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Die Berufene

Roman

(1)
Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ...
»Einer der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit.« The Guardian
Portrait
M. R. Carey ist das Pseudonym eines britischen Fantasy-Autors, der bisher besonders im Comic-Bereich erfolgreich war ( er schrieb unter anderem für die Reihen "X-Men" und "Fantastic Four"). Seine eigenen Comics sind regelmäßig auf der New York Times Comic-Bestsellerliste vertreten. Außerdem hat er bereits weitere Romane und ein Hollywood-Drehbuch verfasst.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423011
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 18.170
eBook (ePUB)
12,99
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„Klassisch, aber auch innovativ!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Großbritannien in einer nicht allzu fernen Zukunft: Die Menschheit wurde von einem Parasiten befallen, der Millionen infiziert und in so genannte „Hungernde“ verwandelt. Die Befallenen haben es nun auf die Gesunden abgesehen. Die wenigen Menschen, die bisher verschont geblieben sind, haben die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegeben, Großbritannien in einer nicht allzu fernen Zukunft: Die Menschheit wurde von einem Parasiten befallen, der Millionen infiziert und in so genannte „Hungernde“ verwandelt. Die Befallenen haben es nun auf die Gesunden abgesehen. Die wenigen Menschen, die bisher verschont geblieben sind, haben die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegeben, denn eine kleine Anzahl an Kindern reagiert anders auf den Erreger, als gewohnt. Auf einer entlegenen Militärbasis werden sie von Wissenschaftlern untersucht, um einen möglichen Impfstoff zu entwickeln...

Der Autor M.R. Carey hat mit „Die Berufene“ einen Zombie-Roman auf die Menschheit losgelassen, der das Genre zwar nicht neu erfindet, aber dennoch an der ein oder anderen Stelle sehr innovativ daher kommt. Die Handlung ist in einer unbestimmten Zukunft in Großbritannien angesiedelt und es geht um nichts weniger, als den nahenden Untergang der Menschheit. Carey bewegt sich sehr sicher im Genre und serviert dem Leser den ein oder anderen sehr blutigen Moment, lässt aber auch immer Raum für die ruhigen Momente. Hier lässt er den Charakteren Zeit sich zu entfalten und zeigt immer wieder auf, wie weit Menschen gehen, um ihr eigenes Leben zu retten. Die Experimente an den Kindern sind zum Teil sehr drastisch, aber dadurch konfrontiert der Autor den Leser gekonnt mit der Frage: Wie weit würden Sie gehen? Die Abgründe der menschlichen Seele werden in diesem Endzeit-Roman wunderbar ausgelotet.
Die wirklich packende Geschichte und flüssige Erzählweise runden dieses kleine Genre-Highlight ab. Bald wird man diesen Lesestoff auch auf der großen Leinwand sehen können und ich bin sehr auf die Umsetzung gespannt. Das Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen!

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Zombie-Thriller der ganz anderen Art. Stimmiges Endzeitsetting, eine ungewöhnliche Erzählerin und überraschend nachdenkliche Ansätze machen dieses Buch zur Genre-Empfehlung! Zombie-Thriller der ganz anderen Art. Stimmiges Endzeitsetting, eine ungewöhnliche Erzählerin und überraschend nachdenkliche Ansätze machen dieses Buch zur Genre-Empfehlung!

„Die Berufene“

David Lattwein, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Das Buch bietet spannende Zombie Unterhaltung für Genre Freunde, weiß aber auch durch innovative Ideen zu gefallen. Auch Genre Neulinge können getrost einen Blick riskieren, da sich der Gewaltgrad des Buches, im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres, sehr in Grenzen hält und es durch interessante Charaktere zu überzeugen weiß. Das Buch bietet spannende Zombie Unterhaltung für Genre Freunde, weiß aber auch durch innovative Ideen zu gefallen. Auch Genre Neulinge können getrost einen Blick riskieren, da sich der Gewaltgrad des Buches, im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres, sehr in Grenzen hält und es durch interessante Charaktere zu überzeugen weiß.

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Endzeitstories der besonnderen Art
von PischtiHu am 08.11.2014

Insgesamt gesehen finde ich das Buch gut. Der Schreibstiel verleitet zum ständig weiterlesen. Einige Dinge sind etwas durchsichtig konstruiert, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Es gibt auch recht viele unerwartete Wendungen, die die handelnden Figuren jeweils in einem neuen Lischt erscheinen lassen. Die Entwicklung der Hauptfiguren im... Insgesamt gesehen finde ich das Buch gut. Der Schreibstiel verleitet zum ständig weiterlesen. Einige Dinge sind etwas durchsichtig konstruiert, was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Es gibt auch recht viele unerwartete Wendungen, die die handelnden Figuren jeweils in einem neuen Lischt erscheinen lassen. Die Entwicklung der Hauptfiguren im Laufe der Handlung ist recht transparent und gefühlsmäßig durchaus verständlich. Ein in meinen Augen wichtiger philosophischer Aspekt, in dessen Spannungsfeld die Handlung stattfindet, ist die Verantwortung der Wissenschaftler für Ihr Tun im Wiederschein des hypothetisch angenommen Nutzens für die Menschheit. Der Schluss ist für mich sehr schnell gekommen, jedoch genauso überraschend in seiner Ausprägung. Dieser Schluss ist nicht Hollywood like! Aber er ist entwaffnend ehrlich und eigentlich nur ein konsequenter handlungsführender Abschluss. Eine eventuelle Fortsetzung dürfte deswegen auch einzigartig werden. Insgesamt kann ich das Buch durchaus empfehlen. Es ist aber eher nichts für eine zart besaitete Seele.

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Mein Jahreshighlight 2014
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 05.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Die Berufene" hat mich so sehr gefesselt und beeindruckt, wie das schon sehr lange keinem Buch mehr gelungen ist. Ich habe die Rezension paradoxerweise lange vor mir hergeschoben, weil ich nicht wusste, wie ich einerseits dem Buch gerecht werden und andererseits nicht zu viel verraten sollte! Ich bin völlig... "Die Berufene" hat mich so sehr gefesselt und beeindruckt, wie das schon sehr lange keinem Buch mehr gelungen ist. Ich habe die Rezension paradoxerweise lange vor mir hergeschoben, weil ich nicht wusste, wie ich einerseits dem Buch gerecht werden und andererseits nicht zu viel verraten sollte! Ich bin völlig "blind" an das Buch herangegangen, ohne das Geringste darüber zu wissen - und hätte mir vorher jemand gesagt, dass es sich um einen Endzeitroman handelt, hätte ich vielleicht nicht danach gegriffen. Und mein Gott, hätte ich da eine literarische Kostbarkeit verpasst! Es ist nicht "nur" ein Endzeitroman, es ist so, so viel mehr. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden unter ungünstigsten Umständen, über Mut im Angesicht des scheinbar Aussichtslosen, über Selbstlosigkeit ungeachtet des eigenen Risikos... Es ist brutal und rührend, intelligent und emotional, gnadenlos konsequent und dennoch auf verquere Art und Weise hoffnungsvoll. Und es ist so originell, dass mir manchmal der Atem stockte ob der schieren Genialität der Geschichte. Aber vor allem lebt das Buch von seiner kindlichen Heldin, Melanie. Die ist ein kleines Genie, macht sich über alles tiefgehende Gedanken und ist dennoch anrührend unschuldig - und das bis zur letzten Seite, obwohl sie bis dahin vieles erlebt und vieles tut, was diese Unschuld im Keim hätte ersticken können. Es ist manchmal geradezu erschütternd, wie innig und selbstlos sie immer noch fähig ist, zu lieben und zu vertrauen, obwohl ihr selber herzlich wenig Liebe in ihrem kurzen Leben entgegengebracht wurde. Auch die anderen Charaktere sind großartig, und es ist schlicht und einfach unmöglich, sie in Schubladen zu stopfen. Sogar diejenigen, die scheinbar Unentschuldbares tun, haben oft gute Gründe dafür - oder gar keine andere Wahl. Macht es das besser? Das ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall macht es es problematisch, diese Menschen gedankenlos zu verurteilen. Der Autor fordert den Leser und seinen moralischen Kompass gnadenlos: man ist geradezu gezwungen, mitzudenken und sich vielleicht auch zu fragen, wie man selber in der gleichen Situation gehandelt hätte. Sehr gut fand ich, dass sich jeder Charakter im Laufe des Buches weiterentwickelt, denn Stillstand kann hier buchstäblich der Tod sein... Ist das Buch spannend? Oh ja, und das auf vielfältige Art und Weise. Es gibt blutspritzende, rasante Action (gelegentlich mit Ekelfaktor) und einen irrsinnigen Wettlauf gegen den Tod, aber es ist auch auf leise Art und Weise spannend, die emotionale Entwicklung der Charaktere zu verfolgen. Auch die essentiellen Fragen, die hier aufgeworfen werden, fand ich intellektuell spannend: Was macht einen Menschen überhaupt zum Menschen? Wieviele Opfer darf die Wissenschaft fordern, wenn es um das Überleben geht? Und vieles mehr, wobei der Autor nie in kopflastige, dröge Pseudo-Intellektualität verfällt. Ich war sehr beeindruckt vom Schreibstil, der mühelos die verschiedensten Nuancen beherrscht. Mal klar und schwerelos leise, mal brachial und atemlos verworren... Immer atmosphärisch und eindringlich. Das Ende hat mich erwischt wie ein Schlag in die Magengrube, und dennoch könnte es meines Erachtens kein perfekteres Ende geben. Als ich das Buch zuschlug, schwirrte mir der Kopf... Und die Geschichte begleitete mich noch tagelang in Gedanken. Fazit: "Die Berufene" ist ein Buch, das über Genregrenzen hinaus wirkt, und das glasklar und eindringlich. Einerseits ein Endzeitroman, andererseits ein Roman über das Erwachsenwerden und die grundlegendsten Fragen des Lebens, mit einer großartigen kindlichen Heldin, die einem schnell ans Herz wächst... Ich habe beim Lesen die volle Bandbreite der Emotionen erlebt und konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen bis zum unerwarteten, grausam-genialen Ende.

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Viel mehr als nur der übliche blutige Horror
von Silke Schröder aus Hannover am 28.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Es ist eine sehr düstere Zukunkt, die M. R. Carey hier entwickelt hat: Fast die gesamte englische Bevölkerung ist von einem Pilz befallen, der sie zu menschenfressenden Zombies macht. Im Mittelpunkt seines horroresken Szenariums steht die 10-jährige Melanie, die zwar selbst den Beißreflex hat, aber sich ganz anders verhält.... Es ist eine sehr düstere Zukunkt, die M. R. Carey hier entwickelt hat: Fast die gesamte englische Bevölkerung ist von einem Pilz befallen, der sie zu menschenfressenden Zombies macht. Im Mittelpunkt seines horroresken Szenariums steht die 10-jährige Melanie, die zwar selbst den Beißreflex hat, aber sich ganz anders verhält. Aus ihrer Sicht, und damit aus einem etwas anderen Blickwinkel, als sonst üblich, beschreibt der Autor die Entwicklung dieser Endzeitkatastrophe - ein Kniff, der dem Roman ein gutes Plus an Tiefe verschafft. Der Autor vergisst darüber jedoch nicht, im Fortgang der Story auch die Perspektiven der anderen Figuren einzublenden. So ist “Die Berufene” viel mehr als nur der übliche blutige Horror, sondern auch eine spannende Geschichte, in der es um Vertrauen und Freundschaft geht.

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1 0
empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Weßling am 27.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Man sollte sich von diesem Buch nicht abschrecken lassen. Mir war nicht bewusst, dass es ein Buch über eine Krankheit ist, die aus den meisten Menschen Zombies macht. Ich hasse Zombie-Filme und habe noch nie sowas gelesen. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn ich es gewusst hätte. So war... Man sollte sich von diesem Buch nicht abschrecken lassen. Mir war nicht bewusst, dass es ein Buch über eine Krankheit ist, die aus den meisten Menschen Zombies macht. Ich hasse Zombie-Filme und habe noch nie sowas gelesen. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn ich es gewusst hätte. So war die Geschichte fürmich lediglicheine neue Dystophie und das mag ich ja sehr gerne. Und genauso liest es sich auch. Es ist kein Horrorbuch im eigentlichen Sinne auch wenn es Horror durchaus soweit gibt, dass Menschen andere Menschen töten und aufessen wollen und dass auch Kinder darin verwickelt sind. Aber für mich war es eher eine Entwicklungsgeschichte, die Suche nach der Wahrheit und nach einer Lösung für eine Reihe von Kindern, wie sie ihr Leben besser machen können und wie die anderen erkennen können, dass sie so nicht behandelt werden dürfen. Die Ausgangssituation ist die, dass einige Kinder durch die Infektion nicht erkranken und man sie als Versuchskaninchen benutzt, um eine Gegenmittel zu erfinden oder die KRankheit wenigstens besser zu verstehen. Die zehnjährigen Melanie erzählt also von ihrem seltsamen Leben. Sie kennt es ja ihr ganzes kurzes Leben nicht anders aber es ist ein Leben in einem Bunker wohl unter der Erde und sie ist mit 19 anderen Kindern gefangen. Jedes wird isoliert von den anderen in einer leeren Zelle gehalten wie Schwerverbrecher und sie dürfen nicht miteinander sprechen und nichts tun ausser warten und dröhnende Musik hören. Wenn sie Unterricht haben, werden sie auf Rollstühlen festgeschnallt und von Soldaten die sie wie Monster behandeln in den Klassensaal. gerollt. Ein beängstigendes Szenario. Vor allem, da Melanie so sympathisch und liebenswert scheint. und die Erwachsenen sie so abfällig und mit Furcht und gar Hass behandeln. Aber die Kinder kommen frei und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zunehmen. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen und auf ruhige Art und Weise kommt dennoch genug Spannung auf um immer weiterlesen zu wollen. Es ist nicht zu fantasy-lastig und nicht besonders wissenschaftlich. Die Kinder werden eindringlich und klar beschrieben und man möchte, dass sie am Ende glücklich werden und wie normale Kinder leben dürfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch das Cover passt. Es vermittelte mir Einsamkeit und Hilflosigkeit - einen Hilferuf sozusagen.

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empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 06.08.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Man sollte sich von diesem Buch nicht abschrecken lassen. Mir war nicht bewusst, dass es ein Buch über eine Krankheit ist, die aus den meisten Menschen Zombies macht. Ich hasse Zombie-Filme und habe noch nie sowas gelesen. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn ich es gewusst hätte. So war... Man sollte sich von diesem Buch nicht abschrecken lassen. Mir war nicht bewusst, dass es ein Buch über eine Krankheit ist, die aus den meisten Menschen Zombies macht. Ich hasse Zombie-Filme und habe noch nie sowas gelesen. Hätte ich wahrscheinlich auch nicht, wenn ich es gewusst hätte. So war die Geschichte fürmich lediglicheine neue Dystophie und das mag ich ja sehr gerne. Und genauso liest es sich auch. Es ist kein Horrorbuch im eigentlichen Sinne auch wenn es Horror durchaus soweit gibt, dass Menschen andere Menschen töten und aufessen wollen und dass auch Kinder darin verwickelt sind. Aber für mich war es eher eine Entwicklungsgeschichte, die Suche nach der Wahrheit und nach einer Lösung für eine Reihe von Kindern, wie sie ihr Leben besser machen können und wie die anderen erkennen können, dass sie so nicht behandelt werden dürfen. Die Ausgangssituation ist die, dass einige Kinder durch die Infektion nicht erkranken und man sie als Versuchskaninchen benutzt, um eine Gegenmittel zu erfinden oder die KRankheit wenigstens besser zu verstehen. Die zehnjährigen Melanie erzählt also von ihrem seltsamen Leben. Sie kennt es ja ihr ganzes kurzes Leben nicht anders aber es ist ein Leben in einem Bunker wohl unter der Erde und sie ist mit 19 anderen Kindern gefangen. Jedes wird isoliert von den anderen in einer leeren Zelle gehalten wie Schwerverbrecher und sie dürfen nicht miteinander sprechen und nichts tun ausser warten und dröhnende Musik hören. Wenn sie Unterricht haben, werden sie auf Rollstühlen festgeschnallt und von Soldaten die sie wie Monster behandeln in den Klassensaal. gerollt. Ein beängstigendes Szenario. Vor allem, da Melanie so sympathisch und liebenswert scheint. und die Erwachsenen sie so abfällig und mit Furcht und gar Hass behandeln. Aber die Kinder kommen frei und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zunehmen. Mir hat der Erzählstil sehr gut gefallen und auf ruhige Art und Weise kommt dennoch genug Spannung auf um immer weiterlesen zu wollen. Es ist nicht zu fantasy-lastig und nicht besonders wissenschaftlich. Die Kinder werden eindringlich und klar beschrieben und man möchte, dass sie am Ende glücklich werden und wie normale Kinder leben dürfen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auch das Cover passt. Es vermittelte mir Einsamkeit und Hilflosigkeit - einen Hilferuf sozusagen.

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toller Schreibstil, einfach toll
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 31.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

>Die Berufene<< von M. R. Carey Auf der Erde breitet sich ein Pilz aus und der Großteil der Bevölkerung wird infiziert. Die Infizierten werden zu willenlosen Zombies, die nur noch den Hunger nach Fleisch kennen, man nennt sie darum auch die "Hungernden". Dutzende Kinder, die zwar offensichtlich infiziert sind, aber noch... >Die Berufene<< von M. R. Carey Auf der Erde breitet sich ein Pilz aus und der Großteil der Bevölkerung wird infiziert. Die Infizierten werden zu willenlosen Zombies, die nur noch den Hunger nach Fleisch kennen, man nennt sie darum auch die "Hungernden". Dutzende Kinder, die zwar offensichtlich infiziert sind, aber noch normale Verhaltensweisen zeigen werden auf einer kleinen Militärbasis gefangen gehalten. Die Wissenschaftlerin Caroline Caldwelle will herausfinden was in den Gehirnen der Kinder anders ist und möchte mit einem Heilmittel die Menschheit retten. Melanie ist eines dieser ganz besonderen Kinder und sie ist wirklich sehr intelligent und auch Neugierig. Ihre Lehrerin Helen Justineau liebt sie über alles, doch in dieser Klasse gelten hohe Sicherheitsvorkehrungen, denn die Kinder sehen nur harmlos aus, es sind immerhin kleine "Hungernde". Helen ist eigentlich Psychologin und trotz der Gefahr die von den Kindern ausgeht, will sie Melanie und die anderen wie Kinder sehen. Plötzlich wird die kleine Basis angegriffen und Melanie gelingt die Flucht mit einer kleinen Gruppe ......................................... Da es sich um eine Zombie-Geschichte handelt weiß ich nicht ob ich dieses Buch gekauft hätte ? Ich lese zwar ziemlich unterschiedliche Genre, aber ob es dieses Buch zu mir geschafft hätte, das kann ich nicht sagen. Ich habe das Buch von einer Freundin bekommen, mit der ich immer meine besten Bücher tausche und meistens haben wir den selben Geschmack. Ich muss sagen, ich bin total begeistert und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind so toll beschrieben und ich habe wirklich mit Melanie und Helen und einigen anderen mit gelitten und vor allem Melanie in mein Herz geschlossen. Der Schreibstil von M. R. Carey war wunderschön zu lesen, es gab keine Längen und ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es bleibt durchgehend Spannend und die 500 Seiten lesen sich fast wie von selbst.

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Ein ganz besonderes Kind in einer Welt voller tödlicher Gefahren
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 28.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Melanie lebt mit anderen Kindern und ihren Lehrern in einer nicht allzu fernen Zukunft in Großbritannien. Die meisten Menschen sind von einem Parasiten befallen, der sie zu Hungernden werden lässt, so dass sie sich auf die anderen Menschen stürzen, um sie aufzufressen. Außerhalb der Militärbasis gibt es nur noch... Melanie lebt mit anderen Kindern und ihren Lehrern in einer nicht allzu fernen Zukunft in Großbritannien. Die meisten Menschen sind von einem Parasiten befallen, der sie zu Hungernden werden lässt, so dass sie sich auf die anderen Menschen stürzen, um sie aufzufressen. Außerhalb der Militärbasis gibt es nur noch Hungernde und Schrottwühler in der nächsten Umgebung, beide höchst gefährlich für die Lebenden. Melanie und die anderen Kinder haben jedoch nicht eine normale Kindheit, denn obwohl auch sie vom Erreger befallen sind, verfallen sie ihm nicht blindlings wie die anderen Hungernden. Auf der Militärbasis soll untersucht werden, was diese Kinder so resistent macht und wie damit die Menschheit gerettet werden kann. Doch dann wird die Militärbasis überfallen, es können nur vier Erwachsene und Melanie entkommen. Sie machen sich auf den Weg in die Sicherheit nach Beacon. Anfangs sind die Erwachsenen ablehnend Melanie gegenüber, außer ihrer Lehrerin, die sich für sie einsetzt. Doch bald ist Melanie eine große Hilfe für die Reisenden, denn sie setzt ihre andersartige Begabung für die Gemeinschaft ein. Wird es ihnen gelingen, in einer feindlichen Umgebung zu anderen Überlebenden zu kommen? Das Buch wird aus Melanies Sicht erzählt, und so gewinnt der Leser erst mit ihr Einsicht in die Vorgänge um sie herum, erfährt erst nach und nach, was sie so anders und gleichzeitig gefährlich, aber auch hilfreich für die Menschen in ihrer Umgebung macht. Bald wird klar, wie sehr Melanie das Bindeglied zwischen der alten und der neuen Welt ist. An dieser Aufgabe wächst sie und findet ihre neue Berufung. Die Reise birgt tödliche Gefahren, die zunächst nur in der Gemeinschaft bewältigt werden können. Anfangs ist es noch nicht klar, in welche Richtung die Reise geht, das wird erst nach und nach deutlich, aus dem beschränkten Blickwinkel der Protagonisten heraus. Damit bricht der Leser mit den Protagonisten zusammen in eine ungewisse Zukunft, die sich erst ganz zum Schluss offenbart. Genau das macht aber auch das Besondere dieses Buches aus. Ein wunderschönes Buch! Die Spannung wird von Anfang bis Ende gehalten, die Charaktere sind gut ausgearbeitet, man kann sich gut in sie hineinfühlen. Das Ende ist bis auf die letzten Seiten nicht vorhersehbar. Insgesamt verführt das Buch dazu, es nicht aus der Hand legen zu wollen, ein echter Pageturner. Und damit alle fünf Sterne von mir und eine unbedingte Leseempfehlung!

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Die Berufene
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Neuenahr-Ahrweiler am 19.01.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauenhafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert. Nun bedrohen die »Hungernden« die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf der zehnjährigen Melanie. Denn sie reagiert anders auf den Erreger. Auf einer entlegenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie und andere infizierte Kinder gefangen.... Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauenhafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert. Nun bedrohen die »Hungernden« die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf der zehnjährigen Melanie. Denn sie reagiert anders auf den Erreger. Auf einer entlegenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie und andere infizierte Kinder gefangen. Schwer bewacht werden sie täglich grausamen Tests ausgesetzt. Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden, und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der »Hungernden« auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen? Was für ein tolles Buch! Man hat als Leser zu Beginn keine Ahnung worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Ebenso ahnungslos ist jedoch auch die Hauptprotagonistin Melanie, sodass man Stück für Stück mit ihr und den anderen Charakteren herausfinden muss was eigentlich los ist. Die verschiedenen Charaktere sind gut beschrieben, und entwickeln sich zum Teil auch innerhalb der Geschichte weiter, sodass sie jederzeit glaubwürdig agieren. Der Verlauf der Geschichte war für mich nicht vorhersehbar, die Spannung wurde kontinuierlich gehalten. Am besten gefallen hat mir aber eindeutig das Ende: endlich mal was anderes als all die anderen Zombie/ Endzeitromane und für mich hätte auch kein anderes Ende zu der Geschichte gepasst. Ich hätte mir zum Schluss lediglich noch einen kleinen Ausblick gewünscht, wie es nun in den nächsten Jahren weitergeht... Insgesamt also ein tolles Buch, was ich jedem ans Herz legen würde :-)

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Liebe in Zeiten des Hungers
von Erie aus Gießen am 12.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Die Berufene“ ist ein besonderes Buch. Nach dem Serienerfolg von „The Walking Dead“ kamen viele Zombiebücher auf den Markt, doch dieses ist anders. Mike Carey, der eher als Graphik Novel Autor bekannt ist, hat die Zombiethematik aus einer völlig anderen, erfrischenden Sicht aufgegriffen. Die Protagonisten sind nicht „gehirnlos“ und... „Die Berufene“ ist ein besonderes Buch. Nach dem Serienerfolg von „The Walking Dead“ kamen viele Zombiebücher auf den Markt, doch dieses ist anders. Mike Carey, der eher als Graphik Novel Autor bekannt ist, hat die Zombiethematik aus einer völlig anderen, erfrischenden Sicht aufgegriffen. Die Protagonisten sind nicht „gehirnlos“ und abgestumpft und es profiliert sich auch kein glänzender Held. Davon hebt sich auch „The Walking Dead“ löblich ab. Dort geschieht dies auch durch den besonderen Stellenwert, den der psychologische Aspekt einnimmt. Es geht bei beiden Geschichten darum, wie der Mensch auf solche Umstände reagiert. Doch " Die Berufene" geht noch einen Schritt weiter. „Die Berufene“ ist besonders, weil man nicht nur einen tiefen Einblick in die Psyche der Betroffenen bekommt. Hier werden die Zombies auch nicht „Beißer“ und „Streuner“ genannt, sondern „Hungernde“. Und es gibt „Hungernde“, die trotz ihrer „Krankheit“ noch Verstand haben. Es wird nicht nur auf die Psyche der restlichen Menschen, sondern auch auf die Psyche der Hungernden eingegangen. Ein weiterer Punkt, der „Die Berufene“ so anders macht, ist, dass man spürt, wie der Autor sich gefragt hat, was passieren würde, wenn es Zombies gäbe und was so eine „Apokalypse“ auslösen könnte. Man kann hier sehr kreative und beinahe realistisch wirkende Antwortmöglichkeiten lesen. In vielen Zombiegeschichten sind die Zombies eines Tages einfach da und es wird nicht genauer auf den Grund des Auftretens eingegangen, allerhöchstens am Rande wird eine mögliche Lösung erwähnt. Das Buch beginnt mit Melanie und endet mit ihr. Aber das Buch ist nicht nur aus ihrer Sicht geschrieben. Die Charaktere wirken dadurch lebendig. Sie sind dreidimensional, haben ihre Stärken und Schwächen. Schnell gewinnt man einige von ihnen gern oder ist von anderen genervt. Welche das sind, kommt auf den Leser an. Das zeugt nur von dem außerordentlichem Realismus, in dem das Buch geschrieben wurde. Natürlich ist nicht alles realistisch. Aber es ist durchgehend gut durchdacht. Am Anfang lernt man Melanie kennen. Ein kleines Mädchen, dass in menschenunwürdigen Zuständen leben muss. Es empfindet, wie jedes Kind in so einer Situation vermutlich würde, Liebe für die einzige Frau, die ihr freundlich gesinnt scheint und Mrs Justineau scheint diese Gefühle auf mütterliche Art zu erwidern. Doch was ist stärker? Der Hunger oder die Liebe? „Die Berufene“ ist so leicht geschrieben, dass man nur so von einer Seite zur nächsten fliegt. Dennoch würde ich das Buch nur Lesern empfehlen, die Freude an intelligenten, psychologischen Romanen haben. Es ist spannend, aber es ist auch anders, als das, was man vielleicht erwartet, wenn man „Zombiegeschichte“ liest.

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Kreative Idee
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Auf Grund des Covers wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass dies eigentlich ein Zombie Roman ist. Aber zum Glück habe ich eine Leseprobe erhalten, denn sonst hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Melanie ist ein besonderes Mädchen. Sie ist eine "Hungrige"! Was das heisst, muss man selbst... Auf Grund des Covers wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass dies eigentlich ein Zombie Roman ist. Aber zum Glück habe ich eine Leseprobe erhalten, denn sonst hätte ich dieses Buch wahrscheinlich nicht gelesen. Melanie ist ein besonderes Mädchen. Sie ist eine "Hungrige"! Was das heisst, muss man selbst herausfinden, ich will nicht zu viel verraten. Doch was macht sie so aussergewöhnlich? Wird sie die Menschen retten, wird sie sterben? Extrem gute Story mit nicht zu plattem Horror!

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Zwischenmenschliches, Endzeitstimmung, latenter Horror
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 19.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Rezension: Der Titel von M. R. Careys Buch – “Die Berufene” – sagt auch in Verbindung mit dem Cover und dem Klappentext nur wenig darüber aus, worum es in der Geschichte genau geht. Jedoch war es für mich gerade genug, um mich richtig neugierig darauf zu machen. In 72 Kapiteln wird... Rezension: Der Titel von M. R. Careys Buch – “Die Berufene” – sagt auch in Verbindung mit dem Cover und dem Klappentext nur wenig darüber aus, worum es in der Geschichte genau geht. Jedoch war es für mich gerade genug, um mich richtig neugierig darauf zu machen. In 72 Kapiteln wird aus der dritten Person meist über die 10-jährige Protagonistin Melanie berichtet, wobei der Leser auch manchmal in andere Szenen eintauchen kann, in denen Melanie nicht dabei ist, was für einen perfekten Überblick sorgt. Der Schreibstil fesselte mich von der ersten Seite an. Die Sätze sind prägnant und kommen auf den Punkt, es gibt kein lückenfüllendes ‘Bla-bla’ – der Autor hat etwas zu erzählen. Die Geschichte beginnt in einer alten Militärbasis. Wir lernen Melanie kennen. Sie sitzt, wie weitere Kinder, in einer Einzelzelle und hat auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu reagieren, wenn man sie herausholt. Sie ist intelligent, denkt viel weiter, als ein normales 10 Jahre altes Kind – man merkt: Sie ist etwas Besonderes. Nur stellt man sich schnell die Frage, wieso sie nur unter extremen Sicherheitsvorkehrungen aus ihrer abgeriegelten Zelle geholt wird – selbst ihr Kopf wird fixiert. Nach und nach stellt sich heraus, was auf der Welt in den letzten Jahren geschehen ist und was es mit den Kindern auf sich hat, deren Leben auf dem Stützpunkt in allen unschönen Einzelheiten beschrieben wird. Großbritannien liegt in Trümmern, teils hat sich die Natur Städte bereits zurückgeholt. Der im Klappentext beschriebene Parasit zerstört das Gehirn seines Opfers, bis dieses nur noch eines spürt: Hunger! Jedem, der schon einmal etwas von Zombies gehört hat, dürfte nun klar sein, von welcher Art Erreger die Rede ist. Dummerweise bleibt die Militärbasis nicht unentdeckt und nur wenige – die Lehrerin Miss Justineau, die leitende Wissenschaftlerin und einige Sicherheitsmänner – schaffen es, zu fliehen. Im Schlepptau haben sie Melanie und wollen in eine Stadt, in der sie Hilfe vermuten. Soviel sei gesagt: Die Reise wird kein Zuckerschlecken und man hat als Leser viel Zeit, sich mit den sehr gelungenen Hauptcharakteren anzufreunden – oder sie hassen zu lernen. Ich habe bei weitem nicht erwartet, dass ich eine dermaßen geniale Geschichte in “Die Berufene” finden würde. Zwar habe ich für das Buch aus persönlichen Gründen etwas länger gebraucht – am liebsten hätte ich es aber in einem Rutsch gelesen, da dem Leser ein stimmiges Bild mit zwischenmenschlichen Beziehungen, Endzeitstimmung und unterschwelligem Horror geboten wird, und dabei einzigartig bleibt. Fazit: Zwischenmenschliches, Endzeitstimmung, latenter Horror – eine Zombiestory, die sich mit dem gewissen Etwas von der Masse abzuheben weiß.

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Noch viel besser als erwartet!!!!
von Lines Bücherwelt aus Nentershausen am 06.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext: Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr... Klappentext: Großbritannien, in nicht allzu ferner Zukunft: Ein grauen­hafter Parasit befällt die Menschheit. Millionen sind bereits infiziert und bedrohen die wenigen Gesunden. Alle Hoffnungen ruhen auf einer Schar Kinder, die anders auf den Erreger reagieren. Auf einer ent­legenen Militärbasis halten Wissenschaftler sie gefangen – zu allem entschlossen, um ihnen ihr biologisches Geheimnis zu entreißen. Doch es läuft nicht nach Plan ... Der erste Satz: Ihr Name ist Melanie. Meine Meinung: Ein grauenhafter Parasit hat die Menschheit befallen und sie fast völlig ausgerottet. Über Millionen von Menschen sind schon infiziert und bedrohen die wenigen gesunden. Doch es gibt Hoffnung, einige Kinder sind infiziert allerdings bricht das Virus bei ihnen nicht aus. Auf einem abgelegenen Stützpunkt halten Wissenschaftler diese Kinder gefangen und begehen grausame Experimente mit ihnen. Diese Wissenschaftler sind zu allen entschlossen um endlich ein Gegenmittel zu finden, doch nichts läuft nach Plan..... Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch, die Rezensionen die ich gelesen habe waren durchweg positiv, das machte mich natürlich noch neugieriger. Als ich den Klappentext gelesen habe hat mich das ein wenig an "Der Übergang" von Justin Cronin erinnert, und dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Also musste ich auch unbedingt "Die Berufene" lesen. Tatsächlich haben diese beiden Bücher allerdings nur wenig gemein, denn "Die Berufene" ist völlig anders. Dem Autor ist mit diesem Buch eine völlig neue und zugleich erfrischende Story gelungen die ich so noch nie gelesen habe, ein Zombiebuch der besonderen Art. Der Schreibstil ist locker und flüssig so das man ihn wie nichts weg liest. Die Charaktere allen voran der Hauptprotagonistin Melanie sind authentisch beschrieben. Melanie ist eines der Kinder die auf diesem Militärstützpunkt gefangen gehalten werden, allerdings weiß das Melanie zu beginn noch nicht. Auf ihre eigene Art ist Melanie etwas ganz besonderes. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Die Handlung hingegen ist durchweg spannend, mitreißend, atemberaubend und zu einigen Teilen auch brutal. Gerade wenn man liest was diese skrupellosen Wissenschaftler mit den Kindern für Experimente machen, bekommt man wirklich eine Gänsehaut. Kurz gesagt ist diese Buch eines welches ich mit Sicherheit nochmal lesen werden. Auch nach dem auslesen bleibt dem Leser die Geschichte um Melanie noch lange im Kopf. Dieses Buch empfehle ich daher uneingeschränkt, aber vor allem Zombie Fans kommen bei diesem Buch auf ihre kosten! Mein Dank geht an den Droemer Knaur Verlag der mir dieses atemberaubende Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat! Das Cover: Das Cover wirkt auf den ersten Blick schlicht, doch sobald man die Geschichte um Melanie kennt, könnte eine Cover wie dieses nicht vielsagender sein! Mir persönlich gefällt es richtig gut! Fazit: Mit "Die Berufene" ist dem Autor ein außergewöhnliches und gleichzeitig atemberaubendes Zombiebuch der besonderen Art gelungen! Diese völlig neue Idee hat mich sofort überzeugt und sprachlos gemacht! Ein absolutes Meisterwerk! Gerne würde ich diesem Buch noch mehr Sterne geben, doch leider geht das nicht. Daher bekommt dieses Meisterwerk von mir 5 Sterne!

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eine gut durchdachte Dystopie
von Manja Teichner am 07.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Meinung: Die Erde wurde von einem Pilz heimgesucht, nur wenige haben diesen überlebt. Dieser Pilz verändert die Menschen. Die, die infiziert werden entwickeln sich zu sogenannten Hungernden, das sind Kreaturen, die sich von anderen lebenden Wesen ernähren. Melanie lebt zusammen mit anderen Kindern in einer abgeriegelten Anlage etwa 50... Meine Meinung: Die Erde wurde von einem Pilz heimgesucht, nur wenige haben diesen überlebt. Dieser Pilz verändert die Menschen. Die, die infiziert werden entwickeln sich zu sogenannten Hungernden, das sind Kreaturen, die sich von anderen lebenden Wesen ernähren. Melanie lebt zusammen mit anderen Kindern in einer abgeriegelten Anlage etwa 50 Kilometer von London, das in Ruinen liegt, entfernt. Doch sie ist nicht wie andere Kinder. Eines Tages als sie aus dem Bunker geholt wird geschieht ein Unglück. Das Gebiet wird von Hungernden überrannt und Melanie kann mit einigen anderen fliehen … Der dystopische Roman „Die Berufene“ stammt von M. R. Carey. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich ein britischer Fantasyautor, der besonders durch Comics bekannt wurde. Melanie ist 10 Jahre alt. Sie ist kindlich naiv aber auf der anderen Seite auch ziemlich abgeklärt. Melanie ist halb Mensch, halb blutrünstige Kreatur. Doch das Monster, als das sie Dr. Caldwell bzw. Sergeant Parks immer beschreiben ist sie eigentlich gar nicht. Melanie ist ziemlich schlau und begreift viel. Sie ist gefangen in einem Bunker mitten im Nirgendwo. Dr. Caldwell war mir während der gesamten Handlung immer unsympathisch. Miss Justineau kämpft verbissen um Melanies Leben. Dafür wird sie von Melanie wiederum beschützt. Sergeant Parks macht während der gesamten Handlung eine wirklich enorme Entwicklung durch, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und die ich nachvollziehen konnte. Private Gallagher ist ein junger Soldat, der Parks ohne wenn und aber folgt. Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Er beschreibt die Dinge bildhaft vorstellbar und intensiv. Geschildert wird das Geschehen die meiste Zeit aus Sicht von Melanie. Ab und an wechselt die Sicht aber auf Melanies Mitstreiter Sergeant Parks, Dr. Caldwell, Miss Justineau und Private Gallagher. So bekommt man als Leser einen umfassenden Einblick in alle Seiten. Die Handlung an sich ist erfrischend anders. Es geht spannend zu. Sie setzt mehrere Jahre nach Ausbruch der Krankheit ein und man erfährt als Leser was die Menschheit alles getan hat um den Pilz zu stoppen. Leider aber ist es zwischendrin des Öfteren so, dass ich manche Passagen als recht lang empfunden habe. Es wurde mir manchmal doch etwas zu viel. Das Ende kam für mich persönlich doch überraschend. Es ist nicht absehbar und für die Gesamthandlung wurde es wirklich gut gewählt. Fazit: Abschließend gesagt ist „Die Berufene“ von M. R. Carey eine gut durchdachte Dystopie. Interessant gestaltete Charaktere, ein bildhafter Stil und eine, von kleineren Längen mal abgesehen, recht spannende Handlung konnten mich hier gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

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Innovative Story, die leider mit zu viel Längen umgesetzt wurde
von Tracy am 17.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In nicht allzu ferner Zukunft: Die 10-jährige Melanie lebt den ganzen Tag eingesperrt in einer Zelle, nur zum Schulunterricht wird sie an einem Rollstuhl angeschnallt in das Klassenzimmer zu den anderen Kindern gebracht. Sie weiß nicht woher sie kommt und ob sie von der Zukunft etwas erwarten kann. Denn... In nicht allzu ferner Zukunft: Die 10-jährige Melanie lebt den ganzen Tag eingesperrt in einer Zelle, nur zum Schulunterricht wird sie an einem Rollstuhl angeschnallt in das Klassenzimmer zu den anderen Kindern gebracht. Sie weiß nicht woher sie kommt und ob sie von der Zukunft etwas erwarten kann. Denn die Menschen von Großbritannien wurden von parasitären Pilzen befallen und leben nun als „Hungernde“, die jeden der überlebt hat, fressen wollen… Cover: Das Cover ist gelb, und eine Kind, dem Betrachter den Rücken zugewandt, steht dort mit ausgebreiteten Armen. Wahrscheinlich ist es die kleine Melanie. Es passt gut zum Buch, mich persönlich spricht es jedoch nur gering an. Schreibstil: Die Geschichte ist im Präsens geschrieben. Die Kapitel werden abwechselnd aus unterschiedlicher Sichtweise der Protagonisten erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Nur ein Kapitel zu Anfang (12.), in welchem aus Sergeant Parks Sichtweise erzählt wurde, machte mich doch stutzig und las sich sehr holprig. Es waren zu viele Kraftausdrücke, und zu viel Umgangssprache darin. Charaktere: Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und entwickeln sich im Buchverlauf stetig auf ihre Weise weiter. Sie konnten mich zu fast jeder Zeit überzeugen. Leider erfährt man nur spärlich etwas über das Leben der Charaktere vor dem Parasitenbefall. Den größten Entwicklungssprung macht Melanie, weil sie viel lernt und sich ständig neu anpassen muss. Sie ist sehr selbstbewusst und auch streng mit sich damit sie ihre Instinkte unter Kontrolle bekommt. Doch seltsamerweise hat sich Melanie zum Schluss auf einmal sehr schnell sehr gut unter Kontrolle halten können, was mich nach der Vorgeschichte dann doch wunderte. Aber auch Sergeant Parks verändert sich. Anfangs hielt ich ihn noch für das größte Untier und im Verlauf hat er auf einmal auch so viele gute Seiten und ist sehr professionell, was seine Arbeit angeht. Die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell ist mir durchgängig unsympathisch gewesen, und trotzdem ist sie eine starke Persönlichkeit die für die Story doch sehr erfrischend ist. Mrs. Justineau kam mir anfangs viel zu lieb vor, aber auch sie wird Stück für Stück mehr sie selbst. Zum Schluss halten sich die guten und schlechten Seiten die Waage. Gern hätte ich mehr über Gallagher erfahren, obwohl dieser die einzige Person ist, über dessen Vergangenheit man doch immerhin etwas erfährt. Auch über die Motivation der Schrottwühler wird man im Dunkeln gelassen. Meine Meinung: Das Buch beginnt wirklich spannend, und mir fiel es sehr leicht in die Geschichte einzusteigen. Es hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte unbedingt wissen wie es Melanie weiterhin ergeht und was sie und die anderen Kinder noch alles erleben. Leider waren diese Seiten nur rar gesät, schon nach ca. 150 Seiten kommt es zu einigen Längen in der Story, die mir das Lesen erheblich schwer machten. Irgendwie schleift die Geschichte sich so durch, ohne dass ich weitere storyrelevante Erkenntnisse erhalten habe oder überhaupt etwas anderes geschieht als Verstecken, Weglaufen und der Nahrungssuche der Protagonisten. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Idee des Buches ursprünglich aus einem Kurzroman entstanden ist, wie man in der Danksagung des Autors M. R. Carey erfährt. Die Idee des Buches hat mir gut gefallen, es wurde ein Ausschnitt einer dystopischen Welt aufgezeigt, in der nur noch ein paar Hände Menschen leben, dessen Untergang so gut wie sicher ist. Und trotzdem kämpfen diese Menschen ums Überleben und versuchen den Pilz zu bezwingen und ein Heilmittel herzustellen. Für sich genommen, hat die Geschichte innovative Gedanken - ich persönlich konnte aber auch einige Parallelen zu dem Film „28 Days Later“ entdecken. Gelegentlich muss sich der Leser allerlei biologisch-chemische Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Parasit von Dr. Caldwell erklären lassen. Dem zu folgen, ist mir nicht immer hundertprozentig gelungen. Das Ende war für mich nicht unbedingt überraschend, aber es konnte mich doch auf seine Art überzeugen. Dadurch, dass bei der Buchbeschreibung von diversen Internetanbietern und auch auf der Verlagshomepage kein Lesealter angegeben ist, gehe ich davon aus, dass es sich um Erwachsenenliteratur handelt. Diese Einschätzung kann ich nicht teilen. Für mich fühlte es sich eher wie ein Jugendbuch an. Die Dramatik und die Brutalität der Hungernden, konnten mich während des Lesens nicht in dem Maß überzeugen, die ich mir für Horrorszenarien gewünscht hätte... Aufgrund der erwähnten Längen und der damit getrübten Lesefreude, kann ich dem Buch, obwohl der Anfang und das Ende sehr gut waren, nur 3,5, also knapp 4 von 5 Sternen geben.

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Grauenhafte Vorstellung
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Bei diesem Roman handelt es sich um eine Geschichte aus der nahen Zukunft Großbritaniens.Das ganze Land wurde von einem Parasiten heimgesucht ,der den größten Teil der Bevölkerung bereits dahingerafft hat.Die Überlebenden ,die sogenannten "Hungernden" überfallen ihre Mitmenschen ,um sie aufzufressen. Es gibt jedoch eine Gruppe Kinder ,die anders auf diesen... Bei diesem Roman handelt es sich um eine Geschichte aus der nahen Zukunft Großbritaniens.Das ganze Land wurde von einem Parasiten heimgesucht ,der den größten Teil der Bevölkerung bereits dahingerafft hat.Die Überlebenden ,die sogenannten "Hungernden" überfallen ihre Mitmenschen ,um sie aufzufressen. Es gibt jedoch eine Gruppe Kinder ,die anders auf diesen Erreger reagieren.Diese werden zu Forschungszwecken auf einer abgelegenen Militärbasis gefangengehalten und grausamen Tests unterzogen.Melanie ,ein Mädchen mit sehr viel Wissensdurst und einem hohen Intelligenzgrad ,hat sich mit der Lehrerin Helen Justineau angefreundet.Sie ist die einzige Person ,die sich mit den Kindern außerhalb der festgelegten Normen beschäftigt.Die Wissenschaftlerin Dr.Caldwell schreckt vor keinem noch so grausamen Tötungsritual zurück ,um Material für ihre Forschung zu bekommen.Nach einem Überfall auf das Camp befinden sich Melanie ,Dr Caldwell ,Miss Justineau und der Aufseher Parks auf der Flucht Auch bei Melanie wird das Verlangen zu töten immer stärker,gleichzeitig kämpft sie jedoch dagegen an um ihre heißgeliebte Lehrerin zu schützen. Beim Lesen stellten sich mir mehr als einmal die Nackenhaare auf ,weil die Schilderungen zu grausam waren.Definitiv kein Buch für mich. Buchtitel: Die Berufene

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Die Berufene
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 26.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieser Roman spielt im Großbritannien der Zukunft, in der die Menschheit gegen einen Parasiten zu kämpfen hat, der sie in "Gesunde" und "Hungernde" teilt. Dieser Parasit hat bereits einen großen Teil der Menschheit befallen und bedroht nun auch die restlichen Menschen. Nachdem ein Mensch sich mit diesem Parasiten infiziert... Dieser Roman spielt im Großbritannien der Zukunft, in der die Menschheit gegen einen Parasiten zu kämpfen hat, der sie in "Gesunde" und "Hungernde" teilt. Dieser Parasit hat bereits einen großen Teil der Menschheit befallen und bedroht nun auch die restlichen Menschen. Nachdem ein Mensch sich mit diesem Parasiten infiziert hat, verliert er sein Bewusstsein und wird nur noch von dem Parasiten kontrolliert. Anders verhält es sich jedoch bei einigen Kindern, die scheinbar weniger stark von den Parasiten gesteuert werden und aus diesem Grund auf einer Militärbasis gefangen gehalten werden. Dort müssen sich die Kinder grausamen Tests unter der Leitung der Wissenschaftlerin Dr. Caldwell unterziehen, die wie besessen versucht, einen Weg zu finden, den Parasiten auszurotten. Als die Militärbasis von so genannten Schrottwühlern angegriffen wird, gelingt es Dr. Caldwell zusammen mit einem der Kinder, der zehnjährigen Melanie, einer der Lehrerinnen, Miss Justineau, und zwei Soldaten zu fliehen. Ein weiter und gefährlicher Weg liegt vor den fünf Protagonisten... Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht dieser Protagonisten geschildert, wobei der Schreibstil der Persönlichkeit der erzählenden Personen angepasst ist. Dies hat mit persönlich gut gefallen, da der Leser auf dieser Weise einen noch tieferen Einblick in die Gedankenwelt dieser Personen erhält. Dabei offenbaren sich einige menschliche Abgründe, die zeigen dass es um die geistige / seelische Gesundheit der „Gesunden“ auch nicht besonders gut steht. Das Cover spricht mich persönlich nicht besonders an, da es mir zu einfach gehalten ist. Es passt allerdings meiner Meinung nach gut zur Rolle von Melanie, die sie im Laufe des Romans spielen soll. Die Thematik einer Seuche, die die Menschheit in naher Zukunft befällt, ist nicht neu, aber in diesem Roman interessant neu interpretiert! Dennoch würde ich dem Zitat aus dem Guardian auf dem Klappentext des Buches, es handele sich um einen der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit nur bedingt zustimmen. Meiner Meinung nach ist die Handlung zeitweise zu abwegig und stellenweise auch etwas zu makaber. Auch bleibt zwischenzeitlich die Spannung der Geschichte etwas auf der Strecke. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum der Fokus dieses Romans so sehr auf der „Gabe“ Melanies liegt, da es offenbar noch viele weitere Kinder wie sie gibt. Viel stärker wäre hier der Einfluss ihrer Lehrerin Miss Justineau hervorzuheben, die sich trotz der Gefahr, die von den Kindern ausgeht, liebevoll um diese kümmert. Ob dieses Verhalten wirklich als so edelmütig einzuschätzen ist, ist allerdings fraglich, da sie anscheinend von einem schlechten Gewissen geplagt wird. Zudem hätte sie sich bereits im Vorfeld stärker für die Kinder einsetzen können. Insgesamt handelt es sich hier um einen interessanten Dystopie-Roman, der zwar lesenswert, aber stellenweise etwas langatmig und schwer nachvollziehbar ist.

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Nicht wirklich überzeugend
von Caterina aus Magdeburg am 19.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Buch hatte seine Momente, die mich aus der Fassung gebracht haben, die einerseits spannend waren und andererseits auch ansprechend. Leider traf das nicht auf das gesamte Buch ein. Ich wartete auf den Moment, wo es sich ändert und ich in die Geschichte eintauchen kann, aber es trat nie... Das Buch hatte seine Momente, die mich aus der Fassung gebracht haben, die einerseits spannend waren und andererseits auch ansprechend. Leider traf das nicht auf das gesamte Buch ein. Ich wartete auf den Moment, wo es sich ändert und ich in die Geschichte eintauchen kann, aber es trat nie ein. Daher stehe ich nun mit einer geteilten Meinung da. Die Idee hinter dem Buch gefiel mir ausgesprochen gut, aber sie kam leider nicht so zum Ausdruck, wie ich es erhofft hatte. Schade. Vermutlich bin ich nicht die Zielgruppe für dieses Buch.

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Naja...
von Kitty am 10.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der erste Satz: Ihr Name ist Melanie. Meine Meinung: Inhalt Melanie sitzt in einem Raum fest, ohne Fenster, ohne soziale Kontakte. Sie kann sich nicht erklären, warum das so ist. Und warum die Männer sie an einen Stuhl festschnallen, wenn sie ihren Raum verlassen darf, weiß sie auch nicht. Melanie ist ein schlaues... Der erste Satz: Ihr Name ist Melanie. Meine Meinung: Inhalt Melanie sitzt in einem Raum fest, ohne Fenster, ohne soziale Kontakte. Sie kann sich nicht erklären, warum das so ist. Und warum die Männer sie an einen Stuhl festschnallen, wenn sie ihren Raum verlassen darf, weiß sie auch nicht. Melanie ist ein schlaues Mädchen. Sie hinterfragt alle möglichen Sachen, die ihr, vor allem von Miss Justineau, gelehrt werden und ist sehr aufmerksam. Ihr Tagesablauf ist stets derselbe, bis sich das Blatt wendet. Irgendein tollpatschiger Trottel stolpert über einen losen Pflasterstein oder niest oder kratzt sich am Arsch, und schon registriert einer der Hungernden das Geräusch, die Bewegung oder sonst einen Scheiß. Und sobald einer von ihnen dich gesehen hat, sind die anderen sofort dabei. Innerhalb eines Herzschlages sind sie von null auf hundert und rennen alle in dieselbe Richtung. Zitat aus "Die Berufene" Cover Das Cover ist ziemlich grell und somit ein absoluter Hingucker. Es strahlt einen förmlich an. Ich sehe darauf Melanie, wie sie ihre Arme ausbreitet, um ihre "Mission" zu bestehen. Sie streichelt über den Einband, fächert die Seiten auf und dreht es hin und her, um es sich ganz genau anzusehen. Sie schnüffelt an dem Buch. Das erweist sich als Fehler, denn es riecht nach Miss Justineau. Am Anfang ist da nur der chemische Geruch ihrer Finger, genauso bitter und eklig wie immer, doch darunter, vor allem auf den inneren Seiten, hängt der warme Menschengeruch, der nur Miss Justineau gehört. Zitat aus "Die Berufene" Gesamt Mir fiel der Einstieg in das Buch sehr, sehr leicht. Ich lernte gleich Melanie kennen, sowie ihren alltäglichen Ablauf. Dabei kommt die Protagonistin für mich sehr echt und auch sehr sympathisch rüber. Für ihr junges Alter ist sie schon unheimlich intelligent. Sie hat Wissen in ihrem kleinen Köpfchen angehäuft, von den manche Menschen, die durchaus älter sind, nur träumen können. Melanie weiß nicht, was sie ist. Klar, möchte sie es gerne wissen, aber sie hinterfragt es nicht. Alles, was von ihr verlangt wird, macht sie. Ohne Wenn und Aber. Die Hintergründe werden erst peu a peu klar. Nicht nur aus Melanies Sicht wird diese Geschichte erzählt, sondern auch Miss Justineau und ein paar andere Charaktere kommen hier zu Wort. Jedes der Kapitel wird auktorial erzählt. Gerade in den Kapiteln, wo die Wissenschaftler die Erzählung übernehmen, bekommt man einen sehr tiefen Einblick, in die Forschung, und ebenfalls in die gesamte Situation in denen die Menschheit gerade steckt. Die vielen Hintergrundinformationen zu der Seuche kamen mir allesamt schlüssig und, für dieses Genre, durchaus realistisch rüber. Ich musste oft drüber nachdenken, wie ich in einer solchen Situation reagieren würde, schließlich haben sie es mit Kindern zu tun, die von der Seuche befallen wurden... Der Schreibstil, den der Autor an den Tag legt ist absolut nicht zu verachten. Er hielt mich am Buch festgewachsen und machte es für mich zum Teil zu einem Leseerlebnis. Der Schreibstil ist es auch, der mich über die lange Durststrecke, die ab der Hälfte des Buches für mich herrschte, hinwegtröstete. Leider passiert ab dieser Stelle nämlich nichts Außergewöhnliches mehr, was man als "Zombie-Liebhaber" nicht schon in irgendeiner Form gesehen, bzw. gelesen hat. Ich fühlte mich sehr oft an "The Walking Dead" erinnert, mit dem Unterschied, dass in der Serie für mich nie irgendetwas langweilig war. Bei "Die Berufene" dreht sich irgendwann alles erstmal nur noch um die Flucht. Wohin steht noch in den Sternen. Und was anderes passiert nicht wirklich, was für mich wirklich sehr ermüdend war. Einziger Lichtblick war, wie oben schon erwähnt, der fesselnde Schreibstil und die Entwicklung, die Melanie durchgemacht hat. Mein persönliches Highlight ist an diesem Roman, dass hier mal eine völlig andere Perspektive gewählt wurde: Nämlich die Sicht eines "Hungernden"auf ihre Umgebung. Es war für mich etwas völlig Neues mal in diese Perspektive eintauchen zu können. Das Ende war mir ein bisschen zu unrund. Ich hätte mir da noch einen abschließenden Epilog gewünscht, wie es vielleicht zwanzig Jahre später ausgesehen hat. Fazit: Positiv Melanie ist eine sehr starke Protagonistin. Dadurch dass sie selbst von dem Parasit infiziert wurde, hat man das ganze Geschehen auch mal aus einer völlig anderen Sicht erleben dürften. Der Schreibstil ist reich an Tempo. Ganz besonders die erste Hälfte des Buches ist absolut spannend und mitreißend. Negativ Leider habe ich persönlich nichts Neues erlebt, bis auf die Tatsache, dass die Geschichte auch mal aus der Sicht von Melanie erzählt wurde, die selbst eine Hungernde ist. Dadurch war das Buch leider nicht mehr so spannend, wie es noch am Anfang gewesen ist. Das Ende fand ich bedauerlicher Weise nicht gut gelungen. Es hätte mir besser gefallen, noch einen abschließenden Epilog lesen zu können. So stand für mich das Ende irgendwie ein bisschen zu sehr in der Luft.

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Die Berufene
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieser Roman spielt im Großbritannien der Zukunft, in der die Menschheit gegen einen Parasiten zu kämpfen hat, der sie in "Gesunde" und "Hungernde" teilt. Dieser Parasit hat bereits einen großen Teil der Menschheit befallen und bedroht nun auch die restlichen Menschen. Nachdem ein Mensch sich mit diesem Parasiten infiziert... Dieser Roman spielt im Großbritannien der Zukunft, in der die Menschheit gegen einen Parasiten zu kämpfen hat, der sie in "Gesunde" und "Hungernde" teilt. Dieser Parasit hat bereits einen großen Teil der Menschheit befallen und bedroht nun auch die restlichen Menschen. Nachdem ein Mensch sich mit diesem Parasiten infiziert hat, verliert er sein Bewusstsein und wird nur noch von dem Parasiten kontrolliert. Anders verhält es sich jedoch bei einigen Kindern, die scheinbar weniger stark von den Parasiten gesteuert werden und aus diesem Grund auf einer Militärbasis gefangen gehalten werden. Dort müssen sich die Kinder grausamen Tests unter der Leitung der Wissenschaftlerin Dr. Caldwell unterziehen, die wie besessen versucht, einen Weg zu finden, den Parasiten auszurotten. Als die Militärbasis von so genannten Schrottwühlern angegriffen wird, gelingt es Dr. Caldwell zusammen mit einem der Kinder, der zehnjährigen Melanie, einer der Lehrerinnen Miss Justineau und zwei Soldaten zu fliehen. Ein weiter und gefährlicher Weg liegt vor den fünf Protagonisten... Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht dieser Protagonisten geschildert, wobei der Schreibstil der Persönlichkeit der erzählenden Personen angepasst ist. Dies hat mit persönlich gut gefallen, da der Leser auf dieser Weise einen noch tieferen Einblick in die Gedankenwelt dieser Personen erhält. Dabei offenbaren sich einige menschliche Abgründe, die zeigen dass es um die geistige / seelische Gesundheit der „Gesunden“ auch nicht besonders gut steht. Das Cover spricht mich persönlich nicht besonders an, da es mir zu einfach gehalten ist. Es passt allerdings meiner Meinung nach gut zur Rolle von Melanie, die sie im Laufe des Romans spielen soll. Die Thematik einer Seuche, die die Menschheit in naher Zukunft befällt, ist nicht neu, aber in diesem Roman interessant neu interpretiert! Dennoch würde ich dem Zitat aus dem Guardian auf dem Klappentext des Buches, es handele sich um einen der originellsten, spannendsten und stärksten Romane der letzten Zeit nur bedingt zustimmen. Meiner Meinung nach ist die Handlung zeitweise zu abwegig und stellenweise auch etwas zu makaber. Auch bleibt zwischenzeitlich die Spannung der Geschichte etwas auf der Strecke. Außerdem stellt sich mir die Frage, warum der Fokus dieses Romans so sehr auf der „Gabe“ Melanies liegt, da es offenbar noch viele weitere Kinder wie sie gibt. Viel stärker wäre hier der Einfluss ihrer Lehrerin Miss Justineau hervorzuheben, die sich trotz der Gefahr, die von den Kindern ausgeht, liebevoll um diese kümmert. Ob dieses Verhalten wirklich als so edelmütig einzuschätzen ist, ist allerdings fraglich, da sie anscheinend von einem schlechten Gewissen geplagt wird. Zudem hätte sie sich bereits im Vorfeld stärker für die Kinder einsetzen können. Insgesamt handelt es sich hier um einen interessanten Dystopie-Roman, der zwar lesenswert, aber stellenweise etwas langatmig und schwer nachvollziehbar ist.

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Zombie Thriller nach altbekanntem Muster
von Michael Lehmann-Pape am 14.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Eine kleine Gruppe Menschen (und Kinder, die nicht im Ganzen als Menschen durchgehen würden) in einem Stützpunkt. Der nach kurzer Zeit überrollt wird von „den Hungernden“ (das Wort Zombies taucht im Buch nicht auf, die „innere Haltung“ der „Hungernden“ ist aber die gleiche: Fressen. Am liebsten Menschenfleisch), unterstützt von... Eine kleine Gruppe Menschen (und Kinder, die nicht im Ganzen als Menschen durchgehen würden) in einem Stützpunkt. Der nach kurzer Zeit überrollt wird von „den Hungernden“ (das Wort Zombies taucht im Buch nicht auf, die „innere Haltung“ der „Hungernden“ ist aber die gleiche: Fressen. Am liebsten Menschenfleisch), unterstützt von skrupellosen Plünderern, die sich ein wichtiges Moment gegenüber den „Hungernden“ zu nutze machen: Diese reagieren vor allem auf den Geruch von Menschen. Überdeckt man den eigenen Geruch durch chemische Mittel (was die Plünderer durch Teer erwirken), muss man sich nur noch sehr langsam bewegen. Denn die „Hungernden“ sind rasend schnell und ausdauernd. Mit kleinen Unterschieden zu aktuell allgegenwärtigen Zombies versehen (schnell bei Witterung von Beute, ansonsten starr), startet auf diese Weise klassisch auch dieser Untoten Thriller. Szenen, die teilweise an „Walking Dead“ erinnern, wo Menschen durch Tarnung mit „Zombie –Fleisch und Blut“ sich eine Weile unter den Untoten frei bewegen können. Eine kleine Gruppe überlebt, macht sich auf den Weg durch gefahrvolles Gebiet zur vermeintlich sicheren Bastion der Zivilisation in Beacon (London wurde vor Jahren bereits aufgegeben) und hat sich mancherlei Angriffe zu erwehren, die nicht jeder der kleinen Gruppe überleben wird. Mit dabei Melanie, ein Kind von 10 Jahren. Außerordentlich begabt und dennoch vom Parasiten befallen, der die Verwandlung auslöst. Der die Menschheit weitgehend zu einem „Wirtträger“ hat degenerieren lassen. Ein Pilz, der sich im Gehirn festsetzt, die Persönlichkeit, den Menschen tötet und nur die fressbegierige Hülle weite nutzt. In den Abläufen somit ist dieser Thriller um die „Hungernden“ vorhersehbar und lebt dabei vor allem von der klaren, direkten und temporeichen Sprache Careys. Flüssig und in sich schlüssig lässt er die kleine Gruppe ihren Weg über verlassene Autobahnen, von Hungernden bevölkerte Dörfer bis in die Mitte des Grauens hinein, nach London, ihren Weg suchen. Anders als in anderen Thrillern des Genres aber bildet sich dann die Erläuterung der Hintergründe bei Carey heraus. Sehr genau beschreibt er, was die Verwandlung auslöst, wie diese vonstatten geht und wie in Melanie beide „Naturen“ einander belauern. In der Liebe zu einer ihrer Lehrerinnen gelingt es Melanie, den „Beißreflex“ zu unterdrücken und, Schritt für Schritt, beide Nature in ihrem Inneren in eine Balance zu bringen. Was sehr nötig werden wird, denn die Menschheit im Gesamten steht vor dem absoluten Untergang und die kleine Gruppe als solche besitzt auf Dauer nicht genügend Kräfte, um gegen die vielfältigen Gefahren zu bestehen. Wenn Melanie mit ihren ganz eigenen Kräften „zwischen den Welten“ nicht die ihren schützen würde, soweit sie es vermag. Flott geschrieben, hier und da ein anderer Ansatz und in sich stimmige Erklärungen des ganzen Geschehens mit einem Ende (und damit Ausblick), der anders ist als vom Genre in der Regel gewohnt, vermag es Carey durchaus, frische Impulse zu setzen. Im Gesamten aber letztlich eine grundsätzliche Abfolge der Ereignisse, die vielfach bereits an anderen Orten beschrieben und gestaltet worden sind.

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