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Die Blausteinkriege 02 - Sturm aus dem Süden

Roman

(5)
FÜRCHTE DIE MACHT DES BLAUSTEINS


Das Kaiserreich Berun ist in seinen Grundfesten erschüttert. Am Hof regieren Intriganten, der Kaiser ist schwach, und im Süden probt das Protektorat Macouban den Aufstand. In diesen Wirren schlägt die Stunde ungewöhnlicher Helden. Der Schwertmann Marten, die Spionin Sara und der in Ungnade gefallene Danil machen eine Entdeckung, die ihr Schicksal und das von Berun ins Ungewisse stürzen wird. Denn ihr wahrer Feind gibt sich jetzt zu erkennen.


Zwei dunkle Schiffe kreuzen vor den Küsten des Südens …


Das neue, gewaltige Epos der preisgekrönten Autoren Tom & Stephan Orgel







Portrait
Hinter dem Pseudonym T. S. Orgel stehen die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. In einem anderen Leben sind sie als Grafikdesigner und Werbetexter beziehungsweise Verlagskaufmann beschäftigt, doch wenn beide zur Feder greifen, geht es in phantastische Welten. Nach einer Reihe von Kurzgeschichten und elektronischen Veröffentlichungen erschien 2012 ihr erster gemeinsamer Roman Orks vs. Zwerge, für den sie im Oktober 2013 den Deutschen Phantastik Preis für das beste deutschsprachige Debüt erhielten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 640
Erscheinungsdatum 11.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31706-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 209/136/53 mm
Gewicht 736
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 2.005
Buch (Paperback)
14,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Grandios
von Carmen - Kundin aus Thalia - Wetzlar am 27.11.2016

Ohne großes Überlegen wie war das doch gleich noch mal und ohne das man noch einmal den ersten Teil gelesen haben muss kommt man schnell wieder in die Geschichte hinein. Was ja für die Geschichte spricht, die Protas haben ihr Autorengespann im Griff. So das sie sich weiterentwickeln können... Ohne großes Überlegen wie war das doch gleich noch mal und ohne das man noch einmal den ersten Teil gelesen haben muss kommt man schnell wieder in die Geschichte hinein. Was ja für die Geschichte spricht, die Protas haben ihr Autorengespann im Griff. So das sie sich weiterentwickeln können und dem Leser immer wieder eine Überraschung bereiten. Und das ist auch gut so. Den nichts ist schrecklicher als Charaktere die sich nicht entwickeln dürfen. Auch ist für ein Auf und Ab der Gefühle bestens gesorgt, so möchte man ab und zu einmal einem Prota den Hals umdrehen oder einfach nur mal in den Arm nehmen. Aber das Buch nicht auf mehrere Etappen lesen ist fast unmenschlich aber wer kann schon einfach nur mal so 640 Seiten auf einmal durchlesen. Nach wie vor bin ich von dem Schreibstil der beiden Autoren begeistert und hoffe doch stark das ich dieses mal nicht ein Jahr warten soll um den 3 Band zu lesen. Auch bin ich auf das Cover des neuen Bandes gespannt, da es für meine Begriffe nicht mehr zu toppen ist.

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Grandiose Fortsetzung
von Jashrin aus Bruchsal am 11.11.2016

Dem Kaiserreich Berun stehen schwere Zeiten bevor. Während der Kaiser unfähig erscheint und kaum in der Lage ist, sein Reich zu regieren - geschweige denn zusammen zu halten - werden immer mehr Intrigen und Ränkespiele sichtbar, die sich bis an die Grenzen des Reiches und darüber hinaus erstrecken. Vor... Dem Kaiserreich Berun stehen schwere Zeiten bevor. Während der Kaiser unfähig erscheint und kaum in der Lage ist, sein Reich zu regieren - geschweige denn zusammen zu halten - werden immer mehr Intrigen und Ränkespiele sichtbar, die sich bis an die Grenzen des Reiches und darüber hinaus erstrecken. Vor allem das im Süden gelegene Protektorat Macouban ist in Aufruhr und es scheint schier unmöglich dem Treiben Einhalt zu gebieten, wie der Schwertmann Marten, Ordensritter Cunrat und ihre Begleiter am eigenen Leib erfahren müssen. Zudem tritt mit dem Auftauchen von zwei geheimnisvollen, dunklen Schiffen endlich auch der wahre Feind aufs Parkett und stellt alle vor eine ungeahnte Herausforderung. Der Einstieg in den zweiten Teil der „Blausteinkriege“ ist sehr gut gelungen und ich war von Beginn an wieder gefesselt. Allerdings musste ich an manchen Stellen erst einmal genau überlegen, wer denn eigentlich wer war. Cunrat, Thoren, Cajetan, Oloare... viele Namen und ebenso viele Charaktere, deren wahre Rolle in der Geschichte der Blausteinkriege noch im Dunkeln liegt. Es werden viele Intrigen gesponnen und die Motive des Einzelnen sind bei Weitem nicht alle durchschaubar. Eine klare Gliederung in Gut und Böse fällt, wie schon im ersten Teil, schwer, doch gerade darin liegt für mich ein Reiz der Geschichte. So kann mich jeder Charakter überraschen und meine Sympathien haben im Verlauf des Buches durchaus gewechselt. Dennoch habe ich nach wie vor meine Lieblinge und es hat mich ganz besonders gefreut, dass Messer dieses Mal eine größere Rolle spielt. Neben ihm hat mir vor allem die Entwicklung Cunrats sehr gefallen und auf Alaunar, den weißen Schatten, bin ich sehr gespannt, was den nächsten Band angeht. Die Handlung aus dem ersten Band wird logisch fortgeführt und in mehreren Handlungssträngen erzählt. Eher unüblich für mich, doch diesmal gab es keinen Strang, der mir wesentlich besser gefiel als die übrigen. Alle konnten mich gleichermaßen packen und es war spannend zu verfolgen, wie sie sich zum Teil immer weiter annähern und sogar ineinander übergehen. Für mich sehr hilfreich war diesmal das angehängte Personenregister und Glossar, da ich es gerade zu Beginn nicht immer so leicht fand bei der sehr komplexen Handlung den Überblick zu behalten. Der Stil war für mich sehr fesselnd und ich finde es einfach nur großartig, wie die Autoren es immer wieder schaffen, den meist sehr trockenen Humor selbst an den spannendsten Stellen einzuflechten, ohne damit der Spannung in irgendeiner Art und Weise Abbruch zu tun. Der größte „Kritikpunkt“, den ich äußern kann, ist die Tatsache, dass bei dem mittleren Band einer Trilogie logischerweise viele Fragen noch offenbleiben und ich jetzt meine Neugier mindestens ein Jahr lang zügeln muss. Mein Fazit: Ihr habt es bemerkt, ich bin wieder absolut begeistert. Es war spannend, der Humor war genial und die Entwicklungen sowohl der einzelnen Personen als auch der gesamten Geschichte konnten mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Band.

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i love it
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 31.10.2016

1 Jahr ist es her seit Band 1 Das Erbe von Berun erschien. Gleich nach dem Beenden wollte ich am liebsten Band 2 lesen, doch es hieß erst mal warten. Nun ist endlich Band 2 erschienen, doch nach der langen Zeit hatte ich erst mal etwas Angst nicht mehr... 1 Jahr ist es her seit Band 1 Das Erbe von Berun erschien. Gleich nach dem Beenden wollte ich am liebsten Band 2 lesen, doch es hieß erst mal warten. Nun ist endlich Band 2 erschienen, doch nach der langen Zeit hatte ich erst mal etwas Angst nicht mehr richtig in die komplexe Geschichte rein zu kommen. Völlig zu unrecht. Nur ein paar Seiten habe ich gebraucht, um wieder völlig in die Geschichte abzutauchen. Dabei habe ich schon befürchtet Band 1 noch mal zu überfliegen. Doch blieben mir die gut gezeichneten Charaktere hervorragend im Gedächtnis. Das Cover ist wieder ein Traum. Ich könnte es die ganze Zeit anstarren. Ich weiß zwar nicht recht, was es zeigt, aber dafür schaut es ziemlich beeindruckend aus. Auch Kartenmaterial gibt es wieder. Wer diese aufmerksam betrachtet, wird feststellen, dass es leichte Veränderungen gab. Am Ende befindet sich wieder ein Personenverzeichnis, Glossar und eine Aufführung der Götter und Reisenden. Aufgeteilt ist das Buch in 34 Kapitel, plus Prolog und Epilog. Diese tragen Überschriften, die auf den Inhalt anspielen. Deine Ehre kannst du nur selbst beschmutzen. Es ist dein Stolz, den andere verletzten können. .......... Stolz und Harre: beides nett, wenn man sie hat. Aber wenn sie dich blenden oder man dich daran packen kann, wird es Zeit , sie loszuwerden. Seite 208 Die Geschichte ist wieder sehr komplex. Es gibt einige Intrigen und man muss schon mitdenken, um am Ball zu bleiben. Im groben gibt es drei verschiedene Handlungsorte. Norden, Süden und Berun. Gerade gegen Ende verbringen wir viel Zeit im Süden. Was aber auch wichtig so war, denn da ging es Heiß her. Die Story hat mir richtig gut gefallen. Zum einen kann man in dieser magischen Welt abtauchen, aber man kann auch miträtseln. Alles wirkt gut überlegt und durchdachte. Beeindruckend fand ich auch den religiösen Hintergrund, dieser wirkt nicht nur oberflächlich zusammen geschustert, sondern hat auch Substanz. Und was mich rückwirkend echt überrascht, ich habe mich nicht einmal verloren gefühlt. Durch die Kapitel Überschrift ging nicht hervor, bei welchen Protagonisten wir uns gerade befinden bzw. wo die Handlung spielt. Trotzdem ging es für mich immer ganz klar aus den Worten heraus. Wer öfters High Fantasy Romane mit wechselnden Pov's liest, weiß, dies ist nicht selbstverständlich. Durch die Einzigartigkeit der Charaktere und ihrer guten Beschreibung konnte ich sie mir nicht nur richtig gut vorstellen, sondern sie auch ohne Probleme unterscheiden. Und es gibt so einige Charaktere mit nicht gerade leichten Namen. Zu den einzelnen Charakteren möchte ich gar nicht so viel schreiben. Wer Band 1 gelesen hat, kennt sie ja schon. So möchte ich lieber auf ihre Entwicklung eingehen. Im Verlauf der Handlung merkt man deutlich, wie sich einige Weiterentwickeln. Besonders ist mir dies bei Cunrat ad Koredin aufgefallen. Er wurde mir so richtig sympathisch, was ich echt nicht gedacht habe. Ich würde sogar sagen, er hat sich vom Nerv Charakter zu einem meiner Lieblingscharakter in Tertys entwickelt. Natürlich neben Messer und Ness, deren Humor ich sehr mochte und als auflockernd für die Geschichte empfand. Aber auch Sara und Danil haben sich deutlich verändert, ob zum Positiven oder Negativen, lest selbst. Fazit: Grandios. Die Fantasywelt wirkt sehr gut durchdacht. Die Charaktere haben Ecken und Kanten, sind vortrefflich herausgearbeitet und haben Wiedererkennungswert. Außerdem gibt es so einige sympathische Gesellen mit einem schön düsteren Humor. Außerdem Spannend und Bildhaft erzählt.

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Die Bedrohung ist nah...
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 14.11.2016

Die Intrigen am Hofe des Kaisers von Berun nehmen überhand. Im Süden, im Macouban entsteht ein Aufstand. Alles scheint zu zerbrechen. Und mittendrin versuchen drei Personen alles zu retten. Marten, Sara und Danil haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Schicksal zu verändern. Auf unterschiedlichen Wegen finden sie jedoch... Die Intrigen am Hofe des Kaisers von Berun nehmen überhand. Im Süden, im Macouban entsteht ein Aufstand. Alles scheint zu zerbrechen. Und mittendrin versuchen drei Personen alles zu retten. Marten, Sara und Danil haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Schicksal zu verändern. Auf unterschiedlichen Wegen finden sie jedoch heraus, was für die Bedrohung verantwortlich ist. Der wahre Feind gibt sich zu erkennen. Und es scheint keine Hoffnung mehr zu geben... Vom ersten Teil "Das Erbe von Berun" war ich sehr begeistert, muss aber zugeben, dass ich gebraucht habe, um in den zweiten Teil hineinzukommen. Viele Namen (an die ich mich aus dem ersten Teil leider nicht mehr so erinnern konnte) haben mich sehr verwirrt und ich hätte mir zumindest zu Anfang eine kurze Zusammenfassung des ersten komplexen Teiles gewünscht. Erst nach und nach ergab sich für mich wieder ein Bild, auch wenn ich mich nicht an alle Einzelheiten mehr erinnern konnte. Und tauchte somit wieder ab in eine gefährliche Welt, die durch einen noch gefährlicheren Feind bedroht wird. Und doch konnte mich die Begeisterung, die ich für den ersten Teil empfunden habe, nicht mehr so recht einholen. Mir fehlte etwas. Der Zauber, der mich gefangen hatte, war irgendwie, na ja... weg. Die Figuren blieben mir fremd und für manche, die ich in Band 1 noch sehr sympathisch fand, konnte ich gar nichts mehr empfinden. Die Geschichte an sich war spannend. Die Entwicklungen, die sich auftun, sind jedoch wieder sehr komplex und im Moment scheue ich mich regelrecht davor, zum dritten Band zu greifen, wenn dieser erscheint. Ich habe Angst, dass ich mich dann komplett ausklinke und die Geschichte nicht mehr auf mich einwirken kann. Wieder hat es mir sehr gut gefallen, dass die Autoren mit wenig Fantasieelementen eine Fantasy-Geschichte geschaffen haben. Magie wird nur spärlich (jedoch mehr als im ersten Band) eingesetzt. Es geht eher um das Zwischenmenschliche bzw. die Gefahr, die von außen hereinbricht. Der wahre Feind wird realisiert und nun muss herausgefunden werden, wie man ihn bekämpft. Die Geschichte wirkt düsterer, was wohl auch die Gefahr symbolisieren soll, die droht. Alles scheint ins Bodenlose zu stürzen und doch gibt es Hoffnungsschimmer, die an manchen Ecken leuchten und nur weiter entzündet werden müssen. Fazit: Nicht so recht überzeugend, das gewisse Etwas fehlte.

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Beliebig austauschbare Charaktere
von Drachenfeuer am 23.10.2016

Auch Götter können sterben, die Reisenden haben das vor vielen Generationen in Berun bewiesen. Doch mitunter sterben selbst Götter nicht für die Ewigkeit. Dem Kaiserreich Berun stehen im zweiten Teil der »Blausteinkriege« des Autorenduos T.S. Orgel stürmische Zeiten bevor. Die Götter Beruns sind totgeglaubt, Magie, ermöglicht durch den Blaustein, im... Auch Götter können sterben, die Reisenden haben das vor vielen Generationen in Berun bewiesen. Doch mitunter sterben selbst Götter nicht für die Ewigkeit. Dem Kaiserreich Berun stehen im zweiten Teil der »Blausteinkriege« des Autorenduos T.S. Orgel stürmische Zeiten bevor. Die Götter Beruns sind totgeglaubt, Magie, ermöglicht durch den Blaustein, im Kaiserreich verboten. Doch selbiges erweist sich als schwach, der Kaiser ist nur eine Marionette fremder Mächte. Das lockt die Feinde Beruns auf den Plan, die die Stärke des Kaiserreiches testen. Unbemerkt von ihnen allen droht eine neue, fremdartige Gefahr aus dem Süden: Zwei sonderbare Schiffe werden vor den Küsten Beruns gesichtet, und mit ihnen wird eine Zeit der Veränderungen eingeläutet. Zugegeben fällt es mir schwer, das, was mich beim Lesen mehr oder weniger bei Laune hielt, auch in wirklich greifbare Worte zu fassen. Es sind weniger bestimmte Details, die mir gefielen, als eher die Grundstimmung. Auf der anderen Seite fällt es mir nämlich sehr wohl leicht zu sagen, was mir nicht so gut gefiel. Ich hatte mich schon beim ersten Teil etwas schwer getan, meine Gedanken zum Buch in angemessene Worte zu fassen, der Trend setzt sich hier fort. Es gibt so einige Punkte, die mir nicht ganz so gut gefielen. Trotz allem hatte mir das Lesen eine gewisse Freude bereitet und war nicht allzu langweilig. Zu einem kleinen Teil liegt das auf jeden Fall daran, dass die Autoren sich nicht zu schade waren, gewisse Anspielungen auf andere Franchises im Buch zu verstecken. Ohne gezielt danach gesucht zu haben, konnte ich Anspielungen auf A Song of Ice and Fire/Game of Thrones, den Herrn der Ringe und Fallout ausmachen. Der Großteil dessen, was mir am Buch gefiel, fällt jedoch auf eine, nennen wir es, Metaebene. Der Grundton der Handlung sagte mir schlicht im Großen und Ganzen zu, ohne dass ich es konkret an irgendetwas festmachen könnte. Außerdem erinnerte mich das Motiv der getöteten und vielleicht wiederkehrenden Götter an die ausgesprochen gelungene Oblivion Total Coversion Mod »Nehrim«, das halte ich aber im Gegenzug zu den anderen Anspielungen für Zufall. Was man auf jeden Fall festhalten muss, ist die gute Zusammenarbeit der beiden Autoren. Es verhält sich so, dass jeder der beiden Autoren, ähnlich wie in einem Foren-RPG, ein Charakterinventar besitzt, aus dessen Sicht er seine Kapitel schreibt. Dieses Vorgehen harmoniert wunderbar miteinander, sodass man als Leser, wenn man nicht gerade die Muse hat, eine genaue Literaturanalyse durchzuführen, keinen Unterschied feststellen kann. Trotzdem: Das gewisse Etwas fehlt der Reihe einfach bisher, dieses Etwas, das mich an die Seiten fesselt und mich mit den Figuren und vielleicht auch um sie bangen lässt. Die Lektüre war eher seichtes Popcornkino, von dem man sich berieseln lässt, das einen aber nicht mitreißt. Ich persönlich hatte auch Probleme, mich wieder in die Handlung einzufinden, obwohl im Laufe der Handlungen dann doch ein paar Erinnerungen wiederkamen. Leider war das arg knappe Glossar da keine große Hilfe. Zum einen konnte ich mich schon im ersten Teil nicht gut in die Welt einfinden, dessen Lektüre für mich bereits ein gutes halbes Jahr zurückliegt. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass ich schlicht keinen Draht zu den Figuren hatte. Sie erschienen mir eher Mittel zum Zweck, damit irgendwelche beliebig austauschbaren Personen zufällig gerade in der Nähe der Ereignisse sein können, welche verborgen vor allen anderen im Untergrund Beruns von statten gehen und vielleicht im dritten Teil plötzlich und für das Kaiserreich scheinbar aus dem Nichts auftauchen werden. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass die meisten Charaktere sich eigentlich nur im Namen und ein zwei Hintergründen voneinander unterscheiden, was natürlich ein negatives Gefühl der Beliebigkeit erzeugt. Auch nach dem zweiten Teil weiß ich nicht genau, was genau mich eigentlich dazu anhält, doch auf die Fortsetzung neugierig zu sein. Diese Reihe ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber auch nicht die allerschlechteste. Sie hat etwas an sich, das den Leser doch mehr oder weniger bei Laune hält, doch auch einiges, das Makel auf dem Bild hinterlässt.

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