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Die Feinde der Hansetochter

Historischer Roman

(4)
Lübeck 1379. Die junge Hansekauffrau Henrike ist bestürzt, als sie ein Brief aus Flandern erreicht: Ihre Familie in Brügge wird bedroht. Ausgerechnet jetzt sind Henrikes Mann Adrian und ihr Bruder Simon auf Handelsreisen - so macht sie sich kurzerhand alleine auf den Weg in die von Aufständen erschütterte Stadt.
Als dann aber auch noch Adrian und Simon nur knapp Mordanschlägen entgehen, ist klar: Das kann kein Zufall sein! Gemeinsam decken sie eine Verschwörung auf, die ihre Liebe und ihr Leben zu zerstören droht...
Portrait
Sabine Weiß, geboren 1968, studierte in Hamburg Germanistik und Geschichte, bevor sie sich dem Journalismus zuwandte. Seit 1995 arbeitet sie als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Kultur und Medien. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nordheide.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 702, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732515042
Verlag Bastei Entertainment
Verkaufsrang 1.522
eBook (ePUB)
8,49
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„Ein lebendiger Roman“

Jana Schäfer, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Die Autorin Sabine Weiß reist für ihre Recherchen an nahezu jeden Ort, den sie in ihren Romanen beschreibt: so entsteht auch hier ein sehr lebendiges und glaubwürdiges Bild einer Lübecker Kaufmannsfamilie! Sie werden als Leser sofort in die Geschichte hineingezogen und fiebern bis zur letzten Seite mit. Probieren Sie es aus! Die Autorin Sabine Weiß reist für ihre Recherchen an nahezu jeden Ort, den sie in ihren Romanen beschreibt: so entsteht auch hier ein sehr lebendiges und glaubwürdiges Bild einer Lübecker Kaufmannsfamilie! Sie werden als Leser sofort in die Geschichte hineingezogen und fiebern bis zur letzten Seite mit. Probieren Sie es aus!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Die Feinde der Hansetochter
von einer Kundin/einem Kunden aus Torgau am 13.07.2016

Das Buch gibt einen guten Einblick in das Leben zur Zeit der Hanse. Es bezieht die tatsächlichen historischen Ereignisse gekonnt ein und liest sich gut

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Fesselnder histoischer Roman
von mabuerele am 30.03.2016

Wir schreiben das Jahr 1379. Auf Schonen wird Wigger, der Bastard des Herrn von Bernevur, von einem Bärtigen bezahlt, um eine Familie zu ruinieren und auszulöschen. Auf Gotland besuchen Asta und Sasse zusammen mit Katrine das Dorf ihrer Eltern. Als Asta in eine alte Höhle klettert, holt sie die Vergangenheit... Wir schreiben das Jahr 1379. Auf Schonen wird Wigger, der Bastard des Herrn von Bernevur, von einem Bärtigen bezahlt, um eine Familie zu ruinieren und auszulöschen. Auf Gotland besuchen Asta und Sasse zusammen mit Katrine das Dorf ihrer Eltern. Als Asta in eine alte Höhle klettert, holt sie die Vergangenheit ein. In Lübeck kehrt Adrian zu seiner Frau Henrike von einer Handelsfahrt zurück. Er schenkt ihr eigene Handelsmerke. Die Autorin hat einen spannenden und abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Geschickt werden die verschiedenen Handlungsstränge zusammengeführt. Es ist der zweite Roman um Adrian und Henrike. Henrike führt während der Abwesenheit ihres Mannes das Geschäft selbstständig. Das ist nicht immer einfach. Auch Adrian muss sich seinen Stand in Lübeck erst erarbeiten. Er stammt aus Brügge und hat deshalb Schwierigkeiten, einen Sitz im Rat zu erhalten. Schnell zeigt sich, dass Wigger auf die Spur von Adrian und Henrike gesetzt wurde. Nicht nur, dass Lamberts Geschäfte in Brügge immer schlechter gehen, auch Simon, Henrikes jüngerer Bruder, ist bei seiner Islandreise in Gefahr. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Das gilt auch für viele Nebenrollen. Ich möchte mich auf wenige beschränken. Simon träumt von einem Leben als Ordensritter. Dem Alltag des Kaufmanns kann er nur wenig abgewinnen. Da er aber noch nicht volljährig ist, steht er unter der Vormundschaft seines Schwagers. Wigger, der gedungenen Mörder, leidet darunter, von seinem Vater nicht anerkannt zu sein. Um sich zu beweisen, ist ihm jedes Mittel recht. Der Schriftstil des Buches ist gut lesbar. Ausführlich werden die kaufmännischen Gepflogenheiten der Zeit wiedergegeben. Auch die politischen Verhältnisse spielen häufig eine Rolle. Seeräuberei im Namen der Herrschenden machen der Hanse das Leben schwer. Gleichzeitig nehmen die Spannungen zwischen Dänemark bzw. Norwegen und Schweden zu. Detailgenau werden die Städte und Handlungsorte beschrieben, sei es Lübeck, Brügge oder Königsberg. Nicht überall sind die Kaufleute der Hanse gern gesehen. Das harte Leben in Island unterscheidet sich zwar von den Gegebenheiten in Lübeck, aber Habgier und Herrschsucht gibt es hier wie dort. Ausführlich erfahre ich, wie Falken zur Jagd abgerichtet werden, wie hart es Kaufleute trifft, wenn sie in Schulden geraten, warum die Handwerker sich gegen die Räte auflehnen und wie die Ordensritter ihren Auftrag verstehen. Sehr gut herausgearbeitete Dialoge bringen die Handlung häufig voran. So erklärt Adrian Simon, was er über die Machenschaften der Ordensritter weiß. Auch die Emotionen der Protagonisten werden gekonnt dargestellt. Sie zeigen sich in deren Handlungen. Rache und Eifersucht sind starke Motive für negative Verhaltensweisen. Dem gegenüber stehen Trauer und Wut über den unnötigen Verlust von Menschenleben. Hart sind die medizinischen Behandlungsmethoden der damaligen Zeit. Eine ausführliches Personenregister zu Beginn, ein Glossar am Ende und Anmerkungen der Autorin zu Realität und Fiktion ergänzen das Buch. Das zweigeteilter Cover mit der jungen Frau und der dunklen brennenden Stadt im oberen Teil und der hellen Stadtansicht unten veranschaulicht zwei Facetten der Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die vielschichtige Handlung hat mich quer durch Norddeutschland und Nordeuropa geführt und mir umfangreiche Informationen über das Leben in der damaligen Zeit gegeben. Das Ganze war in eine Familiengeschichte mit gleichbleibend hohen Spannungsbogen verpackt.

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Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile
von hasirasi2 aus Dresden am 25.03.2016

Lübeck 1379. Die junge Hansekauffrau Henrike führt zusammen mit ihrem Mann Adrian ein erfolgreiches Handelskontor. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Sie wird angefeindet, weil sie auch nach langjähriger Ehe immer noch nicht schwanger ist. Ihre Tante Asta und deren Knecht Sasse verschwinden in Gotland, nur Astas... Lübeck 1379. Die junge Hansekauffrau Henrike führt zusammen mit ihrem Mann Adrian ein erfolgreiches Handelskontor. Aber es ist nicht alles Gold, was glänzt. Sie wird angefeindet, weil sie auch nach langjähriger Ehe immer noch nicht schwanger ist. Ihre Tante Asta und deren Knecht Sasse verschwinden in Gotland, nur Astas Tochter Katrine bleibt verstört zurück. Adrians Bruder Lambert bekommt in Brügge geschäftliche Probleme, wird später sogar verhaftet. Ihr Bruder Simon kommt von einer Reise nicht zurück. Die Unglücke mehren sich, es kommt zu Mordversuchen. Es sieht aus, als folge alles einem Plan – aber wessen Plan und was ist das Ziel?! Vor dem historischen Hintergrund des Hansetages, des Weberaufstandes in Brügge und dem Knochenhaueraufstand in Lübeck erzählt Sabine Weiß eine sehr atmosphärische, extrem spannende Familiengeschichte, die man stellenweise fast schon als Abenteuerroman bezeichnen könnte. Dies macht sie gewohnt fesselnd, ich bin durch die 700 Seiten förmlich geflogen. Erleichtert wird der Einstieg in die Handlung durch Rückblenden, weil ich das Geschehen im Vorgängerband (Die Hansetochter) nicht mehr so wirklich im Kopf hatte. Man kann das Buch also auch lesen, ohne den Vorläufer zu kennen. Mir haben besonders die weiblichen Protagonistinnen Henrike und Runa sehr gefallen – starke, unabhängige Frauen, die ihren Platz im Leben annehmen und sich trotzdem nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lassen und für ihre Überzeugungen und Pläne einstehen. Katrine ist das ganze Gegenteil, verstört, sehr gläubig, leicht zu verunsichern und beeinflussbar. Aber auch die „Bösen“ / Gegenspieler sind sehr gut nachvollziehbar in ihren Beweggründen – zielstrebig, hinterhältig, verstört, manisch, getrieben von Rache. Man kauft es ihnen ab. In „Die Feinde der Hansetochter“ wird geliebt, gehasst, gekämpft, getäuscht und spioniert – die Handlung ist sehr abwechslungsreich. Es kommen Piraten, Schatzsucher und heimliche Liebschaften vor, dadurch zieht einen das Buch bis zur letzten Seite in seinen Bann. Ich habe nur einen winzigen Kritikpunkt. Mir war der letzte Abschnitt etwas zu kompakt und zu eng an den geschichtlichen Hintergrund gekettet. Da hätten die Story nach meiner Ansicht zum Teil noch etwas ausführlicher sein können. Sehr praktisch sind das Personenverzeichnis und das Glossar. Und auch die Aufmachung des Buches an sich ist wieder sehr schön. Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert zu den anderen Büchern der Autorin und die Karte im Inneren des Einbandes hilft bei der Orientierung. Mein Fazit: Spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein Muss für alle Fans gut recherchierter Historischer Romane.

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Die Feinde der Hansetochter
von dorli am 27.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

In ihrem historischen Roman „Die Feinde der Hansetochter“ nimmt Sabine Weiß den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Hanse und erzählt von den ereignisreichen Erlebnissen einer Kaufmannsfamilie aus Lübeck. Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen Juni 1379 und Juli 1385 mit einer facettenreichen fiktiven Handlung zu... In ihrem historischen Roman „Die Feinde der Hansetochter“ nimmt Sabine Weiß den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Hanse und erzählt von den ereignisreichen Erlebnissen einer Kaufmannsfamilie aus Lübeck. Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen Juni 1379 und Juli 1385 mit einer facettenreichen fiktiven Handlung zu einer spannenden Geschichte verknüpft und ein sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Sabine Weiß bietet dem Leser nicht nur einen interessanten Einblick in das tägliche Leben im 14. Jahrhundert und in die Arbeit der Hansekaufleute, sondern beleuchtet außerdem das politische und gesellschaftliche Geschehen der Zeit. Neben den Hansetagen sind auch die Weberaufstände in Flandern, die Knochenhaueraufstände in Lübeck, die Kreuzzüge des Deutschen Ordens und weitere historische Begebenheiten Themen in diesem Roman. Das Leben der Familie Vanderen ist aufregend und lebhaft, voller Abenteuer und spannender Ereignisse. Ruhige und romantische Momente sind für Henrike und Adrian selten. Die beiden haben viele Hindernisse zu bewältigen, müssen Rückschläge in Kauf nehmen, haben mit boshaften Machenschaften und fiesen Intrigen zukämpfen und sind hinterhältigen Anschlägen auf Leib und Leben ausgesetzt - denn Henrikes untergetauchter Vetter Nikolas sinnt auf Rache und macht seinen Lübecker Verwandten das Leben schwer. Henrike und ihre Erlebnisse stehen zwar im Mittelpunkt dieser Geschichte, aber auch ihr Bruder Simon nimmt einen großen Part der Handlung ein. Simon träumt davon, eines Tages in den Dienst des Deutschen Ordens zu treten - als Eintrittskarte soll ihm ein Gerfalke dienen, der von den Rittern für die Beizjagd sehr geschätzt wird. Simon reist nach Island, um dort einen der begehrten Falken zu kaufen und gerät in arge Schwierigkeiten. Die Darstellung der Schauplätze und die Schilderung der Geschehnisse sind Sabine Weiß ausgezeichnet gelungen – man kann der Geschichte trotz unterschiedlicher, ständig wechselnder Handlungsorte und einer Vielzahl an Akteuren bestens folgen und verliert zu keiner Zeit den Überblick. Neben Lübeck werden auch Gotland, Brügge, Bergen und Island ganz wunderbar in Szene gesetzt - die Besonderheiten dieser Orte werden von der Autorin sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich die unterschiedlichen Reiseziele der Kaufleute gut vorstellen kann und von der jeweils vorherrschenden Atmosphäre schnell eingefangen wird. Die Figuren bilden eine bunte Mischung. Sowohl fiktive wie auch historische Personen werden vielschichtig dargestellt und bekommen schnell ein Gesicht, selbst Nebenfiguren wie Henrikes Base Katrine oder die Magd Berthe wirken in ihren Rollen überzeugend. Der lebendige, flüssige Schreibstil und die wundervoll bildliche Erzählweise lassen „Die Feinde der Hansetochter“ zu einem echten Highlight werden. Mir hat das Lesen dieses historischen Romans mit den spannenden Einblicken in die Welt der Hanse sehr großen Spaß gemacht. Ein tolles, intensives Leseerlebnis.

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Eine starke Frau
von leseratte1310 am 09.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lübeck 1379: Im Handelskontor von Henrike und Adrian Vanderen läuft es gut. Wenn ihr Mann unterwegs ist, führt Henrike die Geschäfte und sie setzt sich durch, obwohl es eine Frau in jener Zeit im Geschäftsleben wahrlich nicht leicht hatte. Dann kommen schlechte Nachrichten aus Brügge. Lambert, der Bruder von... Lübeck 1379: Im Handelskontor von Henrike und Adrian Vanderen läuft es gut. Wenn ihr Mann unterwegs ist, führt Henrike die Geschäfte und sie setzt sich durch, obwohl es eine Frau in jener Zeit im Geschäftsleben wahrlich nicht leicht hatte. Dann kommen schlechte Nachrichten aus Brügge. Lambert, der Bruder von Adrian, hat Schwierigkeiten, weil Waren vom Zoll beschlagnahmt oder sogar geraubt werden und er bittet um Unterstützung. Aber auch ein Auftragsmörder ist hinter Adrian und Henrike her. Wer verfolgt sie und aus welchem Grund? Dieses Buch ist der zweite Band um die Hansetochter Henrike, aber ich kannte den Vorgängerband nicht und bin trotzdem gut in die Geschichte hineingekommen. Es ist eine spannende Geschichte, die uns die Autorin hier erzählt. Es scheint, dass sich alle Welt gegen die Vanderens verschworen hat. Der Zufall kann einer Familie doch nicht immer nur Schlimmes bescheren. Schon bald habe ich jeden argwöhnisch betrachtet und die Geschehnisse zeigen, dass man ganz genau schauen muss, wem man sein Vertrauen schenkt. Die Geschichte der Hanse hat mich schon immer interessiert und es ist überaus interessant zu erfahren, wie dieser Bund von Kaufleuten agierte und wie sie es schafften, über eine lange Zeit erfolgreiche Handelsgeschäfte in ganz Europa zu betreiben. Obwohl der Zusammenschluss der Kaufleute Macht verlieh, waren sie doch auch sehr abhängig von den politischen Verhältnissen, welche sich auch schnell ändern konnten. Darüber hinaus trieben Piraten und Strandräuber ihr Unwesen und es konnte geschehen, dass man seine eigene Ladung wieder zurückkaufen musste. Geschäfte waren also voller Risiken. Es gibt eine Menge gut gezeichneter und interessanter Charaktere, die in dieser Geschichte mitspielen. Viele waren mir sympathisch, aber es gab auch einige ganz widerliche Menschen. Besonders gut haben mir Henrike und Adrian Vanderen gefallen, die in ihrer Beziehung wohl der Zeit voraus waren, den Adrian lässt Henrike im Kontor walten und sie zeigt sich auch als sehr geschäftstüchtig und weiß sich durchzusetzen. Aber auch Henrikes Bruder Simon gefällt mir. Er ist noch sehr jung und sieht sich nicht als Kaufmann, denn sein Traum ist es, Ordensritter zu werden. Dagegen war mir Wigger von Anfang an unsympathisch und immer wieder zeigt es sich, dass ich ihn gleich richtig eingeschätzt habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn immer wieder gab es Wendungen die ich nicht erwartet hatte und die Spannung blieb so bis zum Schluss erhalten.

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Spannender Roman über die Hanse
von Yari am 25.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Lübeck 1379: Die junge Kauffrau Henrike Vanderen führt gemeinsam mit ihrem Mann Adrian einen florierenden Handelskontor, und behauptet sich in der von Männern beherrschten Hanse. Doch eines Tages trifft ein Brief von Adrians Bruder Lambert aus Brügge ein, der Henrike erschüttert. Lamberts Familie erhält Drohungen, und Lambert selbst wurde ungerechtfertigt... Lübeck 1379: Die junge Kauffrau Henrike Vanderen führt gemeinsam mit ihrem Mann Adrian einen florierenden Handelskontor, und behauptet sich in der von Männern beherrschten Hanse. Doch eines Tages trifft ein Brief von Adrians Bruder Lambert aus Brügge ein, der Henrike erschüttert. Lamberts Familie erhält Drohungen, und Lambert selbst wurde ungerechtfertigt verhaftet. Zudem wird Brügge von Aufständen erschüttert. Und gerade jetzt sind Adrian und Simon, der Bruder von Henrike, auf Handelsreisen in Schweden und Island. Kurz entschlossen macht Henrike sich alleine auf den Weg nach Brügge, um Lambert und seiner Familie zu helfen. Sie ahnt nicht, dass es jemanden gibt, der nicht nur ihre Familie auslöschen will, sondern auch ihr nach dem Leben trachtet. "Die Feinde der Hansetochter" ist bereits der zweite Band um die junge Kauffrau Henrike Vanderen und ihre Familie, und lässt die Hansezeit sehr spannend und authentisch wiederauferstehen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, und die Spannung steigert sich unaufhörlich. Die Handlung ist gut durchdacht und schlüssig. Die Charaktere der Protagonisten sind feinfühlig und authentisch dargestellt. Henrike ist eine sympathische junge Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, und sich mit ihrer Arbeit in der Hanse sehr gut in einer Männerdomäne behauptet. Ihrem Mann Adrian begegnet sie auf Augenhöhe; sie sind gleichberechtigte Partner. Er erkennt ihre Arbeit bedingungslos an, und unterstützt sie darin. Simon, der kleine Bruder von Henrike, ist anfangs ein naiver Jüngling, der jedoch an seinen Aufgaben und durch seine erlebten Erfahrungen wächst, und dadurch erwachsen wird. Auch alle anderen Charaktere, wie z. B. Runa oder Willem von Ghent sind sehr liebenswert beschrieben. Die Bösewichte kommen ebenfalls sehr authentisch und widerwärtig rüber, was auch an dem nüchternen Schreibstil, der diese Personen beschreibt, liegt. Sabine Weiss hat mit den hervorragenden und gründlichen historischen Recherchen das Lesen zu einem Vergnügen gemacht. Egal ob es die Beschreibungen der mittelalterlichen Städte Lübeck oder Brügge sind, das Wirken und die Aufgaben der Hanse, der Knochenhaueraufstand, aber auch die Informationen zur Falkenaufzucht und zum Deutschen Orden und dessen Missionierungsmaßnahmen, lässt die Autorin dieses Zeitalter wieder lebendig werden. Sehr schön und informativ sind die Karte im Vorsatz des Buches, sowie das Personenverzeichnis und der Glossar. "Die Feinde der Hansetochter" hat mich in die Hansezeit eintauchen lassen, und mich spannend und sehr gut unterhalten. Für diesen sehr gut recherchierten historischen Roman vergebe ich fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

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Spannende Reise nach Lübeck im 14. Jahrhundert
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 06.04.2016
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Lübeck 1379: Für die Kaufmannsfamilie Henrike und Adrian Vanderen läuft es wirtschaftlich sehr gut, ihr Handelskontor floriert und Henrike kann sich als Kauffrau in dieser von Männern dominierten Welt souverän durchsetzen. Umso beunruhigender sind die Nachrichten von Lambert, Adrians Bruder und Handelspartner in Brügge: Warenlieferungen der Vanderens wurden geraubt... Lübeck 1379: Für die Kaufmannsfamilie Henrike und Adrian Vanderen läuft es wirtschaftlich sehr gut, ihr Handelskontor floriert und Henrike kann sich als Kauffrau in dieser von Männern dominierten Welt souverän durchsetzen. Umso beunruhigender sind die Nachrichten von Lambert, Adrians Bruder und Handelspartner in Brügge: Warenlieferungen der Vanderens wurden geraubt oder vom Zoll beschlagnahmt. Lambert gerät immer weiter unter Druck und benötigt dringend Hilfe aus Lübeck. Es droht jedoch auch noch von anderer Seite Gefahr: irgendjemand hat einen großen Hass auf Adrian und Henrike und setzt einen Auftragsmörder auf sie an. Dieses Buch ist nach „Hansetochter“ der zweite Band, in dem es um die junge Henrike und ihre Familie geht. Das erste Buch habe ich bisher noch nicht gelesen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Da mir aber dieses Buch sehr gut gefallen hat, möchte ich unbedingt noch den ersten Band lesen. Die Autorin führt den Leser in die spannende Welt der Hanse und ihrer Gepflogenheiten, man lernt viel über die Bedeutung der Hanse und welche Auswirkungen sie auf die Mitglieder bzw. Nichtmitglieder hatte. Ebenso lernt der Leser den Alltag der Kaufleute kennen, welche Faktoren für den Erfolg der Handelsgeschäfte ausschlaggebend sind und wie schnell der Erfolg in Schieflage geraten kann. Aber auch außen- und innenpolitische Themen kommen nicht zu kurz, wie der drohende Krieg zwischen Norwegen und Dänemark sowie die Piratenüberfälle auf den Handelsrouten der Ostsee, aber auch Unruhen und Aufstände der Handwerker in Lübeck, die aufgrund der Wirtschaftskrise immer mehr in Armut abrutschen. Die Handlung um die Familie Vanderen erinnert oftmals an einen Krimi, schon im ersten Kapitel geht es sehr spannend zu. Der Leser fragt sich, wer hinter den Anschlägen auf die Vanderens steckt und wo dessen Motivation liegt. Und schnell habe ich mich gefragt, ob die sich häufenden schlechten Nachrichten wirklich nur Zufall sind oder ob hier mehr dahintersteckt. Das hatte zur Folge, dass ich immer misstrauischer wurde, wem man trauen kann und wem nicht. Dabei schont die Autorin ihre Figuren nicht, Tot und Gewalt kommen immer wieder vor. Henrike und Adrian Vanderen haben mir sehr gut gefallen, sie führen eine liebevolle Beziehung und Adrian lässt seiner Frau freie Hand bei den Kaufmannsgeschäften. Henrike ist die geborene Kauffrau, sie ist intelligent, geschäftstüchtig und durchsetzungsfähig. Die Handlungsstränge um Henrikes Bruder Simon habe ich ebenso gerne gelesen: der junge Mann macht zwar eine Kaufmannsausbildung bei den Vanderens, träumt aber von einem Leben als Ritter beim Deutschen Orden. Ein Traum, für den er bereit ist, einiges aufzugeben, ich habe seine Zielstrebigkeit bewundert. Mir hat dieser spannende Roman mit seinen überraschenden Wendungen und den zahlreichen historischen Fakten sehr gut gefallen und es wird garantiert nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

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