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Die Farben des Verzeihens

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Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.
Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.
Portrait
Alexandra Mazar ist in Landshut geboren und in Regensburg aufgewachsen. Sie lebte zwei Jahre in Granada, Andalusien. Dort ließ sich von der grandiosen Landschaft bezaubern und inspirieren.
Große Gefühle, Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, Weiterentwicklung und letztendlich die Suche nach der eigenen Identität sind die Themen in ihrem Leben und in ihrem ersten Buch.
Alexandra Mazar lebt mit ihrer Familie und zwei Hunden vor den Toren Frankfurts.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 16.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7412-1546-9
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 216/139/21 mm
Gewicht 413
Abbildungen mit 2 Farbabbildungen
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Berührend, aufwühlend, mitreißend
von Monika Schulze am 04.10.2016

Meine Meinung: Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost, doch das soll es auch sicher nicht sein. Bereits durch den Klappentext weiß man, dass es sich bei dieser Geschichte um ein sehr ernstes Thema handelt. Doch anders als von mir erwartet, beginnt das Buch sofort mit Connys Selbstmord. Das hat... Meine Meinung: Dieses Buch ist wirklich keine leichte Kost, doch das soll es auch sicher nicht sein. Bereits durch den Klappentext weiß man, dass es sich bei dieser Geschichte um ein sehr ernstes Thema handelt. Doch anders als von mir erwartet, beginnt das Buch sofort mit Connys Selbstmord. Das hat mich sehr überrascht und ich brauchte einige Seiten, um mich daran zu gewöhnen, dass es in diesem Buch vor allem um Elizas Gedanken, Gefühle und Erinnerungen geht. Als ich mich an diesen Schreibstil jedoch gewöhnt hatte, fühlte ich mich immer mehr in die Protagonistin hinein und versuchte zu verstehen, was in ihr vorging. Eliza hat es wirklich nicht leicht und ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, was dazu geführt hatte, dass sie den Kontakt zu Conny abgebrochen hat, immerhin wird sofort klar, dass sie ihn über alles liebt. Auch die Beziehung zu ihrer Großmutter Nana, konnte ich anfangs noch nicht recht einordnen. Das hat die Autorin Alexandra Mazar jedoch bewusst so gewählt, wie man am Ende des Buches erfährt. Gemeinsam mit Eliza macht man sich also auf die Suche nach Antworten und auf die Suche nach ihrer Geschichte. Als die Protagonistin schließlich auf Sergei trifft, kommt noch einmal ein ganz anderer Aspekt in die Story. Fortan beschäftigt man sich nicht nur mit Eliza, sondern auch mit dem, was zwischen den beiden ist oder nicht ist. Ich fand es sehr spannend, wie die beiden miteinander umgingen. Sergei war mir sofort sympathisch und ich fragte mich, ob es ihm gelingen würde, Eliza aus ihrem Schneckenhaus zu locken. Hierbei zeigt er sehr viel Einfühlungsvermögen, bleibt aber nach wie vor eine starke Persönlichkeit. Alexandra Mazar ist es in meinen Augen sehr gut gelungen, hier eine komplexe Liebesgeschichte zu erschaffen. Authentisch, tiefgehend, aber auch schwierig und doch außergewöhnlich. Es gefiel mir wirklich ausgesprochen gut, wie die Autorin hier die Fäden zog. Neben all den Geschehnissen darf man jedoch nicht vergessen, die einzigartige Kulisse Spaniens zu erwähnen. Zwar liegt das Augenmerk dieses Buches ganz klar auf Elizas Leben, doch trotzdem schaffte es die Autorin, mit nur wenigen Erwähnungen das Fernweh in mir zu wecken. Ich sehnte mich nach der Sonne Spaniens, nach dem Essen, nach gutem Wein und Spaziergängen durch die Gassen Granadas. Einfach schön. Doch nach den Erlebnissen in Spanien kehrt man mit Eliza zurück nach Deutschland, wo endlich die Auflösung von Elizas Geschichte auf die Protagonistin und auch uns Leser wartet. Tja und was soll ich sagen: Nach dem Klappentext hatte ich schon geahnt, dass mich das Buch berühren, aufwühlen und mitreißen würde. Doch ich hätte nie mit dem Zeitpunkt gerechnet, an dem es mich richtig gepackt hat. Ich habe Tränen vergossen, habe um Eliza und ihre Familie geweint, wegen vertaner Chancen und Missverständnissen, wegen unerkannter Liebe und Opfer, die gebracht wurden. Es hat mich vollkommen mitgenommen und emotional geschüttelt und doch war das Ende für mich absolut passend und das Buch hat wirklich tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Fazit: „Die Farben des Verzeihens“ ist ein Buch, das tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Es hat mich vollkommen mitgenommen und emotional geschüttelt. Ich wurde berührt, aufgewühlt und mitgerissen. Sicher ist es keine leichte Kost, doch wer dieses Buch zur Hand nimmt, wird es sicher nie mehr vergessen. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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Ein Debütroman der bewegt und einen in den Bann zieht
von Kuhni77 am 12.08.2016

INHALT: Das Buch fängt direkt mit Conny, Elizas Bruder an, der seinen Selbstmord beschreibt. Tief betroffen reist Eliza zur Beerdigung und trifft dort nach vielen Jahren wieder auf ihre verhasste Großmutter Nana. Conny und Eliza sind bei ihrer Großmutter aufgewachsen, ohne zu wissen, wo ihrer Eltern sind und warum sie... INHALT: Das Buch fängt direkt mit Conny, Elizas Bruder an, der seinen Selbstmord beschreibt. Tief betroffen reist Eliza zur Beerdigung und trifft dort nach vielen Jahren wieder auf ihre verhasste Großmutter Nana. Conny und Eliza sind bei ihrer Großmutter aufgewachsen, ohne zu wissen, wo ihrer Eltern sind und warum sie nicht bei ihnen aufwachsen. Nana war nicht nur eine sehr strenge Großmutter, sondern hat auch aus der Familiengeschichte ein großes Geheimnis gemacht. Obwohl Conny ihr in einem Abschiedsbrief mitteilt, dass sie doch bitte dieses Geheimnis lüften soll, will und kann Eliza die Vergangenheit nicht wieder hervorholen. Eigentlich möchte sie damit abschließen. Um ihre Trauer hinter sich zu lassen und auch nicht mehr an den Wunsch des Bruders zu denken, nimmt Eliza ein Jobangebot in Spanien an. Hier soll sie das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Sergei und Eliza kommen sich schnell näher, aber ein erneuter Schicksalsschlag zwingt Eliza wieder nach Deutschland zu reisen. Nun muss Eliza sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. MEINUNG: Man leidet und fühlt mit Eliza mit und spürt beim Lesen ihre Achterbahn der Gefühle. Sehr gerne würde Eliza die Vergangenheit vergessen und einfach nur nach vorne schauen. Aber Sie lässt niemanden an sich heran, hat sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen und kann auch keine Gefühle zulassen. Mit Sergei blüht sie etwas auf, und ihm kann sie ihre Gefühle, Sorgen und Ängste anvertrauen. Ich bin nur so durch die 304 Seiten geflogen. Man möchte wissen, welches Familiengeheimnis Eliza aufdeckt, warum die Geschwister bei der Großmutter aufgewachsen sind und ob Eliza endlich ihren dicken Panzer ablegen kann. FAZIT: Alexandra Mazar hat mich mit ihrem Debütroman in den Bann gezogen. Sie hat einen tollen Schreibstil,und die Seiten waren wahnsinnig schnell gelesen. Sehr gerne möchte ich noch mehr von dieser tollen Autorin lesen. Ich kann zu diesem tollen Debütroman nur gratulieren und eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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Die tiefen Spuren einer traurigen Kindheit
von Lesestunde mit Marie aus Düsseldorf am 23.06.2016

Kaum zu glauben, dass „Die Farben des Verzeihens der Debütroman von Alexandra Mazar ist. Aus meiner Sicht ist ihr mit ihrem Erstling ein rundum gelungenes, sehr tiefgründiges, stellenweise melancholisches Werk geglückt, bei dem man ein großes Schreibtalent bemerkt. Das Buch beginnt gleich mit einem tiefen Schicksalsschlag: Conny, der jüngere Bruder... Kaum zu glauben, dass „Die Farben des Verzeihens der Debütroman von Alexandra Mazar ist. Aus meiner Sicht ist ihr mit ihrem Erstling ein rundum gelungenes, sehr tiefgründiges, stellenweise melancholisches Werk geglückt, bei dem man ein großes Schreibtalent bemerkt. Das Buch beginnt gleich mit einem tiefen Schicksalsschlag: Conny, der jüngere Bruder der Protagonistin Eliza, hat Selbstmord begangen und soll beigesetzt werden. Der Weg dorthin fällt Eliza schwer. Sie hat ihren Bruder und ihre Großmutter zehn Jahre lang nicht gesehen und die Beziehung zu ihrer Großmutter ist offensichtlich sehr schwierig und nicht von großer Zuneigung geprägt. Nach und nach gewährt die Ich-Erzählerin Eliza Einblicke in ihr Leben – in Vergangenheit und Gegenwart - und Stück für Stück versteht man Elizas verschlossene Art, ihre Abneigung gegenüber der Großmutter und ihr ambivalentes Verhältnis zur Liebe. Das Geschwisterpaar Eliza und Conny wächst bei der strengen, russisch stämmigen Großmutter auf, die Nana genannt wird. Über ihre Eltern wissen die beiden nichts; auch nicht, warum sie bei der Großmutter aufwachsen, denn Nana macht ein großes Geheimnis daraus. Sie verbietet den Geschwistern sogar, Fragen zu den Eltern und ihrem Verbleib zu stellen. Eliza weiß lediglich, dass ihre Mutter die Tochter von Nana ist und erinnert sich schemenhaft an den Abschied und eine spätere Begegnung mit ihrer Mutter. Als Conny Selbstmord begeht, hinterlässt er seiner Schwester einen Abschiedsbrief. In diesem Brief bittet er sie, weitere Nachforschungen anzustellen, um das Familiengeheimnis zu lüften. Doch Eliza mag die Geister der Vergangenheit nicht herauf beschwören, mag den alten Schmerz nicht an sich heranlassen. Schließlich nimmt sie, um Trauer und Schuldgefühlen zu entfliehen, einen Auftrag an, der sie nach Granada führt. Dort trifft sie den russischen Autor Sergei, dessen Buch sie übersetzen soll. Diese Begegnung stellt ihr Leben auf den Kopf. Als dann auch noch Tante Anna aus Deutschland anruft, um sie nach Hause zu bitten, da es einen weiteren Schicksalsschlag gibt, ist Elizas Gefühlswelt völlig aus den Fugen geraten. Alexandra Mazars tiefgründiger Erzählstil berührte mich sehr. Die Protagonistin Eliza geht durch ein wahres Bad der Gefühle. Die junge Frau hat durch die harten Prüfungen ihrer Kindheit ihr Urvertrauen verloren und einen dicken Panzer um sich errichtet. Sie versucht möglichst nüchtern und geradlinig durch ihr neues Leben zu gehen. Doch unter dem Panzer schlummert eine zarte Seele, die in jungen Jahren schwer verletzt wurde. Es ist nicht leicht für Eliza die Gefühle, die auf sie einströmen, zu deuten und zu verarbeiten. Zu diesen Gefühlsbädern passt auch der Schreibstil der Autorin, der den Leser mit sprachlich stimmiger Düsternis aber in flüssiger Erzählweise förmlich durch das Buch fliegen lässt, ohne leicht zu sein. Die Beschreibungen der spanischen Landschaft, insbesondere Granadas, vermitteln das andalusische Flair stimmungsvoll. Hier konnte Alexandra Mazar, die zwei Jahre in Andalusien lebte, ihre Ortskenntnisse gut unter Beweis stellen. Ebenso gekonnt spielt die Autorin mit den Rückblenden, die sich spielerisch in den Kontext einbetten. Fazit: Ein mehr als gelungener Debütroman von Alexandra Mazar!!! Unglaublich tiefgründige, teilweise düster-melancholische Story, die mit ihrer außergewöhnlichen Protagonistin kein Mainstream ist. Von mir eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Alexandra Mazar!

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Klasse Debütroman
von Ich liebe signierte Bücher und Ebooks aus Troisdorf am 13.04.2016

Zusammenfassung Eliza und ihr Bruder Conny wachsen bei Großmutter Nana auf. Elizas ganzes Leben ist auf ihren kranken Bruder abgestimmt und deshalb hat sie nie das Gefühl frei zu sein. Mit 20 ist sie mutig genug um der Verantwortung und Connys liebe zu entfliehen. Eliza beginnt ein neues Leben... Zusammenfassung Eliza und ihr Bruder Conny wachsen bei Großmutter Nana auf. Elizas ganzes Leben ist auf ihren kranken Bruder abgestimmt und deshalb hat sie nie das Gefühl frei zu sein. Mit 20 ist sie mutig genug um der Verantwortung und Connys liebe zu entfliehen. Eliza beginnt ein neues Leben ohne Liebe, denn diese schmerzt und raubt ihr Kraft. Jahre später begeht Conny Selbstmord. Eliza gibt sich die Schuld und will nur noch weg. Sie hat Glück und bekommt ein verlockendes Jobangebot in Spanien wo sie das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen soll. Genau das richtige um vor ihren Schuldgefühlen zu fliehen. Eliza und Sergei fühlen sich voneinander angezogen. Doch hat eine Liebe mit dieser Vergangenheit eine Chance? Als dann noch ein Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück holt, muss sie sich endlich ihrer unbewältigten Vergangenheit stellen und erfährt warum sie Jahre lang belogen wurde. Meinung Ich würde sagen das Debüt ist der Autorin Alexandra Mazar mehr als gelungen. Es steckt sehr viel Gefühl in den Zeilen und der Roman hat mich sehr berührt. Gänsehaut "Herzlich Willkommen" sag ich nur ;) Ich wurde von Eliza regelrecht beeindruckt. Ein Mensch der so mutig ist und seine letzen 2 Familienmitglieder zurück lässt um auf sein Inneres zuhören, frei zu sein, ein normales Leben zu führen, der muss unglaubliche stark sein. Und das ist sie. Begleitet Eliza auf ihrem Lebensweg und erlebt mit ihr, ihre Geschichte. Eine Geschichte über Unendliche Geschwisterliebe, Hass, Trauer aber auch Freude, Liebe und Glück. Fazit Ich danke der Autorin das ich ihren Debütroman als Reziexemplar lesen durfte. Wieder eine Bereicherung für die Autorenwelt. Klare Kaufempfehlung von mir 5 von 5 Lesesterne

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Lieben und Leiden
von einer Kundin/einem Kunden aus wien am 20.06.2016

Eliza ist erschüttert. Ihr geliebter Bruder Conny, der auf wundersame Weise mit seiner Malerei in die Seele der Menschen blicken konnte, hat Selbstmord begangen. Ihre gehasste Großmutter Nana bei der Trauerfeier zu treffen ist einfach zu viel für sie. Daher nimmt sie dankbar die Arbeit an, das Buch,... Eliza ist erschüttert. Ihr geliebter Bruder Conny, der auf wundersame Weise mit seiner Malerei in die Seele der Menschen blicken konnte, hat Selbstmord begangen. Ihre gehasste Großmutter Nana bei der Trauerfeier zu treffen ist einfach zu viel für sie. Daher nimmt sie dankbar die Arbeit an, das Buch, des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky, zu übersetzen. Die Protagonisten lieben und leiden in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Die Autorin lässt den Leser in abwechselnden Kapiteln miterleben, wie sich Eliza und Conny als Kinder aneinander geklammert haben, wenn sie unter der Lieblosigkeit ihrer Großmutter gelitten haben. Ohne Eltern aufgewachsen, gab es zwischen den beiden ein unsichtbares Band. Doch seine beginnende schwere Krankheit zerstörte die Beziehung der beiden zueinander. Eliza bekam nie die Chance ihren Bruder so kennen zu lernen, wie er wirklich war. Denn seine Malerei ließ ihn in eine Welt eintauchen, in der es keinen Platz für andere gab. Dass letztendlich der Kontakt zueinander abbrach, bescherte ihr bis heute Schuldgefühle. Erst als Nana einen schweren Schlaganfall erleidet und Eliza nach Deutschland zurückkehrt, muss sie sich den Schatten der Vergangenheit stellen. Mit einfühlsamen Worten beschreibt Alexandra Mazar die Lebensgeschichte der beiden Geschwister. Man spürt die Seelenqualen von Eliza und Conny sehr intensiv. Eliza, die stets versucht vor ihrer Vergangenheit zu fliehen und sich eine unsichtbare Mauer um sich baut nur um nicht verletzt zu werden. Eliza, die nie die Chance gehabt hat, die sozialen Beziehungen aufzubauen, die Teenager in ihrem Alter gehabt haben und als Erwachsene zickig und unsicher ist wenn es um Gefühle und Liebe geht. Für sie ist Liebe gleichbedeutend mit Schmerz und deshalb ist sie nicht in der Lage zu lieben. Conny, der schon früh beginnt seine Gefühle und Gedanken mit seiner Malerei aufs Papier zu bringen, bis er krank wird. Nana, die verhasste Großmutter, die es den Kindern verbietet nach ihren Eltern zu fragen und sich auch nicht davor scheut, die Kinder körperlich zu bestrafen. Und Sergei, der geheimnisvolle Künstler, der es versteht, Eliza in die Seele zu blicken und spürt, dass sie mit sich selbst einen Überlebenskampf führt, bei dem sie nur gewinnen kann wenn sie lernt zu vertrauen und die unsichtbare Mauer die sie umgibt niederzureißen. Leider werden diese ,,Beziehungen´´ von Eliza zu Sergei immer wieder wiederholt, was einen als Leser mit der Zeit ermüdet. Da hätte man sicher einige Szenen kürzen können, denn dadurch kommt Eliza wegen ihrer Sprunghaftigkeit nicht unbedingt sympathisch rüber. Da die Autorin selbst in Grenada gelebt hat, verzaubert sie mit bildhaften Beschreibungen den Leser und nimmt ihn auf eine wunderschöne Reise mit in ein fremdes Land. Ein gelungener Debütroman mit viel Gefühl und Emotionen.

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"Die Farbe des Verzeihens" von Alexandra Mazar
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 09.06.2016

In der Geschichte geht es um eine junge Frau, die mit ihrem psychisch erkranktem Bruder bei ihrer Großmutter Nana aufwächst und keine leichte Kindheit hatte. Nach dem Sebstmord des Bruders Conny, nimmt Eliza das Jobangebot als Übersetzerin des russischen Autors Sergei an und fährt zu ihm nach Granada. Schon am... In der Geschichte geht es um eine junge Frau, die mit ihrem psychisch erkranktem Bruder bei ihrer Großmutter Nana aufwächst und keine leichte Kindheit hatte. Nach dem Sebstmord des Bruders Conny, nimmt Eliza das Jobangebot als Übersetzerin des russischen Autors Sergei an und fährt zu ihm nach Granada. Schon am ersten Abend beginnen beide eine stürmische Affäre, die von vielen Hochs- und Tiefs begleitet wird. Leider hat mich der Roman nicht wirklich gefesselt, da er stellenweise etwas langatmig war und ich auch keine wirkliche Beziehung zu den beiden Hauptcharaktere aufbauen konnte. Der Schreibstil von Alexandra Mazar ist gut und flüssig und es war einfach sich in die Geschichte rein zu lesen. Am Ende des Buches kam auch endlich die erwartete Spannung, auf die ich gehofft hatte. Mein Fazit: Obwohl die Geschichte nicht ganz meinen Geschmack trifft, ist Alexandra Mazar durchaus gelungen einen guten Roman zu schreiben, den man auch weiter empfehlen kann. Autor: Alexandra Mazar

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Wunderbares Debüt!!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bitz am 01.06.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Zuerst möchte ich der Autorin Alexandra Mazar für das Rezensionsexemplar danken, das ich lesen durfte. Die Geschwister Eliza und Conny wachsen bei ihrer strengen Großmutter Nana auf. Weshalb ihre Eltern sie damals bei der Großmutter abgegeben haben, wissen sie lang nicht, da Nana ein großes Geheimnis daraus macht und sie... Zuerst möchte ich der Autorin Alexandra Mazar für das Rezensionsexemplar danken, das ich lesen durfte. Die Geschwister Eliza und Conny wachsen bei ihrer strengen Großmutter Nana auf. Weshalb ihre Eltern sie damals bei der Großmutter abgegeben haben, wissen sie lang nicht, da Nana ein großes Geheimnis daraus macht und sie den Geschwistern verboten hat, über die Eltern zu sprechen oder Fragen zu stellen. Als dann Conny Selbstmord begeht und seiner Schwester einen Brief hinterlässt, in dem er sie bittet, das Familiengeheimnis zu lüften, gerät ihre Welt ins schwanken. Um der Vergangenheit, der Trauer und ihren Schuldgefühlen zu entfliehen, nimmt sie einen Auftrag an, der sie nach Granada führt, wo sie den Autor Sergei, für den sie sein Buch übersetzen soll, kennenlernt. Doch gerade da, fern ab der Heimat und der Vergangenheit entdeckt sie in Sergeis Haus einen Hinweis, der womöglich mit ihren Eltern zu tun hat. Dann sind da auch noch die Gefühle, die sie Sergei gegenüber hat, die sie nicht so richtig deuten kann und Ängste in ihr hervorrufen. Sergei schafft es irgendwie, die Mauern, die sie jahrelang mühsam aufgebaut hat, bröckeln zu lassen. Sie denkt, sie wäre sicher in Granada, bis dann eines Tages Tante Anna anruft und sie bittet, nach Deutschland zu kommen… Während des Lesens berührte mich die Geschichte sehr. So viele verschiedene Gefühle, die Eliza in sich trug, die sie alle sortieren und verarbeiten musste. Ich habe die ganze Zeit richtig mit ihr gelitten. Ich hatte oft das Gefühl, sie einfach nur in den Arm nehmen zu wollen, um sie zu trösten, damit es ihr nicht so schwer ums Herz ist. Aber Eliza konnte auch anders. Ab und an hat sie dann auch ihre zickige Seite gezeigt und dann wollte man sie am liebsten bei den Schultern packen, schütteln und sie fragen, was denn nun schon wieder los ist. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und man kommt sehr gut in das Buch rein. Das Buch ist voller Emotionen, Spannung und hat den richtigen Tiefgang. Die Protagonisten sind gut beschrieben und ich kann mich gut in sie hineinfühlen. Die Beschreibung der Landschaft in Spanien ist klasse. Man hat das Gefühl, man steht selbst an den verschiedenen Orten und würde genau das sehen, was Eliza zu Gesicht bekommt. Das kommt wohl daher, weil die Autorin zwei Jahre lang in Grenada lebte und diese Landschaft hautnah miterlebt, gefühlt und gesehen hat. Obwohl das Buch immer wieder zwischen verschiedenen Zeiten wechselt, ist es in keinster Weise verwirren. man weiß sofort, in welcher Zeitspanne man sich gerade befindet und man kann ohne Probleme weiterlesen. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass hier der Autorin ein großartiges Debüt gelungen ist, das ich nur weiterempfehlen kann. Schon jetzt freue ich mich auf einen zweiten Teil.

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Hat noch Potenzial nach oben
von MsChili am 13.06.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Das Buch „Die Farben des Verzeihens“ ist von Alexandra Mazar geschrieben und 2016 erschienen. Eliza ist erschüttert als ihr jüngerer Brüder Cornelius Selbstmord begeht. Um der Situation und ihren Gefühlen zu entfliehen, nimmt sie ein Jobangebot in Spanien als Übersetzerin an. Sie soll das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky,... Das Buch „Die Farben des Verzeihens“ ist von Alexandra Mazar geschrieben und 2016 erschienen. Eliza ist erschüttert als ihr jüngerer Brüder Cornelius Selbstmord begeht. Um der Situation und ihren Gefühlen zu entfliehen, nimmt sie ein Jobangebot in Spanien als Übersetzerin an. Sie soll das Buch des russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky, der in Granada lebt, übersetzen. Die beiden kommen sich näher, aber Eliza’s Kindheit und Vergangenheit steht immer zwischen ihnen. Durch einen weiteren Schicksalsschlag muss sie nach Deutschland zurück und begibt sich, teils unfreiwillig, auf die Spur des Familiengeheimnisses. Ich durfte dieses Buch in einer Leserunde miterleben. Das Cover des Buches hat jetzt nicht so mein Interesse geweckt, eher der Klappentext. Jedoch sind meine Erwartungen nicht komplett erfüllt worden. Die Story an sich ist interessant und der Einstieg war für mich auch sehr bewegend. Nur leider ist das Buch zwar emotional, aber es kamen nie alle Emotionen bei mir an und ich fühlte mich immer eher als Zuschauer von außerhalb. Die Geschichte an sich ist größtenteil düster und traurig und Eliza ist von Anfang an eher unnahbar, aber sie öffnet sich nach und nach doch ein wenig. Gut gefallen haben mir die Rückblicke in die Vergangenheit, da diese doch tiefe Einblicke geben und ich mich dort besser hinein versetzen konnte. Alles in allem ist noch Potenzial nach oben, da alles zwar ausführlich aber doch oberflächlich beschrieben wurde. Dennoch hatte ich ein paar schöne Lesestunden mit diesem Buch. Eine düstere Geschichte mit einer leicht unnahbaren Progatonistin, das sich aber sehr leicht lesen lässt.

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