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Die Frauen der Rosenvilla

Roman. Originalausgabe

(18)
Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ...
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...
Rezension
"Die Frauen der Rosenvilla kommt leicht daher und gibt den schweren Zeiten der Weltkriege ein sehr persönliches Gesicht. Fesselnd und in großem Bogen erzählt dieser Roman von romantischen Verstrickungen Anfang der 1900er Jahre und wird zum echten Pageturner. (...) Popcornkino im bestverstandenen Sinn: leicht, mitreißend, nachwirkend." BÜCHER Magazin
Portrait
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin, die mit ihrem Mann in München lebt. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, hat sich schon seit Jugendtagen für die aufregende Geschichte der Schokolade interessiert - und liebt die wunderschöne Elbmetropole Dresden, aus der ein Teil ihrer mütterlichen Linie stammt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 09.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-47131-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 191/121/37 mm
Gewicht 364
Verkaufsrang 4.857
Buch (Klappenbroschur)
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„Die Rosen hüten ein altes Geheimnis...“

Mareike Kollenbrandt

Anna hat grade ihre zweite Chocolaterie eröffnet. Ihr Leben plätschert so dahin und ist mit Arbeit und dem Anlegen des alten Rosengarten ausgefüllt, der die alte Familien Villa so berühmt gemacht hat. Doch genau in diesem Garten, findet sie eine alte Schatulle mit verschiedenen Tagebüchern. Eine wunderbare Geschichtsreise durch die Anna hat grade ihre zweite Chocolaterie eröffnet. Ihr Leben plätschert so dahin und ist mit Arbeit und dem Anlegen des alten Rosengarten ausgefüllt, der die alte Familien Villa so berühmt gemacht hat. Doch genau in diesem Garten, findet sie eine alte Schatulle mit verschiedenen Tagebüchern. Eine wunderbare Geschichtsreise durch die Zeiten der Weltkriege, ein Punkt Abzug nur deshalb, weil es irgendwann schwierig wird alle Personen auseinander zuhalten.

Silke Ferber, Thalia-Buchhandlung Berlin

Spannende Familiengeschichte in einer wunderschönen Stadt. Gespickt mit interessanten Details über Schokolade und Rosen. Ein Schmöker für kühle Herbstabende. Spannende Familiengeschichte in einer wunderschönen Stadt. Gespickt mit interessanten Details über Schokolade und Rosen. Ein Schmöker für kühle Herbstabende.

Daniela Nickaes, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Das Buch hat mir ganz großen Lesespaß bereitet, der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig. Das Buch ist durch die Rückblenden unglaublich spannend. ganz großes Lesevergnügen Das Buch hat mir ganz großen Lesespaß bereitet, der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig. Das Buch ist durch die Rückblenden unglaublich spannend. ganz großes Lesevergnügen

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Eine tragische Familiengeschichte mit allem was dazu gehört. Besonders stilvoll: Die Pralinen-Rezepte am Ende des Buches und der Tagebuch-Stil der Autorin. Eine tragische Familiengeschichte mit allem was dazu gehört. Besonders stilvoll: Die Pralinen-Rezepte am Ende des Buches und der Tagebuch-Stil der Autorin.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein atmosphärischer und sehr schön geschriebener Frauenschmöker, in dem ein dunkles Familiengeheimnis gelüftet werden will. Sehr lesenswert. Für Charlotte-Link-Fans. Ein atmosphärischer und sehr schön geschriebener Frauenschmöker, in dem ein dunkles Familiengeheimnis gelüftet werden will. Sehr lesenswert. Für Charlotte-Link-Fans.

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Ich kam irgendwie nicht so richtig rein. Ich kam irgendwie nicht so richtig rein.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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5
1
1
0

Schokolade, Liebe und ein uraltes Geheimnis
von Danie >SABO< Schuster am 02.06.2016

Teresa Simon - "Die Frauen der Rosenvilla" Heyne-Verlag Dresden - Vor über 100 Jahren bis in die Gegenwart: Anna Kepler hat nach sorgfältiger Überlegung, das Erbe ihres Großvaters angenommen, die alte Keplervilla ist ein herrlicher Zeitzeuge mit einem großen Geheimnis. Nach dem 2.Weltkrieg musste ihr Großvater darum kämpfen, sie zurückzuerhalten, dementsprechend... Teresa Simon - "Die Frauen der Rosenvilla" Heyne-Verlag Dresden - Vor über 100 Jahren bis in die Gegenwart: Anna Kepler hat nach sorgfältiger Überlegung, das Erbe ihres Großvaters angenommen, die alte Keplervilla ist ein herrlicher Zeitzeuge mit einem großen Geheimnis. Nach dem 2.Weltkrieg musste ihr Großvater darum kämpfen, sie zurückzuerhalten, dementsprechend ist ihr Zustand. Anna investiert viel Arbeit, Geld und Herzblut. Beim Anpflanzen der vielen alten Rosensorten, stößt sie auf eine vergrabene alte Schatulle. Was kann bloß darin sein? Ein Schatz? Anna kann es kaum erwarten, bis sie ihren Fund begutachten kann. Die Schatulle ist schwer zu öffnen, sie beinhaltet Briefe und lose Tagebucheinträge, alle von Frauen geschrieben, deren Namen sie nie zuvor gehört hat. Annas Vater kriegt fast einen Herzinfarkt, als sie damit zu ihm kommt, doch er schweigt sich darüber aus, möchte nicht darüber reden, faselt nur unverständliches Zeug. Zum Glück hat Anna ihre Freundin Hanka, eine Buchhändlerin um die Ecke, mit viel kriminalistischer Kleinarbeit, sind sie auf einem guten Weg, dem Rätsel auf die Spur zu kommen.. Die Keplers hatten eine Schokoladen-Manufaktur, eine große Leidenschaft, die auch Anna in die Wiege gelegt wurde, sie betreibt einen exklusiven Pralinenladen, die Schokolust, sie liebt es, sich mit ihren ausgefallenen Kreationen, bei ihrer treuen Kundschaft zu bedanken. Anna liebt ihre Arbeit, doch irgendwie fehlt ihr etwas in ihrem Leben, den letzten Mann vergraulte sie regelrecht, mit ihrer Unschlüssigkeit ihre "Freiheit" aufzugeben. Eines Tages, auf den Weg ins Cafe, fällt sie über ein paar sehr lange ausgestreckte Beine, zuerst schlägt sie sich die Knie auf und dann klopft ihr Herz wie wild, als sie in seine Augen sieht.. Aber auch das muss warten, Geheimnisse haben keine Geduld.. Teresa Simon, breitet ein 100 Jahre altes Mysterium vor uns aus, läßt Anna Kepler viele rote Fäden ziehen, bevor der Leser die berühmte letzte Seite seufzend schließt. Ein genialer Generations-Roman, hochdramatisch und unvergesslich, spannend wie ein Krimi! Ich freue mich auf weitere Romane von Teresa Simon! Einfach SCHÖN! Ich freue mich, denn unter den Neuerscheinungen des Heyne Verlags im Juni 2016, wird ein zweites Buch von Teresa Simon erscheinen - "Die Holunderschwestern"

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Schokodynastie mit einem dunklen Geheimnis
von milabrita am 16.08.2015

Alles dreht sich um die süße Verführung Schokolade! Hauptprotagonistin der Gegenwart Anna hat in Dresden bereits ihren zweiten Schokoladen eröffnet und stößt in ihrer geerbten Villa auf eine im Garten vergrabene alte Schatulle mit alten Tagebucheinträgen. Das Drama um die Rosenvilla und deren Frauen beginnt.... Eine sehr schön geschriebener Roman,... Alles dreht sich um die süße Verführung Schokolade! Hauptprotagonistin der Gegenwart Anna hat in Dresden bereits ihren zweiten Schokoladen eröffnet und stößt in ihrer geerbten Villa auf eine im Garten vergrabene alte Schatulle mit alten Tagebucheinträgen. Das Drama um die Rosenvilla und deren Frauen beginnt.... Eine sehr schön geschriebener Roman, der die Leser in das alte Dresden ab 1900 bis in die heutige Zeit mitnimmt. Die Protagonistinnen der einzelnen "Erzählungen" (Helene, Emma und Charlotte) sind alle für die damalige Zeit starke Frauen, die sich der Männerwelt nicht komplett unterwerfen und das Band das sie alle verbindet ist die Rosenvilla und die Liebe zur Schokolade.

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Unterhaltsame Familiensaga
von Büchersüchtig am 20.07.2015

INHALT: Anna Kepler hat in Dresden ihre zweite Chocolaterie eröffnet und ihre Liebe zur Schokolade von ihrem Großvater vererbt bekommen, ebenso wie die Familienvilla, die nur "Rosenvilla" genannt wird. Als Anna dem Rosengarten zu seinem einstigen Glanz verhelfen möchte, findet sie bei den Arbeiten eine alte Schatulle, in der sich... INHALT: Anna Kepler hat in Dresden ihre zweite Chocolaterie eröffnet und ihre Liebe zur Schokolade von ihrem Großvater vererbt bekommen, ebenso wie die Familienvilla, die nur "Rosenvilla" genannt wird. Als Anna dem Rosengarten zu seinem einstigen Glanz verhelfen möchte, findet sie bei den Arbeiten eine alte Schatulle, in der sich das Tagebuch befindet, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Da sich unter Annas Vorfahrinnen keine Anna befindet, begibt sie sich auf Spurensuche und enthüllt ein lang gehütetes Geheimnis... MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG: Kauf-/Lesegrund: Die Geschichte und das Cover haben mich einfach angesprochen. Reihe: Nein, Einzelbuch Handlungsschauplatz: Der Schauplatz wurde in die deutsche Stadt Dresden verlegt. Handlungsdauer: Nach dem Prolog (ein Brief aus dem Jahre 1913) startet die Story im April 2013 und endet im August 2013. Extra: Am Ende des Romans befinden sich Rezepte, die im Buch eine Rolle spielen. Hauptpersonen: Die rothaarige ANNA KEPLER ist im Jahr 2013 32 Jahre jung, entstammt einer Schokoladen-Dynastie und eröffnet aufgrund der großen Nachfrage ihr zweites Geschäft in der Dresdner Innenstadt. Ihren phänomenalen Geschmackssinn hat sie, wie das Familienanwesen, von ihrem geliebten Großvater Konrad Kepler geerbt und beim Anlegen des legendären Rosengartens entdeckt sie in einer vergrabenen Schatulle das Tagebuch von EMMA KLÜGER, die im Jahr 1919 kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht und sich in den jüdischen Zahnarzt Max Deuter verliebt hat. Doch wegen des Krieges darf die junge Frau, die in der Rosenvilla wohnt, ihre Liebe nicht zeigen und der Schokoladenfabrik ihres Vater stehen auch schwere Zeiten bevor, denn statt Schokolade werden nun Kekse und Marmelade produziert. Ihre Sorgen und Nöte vertraut Emma ihrem Tagebuch an... Anna und Emma sind sympathische, facettenreiche Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt, auch wenn ich nicht immer alle ihrer Handlungen nachvollziehen konnte. Nebenfiguren: Die Nebenfiguren sind trotz ihrer Vielzahl reizvolle Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Romanidee: Interessante Grundidee (eine Familiensaga, die einige Geheimnisse birgt und seinen Anfang im Jahr 1892 nimmt), die wunderbar umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: "Die Frauen der Rosenvilla" beinhaltet insgesamt 4 Erzählperspektiven und Zeitebenen, die für Abwechslung sorgen: Im Jahr 1892 (und in den darauffolgenden Jahren) erzählt Helene Waever, wie der wohlhabende Gustav Klüger um sie wirbt und was sie in ihrer Ehe erlebt. Ab dem Jahr 1919 erleben wir gemeinsam mit Emma Klüger die Ereignisse, die bis ins Jahr 1938 führen, wo wir die junge Charlotte kennenlernen, die Schokolade liebt. Die Spur verliert sich danach und bringt uns in die Gegenwart bzw. ins Jahr 2013, wo wir Anna Kepler begleiten. Die Geschehnisse werden aus dem Blickwinkel der 4 verschiedenen Frauen zu unterschiedlichen Zeiten erzählt. Mehr über das Leben von Emma, Charlotte und Helene erfahren wir durch die Tagebucheinträge, in denen sie ihr Innerstes nach außen kehren. Handlung: Unterhaltsame Familiensaga mit verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen gepaart mit ungeahnten Wendungen, Rätseln & Wirrungen. Man wird förmlich in den Sog dieser aufregenden Familiengeschichte gezogen, denn natürlich möchte man wissen, ob bzw. wie die Geschichten der Frauen zusammenhängen und welchen Ausgang die Story nimmt. Leider enthält der Plot auch einige allzu ausgeschmückte Schilderungen, was dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch tut. Schreibstil & Co: Abgerundet wird die Handlung durch die mitreißende Schreibweise von Teresa Simon, die malerische Sprache und die lebendigen Schauplatzbeschreibungen. FAZIT: Mit "Die Frauen der Rosenvilla" hat die mir bisher unbekannte Autorin eine wundervolle Familiengeschichte erschaffen, die dank der abwechslungsreichen Story mit vielen verschlungenen Wegen und Geheimnissen, den reizvollen Protagonisten sowie des ausdrucksstarken Schreibstils ein paar angenehme Lesestunden garantiert. Da mich diese Familiensaga wirklich begeistert hat, vergebe ich wegen der klitzekleinen Mankos knappe 5 STERNE.

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Ein großartiges Lesevergnügen!
von Monika Schulte aus Hagen am 26.04.2015

Anna Kepler hat soeben ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Sehr viel Arbeit wartet auf sie, doch Schokolade ist ihr Leben. Ihr Herzblut hängt jedoch auch an der herrschaftlichen Rosenvilla, die sie von ihrem geliebten Großvater geerbt und mit viel Liebe restauriert hat. Als sie den Garten... Anna Kepler hat soeben ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Sehr viel Arbeit wartet auf sie, doch Schokolade ist ihr Leben. Ihr Herzblut hängt jedoch auch an der herrschaftlichen Rosenvilla, die sie von ihrem geliebten Großvater geerbt und mit viel Liebe restauriert hat. Als sie den Garten der Villa nach ihren Plänen neu anlegen will, findet sie bei den Arbeiten eine alte Bankfachschatulle. Diese enthält neben vielen anderen Dingen auch heraus gerissene Tagebuchseiten. Tagebucheinträge von drei verschiedenen Frauen, doch wer waren diese Frauen und was haben sie mit der Rosenvilla zu tun? Anna kann sich nicht mehr von der Geschichte der drei Frauen lösen, so fasziniert ist sie von dem, was die Frauen ihren Tagebüchern anvertraut haben, doch warum wurden die Seiten heraus gerissen? Wie gelangte die Schatulle in den Garten? Wird es Anna gelingen, das Geheimnis zu lüften? "Die Frauen der Rosenvilla" - dieser Roman ist eine echte Entdeckung! Es ist die fesselnde und sehr bewegende Geschichte dreier Frauen über Generationen hinweg. Frauen, die in der Rosenvilla gelebt, geliebt und gelitten haben. Mit großer erzählerischer Kraft und Einfühlungsvermögen entführt uns die Autorin in die jeweilige Zeit der Frauen. Es ist ein mitreißender Roman mit Figuren, die einem schnell ans Herz wachsen. Nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteilchen zusammen. Nach und nach wird das Geheimnis der Frauen gelüftet. Ein wunderbarer Roman mit immer wieder überraschenden Wendungen und einfach atemberaubend spannend! Fast nebenbei verführt uns die Autorin zum Schokolade trinken und Schokolade essen! Beim Lesen sollte man mindestens eine Tafel hochwertiger Schokolade oder gar Pralinen parat haben. Ich verspreche Ihnen, schon beim Lesen verspüren sie den zarten Schmelz der Schokolade! Ein Buch, dem ein feiner Zauber innewohnt. Der Duft von Rosen und Schokolade. Ein wunderschönes Buch, eine sehr bewegende Geschichte. "Die Frauen der Rosenvilla" - eine Geschichte zum Verlieben und ein großartiges Lesevergnügen! Unbedingte Leseempfehlung!

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Spannend bis zum Ende
von Bianca aus Frankfurt am Main am 21.04.2015

Eine tragische und berührende Familiengeschichte hat die Autorin mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Man reist mit ihr durch die letzten 100 Jahre und erlebt wie die Hauptprotagonistin Anna Kepler ihre Vorfahren kennen lernt und auf ein unglaubliches Familiengeheimnis stößt. Der bildhafte und wundervolle Schreibstil macht es möglich, dass... Eine tragische und berührende Familiengeschichte hat die Autorin mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Man reist mit ihr durch die letzten 100 Jahre und erlebt wie die Hauptprotagonistin Anna Kepler ihre Vorfahren kennen lernt und auf ein unglaubliches Familiengeheimnis stößt. Der bildhafte und wundervolle Schreibstil macht es möglich, dass man das Buch nur so verschlingt und am liebsten gar nicht mehr aufhören mag. Nicht nur die Rosenvilla kommt einem so lebendig und nach Rosen duftend vor, sondern man hat auch das Gefühl die Gerüche der „ Schokolust“ liegen einem in der Nase. Eine Geschichte die von Anfang bis zum Ende mit Spannung gefüllt ist und viele Überraschungen bereithält.

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Schokolade und Familiengeheimnisse
von Cornelia aus Mandelbachtal am 14.04.2015

Die junge Anna lebt für ihre Chocolaterien, eben hat sie in Dresden ein zweite eröffnet. Die Liebe zur Schokolade hat sie scheinbar von ihrem geliebten Großvater geerbt, ebenso wie die Villa, die sie bewohnt. Sie möchte die Villa in den ursprünglichen Zustand bringen. So will sie den einst legendären Rosengarten wieder... Die junge Anna lebt für ihre Chocolaterien, eben hat sie in Dresden ein zweite eröffnet. Die Liebe zur Schokolade hat sie scheinbar von ihrem geliebten Großvater geerbt, ebenso wie die Villa, die sie bewohnt. Sie möchte die Villa in den ursprünglichen Zustand bringen. So will sie den einst legendären Rosengarten wieder anlegen. Dabei stößt sie auf eine Schatulle, darin befinden sich Tagebuchblätter einer Frau, die vor langer Zeit in der Villa lebte. Anna begibt sich auf Spurensuche und bringt Familiengeheimnisse ans Licht, mit denen sie nicht gerechnet hatte. Mein Leseeindruck Das Buch hat mir ganz großen Lesespaß bereitet, der Schreibstil der Autorin ist äußerst flüssig. die Personen sehr lebendig, vor allem die Anna ist sehr sympathisch und ich würde sie sehr gerne in ihrer Chocolateria besuchen. Besonders gefallen hat mir gefallen, dass es der Autorin gelingt, dem Leser die Stimmungen so nahe zu bringen, wenn von der Pralinenherstellung geschrieben ist, läuft einem das Wasser im Mund zusammen und den Rosengarten kann man förmlich riechen. Vor allem geht es aber um die Familie und ihre Geheimnisse, anhand der Tagebücher und der erzählten Geschichten der Frauen, macht der Leser eine Reise durch die deutsche Geschichte der letzten 100 Jahre. Vom ersten Weltkrieg über die Nazizeit, die deutsche Teilung und die Wiedervereinigung. Das Buch ist durch die Rückblenden unglaublich spannend, und ich konnte nicht aufhören zu lesen, bis alle Faden entwirrt waren und alle Zusammenhänge geklärt waren. Ganz großes Lesevergnügen!

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Schokolust
von Barbara Diehl am 27.03.2015

Die Familie von Anna Kepler stellt seit Generationen Schokolade her. Anna hat das Talent ihres Großvaters geerbt und soeben ihre 2. Schokoladenmanufaktur in der Dresdener Altstadt eröffnet. Neben dem herausragenden Geruchs- und Geschmackssinn hat Anna von ihrem Großvater auch die alte Familienvilla geerbt die sie nach und nach... Die Familie von Anna Kepler stellt seit Generationen Schokolade her. Anna hat das Talent ihres Großvaters geerbt und soeben ihre 2. Schokoladenmanufaktur in der Dresdener Altstadt eröffnet. Neben dem herausragenden Geruchs- und Geschmackssinn hat Anna von ihrem Großvater auch die alte Familienvilla geerbt die sie nach und nach in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen lässt. Damit die Rosenvilla ihrem Namen wieder vollkommen gerecht werden kann, möchte Anna im Garten all die schönen alten Rosensorten von früher wieder einpflanzen lassen. Bei den Bodenarbeiten stößt sie auf eine alte Kassette in der sich Seiten mit Tagebucheinträgen, Schmuckstücke und allerlei Krimskrams finden. Durch unterschiedliche Schriftarten ist sehr schnell klar, dass es sich um Tagebücher von mehreren Personen handeln muss. Gemeinsam mit ihrer Freundin Hanka sortieren sie die Tagebuchseiten und stellen fest, dass es sich um die Eintragungen von 3 Frauen handelt – Helene, Emma und Charlotte. Nach und nach erfährt Anna die tragische Geschichte ihrer eigenen Familie. Meine Meinung: Das Buch beginnt mit einem Prolog im Jahr 1913 und dem Brief einer Frau, die große Schuld durch ein Verbrechen auf sich geladen hat. Dieser Brief ist an ihre Tochter gerichtet, die diesen jedoch niemals erhalten soll. Dann wird der Leser ins Jahr 2013 geführt, also genau 100 Jahre nach dem Brief im Prolog. Anna Kepler eröffnet gerade ihre 2. Chocolaterie in Dresden und bei der Kreation ihrer Praline des Monats „Zitrone-Nuss-Kuss“ läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Die Beschreibungen rund um das Thema Pralinenherstellung sind so bildhaft, dass man denkt man stehe neben Anna und schaue ihr über die Schulter. Nachdem Anna die Kassette in ihrem Garten gefunden hat, wird der Leser in 4 Erzählsträngen durch die Geschichte geführt. Anna im Jahr 2013 und die Tagebücher von Helene, Emma und Charlotte, die zwischen den Jahren 1892 und 1940 geschrieben wurden. Die unterschiedlichen Tagebucheinträge werden durch unterschiedliche Schriftarten dargestellt. Es schadet jedoch nicht sich Notizen zu den einzelnen Familien zu machen, da man ansonsten schon mal den Überblick über die ganzen Protagonisten verlieren kann. Leider findet sich im Buch keine Personen-Übersicht in der man mal eben schnell blättern könnte. Der Schreibstil der Autorin Teresa Simon ist wirklich sehr schön und fesselnd und die Details rund um die Herstellung von Pralinen/Schokolade sind hervorragend recherchiert. Die Vielzahl der Charaktere macht es etwas kompliziert und deswegen ist es kein Buch, dass man einfach so nebenbei runterlesen kann. Es bedarf schon etwas Konzentration und/oder die empfohlenen Notizen damit man sich nicht verzettelt. Aber gerade die Tatsache, dass sich hier gleich 4 Erzählstränge finden die alle zum Ende des Buches zusammenlaufen, macht das Buch sehr interessant. Am Ende des Buches findet der Leser all die schönen Rezepte zu den Pralinen-Kreationen von Anna.

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Die Frauen der Rosenvilla
von dorli am 19.03.2015

Dresden. Nachdem Anna Kepler die alte Familienvilla liebevoll restauriert und gerade ihre zweite Chocolaterie in der Altstadt eröffnet hat, möchte sie jetzt auch den zur Rosenvilla gehörende Garten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Beim Anlegen eines Beetes stößt sie auf eine vergrabene Schatulle, die neben zahlreichen Erinnerungsstücken auch eine... Dresden. Nachdem Anna Kepler die alte Familienvilla liebevoll restauriert und gerade ihre zweite Chocolaterie in der Altstadt eröffnet hat, möchte sie jetzt auch den zur Rosenvilla gehörende Garten in neuem Glanz erstrahlen lassen. Beim Anlegen eines Beetes stößt sie auf eine vergrabene Schatulle, die neben zahlreichen Erinnerungsstücken auch eine Vielzahl loser Blätter enthält, herausgerissen aus unterschiedlichen Tagebüchern… In „Die Frauen der Rosenvilla“ erwartet den Leser eine geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen mit interessanten Charakteren und rätselhaften Verwicklungen. Teresa Simon schickt ihre Protagonistin auf spannende Entdeckungsreise und lässt die wechselvolle Geschichte der Schokoladendynastie Klüger/Kepler für Anna und den Leser mittels der gefundenen Tagebuchseiten Revue passieren. Man kann dabei die schönen, heiteren Momente ebenso spüren, wie die Ängste, Sorgen und Hoffnungen der Akteure. Die Autorin baut durch die Geheimnisse, die sich in und um die Rosenvilla ranken, eine tolle Spannung auf. Man wird hineingezogen in einen Strudel aus vergangenen und aktuellen Geschehnissen und während man Anna durch ihren turbulenten Alltag begleitet, werden die zurückliegenden Ereignisse Stück für Stück ans Tageslicht befördert. Eine besondere Herausforderung an den Leser stellt Teresa Simon, indem sie die Geschichte nicht chronologisch erzählt, sondern munter zwischen den Generationen hin und her springt. Es ist daher vorteilhaft, sich beim Lesen einen kleinen Stammbaum anzulegen, um den Geschehnissen besser folgen zu können. „Die Frauen der Rosenvilla“ ist ein rundum gelungener Roman. Ich konnte bis zum Schluss mit Anna mitfiebern und wurde durchweg bestens unterhalten.

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Die Liebe und Geheimnisse der mutigen Frauen
von Klaudia K. aus Emden am 11.03.2015

Welch ein geheimnisvoller und bezaubernder Roman von Teresa Simon! Die Lektüre ihres Debutromans fesselte und zog mich sofort in den Bann. Der Roman handelt über eine Schokoladendynastie in Dresden. Vier Frauen, jede von Ihnen mit ihren eigenen Geheimnissen kämpfen um ihre Liebe. 2013, : Anna Kepler,... Welch ein geheimnisvoller und bezaubernder Roman von Teresa Simon! Die Lektüre ihres Debutromans fesselte und zog mich sofort in den Bann. Der Roman handelt über eine Schokoladendynastie in Dresden. Vier Frauen, jede von Ihnen mit ihren eigenen Geheimnissen kämpfen um ihre Liebe. 2013, : Anna Kepler, eine junge Frau, erbt von ihrem Großvater die Schokoladenläden "Schokolust" sowie noch die wunderschöne alte "Rosenvilla". Anna widmet sich mit Leib und Seele ihrer Arbeit, der Schokoladenherstellung. Verschiedene Pralinenkreationen haben es ihr angetan und sie nutzt jede freie Minute ihrer Zeit für die Manufaktur der Köstlichkeiten. Eines Tages, als sie den Garten ihrer Rosenvilla mit alten schönen Rosen bepflanzen lässt, stößt sie auf eine alte, in der Erde vergrabene Schatulle. Nach dem Öffnen findet sie einige wertvolle Schätze sowie Tagebucheintragungen der Frauen die diese wunderschöne Villa einstmals bewohnt haben. Mit Hilfe ihrer besten Freundin Hanka lösen sie nach und nach die Geheimnisse um jene Frauen. Im Tagebuch finden sich Darstellungen unglaublich mutiger und keineswegs leichter Leben der außergewöhnlichen Damen jener Zeit. Es stellt sich heraus, dass sogar Annas Leben mit ihnen verbunden ist. Wie bei den Schicksalen der Damen spielt auch bei Anna die Liebe eine sehr große Rolle im Leben. Der Roman glänzt in erstaunlichen Erzählungen über die Mühen und verschlungenen Wege, welche die Menschen auf sich nahmen. Teresa Simon hat in großartiger Erzählkunst eine phantastische Zeitspanne aus Sicht der "Rosenvilla-Frauen" beschrieben. Der Aurorin gelang es meisterhaft den Leser mit dem Schicksal jeder von ihnen emotional zu verweben, wodurch man die Höhen und Tiefen miterlebte, die bangen Stunden der Romanfiguren geteilt und folglich mitgefühlt hat. Auch die Beschreibung des wunderschönen Gartens mit den vielen alten Rosen, dem herrlichen Pavillon und das Ambiente schufen ein herrlich ausgeschmücktes Kopfkino der feinsten Art. Die Autorin übertrug ein wunderschönes Flair - exakt wie man es schon auf dem sehr gelungenen Buchumschlag erwarten durfte - nein sie hat es sogar übertroffen. Ein zusätzliches Highlight dieses Buches sind die am Ende extra für das Buch kreierten Pralinenrezepte. Sie verführen dazu diese sogleich auszuprobieren und sie zu kosten. Die Lektüre berichtet so lebendig über die Herstellung dieser Köstlichkeiten, dass man am liebsten von jeder der geschilderten Sorten probieren wollte. Das Cover ist ebenfalls von allerfeinster Gestaltung und fühlte sich auf besondere Weise in die Story ein. Es ist nicht häufig, dass das Design das im Roman erzeugte Flair so gelungen vorwegnehmend andeutet. Ein großes Lob an den Verlag und den Designer. So entstand ein "Eyecatcher", an dem man nicht so schnell vorbei gehen kann. Sehr gelungen finde ich in diesem Zusammenhang die Ausgestaltung und Haltung der Frau, die ihren herrlichen Rosengarten betrachtet. Für diesen so außergewöhnlichen Roman muss man sich Zeit lassen. Ich empfehle jeden geneigten Leser zu genussvollen, langsamen Lektüre. Jede Zeile ist es wert gelesen und empfunden zu werden. Wie eine köstliche Praline schenkt die Lektüre dann der Seele einen sehr lange anhaltenden, herrlichen Nachgeschmack. Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der es liebt in Familiengeheimnisse einzutauchen. Teresa Simon ist ein bewegendes und beeindruckendes Werk gelungen. Ich bin sehr froh, dass ich dieses Buch dieser Autorin lesen durfte. Ein großer Dank für den erstklassigen Roman, an den Verlag diesen in der wunderbaren Aufmachung realisiert zu haben und ganz besonders für die Arbeit der Autorin. Hoffentlich werden wir bald wieder ein Werk von Teresa Simon erhalten.

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Achtung: Dieses Buch gefährdet Ihren Blutzuckerspiegel
von hasirasi2 aus Dresden am 06.03.2015

Anna lebt 2013 in Dresden und ist erfolgreiche Chocolatier. Sie eröffnet gerade ihr zweites Geschäft in der Dresdner Neustadt und steckt alles verfügbare Geld in die Renovierung der vom Großvater geerbten Rosenvilla. Bei der Neugestaltung des Rosengartens findet sie eine Kassette mit Schmuck und Tagebuchseiten. Wer hat die Sachen... Anna lebt 2013 in Dresden und ist erfolgreiche Chocolatier. Sie eröffnet gerade ihr zweites Geschäft in der Dresdner Neustadt und steckt alles verfügbare Geld in die Renovierung der vom Großvater geerbten Rosenvilla. Bei der Neugestaltung des Rosengartens findet sie eine Kassette mit Schmuck und Tagebuchseiten. Wer hat die Sachen vergraben und warum? Mit jeder Seite, die Anna liest, taucht sie mehr in die Geschichte und Geheimnisse der Frauen ihrer Familie ein. Auch ihr Liebesleben läuft nicht besonders. Anna scheint unter Bindungsangst zu leiden, dabei würde sie ihre große Villa doch sie so gern mit einem Mann, Kindern und Haustieren teilen. „Die Frauen der Rosenvilla“ ist eine Mischung aus Historischem Roman (fast schon ein Krimi) und Frauenroman. Die Protagonisten sind sehr gut und liebevoll gezeichnet und die Geschichte ist verständlich und nachvollziehbar. Den Überblick über die verschieden Frauen (und ihre Beziehungen untereinander) behält man, wenn man die Jahreszahlen über den Abschnitten nicht die aus den Augen verliert. Für mich ist das Besondere an diesem Roman, dass er in meiner Heimatstadt Dresden spielt (darum bin ich bestimmt etwas voreingenommen). Die Autorin hat sich die Mühe gemacht, Dresden so authentisch wie möglich zu schildern. Ich kenne jeden erwähnten Ort, jede Brücke, jedes Restaurant. Das ist wie ein virtueller Spaziergang durch Dresden und gleichzeitig ein Rätselraten, was die Vorbilder für die Villa und ihre Annas Geschäfte sind. Den zweiten Schokoladen-Laden z.B. stelle ich mir in der Kunsthofpassage in der Neustadt vor, der erste erinnert stark an die Conditorei Kreutzkamm. Der „Eulenbuch“ Buchladen ihrer Freundin Hanka ist meines Erachtens (schon wegen des Katers) an „Büchers Best“ angelehnt. Und auch die beschriebene Rosenvilla könnte genau so in Blasewitz stehen. Zugleich tauche ich in einen Teil der Geschichte Dresdens ein, die ich so noch nicht kannte, obwohl ich seit meiner Geburt hier lebe. Mich hat zudem beeindruckt, dass Teresa Simon auch das Hochwasser 2013 und die Konzerte David Garrets in ihre Geschichte einbezogen bzw. sie drum herum gestrickt hat. Damit wird das Buch noch authentischer. Ein „Manko“ hat das Buch aber, es gehört unbedingt eine Warnung drauf: Nicht bei Diäten lesen! ;-) Denn die Frauen der Rosenvilla gehören einer Schokoladendynastie an und so geht es auch in jedem Kapitel irgendwie um Schokolade, Pralinen, Desserts, Trinkschokolade ... und im Nachwort des Buches werden dann auch noch die Pralinenrezepte verraten. Man muss schon sehr stark sein, um das Buch zu lesen, ohne die eine oder andere Pralinenschachtel leer zu futtern. Mein Fazit: Nach dem Buch brauch ich eine Diät. Zum Abschluß möchte ich noch mein Lieblingszitat aus dem Buch verraten: „Für mich ist es die schönste Stadt der Welt“ – stimmt, das sehe ich genau so!

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Vier Frauen und ihre Geschichte
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 09.02.2015

Anna Kepler hat es geschafft. Die Schokoladenliebhaberin und -kennerin hat ihren 2. Laden "Schokolust" in Dresden eröffnet. Parallel dazu hat sie das Haus, das sie von ihrem Großvater geerbt hatte, wieder bewohnbar gemacht und ist dort eingezogen. Um den früheren Namen "Rosenvilla" wieder aktuell zu halten, will sie auch den... Anna Kepler hat es geschafft. Die Schokoladenliebhaberin und -kennerin hat ihren 2. Laden "Schokolust" in Dresden eröffnet. Parallel dazu hat sie das Haus, das sie von ihrem Großvater geerbt hatte, wieder bewohnbar gemacht und ist dort eingezogen. Um den früheren Namen "Rosenvilla" wieder aktuell zu halten, will sie auch den Rosengarten wieder neu bearbeiten. Hilfe dafür holte sie sich von Jan, einem Landschaftsgärtner, der gern mehr für Anna wäre. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, alte Rosensorten dort anzupflanzen. Beim Anlegen der Beete stoßen sie auf eine Metallkiste in der Erde, die dort vergraben lag. In dieser findet Anna Dinge aus vergangener Zeit und Teile von drei verschiedenen Tagebüchern, die offensichtlich von drei Frauen geschrieben wurden. Mit Hilfe ihrer Freundin Hanka werden die Seiten den einzelnen Frauen zugeordnet und in die zeitliche Reihenfolge gebracht. Was sie jedoch dann zu lesen bekommt, birgt nicht nur ein lange gehütetes Geheimnis, sondern bringt auch Veränderungen in ihr Leben ... Ich liebe Romane, die in verschiedenen Zeitebenen spielen und in denen es um Familiengeheimnisse geht. Genau solch einen Roman hat man hier in der Hand. Vergangenes wird durch wiedergefundene Tagebücher von drei Frauen in die Gegenwart gebracht und ein Geheimnis wird gelüftet, von dem niemand wusste, dass es dieses gibt. Anna ist eine wahre Schokoholic. Die liebt den Duft von Schokolade und kreiert für ihre Läden gern neue Leckereien. Kein Wunder, wurde ihr doch die gute Nase von ihrem Großvater Kurt vererbt. Neben ihren beiden Läden versinkt Anna in die Geschehnisse der Vergangenheit, indem sie die Teile der vorhandenen Tagebücher liest. Sie erfährt Ereignisse und Gedanken der Frauen Helene, Emma und Charlotte und kommt so einem Geheimnis auf die Spur, das bis in die Gegenwart reicht. Alle diese Frauen waren, wie Anna heute, Bewohnerinnen der Rosenvilla, haben dort gelebt, geliebt und gelitten. Aber auch über ihren geliebten Opa Kurt erfährt Anna Dinge, die sie nicht wusste und die ihr seitens ihrer Eltern auch vorenthalten wurden. Neben den persönlichen Schicksalen der Frauen erfährt der Leser auch ein wenig über die Zeiten, in denen die jeweiligen Frauen lebten. Alle Schicksale sind auch mit der Schokoladenfabrik eng verbunden, die einst im Familienbesitz war. Um diese zu erhalten, wurden schon mal die Töchter gewinnbringend an den Mann gebracht. Der Roman spielt in einem Zeitrahmen von 100 Jahren mit den unterschiedlichsten Frauen. Alle von ihnen wollten die Freiheit, aber nicht jeder war diese vergönnt. Eine Tatsache, die man heute schwer nachvollziehen kann. Verbunden hat die Autorin den Roman auch ein klein wenig mit der Geschichte der DDR. Die Besitzer der Rosenvilla wurden in den Nachkriegsjahren enteignet und erst nach der Wende gab es eine Rückübertragung. Als Anna die Rosenvilla übernahm war diese in keinem bewohnbaren Zustand. Aber sie hat es geschafft, aus dieser wieder ein Schmuckstück zu machen. Ein wundervoller Roman, der Vergangenes in den unterschiedlichsten Zeitsträngen mit der Gegenwart verbindet. Anna, die Protagonistin der Gegenwart ist eine taffe junge Frau, die das Schicksal der Frauen nicht ruhen lässt. Sie ist das Bindeglied der Frauen, denn durch sie erfährt der Leser aus der Vergangenheit. Sie ist wissbegierig und neugierig und lässt nicht locker. Eine ausgesprochen sympathische Protagonistin, die man gern als Freundin hätte. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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Familienerbe
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 17.05.2015

>>Die Frauen der Rosenvilla<< von Teresa Simon erzählt die Geschichte von Anna Keppler, die die Erbin einer Schokoladendynastie ist und gerade ihren zweiten Laden in Dresden eröffnet hat. Sie träumt davon den Garten ihrer Rosenvilla so herzurichten wie er damals war und dazu will sie unzählige Rosen pflanzen. Ihr Gärtner... >>Die Frauen der Rosenvilla<< von Teresa Simon erzählt die Geschichte von Anna Keppler, die die Erbin einer Schokoladendynastie ist und gerade ihren zweiten Laden in Dresden eröffnet hat. Sie träumt davon den Garten ihrer Rosenvilla so herzurichten wie er damals war und dazu will sie unzählige Rosen pflanzen. Ihr Gärtner findet dann beim graben eine alte Schatulle, die verschiedene Tagebuch seiten von mehreren Frauen enthält, die einst in der Rosenvilla gelebt haben. Annas Freundin hilft ihr die Seiten 3 Frauen zuzuordnen und sie in die richtige Reihenfolge zu bringen und die Spurensuche in der Vergangenheit kann beginnen.................................. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, aber manchmal musste ich schon genau überlegen denn bei 3 Generationen kommt man da schon mal ins schleudern. In der Gegenwart gehen wir mit Anna durch das Leben, die auch die Hauptprotagonistin ist um die sich die ganze Geschichte aufbaut. Mit Anna selbst konnte ich mich dennoch nicht richtig anfreunden weil sie einfach zu wenig Emotionen hat und alles nur so nebenbei erlebt. Da kommt einfach keine tiefe rüber und ihre zwei Läden laufen so gut wie alleine mit fast keinen Personal und es bleibt sogar noch Zeit für Kunden Eierlikör zu machen. Das erinnert mich ein bisschen an Kaufladen spielen, das kommt für mich nicht Glaubwürdig rüber. Denn eigentlich verdient sie mit den beiden Läden so viel Geld und steckt auch alles in die Renovierung der Rosenvilla. Die Charaktere in der Vergangenheit konnten mich mehr überzeugen, das ist wirklich glaubhaft geschrieben und die Frauen aus der Vergangenheit der Rosenvilla hatten auch alle mehr Emotionen. Das Buch hat mir gut gefallen und es war wirklich interessant die ganzen Familiengeheimnisse aus zu graben, aber manches war mir dann doch ein Zufall zu viel in der Gegenwart und irgendwie wirkte es dann öfters wie passend gemacht. Insgesamt würde ich aber 4 Sternchen vergeben für ein solides, teils spannendes Buch das einem auch geschichtliche Dinge, nebenbei näher bringt.

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Eine spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen
von Tracy am 26.03.2015

Anna Keppler ist die Erbin einer Schokoladendynastie, die gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet hat. Als sie den Garten ihrer Familienvilla mit Rosen neu gestalten möchte, stößt sie auf eine alte Schatulle. Diese enthält Tagebucheinträge von mehreren Frauen, die vor vielen Jahren in der Rosenvilla gelebt haben. Anna... Anna Keppler ist die Erbin einer Schokoladendynastie, die gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet hat. Als sie den Garten ihrer Familienvilla mit Rosen neu gestalten möchte, stößt sie auf eine alte Schatulle. Diese enthält Tagebucheinträge von mehreren Frauen, die vor vielen Jahren in der Rosenvilla gelebt haben. Anna hat jedoch noch nie von diesen Frauen gehört, und begibt sich nun auf Spurensuche in die Vergangenheit… Schreibstil: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, er ist klar und auf den Punkt gebracht und ohne verschnörkelten Ausdruck. Somit liest sich die Geschichte sehr flüssig. Die Tagebucheinträge, die immer mal wieder Rückblicke auf die vergangenen Generationen erlauben, lockern die Geschichte angenehm auf. Zur besseren Übersicht sind sie auch in einer anderen Schriftart verfasst. Charaktere: In der Gegenwart begleiten wir Anna in ihrem Leben. Sie ist die Hauptprotagonistin, um die sich die Geschichte aufbaut. Mit Anna wurde ich leider nicht richtig warm, im echten Leben wäre sie mir zu blass und temperamentlos. Auch wenn sie als emotional dargestellt wird, kam bei mir kaum etwas davon an. Zudem lernt man die Frauen der Vergangenheit aus drei Generationen kennen: Helene, Emma und Charlotte. Jede von ihnen ist anders aber auf ihre Art realistisch dargestellt. Die Nebencharaktere aus der Gegenwart, z. B. Annas Eltern, konnten mich auch hier wieder weniger überzeugen als die der Vergangenheit. Meine Meinung: „Die Frauen der Rosenvilla“ hat mir wirklich gut gefallen, die Geschichte war spannend und sehr gut erzählt. Ich hatte immer das Bedürfnis zu erfahren, was als nächstes geschieht und wie sich alles entwickelt. Auch die eine oder andere Wendung im Buch ist gut geglückt. Der Spannungsbogen wurde immerzu aufrechterhalten, obwohl ich mir im Verlauf trotzdem schon einige Geschehnisse denken konnte und das Ende dann nicht ganz so spontan und unerwartet für mich kam. Die Autorin konnte mich auch mit dem Hintergrundwissen über Rosen, die Pralinenherstellung und dem Pralinenhandwerk in Dresden begeistern. Als besonderes Extra gibt es am Ende des Buches noch einige Rezepte von Pralinen, die Anna im Storyverlauf herstellt. Der Höhepunkt der Geschichte hat mir dann leider nicht mehr so gut gefallen - die Geschichte nahm ein zu rasantes Ende. Die Auflösung und Annas Liebesgefühle zu einem Mann, der eine wesentliche Rolle spielt, wirkten auf mich leider nicht realistisch. Am Ende blieb mir zu viel Happy-End-Stimmung. Aber das ist natürlich nur meine Meinung! Ingesamt ein wirklich solides, spannendes und ins Detail gehende Buch, welches mir schöne Lesestunden beschert hat, und bei dem ich zusätzlich noch einiges Neues lernen konnte. Ich vergebe gerne 4 Sterne.

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Schokolade mhhhhhhhhh
von einer Kundin/einem Kunden aus Garmisch-Partenkirchen am 25.03.2015

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegen lässt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, sowie verschiedene Schmuckstücke. Doch Anna hat... Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegen lässt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, sowie verschiedene Schmuckstücke. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ... Eine sehr gefühlvolle mit viel Drama gespickte Geschichte über eine Familie. Zum Glück stand immer die Jahreszahl bei den verschiedenen Abschnitt, dann am Anfang war es doch sehr verwirrten mit den verschiedenen Frauen und Zeiten. Auch das die Abschnitte in verschieden Schriftarten verfasst sind. Das Buch ist sehr gut geschrieben, dass ich ab und zu fast die Schokolade auf meiner Zunge spüren konnte. Das Buch ist super zum Lesen für diese Jahreszeit, mit einem guten Glas Wein oder einen heißen Tee mit einem guten Stück Schokolade auf der Couch.

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Dresden und Pralinen – und ein tragisches Familiengeheimnis
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 02.03.2015

Anna Kepler hat gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet – als Erbin einer Schokoladendynastie hat sie die Liebe zur Schokolade im Blut. Sie bewohnt die Rosenvilla, die sie von ihrem Großvater geerbt hat. Als sie in den Rosengarten neu anlegen will, stößt sie auf eine alte Schatulle im... Anna Kepler hat gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet – als Erbin einer Schokoladendynastie hat sie die Liebe zur Schokolade im Blut. Sie bewohnt die Rosenvilla, die sie von ihrem Großvater geerbt hat. Als sie in den Rosengarten neu anlegen will, stößt sie auf eine alte Schatulle im Boden, in der sich das Tagebuch von Emma befindet, die vor hundert Jahren in der Rosenvilla gelebt hat. Zusammen mit ihrer Freundin Hanka macht sich Anna auf die Spurensuche und entdeckt ein trauriges Familiengeheimnis. Schokolade und Dresden – die beiden Zutaten reichten für mich aus, dieses Buch zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich hatte zwar nach den ersten Seiten bereits eine Ahnung von dem Kern des Familiengeheimnisses, was den Lesespaß aber nicht gemindert hat, da ich mit Anna mitgefiebert habe, wann sie endlich die Zusammenhänge erkennen wird. Die Autorin nimmt mit den Tagebüchern Anna und den Leser mit auf eine Zeitreise durch drei Generationen an Frauen, die in der Rosenvilla gelebt haben. Die Zeitebenen wechseln immer wieder ab, dennoch hatte ich nicht das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Sehr schön fand ich die verschiedenen Schriftarten, mit denen die Tagebuchauszüge hervorgehoben werden. Das Buch ist auch ein Zeugnis davon, in welchem gesellschaftlichen Korsett die Frauen von damals gelebt haben und welche Maßnahmen sie dadurch bereit waren zu ergreifen, die die Grundlage für die nachfolgende Tragödie bildeten. Das Ende war mir teilweise fast zu glatt gelaufen, aber dennoch ist es ein sehr schönes Ende. Und als besonderes Bonbon finden sich am Ende des Buches die Rezepte aller Pralinen, die im Buch erwähnt wurden – sehr lecker. Die Figuren sind sehr schön dargestellt, vor allem nicht einseitig. Besonders die zentrale Figur, um die es immer wieder geht, ist sehr ambivalent und dadurch ist es spannend zu verfolgen, welche Erfahrungen die verschiedenen Protagonistinnen mit ihr jeweils gemacht haben. Allerdings habe ich bei Anna Kepler die längste Zeit gebraucht, um mit ihr warm zu werden: ihre Art empfand ich teilweise als herb und harsch, was aber vielleicht auch daran liegt, daß in ihrem Leben noch etwas fehlt. Mir hat die Zeitreise nach Dresden und in die Geheimnisse der Schokolade und der Pralinenherstellung sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin.

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Kann die Erwartungen leider nicht ganz erfüllen
von einer Kundin/einem Kunden aus %3B505031984854217 am 22.04.2015

Anna hat alle Hände voll zu tun. Ihr gehört eine gut gehende Schokoladenmanufaktur und sie eröffnet gerade eine zweite Filiale. Ihr Großvater, zu dem sie ein sehr inniges Verhältnis hatte, hat ihr die Rosenvilla vermacht. Ein altes, herrschaftliches Haus, das sie mit sehr viel Liebe und noch mehr Geld... Anna hat alle Hände voll zu tun. Ihr gehört eine gut gehende Schokoladenmanufaktur und sie eröffnet gerade eine zweite Filiale. Ihr Großvater, zu dem sie ein sehr inniges Verhältnis hatte, hat ihr die Rosenvilla vermacht. Ein altes, herrschaftliches Haus, das sie mit sehr viel Liebe und noch mehr Geld renoviert hat. Neben der Neueröffnung ihres zweiten Schokoladenladens beschäftigt sie sich mit den Wurzeln der Villa. Sie will das traditionsreiche Haus detailgetreu wieder herstellen. Dabei hat sie sich unzählige alte Rosensorten anliefern lassen, die sie mit einem Gärtner, der ihr zugleich ein guter Freund ist im Garten der Villa anpflanzt. Eine sympathische Protagonistin, die wir auf der Suche nach ihrer Vergangenheit begleiten. Ein scheinbar längst vergessenes Geheimnis, das aber wie ein Schatten über der Familie liegt und Schokolade, zartbitter, bittersüß, süß, herb aber auf jeden Fall – Trost spendend. Teresa Simons Buch weckt ganz unterschiedliche Gefühle und Stimmungen bei ihren (wahrscheinlich zumeist weiblichen) LeserInnen, Sehnsucht, Wärme, Neugier…alles kann mit dabei sein. Leider kann die Autorin ab der Hälfte des Buches, die stimmungsgeladene Atmosphäre kaum halten und schafft es auch nicht, das komplexe Gefüge an Geschehnissen zu einem glaubhaften Strang “Vergangenheit” zu verarbeiten. Die Glaubwürdigkeit einzelner Charaktere leidet darunter, dass sie dazu benutzt werden den Plott zu erfüllen und dadurch leidet auch die Lesefreude. Vor allem im hinteren Drittel wirken die Szenen eiligst aneinandergereiht. Was sich geschmeidig aneinander reihen sollte wirkt konstruiert und mühsam in den Rahmen gepresst. Einige grobe Schnitzer seitens des Lektorats machen es den LeserInnen dann auch nicht gerade leicht. Für einige Stunden ein schönes Buch, das aber den Erwartungen, die es geweckt hat, nicht gerecht werden konnte.

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Ein langweiliges, dazu noch stellenweise übersüßtes und mit einigen Schönheitsfehlern versehenes Massenprodukt
von Wedma am 22.03.2015

Erwartet habe ich eine spannende, aufregende Geschichte. Bekommen habe ich ein eher durchschnittliches, langweiliges, dazu noch stellenweise übersüßtes und mit einigen Schönheitsfehlern versehenes Produkt, das auf den Geschmack der breiten Masse ausgerichtet, ja dafür konzipiert ist. Der Roman ist ziemlich einfach gestrickt, die Fäden, die das Ganze zusammengalten, sind ohne... Erwartet habe ich eine spannende, aufregende Geschichte. Bekommen habe ich ein eher durchschnittliches, langweiliges, dazu noch stellenweise übersüßtes und mit einigen Schönheitsfehlern versehenes Produkt, das auf den Geschmack der breiten Masse ausgerichtet, ja dafür konzipiert ist. Der Roman ist ziemlich einfach gestrickt, die Fäden, die das Ganze zusammengalten, sind ohne Lesehilfe sichtbar. So könnte das Rezept aussehen: Man nehme ein paar ausgefallene Schokoladensorten, alte Rosenarten, die zu einer malerischen Villa gehören, eine einsame Heldin auf der Suche nach dem Prinzen, einige recht verworrene Frauenschicksale in einer malerischen Stadt mit tragischer Vergangenheit wie Dresden, paar Männer zur Staffage, einen Italiener bitte nicht vergessen, der zur Abwechslung einen Freund und keinen Lover spielt. Verquirle alles ordentlich zwischen vier Zeitebenen miteinander, konstruiere daraus eine Handlung, die die Fetzen halbwegs zusammenhält, und schon gibt es einen neuen Kandidaten auf Bestseller im Genre Frauenroman. Das Ergebnis dieses Für-den-Markt-Schreibens ist mir leider zu gewollt, die Effekthascherei zu offensichtlich, die Handlung zu banal. Die Herangehensweise hat mir leider das Lesevergnügen ordentlich verhärmt. Ich lese sonst sehr gerne Familiengeschichten, nach diesem Werk überlege ich dem Genre zu entsagen. So etwas macht keinen Spaß. Ich konnte mich weder auf die Geschichte einlassen noch ihr ohne Weiteres glauben. Einige handwerkliche Dinge fielen mir dabei negativ auf, da sie das Potential nach oben aufweisen. Wer sich für die eher „technischen“ Dinge nicht interessiert, kann folgenden Punkte einfach auslassen: -Dialoge werden gerne mal zu Infoversorgung „missbraucht“. Z.B. auf Seite 46 erzählt die langjährige Freundin Emma, dass sie, Emma, eine geübte Schwimmerin ist und auch noch dazu wie alt sie ist. Ein Versuch dies zu kaschieren, blieb leider ein Versuch. Man hätte die Leser mit solcher Art Informationen auch eleganter behelligen können. Dazu müsste man aber etwas mehr nachdenken, was wohl für diese (Billig)-produktion nicht mehr drin war. -Einige stilistische Fehltritte hätte ich auch am liebsten nicht gesehen: Wortwiederholungen, ein zu aktiver Gebrauch der Hilfsverben, e.g. Auf S. 49, 51 kommt das Verb „war“ öfter als nötig vor. Man hätte dies durchaus im Vorfeld berichtigen können. -Zu viele „Zufälle“ in der Handlung insgesamt, deshalb kam sie mir zu grob konstruiert vor. Kaum ist der vorbildhafter Italiener, nur ein guter Freund und nebenbei der erfolgreiche Schokoladenhändler, mit der Pastazubereitung bei Anna fertig, schon steht Hanka mit einer Flasche Rotwein vor der Tür. Sie hat weitere Blätter sortiert und diese mitgebracht, nun kann das Lesen der Tagebücher weitergehen. Der Italiener möchte natürlich auch das alles wissen. Er ist wie die dritte Freundin. Zu tun hat er selbstverständlich nichts, obwohl er eigentlich ein Geschäftsmann ist und eine Familie hat. Er lauscht lieber alten Weibergeschichten. So etwas gibt es höchstens bei Rosamunde Pilcher. Ihre Geschichten sind aber Meisterwerke im Vergleich zu diesem Erzeugnis hier. Oder das erste Treffen von Anna und ihrem Zukünftigen. Zeitlich passend, da in der Gegenwart eh nicht viel passiert. Und – welch Überraschung- er ist auch ein großer Fan von Schokolade und Büchern, ansonsten ungebunden und natürlich ein erfolgreicher Geschäftsmann. Oje. In dem Buch ist kaum ein Geschäft und schon sehr erfolgreich, nebenbei gemerkt. Oder noch so ein hilfreicher Zufall, ohne welchen die Auflösung schon schwierig geworden wäre: Mama Siggi wohnt bei zwei alten Damen, erfährt man zu Anfang, und pflegt sie. Dass sie für Anna und ihre Nachforschungen in Sachen Ahnenkunde zum Schluss unverzichtbar sind, ist schon fast selbstverständlich. Das gehört sich so in dieser Konstruktion. -Übertrieben und somit unglaubwürdig sind manche Ereignisse: Kaum spricht Anna ihren Vater auf Opa Kurt und seine Geschäfte während der Kriegszeit an, schon bekommt der Vater kurz darauf einen Herzinfarkt. Das erinnert an exaltierte Schulmädchen vom Anfang des 20.ten Jahrhunderts, die gerne in Ohnmacht fielen, da es für sie zum guten Ton gehörte. Der Vater hat aber keinen triftigen Grund zu so einer Reaktion. Die Handlung in der Gegenwart brauchte etwas, damit da überhaupt mal was passiert. Nun driftete sie ins Melodramatische. -Die Figuren, besonders die Frauenfiguren, fielen zu flach aus. Es wäre schon schwierig, sie auseinander zu halten, wenn die Schrift dies nicht verdeutlichte, i.e. von Frau zu Frau wurden die jeweiligen Einträge in einer anderen Schriftart abgedruckt. Sonst ist es Einheitsbrei an Charakteren. So soll da die angepriesene Stärke sein? Sie hatten nichts anderes im Sinn, als sich den Umständen zu beugen. Die Männer, mit Ausnahme von Kurt, sind genauso flach und lassen sich mit einem Adjektiv beschreiben, und alle sind schlicht zu gut für diese Welt. -Die Konflikte, besonders die im Jahr 2013, kamen mir konstruiert und somit unglaubwürdig vor, frei nach dem Motto: Da sollte ein Konflikt hin, also basteln wir einen. E.g. Nach der ersten romantischen wie erfolgreichen Annäherung ist Phil wütend auf Anna. S. 388. Warum eigentlich? Er muss ja die Einstellung seiner Oma nicht teilen. Sie hat ihre Gründe, er wohl weniger. Er hat gerade gute Gründe bekommen, die ihm ermöglichten, gewisse Dinge mit Anna problemlos auszudiskutieren. Ein völlig aus der Luft gegriffener Konflikt. -Es wird recht viel behauptet und erklärt und wider behauptet und nochmals erklärt, ansonsten wieder zusammengefasst und wiederholt, sei es durch Darstellungen von Charlottes Gedanken, wer sie gezeugt hatte und Ähnliches, oder Helen mit ihren Sorgen, wie andere Frauenfiguren und ihre Herzschmerzangelegenheiten, damit die wirklich letzte Schlaftüte alles mitgekriegt, z.B. S. 414. Das Geschehen wird in den gewünschten Rahmen gesetzt, just für den Fall, dass man nicht in der Lage ist, eigene Meinung zu bilden: „Was für aufredende Geschichten! Es war noch lange nicht vorbei, sondern ging eigentlich gerade erst richtig los.“ Ich fand sie totlangweilig wie konstruiert. S. 415: Warum mussten sich die Freundinnen wieder alles nacherzählen? Die Frauenschicksale und die Zusammenhänge sind nochmals im Dialog zusammengefasst worden. Wozu? Sternenklar war alles längst aus den Tagebücheraufzeichnungen. Zusammenfassend lässt sich sagen: leider zu melodramatisch, stellenweise zu sehr in die Länge gezogen, hier und dort schlicht und einfach grobe Effekthascherei. Fazit: Wer einen seichten Frauenroman mit all den typischen Zutaten sucht, bei dem man/frau am besten nicht viel hinterfragt und sich einfach tragen lässt, der/die ist hier richtig. Mir war er zu flach, zu konstruiert und langweilig. Mit viel Wohlwollen gibt es von mir zwei Sterne.

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Die Frauen der Rosenvilla
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 22.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Es war eine schöne Geschichte, spannen. Ich habe es geniessen und mich amusieren.ich kann es empfehlen. Die Geschichte 4 Frauen gleichseitich zu erzählen es ist nicht einfach aber Sie habe es geschaft und mich bis an die last Seite zu festhalten. Sorry. Ich... Es war eine schöne Geschichte, spannen. Ich habe es geniessen und mich amusieren.ich kann es empfehlen. Die Geschichte 4 Frauen gleichseitich zu erzählen es ist nicht einfach aber Sie habe es geschaft und mich bis an die last Seite zu festhalten. Sorry. Ich bin nicht gut auf Deutsch.....

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von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein schöner regionaler Titel, wo ich erst skeptisch war, aber der mich gut unterhalten hat. Es ist jetzt nicht super anspruchsvoll, aber für den Sommer definitiv ideal.

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