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Die Burg der Könige

Historischer Roman

(7)

1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft Kaiser Karls V. ist in Gefahr. In den Wirren dieser Zeit stoßen Agnes, die Burgherrin der einst mächtigen Stauferburg Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein altes Geheimnis. Schon bald wird ihnen bewusst, dass ihre Entdeckung nicht nur über ihr eigenes Schicksal, sondern auch die Zukunft der Krone entscheiden wird.

Rezension
"Oliver Pötzsch schafft es spielerisch, uns in vergangene Zeiten zu entführen, die er wie immer glänzend recherchiert hat.", Extra, Weinheim, 04.12.2013
Portrait
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, war jahrelang als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk tätig. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben. Er lebt in München. Seine historischen Romane um den Schongauer Henker Jakob Kuisl haben ihn weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 14.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28680-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/121/58 mm
Gewicht 686
Verkaufsrang 59.253
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„die legendäre Burg Trifels“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Wenn Sie Burgen und deren Geschichten mögen, dann ist diese dramatische Mischung aus echten Ereignissen, spannenden Hintergründen und Fiktion genau das Richtige. Kaum eine andere Burg in Deutschland bietet so viel an Romanstoff wie der sogenannte Trifels. Große Namen wie Heinrich der VI, Barbarossa oder auch Richard Löwenherz wehen

Wenn Sie Burgen und deren Geschichten mögen, dann ist diese dramatische Mischung aus echten Ereignissen, spannenden Hintergründen und Fiktion genau das Richtige. Kaum eine andere Burg in Deutschland bietet so viel an Romanstoff wie der sogenannte Trifels. Große Namen wie Heinrich der VI, Barbarossa oder auch Richard Löwenherz wehen durch die dunklen Gemäuer. Aber auch die freiheitsliebende Protagonistin Agnes mit ihrer Liebe zu ihrem Falken und Mathis der rebellische Sohn eines Schmiedes rahmen die Handlung und bieten die Kulisse für die sich überschlagenden Ereignisse wie Bauernkriege und revolutionäre Aufstände. Das ist in jedem Fall genau das richtige Lesevergnügen für die Adventszeit oder auch das passendes Geschenk für alle hoffnungslos romantischen Burgenliebhaber

„Hysterie auf der Burg “

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Viele positive Rezensionen machten mich auf das Buch aufmerksam; aufgrund akuter Wartestapel wich ich auf die Hörbuchversion des aktuellen Titels von Oliver Pötzsch aus.
Das hätte ich besser nicht tun sollen, da die offenbar stark gekürzte Version sämtliche hergehobenen guten Aspekte, von denen die Leser sprechen, nicht enthält.
In
Viele positive Rezensionen machten mich auf das Buch aufmerksam; aufgrund akuter Wartestapel wich ich auf die Hörbuchversion des aktuellen Titels von Oliver Pötzsch aus.
Das hätte ich besser nicht tun sollen, da die offenbar stark gekürzte Version sämtliche hergehobenen guten Aspekte, von denen die Leser sprechen, nicht enthält.
In der vorliegenden Form handelt es sich um einen historischen Roman für Jugendliche, der mit einer ausgesprochen schlichten Handlung, die von hanebüchenen Zufällen und fadenscheinigen Erklärungen gestützt wird, zum Haareraufen animiert.
Der Held, ein Teenager, eignet sich durch Bücherlektüre(er ist Schmied und kann lesen? Gutenberg ist kaum 50 Jahre tot und in einer kleinen beliebigen Burg, die seit jeher nicht für militärische Kampfkraft bekannt war, finden sich diverse gedruckte Bücher zum Thema "Kanonenguss"?) die Fähigkeit zum Gießen einer mauerbrechenden Kanone an.
Die angesprochenen historischen Umstände wirken wie bei Wikipedia recherchiert, die handelnden Personen sind eindimensional und alles in allem liest sich das Teil wie Lektion 1 im Grundkurs "Wie schreibe ich einen historischen Roman?". Die wundersamen Begebenheiten hätte Pippi Langstrumpf nicht kurioser vermengen können, höchstens spannender und lustiger. Eine andere Erklärung für dieses Ergebnis als die angesprochene radikale Kürzung mag ich mir lieber nicht vorstellen.
Leider vermag auch Sprecher J. Steck nichts mehr zu retten, macht knappe 1,5 Sterne.
Wer sich für das Thema Geschützbau und Waffenentwicklung im Mittelalter interessiert, dem sei der Titel "Der Meister des siebten Siegels" von Wolfram zu Mondfeld und Johannes K. Soyener empfohlen(derzeit leider nicht so leicht zu kriegen).

Sandra Mertesdorf, Thalia-Buchhandlung Pirmasens

Sagenumwobene Geschichte rund um den Trifels in der Pfalz. Unbedingt lesen! Sagenumwobene Geschichte rund um den Trifels in der Pfalz. Unbedingt lesen!

Sabine Leschinski, Thalia-Buchhandlung Solingen

Tauchen Sie ein in die Welt von König Barbarossa. Die Verknüpfung von Fiktion und historischen Fakten ist dem Autor sehr gut gelungen - hervorragende Geschichtsauffrischung! Tauchen Sie ein in die Welt von König Barbarossa. Die Verknüpfung von Fiktion und historischen Fakten ist dem Autor sehr gut gelungen - hervorragende Geschichtsauffrischung!

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Ein historischer Roman der Extraklasse! Ein historischer Roman der Extraklasse!

„Kurzweilig und unterhaltsam“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Durch eine außergewöhnliche Autorenlesung neugierig geworden, habe ich mir diesen Schmöcker um die Weihnachtszeit herum zu Gemüte geführt.

Ein Hauch Fantasy ist hier eingebettet in eine spannende Geschichte, die für mich auch deshalb so interessant war, weil einer der Bauernkriegsschauplätze direkt um die Ecke liegt.
Durch eine außergewöhnliche Autorenlesung neugierig geworden, habe ich mir diesen Schmöcker um die Weihnachtszeit herum zu Gemüte geführt.

Ein Hauch Fantasy ist hier eingebettet in eine spannende Geschichte, die für mich auch deshalb so interessant war, weil einer der Bauernkriegsschauplätze direkt um die Ecke liegt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Die Burg der Könige
von einer Kundin/einem Kunden aus Wildeck am 30.03.2016

Der Trifels - eine sagenumwobene Burg unweit von Speyer steht im Mittelpunkt dieses Buches. Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert zur Zeit der Bauernkriege. Agnes, die Tochter des Burgvogts und Mathis, der Sohn des Burgschmieds machen sich auf den Weg, das Geheimnis der Burg zu ergründen. Dabei erleben sie... Der Trifels - eine sagenumwobene Burg unweit von Speyer steht im Mittelpunkt dieses Buches. Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert zur Zeit der Bauernkriege. Agnes, die Tochter des Burgvogts und Mathis, der Sohn des Burgschmieds machen sich auf den Weg, das Geheimnis der Burg zu ergründen. Dabei erleben sie einige Abenteuer, die Oliver Pötzsch in eine spannende und gleichzeitig informative Geschichte verpackt hat. Bei historischen Romanen finde ich es außerdem immer schön, wenn im Nachwort darauf eingegangen wird, welche Teile historisch und welche erfunden sind. Oliver Pötzsch geht noch darüber hinaus und gibt Tipps, wie man auf den Spuren von Agnes und Mathis wandeln und einen schönen Urlaub oder interessante Ausflüge erleben kann. Da meine Patentante in Speyer wohnt, werde ich mich wohl noch weiter mit der Burg der Könige beschäftigen.

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Bauernkriege
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 26.10.2015

1524. Rund um den Trifels war alles schon mal besser. Hier wohnten schon Könige und dem Volk ging es gut. Doch nach strengen Wintern, schlechten Sommern und dank der gierigen Obrigkeit, die die niederen Stände zu schröpfen versteht, hungert die Menschen und immer mehr werden in den hochherrschaftlichen Wäldern... 1524. Rund um den Trifels war alles schon mal besser. Hier wohnten schon Könige und dem Volk ging es gut. Doch nach strengen Wintern, schlechten Sommern und dank der gierigen Obrigkeit, die die niederen Stände zu schröpfen versteht, hungert die Menschen und immer mehr werden in den hochherrschaftlichen Wäldern erwischt, wie sie durch Wildern an Nahrung kommen wollen. Zwangsläufig kommt es bald zum öffentlich geäußerten Unmut und dann zu den Bauernkriegen. In diese Kämpfe und Zwistigkeiten werden auch Agnes und Mathis verwickelt. Zwei, die sich schon von Jugend an kennen und inzwischen auch lieben obwohl sie eigentlich durch Standesunterschiede getrennt sein sollten. Doch so einfach macht es der Autor den beiden natürlich nicht. Die Ereignisse reissen die zwei erst mal auseinander und es dauert eine Weile, bis sie wieder gemeinsam nach einer Lösung aller Probleme suchen dürfen. In Pötzsch` neuem Roman wird wieder geliebt und gestorben, geflucht und gefrotzelt, gefochten und versöhnt was das Zeug hält. Eingewoben in historische Fakten und Daten wird eine lebendige und spannende Geschichte, in der einige Rätsel zu lösen und einige Feinde zu besiegen sind. Nicht alles ist so wie es erst scheint und nicht wenige sind vor allem Agnes schlecht gesonnen. Nach 900 Seiten habe ich das Buch zufrieden und um einige interessante Geschichteserkenntnis reicher geschlossen. Weiter so Herr Pötzsch.

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Bauernkriege endlich als Buch
von Literaturlounge eu aus Gießen am 31.10.2016

Historische Romane und dann noch über die Trifels um die Bauernkriege, Karl der V und den König Franz, da dachte ich allen Ernstes, es wird ein zäher Roman über 900 Seiten, mit vielen geschichtlichen Daten und wenig Roman. Aber weit gefehlt, vom ersten Moment an, nimmt einen Herr Pötzsch mit... Historische Romane und dann noch über die Trifels um die Bauernkriege, Karl der V und den König Franz, da dachte ich allen Ernstes, es wird ein zäher Roman über 900 Seiten, mit vielen geschichtlichen Daten und wenig Roman. Aber weit gefehlt, vom ersten Moment an, nimmt einen Herr Pötzsch mit auf eine Reise in die Welt der Burgen, des Bauernkrieges und dies auf eine wirklich beeindruckende Art und Weise. Man riecht die Burg. Man hört das alte Gemäuer krachen. Man spürt den Wind durch die zugigen Fenster. Man wird mitgenommen in eine Welt, wo langsam der zaghafte Versuch des Umbruches in Deutschland stattfinden. Wo einem ein Herr namens Luther das erste Mal begegnet. Auch habe ich einiges über Florian Geyer erfahren, von dem ich bei den Pfadfindern oft in einem Lied gesungen habe. Also alles in allem sehr viel Rahmenbedingung und dann kommt da halt so eine zaghafte Liebesgeschichte, wo man sich denkt wann kriegen sie sich endlich. Ich weiß nicht wirklich, wie ich die 900 Seiten beschreiben soll, es ist einfach ein tolles Buch auf dem Spielfeld der deutschen Geschichte mit total sympathischen Charakteren, die man einfach lieben muss, ob es der ob es der Schmied Mathis ist, der einfach nur Gleichberechtigung zwischen den Ständen haben will, oder die Vogtstochter, die einfach eine Verbindung zu der Stauferburg hat, und die Ihren Mathis eigentlich über alles liebt, aber wegen der Stände ihn nicht heiraten darf. Der Autor hat eine wirklich feine Sprache für den Roman gewählt, welche irgendwie in die Zeit passt und nicht zu „abgedreht“ ist, also modern ist aber trotzdem nicht zu modern. Besonders nett fand ich den Schluss, wo der Autor eine Art Reiseführer zu dem Buch hinzugefügt hat. Man bekommt Tipps für Speyer, die Loreley, Trifels etc. Ich musste des öfteren schmunzeln und ich muss sagen, es ist mit das beste was ich seit langem an Romanen im Rahmen der deutschen Geschichte, besonders im Bauernkrieg, gelesen habe. Durch die Ausdrucksweise muss man sich erst einmal ein wenig einlesen, aber dann geht man in diesem Buch einfach auf.

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spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 30.11.2015

Die Burg der Könige, der Trifels, ist schon lange nicht mehr was er war. Agnes lebt mit ihrem Vater dort, dem verarmten Burgvogt. Ohne Mutter fehlt es ihr etwas an den Manieren einer jungfräulichen Dame aber sie hat dafür Mut und Klugheit und das Herz auf dem rechten Fleck.... Die Burg der Könige, der Trifels, ist schon lange nicht mehr was er war. Agnes lebt mit ihrem Vater dort, dem verarmten Burgvogt. Ohne Mutter fehlt es ihr etwas an den Manieren einer jungfräulichen Dame aber sie hat dafür Mut und Klugheit und das Herz auf dem rechten Fleck. Oft ist sie mit dem Schmiedsohn Mathis unterwegs, der ebenfalls etwas aus dem Rahmen einen normalen jungen Mannes fällt, da er vernarrt ist in die Kraft, die hinter Feuerrohren stecken könnte und experimentiert damit herum. Aber schnell wird beider heile Welt aus den Angeln gehoben. Die Bauernkriege werden entfacht durch die Prunksucht des Adels und die Ungerechtigkeit der Reichen gegen die schwer arbeitenden Bauern, die nach schlechten Erntejahren Hungern und Darben. Geheime Bünde und mysteriöse Ringe, Unheil verkündende Träume und verschwundene Menschen bringen Ungewissheit und Angst in das Leben von Agnes und Mathis. Das Mädchen verliert den Vater und muss einer Zweckehe zustimmen, Mathis wird des Mordes verdächtigt und muss aus der Stadt fliehen. Die Kriegswirren brechen über den beiden herein. Nichts ist wie es mal war und man bangt mit, ob alles zu einem glücklichen Ende kommen kann. Pötzsch schreibt eingängig und sehr unterhaltsam, die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz, die Bösewichte waren zwar etwas eindimensional aber agierten einleuchtend. In zweiten Drittel hatte das Buch leichte Längen konnte aber immer wieder die Kurve kriegen. Es hat mir insgesamt besser gefallen als die letzten beiden Henker-Krimis und ist bestimmt nicht mein letzter Pötzsch-Roman. Das Thema der Lanze scheint "in" zu sein, da ich den neuen Gable schon gelesen habe und da kam auch "eine" Lanze vor. :-)

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Die Burg der Könige
von raschke64 aus Dresden am 11.06.2015

1524 – Burg Trifels. Im ganzen Land toben die Bauernkriege, die Menschen hungern und die Ablehnung des Adels wird immer größer. Die ehemals reiche Stauferburg Trifels ist verarmt und baufällig. Agnes Vater ist dort der Vogt, doch er trinkt mehr, als dass er sich um die Burg kümmert. Agnes... 1524 – Burg Trifels. Im ganzen Land toben die Bauernkriege, die Menschen hungern und die Ablehnung des Adels wird immer größer. Die ehemals reiche Stauferburg Trifels ist verarmt und baufällig. Agnes Vater ist dort der Vogt, doch er trinkt mehr, als dass er sich um die Burg kümmert. Agnes wächst – gerade für diese Zeit – sehr ungebunden auf. Sie jagt mit ihrem Falken, reitet aus, hat lesen und schreiben gelernt. Mit fast 17 Jahren sollte sie eigentlich schon lange verheiratet werden. Doch sie will nicht. Denn da gibt es noch den Sohn des Schmieds Mathis. Und ein Geheimnis um den Trifels, hinter dem verschiedene Mächte her sind. Während Mathis beim Bauernheer landet, muss Agnes den Grafen von Scharfenberg heiraten, der allerdings weniger an ihr, sondern ebenfalls nur am Trifels Interesse hat… „Die Burg der Könige“ ist mit über 900 Seiten ein richtiger Historien-Schmöker – und das meine ich im positiven Sinn. Der Autor vermischt sehr geschickt historische Begebenheiten mit Legenden und Sagen, mit einem „es hätte so sein können“ und mit Hauptfiguren, denen man das meiste der Erlebnisse auch abnimmt. Er vermeidet größere Aufzählungen von Jahreszahlen und Beschreibungen diverser Könige, sondern konzentriert sich auf einzelne Personen, die man so näher kennen lernen kann. In diesem Zusammenhang lernt man auch viel über die Sitten und Bräuche vom Bauern bis zum König in dieser Zeit kennen, ohne dass es irgendwie nach Sachbuch aussieht. Es ist ein Historienroman vom Feinsten. Die Hauptfiguren sind sympathisch. Mich hat nur gestört, dass viele der Sachen ausschließlich über die Träume von Agnes vermittelt wurden. Und das große Ende in Speyer war mir dann doch etwas zu dramatisch … aber das sind wirklich nur Einzelheiten in einem ansonsten wirklich sehr gut lesbarem Buch. Der Autor vermeidet auch jegliche Wertung: es gibt sowohl auf Seiten der Adligen wie auch der Bauern „Gute und Schlechte“. Gut gefallen haben mir am Ende die Wandertipps zu den diversen Burgen bzw. Orten, die im Buch vorkommen. Alles in allem gibt es von mir absolut eine Empfehlung für dieses Buch.

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Enttäuschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 26.01.2016

Die Geschichte fängt zunächst gut an. Baunernaufstände und Raubrittertum bilden den historischen Hintergrund des Romans. Doch ab der Mitte des Buches taucht plötzlich eine Verschwörungstheorie a la Dan Brown auf und im weiteren Verlauf wird der Roman immer fantastischer. Als Genrebezeichnung wäre Thriller oder Fantasy besser getroffen als historischer... Die Geschichte fängt zunächst gut an. Baunernaufstände und Raubrittertum bilden den historischen Hintergrund des Romans. Doch ab der Mitte des Buches taucht plötzlich eine Verschwörungstheorie a la Dan Brown auf und im weiteren Verlauf wird der Roman immer fantastischer. Als Genrebezeichnung wäre Thriller oder Fantasy besser getroffen als historischer Roman. Leider eine Enttäuschung, ich hatte mir einiges mehr erwartet.

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Bin überrascht über das Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 13.04.2014
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Habe es auf mein tolino shine, bin sehr überrascht über das Buch. Kann es gar nicht weglegen, weil es richtig spannend ist. Es ist Geschichte.

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Episch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Zweibrücken am 10.04.2015
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Abenteuer, Liebe und Mystik auf der Burg Trifels im 16. Jahrhundert. Hervorragend recherchiert und voller Wissen über die Frühe Neuzeit!

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Bauernkriege
von einer Kundin/einem Kunden aus Freising am 10.12.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1524. Rund um den Trifels war alles schon mal besser. Hier wohnten schon Könige und dem Volk ging es gut. Doch nach strengen Wintern, schlechten Sommern und dank der gierigen Obrigkeit, die die niederen Stände zu schröpfen versteht, hungert die Menschen und immer mehr werden in den hochherrschaftlichen Wäldern... 1524. Rund um den Trifels war alles schon mal besser. Hier wohnten schon Könige und dem Volk ging es gut. Doch nach strengen Wintern, schlechten Sommern und dank der gierigen Obrigkeit, die die niederen Stände zu schröpfen versteht, hungert die Menschen und immer mehr werden in den hochherrschaftlichen Wäldern erwischt, wie sie durch Wildern an Nahrung kommen wollen. Zwangsläufig kommt es bald zum öffentlich geäußerten Unmut und dann zu den Bauernkriegen. In diese Kämpfe und Zwistigkeiten werden auch Agnes und Mathis verwickelt. Zwei, die sich schon von Jugend an kennen und inzwischen auch lieben obwohl sie eigentlich durch Standesunterschiede getrennt sein sollten. Doch so einfach macht es der Autor den beiden natürlich nicht. Die Ereignisse reissen die zwei erst mal auseinander und es dauert eine Weile, bis sie wieder gemeinsam nach einer Lösung aller Probleme suchen dürfen. In Pötzsch` neuem Roman wird wieder geliebt und gestorben, geflucht und gefrotzelt, gefochten und versöhnt was das Zeug hält. Eingewoben in historische Fakten und Daten wird eine lebendige und spannende Geschichte, in der einige Rätsel zu lösen und einige Feinde zu besiegen sind. Nicht alles ist so wie es erst scheint und nicht wenige sind vor allem Agnes schlecht gesonnen. Nach 900 Seiten habe ich das Buch zufrieden und um einige interessante Geschichteserkenntnis reicher geschlossen. Weiter so Herr Pötzsch.

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Burgen und Kriege
von LizzyCurse am 03.09.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1524 - Der Bauernkrieg tobt über die deutschen Lande. Die Bauern erheben sich gegen die Edelleute. Die Trifels, früher die bedeutendste Burg der Staufer, hat ihre Macht und ihren Einfluss eingebüßt und zerfällt langsam aber sicher. Agnes, die Tochter des (eher bedeutungslosen) Herrn der Trifels, jagt lieber mit ihrem... 1524 - Der Bauernkrieg tobt über die deutschen Lande. Die Bauern erheben sich gegen die Edelleute. Die Trifels, früher die bedeutendste Burg der Staufer, hat ihre Macht und ihren Einfluss eingebüßt und zerfällt langsam aber sicher. Agnes, die Tochter des (eher bedeutungslosen) Herrn der Trifels, jagt lieber mit ihrem Falken, als das sie eine feine Dame ist. Ihr bester Freund Mathis, der Schmiedssohn, träumt davon eines Tages mächtige Feuerwaffen zu schmieden. Eines Tages stößt Agnes auf ein Geheimnis, dass sie und Mathis in große Gefahr bringen kann... Ich muss zugeben, ich habe für das Buch ziemlich lange gebraucht. Doch das lag keinesfalls an der Güte des Buches oder an der mangelnden Spannung (denn spannend war es durchaus), sondern einfach daran, dass ich dieses Buch vollkommen genießen wollte und auch konnte. Das ich hier ein Genuss-Buch in den Händen halte, war mir schon nach den ersten paar Seiten bewusst. Der Schreibstil des Autors nahm mich mit in die Vergangenheit, auf die alte Burg Trifels und auf die Suche nach alten, verschollenen Legenden, ohne ins Kitsch-Genre abzudriften (was ansonsten viel zu oft mit historischen Romanen geschieht). Und ich persönlich liebe solche Bücher. Schon von Anfang an beginnt sich eine schöne Atmosphäre im Buch auszubreiten, welche der Autor auch weitestgehend aufrecht zu erhalten versteht. Nur in der Mitte wird es vielleicht hin und wieder ein bisschen langatmig, aber das ist verschmerzbar. Das Buch hat immerhin über 900 Seiten, und ich nehme ein paar Seiten Langatmigkeit gerne auf mich, wenn ich dafür eine konstante Charakterentwicklung und eine komplexe Handlung, die Spaß macht, bekomme. Ich mochte Agnes, Mathis und all die anderen nach ein paar Seiten. Agnes war charmant und frech, hatte ihren eigenen Kopf. Mathis glänzte durch seine Träume von großen Taten und seine Zielstrebigkeit, die mir die beiden sympathisch machten und sie für mich an Tiefe und Substanz gewinnen lies. Auch die anderen Charaktere waren alles andere als blass oder farblos. Außerdem muss ich dem Autor zu Gute halten, dass er eine übersichtliche Anzahl an Charakteren gefunden hat, mit der sowohl das Buch gut funktionierte, als auch der Leser nicht immer dazu gezwungen wurde, im Personenverzeichnis nachzuschauen. Ich muss zugeben, dass ich das Buch wirklich genossen habe, Abends im Bett bei einer schönen Tasse Tee. Ich konnte wunderbar abtauchen um mich in einer alten, sagenumwobenen Welt wiederzufinden. Oliver Pötzsch‘ „Die Burg der Könige“ war eine unerwartet positive Entdeckung für mich. Ich werde sicherlich auch noch andere Bücher des Autos lesen!

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mein Lese-Highlight im Gerne Historische Romane für das Jahr 2013
von eskimo81 am 20.06.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1524, die Bauern bekriegen die Mächtigen, der Adel. Agnes, die Burgherrin der Burg Trifels ist eine Dame, die sich in dieser Zeit so gar nicht als Dame benimmt. Ein eigener Falke, Parcival, den sie hütet, mit ihm Jagd und ihn erzieht, mit Beinlingen geht sie immer mal wieder ausreiten... Alles... 1524, die Bauern bekriegen die Mächtigen, der Adel. Agnes, die Burgherrin der Burg Trifels ist eine Dame, die sich in dieser Zeit so gar nicht als Dame benimmt. Ein eigener Falke, Parcival, den sie hütet, mit ihm Jagd und ihn erzieht, mit Beinlingen geht sie immer mal wieder ausreiten... Alles in allem eine Dame, die so gar nicht zu einem Adelsstand gehören würde. Ihr Vater hat immer die Augen zugedrückt, mit bereits 5 Jahren hat Agnes ihre Mutter verloren, und ihr Vater, Philipp Schlüchterer, wollte nicht immer der "böse" sein und ihr alles verbieten. So ist Agnes zu einer starken Persönlichkeit herangewachsen. Als Parcival nach einem Ausflug einen Ring auf die Burg bringt, beginnt Agnes zu Recherchieren. Bereits früher war sie immer schon von der Geschichte um Trifels fasziniert gewesen, ihr Pater Tristan hat ihr glücklicherweise lesen beigebracht was ihr der Vorteil brachte, dass sie die Bücher in der eigenen Bibliothek lesen und natürlich auch darüber nachdenken konnte. Seit sie den Ring trägt, hat sie immer wieder Träume, was sie bedeuten bleibt ihr ein Rätsel... Das Buch entführt die Leser auf die Burg Trifels, auf die Jagd um das Geheimnis der Burg, der Vergangenheit vieler Berühmtheiten, die bereits auf der Burg gefangen waren... Man begleitet Agnes und Mathis an viele wunderschöne Orte, man erlebt den Krieg, den Aufstand, aber auch die liebenswerten Charaktere mit ihrer Angst, ihrer Flucht, ihrem Leben. Das i-Tüpfelchen am Schluss des Buches, die Erklärung der Orte, der Charaktere - einfach fantastisch! Bisher kannte ich noch kein Buch vom Autor Oliver Pötzsch - nach dem ich dieses Buch nun gelesen habe, werde ich meinen SUB wohl oder übel noch mit vielen Büchern von diesem Autor füttern müssen. Der Schreibstil ist faszinierend, fesselnd, einfach genial! Man weiss zwar, dass man einen Historischen Roman liest, aber gefühlt gehört dieser eher in das Genre Thriller. Absolute Suchtgefahr! Wenn man damit beginnt, legt man es nicht mehr aus der Hand bis man die letzte Seite gelesen hat sich Atemlos zurücklehnen kann und nochmals alles Revue passieren lässt. Ich hatte noch kein Historischer Wälzer in der Hand, den ich so rasend schnell lesen konnte wie dieser. Bei vielen bleibt man mal stehen und geht gedanklich in sich, überlegt, wie es wohl früher war, hier hat man keine Zeit still zu stehen, man muss einfach weiterlesen, man muss wissen, wie es Agnes und ihren Mitstreitern ergeht, jede Minute, die man nicht lesen kann wird zur puren Folter. Für mich ein absolutes Highlight für dieses Jahr! Jeder der Historische Wälzer gerne liest muss dieses Buch lesen. Noch eine kleine Anmerkung möchte ich machen. Das Buch ist nicht nur vom Inhalt her ein fantastisches Buch, auch die Aufmachung, der Umschlag, die Kapitel-Beginne mit einem alten verschnörkelten Buchstaben, einfach nebst dem tollen Inhalt auch noch einen tollen Hingucker.

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Spannend und informativ!
von Jule am 11.02.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Die Burg der Könige" ist zur Zeit der Bauernkriege angesiedelt und behandelt zum großen Teil die Lebensgeschichte einer jungen Vogtstochter - Agnes. Der Grundbesitz und die Festung ihres Vaters waren früher eine bedeutende Anlaufstelle des Reiches gewesen, nun jedoch ist von dieser Pracht nicht mehr viel geblieben. Auch verhält sich... "Die Burg der Könige" ist zur Zeit der Bauernkriege angesiedelt und behandelt zum großen Teil die Lebensgeschichte einer jungen Vogtstochter - Agnes. Der Grundbesitz und die Festung ihres Vaters waren früher eine bedeutende Anlaufstelle des Reiches gewesen, nun jedoch ist von dieser Pracht nicht mehr viel geblieben. Auch verhält sich Agnes gänzlich anders als man es von einer Dame ihres Standes erwarten würde. Statt zu sticken verbringt sie die Zeit lieber mit ihrem besten Freund, dem Sohn des Schmiedes, oder geht gemeinsam mit Falke Parcival auf die Jagd. Agnes recht geordnetes Leben gerät in den nächsten Monaten allerdings ziemlich aus der Bahn. Seltsame Vorkommnisse häufen sich, der Funke einer Revolution flammt auf, und es stellt sich heraus, dass ihr Schicksal weitaus mehr für sie bereit hält als vermutet. Gemeinsam mit Matthis macht sie sich auf eine lange Reise, die über das Wohle des ganzen Reiches entscheiden wird.. Die Geschichte begann noch ein klein wenig schleppend, und ich hatte ebenfalls etwas Mühe mich mit den beiden Protagonisten anzufreunden, doch diese Probleme verflogen bereits nach wenigen Kapiteln. Agnes und Matthis habe ich sogar zunehmend lieb gewonnen, auch wenn es mich in einigen Szenen in der Mitte des Buches nervte, wie sie miteinander agierten. Der leicht schwierige Einstieg war auch keineswegs dem Schreibstil des Autors geschuldet, dieser war ausgesprochen schön und sorgte dafür, dass ich keinerlei Mühe hatte mir die Handlungsorte vor meinem inneren Auge vorzustellen. Zum Ende hin warten dann unglaublich viele Auflösungen und Geheimnisse auf den Leser, was manch einem vielleicht zu viel des Guten sein kann, mir aber sehr gelegen kam. Vor lauter Spannung konnte ich den Roman kaum mehr aus der Hand legen! Schlussendlich möchte ich auch noch einmal die wundervolle Gestaltung loben, die mir sofort ins Auge stach. Sowohl das Cover als auch die Aufmachung der Seiten war großartig. Fehlen tat einzig ein Lesebändchen, aber was das angeht kann man sich ja recht einfach behelfen. Alles in allem, hat mich "die Burg der Könige" mit seiner Authentizität, Aufmachung, Spannung und einem tollen Stil durchaus überzeugen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in Zukunft noch etwas von Oliver Pötzsch lesen und genießen werde.

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Die Burg der Könige
von einer Kundin/einem Kunden am 17.01.2014
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Was für ein umfangreiches und tiefgreifendes Buch! Mit fast 1000 Seiten fiel ich prompt in ein leeres Loch, als die letzte Seite gelesen war. Ich habe selten einen so guten Mittelalter-Roman gelesen. Für mich als Leihen empfinde ich die Geschichte als sehr authentisch. Die Bauernkriege, die damaligen Lebensverhältnisse... Es... Was für ein umfangreiches und tiefgreifendes Buch! Mit fast 1000 Seiten fiel ich prompt in ein leeres Loch, als die letzte Seite gelesen war. Ich habe selten einen so guten Mittelalter-Roman gelesen. Für mich als Leihen empfinde ich die Geschichte als sehr authentisch. Die Bauernkriege, die damaligen Lebensverhältnisse... Es wirkt greifbar echt und lässt mich das Mittelalter greifbar verstehen. Die Geschichte ist spannend, die Charaktere perfekt in Szene gesetzt. Die Zeit ist quasi bildlich auferstanden. Ich denke, dass man Plötzsch' Bücher alle bedenkenlos empfehlen kann. Aber dieses hier ganz besonders.

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Die Burg der Könige
von dorli am 16.01.2014
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In seinem historischen Roman "Die Burg der Könige" entführt Oliver Pötzsch den Leser auf die legendäre Stauferburg Trifels und wartet dabei mit einer Fülle von spannenden Begebenheiten auf. Durch die detaillierten Beschreibungen der Geschehnisse und Handlungsorte befindet man sich schnell mittendrin in den Unruhen rund um die Bauernkriege. In vielen... In seinem historischen Roman "Die Burg der Könige" entführt Oliver Pötzsch den Leser auf die legendäre Stauferburg Trifels und wartet dabei mit einer Fülle von spannenden Begebenheiten auf. Durch die detaillierten Beschreibungen der Geschehnisse und Handlungsorte befindet man sich schnell mittendrin in den Unruhen rund um die Bauernkriege. In vielen kleinen Szenen macht der Autor deutlich, wie weit die Schere zwischen arm und reich auseinander klaffte und schildert sowohl die katastrophalen Lebensumstände der Bauern, als auch den zunehmenden Untergang des Rittertums. Doch anders als Agnes Vater, der als verarmter Ritter und Burgvogt auf dem Trifels von besseren Zeiten träumt, lassen die Bauern sich die Unterdrückung nicht mehr bieten. Durchweg fesselnd erzählt Oliver Pötzsch, wie sich aus dem anfänglich leisen Unmut einer Handvoll Leute immer größere Gruppen bilden. Einzelne, meist unorganisierte Haufen - mit Sensen und Dreschflegeln nur schlecht bewaffnet, aber dennoch voller Zuversicht - ziehen gegen die Obrigkeit in den Krieg. Dabei wird die Euphorie der Bauern von dem Autor genauso deutlich hervorgehoben, wie auch das Grauen des Krieges. Die dramatischen historischen Ereignisse hat Oliver Pötzsch mit einer lebhaften fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verwoben und schickt sehr interessante Figuren ins rennen. Da ist zunächst einmal Agnes von Erfenstein. Die junge Frau hat einen scharfen Verstand und liebt es, in Beinlingen durch die Wälder zu streifen und mit ihrem Falken Parcival auf die Jagd zu gehen. Sie ist ganz vernarrt in die alten Geschichten über den Trifels und liest gerne in Büchern und Chroniken darüber. Mathis, Sohn des Burgschmieds und Kinder- und Jugendfreund von Agnes, ist ein Rebell, ein leidenschaftlicher Kämpfer, wenn es um die Rechte der Armen geht. Seine Begeisterung für Feuerwaffen ist groß und es gelingt ihm, einige nützliche Geschütze zu schmieden. Sein Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit bringt ihn in eine verhängnisvolle Lage: durch die Teilnahme an einer Versammlung der Aufständischen wird er zu einem gesuchten Aufrührer. Meine liebste Figur ist der Barde Melchior von Tanningen. Oft einen Scherz auf den Lippen, spielt er die ihm zugedachte Rolle hervorragend und erweist sich als kluger Weggefährte und geschickter Kämpfer, sorgt aber auch im Verlauf der Handlung für eine große Überraschung, mit der ich nicht gerechnet habe. Viele weitere Personen bereichern das Geschehen, darunter auch historische Figuren wie Götz von Berlichingen und Florian Geyer oder auch Karl V. und Franz I. von Frankreich, die beide großes Interesse an dem Geheimnis haben, das Oliver Pötzsch um den Trifels ranken lässt. "Die Burg der Könige" ist eine rundum mitreißende Geschichte, eingebunden in die historische Kulisse der Bauernkriege – spannend und unterhaltend von der ersten bis zur letzten Seite.

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Leseempfehlung!
von Thomas Jessen aus Frankfurt am Main am 21.11.2013
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Selten habe ich einen historischen Roman gelesen, wo die Meinungen so auseinander gehen. Die einen meinen es sei ein Meisterwerk, andere finden das Buch allenfalls durchschnittlich. Ich gehöre zur ersten Gruppe, ich finde dass der Autor mit dem Buch sein Meisterstück abgeliefert hat. Die gewohnt flüssige Schreibweise macht es zu... Selten habe ich einen historischen Roman gelesen, wo die Meinungen so auseinander gehen. Die einen meinen es sei ein Meisterwerk, andere finden das Buch allenfalls durchschnittlich. Ich gehöre zur ersten Gruppe, ich finde dass der Autor mit dem Buch sein Meisterstück abgeliefert hat. Die gewohnt flüssige Schreibweise macht es zu einem Genuss dieses Buch zu lesen. Ich kam schnell in die Story hinein und auch durch die plastische Erzählweise, fiel es leicht dass das Kopfkino recht schnell zu rattern begann, als säße man im Kino. Nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Recherche des Autors war das Buch nicht nur eine Geschichte, es war gelebte Geschichte. Ich konnte das Buch jederzeit genießen, und das trotz der Länge von mehr als 900 Seiten ohne irgendwelchen unangenehmen längen. Von mir die volle Punktzahl 5 von 5 Sternen, plus Leseempfehlung

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dieser Autor kann einfach fantastisch schreiben
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 21.10.2013
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" Die Burg der Könige " ist ein über 900 Seiten starkes Buch, mit anhängender Chronologie der Ereignisse und eine Aufführung der wichtigsten Protagonisten. Normalerweise lese ich so dicke Wälzer nicht so gern, da oft die Gefahr besteht, dass Längen im Erzählfluss auftreten, die einen querlesen lassen. So aber nicht... " Die Burg der Könige " ist ein über 900 Seiten starkes Buch, mit anhängender Chronologie der Ereignisse und eine Aufführung der wichtigsten Protagonisten. Normalerweise lese ich so dicke Wälzer nicht so gern, da oft die Gefahr besteht, dass Längen im Erzählfluss auftreten, die einen querlesen lassen. So aber nicht bei diesem Buch. Oliver Poetsch hat schon mit seinen Geschichten um den Schongauer Henker gezeigt, dass er schreiben kann und dies ist ihm auch mit diesem dicken Wälzer gelungen. Nicht eine einzige Seiten war langweilig, im Gegenteil, ich konnte gar nicht schnell genug lesen, weil die fantastische Kombination von geschichtlichen Fakten und fiktionaler Geschichte den Spannungsbogen permanent hoch hält. Das Buch lässt den Leser eintauchen in das 16. Jahrhundert des Wasgau. Dort auf einer baufälligen Burg, dem Trifels, lebt Agnes mit ihrem mittlerweile verarmten Vater, der als Burgvogt eingesetzt ist. Seine Abgaben kann er nicht leisten, weil er seine Bauern nicht so ausbeuten will wie es viele hohe Herren und die Kirche tun. Seine Tochter Agnes wächst mutterlos auf und ist schon anders ,als viele andere Töchter ihres Standes. Sie liest sehr viel, ist an der Geschichte der Burg interessiert, die einst Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen war. Hohe Häupter wie Barbarossa, Kaiser Frdr. der I. und viele Staufer, haben diese Buch besucht und von dort aus regiert. Doch von dem Glanz alter Zeiten ist nicht viel geblieben. Aus diesem Grunde will Agnes Vater sie mit dem Grafen von Erfenstein verheiraten, der allerdings sehr eigennützige Gründe hat Agnes zu ehelichen. Er vermutet, dass der Normannenschatz auf der Burg vergraben liegt, der ihn von der Bevormundung seines Vaters befreien würde. Agnes allerdings geht einer ganz anderen Spur nach. Seitdem ihr Falke Parcival ihr einen Ring mit dem Bild Kaiser Barbarossas gebracht hat, hat sie nächtliche Träume, die sie verunsichern, aber auch neugierig machen. Mit ihrem Jugendfreund Mathis flieht sie aus den Fängen ihres Mannes und will der Herkunft des Ringes auf den Grund gehen. Dabei geraten sie nicht nur in viele Abenteuer, sondern müssen sich in einem Deutschen Reich bewegen, das durch die Bauernaufstände ein verwüstetes du blutgetränktes Land ist. Oliver Poetsch versteht es wirklich fantastisch, Geschichte lebendig zu machen. Sein Roman zeigt eine gute Recherche, die er anhand einer Chronologie der Ereignisse am Ende des Buches zu finden ist. Seine lebendige Art zu schreiben und die Fähigkeit Geschichte mit Fiktion zu verbinden macht es zu einem besonderen Erlebnis, dieses Buch zu lesen. Es kommt keine Minute Langeweile auf und die Ereignisse, die durch Rückblicke bis ins 14.Jahrhundert zurückgehen lassen die Zeit der Welfen und Staufer, aber auch die Fehden zwischen diesen und den verhassten Habsburgern lebendig werden. Für diese Zeit habe ich mich eigentlich immer wenig interessiert, aber Oliver Poetsch schafft es auch hier, bei mir Interesse zu wecken. Das Buch war zwar dick, aber es für mich ruhig noch mehr Seiten haben dürfen, denn dieser Roman ist einfach fantastisch.

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Zeitenwende
von mellie aus Mühlheim am Main am 21.10.2013
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Gleich vorausgeschickt: Ein toller historischer "Schinken", das ist positiv gemeint. Das Buch enthält neben einer Liebesgeschichte, Intrigen inkl. Mord und Totschlag und einer Schatzsuche. Dem Autor gelingt es mit der Hilfe von verschiedenen Handlungsebenen, anhand von Personen und Bauwerken das Spannungsverhältnis dieser Wendezeit eindrucksvoll darzustellen. Dokumente der alten Zeit sind... Gleich vorausgeschickt: Ein toller historischer "Schinken", das ist positiv gemeint. Das Buch enthält neben einer Liebesgeschichte, Intrigen inkl. Mord und Totschlag und einer Schatzsuche. Dem Autor gelingt es mit der Hilfe von verschiedenen Handlungsebenen, anhand von Personen und Bauwerken das Spannungsverhältnis dieser Wendezeit eindrucksvoll darzustellen. Dokumente der alten Zeit sind die fast verfallene Burg Trifels und ihr Burgvogt. Personen der neuen Zeit u. a. der Sohn des Burgschmieds während sich der Übergang sowohl in den neuen Rittern dokumentiert, die nicht die Tugenden verkörpern sondern eher Gier, Lug und Trug. Der Abgaben"zehnte", strenge Strafen, Hungersnöte sorgen dafür, dass die Zweifel an der alten angeblich von Gott gegebenen Ordnung letztendlich in Aufständen enden. In Agnes spiegelt sich der Spagat zwischen alter und neuer Zeit vortrefflich. Einerseits träumt sie davon einen vorbildlichen Ritter zu heiraten und andererseits kann sie ihre Augen nicht vor dem Elend verschließen. Ihre Träume und ihre Realität am Ende des Buches zeigen ihre Ankunft in der neuen Zeit. Auch die Herrscher der dt. Kaiser und der frz. König suchen nach einem Legitimationsbeweis aus der alten Zeit versuchen ihre Herrschaft aber gleichzeitig auch mit Allianzen, Heirat und einer schlagkräftigen Armee zu sichern. Eine Aussage des frz. Königs weist bereits weiter in die Zukunft. Er sagt, dass der Bauer doch froh sein soll, dass der frz. König sein Feld und damit seine Ernte vernichtet habe. Marie Antoinette wird während der frz. Revolution die Aussage zugeschrieben, wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen.

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Bauernkriege
von vielleser18 aus Hessen am 07.10.2013
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Als erstes vorweg: Dieses Buch ist ein echter Wälzer, über 900 Seiten, aber ich habe es verschlungen ! Es ist das Jahr 1524. Agnes, Tochter eines Burgvogtes, lebt ziemlich frei und wild auf der Burg Trifels im Wasgau. Mathis, Sohn des Waffenschmieds der Burg, ist mit ihr aufgewachsen. Die Winter... Als erstes vorweg: Dieses Buch ist ein echter Wälzer, über 900 Seiten, aber ich habe es verschlungen ! Es ist das Jahr 1524. Agnes, Tochter eines Burgvogtes, lebt ziemlich frei und wild auf der Burg Trifels im Wasgau. Mathis, Sohn des Waffenschmieds der Burg, ist mit ihr aufgewachsen. Die Winter in Deutschland sind lang geworden, die Ernten schlecht, die Bauern müssen ihren Zehnt zahlen und werden geschröpft. Daher gärt es an allen Ecken des Reiches und nicht nur im Wasgau erheben sich die Bauern. Agnes und Mathis geraten mitten in diese Aufstände und nicht nur der Krieg verändert ihr Leben. Auch ein geheimnisvoller Ring, eine geheime Bruderschaft und unruhige Träume und Visionen suchen Agnes heim, was wollen sie ihr sagen ? Geschickt verwebt Oliver Pötzsch deutsche Geschichte, Abenteuer, Dichtung und Wahrheit zu einem eindrucksvollem Roman. Ich kannte schon die Romane um die Henkerstochter und war von ihnen begeistert. Doch dieses Buch ist ein Meisterwerk. Spannend bis zur letzen Seite, ein Buch, bei dem man mitfiebern kann, bei dem die Wendungen überraschen und der Sprachstil einen kurzweiliges Lesevergnügen bereitet. Gerade mal 5 Tage habe ich gebraucht und langsam tauche ich nun aus dem 16. Jahrhundert wieder auf. Geblieben sind viele Informationen zu den deutschen Bauernkriegen und eine Geschichte, die noch lange nachklingt.

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ebook version
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 29.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Das Buch als solches ist wieder gut geschrieben. Das Schöne an Büchern von Oliver Pötzsch ist ja, dass er Reise- und Erkundungsempfehlungen an die Orte der Handlung gibt. In der ebook Version sind die letzten Zeilen der Reisebeschreibungen aber nicht zu sehen. Da sich dort aber sicher noch interessante... Das Buch als solches ist wieder gut geschrieben. Das Schöne an Büchern von Oliver Pötzsch ist ja, dass er Reise- und Erkundungsempfehlungen an die Orte der Handlung gibt. In der ebook Version sind die letzten Zeilen der Reisebeschreibungen aber nicht zu sehen. Da sich dort aber sicher noch interessante Informationen befinden, wäre es schön, wenn man dahingehend nachbessert. Daher nur 3 Sterne. Ansonsten wären es 5.

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Eine Burg voller Geheimnisse und Träume
von einer Kundin/einem Kunden aus Unsleben am 11.12.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Agnes ist die junge Burgherrin auf dem Trifels. Ganz undamenhaft reitet und liest sie und verbringt Tage auf der Jagd mit ihrem Falken Parcival. Sie ist ein Wildfang und redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist, sehr zum Leidtragen ihres Vaters. Doch als Augapfel ihres Vaters und weil er... Agnes ist die junge Burgherrin auf dem Trifels. Ganz undamenhaft reitet und liest sie und verbringt Tage auf der Jagd mit ihrem Falken Parcival. Sie ist ein Wildfang und redet wie ihr der Schnabel gewachsen ist, sehr zum Leidtragen ihres Vaters. Doch als Augapfel ihres Vaters und weil er ihr einfach keinen Wunsch abschlagen kann, genießt sie alle Freiheiten auf der Burg. Eines Tages bringt ihr Falke einen mysteriösen Ring mit auf die Burg. Seitdem wird Agnes von heftigen, sehr realen Träumen heimgesucht. Nach dem Tod ihres Vaters flüchtet Agnes gemeinsam mit ihrem Jugendfreund, dem Burgschmied Mathis und einem Barden von der Burg. Sie müssen das Rätsel um den geheimnisvollen Ring unbedingt lösen. Doch nicht nur durch diverse Häscher, wie ihrem jähzornigen Ehemann, besteht große Gefahr für die drei Freunde sondern auch durch die schrecklichen Bauernkriege die im ganzen Land entbrannt sind. Die kleine Gruppe kommt auf ihrer abenteuerlichen Reise gut voran doch dann wird Agnes von Menschenhändlern verschleppt.. Oliver Pötzsch schreibt mit „Die Burg der Könige“ einen absolut gelungenen, spannenden historischen Wälzer. Die über 900 Seiten mögen anfangs etwas abschrecken, sind aber durchaus lesenswert. Gerade den Charakter der kleinen Agnes fand ich toll und man bangt und rätselt mit dem Mädchen mit. Der Einzige Mängel sind die vielen offenen Fragen und Andeutungen die uns durch den Roman verfolgen und erst zum Schluss aufgelöst werden. Das war für mich leider etwas zermürbend – Wollte ich doch ständig das Ende lesen um die vielen Verwirrungen und Knoten aus meinem Hirn zu bekommen. „Die Burg der Könige“ war definitiv nicht mein letztes Buch von Oliver Pötzsch und bekommt von mir 4 Sterne

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