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Die Geschichte der Baltimores

Roman

(20)
Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die »Montclairs« sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese »besseren« Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra - bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, dass es Zeit ist, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die »Wahrheit« über ihre Familie scheint viele Gesichter zu haben.
Rezension
Marion Hirsch, Literatur-Expertin Thalia:
"Das Faszinierende am Lesen ist ja, dass es immer wieder Romane gibt, die einen mitten ins Herz treffen. Unerwartet und beglückend, ein Leseerlebnis - und genau so ging es mir mit "Die Geschichte der Baltimores" von Joël Dicker. Er erzählt uns die Geschichte der Goldman- Familien. Die Baltimore-Goldmans stehen auf der Sonnenseite des Lebens, die Montclair-Goldmans stecken im Mittelstand fest. Doch der ganze Wohlstand hilft Hillel, Sohn der Baltimores, nichts gegen die Demütigungen in der Schule. Der schmächtige und hochbegabte Junge ist zu gescheit für die Welt, legt sich mit allen an und steckt Prügel und Schlimmeres ein, Tag für Tag ... bis Woody auftaucht. Stark und als Heimkind kampferprobt, schlägt er sich für Hillel und bleibt ab sofort immer an seiner Seite. Die Geschichte dieser großen Freundschaft erzählt der dritte der "Goldman-Gang", Marcus Goldman, Sohn der Montclair-Goldmans und mittlerweile erfolgreicher Schriftsteller. Die drei Jungs sind unzertrennlich, bis Alexandra in ihr Leben kommt ... Ein Buch mit Figuren, die ich nicht mehr vergessen werde. Ein Buch, so voll von allem, was das Leben ausmacht - Freude und Verlust, Liebe und Schmerz, Lügen und Wahrheiten, falschen Entscheidungen und dem Kampf um (s)einen Platz im Leben. Unbedingt lesen!"
Portrait

Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat bislang drei Romane veröffentlicht, »Les Derniers Jours de nos Pères«, »La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert« (dt.: »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«) und »Le Livre des Baltimore« (dt.: »Die Geschichte der Baltimores«). Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« bekam Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zu der literarischen Sensation des Jahres 2012, die Übersetzungsrechte wurden mittlerweile in über 30 Sprachen verkauft. Mit »Die Geschichte der Baltimores« konnte Joël Dicker an diesen überwältigenden Erfolg anknüpfen - der Roman steht seit seinem Erscheinen im Herbst 2015 ununterbrochen auf den obersten Plätzen der französischen Bestsellerliste.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 02.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05764-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 220/128/48 mm
Gewicht 726
Originaltitel Le Livre de Baltimore
Verkaufsrang 4.118
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Buchhändler-Empfehlungen

„Überzeugend“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Joël Dicker legt nach. Nach seinem Riesenerfolg mit „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ erzählt er jetzt die Geschichte der Goldman-Cousins. Es ist ein gewaltiger, wunderbarer Roman geworden, der mich als Leser absolut überzeugt hat. Diese Geschichte erzählt von Freundschaften fürs Leben, von Lieben, Träumen, Leidenschaften. Joël Dicker legt nach. Nach seinem Riesenerfolg mit „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ erzählt er jetzt die Geschichte der Goldman-Cousins. Es ist ein gewaltiger, wunderbarer Roman geworden, der mich als Leser absolut überzeugt hat. Diese Geschichte erzählt von Freundschaften fürs Leben, von Lieben, Träumen, Leidenschaften. Was kann man sich als Leser mehr wünschen!? Dicker hat die Geschichte raffiniert aufgebaut, nach und nach bröckelt die Fassade der heilen Welt und die ganze unverschönte Wahrheit kommt ans Licht. Ich war wirklich traurig, als ich das Buch zuschlagen musste. Traurig, weil es zu Ende war, weil es so schön war. Joël Dicker ist für mich mit diesem Buch in die ChampionsLeague der Schriftsteller aufgestiegen!

„Beste Freunde für immer“

Brigitta Jahn, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Seine gesamte Jugend bewundert Marcus das scheinbar perfekte Leben seiner Cousins Hillel und Woody in Baltimore.Schon früh schwören sie sich ewige Freundschaft als die "Goldman-Gang".Doch nach schweren Schicksalsschlägen muss er erkennen,dass nicht alles Gold ist was glänzt und auch in der so von ihm verehrten Familie in Baltimore Neid Seine gesamte Jugend bewundert Marcus das scheinbar perfekte Leben seiner Cousins Hillel und Woody in Baltimore.Schon früh schwören sie sich ewige Freundschaft als die "Goldman-Gang".Doch nach schweren Schicksalsschlägen muss er erkennen,dass nicht alles Gold ist was glänzt und auch in der so von ihm verehrten Familie in Baltimore Neid und Konkurrenzdenken durchaus vorkommen.
Letzendlich merkt Marcus zählt Liebe und Freundschaft und nicht Luxus und Ruhm.
Großartiger Schreibstil,der den typischen american dream in eine mitreißende Familiengeschichte eingebettet hat und den Leser nicht mehr loslässt.

„Moderne Buddenbrooks“

Maren Oberwelland

Joël Dicker ist wieder auf der Suche nach der Wahrheit, nach der Wahrheit über Harry Quebert, sucht er nun die Wahrheit über die Baltimores. Die Geschichte der Baltimores ist die Geschichte der Goldman-Cousins, der Goldmans aus Montclair und der Goldmans aus Baltimore, die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft und die Geschichte Joël Dicker ist wieder auf der Suche nach der Wahrheit, nach der Wahrheit über Harry Quebert, sucht er nun die Wahrheit über die Baltimores. Die Geschichte der Baltimores ist die Geschichte der Goldman-Cousins, der Goldmans aus Montclair und der Goldmans aus Baltimore, die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft und die Geschichte von Schein und Sein.
Wie in seinem ersten Roman ist der Erzähler wieder der Schriftsteller Marcus Goldman, der sich dieses Mal nicht einem Kriminalfall, sondern seiner eigenen Familiengeschichte stellt.
Von Anfang an steuert die Geschichte auf "die große Katastrophe" zu, die den Verfall der Baltimores nach sich zieht. Stellenweise hat mich Dickers neuer Roman sehr an "Buddenbrooks" von Thomas Mann erinnert, der ebenfalls den Verfall einer ruhmreichen Familie zeichnet. Dicker ist es dabei gelungen seine Figuren sehr authentisch und komplex zu entwickeln, sie changieren zwischen Liebe und Neid, Bewunderung und Eifersucht. Es gibt kein Schwarz oder Weiß, gut oder böse.
Wer bislang noch kein Dicker-Fan war, der wird es mit diesem Roman spätestens werden! Klare Lesempfehlung!

„Alle Emotionen erlebt“

Julia Lißewski, Thalia-Buchhandlung Bad Zwischenahn

Marcus Goldmann, ein berühmter Schriftsteller, bezieht sein neues Ferienhaus in Boca Raton, Florida, um dort seinen neuen Roman zu schreiben. Welches Thema und welche Handlung der neue Roman haben soll? Das weiß er noch nicht. Bis er zufällig seiner Jugendliebe Alexandra, inzwischen der größte Popstar aller Zeiten, über den Weg läuft. Marcus Goldmann, ein berühmter Schriftsteller, bezieht sein neues Ferienhaus in Boca Raton, Florida, um dort seinen neuen Roman zu schreiben. Welches Thema und welche Handlung der neue Roman haben soll? Das weiß er noch nicht. Bis er zufällig seiner Jugendliebe Alexandra, inzwischen der größte Popstar aller Zeiten, über den Weg läuft.

Von seiner Vergangenheit eingeholt, erinnert Marcus sich an seine Kindheit, wie er aufgewachsen ist und welche Rolle dabei seine Verwandten, die Goldmanns aus Baltimore, gespielt haben. Die „Baltimores“ waren für ihn die Vorzeigefamilie, die er stets, als ein Goldmann aus Montclair, um alles beneidete. Er wünschte sich Saul, den berühmten Anwalt, als Vater, Anita, die erfolgreiche Ärztin, als Mutter, seinen Cousin Hillel, den Hochbegabten, und Woody, den Adoptivsohn und talentierten Footballspieler, als Brüder. Für seine eigenen Eltern, einen Ingenieur und eine Verkäuferin, schämte er sich nicht selten.

Was ihm aber nicht klar war: Die Vorzeigefamilie war nach und nach dem Zerfall bestimmt, bis zum Höhepunkt, der Katastrophe. Was ist passiert mit den berüchtigten Baltimores, dass von ihnen heute nichts mehr außer vieler Erinnerungen übrig ist? Um dieses Mysterium aufzuklären und auch, um dem letzten Wunsch seines Onkels Saul zu entsprechen, entschließt sich Marcus kurzerhand, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben.

Wie schwer habe ich in diesen Roman hineingefunden und wie sehr bin ich damit Joël Dicker auf den Leim gegangen. Nach seinem ersten umwerfenden Roman „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ gehörte „Die Geschichte der Baltimores“ für mich zur absoluten Pflichtlektüre. Sehr verwundert war ich somit, dass mir lange Zeit keiner der Charaktere so richtig sympathisch werden wollte. Dass der Autor mir die Charaktere absichtlich so vorgestellt hat, ist mir dann aber relativ schnell klar geworden.

In diesem Roman ist wirklich nobody perfect. Fast alle Charaktere sind in ihren Handlungen getrieben von Eifersucht. Die Eifersucht ist das zentrale Thema dieses Romans. Ohne sie hätte Marcus keinen Grund gehabt, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Und ohne die Eifersucht hätte Marcus auch nicht direkt am Schicksal der Baltimores mitgewirkt.

Dicker hat es geschafft, dass sich bei mir selbst als Leser alle möglichen Emotionen bei der Lektüre eingeschlichen haben. Von Schadenfreude über Mitleid, Trauer und Schock bis hin zu Glück und Frohsinn empfand ich alles im ständigen Wechselspiel. Am Ende der Geschichte war ich fix und fertig und ganz sicher, für mich eines der tollsten Bücher des Jahres 2016 gelesen zu haben.

„Große Klasse!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Lesen Sie unbedingt diesen überaus spannenden und vielschichtigen Roman über zwei sehr unterschiedliche Familien in den USA. Was Sie ursprünglich geplant hatten, fällt dann zu 100% aus! Versprochen! Lesen Sie unbedingt diesen überaus spannenden und vielschichtigen Roman über zwei sehr unterschiedliche Familien in den USA. Was Sie ursprünglich geplant hatten, fällt dann zu 100% aus! Versprochen!

„Die Goldman-Gang“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Eine typisch amerikanische Familiengeschichte, erzählt wird über zwei Familienzweige - den Goldmans aus Baltimore, reich und erfolgreich - und den Normalos aus Montclair.
Es geht um Liebe, Freundschaft, Neid und Eifersucht - in einer Vielzahl von Variationen erzählt - am Ende fügt sich alles zu einem großartigen Roman zusammen.
Eine typisch amerikanische Familiengeschichte, erzählt wird über zwei Familienzweige - den Goldmans aus Baltimore, reich und erfolgreich - und den Normalos aus Montclair.
Es geht um Liebe, Freundschaft, Neid und Eifersucht - in einer Vielzahl von Variationen erzählt - am Ende fügt sich alles zu einem großartigen Roman zusammen.

„Schau hinter die Fassade“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Geschichte ganz im Stile großer Dramen - Menschen von Machthunger und Geltungssucht getrieben, die ewige Suche nach dem Sinn des eigenen Leben, durchdrungen von Neid, gesegnet mit Liebe, geschlagen mit Verlust und dem Wissen, dass Vergebung Frieden bringen könnte... Und alle Personen erleben die Leidenschaft EIFERSUCHT, die wie Eine Geschichte ganz im Stile großer Dramen - Menschen von Machthunger und Geltungssucht getrieben, die ewige Suche nach dem Sinn des eigenen Leben, durchdrungen von Neid, gesegnet mit Liebe, geschlagen mit Verlust und dem Wissen, dass Vergebung Frieden bringen könnte... Und alle Personen erleben die Leidenschaft EIFERSUCHT, die wie üblich mit Eifer sucht was Leiden schafft. Alles in allem eine gut konzipierte und gekonnt erzählte Comin of Age Story eingebettet in eine sehr selbstzerstörerische Familiengeschichte.

Saskia M., Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Joël Dicker ist einfach ein absolutes Muss. Eine Geschichte, die einen mitnimmt und unter die Haut geht. Joël Dicker ist einfach ein absolutes Muss. Eine Geschichte, die einen mitnimmt und unter die Haut geht.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Richtig toller Schmöker über zwei Familien in Neuengland, die nach einem tragischen Ereignis ihr Leben neu ordnen müssen. Auch das zweite Buch von Joël Dicker ist gelungen. Richtig toller Schmöker über zwei Familien in Neuengland, die nach einem tragischen Ereignis ihr Leben neu ordnen müssen. Auch das zweite Buch von Joël Dicker ist gelungen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Machen Sie es sich bequem und lassen Sie sich mitnehmen in die großartige Welt der Familie Goldman.
Einfach toll geschrieben, man möchte dieses Buch einfach nicht beiseitelegen!
Machen Sie es sich bequem und lassen Sie sich mitnehmen in die großartige Welt der Familie Goldman.
Einfach toll geschrieben, man möchte dieses Buch einfach nicht beiseitelegen!

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein weiterer spannender und fesselnder Roman von Dickert! Ein Familienroman, der wirklich alles zu bieten hat! Drama, Liebe, Tod und das wahre Leben zwischen Reich und Arm ... Ein weiterer spannender und fesselnder Roman von Dickert! Ein Familienroman, der wirklich alles zu bieten hat! Drama, Liebe, Tod und das wahre Leben zwischen Reich und Arm ...

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Joel Dicker hat es wieder geschafft, einen unglaublich vielschichtigen Gesellschaftsroman zu schreiben. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen! Joel Dicker hat es wieder geschafft, einen unglaublich vielschichtigen Gesellschaftsroman zu schreiben. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen!

Isabel Meiert, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein Muss für jeden, der gut durchdachte Geschichten liebt und sich gern spannend überraschen lässt. Großartiges Buch! Ein Muss für jeden, der gut durchdachte Geschichten liebt und sich gern spannend überraschen lässt. Großartiges Buch!

Leokadia Kessel, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Eine Geschichte zweier Familienclans. Packend wie ein Thriller, dramatisch bis zuletzt. Eine Geschichte zweier Familienclans. Packend wie ein Thriller, dramatisch bis zuletzt.

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Obwohl man von Anfang an weiß, dass die Goldmans katastrophal enden, will man kein Wort verpassen. Geschichte über den Unterschied zwischen der Eltern- und der Kinderwelt. Lesen! Obwohl man von Anfang an weiß, dass die Goldmans katastrophal enden, will man kein Wort verpassen. Geschichte über den Unterschied zwischen der Eltern- und der Kinderwelt. Lesen!

Nina Möller, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein liebenswertes, flüssig geschriebenes Buch, das meiner Meinung nach aber ein paar Seiten zu lang ist. Trotzdem: gute Unterhaltungsliteratur! Ein liebenswertes, flüssig geschriebenes Buch, das meiner Meinung nach aber ein paar Seiten zu lang ist. Trotzdem: gute Unterhaltungsliteratur!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Einen zweiten Harry Quebert hatte ich nicht erwartet, aber etwas ähnliches erhofft. Wurde leider enttäuscht. Schade ... Einen zweiten Harry Quebert hatte ich nicht erwartet, aber etwas ähnliches erhofft. Wurde leider enttäuscht. Schade ...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
16
3
0
1
0

WOW!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2016

Ich hab das erste Buch von Joel Dicker schon verschlungen - also waren meine Erwartungen sehr hoch! Zu meiner Begeisterung hat er diese jedoch noch übertroffen! Eine Familiengeschichte die man sich spannender nicht wünschen kann, man lebt mit den Baltimores, man freut sich mit den Baltimores, man liebt die Baltimores!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
2 0
Gute Unterhaltung
von mary am 13.06.2016

Das ich es nicht schlechter bewerte, liegt definitiv daran, dass es sehr leicht zu lesen ist, in einem Wisch hatte ich es durch und fühlte mich durchaus unterhalten. Es ist aber nicht der Brüller, als der er angepriesen wird. Dieses vor, nach, währender "der Katastrophe" hat mich genervt.... Das ich es nicht schlechter bewerte, liegt definitiv daran, dass es sehr leicht zu lesen ist, in einem Wisch hatte ich es durch und fühlte mich durchaus unterhalten. Es ist aber nicht der Brüller, als der er angepriesen wird. Dieses vor, nach, währender "der Katastrophe" hat mich genervt. Immer dieses Wort "Katastrophe." Offensichtlich hat er versucht Spannung aufzubauen, nur kam wenig hinterher und dieses Wort fand ich störend statt spannend. In den Kapiteln wird deutlich gemacht, in welchem Jahr wir uns befinden, aber es war mir manchmal zu viel, da es sehr sprunghaft zwischen den 90er, Anfang 2000ern, 2011 bis 2012 hin und her ging. Ich brauchte immer einen Moment, um mich zu erinnern, wo das neue Kapitle in der Geschichte anknüpft. Die Charaktere sind Stereotypen und was mir gefehlt hat, waren Emotionen. Selbst Marcus, der ja aus der Ich-Perspektive die Geschichte seiner Familie erzählt, kommt sehr sachlich daher. Es liest sich auch dementsprechend nüchtern. Im Verlauf des Buches tauchen immer mehr Fragen auf, ich hab schon befürchtet, am Ende von der Auflösung masslos enttäuscht zu werden, aber das war zum Glück nicht der Fall. Auch wenn alles nicht ganz stimmig war, so war es doch nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz war es gute Unterhaltung.

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1 0
Grandioser Familienroman. Spannend bis zur letzen Seite!
von MissRichardParker am 17.08.2016

Die Goldman-Familien könnten unterschiedlicher kaum sein: Die Baltimores leben in Baltimore, in einem wunderschönen grossen Haus, sie sind wohlhabend, erfolgreich, überall hoch angesehen. Der Sohn Hillel ist hochbegabt und sein Adoptivbruder ein Sportler, dem eine grosse Karriere bevorsteht. Die Montclairs, die in New Jersey leben, sind eine typische Mittelstandsfamilie in... Die Goldman-Familien könnten unterschiedlicher kaum sein: Die Baltimores leben in Baltimore, in einem wunderschönen grossen Haus, sie sind wohlhabend, erfolgreich, überall hoch angesehen. Der Sohn Hillel ist hochbegabt und sein Adoptivbruder ein Sportler, dem eine grosse Karriere bevorsteht. Die Montclairs, die in New Jersey leben, sind eine typische Mittelstandsfamilie in einem kleinen Haus, die sich bei weitem nicht alles leisten können. Unschick, einfach und zurückhaltend. Für ihren Sohn Marcus ist das beschämend, denn er verbringt jede freie Zeit bei den Baltimores. Die 3 Cousins bilden die Goldmangang und sind unzertrennlich. Die Geschichten, die die 3 erleben zeigen eine traumhafte Kindheit, doch das Glück zerbricht eines Tages jäh... und nichts mehr ist wie es einmal war.... Dieses Buch ist einfach nur genial! Ein Lesegenuss der besonderen Art! Ich konnte es von Anfang an kaum aus der Hand legen und habe mich immer wieder bei der Arbeit ertappt, dass ich darüber nachgedacht habe, wie es wohl weiter geht. Die Geschichte wird in verschiedenen Jahresabschnitten erzählt. Es wird immer gewechselt, so bleibt der Spannungsbogen hoch. Man weis, hier ist etwas passiert, aber was? Seite um Seite erfährt man immer ein wenig mehr und kann nicht mehr aufhören, selbst wenn es schon mitten in der Nacht ist. Joël Dicker ist ein ausserordentlicher Schreiber. Sein Schreibstil ist so bildhaft und lebhaft wie ich es selten erlebt habe. Eine Familiengeschichte derart spannend, mitfühlend und eindrücklich zu schreiben finde ich eine wahre Kunst! Also: UNBEDINGT lesen!

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0 0
genau so Klasse wie der 1. Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Stendal am 12.08.2016

Spannend und genial geschrieben ! Es regt sehr zum Nachdenken an. Man kann sich kaum vom Buch losreißen. Sehr zu empfehlen !

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0 0
Wie gewonnen, so zerronnen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Kloster Lehnin am 05.07.2016

In vielen Buchhandlungen wurde das neue Werk von Joël Dicker "Die Geschichte der Baltimores" angepriesen, welches im Mai 2016 bei Piper erschienen ist. Ich wollte wissen, ob die Werbung hält, was sie verspricht. Markus Goldmann ist ein erfolgreicher Schriftsteller und erzählt seine Familiengeschichte aus seiner ganz eigenen Perspektive. Da gibt es... In vielen Buchhandlungen wurde das neue Werk von Joël Dicker "Die Geschichte der Baltimores" angepriesen, welches im Mai 2016 bei Piper erschienen ist. Ich wollte wissen, ob die Werbung hält, was sie verspricht. Markus Goldmann ist ein erfolgreicher Schriftsteller und erzählt seine Familiengeschichte aus seiner ganz eigenen Perspektive. Da gibt es also auf der einen Seite die glamourösen Goldmanns aus Baltimore und auf der anderen Seite die mittelständigen Goldmanns aus Montclair. Markus gehört zu den letzteren und schämt sich oft für seine "normalen" Eltern. Er besucht auch nur eine staatliche Schule. In den Ferien fährt Markus immer zu seinen wohlhabenden Vorwandten und ist fasziniert von deren Erfolg und Reichtum. In Cousin Hillel und dessen Adoptivbruder Woody findet Markus beste Freunde. Zu dritt sind sie ein unschlagbares Team. Dann ist da noch Alexandra, für die alle drei Jungs schwärmen. Doch eines Tages wird diese heile Welt für immer zerstört. Es ist der Tag der Katastrophe. Acht Jahre später beschließt Markus, inzwischen ein erfolgreicher Autor, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Dabei erkennt er auch, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und dass er viele Dinge im Hintergrund gar nicht wahrgenommen hat. Für mich war es das erste Buch von Joël Dicker, aber ich werde bestimmt auch den Vorgängerroman "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" lesen. Mit seinem lebendigen, locker-leichten Schreibstil hat mich Dicker schnell mitgerissen und emotional berührt. So habe ich das Buch mit seinen immerhin 512 Seiten in Nullkommanix durchgelesen. Trotzdem sollte man sehr aufmerksam lesen, denn der Autor springt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Das bedarf eventuell einer gewissen Einlesephase. Mir hat die Idee sehr gut gefallen, einen Schriftsteller als Ich-Erzähler auftreten zu lassen. Markus finde ich absolut gelungen inszeniert. Er lässt den Leser in seine Gedanken- und Gefühlswelt blicken, wie er als Jugendlicher empfindet und wie sich seine Einstellungen als erwachsener Mensch ändern. Aber auch die anderen Familienmitglieder sind authentisch und glaubhaft dargestellt. Ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzten und habe pures Kopfkino erlebt. Mitunter gab es auch Momente, die mich zu Tränen gerührt haben. Ich blickte hinter eine schöne Fassade und sah plötzlich die maroden Wände, eben noch im Reichtum schwelgend und dann auf dem Abstellgleis. Missverständnisse prägen das Geschehen, Ereignisse werfen ihre Schatten und nichts ist so, wie es scheint. Damit ergibt sich eine facettenreiche Story, die realistisch wirkt und mit vielen Spannungsmomenten überrascht, eine Geschichte, die das Leben schreibt. Sicher könnten Kritiker sagen, dass die Handlung an manchen Stellen etwas vorhersehbar ist. Ich empfand dies nicht als störend, sondern eher als aus dem Leben gegriffen. Zeitweise könnte man meinen, man liest eine Autobiografie. "Die Geschichte der Baltimores" konnte mich begeistern und daher empfehle ich sie sehr gern weiter. Ein hochgelobtes und beworbenes Buch, was sich zurecht in den Bestsellerlisten wiederfindet! Von mir gibt es "5 Sterne" für dieses unterhaltsame Lesevergnügen!

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Mitreißende Familiengeschichten
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 03.07.2016

Zum Inhalt Mit diesem Buch sollte man beginnen, wenn man alle Zeit der Welt zum Lesen hat. Warum? Weil jede Unterbrechung schrecklich ist. Man will immer weiter lesen und den Geheimnissen auf die Spur kommen. Wir haben es hier mit den Montclair- und den Baltimore Goldmans zu tun. Die Montclair-Goldmanns... Zum Inhalt Mit diesem Buch sollte man beginnen, wenn man alle Zeit der Welt zum Lesen hat. Warum? Weil jede Unterbrechung schrecklich ist. Man will immer weiter lesen und den Geheimnissen auf die Spur kommen. Wir haben es hier mit den Montclair- und den Baltimore Goldmans zu tun. Die Montclair-Goldmanns zählen zu einer Mittelstandsfamilie mit einem kleinen Haus in New Jersey. Sohn Marcus findet das ziemlich uncool. Bei seinem Cousin Hillel fühlt er sich sichtlich wohler. Die wohlhabenden Baltimore-Goldmans wohnen in einem großen, luxeriösen Haus, welches keine Wünsche offen lässt. Mit dem hochintelligenten Hillel erlebt Marcus das wahre Leben. Denkt er! Zusammen pflegen sie die Gärten von sämtlichen Nachbarn. Als der schmächtige Hillel einen Adoptivbruder bekommt, ist Marcus eifersüchtig. Er muss nach den Ferien immer zurück nach Montclair fahren. Woody kommt jeden Tag in den Genuss der wunderbaren Familie. Woody wird in Sport gefördert. Dann verlieben sich alle drei in das Nachbarmädchen Alexandra. Sich schwören sich gegenseitig, dass keiner mit Alexandra etwas anfängt. Sie wollen ihre Freundschaft erhalten! Schlimme Dinge passieren. Acht Jahre nach der Katastrophe schreibt der Schriftsteller Marcus die Geschichte der Baltimores.Die Erzählungen über Marcus und Hillis Jugend geht von 1989-1997. Meine Meinung Was die Geschichte so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass man von Anfang an weiß, es gibt keinen mehr von den wunderbaren Baltimores. Mal wird die Geschichte aus der Sicht von Marcus in der Gegenwart- mal in der Vergangenheit erzählt. Der Prolog beginnt 2004. Woody muss ins Gefängnis. Epilog 2012 beendet Marcus das Buch ..... Soul und Anita Baltimore hatten eine sehr soziale Ader. Woody geriet in der Schule ständig in Schwierigkeiten. Der kräftige, hübsche Junge hatte aber ein gutes Herz. Als er bemerkte, dass man dem kleinen, schmächtigen Hillel immer auflauerte um ihn zu quälen, schritt er tatkräftig ein. Von diesem Augenblick an fand die Einsamkeit für Hilli ein Ende. Seiner guten Tat und der Freundschaft zu Hilli, verdankte Woody ein besseres Leben. Die Baltimores nahmen ihn auf, wie einen zweiten Sohn. Über den zarten Hillel musste ich oft lachen. Seine Diskussionsfreudigkeit mit Lehrern fand ich einzigartig. Soul brillierte als Anwalt. Ihn mochte ich besonders gerne. Viele seiner Aktionen gefielen mir nicht. Doch, wie er nach seinem großen Fall sein Leben wieder in den Griff bekam, konnte mich mit seinen Fehltritten versöhnen. Seine bildhübsche Frau kam stets sehr warmherzig rüber.Hillel war ein sehr kluger Kopf, der mich in der Geschichte noch schwer enttäuschen sollte.Der Erzähler Marcus war mir stellenweise suspekt. Die Liebe seiner Eltern war ihm nicht genug. Manchmal wünschte er sich, für immer bei den Baltimores bleiben zu dürfen. Oma und Opa Goldmann machten gravierende Unterschiede zu ihren Söhnen. Der reiche Baltimore-Goldman wurde dem Mittelklasse Goldmann aus Montclair stets vorgezogen. Marcus Eltern litten unter der Ungerechtigkeit. Fazit Wir erleben den großen Fall einer wunderbaren Familie mit. Wir müssen einsehen, dass am Ende nichts so ist, wie Anfangs vermutet. Eine scheinbar tadellose Familie mit Schwächen, die eine große Tragödie auslösen. Was Eifersucht und Geltungsdrang anrichten können, raubt einem schier den Atem. Der Schreibstil ist magisch und gibt einem das Gefühl, alles selbst erlebt zu haben. Wir erleben eine Flucht, Liebe und ein wahnsinnig trauriges Ereignis auf einem Fußballplatz, welches mir einige Tränen entlockt hatte.Fußball hat einen sehr hohen Stellenwert in der Geschichte. Große Freundschaften, Liebe, Hass, Intrigen und Verrat, ergeben bei dieser Story eine explosive Mischung. Unbedingt lesen!!! Ihr werdet mit vielen außergewöhnlichen Menschen Bekanntschaft machen! Danke Joel Dicker

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Grandios! Bestechend! Einmalig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 01.06.2016

So lange musste ich auf das zweite, ins Deutsche übersetzte, Buch des Autoren Joël Dicker warten. Seit seinem deutschen Debüt, "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert", gilt Joël Dicker für mich als absolutes schriftstellerisches Ausnahmetalent. Dementsprechend groß waren meine Freude und dementsprechend hoch meine Erwartungen, als ich endlich "Die... So lange musste ich auf das zweite, ins Deutsche übersetzte, Buch des Autoren Joël Dicker warten. Seit seinem deutschen Debüt, "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert", gilt Joël Dicker für mich als absolutes schriftstellerisches Ausnahmetalent. Dementsprechend groß waren meine Freude und dementsprechend hoch meine Erwartungen, als ich endlich "Die Geschichte der Baltimores" in den Händen halten durfte. In diesem Buch gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten, dem Schriftsteller Marcus Goldman, der ein Buch über die Geschichte seiner Familie schreibt. Dies bringt den Leser in den Genuss, Details aus dem Leben und der Arbeit eines Schriftstellers zu erfahren und die Geschichte der Goldmans aus Baltimore. Joël Dicker verwebt dabei auf äußerst geschickte Art und Weise, beinahe beiläufig, Handlungsstränge. Spielerisch nutzt er verschiedene Zeitstränge. Er erwähnt immer wieder eine Katastrophe, die die Familie zerstört hat und während man sich als Leser fragt, was denn um Himmels Willen diese Katastrophe ist, merkt man gar nicht, wie sehr man schon in den Fängen des Autors ist, wie sehr Einen dieser schon gefesselt hat. Man lernt die Mitglieder der Familie kennen und lieben. Diese Charaktere sind nicht einfach nur Charaktere einer Geschichte. Sie sind individuell, sie sind lebendig. Sie durchlaufen eine Entwicklung. Joël Dicker nimmt den Leser so einnehmend, so bestechend, so mitreißend mit auf seinem Weg durch diese Geschichte, dass dieser erst aufhören kann zu lesen und eine große emotionale Bandbreite mit zu erleben, wenn das Buch bereits beendet ist und er am Boden zerstört zurück bleibt. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt!

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Ein Jahreshighlight
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 24.05.2016

Zum einen sind da die Goldmans aus Montclair. Die Eltern leben gutbürgerlich mit ihrem halbwüchsigen Sohn Marcus in einem kleinen Haus. Zum anderen sind da die Goldmans aus Baltimore, die über Geld und mehrere prächtige Anwesen verfügen und hochangesehen und geschäftlich erfolgreich sind. Marcus ist von Kindheit an unzufrieden mit... Zum einen sind da die Goldmans aus Montclair. Die Eltern leben gutbürgerlich mit ihrem halbwüchsigen Sohn Marcus in einem kleinen Haus. Zum anderen sind da die Goldmans aus Baltimore, die über Geld und mehrere prächtige Anwesen verfügen und hochangesehen und geschäftlich erfolgreich sind. Marcus ist von Kindheit an unzufrieden mit seinem Leben in Montclair. Seine Eltern erscheinen ihm langweilig und kleinbürgerlich. Er verbringt all seine Ferien bei den reichen Verwandten in Baltimore und sehnt sich danach, Teil dieser Familie zu sein. Da ist der joviale, kluge Onkel Saul, den er fast wie einen Helden verehrt, die wunderschöne sanfte Tante Anita, für die er kindliche Liebe empfindet und nicht zuletzt sein hochintelligenter Cousin Hillel und der Ziehsohn der Baltimores, der liebenswerte Woody, die ihm beide bald zu besten Freunden werden. Die drei Jungen gehen miteinander durch dick und dünn, stehen einander bei und beflügeln sich gegenseitig. Marcus sieht für sich und seine Freunde eine glorreiche Zukunft. Er selbst als berühmter Schriftsteller, Hillel als erfolgreicher Anwalt und Woody als Profi-Footballer. Aber eine große Katastrophe zerstört schließlich diese auf den ersten Blick perfekt erscheinende Familienidylle und Marcus Goldman braucht viele Jahre, bis er herausgefunden hat, was wirklich passiert ist. Er beschließt ein Buch über seine Familie zu schreiben, auch um über die tragischen Geschehnisse hinwegzukommen. Die Geschichte entwickelt sich über einen Zeitraum von gut 20 Jahren und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Von Anfang an weiß man, dass irgend ein Unglück über die Familie hereingebrochen ist, so dass danach nichts mehr ist wie vorher. Dabei erzählt Dicker fast immer aus der subjektiven Sicht von Marcus und weicht nur ein einziges Mal aus dramaturgischen Gründen davon ab, damit der Leser alle Einzelheiten der lange angekündigten Katastrophe erfährt. Man nähert sich diesem Ereignis sozusagen von zwei Seiten und reflektiert einmal mit dem Wissen des erwachsenen Marcus die Geschehnissen im Rückblick und rätselt andererseits mit der Unwissenheit des noch jugendlichen Marcus. Dadurch wirkt die Handlung wie ein groß angelegtes Puzzle, welches Stück für Stück vor dem Betrachter ausgebreitet wird und erst durch immer mehr Teile die nötige Schärfe und Klarheit bekommt. Im Laufe seines Erwachsenwerdens blickt also Marcus – gemeinsam mit dem geneigten Leser - immer besser hinter die ihm anfangs so strahlende und heile Fassade der Goldmans und muss erkennen, dass auch sie menschliche Schwächen hatten, wie alle anderen. Ja, wahrscheinlich sind sie sogar von Allem ein bisschen mehr gewesen. Nicht nur klüger und reicher, nicht nur liebevoller und intelligenter, sondern auch neidischer und eifersüchtiger, unsicherer und naiver. Schon nach wenige Seiten war mir klar, dass "Harry Quebert" – Dickers erfolgreifcher erster Roman - keine Eintagsfliege war. Joel Dicker kann einfach erzählen und fabulieren. Und er versteht, es einen Spannungsbogen aufzubauen, obwohl er sich jede Menge Zeit für die Familiengeschichte lässt und allen Figuren viel Platz gibt und kleinste, scheinbar unwichtige Begebenheiten so unterhaltsam schildert, dass mir keine Zeile zu viel war. Die Art, wie er den Leser in die große Familie der Goldmanns einführt, wie er deren Charaktere herausarbeitet und durch geschickte Zeitenwechsel nur in kleinen Häppchen und anfangs zarten Andeutungen beschreibt, was wirklich vorgefallen ist, ist ganz großes Kino und seine sprachlichen Qualitäten sind brilliant aber auf eine wohltuende Weise unprätentiös. Schnell sind mir die drei Jungen – und auch die Nachbarstochter Alexandra – ans Herz gewachsen und ich habe harmonische abenteuerliche Ferien mit ihnen verbracht, erste Erfolge mit ihnen gefeiert, die erste Liebe mit ihnen entdeckt. Aber auch das Buhlen um die Gunst des anderen, die schicksalshaften Verwicklungen, die fürchterlichen Missverständnisse, die es in jeder Familie gibt, habe ich miterlebt und mit ihnen gebangt. Unglaublich geschickt, wie Dicker von Anfang an die Katastrophe als kleine schwarze Wolke über der Familie schweben und sie nach und nach zu einem schweren Unwetter heranwachsen lässt, dass am Ende die Baltimores mit Haut und Haaren verschlingt. Was für ein kraftvolles, perfekt inszeniertes Buch! Was für ein Finale! Was für ein Schluss! Ich bin total geplättet. Einerseits sprachlos, andererseits von dem Wunsch, es mit anderen zu teilen, übervoll. Schön auch, das Dicker das Buch mit einem versöhnlichen und fast heiteren Bogen zu einem klugen Ende bringt. :anbet: Das ist mein Jahreshighlight.

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Mein Jahreshighlight
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 22.05.2016

Marcus ist von Kindheit an unzufrieden mit seinem Leben in Montclair. Seine Eltern erscheinen ihm langweilig und kleinbürgerlich. Er verbringt all seine Ferien bei den reichen Verwandten in Baltimore und sehnt sich danach, Teil dieser Familie zu sein. Da ist der joviale, kluge Onkel Saul, den er fast wie... Marcus ist von Kindheit an unzufrieden mit seinem Leben in Montclair. Seine Eltern erscheinen ihm langweilig und kleinbürgerlich. Er verbringt all seine Ferien bei den reichen Verwandten in Baltimore und sehnt sich danach, Teil dieser Familie zu sein. Da ist der joviale, kluge Onkel Saul, den er fast wie einen Helden verehrt, die wunderschöne sanfte Tante Anita, für die er kindliche Liebe empfindet und nicht zuletzt sein hochintelligenter Cousin Hillel und der Ziehsohn der Baltimores, der liebenswerte Woody, die ihm beide bald zu besten Freunden werden. Die drei Jungen gehen miteinander durch dick und dünn, stehen einander bei und beflügeln sich gegenseitig. Marcus sieht für sich und seine Freunde eine glorreiche Zukunft. Er selbst als berühmter Schriftsteller, Hillel als erfolgreicher Anwalt und Woody als Profi-Footballer. Aber eine große Katastrophe zerstört schließlich diese auf den ersten Blick perfekt erscheinende Familienidylle und Marcus Goldman braucht viele Jahre, bis er herausgefunden hat, was wirklich passiert ist. Er beschließt ein Buch über seine Familie zu schreiben, auch um über die tragischen Geschehnisse hinwegzukommen. Die Geschichte entwickelt sich über einen Zeitraum von gut 20 Jahren und wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Von Anfang an weiß man, dass irgend ein Unglück über die Familie hereingebrochen ist, so dass danach nichts mehr ist wie vorher. Dabei erzählt Dicker fast immer aus der subjektiven Sicht von Marcus und weicht nur ein einziges Mal aus dramaturgischen Gründen davon ab, damit der Leser alle Einzelheiten der lange angekündigten Katastrophe erfährt. Man nähert sich diesem Ereignis sozusagen von zwei Seiten und reflektiert einmal mit dem Wissen des erwachsenen Marcus die Geschehnissen im Rückblick und rätselt andererseits mit der Unwissenheit des noch jugendlichen Marcus. Dadurch wirkt die Handlung wie ein groß angelegtes Puzzle, welches Stück für Stück vor dem Betrachter ausgebreitet wird und erst durch immer mehr Teile die nötige Schärfe und Klarheit bekommt. Im Laufe seines Erwachsenwerdens blickt also Marcus ? gemeinsam mit dem geneigten Leser - immer besser hinter die ihm anfangs so strahlende und heile Fassade der Goldmans und muss erkennen, dass auch sie menschliche Schwächen hatten, wie alle anderen. Ja, wahrscheinlich sind sie sogar von Allem ein bisschen mehr gewesen. Nicht nur klüger und reicher, nicht nur liebevoller und intelligenter, sondern auch neidischer und eifersüchtiger, unsicherer und naiver. Schon nach wenige Seiten war mir klar, dass "Harry Quebert" ? Dickers erfolgreifcher erster Roman - keine Eintagsfliege war. Joel Dicker kann einfach erzählen und fabulieren. Und er versteht, es einen Spannungsbogen aufzubauen, obwohl er sich jede Menge Zeit für die Familiengeschichte lässt und allen Figuren viel Platz gibt und kleinste, scheinbar unwichtige Begebenheiten so unterhaltsam schildert, dass mir keine Zeile zu viel war. Die Art, wie er den Leser in die große Familie der Goldmanns einführt, wie er deren Charaktere herausarbeitet und durch geschickte Zeitenwechsel nur in kleinen Häppchen und anfangs zarten Andeutungen beschreibt, was wirklich vorgefallen ist, ist ganz großes Kino und seine sprachlichen Qualitäten sind brilliant aber auf eine wohltuende Weise unprätentiös. Schnell sind mir die drei Jungen ? und auch die Nachbarstochter Alexandra ? ans Herz gewachsen und ich habe harmonische abenteuerliche Ferien mit ihnen verbracht, erste Erfolge mit ihnen gefeiert, die erste Liebe mit ihnen entdeckt. Aber auch das Buhlen um die Gunst des anderen, die schicksalshaften Verwicklungen, die fürchterlichen Missverständnisse, die es in jeder Familie gibt, habe ich miterlebt und mit ihnen gebangt. Unglaublich geschickt, wie Dicker von Anfang an die Katastrophe als kleine schwarze Wolke über der Familie schweben und sie nach und nach zu einem schweren Unwetter heranwachsen lässt, dass am Ende die Baltimores mit Haut und Haaren verschlingt. Was für ein kraftvolles, perfekt inszeniertes Buch! Was für ein Finale! Was für ein Schluss! Ich bin total geplättet. Einerseits sprachlos, andererseits von dem Wunsch, es mit anderen zu teilen, übervoll. Schön auch, dass Dicker das Buch mit einem versöhnlichen und fast heiteren Bogen zu einem klugen Ende bringt. Das ist mein Jahreshighlight.

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Drohendes Unheil im Paradies
von Sandra Matteotti aus Zürich am 21.05.2016

Marcus Goldman, Protagonist und Erzähler, ist Schriftsteller. Er kauft sich ein Haus in Florida, um in Ruhe seinen nächsten Roman zu schreiben. Es soll der Roman seiner Familie werden. Die drei Goldman-Cousins sind ein unzertrennbares Gespann. Hillel und Woody wohnen mit ihrer Familie in Baltimore, Marcus mit seiner in Montclair.... Marcus Goldman, Protagonist und Erzähler, ist Schriftsteller. Er kauft sich ein Haus in Florida, um in Ruhe seinen nächsten Roman zu schreiben. Es soll der Roman seiner Familie werden. Die drei Goldman-Cousins sind ein unzertrennbares Gespann. Hillel und Woody wohnen mit ihrer Familie in Baltimore, Marcus mit seiner in Montclair. wobei er sich dafür schämt, denn bei den Baltimores ist alles grösser, schöner und besser. Aus diesem Grund ist er auch so oft er kann in Baltimore, um mit seinem Onkel Saul, den er sehr bewundert, und Tante Anita, die wunderschön ist, vor allem aber mit seinen Cousins zusammen zu sein. Nichts kann das Trio auseinanderbringen, nicht einmal, dass sie sich in dieselbe Frau verlieben. Das denkt man zumindest, bis es zur Katastrophe kommt. Danach ist nichts mehr, wie es mal gewesen ist. Joël Dickers Roman Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert war ein Riesenerfolg, die Erwartungen an den neuen Roman waren entsprechend hoch. Gelingt Dicker erneut ein Pageturner? Schafft er es wieder, den Leser zu fesseln und nicht mehr loszulassen? Die Antwort ist eindeutig: Ja. Die Geschichte der Baltimores erzählt die Geschichte einer Familie in Amerika. Von der ersten Seite an weiss man, dass mit der Familie etwas schreckliches passieren wird, aber man hat keine Ahnung was. Ausser ein paar Andeutungen auf die kommende Katastrophe erzählt Dicker unterhaltsam von drei Jungen, ihren Gefühlen, ihrem Werdegang. Es gelingt ihm dabei, gekonnt zwischen den Zeiten zu wechseln, die Gegenwart des Schreibens mit der erinnerten Vergangenheit zu durchmischen und dadurch die Spannung immer grösser werden zu lassen. Dicker überzeugt einmal mehr mit Erzählkunst auf ganz hohem Niveau: Plastische Figuren, stimmiger Plot, perfekt eingesetzter Spannungsaufbau. Müsste man dem Buch etwas Negatives anlasten, wäre es, dass die doch immerhin 509 Seiten viel zu schnell gelesen sind. Fazit: Eines der besten Bücher seit langem. Plot, Sprache, Charaktere – Erzählkunst auf höchstem Niveau. Packend, unterhaltend, wunderbar. Absolut empfehlenswert.

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Die unzerstörbare und legendäre Goldman-Gang
von Janine2610 am 21.05.2016

Lange, lange habe ich auf einen neuen Roman von Joël Dicker gewartet. Nach dem Debüt »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das ich sowohl gelesen als auch als Hörbuch gehört habe, ist nun endlich »Die Geschichte der Baltimores« erschienen: ein Familienroman mit demselben Protagonisten: Marcus Goldman. Weil ich bereits... Lange, lange habe ich auf einen neuen Roman von Joël Dicker gewartet. Nach dem Debüt »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das ich sowohl gelesen als auch als Hörbuch gehört habe, ist nun endlich »Die Geschichte der Baltimores« erschienen: ein Familienroman mit demselben Protagonisten: Marcus Goldman. Weil ich bereits das Erstlingswerk von Dicker so überwältigend fand, hatte ich hier nun selbstverständlich hohe Erwartungen ... die absolut erfüllt worden sind! Nein, mit dieser Geschichte hat mich der Autor ganz und gar nicht enttäuscht! - Auf jeden Fall ein Lesehighlight in diesem Jahr. Schon allein der Klappentext hat mich unheimlich neugierig auf den Inhalt gemacht. Marcus Goldman, der berühmte Schriftsteller, der in seiner Jugend zu den weniger glamourösen Montclair-Goldmans gehört hat und nun ein Buch über ›die‹ Katastrophe der Baltimore-Goldmans schreibt? ~ Waren sie wirklich diese außergewöhnlichen Menschen, die ich so sehr bewundert hatte? Und wenn das alles nur eine Schöpfung meiner Fantasie gewesen wäre? Und wenn ich seit jeher mein eigener Baltimore gewesen wäre? ~ (S. 433) Was ist das denn für eine verheerende Katastrophe, über die hier die ganze Zeit drumherum geschrieben wird? - Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Marcus hat also begonnen, die Geschichte seiner Jugend zu erzählen, in der die Baltimores natürlich eine große Rolle spielen. Das muss er auch, denn es ist wichtig über all die vorkommenden Protagonisten zu lesen und deren Vorgeschichten und Beziehungen untereinander zu kennen, ansonsten würde einen ›die‹ Katastrophe gar nicht so mitnehmen. Es war wichtig, dass ich Onkel Saul, Tante Anita, Marcus' Cousin Hillel und Woody, den Adoptivsohn der Baltimores, kennenlerne. Je mehr Marcus von ihnen geschrieben/erzählt hat, desto sympathischer fand ich sie alle. Ja, ich habe mich sogar regelrecht verliebt in die Protagonisten. Und genau deshalb hatte diese Katastrophe für mich etwas sehr Tragisches an sich. Ich kann es gar nicht beschreiben ... Es hat mich mitgenommen, obwohl ich weiß, dass es "nur" eine Geschichte ist. Aber wenn man liest, wie die liebgewonnenen Charaktere anfangen zu zerbrechen und langsam aber sicher auf ihren Abgrund zusteuern ... mir war wirklich zum Heulen zumute! ~ »Versprich mir, mein lieber Neffe, dass du uns wieder gut machst. Mach die Baltimores wieder gut. »Wie denn? « »Bring uns wieder zusammen. Nur du kannst das. « ~ (S. 506) Was mir besonders gefallen hat, war das Gefühl, das der Autor bei mir hervorgerufen hat, als er von der Goldman-Gang geschrieben hat. Hillel, Woody und Marcus waren ein Dreiergespann, das nichts und niemand (auf Dauer) auseinanderreißen konnte. Durch diese drei Jungs wird einem erst so richtig bewusst, was wahre Freundschaft wirklich bedeutet. Keine Frau, kein Streit und keine Eifersucht hat die Macht über deren Freundschaft ... und das ist einfach wundervoll zu lesen gewesen. - Ein ganz eigenes, überwältigendes Gefühl! ~ Es gab immer Katastrophen, es wird immer Katastrophen geben, und das Leben geht trotzdem weiter. Katastrophen sind unvermeidlich. Sie haben im Grunde keine große Bedeutung. Wichtig ist nur, wie wir sie überwinden. ~ (S. 505) Ich habe dieses Buch geliebt, denn einen tragischeren Familienroman, der derart fesselt, habe ich noch nie gelesen. Das, was der Autor uns hier über Freundschaft, Familie und Zusammenhalt erzählt, ist Gold wert und lässt einen das Buch mit einem ganz eigenen, zufriedenen Gefühl zuklappen.

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Eine Geschichte, die das Leben schreibt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Geesthacht am 17.05.2016

Ich habe schon das erste Buch "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" gelesen, doch der neuste Roman schlug bei mir mitten ins Herz ein. Wundervoll beschrieben und ich konnte direkt eintauchen, als wäre ich als stiller Geist in der Familie Goldman anwesend. Von Zeit zu Zeit geriet ich... Ich habe schon das erste Buch "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" gelesen, doch der neuste Roman schlug bei mir mitten ins Herz ein. Wundervoll beschrieben und ich konnte direkt eintauchen, als wäre ich als stiller Geist in der Familie Goldman anwesend. Von Zeit zu Zeit geriet ich ins Träumen so ein Leben zu haben ... Einfach hinreißend, gefühlvoll und voller Emotionen!

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Die Goldman-Gang
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2016

Marcus war schon immer eifersüchtig auf seine beiden Cousins. Diese hatten alles was er sich nur wünschte: eine Villa, verständnisvolle Eltern und die schönste Nachbarin der Welt. Doch spätestens nach der “Katastrophe“ hat sich alles geändert. Leider schaffte es Joel Dicker dieses Mal nicht mich zu überzeugen. Sein Vorgänger „Die... Marcus war schon immer eifersüchtig auf seine beiden Cousins. Diese hatten alles was er sich nur wünschte: eine Villa, verständnisvolle Eltern und die schönste Nachbarin der Welt. Doch spätestens nach der “Katastrophe“ hat sich alles geändert. Leider schaffte es Joel Dicker dieses Mal nicht mich zu überzeugen. Sein Vorgänger „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ fand ich toll und hat mich wirklich überrascht. Doch mit den Themen seines neuen Buches, also Neid und Eifersucht, kann ich einfach nichts anfangen. Beim Erzählen wechselt er zwischen Gegenwart und Vergangenheit also zwischen seiner Kindheit und seinem Leben jetzt als Schriftsteller. Was Spannung aufbauen soll endet in endlosen Wiederholungen. Jedoch kommen Familiendramenliebhaber bestimmt auf ihre Kosten. Alle anderen sollten eher sein erstes Buch probieren oder aufs Nächste warten.

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Phänomenal
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonstetten am 30.08.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Es war spannend amüsant .Ein tolles Buch.Gut zu lesen. Sehr unterhaltsam und zeitgemäss.

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Spannend von A-Z
von Leseratte aus Chur am 17.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich tue mich immer etwas schwer mit den Büchern von Dicker und kann sie dann doch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte der Baltimores hat mir sehr gut gefallen, ist sie doch aus dem Leben gegriffen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe bis ich mich eingelesen hatte... Ich tue mich immer etwas schwer mit den Büchern von Dicker und kann sie dann doch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte der Baltimores hat mir sehr gut gefallen, ist sie doch aus dem Leben gegriffen. Am Anfang hatte ich etwas Mühe bis ich mich eingelesen hatte und die ganze Springerei in die verschiedenen Jahre fand ich auch nicht immer so prickelnd. Aber Dicker hat es meisterhaft verstanden, die Spannung über das ganze Buch aufrecht zu erhalten. Ich freue mich bereits auf das nächste.

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Die Geschichte der Baltimores
von einer Kundin/einem Kunden aus Reute am 11.07.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte dreier Jungs und zweier Familien. Die Geschichte wird grösstenteils aus der Sicht von Marcus erzählt, der im Verlaufe der Geschichte feststellen muss, dass bei seinen Verwandten, den Baltimores, nicht alles aus Gold ist, was glänzt. Die Geschichte nimmt eine tragische Wendung und führt trotzdem noch zum Happy... Die Geschichte dreier Jungs und zweier Familien. Die Geschichte wird grösstenteils aus der Sicht von Marcus erzählt, der im Verlaufe der Geschichte feststellen muss, dass bei seinen Verwandten, den Baltimores, nicht alles aus Gold ist, was glänzt. Die Geschichte nimmt eine tragische Wendung und führt trotzdem noch zum Happy End, allerdings nicht für alle. Für meinen Geschmack war das Buch leider etwas träge, nun nimmt erst ab der Hälfte so richtig Fahrt auf. Schade, ich habe mir mehr davon versprochen.

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