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Die Bestien von Belfast

Ein Fall für Karl Kane (Band 1)

(1)
Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie - von einem Autor mit einer Vergangenheit.
"Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Sieh nach, ob sie tot ist. Machst du Witze? Klar ist die tot. Manisches Gelächter. Bestien. Schneid ihr die Kehle durch. Sicher ist sicher. Sie begann zu beten: Macht schnell." Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann.
Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast - sehr kalt.
Portrait
Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.04.2013
Serie Karl Kane 1
Sprache Deutsch
EAN 9783037920350
Verlag Atrium Verlag AG Zürich
eBook (ePUB)
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sie waren Bestien. (Buch)“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dieser Autor hätte es eigentlich gar nicht nötig, sich eine fiktive Handlung für seine Krimis auszudenken. Er könnte auch einfach seine Autobiographie schreiben, die wäre sicher schon der Hammer. (Sam Millar zu googeln lohnt sich!) Dennoch bin ich begeistert über seine Reihe um den nordirischen Privatdetektiv Karl Kane.
Im ersten Teil
Dieser Autor hätte es eigentlich gar nicht nötig, sich eine fiktive Handlung für seine Krimis auszudenken. Er könnte auch einfach seine Autobiographie schreiben, die wäre sicher schon der Hammer. (Sam Millar zu googeln lohnt sich!) Dennoch bin ich begeistert über seine Reihe um den nordirischen Privatdetektiv Karl Kane.
Im ersten Teil der Serie bekommt er es neben korrupten Polizisten, mit einem Fall zu tun, dessen Wurzeln bis weit in die Vergangenheit reichen.
Dieser Krimi ist nichts für schwache Nerven. Er ist viel mehr schmutzig, ruppig und streckenweise im wahrsten Sinne bestialisch.
Mal schauen, wie es weitergeht mit Karl Kane.

„Karl Kane“

David Lattwein, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Der erste Fall von Karl Kane ist ein düsterer dreckiger Thriller geworden. Durchsetzt ist das ganze mit reichlich schwarzem Humor, wodurch die gesamt Mischung einen äußerst unterhaltsamen, rasanten Cocktail bietet, den man nicht mehr aus der Hand legt! Den nächsten Fall bitte! Der erste Fall von Karl Kane ist ein düsterer dreckiger Thriller geworden. Durchsetzt ist das ganze mit reichlich schwarzem Humor, wodurch die gesamt Mischung einen äußerst unterhaltsamen, rasanten Cocktail bietet, den man nicht mehr aus der Hand legt! Den nächsten Fall bitte!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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kurz und knackig
von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 02.12.2014

Der Plot ist spannend und so erzählt, dass man das Buch nicht wieder aus den Händen legen will, bevor man nicht weiß, wer der Mörder ist. Die Sprache ist direkt und ehrlich - ein wenig schmutzig - genau so, wie ein Krimi geschrieben sein sollte.

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Karl Kanes erster Fall
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 14.10.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

1978: Eine Frau liegt im Gras, schwer verletzt, misshandelt und vergewaltigt. Zurückgelassen, weil man annahm, dass sie tot ist. Wilde Hunde wittern den Blutgeruch und schleichen sich langsam an sie heran... Heute: Der Privatdetektiv Karl Kane bedient viele Klischees eines TV-Privatdetektivs - schwere Kindheit, wenig Aufträge, Schulden. Als ihm eines Tages... 1978: Eine Frau liegt im Gras, schwer verletzt, misshandelt und vergewaltigt. Zurückgelassen, weil man annahm, dass sie tot ist. Wilde Hunde wittern den Blutgeruch und schleichen sich langsam an sie heran... Heute: Der Privatdetektiv Karl Kane bedient viele Klischees eines TV-Privatdetektivs - schwere Kindheit, wenig Aufträge, Schulden. Als ihm eines Tages ein Klient den Auftrag erteilt, ihm Auskünfte über einen kürzlich gefundenen Toten zu bringen und ihn dafür gut bezahlt, nimmt er den Auftrag an. Es bleibt nicht bei dem einen Toten. Weitere grausame und bizarre Morde geschehen, die alle miteinander verknüpft sind, bis auch er und seine Freundin in den Fokus von Gewalt und Verbrechen geraten. Aber Kane hat sich in dem Fall verbissen und er gibt keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter all den Morden verbirgt ... Sam Millar, der Autor, der selbst in der kriminellen Szene kein Unbekannter in Nordirland ist, hat mit diesem Buch die Reihe um den Privatdetektiv Karl Kane gestartet. Der Protagonist ist ein Detektiv, der anfangs alle Klischees bedient, die man so von einem Privatdetektiv hat, der sich aber dann in den Fall verbeißt und selbst in Gefahr gerät. Es wird von Beginn an Spannung aufgebaut, indem man einen Rückblick auf ein Ereignis hat, das im Jahr 1978 spielt. Auch an anderer Stelle gibt es Rückblicke aus den Jahren 1978 und 1966, deren Zusammenhang dem Leser sich zum Ende erklären. Die Spannung steigert sich mit jedem Mord und die Ereignisse überschlagen sich. Lange Zeit bleibt der Leser im Unklaren um die Zusammenhänge, auch wenn man schon eine Ahnung hat. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, so dass man sich sehr schnell beim Lesen reinfindet. Ein paar Probleme hatte ich mit der Vielzahl der Akteure, die vorkamen, so dass ich schon mal dachte, ich verliere den Überblick. Aber das legt sich recht schnell. Sehr gut gefallen hat mir der schnodderige Humor des Protagonisten Karl Kane, der sich nichts gefallen lässt und mit seiner Meinung auch nicht hinter dem Berg hält. Die Schlagabtausche zwischen ihm und den Kollegen von der Polizei sind lesenswert, so dass man trotz dem ernsten Themas zwischendurch schon mal schmunzeln kann. Dem Autor ist es gelungen, mich durchgängig mit seinem Roman zu fesseln. Für die einzelnen Morde hat er sich immer etwas neues einfallen lassen, so dass es nicht langweilig wurde. Man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, ich zumindest konnte es nicht, weil ich wissen wollte, wie es letztendlich ausgeht. Das Ende ist so ausgelegt, dass noch ein paar Dinge offen sind, die einer Lösung bedürfen. Das heißt dann für mich, sich auf den kommenden Band zu freuen. Ein Buch von einem Autoren zu lesen, dem selbst Gewalt und Verbrechen nicht fremd sind und der seine eigenen Erlebnisse mit in das Buch hat einfließen lassen, finde ich schon sehr interessant. Er hat hier selbst seine Kindheit ein wenig mit eingebracht, denn auch er verlor seine Mutter in frühen Jahren. Krimifans empfehle ich dieses Buch sehr gern weiter.

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Toller Start in eine neue Serie
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 13.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Das Buch ist flüssig geschrieben, daher ließ es sich reicht leicht in die Story hinein kommen. Auch wenn das eine oder andere doch etwas, für meinen Geschmack, zu deutlich beschrieben wurde, ist es ein Buch welches einen nicht wieder loslässt. Von der ersten Seite an ist es hochspannend, und,... Das Buch ist flüssig geschrieben, daher ließ es sich reicht leicht in die Story hinein kommen. Auch wenn das eine oder andere doch etwas, für meinen Geschmack, zu deutlich beschrieben wurde, ist es ein Buch welches einen nicht wieder loslässt. Von der ersten Seite an ist es hochspannend, und, die Spannung steigert sich bis es kaum zu ertragen ist. Ein für mich ganz wichtiger Aspekt war, dass man wirklich bis zur letzten Seite lesen musste um den Täter zu kennen, vorher erraten, nahezu keine Chance. Für mich ein Topthriller für den ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche. Von mir gibt es hier die vollen 5 von 5 Sternen und das hochverdient.

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Karl Kane - nichts für zarte Gemüter
von leseratz aus Stralsund am 02.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

„Auftakt einer neuen Serie: stark, packend, beängstigend gut“ schreibt Publishers Weekly und diesem Satz unterschreibe ich sofort. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1978. Eine Frau wird vergewaltigt, brutal zusammengeschlagen und für tot liegengelassen. Heute: Karl Kane, Privatdetektiv und ständig pleite, wird von seinem neuen geheimnisvollen Klienten,... „Auftakt einer neuen Serie: stark, packend, beängstigend gut“ schreibt Publishers Weekly und diesem Satz unterschreibe ich sofort. Das Buch beginnt mit einem Rückblick auf das Jahr 1978. Eine Frau wird vergewaltigt, brutal zusammengeschlagen und für tot liegengelassen. Heute: Karl Kane, Privatdetektiv und ständig pleite, wird von seinem neuen geheimnisvollen Klienten, Mr. Munday beauftragt, mehr über einen Toten im Botanischen Garten herauszufinden. Karl beginnt mit seinen Ermittlungen, doch es bleibt nicht bei dem einen Toten und auch Mr. Munday hat noch einen Auftrag für ihn… Sam Millar, selbst kein unbeschriebenes Blatt, versteht es seine Leser in den Bann zu ziehen. Die Sprache ist hart und klar. Die Morde werden schonungslos geschildert, die verwendeten Bilder sind eindeutig. Die Ausführungen des Gerichtsmediziners, übrigens ein guter Freund von Kane, sind so präzise wie detailliert. Die Figuren sind durch kurze Charakteristik treffend beschrieben. Gleiches gilt für die Orte. Millar schafft hier eine Gratwanderung. Durch die Beschreibung des alltäglichen Lebens von Kane und der Beziehung zu seiner Sekretärin Naomi, bleibt soviel Menschlichkeit in der Geschichte, dass das Buch nicht zu einer Orgie aus Gewalt und Hass verkommt. Es ist von brutaler Härte aber nicht ohne Wärme. Besonders gut haben mir die Zitate von jedem Kapitel gefallen. Das Buch spielt auf drei zeitlichen Ebenen und ständig versucht man diese in Einklang zu bringen, ein schwieriges Unterfangen und so endet es den auch mit einem Überraschungseffekt. Auch wenn einige Ermittlungen ohne den Leser geführt werden und die Ergebnisse erst am Ende bekannt gegeben, sind die logischen Verbindungen da. Die Ausstattung macht das Buch zu einem echten Schätzchen. Zwar ist es ein Taschenbuch, hat aber einen sehr passenden schwarzen Schnitt und ein tolles Cover. Fazit: Ein überaus spannender Krimi mit harter klarer Sprache, jedem Freund des Genres uneingeschränkt zu empfehlen. Ich bin sehr gespannt auf die Nachfolger, der zweite Band erscheint im Oktober 2013.

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Klar, hart, überzeugend
von Michael Lehmann-Pape am 29.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Ein harter Zyniker, bitter ironisch, das ist Karl Kane. Privatdetektiv in Belfast. Geschieden. Ehemals verschwägert mit einem ebenso harten Knochen im aktiven Polizeidienst (dessen Team schon auf den ersten Blick so einiges zu wünschen übrig lässt). Bestens befreundet mit dem Pathologen der Stadt. Und dabei, mit seiner deutlich jüngeren... Ein harter Zyniker, bitter ironisch, das ist Karl Kane. Privatdetektiv in Belfast. Geschieden. Ehemals verschwägert mit einem ebenso harten Knochen im aktiven Polizeidienst (dessen Team schon auf den ersten Blick so einiges zu wünschen übrig lässt). Bestens befreundet mit dem Pathologen der Stadt. Und dabei, mit seiner deutlich jüngeren Assistentin die erotischen Gefilde noch einmal neu zu entdecken. Verhinderter Schriftsteller. Dauerpleite. Ermittelnd. Und das alles trotz massiver Belästigung durch Hämorrhoiden. Die später von einem Arzt untersucht werden, welcher sich auf einen der (wie immer gnadenlos) daneben liegenden Tipps von Kane für ein Pferderennen verlassen hatte. Und mit Begeisterung sich an die medizinische Untersuchung macht. Dabei hat Kane an sich schon alle Hände voll zu tun hat, für seinen neuen Kunden Informationen zu bestialisch grausamen Morden heranzuschaffen. Und dabei späterhin beweisen wird, dass er auch eine Moral hinter all dem misanthropischen Zynismus besitzt. So „begeistert“ vollführt übrigens der Arzt seine Untersuchung, dass der ketten rauchende Privatermittler umgehend an Nikotinpflastern nun lutschen wird. In klarer, bildkräftiger Sprache ohne jeden Schnörkel, führt der ehemalige (und verurteilte) Räuber Sam Millar seine neue Figur in das Genre des Kriminalromans ein. Ein Roman, dessen „Fall“ von Beginn an in seinen Grundzügen klar ist. Rache steht im Raum für ein brutales, in allen Einzelheiten geschildertes, Vergehen an einer jungen Frau. Wer aber innerhalb der in der Gegenwart sich vollziehenden Ereignisse wer ist, welche gegenwärtige Figur, die im Prolog in dieser brachial-blutigen Weise vor Augen geführt werden, sich nun hinter neuen Namen versteckt, das ist die eigentliche Frage, die den Leser mit Spannung bei der Stange hält. Vor allem, weil schon die ersten Seiten in ihrer sprachlichen Klarheit zeigen, dass hier ein Autor schreibt, der kein Blatt vor den Mund zu nehmen gedenkt und den Leser von den ersten Sätzen an mitten hineinzieht in das Erleben dieses nur noch leicht röchelnden Etwas, das die Jugendbande missbraucht und zerschlagen auf dem Boden liegen lässt. Bis die wilden Hunde kommen, langsam sich nähern, nachdem die Ameisen in dem noch lebenden Körper bereits ihr Werk begonnen haben. „Keine Panik. Du lebst. Im Augenblick zählt einzig und alleine das“. Und später wird noch mehr bedeutsam werden, als ein Mann nach dem anderen über ein Jahrzehnt später gefoltert und hingerichtet werden wird. Und für Kane lange nicht klar sein wird, wer Freund und wer Feind ist in diesem hintergründigen Spiel der verdeckten Identitäten. Seite für Seite treibt Millar dabei seine Geschichte mit Tempo voran und erzeugt eine intensive und harte Atmosphäre im Geschehen und den Dialogen. „Erinnerst Du Dich an die amputierten Hände im Magen des Wildschweins“? „Wie könnte ich die vergessen? Seitdem ist ein Schinkensandwich einfach nicht mehr dasselbe“. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre für Leser mit starken Nerven.

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Hoffentlich mehr
von einer Kundin/einem Kunden am 11.06.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Karl Kane heißt er, der "Neue" im erlauchten Kreis berühmter Privatdetektive. Im Gegensatz zu Sherlock Holmes feiner Klinge, bleibt Kane ja gar nichts anderes über, als angesichts der rohen Gewalt welche ihm entgegenschlägt, ebensolche auch anzuwenden. Sehr rasant, nichts für schlichte Gemüter, und welcher Autor kann schon von... Karl Kane heißt er, der "Neue" im erlauchten Kreis berühmter Privatdetektive. Im Gegensatz zu Sherlock Holmes feiner Klinge, bleibt Kane ja gar nichts anderes über, als angesichts der rohen Gewalt welche ihm entgegenschlägt, ebensolche auch anzuwenden. Sehr rasant, nichts für schlichte Gemüter, und welcher Autor kann schon von sich sagen, dass er seinerzeit für den Überfall auf Brinks von Bill Clinton persönlich begnadigt wurde.

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Der Auftakt einer neuen irischen Krimiserie
von Diana Jacoby aus Bretten am 25.05.2013
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*ÜBER DEN AUTOR* Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in... *ÜBER DEN AUTOR* Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet. *COVER* Durch die 3 wichtigsten Farben eines Krimis (rot, schwarz und weiß) und durch die Aufmachung, die stark an einen älteren Krimi erinnert, weiß der Leser sofort, in welchem Genre er sich befindet. Durch die schwarzen Seiten, wird das Interesse noch weiter geweckt. *STORY* Karl Kane, seines Zeichen Privatdetektiv in Belfast erhält Besuch von einem neuen Klienten: Mister Munday. Munday möchte, dass Karl ihm alle Informationen über eine Leiche beschafft, die Tags zuvor im Botanischen Garten gefunden wurde. Kane beschafft die Informationen und wird direkt mit einem weiteren Auftrag belohnt. Es geht um eine weitere Leiche. Auch hier soll Kane alle Informationen zusammentragen und Munday zur Verfügung stellen. Kane findet heraus, dass die Morde zusammenhängen und befindet sich mitten in einer Intrigengeschichte. *FAZIT* Eine sehr deutliche, nichts verschönende Sprache reißt den Leser Seite für Seite in seinen Bann. Da wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die Spannung ist von der ersten Seite an gegeben. Zwischendurch kommen jedoch ein paar Handlungsstränge auf, die etwas verwirrend sind und bremsen den Lesefluß ein kleines bisschen aus. Sehr gut fand ich, dass tatsächlich erst am Schluß bekannt wurde, wer hinter diesen ganzen Geschehnissen steckt. Für wahre Krimi/Thriller Leser ein Genuß mit klitzekleinen Schwächen.

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Krimi mit Kane
von Kitty411 am 23.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Zum Buch: „Die Bestien von Belfast – ein Fall für Kane“ von Sam Millar ist ein Krimi,der am 01.04.2013 im Atrium Verlag erschienen ist. Klappentext: Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie von einem Autor mit einer Vergangenheit... Zum Buch: „Die Bestien von Belfast – ein Fall für Kane“ von Sam Millar ist ein Krimi,der am 01.04.2013 im Atrium Verlag erschienen ist. Klappentext: Sam Millar kennt Gewalt. Die, die er erfahren hat. Und die, die er verübt hat. Eine außergewöhnliche Krimiserie von einem Autor mit einer Vergangenheit . "Sie öffnete die Augen. Was sie sah, erfüllte sie mit Entsetzen. Ein Stück Knochen ragte wie ein bleiches Teleskop aus ihrem linken Bein. Stimmen schossen ihr wie Querschläger durch den Kopf. Zwanzig Jahre danach: Karl Kane ist Privatermittler in Belfast. Als eine männliche Leiche im Stadtpark gefunden wird, erhält er den Auftrag, herauszufinden, warum der Mann sterben musste. Die Motive seines Auftraggebers sind undurchsichtig. Doch Kane braucht das Geld. Als noch mehr Menschen auf verstörende Weise ermordet werden, merkt er, dass er niemandem mehr trauen kann. Dann holt ihn die eigene Vergangenheit ein, und es wird kalt in Belfast, sehr kalt. Die Story: Privatermittler Karl Kane bekommt den Auftrag, Einzelheiten über eine gefundene Leiche in Erfahrung zu bringen, wie sich rausstellt ist dies erst der Anfang, denn der Auftraggeber möchte danach auch Details zu einem weiteren Mord wissen. Kane bekommt mit, dass die Morde zusammenhängen, und es geschehen weitere Morde, denen auch sein anfänglicher Auftraggeber zum Opfer fällt. Im Rahmen seiner Ermittlungen legt Kane sich auch mit der Polizei an und deckt am Ende unglaubliches auf, das auch ihn in Gefahr bringt… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 35 Kapitel plus Prolog und Epilog unterteilt. Der Schreibstil ist flüssig. Zum Autor: Sam Millar wurde in Belfast geboren. In den 70er Jahren verbrachte er acht Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland ohne Gerichtsbeschluss inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, ging er in die USA, wo er 1993 einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte initiierte und über sieben Millionen Dollar erbeutete. Millar wurde gefasst, später begnadigt und kehrte nach Belfast zurück, wo er seitdem Kriminalromane schreibt. Er stand auf der Shortlist zum Grand prix de littérature policière, wurde mit dem Brian Moore Award und dem Aisling Award for Art and Culture ausgezeichnet. Meine Meinung: „Die Bestien von Belfast“ ist ein interessanter Krimi, der den Leser gleich zu Beginn in seinen Bann zieht und ihn bis zum Schluß nicht mehr daraus entlässt. Aus einem schnell mal reinschauen wurde bei mir dann gleich erstmal ein Drittel des Buches. Gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass die Spannung gleich von der ersten Seite an vorhanden war und im Laufe des Buches immer mehr gesteigert wurde. Ausserdem gibt es verschiedene Handlungsstränge, die sich erst spät miteinander verbinden und durch undurchschaubare Wendungen erfährt man erst kurz vor Schluß, wer hinter all den Taten steckt. Allerdings bringen diese vielen Handlungsstränge einen auch manchmal durcheinander und man muss erst überlegen, wer jetzt wieder wer ist, daher bekommt dieses Buch von mir 4 Sterne.

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