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Die Frau in mir

Ein Mann wagt ein Experiment

(2)
Wie viel Frau steckt in einem Mann?


Christian Seidel hat seine klassische Männerrolle satt. Innerhalb eines ungewöhnlichen Experimentes bricht er ein Tabu und schlüpft für ein Jahr in die Rolle einer Frau. Erst spät wird ihm klar, dass der Perspektivwechsel seine komplette Existenz gefährdet. Seine Ehe, seine Freundschaften, seine gesamte Identität. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Seidel von tiefgreifenden und schockierenden Erlebnissen während seines Balanceaktes auf den Grenzen zwischen den Geschlechtern. Dabei sieht der einstige Macho nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer in einem völlig neuen Licht. Ein provokanter Aufruf, die gängigen Klischees endlich über Bord zu werfen, und ein wohltuend authentischer Beitrag in der oft theoretisch ausufernden Geschlechterdebatte.


Portrait
Christian Seidel ist gelernter Schauspieler und Journalist, er besitzt eine Therapieausbildung und studierte asiatische Philosophien. Jahrelang arbeitete er als Berater und Manager für Medienkonzerne wie die KirchGruppe, ProSieben, Sat1 und Persönlichkeiten wie Claudia Schiffer. Zusätzlich war er Produzent von Filmen in London, u.a. mit dem Kultregisseur Nicolas Roeg, und zahlreichen Fernsehformaten für die BBC oder ProSieben. Nach beruflichem Burnout und schwerem Verkehrsunfall begann Christian Seidel sein Leben neu zu definieren und widmet sich seither ganz dem Schreiben. Er lebt heute in München und Italien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.01.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641113421
Verlag Heyne
eBook (ePUB)
9,99
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Kundenbewertungen


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Was kommt eigentlich danach?
von einer Kundin/einem Kunden aus Uckerland am 15.06.2015

Für mich war dieses Buch unglaublich spannend. Und ich fand es auch gut geschrieben. Aber den entscheidenden Ausschlag gibt, dass ich mich in vielem wiedererkannt habe. Das beginnt schon mit der kleinen Rechtfertigung am Anfang, warum Nylons so viel praktischer sind als lange Männerunterhosen. All die Fragen über die Männerwelt... Für mich war dieses Buch unglaublich spannend. Und ich fand es auch gut geschrieben. Aber den entscheidenden Ausschlag gibt, dass ich mich in vielem wiedererkannt habe. Das beginnt schon mit der kleinen Rechtfertigung am Anfang, warum Nylons so viel praktischer sind als lange Männerunterhosen. All die Fragen über die Männerwelt und deren enge Grenzen und Einschränkungen stelle ich mir selbst auch so oft. Für mich ist die Welt der Frauen auch so viel bunter, ehrlicher, ästhetischer, lebendiger und toleranter. Und doch – genau diese Verallgemeinerung reizt mich auch zum Widerspruch. Es ist des Autors Sehnsucht und es ist auch meine Sehnsucht, aber es muss nicht aller Männer Sehnsucht sein. Selbst wenn wir einen Anteil von zehn Prozent hätten, wären wir noch eine Minderheit, eine Abweichung von der Normalität. Deshalb hatte ich beim Lesen dann doch auch oft ein mulmiges Gefühl. Steht es dem Autor wirklich zu, derart verallgemeinernd von den Männern zu sprechen? Ist er nicht von vornherein eben kein typischer Mann? Und wenn er schreibt, er würde sich weiblich fühlen – woran macht er das fest? Daran, dass er eine Brust vor sich her trägt? Oder gar an den Stöckelschuhen? Sind Frauen, die keine Highheels mögen, dann nicht weiblich? Ich verstehe und bewundere dieses Experiment. Ich beneide den Autor um einige seiner Erfahrungen, z.B. die in der Disko. Dieses Gefühl, mal nicht so von den Frauen getrennt zu sein, kenne ich auch, ebenso diese unglaubliche Entspannung, wenn ich in Frauenkleidern unterwegs bin. Nur mit den Schlussfolgerungen des Autors gehe ich nicht konform. Denn meiner Meinung nach wurde er bei zu wenigen seiner Erlebnisse wirklich für eine Frau gehalten, um zu erfahren, wie es unter Frauen zugeht oder wie es Frauen ergeht. Wahrgenommen wurde er mehr wie ein geschlechtsloses Wesen, vor dem frau sich nicht hüten, dem frau nicht gefallen muss. Mit dem mann nicht konkurrieren muss. Mit dem auch frau nicht konkurrieren muss. Insofern teile ich Astrids Skepsis, die ihn ja eben nicht mit der gleichen Neugier behandelt wie die anderen Frauen. Vielleicht ist sie eine, die die umgekehrte, ebenso subjektive Sehnsucht nach der Männerwelt umtreibt? Bekannt ist ja, dass Männer toleranter sind, wenn Frauen auf die Männerseite wechseln. Warum auch nicht? Das bestätigt sie doch auch. Am Ende bleibt bei mir der Eindruck, dass der Autor mutig angefangen hat, aber dann steckenbleibt. Angeblich hat er jetzt mit dem Fummel seine weibliche Seite gefunden und integriert. Er braucht kein Kleid mehr. Ach? Ist das so einfach? Und was macht er jetzt anders als vorher? Ja, das mit der Männer-Minus-Quote ist keine schlechte Idee. Aber wichtiger ist doch, dass Männer etwas tun, auch wenn sie dafür nicht bewundert werden wie eine schicke Transe. Männer könnten mutigere Männer-Mode machen (für uns 10 Prozent) und vor allem könnten sie sie dann auch mal tragen. Oder gleich Frauensachen anziehen, die ihnen gefallen. Trotz Bartschatten und Beinbehaarung. Männer könnten auch die Klos putzen, Angehörige pflegen, Blumen pflücken und mit den Kindern kuscheln. Sie könnten ihrer beruflich eingespannten Frau die Wäsche waschen und Pausenbrote schmieren. Sie könnten bei Karriereentscheidungen der Kollegin den Vortritt lassen. Und wozu? Um das Unbehagen der zehn Prozent in dieser Kultur zu lindern. Um die ähnlich fühlenden Männer UND Frauen zu ermutigen, ihre inneren Anteile auszudrücken. Um mehr Vielfalt zu gewinnen. Und Toleranz. Mehrfach versichert der Autor, dass er gerne ein Mann sei. Ich kann es ihm nicht glauben. Anstatt die Männlichkeit an sich infrage zu stellen - warum bricht er nicht eine Lanze für all die (uns), die einfach einen Platz zwischen den Polen suchen? Eine Lanze für mehr Uneindeutigkeit und Zwischentöne, damit wir eines Tages nicht mehr zu Hause vor dem Spiegel stehen oder gar zum Chirurgen gehen müssen?

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Gäääähn
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 26.03.2014

Ich habe selten so etwas langweiliges und überzogenes gelesen. Nach 50 Seiten hat es mir gereicht. Zum Glück hatte ich es in der Bibliothek ausgeliehen, sonst hätte ich mich um das Geld geärgert.

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