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Die Bilder meiner Mutter

Ausgezeichnet mit dem Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis 2016

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Stephan Wackwitz erzählt das Leben seiner Mutter, wie es war und wie es hätte sein können – mit Warmherzigkeit und Einfühlung, mit Intelligenz und Genauigkeit. Hineingeboren in eine schwäbische Industriellenfamilie in Esslingen am Neckar, flieht die 1920 geborene Margot vor dem autoritären Vater ans Berliner Lettehaus, wo sie das Modezeichnen erlernt. Aber trotz frühen künstlerischen Erfolgen und einer Amerikareise gelingt es ihr im Wirtschaftswunder-Deutschland nicht, aus ihrer Begabung mehr zu machen als das Hobby einer Ehefrau und Mutter in der deutschen Provinz. Das 20. Jahrhundert hat Frauen wie ihr alle Möglichkeiten eröffnet – und sofort wieder verschlossen.
Portrait
Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, studierte Germanistik und Geschichte in München und Stuttgart. Er leitet heute das Goethe-Institut in Tiflis, nach Stationen in Frankfurt am Main, Neu Delhi, Tokio, München, Krakau, Bratislava und New York. Neben zahlreichen Essays erschienen von ihm Romane (›Die Wahrheit über Sancho Pansa‹, ›Walkers Gleichung‹), autobiographische Bücher (›Ein unsichtbares Land‹, ›Neue Menschen‹) sowie die Reisebücher ›Tokyo. Beim Näherkommen durch die Straßen‹, ›Osterweiterung‹, ›Fifth Avenue‹ und ›Die vergessene Mitte der Welt‹
Zitat
»Es sind Beobachtungsschärfe und diagnostische Präsenz, die ›Die Bilder meiner Mutter‹ zu einer ausdifferenzierten Epochenbeschreibung geraten lassen, in die das Einzelleben eingeschlossen ist.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 29.7.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 23.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002420-6
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 233/152/25 mm
Gewicht 364
Abbildungen farbige, schwarzweisse Abbildungen
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Privateste Erinnerungen mit 70 Jahren deutscher Geschichte verknüpft.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 14.08.2015

Das gelingt Stephan Wackwitz wieder vortrefflich: er verknüpft die Geschichte seiner Mutter (1920 - 1990) erzählt anhand ihrer Zeichnungen, mit 70 Jahren deutscher Geschichte. Er durchleuchtet sein Sujet, seine (und ihre) Erinnerungen auf historischer, soziologischer und psychoanalytischer Ebene. Er nimmt uns mit bei allen Assoziationen, Gedankengängen und Schlussfolgerungen. Diese... Das gelingt Stephan Wackwitz wieder vortrefflich: er verknüpft die Geschichte seiner Mutter (1920 - 1990) erzählt anhand ihrer Zeichnungen, mit 70 Jahren deutscher Geschichte. Er durchleuchtet sein Sujet, seine (und ihre) Erinnerungen auf historischer, soziologischer und psychoanalytischer Ebene. Er nimmt uns mit bei allen Assoziationen, Gedankengängen und Schlussfolgerungen. Diese Technik hat er schon in seinem Buch "Ein unsichtbares Land" angewandt. Und wieder bin ich beeindruckt, wie überzeugend er Privatestes mit Allgemeinem verknüpft. Wenn Sie beim Lesen gerne intellektuell gefordert werden möchten, werden Sie von diesem Buch begeistert sein !! Und vielleicht ähnlich über Ihre Eltern nachdenken?

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