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Die blaue Stunde

Roman

(5)
Los Angeles, 1936. ¿Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Es gibt soviel zu erzählen", steht in dem Brief, den die junge Architektin Kay eines Tages an ihrer Türschwelle findet. Geschrieben hat ihn ein gewisser Dr. Carriscant, der behauptet, ihr Vater zu sein, und ihr eine ganz und gar unglaubliche Geschichte erzählt, die sich 1902 in Manila zugetragen haben soll. Hat er tatsächlich sechzehn Jahre in philippinischen Gefängnissen verbracht für einen Mord, den er nicht begangen hat? Um die Wahrheit herauszufinden, reist Kay mit Carriscant nach Portugal, um seine frühere Geliebte zu treffen ... Ein fabelhafter Thriller und eine großartige Vater-Tochter-Geschichte.
Rezension
"Eine perfekte, fein ziselierte Geschichte von Liebe und Wiedergutmachung."
The New York TimesBACKCOVER:
Portrait
William Boyd, 1952 in Ghana geboren, gehört zu den überragenden europäischen Erzählern unserer Zeit. Er schreibt Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher und wurde vielfach ausgezeichnet. Im Berlin Verlag erschienen zuletzt »Ruhelos« (2007), »Einfache Gewitter« (2009), »Nat Tate« (2010), »Eine große Zeit« (2012) und der James-Bond-Roman »Solo«. William Boyd lebt mit seiner Frau in London und Südfrankreich.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 398
Erscheinungsdatum 25.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8333-0564-1
Verlag Berliner Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 185/138/32 mm
Gewicht 320
Originaltitel The Blue Afternoon
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Zum Glück noch ein Boyd!“

Manuela Hagen, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Neben dem neuen Buch von William Boyd "Einfache Gewitter" (auch sehr spannend ), gibt es noch einen Roman zu entdecken, der dankenswerterweise vom Berlin Verlag wieder neu aufgelegt wurde. "Die blaue Stunde" ist eine sehr gelungene Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte
und einer im Laufe des Romans immer enger werdenden Vater-Tochter-Beziehung.
Neben dem neuen Buch von William Boyd "Einfache Gewitter" (auch sehr spannend ), gibt es noch einen Roman zu entdecken, der dankenswerterweise vom Berlin Verlag wieder neu aufgelegt wurde. "Die blaue Stunde" ist eine sehr gelungene Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte
und einer im Laufe des Romans immer enger werdenden Vater-Tochter-Beziehung. Der verschollene Vater taucht plötzlich im Leben der erwachsenen Tochter auf und bittet sie, ihm bei der Aufklärung eines Mordfalles, für den er 16 Jahre unschuldig auf den Philippinen im Gefängnis gesessen hat, zu helfen.
Sie läßt sich auf das Abenteuer ein und wir erleben im Rückblick die spannende Lebens- und Liebesgeschichte des Vaters. Ob sie den wirklichen Mörder
tatsächlich finden...Selber lesen! Unbedingt empfehlenswert!

„Wenig Blut,viel Tiefgang “

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Die junge Architektin Kay wird 1936 von einem Mann verfolgt,der behauptet ihr Vater zu sein.
Er bittet sie,ihn auf eine Reise nach Portugal zu begleiten,damit er seine Lebensgeschichte erzählen kann,u.a.die unglaubliche Geschichte,dass er 16 Jahre unschuldig im Gefängnis in Manila verbracht hat,für einen Mord,den er nicht begangen
Die junge Architektin Kay wird 1936 von einem Mann verfolgt,der behauptet ihr Vater zu sein.
Er bittet sie,ihn auf eine Reise nach Portugal zu begleiten,damit er seine Lebensgeschichte erzählen kann,u.a.die unglaubliche Geschichte,dass er 16 Jahre unschuldig im Gefängnis in Manila verbracht hat,für einen Mord,den er nicht begangen hat.
Kann sie ihm glauben?
Boyd schickt in diesem Roman seine Protagonisten auf eine Reise rund um den Globus.
Das Interesse am Fortgang ihrer Schicksale war so groß,das ich die halbe Nacht durchgelesen habe.
Wer sich für vergangene Zeiten und ferne Kulturen interessiert,geht bei diesem literarischen Thriller nicht leer aus.

„Ein vielseitiges Buch“

Diana Tusche, Thalia-Buchhandlung Bremen

Für die junge Architektin Kay ändert sich einiges in ihrem Leben, als plötzlich ein Mann vor ihr steht und behauptet ihr Vater zu sein. Sie begleitet ihn auf der Suche nach seiner, auf tragischer Weise verlorenen, ganz großen Liebe. Auf der langen Reise erzählt er ihr seine ganze Lebensgeschichte.
Man kann wirklich nicht sagen, ob
Für die junge Architektin Kay ändert sich einiges in ihrem Leben, als plötzlich ein Mann vor ihr steht und behauptet ihr Vater zu sein. Sie begleitet ihn auf der Suche nach seiner, auf tragischer Weise verlorenen, ganz großen Liebe. Auf der langen Reise erzählt er ihr seine ganze Lebensgeschichte.
Man kann wirklich nicht sagen, ob es ein Krimi oder eine Liebesgeschichte ist. Auf jeden Fall sollte man es lesen.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Liebesgeschichte oder Krimi? Beides!
von Anne Urban aus Erlangen, Arcaden am 15.08.2009

Plötzlich taucht da ein Mann auf, der behauptet, ihr Vater zu sein. Und die Architektin Kay Fischer ist fasziniert von der Geschichte, die er zu erzählen hat. Doch was davon ist die Wahrheit? Ein wunderbarer literarischer Roman zwischen Los Angeles 1936 und Manila Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen Wahrheit... Plötzlich taucht da ein Mann auf, der behauptet, ihr Vater zu sein. Und die Architektin Kay Fischer ist fasziniert von der Geschichte, die er zu erzählen hat. Doch was davon ist die Wahrheit? Ein wunderbarer literarischer Roman zwischen Los Angeles 1936 und Manila Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen Wahrheit und ihrer Interpretation, zwischen Liebesgeschichte und Krimi. Ein Lesevergnügen, das ich gerne weiterempfehle.

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0 0
Boyds Zauber wieder erlegen
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 30.04.2012

Mit „Die blaue Stunde“ tritt Boyd einmal mehr den Beweis an, das er den Vergleich mit Größen wie Graham Greene nicht scheuen muss und man für einen packenden Plot nicht unbedingt seitenweise Leichen oder Blut bedarf. Hier ist es lediglich eine geheimnisvolle Figur und ihre Geschichte, die ausreicht, um... Mit „Die blaue Stunde“ tritt Boyd einmal mehr den Beweis an, das er den Vergleich mit Größen wie Graham Greene nicht scheuen muss und man für einen packenden Plot nicht unbedingt seitenweise Leichen oder Blut bedarf. Hier ist es lediglich eine geheimnisvolle Figur und ihre Geschichte, die ausreicht, um uns in den Bann zu ziehen und dabei gleichzeitig längst Vergangenes und Vergessenes im Geiste neu zum Leben zu erwecken. So sympathisch Kay Fischers Auftritt am Anfang da bereits ist, steht außer Zweifel, dass „Die blaue Stunde“ natürlich in erster Linie von Carriscants Erlebnissen auf den Philippinen des frühen 20. Jahrhunderts lebt. Schwüle, tropische Hitze, eine von Intrigen, Missgunst, Neid und kolonialem Denken geprägte Bevölkerung, unterschwelliger Hass und menschliche Abgründe. Boyds Worte dringen durch unsere Poren, nehmen gefangen und lassen einfach nicht mehr los. Auf einmal beginnt man selbst zu schwitzen, glaubt man gewisse Gerüche selbst wahrzunehmen. Wenn Carriscant sein Skalpell ansetzt, um eine Operation auszuführen, meint man jeden selbst noch so kleinen Schweißtropfen auf dessen Stirn sehen zu können. Ein Buch aus der Feder William Boyds zu lesen, bedeutet eine besondere Erfahrung. Nicht zuletzt deshalb, weil der britische Schriftsteller stets sonderbare, exotische Orte für seine Handlung wählt und seine auf den ersten Blick so offensichtlichen, konstruierten Geschichten immer einen Verlauf nehmen, der an den unwahrscheinlichsten Stellen für Überraschungen gut ist. Der Trivialität dieses Besondere, diesen Glanz abzugewinnen, darin liegt Boyds Stärke. Boyd wirkt mit seiner Geschichte nicht nur diesem Vergessen entgegen, sondern zeigt auch die Tragik in den geschichtlichen Ereignissen. Während in der Heimat der „Way of Life“ zelebriert wurde, die Freiheitsstatue den „Müden, Armen und geknechteten Massen“ ein Licht wies, beging selbige Nation Völkermord an tausenden Filipinos, darunter Kindern von gerade mal zehn Jahren. Hier wird von Menschen berichtet, die es in die Ferne treibt, nur um dort wieder das aufzubauen, was sie hinter sich lassen wollten. Im Kleinen betrifft dies auch Carriscant, der einerseits das veraltete Denken verflucht und medizinischen Fortschritt propagiert, andererseits aber gerade die westlichen Einflüsse verdammt, die dem vollkommenen Glück im Wege stehen und ihn dazu zwingen, eine Affäre im Geheimen zu führen. Das seine Liebe zu Delphine kein gutes Ende nehmen kann und wird, ahnt man zwar schnell. Der Faszination für die Figur Carriscant tut das jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil: Mit dem Doktor ist Boyd ein fehlbarer Held gelungen, dessen Leid und Glück man nur allzu gern teilt und der die Geschichte, im Verbund mit ebenso ausgeprägten Charakteren wie Delphine, Bobby oder Pantaleon, mit einer großen Bandbreite von Gefühlen versieht. Das wird dem ein oder anderen vielleicht zu sentimental sein. Mich persönlich hat dies, insbesondere auf den letzten siebzig Seiten, sehr berührt und nachhaltig beeindruckt. Eine herausragende, souverän und melancholisch erzählte Geschichte, die durch exotische Vielfalt und mit Liebe zum Detail besticht.

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