Thalia.de

Die Canterbury Schwestern

Roman

(46)
Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen.
Portrait
Kim Wright schreibt für mehrere Lifestylemagazine über Wein, Restaurants und Reisen. Sie ist leidenschaftliche Tänzerin und lebt in Charlotte, North Carolina.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 26.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28786-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/35 mm
Gewicht 391
Originaltitel The Canterbury Sisters
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 79.541
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 42435533
    Im Herzen das Glück
    von Lucy Dillon
    (3)
    Buch
    8,99
  • 44724665
    Ein Hauch von Schicksal
    von Lara Wegner
    (5)
    Buch
    12,90
  • 44153447
    Der Tanz des Kolibris
    von Sofia Caspari
    Buch
    9,99
  • 44114439
    Unterleuten
    von Juli Zeh
    (15)
    Buch
    24,99
  • 44066623
    Sommertraum mit Aussicht
    von Brenda Bowen
    (4)
    Buch
    9,99
  • 32165962
    Du und ich und all die Jahre
    von Amy Silver
    (15)
    Buch
    9,99
  • 44253132
    Die Holunderschwestern
    von Teresa Simon
    (11)
    Buch
    9,99
  • 21108797
    Die Dienstagsfrauen
    von Monika Peetz
    (82)
    Buch
    8,99
  • 44038198
    Eingeliefert
    von Leni Sandmann
    Buch
    5,99
  • 44153601
    Kinder des Meeres
    von Charlotte Lyne
    Buch
    10,99
  • 42570840
    Sterne über der Alster
    von Micaela Jary
    (8)
    Buch
    9,99
  • 44191806
    Nur einen Sommer lang
    von Susanne Rössner
    (7)
    Buch
    8,99
  • 44068422
    Für immer in deinem Herzen
    von Viola Shipman
    (69)
    Buch
    14,99
  • 44239538
    Outline
    von Rachel Cusk
    (1)
    Buch
    19,95
  • 30574509
    Kein Lord wie jeder andere
    von Jennifer Ashley
    (1)
    Buch
    9,99
  • 42465128
    Herzmuscheln und Bernsteinnächte
    von Susanne Lieder
    (1)
    Buch
    9,99
  • 45119661
    Calendar Girl 03 - Begehrt
    von Audrey Carlan
    Buch
    12,99
  • 45120170
    Calendar Girl 02 - Berührt
    von Audrey Carlan
    (6)
    Buch
    12,99
  • 45429472
    Und nebenan warten die Sterne
    von Lori Nelson Spielman
    Buch
    14,99
  • 45120161
    Calendar Girl 01 - Verführt
    von Audrey Carlan
    (67)
    Buch
    12,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Pilgern verändert dein Leben“

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Neun Frauen wollen aus unterschiedlichen Gründen von London nach Canterbury pilgern. Um beim Wandern keine Eintönigkeit aufkommen zu lassen, schlägt Tess vor, Geschichten zu erzählen. Und so beginnen sie, mit erfrischenden, verliebten und nachdenklichen Geschichten oder Mythen sich besser kennen zu lernen. Für jede wird es jedoch zu Neun Frauen wollen aus unterschiedlichen Gründen von London nach Canterbury pilgern. Um beim Wandern keine Eintönigkeit aufkommen zu lassen, schlägt Tess vor, Geschichten zu erzählen. Und so beginnen sie, mit erfrischenden, verliebten und nachdenklichen Geschichten oder Mythen sich besser kennen zu lernen. Für jede wird es jedoch zu gleich eine Auseinandersetzung mit ihrem bisherigem Leben. Ideal als Urlaubslektüre, denn es ist so leicht und flüssig geschrieben, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will.

„eine Pilgerreise der etwas anderen Art“

C. Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Che steht vor den Trümmern ihres Lebens… Mutter verstorben, ihren letzten Wunsch noch zuerfüllen und dann auch noch der Mann weg. So macht sich Che samt der Asche ihrer Mutter mit einer Gruppe „Reiseweiber“ auf die Pilgerreise von London nach Canterbury. Die Gruppe Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, folgen der alten Che steht vor den Trümmern ihres Lebens… Mutter verstorben, ihren letzten Wunsch noch zuerfüllen und dann auch noch der Mann weg. So macht sich Che samt der Asche ihrer Mutter mit einer Gruppe „Reiseweiber“ auf die Pilgerreise von London nach Canterbury. Die Gruppe Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, folgen der alten Tradition sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Glück oder Hoffnung aus ihrem Leben zu erzählen.
Sehr einfühlsam erfährt man als Leser die Geschichte ein jener Frau und was es für sie bedeutet in der Kathedrale von Canterbury den Segen zu erhalten. Es war einfach schön und spannend zu lesen, wie die Frauen den Pilgerweg bestritten und welche Überraschungen so unterwegs geschahen. Somit vergebe ich 5 unterhaltsame Sterne für ein Buch über den Sinn des Lebens und was im Leben wirklich bedeutsam ist.

„Urlaubslektüre, die Spaß macht“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Kurzweiliger und unterhaltsamer Frauenroman über eine Pilgergruppe, deren einzelne Teilnehmerinnen unterschiedlicher nicht sein könnten. Erinnert an die "Dienstagsfrauen". Genau das richtige für den Ulaub. Kurzweiliger und unterhaltsamer Frauenroman über eine Pilgergruppe, deren einzelne Teilnehmerinnen unterschiedlicher nicht sein könnten. Erinnert an die "Dienstagsfrauen". Genau das richtige für den Ulaub.

„Pilgerreise der anderen Art“

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Solingen

Nachdem Che sich Freundlos, Elternlos und Kinderlos wiederfindet, beschließt sie einen lang gehegten Wunsch ihrer toten Mutter nachzugehen und sich der Pilgerreise nach Canterbury anzuschließen. Die Gruppe der sie sich anschließt besteht nur aus Frauen, die der Tradition nachgehen sich unterwegs Geschichten rund um die Liebe und das Nachdem Che sich Freundlos, Elternlos und Kinderlos wiederfindet, beschließt sie einen lang gehegten Wunsch ihrer toten Mutter nachzugehen und sich der Pilgerreise nach Canterbury anzuschließen. Die Gruppe der sie sich anschließt besteht nur aus Frauen, die der Tradition nachgehen sich unterwegs Geschichten rund um die Liebe und das Leben zu erzählen. Eine philosophisch angehauchte Pilgerreise, die Che nicht nur Canterbury näher bringt, sondern auch sich selber und letztendlich auch ihrer toten Mutter.

Eine schöne Lektüre für diejenigen, die das Leben hinterfragen und vielleicht selbst eine Pilgerreise zu sich selbst brauchen.

Nadine Lührmann, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Neun Frauen machen sich zusammen auf eine Pilgerreise nach Canterbury und erzählen sich der Tradition gemäß Geschichten über die Liebe und das Leben. Eine Reise zu sich selbst. Neun Frauen machen sich zusammen auf eine Pilgerreise nach Canterbury und erzählen sich der Tradition gemäß Geschichten über die Liebe und das Leben. Eine Reise zu sich selbst.

B. Igler, Thalia-Buchhandlung Halle (Saale)

9 Frauen. 9 schicksalhafte Geschichten. Auf den Spuren von Chaucer pilgern sie nach Canterbury. Ein wunderbarer Roman über die Liebe und die Kunst des Loslassens. 9 Frauen. 9 schicksalhafte Geschichten. Auf den Spuren von Chaucer pilgern sie nach Canterbury. Ein wunderbarer Roman über die Liebe und die Kunst des Loslassens.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine Pilgerreise von bunt zusammengewürfelten Frauen und jede von ihnen soll eine Geschichte erzählen. Besinnlich, nachdenklich und schräg, aber durchweg fesselnd. Eine Pilgerreise von bunt zusammengewürfelten Frauen und jede von ihnen soll eine Geschichte erzählen. Besinnlich, nachdenklich und schräg, aber durchweg fesselnd.

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 21108797
    Die Dienstagsfrauen
    von Monika Peetz
    (82)
    Buch
    8,99
  • 45244240
    Glückliche Menschen küssen auch im Regen
    von Agnès Martin-Lugand
    Buch
    8,99
  • 30612822
    Sieben Tage ohne
    von Monika Peetz
    (57)
    Buch
    9,99
  • 44253369
    Das Licht des Sommers
    von Elin Hilderbrand
    Buch
    9,99
  • 44611582
    Fünf am Meer
    von Emma Sternberg
    (23)
    Buch
    9,99
  • 35327654
    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
    von Rachel Joyce
    (19)
    Buch
    9,99
  • 44253193
    Der Sommer der Sternschnuppen
    von Mary Simses
    (9)
    Buch
    9,99
  • 44252576
    Sommer in St. Ives
    von Anne Sanders
    (10)
    Buch
    14,99
  • 44068422
    Für immer in deinem Herzen
    von Viola Shipman
    (69)
    Buch
    14,99
  • 44194358
    Die kleine Bäckerei am Strandweg
    von Jenny Colgan
    (20)
    Buch
    9,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
14
16
15
1
0

Der drittattraktivste Mann im Pub
von TochterAlice aus Köln am 11.08.2016

steht am Anfang und am Ende dieser Geschichte, in der es - eigentlich - nur um Frauen geht. Vor allem um Che de Milan, die mit einer rein weiblichen Reisegruppe - alles Amerikanerinnen wie sie selbst - nach Canterbury wandert, um dort die Asche ihrer Mutter zu verstreuen: Deren... steht am Anfang und am Ende dieser Geschichte, in der es - eigentlich - nur um Frauen geht. Vor allem um Che de Milan, die mit einer rein weiblichen Reisegruppe - alles Amerikanerinnen wie sie selbst - nach Canterbury wandert, um dort die Asche ihrer Mutter zu verstreuen: Deren letzter Wunsch, dem sie nachzukommen sucht. Che geht es nicht gerade gut - neben dem kürzlichen Verlust ihrer Mutter hat sie auch noch eine abrupte Trennung zu verarbeiten. Kann ein Pilgergang nach Canterbury sie läutern oder gar ablenken? Zunächst scheint keins von beiden der Fall zu sein, zumal die Reiseteilnehmerinnen eher sperrig scheinen - wie die Reise selbst auch, die durch kleine Dörfer führt und unterwegs nicht gerade Luxusherbergen bietet. Doch Che hat auf der Reise diverse Erkenntnisse bspw.: " Zehn Kilometer bringen einen nicht notwendigerweise weiter als sieben. Dreißig Männer lehren dich nicht notwendigerweise mehr als einer." (S.208) Eine Passage, die zeigt, dass man sich auf eine stellenweise holprige Übersetzung einlässt - und dass, wo Frauen wandern, immer auch Männer anwesend sind, zumindest im Kopf. Aber nicht nur - hier treffen wir sie auch - wie angekündigt - vor, nach und während der Wanderung. Welche Rolle sie spielen? Lesen Sie selbst. Es ist eine unterhaltsame, aufgrund der erwähnten Übersetzung stellenweise sperrige Lektüre, die gut in die Reisezeit passt und neben konkreten Anregungen zum Wandern in England - es gibt auch noch einen kleinen Anhang genau dazu - auch geistige Impulse bietet, wenn auch in Maßen. Wenn Sie sich also nicht zuviel erwarten, ist dies ein nettes Buch für zwischendurch!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine unterhaltsame Wanderung mit geistreichen Erkenntnissen
von * Vivi * am 15.07.2016

In Kim Wrights Roman geht es um eine Pilgerreise. An sich kein besonders prickelndes Thema: Wandern, Reden, Beten (oder eben Meditieren). Dennoch passieren in dieser Geschichte einige faszinierende Dinge, die für jeden Leser eine abwechslungsreiche Unterhaltung bieten können. Die Story ist also einfach: Eine kleine Gruppe von Frauen trifft sich.... In Kim Wrights Roman geht es um eine Pilgerreise. An sich kein besonders prickelndes Thema: Wandern, Reden, Beten (oder eben Meditieren). Dennoch passieren in dieser Geschichte einige faszinierende Dinge, die für jeden Leser eine abwechslungsreiche Unterhaltung bieten können. Die Story ist also einfach: Eine kleine Gruppe von Frauen trifft sich. (Warum nur Frauen? Unklar.) Ihr Weg führt von London nach Canterbury und sie nehmen es sich vor, bei der Wanderung – so wie es bereits die Helden von Chaucer in den Canterbury Tales getan – einander mit Geschichten zu unterhalten. Es soll am Ende der Reise eine Belohnung für die beste Erzählung geben. Kim Wrights Hauptfigur, Che, erzählt ihre Eindrücke aus der Ich-Perspektive. Dies vermittelt eine unmittelbare Nähe zur Gruppe, als wäre man selbst Teil davon. Ihre Empfindungen sind vielfältig: Von der Distanziertheit bis zur blanken Überraschung und vom Zynismus bis zur Selbstironie. Die mehr oder weniger ehrlichen Selbstdarstellungen der erzählenden Frauen und die täglichen Ereignisse der Wanderung nach Canterbury ergeben schließlich ein authentisches Bild darüber, wie die Reisenden fernab ihrer alltäglichen Stresssituationen zu einer gewissen Ruhe kommen und sich von vielen Lasten – zumindest eine Weile – befreien können. Die Autorin begleitet wortgewandt durch die Wandlung ihrer Heldin, Che, aus einer verschlossenen, traurigen, in eine befreite, offene Lage und zu einem besseren Verständnis ihres Lebens. So heitert sich auch die anfängliche depressive Grundstimmung auf und sie gibt der Einsicht Platz. Die spitzen Bemerkungen und die unanfechtbaren Lebensweisheiten stimmen fröhlich und das Buch erlaubt, sich „gemeinsam“ mit Che durch eine problematische Lebensphase durchzukämpfen. Gewisser weise bekommt man sogar eine kleine Lebenshilfe für den Alltag und auf jeden Fall eine amüsante und geistreiche Lektüre, die nicht mal die Auseinandersetzung mit Gott und Religion scheut. „Das ist vermutlich unser tiefstes Bedürfnis – zu sprechen und zuzuhören, selbst wenn wir nicht immer wissen, was die Geschichten bedeuten.“

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Pilgerreise zu sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 21.06.2016

Als Che de Milans Mutter, mit welcher sie in den letzten Jahren nicht viel Kontakt hatte, stirbt, und sich gleichzeitig ihr Freund, ein Rechtsanwalt, per Brief von ihr trennt, erfüllt Che in einer Art Panikreaktion einen letzten Wunsch ihrer Mutter, dieser hatte sie am Sterbebett versprochen, mit ihr nach... Als Che de Milans Mutter, mit welcher sie in den letzten Jahren nicht viel Kontakt hatte, stirbt, und sich gleichzeitig ihr Freund, ein Rechtsanwalt, per Brief von ihr trennt, erfüllt Che in einer Art Panikreaktion einen letzten Wunsch ihrer Mutter, dieser hatte sie am Sterbebett versprochen, mit ihr nach Canterbury zu pilgern, wenn es ihr wieder besser geht, und nun will sie die Asche ihrer Mutter dorthin bringen. Ches Mutter gehörte zu den überzeugten Hippies, und Che selber sieht sich als das genaue Gegenteil ihrer Mutter, und so ist sie sehr festgefahren in ihren Vorstellungen und Ansichten. Ursprünglich möchte sie alleine mit einer Professorin als Begleitung pilgern, doch diese erkrankt so daß sich Che einer Frauengruppe anschliessen muss. Zu Beginn beäugt sie die Frauen sehr distanziert und mistrauisch und ist mit einem Urteil über jede der Frauen schnell bei der Hand, doch um Laufe der Pilgerreise erzählen die Frauen Geschichten ganz im Stile der Pilgergeschichten der Canterbury Tales, und mit jedem Tag und mit jeder Geschichte ändern sich die Ansichten von Che sowohl über ihre Mitpilgerinnen als auch über sich selber. Dem Leser wird schneller als Che selber deutlich, daß die Pilgerreise für Che viel wichtiger als für ihre Mutter ist. Mit der Figur von Che hat die Autorin eine Hauptperson geschaffen, welche erst ein wenig sperrig daherkommt und erst im Laufe der Handlung sympathisch wird. Die anderen Charaktere sind treffend beschrieben und tragen zu einem gelungenen Lesevergnügen bei. Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen, und die Gliederung in einzelne Tage und zusätzlich noch den Erzählungen der Mitpilgerinnen ist eine sehr angenehme Unterteilung. Das Buch mit dem zu den Innenseiten korrespondierendem Cover ist sehr schön aufgemacht, die Farben blau und grün lassen die Landschaft, durch welche gepilgert wird, förmlich auferstehen. Gut gefällt mir das kurze Interview mit der Autorin auf den letzten Seiten, welches dem Buch etwas persönliches verleiht sowie die Erklärungen zu Canterbury und den Canterbury Tales, welche mir bislang nichts gesagt haben. Für mich ein gelungener Roman über das Sichselbtfinden verpackt in eine Pilgerreise.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Pilgerreise zu sich selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 21.06.2016

Als Che de Milans Mutter, mit welcher sie in den letzten Jahren nicht viel Kontakt hatte, stirbt, und sich gleichzeitig ihr Freund, ein Rechtsanwalt, per Brief von ihr trennt, erfüllt Che in einer Art Panikreaktion einen letzten Wunsch ihrer Mutter, dieser hatte sie am Sterbebett versprochen, mit ihr nach... Als Che de Milans Mutter, mit welcher sie in den letzten Jahren nicht viel Kontakt hatte, stirbt, und sich gleichzeitig ihr Freund, ein Rechtsanwalt, per Brief von ihr trennt, erfüllt Che in einer Art Panikreaktion einen letzten Wunsch ihrer Mutter, dieser hatte sie am Sterbebett versprochen, mit ihr nach Canterbury zu pilgern, wenn es ihr wieder besser geht, und nun will sie die Asche ihrer Mutter dorthin bringen. Ches Mutter gehörte zu den überzeugten Hippies, und Che selber sieht sich als das genaue Gegenteil ihrer Mutter, und so ist sie sehr festgefahren in ihren Vorstellungen und Ansichten. Ursprünglich möchte sie alleine mit einer Professorin als Begleitung pilgern, doch diese erkrankt so daß sich Che einer Frauengruppe anschliessen muss. Zu Beginn beäugt sie die Frauen sehr distanziert und mistrauisch und ist mit einem Urteil über jede der Frauen schnell bei der Hand, doch um Laufe der Pilgerreise erzählen die Frauen Geschichten ganz im Stile der Pilgergeschichten der Canterbury Tales, und mit jedem Tag und mit jeder Geschichte ändern sich die Ansichten von Che sowohl über ihre Mitpilgerinnen als auch über sich selber. Dem Leser wird schneller als Che selber deutlich, daß die Pilgerreise für Che viel wichtiger als für ihre Mutter ist. Mit der Figur von Che hat die Autorin eine Hauptperson geschaffen, welche erst ein wenig sperrig daherkommt und erst im Laufe der Handlung sympathisch wird. Die anderen Charaktere sind treffend beschrieben und tragen zu einem gelungenen Lesevergnügen bei. Sprachlich ist der Roman angenehm zu lesen, und die Gliederung in einzelne Tage und zusätzlich noch den Erzählungen der Mitpilgerinnen ist eine sehr angenehme Unterteilung. Das Buch mit dem zu den Innenseiten korrespondierendem Cover ist sehr schön aufgemacht, die Farben blau und grün lassen die Landschaft, durch welche gepilgert wird, förmlich auferstehen. Gut gefällt mir das kurze Interview mit der Autorin auf den letzten Seiten, welches dem Buch etwas persönliches verleiht sowie die Erklärungen zu Canterbury und den Canterbury Tales, welche mir bislang nichts gesagt haben. Für mich ein gelungener Roman über das Sichselbtfinden verpackt in eine Pilgerreise.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lebensgeschichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 10.06.2016

Klappentext: Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das... Klappentext: Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen. Leseeindruck: Mit "Die Canterbury Schwestern" von Autorin Kim Wright liegt uns ein sehr unterhaltsamer und mitnehmender Frauenroman vor. Er is in der Ich-Perspektive verfasst und berichtet aus den Erlebnissen der Che de Milan, die - wie man im Klappentext bereits lesen konnte - mit acht Frauen auf einer Pilgerreise nach Canterbury ist, um dort die Ache ihre rjüngst verstorbenen Mutter zu verstreuen. Diese neun Frauen erzählen sich in fünf Tagen auf ihrem gemeinsamen Weg ihre Geschichten, ihre ganz persönlichen Geschichten... So wechseln die jeweiligen Erzählperspektiven und sind Kapitelweise mit den Namen der Erzählenden betitelt, so wissen wir immer, wer was zu berichten hat. Mehrere Lebensgeschehnisse sozsagen in einem Buch. Zu den herrlichen und fesselnden Geschichten, werden wir in die Landschaftserlebnisse der Charaktere , die wir eben durch die Geschichten sehr detailliert kennenlernen, mit hineinbezogen. Insgesamt sehr lesenswert, besonders und mitreißend. Der Pilgerweg ist hinten im Buch verdeutlich und kartenähnlich dargestellt. Die 375 Seiten haben mich bestens unterhalten! Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Lebensgeschichten
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 10.06.2016

Klappentext: Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das... Klappentext: Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht anderen Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. In einem Brief hat ihre exzentrische, willensstarke Mutter ihrer Tochter aufgetragen, dorthin zu pilgern und ihre Asche zu verstreuen. Außerdem hat sich gerade auch noch ihr Freund von ihr getrennt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. In alter Pilgertradition soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch, als die Wanderinnen damit beginnen. Doch die unterschiedlichen Geschichten der Frauen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen. Leseeindruck: Mit "Die Canterbury Schwestern" von Autorin Kim Wright liegt uns ein sehr unterhaltsamer und mitnehmender Frauenroman vor. Er is in der Ich-Perspektive verfasst und berichtet aus den Erlebnissen der Che de Milan, die - wie man im Klappentext bereits lesen konnte - mit acht Frauen auf einer Pilgerreise nach Canterbury ist, um dort die Ache ihre rjüngst verstorbenen Mutter zu verstreuen. Diese neun Frauen erzählen sich in fünf Tagen auf ihrem gemeinsamen Weg ihre Geschichten, ihre ganz persönlichen Geschichten... So wechseln die jeweiligen Erzählperspektiven und sind Kapitelweise mit den Namen der Erzählenden betitelt, so wissen wir immer, wer was zu berichten hat. Mehrere Lebensgeschehnisse sozsagen in einem Buch. Zu den herrlichen und fesselnden Geschichten, werden wir in die Landschaftserlebnisse der Charaktere , die wir eben durch die Geschichten sehr detailliert kennenlernen, mit hineinbezogen. Insgesamt sehr lesenswert, besonders und mitreißend. Der Pilgerweg ist hinten im Buch verdeutlich und kartenähnlich dargestellt. Die 375 Seiten haben mich bestens unterhalten! Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 10.06.2016

Dieses etwas minimalistische Cover hat mich neugierig gemacht. Ein Farbenspiel, das Berge und Täler und eine große Weite darstellt. Dazu die unterschiedlichen Blautöne, die den Himmel und mach oben hin das Unendliche ausstrahlen. Einfach, aber sehr schön. Dazu noch der Klappentext und ich war schon mittendrin. Mitten in einer Geschichte,... Dieses etwas minimalistische Cover hat mich neugierig gemacht. Ein Farbenspiel, das Berge und Täler und eine große Weite darstellt. Dazu die unterschiedlichen Blautöne, die den Himmel und mach oben hin das Unendliche ausstrahlen. Einfach, aber sehr schön. Dazu noch der Klappentext und ich war schon mittendrin. Mitten in einer Geschichte, die viel bietet. Viel Emotionen, viel Hoffnung aber auch viel Kraft. Beginnen wir mit Che. Benannt nach dem kubanischen Revolutionär Che Guevara. Nach dem Tod ihrer Mutter erhält sie einen Brief ihres Freundes, der die Beziehung beendet. Einfach so, per Post. Che's Gefühlswelt scheint nun total durcheinander und sie lädt sich auf den letzten Wunsch ihrer Mutter ein, eine Pilgerreise nach Canterbury zu machen. Mit acht weitere Damen, die unterschiedlicher nicht sein können, macht sie sich auf die Reise. Man merkt hier schnell, dass es kein Buch ist, das man mal eben so ganz nebenbei liest. Es ist vielmehr ein stilles, leises Buch, das noch lange in Erinnerung bleibt. Die Autorin versteht es, durch ihre Wortwahl, den Leser an sich zu binden. Jede Zeile wird verschlungen, da man sich auch ein Stückweit selbst auf die Reise begibt. Eine Selbstfindungsreise sozusagen. Es gibt aber auch witzige Elemente in dem Buch. Zum Beispiel die Geschichte mit Lorenzo dem Hummer. Aber auch er passt sehr gut zur gesamten Geschichte. Nichts scheint unüberlegt. Die Protagonisten, hier speziell Che, fand ich hervorragend charakterisiert. Es fiel mir sehr leicht, ihre Gedanken nachzuvollziehen. Mit ihr zu lachen, aber auch mit ihr zu leiden. Anschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch emotional sehr berührt hat. Ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte. Man wird es nicht bereuen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine interessante Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Geldern am 09.06.2016

Eine tolle Story, sehr gut geschrieben von Kim Wright. Che, Amerikanerin, macht sich auf den Weg von London nach Canterbury. Auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter, deren Asche sie mit sich trägt. Nach kurzen Zweifeln entschließt sie sich einer Pilgergruppe von 8 Frauen anzuschließen. Nach einer alten Tradition erzählt jede der... Eine tolle Story, sehr gut geschrieben von Kim Wright. Che, Amerikanerin, macht sich auf den Weg von London nach Canterbury. Auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter, deren Asche sie mit sich trägt. Nach kurzen Zweifeln entschließt sie sich einer Pilgergruppe von 8 Frauen anzuschließen. Nach einer alten Tradition erzählt jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte zum Thema Liebe. Mich hat das Cover direkt angesprochen. Die Farben sind sehr gut gewählt. Auf der Innenseite gibt es eine Karte, die den Weg zeigt, auch diese ist schön in blau und grün gehalten.Die Idee zur Geschichte hatte die Autorin spontan. Sie wollte eine moderne Version der "Canterbary Tales " schreiben. Dafür machte sie sich selber auf den Pilgerweg. Ihre Erfahrungen machen das Buch besonders anschaulich. Ich konnte mir den Weg richtig vorstellen.Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die 9 Frauen sind sehr gut beschrieben, überwiegend sympathisch und haben völlig unterschiedliche Geschichten. Da findet sich von allem etwas, traurige, rührende und lustige Geschichten, alle zum Thema Liebe. Durch die verschiedenen Altersklassen gibt es eine große Spanne an Lebenserfahrungen, das macht die Geschichten besonders interessant. Die Beschreibung des Weges und die Fotos am Ende des Buches machen tatsächlich Lust loszuwandern. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass auf so einer Wanderung echte Freundschaften entstehen. Daher gefällt mir das Ende des Buches sehr. Die Frauen haben zu sich selbst und zu den anderen gefunden und gehen gestärkt in ihr weiteres Leben. Für Che scheint es sogar Hoffnung auf ein richtiges Happy-End zu geben. Das bleibt allerdings der Phantasie des Lesers überlassen. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein wunderschönes und vielgestaltiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Stade am 08.06.2016

Che Milan ereilen zwei Schicksale zur gleichen Zeit: Ihre Mutter Diana verstirbt und ihr Freund Ned lässt sie für eine andere sitzen. Der Asche ihrer Mutter liegt eine Nachricht bei. Sie erinnert Che an ihr getroffenes Abkommen, ihre Asche in Canterbury zu verstreuen. Also sitzt Che kurzerhand im Flieger... Che Milan ereilen zwei Schicksale zur gleichen Zeit: Ihre Mutter Diana verstirbt und ihr Freund Ned lässt sie für eine andere sitzen. Der Asche ihrer Mutter liegt eine Nachricht bei. Sie erinnert Che an ihr getroffenes Abkommen, ihre Asche in Canterbury zu verstreuen. Also sitzt Che kurzerhand im Flieger Richtung Großbritannien. Auf ihrer Pilgerreise trifft Che acht weitere Frauen, die diesen Weg aus unterschiedlichen Gründen ebenfalls beschreiten wollen. In Manier der Canterbury Tales aus dem 14. Jahrhundert wie sie einst Chaucer berichtete, erzählen die Frauen ihre ganz eigene Geschichte. Die beste soll am Ende durch ein kostenloses Mahl gewürdigt werden. Der Schreibstil war trotz der Einfachheit sehr mitreißend, sodass ich durch die Seiten geflogen bin. Kim Wright ist den Canterbury Trail gewandert und das merkt man. Sie greift Restaurants, Pubs, oder Sehenswürdigkeiten auf, die es wirklich gibt und in denen sie einst selbst einkehrte. Dadurch wird die Reise so authentisch und die Autorin bringt den Leser mitten auf den Pfad zwischen den Pilgerinnen, als ein weiteres Mitglied dieser ungewöhnlichen Gruppe. Ich habe es sehr genossen, die unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen, als sie nach und nach mehr von sich preisgaben. Und es war sehr überraschend, wohin ihre Geschichten letztendlich führten. Dabei schenkt die Autorin jeder Frau eine eigene starke Stimme, sodass sie leicht zu unterscheiden sind. Es gab traurige, aber auch lustige Geschichten, wahre Begebenheiten oder nacherzählte Fabeln, aber alle wurden aus vollstem Herzen geteilt. Besonders Silvias Geschichte hat mich sehr berührt. Es zeugt von großer Charakterstärke ein Leben auf eine solche Weise zu führen, wie sie es jetzt tut. Für viele, einschließlich mich, wahrscheinlich unvorstellbar. Die Notiz von Ches Mutter, in der es hieß "Für eine Heilung ist es nie zu spät", bezog sich auf ihre Tochter und am Ende der Reise verabschieden wir uns von einer reiferen, stärkeren Che, die nun besser auf die Zukunft vorbereitet scheint. Sie kann ihr bisheriges Leben aus einer anderen Perspektive sehen und wirkt noch einmal gereift. Und auch die anderen Frauen fanden auf dieser Reise zu sich und auch den anderen. Einige Geschichten führten dazu, dass ich die Person nun mit völlig anderen Augen sah, als zu Beginn. So kann der äußere Schein trügen. Was auch Che bemerkt. Zu schnell wurden Personen in Schubladen gesteckt ohne sie wahrhaftig zu kennen. Die Geschichten und Beichten haben ein Band zwischen ihnen geflochten. Mit jedem Schritt wurden aus Fremden Freundinnen. Ich habe das Gefühl, dass jede einzelne Frau von der persönlichen Geschichte der jeweils Anderen etwas gelernt hat und sie diese Erfahrungen und Erkenntnisse auf ihrer weiteren Lebensreise begleiten werden. Ein schöner Satz von Che ist mir dabei im Gedächtnis geblieben, der sich auf alle Pilgerinnen (und auch die LeserInnen) übertragen lässt: "Ich werde morgen und auch danach jeden Tag ein paar Schritte auf Canterbury zugehen, egal, an welchem Ort der Welt ich mich befinde."

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Eschbach am 25.05.2016

Die Canterbury Schwestern von Kim Wright Die Reise Gleich zwei Schicksalsschläge hintereinander hat Che plötzlich zu bewältigen und dies ist für die junge Weinverkosterin schwer zu verdauen. Sie muss den Tod ihrer an schwer Krebs erkrankten Mutter verarbeiten und dem Versprechen welches sie ihr vor deren qualvollen Tod gegeben... Die Canterbury Schwestern von Kim Wright Die Reise Gleich zwei Schicksalsschläge hintereinander hat Che plötzlich zu bewältigen und dies ist für die junge Weinverkosterin schwer zu verdauen. Sie muss den Tod ihrer an schwer Krebs erkrankten Mutter verarbeiten und dem Versprechen welches sie ihr vor deren qualvollen Tod gegeben hat, fühlt sie sich verpflichtet. Hinzu kommt noch die gleichzeitige unerwartete Auflösung der Lebensgemeinschaft durch ihren langjährigen Bekannten und alles zusammen wirft sie jetzt endgültig aus der Bahn. Der lang gehegte Wunsch ihrer Mutter eine Pilgerreise nach Canterbury zu erleben sollte jetzt, wenn auch erst nach deren Tod, dann eben als Asche in einer Urne im Reisegepäck durchgeführt werden und in Canterbury verstreut werden. Mit einer jungen Reisebegleiterin und sieben weiteren Pilgerinnen startet sie zu Fuß auf einer legendären Route von London ausgehend nach Canterbury. Traditionsgemäß wie frühere Pilger auf dem Trail verkürzen auch sie sich die Zeit mit Erzählungen während der Wanderung und erfahren Familiengeheimnisse und Tragödien jedes einzelnen. Für mache von ihnen ist es eine bittere Erkenntnis ihrer Lebensführung. Che erfährt auf dieser Pilgerreise ihre eigenen Einsichten und findet am Ende zu einem Neustart ins eigene Leben. Für mich ist dies ein sehr schön detaillierter und lesenswerter Roman. Gleich zu Anfang haben mich die Zeilen emotional berührt und durch die leicht verdauliche Schreibweise angenehm durch das gesamte Buch begleitet. Immer wieder war ich auf die nächste Geschichte bzw. Erfahrung der Frauen gespannt. Durch die gewählte Erzählform habe ich mich ab und zu selbst inmitten dieser Gruppe gesehen und bin gedanklich mitgelaufen. Auch in die Weite und Ebene des Landes dieser Region konnte ich mich gut hineindenken. Das Cover mit den leichten Blau- und Grüntönen wirkt auf mich beruhigend, also erwartete ich auch keine Dramen in diesem Roman. Kim Wright, leidenschaftliche Tänzerin, lebt in North Carolina und schreibt erfolgreich für mehrere Magazine über Wein, Reisen und Restaurants. Diese Erfahrungen bringt sie auch in diesem Roman anschaulich zur Geltung. Das Buch hat mich gut unterhalten und ich werde es auch noch ein zweites Mal lesen. Für die vielleicht etwas älteren Leserinnen sind die Canterbury Schwestern eine wirklich angenehme Leselektüre.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
WOW
von einer Kundin/einem Kunden aus Rostock am 24.05.2016

Ich kann nicht mal sagen was mich dazu gebracht hat dieses Buch so zu verschlingen. Am Anfang war ich auch nicht so begeistert, da ich mich erst an die Hauptperson gewöhnen musste. Che muss erst mal mit ihrem Leben und ihren Verlusten klarkommen und flieht nach England, aer... Ich kann nicht mal sagen was mich dazu gebracht hat dieses Buch so zu verschlingen. Am Anfang war ich auch nicht so begeistert, da ich mich erst an die Hauptperson gewöhnen musste. Che muss erst mal mit ihrem Leben und ihren Verlusten klarkommen und flieht nach England, aer nach und nach lernt man die anderen Reiseweiber kennen und ihre Geschichten saugen einen richtig ein. Es geht auch nicht sosehr um die Liebe sondern eher darum, dass jeder etwas anders ist, aber das okay ist. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, doch man macht das beste daraus. Diese Verschmelzung von Characteren bieten den Nährboden für eine großartige Geschichte vor dem Hintergrund des Pilgerwegs.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Acht Frauen, acht Geschichten auf der Pilgertour nach Canterbury. Prima Unterhaltung!
von Wedma am 19.05.2016

Die Canterbury Schwestern von Kim Wright ist ein wunderbarer, absolut lesenswerter (Frauen-)Roman, der nicht nur prima unterhält, sondern auch Fragen und Antworten zu den Kernthemen des Lebens liefert. Klappentext: „Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. Ihre verstorbene Mutter,... Die Canterbury Schwestern von Kim Wright ist ein wunderbarer, absolut lesenswerter (Frauen-)Roman, der nicht nur prima unterhält, sondern auch Fragen und Antworten zu den Kernthemen des Lebens liefert. Klappentext: „Che kann es nicht fassen: Sie ist mit acht Frauen auf dem Weg von London nach Canterbury. Ihre verstorbene Mutter, eine exzentrische und willensstarke Frau, hat Che aufgetragen, dort ihre Asche zu verstreuen. Nachdem sie auch noch ihr Freund verlassen hat, ist das Letzte, was sie braucht, ein als Pilgerreise getarnter Selbstfindungstrip. Einer alten Tradition folgend, soll jede der Frauen auf dem Weg eine Geschichte über die Liebe erzählen. Che ist skeptisch. Doch die unterschiedlichen Schilderungen berühren sie tief. Zum ersten Mal in ihrem Leben hat Che das Gefühl, ihren Weg zu kennen.“ Diese Geschichten, die die Frauen erzählen, hätten nicht unterschiedlicher sein können, wie die Frauen selbst. Auch Mythen finden ihren Weg in diese Geschichten über die Liebe, denn die Bedingung war, es muss nicht zwangsläufig eine persönliche Geschichte und sie muss nicht unbedingt wahr sein. Unter den Frauen sind Mutter und Tochter, Jean und Becca, unterwegs. Becca ist die jüngste, sie hat gerade angefangen zu studieren, und erzählt die Geschichte über ihren ersten Kuss. Jean hat ihren Mann in Guatemala verloren. Sie erzählt darüber und über ihr Leben dort im Ghetto für die Reichen. Auch andere Frauen haben ihr Päckchen zu tragen und erzählen mal ihre eigenen Geschichten, mal ein Mythos ohne sichtbaren persönlichen Bezug, mal eine persönliche Geschichte, die sich stark an einen Mythos anlehnt. Aber jeder der Geschichten und wie sie erzählt werden, spiegelt die Frauen und ihre Lebenssituationen wieder. Dazwischen kommt die Protagonistin mit ihren Gedanken, ihren Versuchen, ihre eigene neue Situation zu bewältigen. Die malerischen Landschaftsbeschreibungen lockern alles auf und sorgen dafür, dass eine Art Fernweh aufkommt, Urlaubsfeeling inklusive. Dazu gibt es noch einige weniger gut bekannte Details zu Canterbury, deren Geschichte, den früheren Glauben, was der Ort bewirken konnte. Dies vertieft den Eindruck, dass man dort selbst gewesen und mit den Frauen gepilgert wäre. Das Thema Mutter-Tochter Beziehung ist nicht nur durch Jean und Becca, sondern auch durch Che, die Protagonistin, und ihre Erinnerungen an ihre verstorbene Mutter, präsent. Sehr gut ausgearbeitet, die Spiegelung der beiden Mutter-Tochter Paare verleiht dem Ganzen mehr Tiefe, da verschiedene Aspekte zur Sprache kommen, und unterhält auch wunderbar, denn Che ist eine Frau von 48, mit Lebenserfahrung und persönlicher Reife, deren Gedanken mal ironisch-abgeklärt, mal amüsant, aber immer spannend sind. Che verstreut unterwegs die Asche ihrer Mutter, die sie in einem Frischhaltebeutel in ihrem Rucksack mitführt. Erst passiert es ohne Absicht, später dann ganz bewusst. So versucht Che, von ihrer Mutter Abschied zu nehmen, sich von ihr endgültig zu trennen, denn sie hat nie Lebensstil von Diana gebilligt, und kommt am Ende zu ihrer eigenen Wahrheit, und findet ihren Weg. Auch das Thema Frau-Mann Beziehung ist ein Teil des Romans. Fast alle Frauen haben keine intakte Beziehung: entweder verwitwet oder geschieden. Auch hierzu gibt es spannende Gedanken und Geschichten a lá was Frauen und was Männer wollen. Und natürlich die Themen wie Liebe, Freundschaft, Familie, Ehe, Selbstbestimmung, Männer und ihre Prioritäten, Suche nach eigener Identität, uvm. sind geschickt in den Erzählteppich hineingewoben worden, denn die Geschichten, die Frauen unterwegs erzählen, sind miteinander verbunden. Hier und dort weisen sie Parallelen auf. Auch dadurch, dass Frauen sich über das Erzählte unterhalten und streiten, Beispiele aus ihrem eigenen Leben bringen, das Ganze mit ihren Erkenntnisse ausschmücken, wirken die Geschichten am Ende als großes Ganzes. Toll gemacht. Es ist nicht alles leichte Kost. Was humorig-amüsant anfängt, wird dann ernst, das gilt auch für die Entwicklungen am Schluss des Romans. Extremitäten werde einem aber erspart, es hält sich also in Grenzen. Gerade dieser Humor mit einer Prise Ironie, den Che an den Tag legt, gibt dem Ganzen eine besondere Note und sorgt für kluge Unterhaltung. Alle Frauen verändern sich während ihrer Reise. Sie gewinnen etliches aus diesen Geschichten und lassen auch etwas an ihren Problemen auf dem Weg. Sowohl die Idee, eine Pilgerreise von acht Frauen von London nach Canterbury frei nach Chaucer, als auch die Umsetzung ist schlicht ausgezeichnet. In dem Roman stimmt einfach alles: die Figuren, die Handlung, wie sie aufgebaut ist, wie die Geschichte sich vor Augen der Leserinnen entwickelt, das Tempo, die Abwechslung, der Unterhaltungsfaktor, die Tiefe der Gedanken und die daraus folgenden Botschaften. Rundum sehr gelungen. Ich bin sehr positiv von diesem Roman überrascht und halte nun Ausschau nach weiteren Romanen von Kim Wright. Sie hat bereits zwei Romane veröffentlicht. Sie lebt in Charlotte, North Caroline, und schreibt für mehrere Lifestylemagazine. Fazit: Ein toller (Frauen-)Roman, den man vllt doch nicht so schnell lesen sollte. Ich habe damit jede Menge erfüllter Lesestunden gehabt. Er las sich sehr gut und war so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Fünf besonders hell leuchtende Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung gibt es dafür von mir. Bitte mehr davon.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Pilgern mit "Kompagnons"
von einer Kundin/einem Kunden aus Möckmühl am 25.08.2016

Zum Inhalt: Che startet in die aufregendste Reise ihres Lebens. Ihre Mutter Diana ist an Krebs gestorben und hinterlässt Che einen ganz besonderen Wunsch. Che soll in England von London nach Canterbury pilgern und dort ihre Asche verstreuen. Zuerst wollte... Zum Inhalt: Che startet in die aufregendste Reise ihres Lebens. Ihre Mutter Diana ist an Krebs gestorben und hinterlässt Che einen ganz besonderen Wunsch. Che soll in England von London nach Canterbury pilgern und dort ihre Asche verstreuen. Zuerst wollte Che diesen Wunsch nicht erfüllen, aber dann bekam sie von ihrem langjährigen Freund Ned einen Laufpass bekommen. Um der Aussprache zu entgehen bucht Che einen Flug nach England und eine Reiseleiterin nach Canterbury. Zusammen mit sieben weiteren Frauen und einer Reiseleiterin macht sich Che auf die Spuren vom Canterbury Tales. Dort wird nicht nur gewandert... Meine Meinung: Das Cover macht eigentlich einen sommerlich leichten Eindruck. Auf der Innenseite ist die Karte des Pilgerwegs abgedruckt, so kann man sich gut vorstellen, wie die Reise geht. Der Schreibstil war mir sehr angenehm, es ist interessant und gut zu lesen. Che und die andere Frauen sind zum größten Teil sympathisch, die Geschichte hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ganz anders als das Cover vielleicht vermuten lässt ist es ein ganz tolles Buch mit Tiefgang.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Selbstfindung
von einer Kundin/einem Kunden aus Fernwald am 25.08.2016

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Man erkennt sofort, das es sich um einem Frauenroman handelt. Zum Inhalt: Che die gerade von ihrem Freund verlassen wurde, möchte den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen. Sie soll eine Pilgerreise von London nach Canterbury unternehmen und dort die Asche ihrer... Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Man erkennt sofort, das es sich um einem Frauenroman handelt. Zum Inhalt: Che die gerade von ihrem Freund verlassen wurde, möchte den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen. Sie soll eine Pilgerreise von London nach Canterbury unternehmen und dort die Asche ihrer Mutter verstreuen. Doch Ches Reiseführer erkrankt und so muß sie sich einer Frauengruppe anschließen. Während der Reise kommen immer wieder neue Geheimnisse, Schicksale etc. zu Tage. Meine Meinung: Die Geschichte hat mir im großen und ganzen gut gefallen. Eine absolut nette Urlaubslektüre für zwischendurch. Einfach, flüssig und interessant geschrieben. Besonders gefallen hat mir, das das Buch aus Ches Sicht erzählt wird. So hat man immer das Gefühl mit auf der Reise zu sein. Auch wenn die Frauen ihre Geschichten erzählen, fühlt man diese Nähe, als würde man dabei sitzen. Das Buch regt einen auch sehr zu Nachdenken über die eigenen Lebensgewohnheiten an. Man merkt beim Lesen, das man das Leben viel intensiver genießen sollte und öfter einfach mal eine Auszeit nehmen sollte. Auch die Geschichten der einzelnen Frauen stärken diesen Gedanken. Mein Fazit: Ein gelungener Roman, der zum Nachdenken anregt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
garantiert gute Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 08.08.2016

8 Frauen, 8 Geschichten - garantiert gute Unterhaltung Ich werde hier auf den Inhalt nicht weiter eingehen, da dieser ja auf dem Buchrücken gelesen werden kann, und ich hier nichts spoilern möchte :) Der Schreibstil ist prima - man kommt total gut in die Geschichte hinein, und kommt flüssig... 8 Frauen, 8 Geschichten - garantiert gute Unterhaltung Ich werde hier auf den Inhalt nicht weiter eingehen, da dieser ja auf dem Buchrücken gelesen werden kann, und ich hier nichts spoilern möchte :) Der Schreibstil ist prima - man kommt total gut in die Geschichte hinein, und kommt flüssig voran. In die Figuren kann man sich sehr gut hineinversetzen - Lob an die Autorin, so gut gelingt mir das selten :) Das Cover finde ich sehr schön gestaltet - die Farbauswahl ist prima. Bei der Reise tauchen für den Leser selber auch immer wieder Fragen auf, die man sich zu seinem eigenen Leben stellt (mir ist es so gegangen) - es regt definitiv zum Nachdenken an, und bietet aber gleichzeitig eine gute Unterhaltung. Ich kann das Buch weiterempfehlen, und es ist definitiv kein Buch, welches man nach einer Woche wieder vergessen hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Spannende Pilgerreise nach Canterbury
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 11.07.2016

Die Protagonistin Che ist nach dem Tod ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Freund ganz alleine. Die Mutter hat ihr jedoch einen letzten Wunsch hinterlassen, der sie auf eine Pilgerreise in das entfernte Canterbury schickt, wo sie die Asche ihrer Mutter verstreuen soll. Auf dieser Reise ist sie... Die Protagonistin Che ist nach dem Tod ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Freund ganz alleine. Die Mutter hat ihr jedoch einen letzten Wunsch hinterlassen, der sie auf eine Pilgerreise in das entfernte Canterbury schickt, wo sie die Asche ihrer Mutter verstreuen soll. Auf dieser Reise ist sie in Begleitung von mehreren anderen Frauen, welche ihr je eine ganz andere Geschichte über die Liebe und ihre Männer erzählen und wie diese mit dem Erlebten umgehen. Che wird von den Geschichten emotional tief berührt und muss zunächst lernen diese zu verarbeiten. Langsam findet auch Che immer mehr zu sich selbst und lässt sich auf eine ungewisse Zukunft ein. Die Story finde ich gelungen, da sie sehr plausibel ist. Die Geschichten der Frauen finde ich teils mehr, teils weniger mitreißend. Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, die Kapitel waren teilweise aber recht lang. Zu Beginn hatte ich teilweise Probleme die ganzen Charaktere auseinander zu halten. Mit der Zeit war dies jedoch immer besser möglich. Die Charaktere an sich sind sehr interessant. Man kann sich gut in sie hineinversetzen. Die Identifikation mit der Protagonistin Che war für mich hingegen etwas schwieriger, teilweise war sie mir sehr sympathisch, leider jedoch nicht immer. Die Geschichte wird mit viel Humor erzählt, was mir wiederum gefallen hat, da das Grundthema durchaus auch belastender erzählt werden könnte. An manchen Stellen kam mir die Geschichte leider etwas zu „konstruiert“ vor. Zu kritisieren wäre meinerseits auch noch, dass die Schilderung vom Land, durch welches sie pilgern und deren Einwohnern viel zu kurz kommt. Man erfährt hierüber so gut wie gar nichts. Dies hätte ich bei einer Story über eine Pilgerreise ganz anders erwartet. Das Cover fand ich bereits bei der Leseprobe wenig ansprechend. Hätte ich die Leseprobe aufgrund der vielversprechenden Inhaltsangabe nicht gelesen, hätte ich mich nicht für ein Rezensionsexemplar beworben. Alles in allem hat mir das Buch aber recht gut gefallen, so dass ich für meine Kritik nur 1 Stern abziehe.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Pilgerzug nach Canterbury
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 07.07.2016

Ches Mutter Diana hat ihr einen Auftrag hinterlassen: Sie sollen gemeinsam auf einen Pilgerzug nach Canterbury gehen. Nach Dianas Tod nimmt Che die Asche ihrer Mutter, fliegt nach London und schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die unter der Leitung einer Führerin nach Canterbury pilgern. Der Weg ist... Ches Mutter Diana hat ihr einen Auftrag hinterlassen: Sie sollen gemeinsam auf einen Pilgerzug nach Canterbury gehen. Nach Dianas Tod nimmt Che die Asche ihrer Mutter, fliegt nach London und schließt sich einer Gruppe von Frauen an, die unter der Leitung einer Führerin nach Canterbury pilgern. Der Weg ist nicht nur von Entbehrungen, Anstrengungen und Blasen an den Füßen gepflastert, sondern auch von den Geschichten der neun Frauen: Jede erzählt eine wahre oder erfundene Geschichte, am Ende der Reise soll die Gewinnerin von den anderen ein Essen spendiert bekommen. Mit dieser Vorlage legt Kim Wright eine Erzählung an, die von den Geschichten der äußerst unterschiedlichen Frauen geprägt ist. Damit entwirft sie eine moderne Version der Canterbury Tales, sie schimmern durch die Erzählungen der Frauen immer wieder hindurch. Die Erzählung ist äußerst glaubwürdig und regt zum Nachdenken an, über die Liebe, den Sinn des Lebens, über Verluste und über den Trost, den sich Menschen gegenseitig geben können. Ergänzt wird das Buch durch einige Worte zu den Canterbury Tales und zum Pilgerweg an sich, so dass das Buch letztendlich eine runde Sache wird, gut recherchiert und nur manchmal etwas lang gezogen, im wesentlichen aber äußerst spannend geschrieben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
..ein Strandkorbbuch..
von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2016

..oder auch mal einfach so für zwischendurch! Sehr schönes, lustiges aber auch durchaus tiefer gehendes Buch. Für Freunde von den "Dienstagsfrauen"! Die Autorin wanderte selbst diesen Pilgerweg und konnte dadurch viele kleine und sehr schöne Details hinzufügen. Begleiten Sie Che, die Protagonistin, auf ihrer Reise und in die Geschichten ihrer Pilgergefährtinnen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Canterbury
von einer Kundin/einem Kunden aus Lemwerder am 27.06.2016

Von der Autorin Kim Wright hatte ich noch nichts gelesen, aber es ist ja immer wieder schön neue Autoren zu entdecken. Sie schreibt für mehrere Lifestylemagazine über Wein, Restaurants und Reisen. Sie ist leidenschaftliche Tänzerin und lebt in Charlotte. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich kam schnell... Von der Autorin Kim Wright hatte ich noch nichts gelesen, aber es ist ja immer wieder schön neue Autoren zu entdecken. Sie schreibt für mehrere Lifestylemagazine über Wein, Restaurants und Reisen. Sie ist leidenschaftliche Tänzerin und lebt in Charlotte. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Ich kam schnell in die Geschichte rein. Ches Mutter Diana de Milan war eine eigensinnige lebhafte Frau . Schon das sie ihrer Tochter den Namen Che gab, angeblich, weil Che einen Tag nach dem Tod von Che Guevara geboren wurde und durch die Nachricht die Wehen ausgelöst wurden. Als Diana an Krebs erkrankte wollte sie ein Büßerreise nach Canterbury machen. Aber der Tod war schneller. Nach ihrem Tod sollte Che auf Bitte der Mutter die Asche nach einer Pilgerfad in Canterbury verstreuen. Gleichzeitig bekam sie von ihrem Lebensgefährten einen Abschiedsbrief. Darauf brauchte sie die Auszeit.. Der Pilgerfad wird in einer Gruppe mit noch 8 Amerikanerinnen und einer Führerin angeboten und soll in 5 Tagen bewältigt werden. Als Che Blasen bekommt und wir erfahren das sie ihre Wanderschuhe erst neu gekauft hat, tatan mir schon die Füße weh. Die Führerein schlägt vor, das jeder eine Geschichte über die Liebe erzählen sollte. So wird die Wanderung kurzweiliger. Die neun Frauen sind sehr unterschiedliche Charaktere, sie haben alle unterschiedliche Gründe um diesen Pilgerfad zu gehen. Die Autorin hat das sehr gut eingesetzt . Durch diese Erzählungen wird das so richtig interessant. Im Nachwort schreibt die Autorin, das sie den Canterbury Pilgerfad selber gegangen ist. So sind die Erzählungen über die Gegend und was sie unterwegs erleben, noch identischer. Es hat Spaß gemacht diesen Roman zu lesen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Pilgerreise mit Humor und leisen Zwischentönen
von einer Kundin/einem Kunden am 20.06.2016

Che soll die Asche ihrer Mutter verstreuen. Dazu soll sie auf Pilgerreise gehen. Dies tut sie auch. Allerdings nicht alleine, sondern mit einer Truppe anderer Frauen, die jede ihre eigene Geschichte hat. Meine Eindrücke: Das Buch macht optisch erst mal den Eindruck einer Sommerlektüre. Es liest sich zwar leicht und ich konnte... Che soll die Asche ihrer Mutter verstreuen. Dazu soll sie auf Pilgerreise gehen. Dies tut sie auch. Allerdings nicht alleine, sondern mit einer Truppe anderer Frauen, die jede ihre eigene Geschichte hat. Meine Eindrücke: Das Buch macht optisch erst mal den Eindruck einer Sommerlektüre. Es liest sich zwar leicht und ich konnte hier und da auch öfter mal über diesen zusammengewürfelten Haufen schmunzeln. Zwischen den Zeilen gibt es allerdings leise Zwischentöne, die man erspüren kann, wenn man sich darauf einlässt. Die Geschichten, jede Frau hatte im Prinzip ein Kapitel für sich, waren sehr individuell und abwechslungsreich. So hatte ich mehrere Themen, in die ich eintauchen konnte. Ob sie nun der Wahrheit entsprechen, oder ein wenig geflunkert waren, das spielte dabei keine Rolle. Im Gegenteil, das hat Spaß gemacht. Gespannt war ich dann aber auch, wie alles zu Ende geht, ob Che sich so entwickelt wie ich mir das gedacht habe, oder sagen wir, wie ich es ihr gewünscht habe. Ich denke das Ende war für mich versöhnlich und Che hat auch den Sinn der Reise begriffen. Fazit: Ein schönes Buch mit einigen leisen Zwischentönen, Humor und Denkanstößen zur Liebe und zum Leben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Canterbury Schwestern

Die Canterbury Schwestern

von Kim Wright

(46)
Buch
9,99
+
=
Die kleine Bäckerei am Strandweg

Die kleine Bäckerei am Strandweg

von Jenny Colgan

(20)
Buch
9,99
+
=

für

19,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen