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Die Duftnäherin

Roman. Originalausgabe

(1)
Deutschland im Jahre 1349. Endlich bietet sich der sechzehnjährigen Anna die Gelegenheit zur Flucht vor ihrem gewalttätigen Vater. Sie macht sich auf den Weg nach Bremen, in die Heimatstadt ihrer verstorbenen Mutter, begleitet von dem jungen Gawin. Hier kommt Anna bei einer Seifensiederin unter. Sie wird Schneiderin und lässt sich etwas ganz Besonderes einfallen: In die Säume der Kleider näht sie Seife ein und erzeugt so wundervolle Düfte. Bald finden ihre außergewöhnlichen Kreationen Anklang bei den hochstehenden Damen der Stadt. Die zwischen Anna und Gawin aufkeimende Liebe muss zunächst geheim bleiben – schließlich haben sie sich als Geschwister ausgegeben.
Portrait
Caren Benedikt, geb. 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 02.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51293-7
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/140/43 mm
Gewicht 461
Verkaufsrang 64.763
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Sehr guter historischer Roman
von mabuerele am 12.02.2013

Wir schreiben das Jahr1349. Als ihr Vater wegen seiner Schulden verhaftet wird, nutzt die 16jährige Anna die Gelegenheit, aus Lünen zu fliehen. Seit dem Tode ihrer Mutter vor 10 Jahren muss sie nicht nur den Haushalt versorgen, sondern auch im Wirtshaus Geld verdienen. Vom Verdienst hat sie heimlich Pfennig... Wir schreiben das Jahr1349. Als ihr Vater wegen seiner Schulden verhaftet wird, nutzt die 16jährige Anna die Gelegenheit, aus Lünen zu fliehen. Seit dem Tode ihrer Mutter vor 10 Jahren muss sie nicht nur den Haushalt versorgen, sondern auch im Wirtshaus Geld verdienen. Vom Verdienst hat sie heimlich Pfennig um Pfennig abgezweigt. Das ist nun ihr Startkapital. Um ihren Vater in die Irre zu führen, sagt sie einem Nachbarjungen, sie würde nach Köln gehen. In Wirklichkeit führt sie der Weg nach Bremen. Unterwegs lernt sie Gawin kennen, einen 13jährigen Jungen, der im Wald lebt. Margrite, Seifensiederin und Händlerin, ist auf den Weg nach Norden. Als sie in einer Gaststätte übernachten, treffen sie auf Helme, Annas Vater. Margrite hat sofort ein ungutes Gefühl und beantwortet die Fragen nach seiner Tochter vorsichtig. Sie schickt ihn nach Köln. Am nächsten Morgen weiß sie, dass sie ihr Gefühl nicht getrogen hat. Helme ist schon verschwunden. Eine der Huren, die mit Margrite gereist ist, wurde grausam ermordet. Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Handlung spielt in Köln und Bremen. Dabei werden die geschichtlichen Ereignisse geschickt in die Erzählung integriert. Das betrifft insbesondere das Auftreten der Pest in Deutschland. Deutlich wird herausgearbeitet, wie die Angst vor der Krankheit von einzelnen zum Aufhetzen der Massen genutzt wurde. Persönliche Motive spielten dabei eine entscheidende Rolle. Dass dies zum Schaden der Stadt war, hatte man nicht bedacht oder in Kauf genommen. Der Judenprogrom in Köln ließ den Handel lange erlahmen. Gefallen hat mir, dass die Autorin nicht jede Grausamkeit exakt geschildert, sondern sich mit wenigen Andeutungen begnügte. Außerdem hat sie die Kölner Bürgerschaft sehr differenziert dargestellt. Nicht jeder war mit dem Vorgehen gegen die Juden einverstanden. Die Örtlichkeiten werden ausreichend beschrieben. Die Besonderheiten des Doms in Bremen waren mir neu. So habe ich beim Lesen erneut dazugelernt. Die Personen werden ausreichend charakterisiert. Anna ist eine junge Frau, die für ihre Zeit viel Vertrauen in ihre Fähigkeiten hat. Sie ist durch eine harte Schule gegangen. Das hat sie reifen lassen. Auch Gawin war schon in jungen Jahren auf sich gestellt. Als er seine Begabung erkennt, nutzt er sie. Helme ist ein Psychopath. Er verfügt über ein schauspielerisches Talent, dass seine dunkle Seite verdeckt. Margrite hat ein großes Herz. Selbstlos hilft sie, wenn sie gefordert ist. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass es zwischen den handelnden Personen vielfältige Beziehungen gibt. Nach und nach werden die Fäden der Vergangenheit entwirrt und die einzelnen Handlungsstränge zusammengeführt. Das Buch ließ sich flott lesen. Es hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Handlung ist logisch aufgebaut, der Spannungsbogen wird kontinuierlich bis zum Schluss gesteigert und das Ende hat mir gefallen. Das Buch werde ich gern weiterempfehlen.

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2 0
Die Duftnäherin
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 13.10.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Da ihr gewalttätiger Vater Helme für kurze Zeit in Gewahrsam genommen wird, nutzt seine 16jährige Tochter Anna die Gelegenheit zur Flucht. Sie will sich bis nach Bremen durchschlagen, um dort ein neues Leben zu beginnen, weitab von der Gewalt in ihrem Zuhause in Lünen. Unterwegs trifft sie auf Gawin,... Da ihr gewalttätiger Vater Helme für kurze Zeit in Gewahrsam genommen wird, nutzt seine 16jährige Tochter Anna die Gelegenheit zur Flucht. Sie will sich bis nach Bremen durchschlagen, um dort ein neues Leben zu beginnen, weitab von der Gewalt in ihrem Zuhause in Lünen. Unterwegs trifft sie auf Gawin, einen Waisenjungen, der ebenfalls sein altes Leben zurücklassen will. Zusammen ziehen sie weiter und in Bremen angekommen, bieten sich Anna und Gawin ungeahnte Möglichkeiten in Bezug auf ihrer beider Zukunft. Sie geben sich als Geschwister aus, doch ahnen beide nicht, was noch auf sie zukommen wird: Intrigen, ein rachsüchtiger Vater und die Liebe legen große Steine in den Weg. Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass ich nach Beendigung der letzten Seite als erstes nur ein Wort im Kopf hatte: emotionsreich. Denn in diesem Buch macht man einfach alles durch: Freude über die Flucht von Anna aus dem väterlichen Zuhause, Mitleid mit einem Waisenjungen, Hass gegenüber dem gewalttätigen Vater, Liebe zu einfach wunderbar gezeichneten Charakteren, Trauer über verlorene Personen und so vieles mehr. Denn hier ist mir besonders aufgefallen, wie liebevoll alle Figuren ausgearbeitet sind. Sei es die junge, hübsche Anna oder der ehrgeizige Ratsherr Siegbert bis hin zu dem brutalen Vater Helme. Alle Figuren sind genau richtig geschaffen und geben dir das Gefühl, sie schon seit Ewigkeiten zu kennen. So ein Schreibstil ist einfach wunderbar und lässt einem wahrlich durch das Buch fliegen, welches einem mit seinen über 600 Seiten dann fast zu kurz vorkommt. Die Autorin hat Fiktion mit geschichtlichen Begebenheiten verknüpft und so einen bunten Roman über eine junge Frau vorgelegt, welche nach ihrem Platz im Leben sucht. Und sich den damit verbundenen Schwierigkeiten mutig in den Weg stellt. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch: das Ende war mir etwas zu schnell und ließ auch ein paar Fragen bezüglich einiger Charaktere offen. Auch wenn es eine Fortsetzung geben sollte, wäre ich froh gewesen, einige Antworten zu erhalten. Aber ich weiß jetzt schon, dass „Die Duftnäherin“ nicht der letzte Roman ist, den ich von der Autorin lesen werde. Denn gerade der emotionsreiche Schreibstil hat mich sehr überzeugt und macht das fragenreiche Ende für mich wieder wett. Interessant fand ich den Einblick in das „Seifensieden“. Noch nicht weit verbreitet, hat Margrite sich diese Fähigkeit angeeignet und damit gutes Geld verdient. Ich hätte nicht gedacht, dass Seife damals so teuer war und sie ja auch – in Zeiten der Pest – Leben retten kann. Margrite war mir im Buch auch die Liebste. Sie hat das Herz auf dem rechten Fleck. Fazit: Ein Buch, dass das Kopfkino lebendig werden lässt.

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13 0
Historisch gut recherchierter Unterhaltungsroman
von Sandra Lindert am 06.01.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Eine rührende Geschichte, die Familienzusammenführung, der unerwartete Erfolg und ein Leben in ständiger Unruhe. Dies alles vereint Caren Benedikt in einem tollen Roman über die junge Anna.

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2 0
Meine Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwedt am 19.11.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Nach der Leseprobe war natürlich meine Neugier geweckt. Ein spannender, gut recherchierter Roman, mit einer erstaunlichen Brutalität für eine Autorin. Die Beschreibung einer perversen Vergewaltigungsszene, inklusive diverser Morde hätte ich Kindern nicht unbedingt zugemutet, doch Benedikt war anderer Meinung, sie schrieb ihre Kinder kennen jedes Wort aus ihrem Buch.... Nach der Leseprobe war natürlich meine Neugier geweckt. Ein spannender, gut recherchierter Roman, mit einer erstaunlichen Brutalität für eine Autorin. Die Beschreibung einer perversen Vergewaltigungsszene, inklusive diverser Morde hätte ich Kindern nicht unbedingt zugemutet, doch Benedikt war anderer Meinung, sie schrieb ihre Kinder kennen jedes Wort aus ihrem Buch. Wir leben ja zum Glück nicht mehr Mitte des 14. Jahrhunderts und eine Altersbeschränkung für Bücher, lockt eh nur ein müdes Lächeln bei den Kids hervor. Aus diesem Grund würde ich dieses ansonsten kindliche Abenteuerbuch noch keinem 12 bis 13 Jährigen empfehlen. Darüber hinaus ist es ein toller Unterhaltungsroman, den man innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hat.

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