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Die Clans von New York / Young World Bd.1

Roman

(26)

Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.
Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes - Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.

Rezension
"Ganz klar - die volle Punktzahl!"
Sara Rosa, buecherduft.blogspot.de September 2015
Portrait

Chris Weitz, geboren 1969 in New York, hat Englische Literatur studiert, landete dann aber in der Filmbranche. Er ist der Oscar®-nominierte Drehbuchautor und Regisseur von ›About a Boy‹, ›Twilight‹, ›Cinderella‹ und anderen Kino-Hits der letzten Jahre. ›Young World – Die Clans von New York‹ ist sein Romandebüt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 22.09.2015
Serie Young World 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-76121-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 216/135/43 mm
Gewicht 698
Originaltitel The Young World
Verkaufsrang 74.333
Buch (gebundene Ausgabe)
18,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„New York-Dystopie“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

New York als Kulisse für eine Dystopie, da reiht sich der US-Amerikaner Chris Weitz hinter etlichen anderen Autoren ein :-)
Allerdings ist Story bei dem versierten Drehbuchschreiber wohl ein Dreiteiler, mit ein Grund dafür, das der Leser nach dem Cliffhanger am Ende der Geschichte noch etliche Fragen hat !
Vordringlich geht es in
New York als Kulisse für eine Dystopie, da reiht sich der US-Amerikaner Chris Weitz hinter etlichen anderen Autoren ein :-)
Allerdings ist Story bei dem versierten Drehbuchschreiber wohl ein Dreiteiler, mit ein Grund dafür, das der Leser nach dem Cliffhanger am Ende der Geschichte noch etliche Fragen hat !
Vordringlich geht es in dieser Dystopie um den Tod bzw. wie man sein kurzes Leben noch leben kann:
ein (menschengemachter ?) Virus hat quasi alle Erwachsenen und die kleinen Kinder umgebracht,
nur Jugendliche haben aufgrund ihres besonderen Hormonhaushaltes überlebt.
Mit Einsetzen des 18.Lebensjahres (genau dann,nun ja....) jedoch bekommen auch sie die Krankheit und müssen sterben.
Genauso verstirbt der Anführer einer kleinen Gang am Washington Square und als sein jüngerer Bruder Jefferson erfährt, dass die Möglichkeit besteht,dass ein Heilmittel existiert, macht er sich mit einem kleinen Trupp Vertrauter auf den Weg, um wenigstens versucht zu haben, das Schicksal der restlichen Überlebenden zu ändern.
Denn sterben müssen sie sonst sowieso bald alle...
Immer abwechselnd aus der Ich-Perspektive des Jugendlichen Jeff und seiner Kindheitsfreundin Donna erzählt, folgen wir ihnen auf ihrem gefährlichen Marsch durch die zerstörte, von Gangs aufgeteilte Großstadt: schwer bewaffnet, nah am Verhungern und immer wieder in tödliche Kämpfe verwickelt.
Spannend und ziemlich "heftig gestrickt",merkt man dem Jugendroman die ehemalige Profession seines Autors an : er verlässt sich eher auf "Action" und der manchmal abgehackte Schreibstil ,vor allem bei Gesprächen, sieht dann ziemlich nach Drehbuchaus :
z.B. Ich:"Eine Superknarre hast Du da" Morticia:"Fresse , Du Schlampe" Ratso: "Na schön.Zuerst mal: Ich kann nix dafür" , wobei natürlich nicht alle Gespräche soo klingen :-) :-)
Sollte jugendliche Leser ab 14 aber durchaus fesseln.....

Band 2 erscheint übrigens am 27.Mai 2016



Kundenbewertungen


Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
6
12
5
3
0

Sehr flüssig und fesselnd
von Michael Lehmann-Pape am 12.05.2016

Natürlich ist das Schema, das Weitz seinem ersten Roman um Jefferson und Donna, jugendliche Überlebende einer apokalyptischen Seuche, allseits und sattsam bekannt. Ein dramatisches Ereignis, alle Erwachsenen und kleineren Kinder einem Virus zum Opfer gefallen, Organisation in jugendlichen Gruppen, die sich selbst als „Clans“ bezeichnen, eine gefährliche Welt im Kampf... Natürlich ist das Schema, das Weitz seinem ersten Roman um Jefferson und Donna, jugendliche Überlebende einer apokalyptischen Seuche, allseits und sattsam bekannt. Ein dramatisches Ereignis, alle Erwachsenen und kleineren Kinder einem Virus zum Opfer gefallen, Organisation in jugendlichen Gruppen, die sich selbst als „Clans“ bezeichnen, eine gefährliche Welt im Kampf um die knapper werdenden Ressourcen an Nahrung und Brennstoff. Und dann der „Funke Hoffnung“ auf ein Gegenmittel. Denn die Seuche ist nicht ausgerottet, wer „erwachsen“ wird, so um den 18. Geburtstag herum, stirbt umgehend an den Folgen des Virus. Doch es scheint, als wäre dieser Virus nicht vom Himmel gefallen, sondern gemacht worden und als wäre der Ort, an dem alles seinen Anfang nahm, nicht unerreichbar weit entfernt. So schließt sich eine kleine Gruppe des Clans zusammen, um Licht ins Dunkle der tödlichen Krankheit zu bringen und macht sich auf den Weg durch die nun hochgradig gefahrvolle Reise durch die „Wüste der Metropole“. Als Motiv somit alles bereits bekannt, auch in den einzelnen Ereignissen, Gefährdungen und Kämpfen, sogar darin, dass harte Opfer gebracht werden müssen und die Gruppe durchaus auch dezimiert werden wird. Inklusive natürlich auch der wie immer stattfindenden Romanze. Doch dieses starke Wiedererkennungsgefühl führt nun bei der Lektüre nicht zur Langeweile, sondern durch den sehr flüssigen und temporeichen Stil den Leser zunehmend in den Bann zieht und mühelos in der Lektüre verhaftet hält. Das zudem, jugendgerecht einerseits, aber auch für die Augen von erwachsenen Lesers nicht platt oder zu simplifiziert, eine gehörige Portion Kritik an der breiten Oberflächlichkeit des modernen Lebens, an der Orientierung an kleinen „Gadgets“ alleine ihren Platz findet, gehärt dabei ebenso zu den Stärken des Buches, wie die Aufnahme auch komplexerer Emotionen (wenn man sich mehreren gegenüber sieht, welche die Hormone in Wallung bringen und Gefühle hervorrufen). Was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind und das der Weg dahin nicht immer gerade und einfach ist, das lässt Weitz mühelos in den Ablauf der Ereignisse mit einfließen. So mischt er gekonnt Gefahr, Action, Abenteuer, Sinnsuche, erwachsen werden und Gesellschaftskritik und bietet in all dem eine sehr unterhaltsame und anregend zu lesende Lektüre. Sicher in erster Linie für Jugendliche verfasst, die sich im Alter der Protagonisten (16, 17 Jahre) befinden, aber auch für erwachsene Leser ein flüssiges Leseerlebnis.

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Gelungener Auftakt
von einer Kundin/einem Kunden aus Horst (Holstein) am 17.11.2015

Zunächst ein paar Worte zur Gestaltung des Buches: Das Cover macht rein optisch wegen der düsteren Farbwahl und den verfallenen Resten der New Yorker Skyline richtig Lust auf die Geschichte. Besonders erwähnenswert finde ich aber auch die Art des Einbandes, der einen leicht mitgenommenen Eindruck erwecken soll. Tolle Idee! Das Buch... Zunächst ein paar Worte zur Gestaltung des Buches: Das Cover macht rein optisch wegen der düsteren Farbwahl und den verfallenen Resten der New Yorker Skyline richtig Lust auf die Geschichte. Besonders erwähnenswert finde ich aber auch die Art des Einbandes, der einen leicht mitgenommenen Eindruck erwecken soll. Tolle Idee! Das Buch handelt von einem Szenario in nicht allzu ferner Zukunft, in dem eine geheimnisvolle Krankheit alle Erwachsenen und kleinen Kinder ausgelöscht hat. Übrig bleibt eine Welt, in der sich die überlebenden Jugendlichen irgendwie durchschlagen müssen. Zu diesem Zweck haben sich die meisten zu Clans zusammengeschlossen und bewohnen bestimmte Bereiche der verfallenen und geplünderten Stadt. Die Handlung des Buches wird abwechselnd aus der Sicht von Jefferson dem neuen Anführer des Washington-Square-Clans sowie seiner guten Freundin Donna erzählt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven bekommt der Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Charaktere. Außerdem macht es das Lesen sehr kurzweilig und abwechslungsreich. Besonders gelungen finde ich die komplett unterschiedliche Art der Erzählweise. Zur Handlung möchte ich nicht allzuviel sagen, um niemandem den Lesespaß zu verderben, nur soviel: Spannung, Humor, Action, Freundschaft, Liebe, Hoffnung, Enttäuschungen, Angst, Verfolgungsjagden, Überraschungen und viele Anspielungen auf uns in der realen Welt so wichtig erscheinende Dinge - all das hat dieses Buch zu bieten. Doch Vorsicht - es gibt leider auch einen fiesen Cliffhanger am Ende des Buches! Wer also auf abgeschlossene Geschichten steht, könnte enttäuscht sein. Für alle anderen Leser heißt es Geduld haben und auf den nächsten Teil warten. Mich hat Young World auf jeden Fall überzeugt, trotzdem es schon so viele andere Endzeitromane im Jugendbuchbereich gibt.

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klasse!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 19.10.2015

Buchinhalt: Nach eine verheerenden Seuche sterben alle Erwachsenen und kleinen Kinder. Zurück bleiben die Teenager – und eine zerstörte Welt, in der das Überleben des Stärkeren regiert. In den Straßenschluchten New Yorks haben sich Clans gebildet, unter anderem der am Washington Square. Nach dem Tod seines großen Bruders ist Jefferson... Buchinhalt: Nach eine verheerenden Seuche sterben alle Erwachsenen und kleinen Kinder. Zurück bleiben die Teenager – und eine zerstörte Welt, in der das Überleben des Stärkeren regiert. In den Straßenschluchten New Yorks haben sich Clans gebildet, unter anderem der am Washington Square. Nach dem Tod seines großen Bruders ist Jefferson der Anführer und zusammen mit einigen Freunden macht er sich auf die lebensgefährliche Suche nach einem Gegenmittel, das das Überleben der letzten Menschen sichert…. Persönlicher Eindruck: Wow, was für eine spannende und packend erzählte Dystopie! Die Idee, dass nur noch Jugendliche ein Endzeitszenario überleben, ist nicht wirklich neu, allerdings tut das dem Lesegenuss überhaupt keinen Abbruch und man will nur lesen, lesen und immer weiter lesen. New York ist der Schauplatz dieser Geschichte, das nach der Apokalypse als schrecklicher Dschungel den Tod an jeder Straßenecke bedeuten kann. Jefferson und Donna erzählen aus kapitelweise wechselnder Perspektive den Alltag und die spannende Reise, die die kleine Gruppe aus Jugendlichen unternimmt. Dabei schafft es der Autor vortrefflich, beide Perspektiven auch charakterlich komplett anders zu gestalten, was das Lesen eine große Freude macht. Während Jefferson überlegt und rational erscheint, ist Donna eher emotional und oft auch ein bisschen direkt. Daneben gibt es noch Brainbox, den Denker in der Gruppe, der dem Leser wie eine Art Professor in jung vorkommt. Brainbox hat mir als Figur gut gefallen, er stellt einen noch rationaleren Gegenpart im Hauptdarsteller-Dreieck des Romans dar. Das Setting und die bildhafte Beschreibung und lebendige Sprache lässt sofort Kopfkino vom Allerfeinsten entstehen und auch ohne Stadtplan von NY kann man dem Geschehen sehr gut folgen. Ein solcher Plan lag mir zusammen mit einer Leseprobe vor, ein tolles Gimmik wäre dennoch gewesen, den Plan im Buch abzudrucken. Auf jeden Fall bietet „Young World“ als Auftakt einer Reihe absolut gute Unterhaltung und das nicht nur für Dystopien-Fans. Ich kann jedenfalls kaum den 2. Band erwarten – ein Cliffhanger erster Klasse macht die Wartezeit nahezu unerträglich. Top in allen Disziplinen – absolut zu empfehlen!

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eine Welt ohne Erwachsene
von spozal89 am 03.10.2015

New York in der Zukunft. Durch einen Virus wurden alle Erwachsenen und alle Kleinkinder getötet. Nur die Jugendlichen haben überlebt. Doch sobald sie achtzehn werden, schlägt auch bei ihnen das Virus zu. Auf den Straßen herrscht Chaos, und die Jugendlichen haben verschiedene Clans gebildet um ein Überleben zu sichern.... New York in der Zukunft. Durch einen Virus wurden alle Erwachsenen und alle Kleinkinder getötet. Nur die Jugendlichen haben überlebt. Doch sobald sie achtzehn werden, schlägt auch bei ihnen das Virus zu. Auf den Straßen herrscht Chaos, und die Jugendlichen haben verschiedene Clans gebildet um ein Überleben zu sichern. Jefferson ist der Anführer am Washington Square und gemeinsam mit seinen Clanmitgliedern Donna, Peter und Brainbox, entdeckt er die Möglichkeit einer Heilung des Virus. Auf Plum Island soll es einen Erwachsenen geben, der Imun gegen das Virus ist. Gemeinsam mit dem Mann wollen sie die Menschheit retten. Die Freunde machen sich auf, um die Insel und das dazugehörige Labor zu finden. Doch der Weg ist schwieriger als gedacht. Gewalt, Hinterhalt, Abenteuer und der Tod werden ihren Weg begleiten. Werden Sie die Insel erreichen und die Menscheit vor dem Virus retten können? Das Erstlingswerk des Ressigeurs Chris Weitz hat mir gut gefallen. Der Schreibstil war zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn er schreibt teilweise, als handle es sich hier um ein Drehbuch (vielleicht soll es ja tatsächlich mal verfilmt werden?), aber je mehr man gelesen hat umso verständlicher war das Ganze. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt. Ich mag sowas sehr gerne, weil man einfach andere Blickwinkel erkennt und auch die Charaktere und deren Perönlichkeit besser kennenlernt. Bis auf Donna und Jefferson lernt man leider von den anderen Personen keinen so wirklich kennen. Nur oberflächlich erfährt man immer mal wieder was zwischendurch und vom Leben bevor ES passiert ist. Das fand ich ein bisschen schade, wobei es der Geschichte nicht schadet. Das Buch erinnert mich sehr stark an die Serie "The Tribe" die es früher mal gegeben hat. Diese Serie habe ich geliebt und es gab Passagen in der Geschichte, die sehr stark der Serie geähnelt haben. Dennoch war das Buch wirklich spannend und gut erzählt. Ich konnte das Buch schlecht aus der Hand legen, da es in jedem Kapitel äußert rasant zur Sache geht. Man muss aber dazu sagen, dass Gewalt und Mord im Buch die Hauptrolle haben. Wenn man nicht gerne solch "krassen" Geschichten liest, inder auf jeder zweiten Seite Gewalt angewendet wird, der sollte hier lieber die Finger davon lassen. Es endet dann auch noch mit einem fiesen Cliffhanger, aber der Autor weißt bereits auf den Folgeband hin, der im Mai 2016 erscheinen soll. In meinen Augen leider noch viel zu lange hin, da ich gerne heute schon wissen möchte, wie die Geschichte endet. Für alle die gern dystopische Geschichten lesen, auf jedenfall empfehlenswert.

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Gelungene Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2015

Vor dem Lesen hatte ich schon eine enorme Erwartungshaltung an dieses Buch. Ich erhoffte mir eine neue, flotte, gut geschriebene Dystopie mit viel Spannung. Und diese Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Die Geschichte ist richtig spannend. Mir hat die Konstellation der Charaktere sehr gefallen. Eine Welt ausschließlich bestehend aus Teenagern... Vor dem Lesen hatte ich schon eine enorme Erwartungshaltung an dieses Buch. Ich erhoffte mir eine neue, flotte, gut geschriebene Dystopie mit viel Spannung. Und diese Erwartungen wurden auch nicht enttäuscht. Die Geschichte ist richtig spannend. Mir hat die Konstellation der Charaktere sehr gefallen. Eine Welt ausschließlich bestehend aus Teenagern bringt von Anfang an gewisse Probleme mit sich. Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu viel von der Handlung verraten aber diese gefällt mir sehr und macht das Buch auf jeden Fall lesenswert. Die Charaktere sind gut inszeniert und gestaltet. Gerade durch die Diversität von diesen erhält der Roman seine besondere Note. Es wird nie langweilig, da man bei keiner Figur mit Sicherheit weiß auf welcher Seite sie steht. Der Schreibstil konnte mich sogleich begeistern. Er ist fesselnd und flüssig zu lesen. Er ist der Jugendsprache entsprechend. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und kann ihn für Liebhaber von Dystopien sehr empfehlen.

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Sehr spannend. Super Idee. Wahnsinnig gute Geschichte.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2015

Schreibstil: Chris Weitz hat einen wirklich guten und angenehmen Schreibstil, in den ich mich sehr schnell eingefunden habe. Er schreibt abwechselnd aus der Sicht von den beiden Protagonisten Jefferson und Donna. Hierbei verwendet er das Präsens. Donna und Jefferson haben zwei unterschiedliche Erzählarten, denn sie umschreibt ausführlich, bringt mehr Gedanken... Schreibstil: Chris Weitz hat einen wirklich guten und angenehmen Schreibstil, in den ich mich sehr schnell eingefunden habe. Er schreibt abwechselnd aus der Sicht von den beiden Protagonisten Jefferson und Donna. Hierbei verwendet er das Präsens. Donna und Jefferson haben zwei unterschiedliche Erzählarten, denn sie umschreibt ausführlich, bringt mehr Gedanken ein und schweift hin und wieder ab, während er zielorientiert und genau erzählt. Dennoch ist es genau das, was das Lesen gerade erfrischender macht und mehr Highlights in die Erzählweise der Geschichte bringt. Meinung: „Young World – Die Clans von New York“ hat mich sofort begeistert und mich in die Geschichte gerissen. Donna und Jefferson erzählen von ihrem Leben in ihrem Clan, nachdem alle Kinder und Erwachsenen an DER Krankheit gestorben sind. Jeff ist Anführer wider Willen, macht seine Sache aber sehr gut, da er gebildet, clever und zuverlässig ist. Sie leben friedlich, bis Brainbox, das Genie des Clans, eine Idee hat, wie man gegen die Krankheit vorgehen könnte. Daraufhin begeben sich Jeff, Donna, BB und ein paar Andere auf die Reise zur Hauptbibliothek von New York, wo sich das Genie Antworten erhofft. Dass das nicht glatt gehen kann versteht sich von selbst, da der Weg durch die Reviere fremder Clans nicht einfach ist. Daraufhin nimmt die Geschichte rasch Fahrt auf und ein Abenteuer jagt das nächste. Ich habe schnell gemerkt, dass die Welt, in der die Jugendlichen leben, nicht schön oder einfach ist. Immerhin gibt es keinen Strom, außer aus selbst gebauten Generatoren, kein warmes Wasser, Smartphones oder sonstige Vorzüge der heutigen Welt. Dennoch haben die Überlebenden gelernt damit umzugehen. Doch gerade das Verlassen seiner sicheren Umgebung ist gefährlich, da in den fremden Gegenden oft Gewalt herrscht und die Probleme mit Waffen geklärt werden. Wie überall gibt es sowohl friedliche als auch radikale Clans. Ich finde die Welt, in der die Jugendlichen sich nun durchschlagen müssen, ist sehr gut beschrieben und ausgebaut. Das Buch ist sehr spannend und mitreißend geschrieben, wird auch manchmal sehr emotional und zeigt auch einen gewissen Teil von Treue und wahrer Freundschaft. Es ist apokalyptisch, hält jedoch gerade deshalb viele Überraschungen bereit. Nach vielen Abenteuern geht die Geschichte des ersten Teils Richtung Ende und bringt dort noch mal eine interessante Wendung mit einer sehr großen Überraschung. Der Schluss hatte ich überhaupt nicht erwartet und war dann erst einmal von der Wendung geschockt. Aber es ist ein hervorragender Hinweis auf den zweiten Band des Buches. Ich muss sogar sagen, das Ende war für mich so etwas wie ein „WTF“ – Moment. Schlussendlich kann ich sagen, dass das wirklich eine richtig gute und spannende Geschichte mit all seinen Wendungen ist und ich es kaum erwarten kann, dass der nächste Teil erscheint. Fazit: Ich finde Chris Weitz ist „Young World“ wirklich sehr sehr gut gelungen und ich kann es absolut nur weiterempfehlen, da die Story einfach überzeugt und die Spannung immer erhalten bleibt. Vielleicht kann diese Reihe auch zukünftig bei den ganz großen Büchern, wie zum Beispiel „Die Triubute von Panem“, mithalten.

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Spannender und fesselnder Jugendroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Roth am 27.06.2016

Die Clans von New York ist ein gelungener Jugendroman der fesselnd und fasziniert zugleich. Die Idee, dass es nur noch Teenager bis zum 18. Lebensjahr gibt, haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Für mich war es spannend zu erfahren, wie sich Jugendliche organisieren, überleben und ohne Erwachsene auskommen.... Die Clans von New York ist ein gelungener Jugendroman der fesselnd und fasziniert zugleich. Die Idee, dass es nur noch Teenager bis zum 18. Lebensjahr gibt, haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Für mich war es spannend zu erfahren, wie sich Jugendliche organisieren, überleben und ohne Erwachsene auskommen. Es geht um die Bildung von Clans, die verschiedene Ausrichtungen haben. Durch einen menschlich herbeigeführten Virus haben auf der Welt nur die Teens überlebt, es gibt weder Kinder noch Erwachsene. Strom gibt es nicht mehr, somit scheidet auch all die Technik aus, die genau diese Zielgruppe in unserer Welt liebt. Ressourcen werden knapp und so kommt es zu einem Kampf mit eigener Währung um Brennstoffe und Nahrung. Selbsternannte Anführer und selbst gemachte Regeln. Die "Hauptdarsteller" in diesem Buch sind Jefferson und Donna. Donna hat meiner Meinung nach die neue Welt begriffen und sieht auch keinen Sinn darin, Gefühle an sich ran zu lassen, denn sie sind ja alle irgendwie bald dem Tode geweiht. Jefferson dagegen ist ein liebenswerter junger Mann, der auch Gefühle zeigt. Er gibt die Hoffnung nicht auf, ein Gegenmittel zu finden. Auf der Suche nach diesem, erlebt die Gruppe um Jefferson & Donna eine actionreiche Geschichte, mit Kampf und Gewalt, Gefühl und Freundschaft..... Der Schreibstil, der an ein Drehbuch erinnert, war anfangs gewöhnungsbedürftig. Schnell kam ich aber mit dem lockeren und unkomplizierten Schreibstil zurecht. Ich bin gespannt, wie die Geschichte um Donna & Jefferson weiter geht

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Wenn nur die Kinder überleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Soltau am 02.02.2016

Dieses Buch hatte mich schon in der Leseprobe sehr angesprochen, die Schreibweise war locker, das lesen "flutschte" einfach so vor sich hin. Das blieb auch im gesamten Buch weiterhin so, was mir auch sehr gut gefallen hat, wobei ich manchmal (speziell bei den Dialogen) das Gefühl hatte, ein Drehbuch... Dieses Buch hatte mich schon in der Leseprobe sehr angesprochen, die Schreibweise war locker, das lesen "flutschte" einfach so vor sich hin. Das blieb auch im gesamten Buch weiterhin so, was mir auch sehr gut gefallen hat, wobei ich manchmal (speziell bei den Dialogen) das Gefühl hatte, ein Drehbuch in der Hand zu halten. Aber das kann man dem Autor wohl nicht verdenken, ist sicher die Macht der Gewohnheit. Die Story an sich hat mich gleich gefangengenommen. Die ganze Welt, außer die Jugendlichen, werden ausgerottet. Die Kinder müssen damit zurechtkommen, ohne ihre Familien und kleinen Geschwistern zu leben. Und sobald sie ein gewisses Alter erreichen sterben sie auch. Ein paar von ihnen machen sich auf den Weg in eine abenteuerliche Reise um ein Gegenmittel zu finden. Dabei lernen sie verschiedene Clans/ Gruppierungen kennnen, machen gute und schlechte Erfahrungen. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, wobei ich die Zielgruppe im Alter etwas höher ansiedeln würde. Was mir stellenweise nicht gefallen hat waren Ausdrücke wie : "sie muss noch eingeritten werden", sowas hat für mich in einem Buch für das Alter nichts verloren. Und da waren noch mehr Stellen die ich so nicht in der Altersgruppe angesiedelt hätte. Alles in allem vergebe ich 4 Sterne und werde den nächsten Teil sicher auch lesen wenn er im nächsten Jahr erscheint.

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Willst du wirklich 18 werden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016

Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des... Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des Clans nach seinem achtzehnten Geburtstag stirbt, übernimmt dessen jüngerer Bruder Jefferson die Führung und als dann noch in einer Dissertation die Möglichkeit auftaucht, ein Heilmittel für die Seuche zu finden, brechen fünf Jugendliche auf, diesem Ganzen auf die Spur zu kommen. Dabei geht natürlich nicht alles glatt und ob es auch wirklich dieses Heilmittel gibt? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich absolut gelungen finde. Es gibt die Stimmung (Endzeitstimmung) super wieder und auch Motiv und Farbgestaltung sind super gewählt. Ich hätte dieses Buch mit Sicherheit aus einem Regal in einer Buchhandlung gezogen. Das Thema Endzeit, bzw. Dystopie ist natürlich nichts Neues und es gab auch schon unglaublich viele Bücher hierzu und doch bin ich immer wieder von diesem Genre angetan, denn es verspricht sehr viel Spannung. Die Clans von New York ist das Erstlingswerk von Regisseur Chris Weitz und ich muss schon sagen, dass man dem Schreibstil doch so ein wenig den Regisseur anmerkt. Ich fand den Stil schon flüssig, aber doch in seiner Art etwas gewöhnungsbedürftig und gerade am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten ins Buch hineinzufinden und ich habe mich immer wieder ertappt, wie ich einen Abschnitt häufiger gelesen habe. Ich musste auch ein wenig schmunzeln, als gleich auf den ersten Seiten mehrere Filme erwähnt wurden. Hat man sich an den etwas abgehackten Schreibstil gewöhnt, ist die Geschichte auch gut zu lesen und an Spannung fehlt es nicht, ganz im Gegenteil wird es doch teilweise eher brutal. Der Sprachstil war extrem jugendlich gehalten und ich würde meinen, dass hier etwas weniger besser gewesen wäre, aber das kann natürlich auch mit an der Übersetzung liegen. Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich und gut dargestellt. Gut fand ich, dass das Buch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Ansonsten sind es Jugendliche, die in einer brutalen Zukunft versuchen zu überleben. Das Ende des Buches ist natürlich ein Cliffhanger und ich muss sagen, dass es dann doch irgendwie sehr verworren aufhörte. Aber da gibt es bestimmt im nächsten Teil die Antworten zu und ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Mein Fazit: eine etwas holprige Dystopie, die trotz allem mit sehr viel Spannung aufwarten kann. Hin und wieder schon recht brutal erzählt, aber durchaus glaubhaft, denn das nicht alles Friede Freude Eierkuchen in so einer Zukunft ist, ist wohl klar. Ich denke schon, dass Freunde der Dystopie Gefallen an dem Buch finden werden. Von mir gibt es vier Sterne, für die volle Punktzahl war mir der Schreibstil ein wenig zu gewöhnungsbedürftig!

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Willst du wirklich 18 werden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 14.12.2015

Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des... Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des Clans nach seinem achtzehnten Geburtstag stirbt, übernimmt dessen jüngerer Bruder Jefferson die Führung und als dann noch in einer Dissertation die Möglichkeit auftaucht, ein Heilmittel für die Seuche zu finden, brechen fünf Jugendliche auf, diesem Ganzen auf die Spur zu kommen. Dabei geht natürlich nicht alles glatt und ob es auch wirklich dieses Heilmittel gibt? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich absolut gelungen finde. Es gibt die Stimmung (Endzeitstimmung) super wieder und auch Motiv und Farbgestaltung sind super gewählt. Ich hätte dieses Buch mit Sicherheit aus einem Regal in einer Buchhandlung gezogen. Das Thema Endzeit, bzw. Dystopie ist natürlich nichts Neues und es gab auch schon unglaublich viele Bücher hierzu und doch bin ich immer wieder von diesem Genre angetan, denn es verspricht sehr viel Spannung. Die Clans von New York ist das Erstlingswerk von Regisseur Chris Weitz und ich muss schon sagen, dass man dem Schreibstil doch so ein wenig den Regisseur anmerkt. Ich fand den Stil schon flüssig, aber doch in seiner Art etwas gewöhnungsbedürftig und gerade am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten ins Buch hineinzufinden und ich habe mich immer wieder ertappt, wie ich einen Abschnitt häufiger gelesen habe. Ich musste auch ein wenig schmunzeln, als gleich auf den ersten Seiten mehrere Filme erwähnt wurden. Hat man sich an den etwas abgehackten Schreibstil gewöhnt, ist die Geschichte auch gut zu lesen und an Spannung fehlt es nicht, ganz im Gegenteil wird es doch teilweise eher brutal. Der Sprachstil war extrem jugendlich gehalten und ich würde meinen, dass hier etwas weniger besser gewesen wäre, aber das kann natürlich auch mit an der Übersetzung liegen. Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich und gut dargestellt. Gut fand ich, dass das Buch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Ansonsten sind es Jugendliche, die in einer brutalen Zukunft versuchen zu überleben. Das Ende des Buches ist natürlich ein Cliffhanger und ich muss sagen, dass es dann doch irgendwie sehr verworren aufhörte. Aber da gibt es bestimmt im nächsten Teil die Antworten zu und ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Mein Fazit: eine etwas holprige Dystopie, die trotz allem mit sehr viel Spannung aufwarten kann. Hin und wieder schon recht brutal erzählt, aber durchaus glaubhaft, denn das nicht alles Friede Freude Eierkuchen in so einer Zukunft ist, ist wohl klar. Ich denke schon, dass Freunde der Dystopie Gefallen an dem Buch finden werden. Von mir gibt es vier Sterne, für die volle Punktzahl war mir der Schreibstil ein wenig zu gewöhnungsbedürftig!

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Was passiert, wenn Jugendliche die Welt regieren?
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Dieser spannenden Frage ist Chris Weitz in seinem Debutroman “Young World - Die Clans von New York” nachgegangen. Dem einen oder anderen wird der Autor schon bekannt sein - allerdings als Regisseur oder Drehbuchautor. Aktuell dürften dem jüngeren Publikum Cinderella und Twilight am geläufigsten sein. In einigen Jahren kommt es... Dieser spannenden Frage ist Chris Weitz in seinem Debutroman “Young World - Die Clans von New York” nachgegangen. Dem einen oder anderen wird der Autor schon bekannt sein - allerdings als Regisseur oder Drehbuchautor. Aktuell dürften dem jüngeren Publikum Cinderella und Twilight am geläufigsten sein. In einigen Jahren kommt es zum Super-Gau: ein Virus bzw. eine Krankheit bringt alle Erwachsenen und kleinen Kinder um und sie wütet immernoch. Die Population schwindet von Tag zu Tag, da jeden Tag weitere Jugendliche sterben. Sobald man die Grenze zum 18. Lebensjahr überschritten hat oder ihr nahe kommt, stirbt man innerhalb weniger Stunden/Tage. Inmitten dieses Chaos haben sich verschiedene Clans gebildet. Manche Jugendliche schlagen sich allein durch - andere schließen sich zusammen und leben und arbeiten gemeinsam. Einer dieser Clans befindet sich in New York - dem Schauplatz unserer Geschichte - am Washington Square. Dort leben Donna, Jefferson, Brainbox, Peter, SeeThrough und noch viele mehr. Diese 5 machen sich auf, um die “Welt zu retten”, denn Brainbox (der Superkluge Nerd schlechthin) hat eine Idee, wie sie die Krankheit besiegen könnten. Dabei kommen Ihnen nicht nur streunende Hunde und Teenies, sondern auch andere Clans und Gruppierungen in die Quere, die die Herrschaft und die Kontrolle an sich reißen wollen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt… An und für sich fand ich das Buch richtig Klasse. Der Schreibstil ist gut, und auch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Jeff und Donna geschrieben wurden, ist für mich ein Pluspunt. Damit erhält man einen sehr guten und Umfassenden Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten und sieht verschiedene Perspektiven der Geschichte. Ich würde das Buch aber ganz jungen Lesern nicht weiterempfehlen, da es mitunter doch etwas Brutaler und Rauher zugeht - in der Sprache und in der Geschichte an sich. Für mich stellt sich natürlich die Frage, was im 2. und 3. Teil noch alles passieren wird, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger. Schade finde ich, dass das Ende nicht ganz rund ausgefeilt wurde, denn es wirkt extrem an den Haaren herbeigezogen und schnell man zusammengeschustert. Aber vielleicht sollte das auch nur den Spannungsbogen erweitern und ich habe es nicht gemerkt. Für mich ist es trotzdem ein gutes Buch und bekommt 4 von 5 Bienchen =)

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Was passiert, wenn Jugendliche die Welt regieren?
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Dieser spannenden Frage ist Chris Weitz in seinem Debutroman “Young World - Die Clans von New York” nachgegangen. Dem einen oder anderen wird der Autor schon bekannt sein - allerdings als Regisseur oder Drehbuchautor. Aktuell dürften dem jüngeren Publikum Cinderella und Twilight am geläufigsten sein. In einigen Jahren kommt es... Dieser spannenden Frage ist Chris Weitz in seinem Debutroman “Young World - Die Clans von New York” nachgegangen. Dem einen oder anderen wird der Autor schon bekannt sein - allerdings als Regisseur oder Drehbuchautor. Aktuell dürften dem jüngeren Publikum Cinderella und Twilight am geläufigsten sein. In einigen Jahren kommt es zum Super-Gau: ein Virus bzw. eine Krankheit bringt alle Erwachsenen und kleinen Kinder um und sie wütet immernoch. Die Population schwindet von Tag zu Tag, da jeden Tag weitere Jugendliche sterben. Sobald man die Grenze zum 18. Lebensjahr überschritten hat oder ihr nahe kommt, stirbt man innerhalb weniger Stunden/Tage. Inmitten dieses Chaos haben sich verschiedene Clans gebildet. Manche Jugendliche schlagen sich allein durch - andere schließen sich zusammen und leben und arbeiten gemeinsam. Einer dieser Clans befindet sich in New York - dem Schauplatz unserer Geschichte - am Washington Square. Dort leben Donna, Jefferson, Brainbox, Peter, SeeThrough und noch viele mehr. Diese 5 machen sich auf, um die “Welt zu retten”, denn Brainbox (der Superkluge Nerd schlechthin) hat eine Idee, wie sie die Krankheit besiegen könnten. Dabei kommen Ihnen nicht nur streunende Hunde und Teenies, sondern auch andere Clans und Gruppierungen in die Quere, die die Herrschaft und die Kontrolle an sich reißen wollen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt… An und für sich fand ich das Buch richtig Klasse. Der Schreibstil ist gut, und auch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Jeff und Donna geschrieben wurden, ist für mich ein Pluspunt. Damit erhält man einen sehr guten und Umfassenden Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten und sieht verschiedene Perspektiven der Geschichte. Ich würde das Buch aber ganz jungen Lesern nicht weiterempfehlen, da es mitunter doch etwas Brutaler und Rauher zugeht - in der Sprache und in der Geschichte an sich. Für mich stellt sich natürlich die Frage, was im 2. und 3. Teil noch alles passieren wird, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger. Schade finde ich, dass das Ende nicht ganz rund ausgefeilt wurde, denn es wirkt extrem an den Haaren herbeigezogen und schnell man zusammengeschustert. Aber vielleicht sollte das auch nur den Spannungsbogen erweitern und ich habe es nicht gemerkt. Für mich ist es trotzdem ein gutes Buch und bekommt 4 von 5 Bienchen =)

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Realitätsnahe Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 29.10.2015

Es ist eine grausame Welt, die Chris Weitz beschreibt. Durch eine Seuche sind alle Erwachsene und Kinder gestorben. Nur Menschen im Teenageralter haben dank ihres Hormonhaushaltes überlebt. Aber auch sie sterben spätestens mit ihrem 18. Geburtstag. Der Roman spielt in New York, ein Großteil der Jugendlichen haben sich in... Es ist eine grausame Welt, die Chris Weitz beschreibt. Durch eine Seuche sind alle Erwachsene und Kinder gestorben. Nur Menschen im Teenageralter haben dank ihres Hormonhaushaltes überlebt. Aber auch sie sterben spätestens mit ihrem 18. Geburtstag. Der Roman spielt in New York, ein Großteil der Jugendlichen haben sich in verschiedenen Gruppen zusammengeschlossen und kämpfen um die letzten Ressourcen. Alles ist zusammengebrochen. Es gibt keine Hoffnung, nur der Stärkere überlebt. Das Geschehen wird aus 2 Perspektiven beschrieben. Einmal Jefferson, sein großer Bruder ist der Anführer einer Gruppe. Jeff ist eher der nachdenkliche Typ und nicht der extrovertierte Held. Aber eine große Verantwortung lastet auf ihn, denn sein Bruder steht kurz vor seinen 18. Geburtstag und wer übernimmt dann die Rolle des Anführers. Der zweite Handlungsstrang wird von Donna erzählt. Ein ziemlich toughen Mädchen, die ihre Verletzlichkeit und Gefühle nicht gern zeigt. Beide empfinden etwas füreinander. Dadurch, dass beide Erzählstränge aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, ist man den Protagonisten sofort sehr nah. Ich spürte ihre Angst, ihre Hoffnungslosigkeit, aber auch ihre aufkeimenden Gefühle füreinander. Sprachlich ist es ein Jugendbuch, manchmal ein wenig derb. Fand ich aber für diese Situation vollkommen authentisch. Beide werden mit Fehlern und Macken dargestellt, was sie gleich realer für mich machte. Die Beschreibung einer Welt ohne Zukunft und ohne Erwachsene fand ich auch sehr realitätsnah. Es gibt viel Brutalität, die auch beschrieben wird. Interessant dabei sind Jeffs Gedanken, der nach dem Ende der alten Welt an eine neue Gesellschaft denkt. Er wird von der Realität aber enttäuscht. Für eine kleine Hoffnung nehmen Jeff und seine Freunde dann aber jede Gefahr auf sich. Es ist ein spannender dystopischer Roman, der ohne Heldenklischees auskommt. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Nebencharaktere besser herausgearbeitet wären. Sie waren mir etwas blass. Außerdem fand ich das Ende etwas merkwürdig und nicht richtig logisch. Es wird klar das es einen nächsten Teil geben muss, auf den ich auch schon sehr gespannt bin.

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Eine gelungene Endzeitgeschichte mit jeder Menge Spannung und interessanten Charakteren.
von Büchersüchtiges Herz³ am 25.10.2015

INHALT: Jefferson und Donna leben in einer Welt, in der es keine Erwachsene und Kleinkinder mehr gibt. Eine Krankheit hatte alle getötet, außer die Jugendlichen. Doch sobald diese 18 Jahre alt werden, sterben auch sie. Jefferson führt eine Bande Jugendliche an, die sich versuchen mit den Gegebenheiten zu arrangieren.... INHALT: Jefferson und Donna leben in einer Welt, in der es keine Erwachsene und Kleinkinder mehr gibt. Eine Krankheit hatte alle getötet, außer die Jugendlichen. Doch sobald diese 18 Jahre alt werden, sterben auch sie. Jefferson führt eine Bande Jugendliche an, die sich versuchen mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Doch als Brainbox, das Genie der Gruppe, plötzlich einen Einfall hat, machen sich einige von ihnen auf den Weg und setzen ihr Leben aufs Spiel, um eventuell ein Heilmittel zu finden... MEINUNG: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, da ich ja ein absoluter Fan von Geschichten in der Zukunft bin. Ich mag das Endzeit-Feeling, warum auch immer. Das Cover vermittelt auch gleich eben jenen Eindruck: ein düsterer Endzeit-Roman. Zu Beginn ist man gleich mitten drin in der Geschichte. Man lernt schnell die ganzen Figuren kennen und lebt sich leicht in die Umgebung ein. Chris Weitz schreibt sehr flüssig und einfach. Ich habe bei einigen gelesen, dass sie sich an der Art stören, wie er die Dialoge zwischen den Figuren eingebaut hat. Ich muss gestehen, das ist mir gar nicht aufgefallen. Er schreibt halt als Drehbuchautor wie in einem Drehbuch nur den jeweiligen Namen: "Wörtliche Rede". Aber ich finde, genau das passt zu der Geschichte und dem teilweisen derben Umgang miteinander. Es war schon fast phänomenal, wie schnell die Seiten vorbei flogen und ich hatte total das Gefühl zwischen den Jugendlichen zu sein, also mitten drin. Die Protagonisten Jefferson und Donna bieten gelungene Abwechslung, da immer je ein Kapitel aus der Sicht von jedem geschrieben ist. Dieser Wechsel zwischen den Protagonisten ist zwar einerseits gelungen und spannend, aber andererseits muss ich gestehen, dass es mich so in die Geschichte zog, dass ich manchmal gar nicht mehr wusste, aus wessen Sicht es jetzt geschrieben ist. Der Schreibstil und die Denkweise war bei beiden Protagonisten einfach zu ähnlich, und das obwohl sie eigentlich sehr verschieden sind. Am Anfang hat mich das etwas gestört, aber später hatte ich mich daran gewöhnt. Im Laufe des Buches kommt wirklich nie Langeweile auf. Wir werden von einer Situation in die Nächste katapultiert und ständig gibt es neue Hindernisse und Wendungen. Ich hatte wirklich viel Spaß beim lesen und wollte jederzeit wissen, wie es weitergeht. Es geht um eine Welt, in der der Tod zum greifen nahe ist und wie man trotzdem versucht Hoffnung zu bewahren. Freundschaft, Liebe und Mut spielen natürlich eine große Rolle, aber auch Verluste, Gewalt und Angst. Das Ende war wirklich ein bisschen gemein, ich hätte sehr gern sofort weitergelesen. Was wird wohl nun passieren? Ich könnte mir diese Geschichte wirklich sehr gut als Film vorstellen. FAZIT: Eine gelungene Endzeitgeschichte mit jeder Menge Spannung und interessanten Charakteren. Ich wollte jederzeit gern weiterlesen und freue mich auf die Fortsetzung! Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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Willst du wirklich 18 werden?
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.10.2015

Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des... Bei einer Seuche sterben alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder, lediglich die Jugendlichen überleben, aber auch nur bis zu ihrem achtzehnten Geburtstag, dann erliegen auch sie der Seuche. In diesem Überlebenskampf bilden die Jugendlichen unterschiedliche Gangs, unter anderem auch der Clan am Washington Square. Als Wash, der Anführer des Clans nach seinem achtzehnten Geburtstag stirbt, übernimmt dessen jüngerer Bruder Jefferson die Führung und als dann noch in einer Dissertation die Möglichkeit auftaucht, ein Heilmittel für die Seuche zu finden, brechen fünf Jugendliche auf, diesem Ganzen auf die Spur zu kommen. Dabei geht natürlich nicht alles glatt und ob es auch wirklich dieses Heilmittel gibt? Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover des Buches wirklich absolut gelungen finde. Es gibt die Stimmung (Endzeitstimmung) super wieder und auch Motiv und Farbgestaltung sind super gewählt. Ich hätte dieses Buch mit Sicherheit aus einem Regal in einer Buchhandlung gezogen. Das Thema Endzeit, bzw. Dystopie ist natürlich nichts Neues und es gab auch schon unglaublich viele Bücher hierzu und doch bin ich immer wieder von diesem Genre angetan, denn es verspricht sehr viel Spannung. Die Clans von New York ist das Erstlingswerk von Regisseur Chris Weitz und ich muss schon sagen, dass man dem Schreibstil doch so ein wenig den Regisseur anmerkt. Ich fand den Stil schon flüssig, aber doch in seiner Art etwas gewöhnungsbedürftig und gerade am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten ins Buch hineinzufinden und ich habe mich immer wieder ertappt, wie ich einen Abschnitt häufiger gelesen habe. Ich musste auch ein wenig schmunzeln, als gleich auf den ersten Seiten mehrere Filme erwähnt wurden. Hat man sich an den etwas abgehackten Schreibstil gewöhnt, ist die Geschichte auch gut zu lesen und an Spannung fehlt es nicht, ganz im Gegenteil wird es doch teilweise eher brutal. Der Sprachstil war extrem jugendlich gehalten und ich würde meinen, dass hier etwas weniger besser gewesen wäre, aber das kann natürlich auch mit an der Übersetzung liegen. Die Charaktere sind äußerst unterschiedlich und gut dargestellt. Gut fand ich, dass das Buch aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Ansonsten sind es Jugendliche, die in einer brutalen Zukunft versuchen zu überleben. Das Ende des Buches ist natürlich ein Cliffhanger und ich muss sagen, dass es dann doch irgendwie sehr verworren aufhörte. Aber da gibt es bestimmt im nächsten Teil die Antworten zu und ich bin sehr gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Mein Fazit: eine etwas holprige Dystopie, die trotz allem mit sehr viel Spannung aufwarten kann. Hin und wieder schon recht brutal erzählt, aber durchaus glaubhaft, denn das nicht alles Friede Freude Eierkuchen in so einer Zukunft ist, ist wohl klar. Ich denke schon, dass Freunde der Dystopie Gefallen an dem Buch finden werden. Von mir gibt es vier Sterne, für die volle Punktzahl war mir der Schreibstil ein wenig zu gewöhnungsbedürftig!

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Actionreich
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 30.09.2015

Auf dieses Buch habe ich mich schon länger gefreut. Das Cover, mit einem zerstörtet New York hat sofort mein Interesse geweckt, genauso wie die Tatsache, das scheinbar nur noch Jugendliche dort leben, alle Erwachsenen und Kinder sind gestorben. Geschrieben wurde das Buch von Chris Weitz, dem Oscar nominierten Regisseur von... Auf dieses Buch habe ich mich schon länger gefreut. Das Cover, mit einem zerstörtet New York hat sofort mein Interesse geweckt, genauso wie die Tatsache, das scheinbar nur noch Jugendliche dort leben, alle Erwachsenen und Kinder sind gestorben. Geschrieben wurde das Buch von Chris Weitz, dem Oscar nominierten Regisseur von Twilight. Sein Schreibstil konnte mich nicht ganz überzeugen, obwohl er sehr flüssig und leicht zu lesen war. Und auf jeden Fall der Zielgruppe entsprechend. Die Dialoge waren leider, für mich nicht sehr schön geschrieben, so las man oft: Donna: "......."Peter: "........" Ich:" .........." Dadurch fehlten auch etwas die Emotionen bei dem Gesagten. Und es störte meinen Lesefluss. Nicht nur bei den Dialogen merkt man ihm seinen Beruf an. Auch in vielen Szenen, bei diesen war es aber von Vorteil. So wurden diese sehr bildlich und actionreich beschrieben. Der Jugendslang störte mich hingegen wieder und auch die vielen Vergleiche bzw. Erwähnungen von Serien, Filmen, Spielen und Marken. Ich mag es da lieber zeitlos und nicht so real bezogen. Das hier sind Kinder, die für ihrer verschwundenen Eltern singen, es ist ein Lamm, das den Löwen ansingt, es ist das Leben, das den Tod ansingt. Seite 232 Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Donna und Jefferson aus der Ich-Perspektive erzählt. Für mich kam hier die Differenzierung der beiden nicht genug raus. Immer mal wieder habe ich die Orientierung verloren und wusste nicht mehr genau, aus welcher Sicht ich gerade lese. Dies lag zum einem daran, dass sie sich in ihrem Denken, sofern es nicht gerade geschlechtsspezifische Gedanken waren ähneln. Aber auch daran, dass sie die meiste Zeit zusammen sind und so das erlebte von beiden widergespiegelt wird. Interessant fand ich die Nebencharaktere, welche sich ziemlich voneinander unterschieden haben und eine bunte Mischung abgegeben haben. Die Geschichte geht rasant voran. Diese Dynamik hat mir gut gefallen, ein Luft holen gibt es kaum. Durch die leicht verständliche Sprache lässt sich das Buch sehr einfach und schnell lesen. Man trifft auf viele Actionreiche Szenen, Schusswechsel, Verfolgungsjagden, Explosionen und ein Eisbär. Ich könnte mir gut eine Verfilmung des Buches vorstellen. Hin und wieder gibt es auch ruhige Absätze, in denen mehr Raum für die Entwicklung der Charaktere ist und auch Platz für Gefühle bleibt. Und doch blieb es etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Ich lese sehr gerne Endzeitromane, deswegen war die Messlatte auch eher hoch gesetzt. Trotz meiner Kritik freue ich mich auf Band 2 und bin gespannt, wie sich dieses Szenario weiter entwickeln wird und auch welche Entwicklung die Charaktere noch hin legen. Besonders da das Ende noch mal sehr überraschend war. Fazit: Schreibstil konnte mich nicht ganz überzeugen. Sehr Zielgruppen entsprechend. Actionreich und dynamisch. Idee und Umsetzung haben mir gefallen.

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Fortsetzung folgt ...
von Nici´s Buchecke am 24.09.2015

Young World - Die Clans von New York sprang mir direkt durch sein dunkles und geheimnisvolles Cover ins Auge. Der Klappentext ist nun nicht besonders lang, daher habe ich die Leseprobe gelesen und einmal angefangen regelrecht verschlungen. Nun da ich das gesamte Buch kenne kann ich mich nun am... Young World - Die Clans von New York sprang mir direkt durch sein dunkles und geheimnisvolles Cover ins Auge. Der Klappentext ist nun nicht besonders lang, daher habe ich die Leseprobe gelesen und einmal angefangen regelrecht verschlungen. Nun da ich das gesamte Buch kenne kann ich mich nun am Gesamteindruck erfreuen. Aber eins nach dem andern. Wer sich diesem Buch widmen möchte sollte keinesfalls vergessen, dass es ein Jugendbuch ist. Dies wird einem auch schon auf den ersten Seiten durch lockere Sprüche, saloppe Umgangssprache und einfache Textstruktur deutlich gemacht. Die Handlung wird im Wechsel aus der Sicht von Jefferson oder Donna geschildert. Ich fand diese Einteilung sehr angenehm, aber auch beide Charaktere waren für mich sympathische Personen. Die Grundidee dieses Buches fand ich von Anfang an ziemlich faszinierend und wie es zu dieser Situation gekommen ist, ist durchaus keine so unreale Vorstellung. Teilweise beängstigend schildert der Autor hier ein Szenario, was durchaus eintreten könnte. Wie diese ganzen Personen mit der Situation umgehen, wie sie sich anpassen oder ihre eigenen Strukturen aufbauen ist für mich spannender Lesestoff gewesen. Dem Buch fehlte es garantiert nicht an Action und Spannung, denn Donna, Jefferson und ihre Freunde haben einiges durchzustehen. Also ich muss sagen, da ich sonst eher weniger Dystopien oder Bücher dieser Genre lese, habe richtig mit gelitten, mitgelacht und gehofft. Sicher muss man den Stil der einfachen Textstruktur, den sich der Autor hier ausgesucht hat mögen. Teilweise lesen sich die Dialoge, wie aus einem Theaterstück. Für mich war dies jedoch kein Problem und ich empfand es für ein Jugendbuch sogar als passende Variante. Auf der letzten Seite erfährt dann der Leser, dass am 27.05.2016 Young World - Nach dem Ende erscheinen wird. Der Titel wirft zumindest in meinem Kopf schon Fragen auf. Ich freu mich drauf und bin mehr als gespannt wie es weitergeht.

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Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 02.06.2016

Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York Eine große Krankheit hat sämtliche Erwachsene und Kinder ausgelöscht, übrig geblieben sind nur die Teenager, die nun in New York um ihr Leben kämpfen. Jefferson und Donna vom Washington Square sowie ihr Claneigenes Genie „Brainbox“ machen sich mit einigen Anderen... Chris Weitz – Young World, Die Clans von New York Eine große Krankheit hat sämtliche Erwachsene und Kinder ausgelöscht, übrig geblieben sind nur die Teenager, die nun in New York um ihr Leben kämpfen. Jefferson und Donna vom Washington Square sowie ihr Claneigenes Genie „Brainbox“ machen sich mit einigen Anderen auf den Weg, um ein Heilmittel zu suchen. Denn kurz nach dem achtzehnten Geburtstag stirbt jeder Jugendliche an dieser mysteriösen Krankheit, die vielleicht mit Hormonen oder Genen zu tun haben könnte, in dem Chaos, das keine Elektrizität und zu wenig zu Essen zu bieten hat. Auf ihrem Weg nach einer Lösung geraten sie mehrfach in tödlicher Gefahr, denn die Revierkämpfe und die anderen Clans sind aggressiv und auch sie kämpfen ums Überleben. Der Schreibstil des Romans ist gewöhnungsbedürftig, denn das Buch liest sich wie ein Drehbuch. Trotzdem ist der Roman ist flüssig, beklemmend, aber auch locker, humorvoll, spannend und fesselnd geschrieben, wenn ich den Schreibstil außer acht lasse, und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde weitestgehend im gesamten Buch aufrecht erhalten, eine temporeiche Erzählung führte dazu, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der Jugendlichen rein versetzen, nicht zuletzt auch, weil das Buch aus der sich von Madonna und Jefferson geschrieben ist, zwei Mitglieder des Washington Square Clan. Jeff, der nach dem Tod seines Bruders, Clanoberhaupt wird, war mir sehr sympathisch, auch wenn er sehr zurückhaltend und streckenweise sogar distanziert war. Auch wenn er sich selbst unter Wert verkauft, merkt man schnell, dass mehr in diesem intelligenten jungen Mann steckt, der schon seit einiger Zeit in Donna verliebt ist. Doch hier handelt es sich mitnichten um eine Liebesgeschichte. Donna war mir ebenfalls sympathisch und ist das genaue Gegenteil von Jeff, laut, aufbrausend, temperamentvoll und die Heilerin des Clans. Schnell zu begeistern, aber doch auch auf die Sicherheit ihrer Freunde bedacht. Peter mag ich wohl am meisten, denn so herrlich unkompliziert und verrückt er auch ist, desto tiefgründig ist seine Figur. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, atmosphärisch, düster und überraschend. Der intellektuelle Schlagabtausch zwischen Täter und Opfer ist spannend und einfallsreich. Der Roman ist in der Ich-Perspektive/aus der Sicht von Donna und Jeff geschrieben, fortlaufend und dennoch bin ich einige Male durcheinander gekommen, wer nun der eigentliche Erzähler der beiden ist, obwohl es am Kapitelanfang drüber steht, da die Geschichten beider miteinander zusammen laufen. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen, auch wenn es wirklich eine ganze Zeit gebraucht hat, um mit dem drehbuchartigen Schreibstil zurecht zu kommen. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war die teilweise sehr vulgäre Ausdrucksweise der Jugendlichen. Natürlich ist es ein Jugendbuch und es passt zu der Geschichte, dennoch war es mir im Allgemeinen zu viel des umgangssprachlichen Geplänkels. Eine Fortsetzung zu diesem Buch kann ich mir gut vorstellen, bin aber noch nicht sicher, ob ich ihn auch lesen werde. Vielleicht wenn es das Hörbuch dazu gibt,... dem vom Leseempfinden tu ich mir hier ein bisschen schwer. Das Cover ist ansprechend, dunkelblau und aufwendig gestaltet. Es hat einen düsteren, bedrohlichen Touch. Fazit: Spannende Dystopie, aber vom drehbuchartigem Schreibstil her nicht mein Ding. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 3-4 Sterne.

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Young World liest sich wie ein Buch zum Film
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.01.2016

Das Jugendbuch "Young World - Die Clans von New York" von Chris Weiz hat mich, vom Klappentext, vom Cover und von der Leseprobe weg in seinen Bann gezogen. Eine Erkrankung, die nur die Jugendlichen überleben lässt, und alle anderen Menschen tötet, klingt nach einer sehr spannenden Dystopie und darum... Das Jugendbuch "Young World - Die Clans von New York" von Chris Weiz hat mich, vom Klappentext, vom Cover und von der Leseprobe weg in seinen Bann gezogen. Eine Erkrankung, die nur die Jugendlichen überleben lässt, und alle anderen Menschen tötet, klingt nach einer sehr spannenden Dystopie und darum habe ich auch das E-Book gelesen. Sehr gut hat mir gefallen, dass es zwei verschiedene Personen gab, die die Handlung abwechselnd aus ihrer Sicht erzählen- Jefferson und Donna. Beide sind schon ältere Teenager, um die 16, und haben mit knapper werdenden Vorräten, immer kürzer werdenen Lebenserwartung und dem schmerzlichen Verlust des Anführers des Clans, der auch Jeffs Bruder ist, zu kämpfen. Branbrox hat eine Entdeckung gemacht, die es zu verifizieren gilt, denn dadurch könnte das Überleben aller gesichert sein. Die Handlung plätschert nur so dahin und bleibt mir an vielen Stellen zu oberflächlich und zu seicht, es liest sich in meinen Augen mehr wie ein Drehbuch, denn an Nebenhandlungen wird wenig verschwendet, es kommt mir vor, als würde ich beim Lesen des Buches einer Kamera folgen und nicht zwei Jugendlichen. In die Gefühlswelt der beiden konnte ich mich nur teilweise hineinversetzen, denn die Emotionen sind nur bei wenigen Stellen, zum Beispiel wenn Donna von ihrem kleinen Bruder erzählt, rüber gekommen. Auch die Handlung liest sich sehr konstruiert -und die "Aufklärung" um was für eine Krankheit es sich handelt, ist leider schon sehr früh vorhersehbar, auch, wie das Buch enden könnte. Schade finde ich allerdings, dass die Handlung nicht wirklich abgeschlossen ist, sondern ein ziemlicher Cliffhanger am Ende steht. Das mag ich nicht so gerne, hier hätte meiner Meinung nach noch 20 Seiten weitergeschrieben werden sollen, um die Geschichte komplett abzuschließen. Auch frage ich mich, ob so viele brutale und blutige Schilderungen in einem Jugendbuch wirklich sein müssen, hier hätten mir weniger Tote/Blut, dafür aber effektvoller in Szene gesetzt, besser gefallen. Fazit: gute Idee, die noch besser hätte umgesetzt werden können.

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Band 2 bringt hoffentlich die gewünschten Erklärungen...
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2015

Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr interessiert. Ich liebe es, Dystopien zu lesen und mich zu fragen, ob ich mir diese Welt wirklich vorstellen kann und ob ich denke, dass eine solche Welt wirklich einmal existieren könnte. Hier bei diesem Buch ist es so, dass ich mir das gut vorstellen... Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr interessiert. Ich liebe es, Dystopien zu lesen und mich zu fragen, ob ich mir diese Welt wirklich vorstellen kann und ob ich denke, dass eine solche Welt wirklich einmal existieren könnte. Hier bei diesem Buch ist es so, dass ich mir das gut vorstellen kann. Eine Welt ohne Erwachsenen. Eine Welt, die durch eine Seuche ? woher auch immer ? komplett aus den Angeln gehoben wird. Jugendliche, die wissen, dass sie rund um ihren 18. Geburtstag sterben, die sich in Clans aufteilen, sich organisieren müssen, die überleben müssen. Das Thema Seuche hat mich schon immer interessiert und so habe ich auch meinen Blogtourbeitrag zu diesem Thema geschrieben. Es gibt so viele Krankheiten auf dieser Welt und nicht wenige davon hätten wir verhindern können! Die Geschichte selbst fand ich ganz spannend, aber recht emotionslos. Ich konnte nicht so mitfiebern, wie ich das gerne gehabt hätte. Einiges war mir auch nicht klar, bzw. leuchtete mir vor allem auch nicht ein. Leider kann ich hier meine Fragen nicht anführen, da sie spoilern würden. Das Ende kam für mich daher nicht überraschend, war aber für mich nicht realistisch. Das konnte ich nicht nachvollziehen. Hier hoffe ich auf einen erklärenden zweiten Teil! Die Geschichte selbst wird aus zwei Sichten geschildert: Jefferson und Donna. Donna war mir echt sehr sympathisch! Sie redet ?frei Schnauze? und hat insgesamt Haare auf den Zähnen. Jefferson ist ein wenig kindlich für sein Alter und muss durch die Umstände schnell erwachsen werden. Er gleicht sein teils naives Verhalten ? vor allem gegenüber Frauen ? mit Wissen und Intelligenz aus. Vom Stil her kann man das Buch wirklich gut und schnell lesen! Die Altersangabe ab 14 Jahren finde ich sehr sinnvoll, da es doch einige Tote und viel Gewalt gibt! Fazit: Das Thema des Buches kann ich gut nachvollziehen! SO etwas könnte uns tatsächlich passieren und das kann beim Lesen schon sehr traurig und hoffnungslos machen. Trotzdem habe ich oft nicht mitfühlen können und mich am Ende gefragt, ob nur ich dieses ein wenig an den Haaren herbeigezogen finde! Aber bildet euch selbst eine Meinung! 3 Stars (3 / 5)

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