg begeistert. Direkt nach diesen paar Seiten empfing mich ein bezaubernder Mix aus Spannung, Gefühl und Tragik. Also um es kurz zu sagen, ich war schlichtweg gefangen in dieser Geschichte um Ennelyn. Sie ist eine bezaubernde Person, für die ihre Familie immer an oberster Stelle steht und alles richtig machen möchte. Petra Schier hat viele einzigartige Charaktere erschaffen, die einem teilweise wirklich sehr ans Herz wachsen oder die man wirklich hasst. Guntram ist eine der Personen, die ich wirklich gehasst habe und einiges an den Hals gewünscht habe. Aber solche Leute leben ja meistens ewig. Sein Verhalten und seine Pläne sind wirklich grausam und er ist abgrundtief böse. Die Autorin hat wirklich eine schöne Art ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ohne viele Schnörkel und ich mag ihre direkte Art. Sie hat für mich das Talent mit wenigen Worten viel zu beschreiben und den Nagel auf den Kopf zu treffen. Im Buch ist die Spannung von Anfang bis Ende ungebrochen und zieht den Leser förmlich mit sich. Ich zähle für mich dieses Buch zu einer der besten historischen Romane, die ich gelesen habe. Und ich fürchte ich komme nun nicht mehr drum herum auch die beiden Vorgänger zu lesen. Auch bin ich gespannt, was Petra Schier noch für uns in Zukunft bereit hält.

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So unterhaltsam können historische Romane sein
von lesenundmehr am 29.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich lese sehr gerne Romane von Petra Schier, denn sie begeisterten mich immer durch vollkommen natürliche Figuren und eine wunderbar dargestellte, vorstellbare Umgebung. Daher freute ich mich natürlich sehr, als ich diesen Roman bekam. Doch dann stellte ich fest, dass es schon der dritte und finale Teil einer Trilogie war.... Ich lese sehr gerne Romane von Petra Schier, denn sie begeisterten mich immer durch vollkommen natürliche Figuren und eine wunderbar dargestellte, vorstellbare Umgebung. Daher freute ich mich natürlich sehr, als ich diesen Roman bekam. Doch dann stellte ich fest, dass es schon der dritte und finale Teil einer Trilogie war. Nach kurzer Rücksprache fing ich trotzdem mit dem lesen an und wurde auf wunderbare Weise überrascht und belohnt. Man kann diesen Roman sehr gut solo lesen. Sicher wäre es schön gewesen, wenn ich einige Figuren schon vorher kennen gelernt hätte, denn dann kann die Entwicklung besser verfolgen. Vermisst habe ich das allerdings nicht. Der Prolog des Romans startet einige Jahrhunderte vor der eigentlichen Geschichte. Dieser Teil gefiel mir gut, denn hier hat die Autorin etwas Mystik in den sonst überwiegend historisch geprägten Roman gebracht. In der Hauptgeschichte wird darauf immer wieder Bezug genommen, aber gut dosiert und ohne die Haupthandlung zu erdrücken. Es war eher ein weiteres Spannungselement, dass der Geschichte zusätzliche Fahrt verlieh. Aber auch sonst hatte dieser Roman alles was das Leserherz begehren könnte. Freundschaft, Liebe, Drama, Lug, Trug und Verrat. Die Figuren waren sehr gut ausgearbeitet, und viele davon wuchsen mir spontan ans Herz. Einige nahmen direkt eine bestimmte Rolle ein, bei anderen war die Bestimmung nicht ganz so klar. Daher war es eine Freude den Roman bis zum Ende zu verfolgen. Enneleyn ist die bestimmende Persönlichkeit in dieser Geschichte, denn sie ist die Bastardtochter. Sie benahm sich zwar in vielerlei Hinsicht dem Zeitalter entsprechend, trotzdem war sie eine sehr starke Persönlichkeit, die man nur bewundern konnte. Hoffen und bangen lagen hier oft dicht beieinander. Auch die übrigen Figuren entsprachen nicht immer dem üblichen Klischee, was ich sehr zu schätzen wusste. Für mich stand nach dem Ende fest, dass ich die beiden Vorgeschichten nun auch noch lesen werde. Ein weiteres, wunderbares Buch aus der Feder von Petra Schier. So unterhaltsam können historische Romane sein.

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Der krönende Abschluss der Kreuztrilogie...
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 24.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Finale der Kreuz-Trilogie ist meiner Meinung nach der beste der drei Romane. Spannend wie gewohnt beschrieben sie in der Hauptsache, die Geschichte der Ennelyn und des Ritters Guntram. Guntram ist ein Ekel wie es im Buche steht, der nicht viel Respekt seiner Frau gegenüber zeigt und der wohl seine... Das Finale der Kreuz-Trilogie ist meiner Meinung nach der beste der drei Romane. Spannend wie gewohnt beschrieben sie in der Hauptsache, die Geschichte der Ennelyn und des Ritters Guntram. Guntram ist ein Ekel wie es im Buche steht, der nicht viel Respekt seiner Frau gegenüber zeigt und der wohl seine eignen Pläne mit seiner Frau hat. Mehr dazu lest aber lieber selbst, da möchte ich jetzt nicht zu viel verraten. Der Schreibstil wie gewohnt ganz große Klasse. Die verschiedenen Erzählstränge empfand ich gerade als besonders interessant, auch weil ich sehr neugierig war wie diese zusammen finden werden. Aber ganz wie man es von Petra Schier kennt, hat sie die sehr geschickt und plausibel miteinander verwoben. Die Figuren und Schauplätze sind wieder einmal sehr plastisch beschrieben und man bekommt mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr das Gefühl dass man dabei wäre, dabei in Form von neben den Figuren gehen, ihnen über die Schulter schauen. Fast erscheint es, das die Autorin den Leser an der Hand nimmt und durch Koblenz und ihre Geschichte führt. Es ist ein Buch welches den Leser sehr schnell gefangen nimmt, das einen nicht wieder los lässt bis zum Ende. Der Spannungsbogen ist gleich zu Beginn recht hoch und lässt auch bis zum Ende nicht wieder nach. Längen die man in einem doch recht umfangreichen Buch vermuten mag, sucht man hier vergeblich, Petra Schier versteht es ihre Leser auch auf mehr als 500 Seiten aufs Beste zu unterhalten, ja man ist nach jeder Seite neugierig wie es denn weitergeht, das macht es dann auch so schwer das Buch beiseite zu legen. Ein Wort noch zu Guntram. Wer eine Figur sucht und liebt die das Böse verkörpert und die man hassen kann, ich denke da ist man mit Guntram gut bedient. Fast schon wie immer, 5 Sterne Plus Leseempfehlung!

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Das perfekte Buch für alle Fans von gut recherchierten spannenden historischen Romanen
von hasirasi2 aus Dresden am 20.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Koblenz 1362: Vor 200 Jahren wurde in Jerusalem eine wertvolle Reliquie, das Kreuz des Zacharäus (ein Teil des Gralsschatzes), gestohlen und zwischen 3 Familien aufgeteilt. Der Tempelritter Robert de Berge schwor damals, die Einzelteile zu finden, zusammenzufügen und zurückzubringen. An diesen Schwur fühlt sich auch sein Nachfahre Wulfhard de... Koblenz 1362: Vor 200 Jahren wurde in Jerusalem eine wertvolle Reliquie, das Kreuz des Zacharäus (ein Teil des Gralsschatzes), gestohlen und zwischen 3 Familien aufgeteilt. Der Tempelritter Robert de Berge schwor damals, die Einzelteile zu finden, zusammenzufügen und zurückzubringen. An diesen Schwur fühlt sich auch sein Nachfahre Wulfhard de Berge immer noch gebunden und als er einen Brief findet, der ihm eine Spur zu dem Kruzifix weist, macht er sich auf eine lange und gefährliche Pilgerfahrt. Auf dieser Reise begegnet er Anton Bongert. Anton hat die letzten 9 Jahre in Mailand gelebt und ist dort ein reicher Kaufmann geworden. Er befindet sich mit seiner Gemahlin Fiorina und dem Straßenjungen Palmiro auf dem Heimweg nach Koblenz. Dort will er sich in der Nähe seiner Schwester Luzia niederlassen. Enneleyn ist die anerkannte Bastardtochter des Grafen Johann von Manten. Um diesen Makel wettzumachen eifert sie ihrer adeligen Stiefmutter Elisabeth nach. Um so größer ist ihre Freude, als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält. Leider tut sich Enneleyn mit dieser Ehe keinen Gefallen. Guntram ist perfide, roh und grausam zu ihr. Er demütigt sie, wo er nur kann, erpresst sie und wirft ihr immer wieder ihre unvollkommene Abstammung vor. Nach außen ist er allerdings der perfekte Ehemann, der sie liebevoll behandelt und mit Geschenken geradezu überhäuft. Die Familien von Anton, Luzia und Enneleyn sind seit mehreren Generationen durch die drei Teile eines geheimnisvollen Kreuzes zu einem engen Bündnis verwoben. Das Kreuz schickt ihnen seherische Träume und warnt sie vor Gefahren ... Petra Schier ist mit der „Bastardtochter“ wirklich ein fulminantes Ende der Kreuz-Trilogie gelungen. Man ist sofort wieder mittendrin im Geschehen und die Spannung steigt unaufhörlich. Selbst der Buchmessestress konnte mich nicht davon abhalten, dass Buch in 2 Tagen regelrecht zu verschlingen. Wer die ersten beiden Teile schon gelesen hat, kennt die meisten handelnden Personen und deren Geschichte natürlich schon, aber man kann der Handlung auch ohne diese Vorkenntnisse problemlos folgen. Die Protagonisten sind wieder wunderbar gelungen. Ich habe mit Enneleyn gelitten und die ganze Zeit gehofft, dass sie endlich irgend jemandem sagt, was bei ihr zu Hause hinter verschlossenen Türen los ist. Gleichzeitig habe ich Guntram mehr als einmal den Tod gewünscht und gebibbert, dass er seine fiesen Pläne nicht umsetzen kann. Auch Enneleyns Eltern und Freunde sind sehr sympathisch. Wulfhard der Berge bleibt lange geheimnisvoll. Er fühlt sich zerrissen zwischen seinem Schwur, das Kruzifix zu finden und der Loyalität gegenüber seinen neuen Freunden. Mein heimlicher Star aber ist der Straßenjunge Palmiro, der sich nach Petra Schiers eigener Aussage heimlich in ihr Buch und mein Herz gestohlen hat. Er ist vorwitzig, schlau und unheimlich liebenswürdig. Mich würde interessieren, was aus ihm wird. Sein Name bedeutet „der Pilger“ und er scheint seherische Fähigkeiten zu haben. Vielleicht lesen wir ja bald wieder von ihm? Das würde mich zumindest sehr freuen. „Die Bastardtochter“ ist das perfekte Buch für alle Fans von gut recherchierten spannenden historischen Romanen und erhält von mir die volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung! Schade, dass diese Geschichte nun zu Ende erzählt ist.

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