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Die gestohlene Zeit

Roman

(11)

Auf einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?

Rezension
"Ein durchweg gelungener Unterhaltungsroman, der dafür sorgt, dass man als fantasievoller Mensch einfach mal wieder abtauchen kann." hysterika.de, 02.03.2014
Portrait
Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt heute im Süden Münchens. Nach einem Studium der Schulpsychologie wechselte sie direkt nach ihrem Abschluss zum Journalismus. Nach Stationen bei Radio, Fernsehen und Zeitschriften erhielt sie im Jahr 2000 ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München. Seit mehreren Jahren arbeitet sie als freie Drehbuchautorin, aktuell für eine Serie des Bayerischen Fernsehens. 2010 verwirklichte sie schließlich ihren Kindheitstraum: Romane zu schreiben. Seitdem arbeitet sie vorzugsweise im bayerischen Voralpenland. Dort entstehen in ihrer kleinen Schreibstube viele Ideen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 01.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51311-8
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 211/198/35 mm
Gewicht 473
Verkaufsrang 80.456
Buch (Paperback)
12,99
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Magische Zeitreise voller Fantasie und Romantik
von Kerstin Thieme aus Zittau am 23.12.2013

Wir schreiben das Jahr 1987. Die 21-jährige Lehramt-Studentin Emma Wiltenberg begleitet eine Horde Zwölftklässler auf Klassenfahrt in die Dolomiten. Dort gerät sie in das Reich des sagenumwobenen Zwergenkönigs Laurin, der sie für seine verschollene Geliebte Similde hält. Mit dem ebenfalls von Laurin gefangen gehaltenen Jonathan, einem Adligen aus dem... Wir schreiben das Jahr 1987. Die 21-jährige Lehramt-Studentin Emma Wiltenberg begleitet eine Horde Zwölftklässler auf Klassenfahrt in die Dolomiten. Dort gerät sie in das Reich des sagenumwobenen Zwergenkönigs Laurin, der sie für seine verschollene Geliebte Similde hält. Mit dem ebenfalls von Laurin gefangen gehaltenen Jonathan, einem Adligen aus dem 18. Jahrhundert, gelingt ihr die Flucht, jedoch werden beide von einem Fluch gestreift, der sie die Hälfte des Tages in ein Tier verwandelt. Zudem müssen sie entsetzt feststellen, dass die Zeit in Laurins Reich wesentlich langsamer vergangen ist. Einer der ehemaligen Schüler Emmas stahl 1987 einen magischen Ring von Laurin, der ihm Macht und Ansehen verlieh. Dieser Ring bietet für die schon bald extrem Verliebten die einzige Möglichkeit den Fluch zu lösen und ein gemeinsames Leben zu verbringen. Eine abenteuerliche Jagd, nunmehr im Jahr 2014, beginnt. Meine Meinung: „Die gestohlene Zeit“ ist ein wundervolles magisches Zeitreise-Abenteuer, an dem es für mich nichts zu bekritteln gibt. Die Legende um den Zwergenkönig Laurin ist perfekt in die heutige Zeit eingeflochten worden. Einerseits weckt Emmas Ausgangspunkt im Jahr 1987 Erinnerungen an die eigene Jugend, andererseits ist es hinreißend komisch, wie jemand aus dieser Zeit plötzlich in der Gegenwart mit Computern, Handy und allem anderen modernen Kram zurechtkommen muss. Und stellen Sie sich mal vor, man kommt gar aus dem 18. Jahrhundert! Dabei hatte ich so manche Lachträne im Auge. Die Figuren sind äußerst lebendig und liebevoll gezeichnet, wobei Gut und Böse klar abgegrenzt sind. Ob es die innige Freundschaft von Emma zu ihrer besten Kindheitsfreundin Caro, ihr rührendes Verhältnis zum alten Lehrer Spindler oder die langsam, aber um so heftiger aufkeimende Liebe zu Jonathan ist. Die Autorin versteht es ganz ausgezeichnet, Gefühle zu transportieren, sodass man förmlich mitleidet, wenn den Liebenden nur jeweils eine Stunde in Menschengestalt gegönnt ist. Auf den über 400 Seiten kommt nicht ein einziges Mal Langeweile auf und durch überraschende Wendungen wird das Tempo noch verschärft. Das Buch bietet alles, um so richtig abzutauchen und seine Umwelt zu vergessen. Humor, Romantik, Magie, Kampfgeist, Mut und Abenteuer. Eine absolute Leseempfehlung!

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Eine Zeitreise und ein ein Zwergenkönig haben eines gemeinsam: Emma & Jonathan!!! :D
von Solara300 aus Contwig am 10.08.2014

Kurzbeschreibung Die 21 Jährige Emma hat bei einem Schülerausflug als angehende Lehrerin im Praktikum einen seltsamen Fund gemacht und zwar einen wunderschönen Ring, allerding wird ihr dieser entwendet von zwei Mitschüler. Aber noch ehe sie es sich versieht ist es Emma selbst die entführt wird in die Welt der Zwerge... Kurzbeschreibung Die 21 Jährige Emma hat bei einem Schülerausflug als angehende Lehrerin im Praktikum einen seltsamen Fund gemacht und zwar einen wunderschönen Ring, allerding wird ihr dieser entwendet von zwei Mitschüler. Aber noch ehe sie es sich versieht ist es Emma selbst die entführt wird in die Welt der Zwerge und Dinge erlebt von dennen sie bis dahin nichts ahnte.... Cover Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher mit dem schönen Hintergrund und der herausstechenden Schrift, die wie ich finde das ganze harmonisch abrundet! :D Charaktere Emilia auch Emma gennant, ist im Begriff Lehrerin zu werden. Sie ist eine liebe und autenthische Persönlichkeit die nicht aufgibt und einen starken Willen hat. Jonathan sieht nicht nur gut aus, sondern ist Emma ein wirklich guter Freund und Helfer. Und arbeitet beim Zwergenkönig in der Küche. Schreibstil Die Autorin Heike Eva Schmidt hat einen flüssigen Schreibstil, der einen entführt in die Sagenwelt von Zwergenkönig Laurin und seiner Geschichte. Und auch wenn man einen guten Eindruck von Laurin erhält, ist er mir immer noch nicht sympathischer. Emma dagegen wehrt sich und die Charaktere sind durchweg gut beschrieben was das mitfiebern einfach macht!!! :D Meinung Laurin der Zwergenkönig traut seinen Augen kaum, als er Emma entdeckt und Sie seiner verlorenen Geliebten Similde bis aufs Haar gleicht. Emma die durch unglückliche zustände zu den Zwergen gebracht wurde ist nicht gerade begeistert. Erst als Sie Jonathan trifft der auch in der Gefangenschaft des Zwergenkönigs lebt und mit ihm die Flucht plant, scheint sich ein Ausweg aus dieser Misere zu entspinnen. Aber Laurin verflucht die beiden und Emma und Jonathan tauchen in der Zukunft auf und mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen. Sie wollen Ihre gestohlene Zeit wieder zurück erlangen wobei wir beim Anfang von Emmas Geschichte wären. Denn Emma war in einem Praktikum tätig das Ihr das Lehramt sichern sollte. Bei einem Schülerausflug in die Dolomiten fand sie einen Ring und genau derselbe gehört Laurin. Zwei Schüler stahlen den Ring und jetzt nach Jahren müssen Emma und Jonathan rausfinden was die zwei damit angestellt haben. Denn wer den Ring hat, dem muss Laurin drei Wünsche erfüllen. Ein Wettlauf beginnt, in der sich die zwei an die neuste Technik gewöhnen müssen, den von 1987 bis ins heutige digitale Zeitalter ist doch schon ein sprung....... Fazit Eine wunderbare Geschichte die mir sehr gut gefällt.Ich kann Sie jedem der Fantasy liest sehr ans Herz legen. :D 5 von 5 Sternen

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Die gestohlene Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsheim am 03.11.2013

Im Jahr 1987 nimmt Emma an einer Wanderung durch die Berge teil. Dort findet sie völlig überrascht einen wirklich schönen Ring. Zwei Mitwanderer nehmen ihr diesen jedoch ab, was sie wirklich sehr traurig stimmt. Als dann plötzlich Zwerge auftauchen und sie in das Unterirdische Reich des Zwergenkönigs Laurin entführen,... Im Jahr 1987 nimmt Emma an einer Wanderung durch die Berge teil. Dort findet sie völlig überrascht einen wirklich schönen Ring. Zwei Mitwanderer nehmen ihr diesen jedoch ab, was sie wirklich sehr traurig stimmt. Als dann plötzlich Zwerge auftauchen und sie in das Unterirdische Reich des Zwergenkönigs Laurin entführen, kann sie kaum glauben was ihr da wiederfährt. Dort im Gefängnis trifft sie Jonathan, welcher ebenfalls als Gefangener gehalten wird. Gemeinsam schaffen die beiden die Flucht, doch der Zwergenkönig belegt sie hierbei mit einem grässlichen Fluch. Einzig wenn die beiden den gestohlenen Ring wiederfinden, kann dieser gebrochen werden... Eine erneut sehr einfallsreiche, gut geschriebene und ebenso spannende Geschichte, welche die sehr sympathische Autorin hier niedergeschrieben hat. Wie bereits ihr Roman"Purpurmond" überrascht sie auf sehr gelungene Weise und hält bis zum Ende des Romanes die Spannungskurve. Die beiden Hauptcharaktäre sind unglaublich gut Dargestellt und die Dialoge durchweg perfekt passend! Die Geschichte ist leider hin und wieder etwas vorhersehbar, was jedoch bestimmt von der Autorin so gewollt war. Sie hat zudem die richtige Mischung an humor,fantasie und märchenhafter Handlung.

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Ein tolles Gemisch aus Gegenwart und Fantasy
von Sharons Bücherparadies am 03.11.2013

Ich freute mich sehr, als ich dieses Buch endlich in den Händen halten durfte und legte natürlich direkt los. Gleich zu Beginn fiel mir der tolle, flüssige Schreibstil der Autorin auf, welcher von einem normalen Schulleben und Alltag nach und nach in die Fantasywelt umschwenkte. Solche Geschichten mag ich... Ich freute mich sehr, als ich dieses Buch endlich in den Händen halten durfte und legte natürlich direkt los. Gleich zu Beginn fiel mir der tolle, flüssige Schreibstil der Autorin auf, welcher von einem normalen Schulleben und Alltag nach und nach in die Fantasywelt umschwenkte. Solche Geschichten mag ich besonders gern. So fiel es mir auch nicht schwer, mich sofort in die Story einzufinden. Es war toll in die Welt der Zwerge einzutauchen und teilweise hatte ich sogar da Gefühl mitten drin zu sein. Zu allen Fantasyelementen kamen auch einige Wendungen der Geschichte hinzu, mit denen der Leser niemals gerechnet hätte und es wurde richtig spannend, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte hatte mich völlig in seinen Bann gezogen. Gegenwart und Vergangenheit wurden perfekt miteinander verknüpft und es war viel Magie im Spiel. Ohne zu übertreiben, ist das Cover des Buches eines der schönsten, die ich je gesehen habe. Der glimmernde Goldeffekt auf dem schwarzen Hintergrund macht das Buch zu einem echten "Hingucker". Es hat einen Vorderplatz in meinem Regal verdient. Emma war ein wunderbarer Charakter. Sie war lieb, einfühlsam und eine starke Persönlichkeit. Ihre beste Freundin Caro stand immer hinter ihr. Aber auch Jonathan mochte ich. Man merkte ihm vorallem an seiner Redensart deutlich an, dass er schon länger in der Zwergenwelt lebte, als Emma. Doch er war sehr gefühlsvoll und für Emma ein kleiner Halt. Auch die bösen Charaktere mochte ich. Sie wurden von der Autorin sehr detailliert beschrieben und verdienen es einfach erwähnt zu werden. Laurin, der Zwergenkönig wollte Emma unbedingt zur Frau nehmen. Man merkte ihm seine Hinterhältigkeit und bösen Pläne an. Von ihm wird am Anfang der Geschichte viel erzählt, so dass man sich ein genaues Bild machen konnte. Fazit: Dies war eine gelungene, durchdachte Geschichte, in welcher sich Gegenwart und Vergangenheit vermischten. Abwechslungsreiche Wendungen der Geschichte konnten mich voll und ganz überzeugen. Es war mit Sicherheit nicht das letzte Buch, was ich von der Autorin gelesen habe. - Cover: 5/5 - Story: 5/5 - Schreibstil: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Charaktere: 5/5 Gesamt: 5/5

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hohes Tempo, sympathische Charaktere und spannende Handlung, definitiv lesenswert
von Manja Teichner am 30.10.2013

Der Fantasyroman „Die gestohlene Zeit“ stammt aus der Feder der bekannten Autorin Heike Eva Schmidt. Nach „Schlehenherz“ war dies nun bereits mein zweiter Roman der Autorin und auch dieses Mal konnte sie mich begeistern. Die ausgewählten Charaktere sind alle samt wirklich gelungen. Emma, die Protagonistin, ist Studentin und möchte mal Lehrerin... Der Fantasyroman „Die gestohlene Zeit“ stammt aus der Feder der bekannten Autorin Heike Eva Schmidt. Nach „Schlehenherz“ war dies nun bereits mein zweiter Roman der Autorin und auch dieses Mal konnte sie mich begeistern. Die ausgewählten Charaktere sind alle samt wirklich gelungen. Emma, die Protagonistin, ist Studentin und möchte mal Lehrerin werden. Außerdem kann sie super gut backen, ihr Traum ist es vielleicht mal ein eigenes Café zu eröffnen wo sie ihre Spezialitäten anbieten kann. Emmas beste Freundin ist Caro. Die beiden sind zusammen aufgewachsen. Ich empfand Emma als eine sehr starke und mutige Frau, die allerdings manchmal ein wenig länger brauchte um etwas zu verstehen. Jonathan ist ein richtiger Gentleman. Er wurde vor 200 Jahren zu den Zwergen verschleppt und seitdem ist er ihr Koch. Jonathan hat eine recht altmodische Art an sich. Als er und Emma fliehen können landen beide im Jahr 2014. Und erstaunlicherweise hat Jonathan weniger Probleme sich anzupassen als Emma. Caro ist Emmas beste Freundin und war mir richtig sympathisch. Die beiden Frauen halten zusammen, egal was kommt. Auch die Nebenfiguren haben mir richtig gut gefallen. Egal ob man nun Laurin und sein Zwergenvolk nimmt oder auch Uwe und Frank, die beiden Schüler der Klasse, die Emma begleitet, jeder wirkt glaubhaft und hat seinen festen Platz in der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wunderbar lesbar. Bildhaft beschreibt Heike Eva Schmidt die Szenen aber es sind niemals zu viele Details, so dass man als Leser sich auch ein eigenes Bild im Kopf formen kann. Geschildert wird das Geschehen zum einen aus der Sicht von Emma in der Ich-Perspektive. Es kommen aber auch Laurin und andere Beteiligte zu Wort, wofür die Autorin den personalen Erzähler verwendet hat. Die Handlung selber ist magisch und Heike Eva Schmidt versteht es eine alte Sage perfekt mit der Realität zu vermischen. Die Liebesgeschichte zwischen Emma und Jonathan passt perfekt ins Geschehen. Sie ist romantisch und einfach schön. Das Tempo der Geschichte ist hoch gehalten und es gibt keinerlei Langeweile, denn immer wieder tauchen Überraschungen auf, die die Spannungskurve nach oben treiben. Das Ende gefiel mir persönlich sehr gut. Es mag zwar ein wenig vorhersehbar sein aber mich hat es nicht gestört, eher das Gegenteil war der Fall. Fazit: „Die gestohlene Zeit“ von Heike Eva Schmidt ist ein wunderbarer und unterhaltsamer Fantasyroman, der perfekt eine alte Sage mit der Realität verknüpft. Das hohe Erzähltempo, die sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung haben mich entführt und verzaubert. Ein Roman, der definitiv lesenswert ist!

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Die gestohlene Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Olbersdorf am 18.05.2014

Nachdem mich das Debüt der Autorin ("Purpurmond") damals leider ein wenig enttäuscht hatte, obwohl ich ihre Ideen durchaus gut fand, hoffte ich, dass es mir mit diesem Buch nicht ebenso gehen würde. Glücklicherweise hat Heike Eva Schmidt dieses Mal meinen Geschmack schon viel eher getroffen. Die Idee, einen Teil... Nachdem mich das Debüt der Autorin ("Purpurmond") damals leider ein wenig enttäuscht hatte, obwohl ich ihre Ideen durchaus gut fand, hoffte ich, dass es mir mit diesem Buch nicht ebenso gehen würde. Glücklicherweise hat Heike Eva Schmidt dieses Mal meinen Geschmack schon viel eher getroffen. Die Idee, einen Teil der Geschichte in der Zwergenwelt spielen zu lassen, finde ich wirklich toll. Dieses kleine Volk ist absolut faszinierend und die Sagen, die in diese Geschichte verflochten wurden, haben mir gut gefallen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die verschiedenen Zeitebenen hier unterzubringen. So werden die Protagonisten aus ihrer gewohnten Zeit mal eben in die Zukunft katapultiert, nachdem sie gefühlt nur ein paar Tage im unterirdischen Reich von Zwergenkönig Laurin leben mussten. Dieser Zwergenkönig ist ein ziemlich bösartiger und hässlicher Wicht, genau wie seine Untertanen auch. Sein größter Wunsch ist es, Emma für sich zu gewinnen (und das zur Not auch mit Gewalt), weil diese seiner großen Liebe Similde (die vor vielen Jahrhunderten ebenfalls vor ihm geflüchtet ist) zum Verwechseln ähnlich sieht. Emma möchte sich in dieses Schicksal natürlich nicht so ohne weiteres fügen und flüchtet gemeinsam mit Jonathan, der schon seit langer Zeit ein Gefangener Laurins ist. Zurück aus den Höhlen der Zwerge erwartet die beiden jedoch eine große Überraschung und es sind noch einige Hindernisse zu bewältigen. Glücklicherweise hat Heike Eva Schmidt dieses Mal ihre Charaktere nicht ganz so jung ausgewählt. Bei "Purpurmond" war ich sehr genervt von der jungen Protagonistin, was hier jedoch glücklicherweise nicht der Fall war. Emma ist mutig und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ein wenig zu schnell kam mir nur die Zeit vor, die Emma und Jonathan benötigten, um sich an die neue Zeit zu gewöhnen, in der sie gelandet sind. Das hätte man vielleicht noch ein wenig mehr in den Vordergrund rücken können. Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und man kann sich gut in die Umgebung hineinversetzen, die sie hier beschreibt. Die Geschichte ist fast durchgängig spannend und ganz besonders gut gefallen haben mir hier die garstigen Zwerge. Diese sind toll beschrieben und ganz besonders Laurin sorgt immer wieder für Gänsehaut. Interessante Nebencharaktere sind ebenfalls vertreten, denn nicht nur die Zwerge machen Emma und Jonathan das Leben schwer. Fazit: "Die gestohlene Zeit" gefällt mir viel besser als das Debüt der Autorin. Die Mischung aus märchenhaften Sagen, Fantasy und Zeitreise hat mir sehr gut gefallen. Die Zwerge sind ganz anders, als man sie sonst oft beschrieben bekommt und gerade das fand ich absolut faszinierend. Eine wirklich tolle Geschichte.

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Die gestohlene Zeit
von Annikas Bücherwelten am 27.10.2013

„Die gestohlene Zeit“ ist ein wundervolles Märchen, dass sich leicht liest und man sich durch den schönen Schreibstil alles bildlich vorstellen kann. Genug Spannung kommt auch auf, sodass man den Charakteren gewünscht hat, dass alles gut wird. Das einbinden und aufbauen auf der Sage von Laurins Rosengarten finde ich... „Die gestohlene Zeit“ ist ein wundervolles Märchen, dass sich leicht liest und man sich durch den schönen Schreibstil alles bildlich vorstellen kann. Genug Spannung kommt auch auf, sodass man den Charakteren gewünscht hat, dass alles gut wird. Das einbinden und aufbauen auf der Sage von Laurins Rosengarten finde ich super, denn weil diese Sage keine Erfindung von Frau Schmidt ist, wurde es noch ein klein wenig realistischer. Die übermenschlich starken Zwerge, mit den vielen magischen Gegenständen finde ich gut und eigentlich tat mir König Laurin ziemlich leid, ständig von seiner großen Liebe zurückgewiesen zu werden ist mit Sicherheit nicht schön. Die Protagonistin Emma ist eigentlich sehr sympathisch; zum Beispiel wie sie mit den veränderten Dingen 30 Jahre später umgeht finde ich gut, allerdings ist sie mir mit ihren 21 Jahren ein bisschen zu überfürsorglich was Lilly an geht, aber vielleicht ist das ja auch normal. Lilly finde ist super, sie scheut sich nicht davor irgendetwas zu sagen, hat aber auch ihre schwachen Momente. Sie war für mich der beste Charakter in diesem Buch. Dann gibt es da noch Jonathan, der mit Emma aus dem Zwergenreich flieht, und ihn mochte ich irgendwie weniger. Ich lass es ja noch so grade gelten, dass er sich im ersten Augenblick in Emma verliebt, aber dann diese Schnulze von wegen „Meine Liebste“ und so was ging mir dann doch ein wenig auf die Nerven. Aber man kann es ihm verzeihen; schließlich kommt er aus einem anderen Jahrhundert. Udo hat mir in seiner Rolle als Fiesling richtig gut gefallen, auch wenn ich das Ende nicht wirklich erwartet hätte. Das Cover von dem Buch ist genial. Es ist so wunderschön mit der goldenen Schrift und Uhr, und wenn man den Umschlag aufklappt findet man noch eine goldene Sanduhr. Richtig schön, da hat sich der Verlag richtig mühe gegeben. Der Titel „Die gestohlene Zeit“ passt natürlich auch super, denn schließlich stielt das Zwergenreich Emma fast 30 Jahre. Das Buch ist ein Einzelband und hat keine Fortsetzung, allerdings werde ich bei Gelegenheit auch Purpurmond von der Autorin lesen. Das Buch hat mir sehr gefallen und man konnte über die schnulzige Lovestory hinwegsehen. Es bekommt 4 von 5 Bücherwelten. Weitere Rezensionen auf meinem Blog: bucherwelten.webnode.de

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Liest sich eher wie ein Jugendbuch
von horrorbiene am 12.10.2013

Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Idee eine bestehende Sage als Anhaltspunkt für einen Fantasyroman zu nehmen und sich nicht einfach eine komplette High-Fantasy-Welt komplett neu auszudenken hat mir sehr gut gefallen. Das Buch beginnt auch eben mit der Sage um den Zwergenkönig... Als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Die Idee eine bestehende Sage als Anhaltspunkt für einen Fantasyroman zu nehmen und sich nicht einfach eine komplette High-Fantasy-Welt komplett neu auszudenken hat mir sehr gut gefallen. Das Buch beginnt auch eben mit der Sage um den Zwergenkönig Laurin und seinen Versuch die junge Similde zu ehelichen, was jedoch für ihn in einem lebenslänglichen Aufenthalt in einem Kerker endete. Zuerst war ich etwas geschockt, wie holprig sich die Sage liest, dachte ich noch, bereits den richtigen Buchtext zu lesen, doch schnell war klar, dass es sich nur um die tatsächliche Sage handelt und Schmidts Schreibstil bei weitem nicht so kurz angebunden, unpersönlich und holprig wie im Prolog ist, sondern eher im Gegenteil: Das Buch lässt sich prima herunterlesen und baut im Laufe der Geschichte ordentlich Spannung auf, so dass die Seiten nur so dahin fliegen und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätten sich die Seiten auch an einem einzigen Tag wie von selbst gelesen. Die Charaktere waren zudem überaus sympathisch – auch in ihrer verfluchten Gestalt. Allerdings bin ich auch etwas zwiegespalten. Für mich hätten die Charaktere auch ausfürlicher gezeichnet und beschrieben werden können, so dass sie noch plastischer wirken. So einen Kulturschock in einer anderen Zeit und zudem noch der Fluch, der auf den beiden lastet, hätte noch gravierender zu Buche schlagen müssen, wofür in der Geschichte noch mehr Raum hätte zur Verfügung gestellt werden müssen. Auf der anderen Seite war die Jagd nach dem Ring sehr lang und viele Elemente haben sich wiederholt, hier wäre Potential gewesen den Raum einzusparen, der für die Charakterentwicklung notwendig gewesen wäre. Zudem empfand ich die Handlung trotz aller Spannung als sehr vorhersehbar. Zwischendurch habe ich mich ernsthaft gefragt, wieso ich dieses Buch überhaupt noch lese, da mir klar war, wie es weitergeht und aufhört. Allerdings ließ sich der Text so einfach lesen, dass es nun auf die eine oder andere Stunde auch nicht mehr ankam. Da das Buch so stark vorhersehbar war, wirkt es wie ein modernes, langes Märchen. Zudem wirkt es eher wie ein Märchen für Jugendliche denn wie ein Fantasybuch für Erwachsene, was es meiner Annahme nach eigentlich sein soll. Doch Schreibstil, Alter und Verhalten der Protagonisten, deuten doch eher auf ein Jugendbuch hin. Der Punkt mit dem mangelnden Raum für die Charaktere verstärkt diesen Eindruck noch. Was mir jedoch sehr gut gefallen hat, waren die Szenen, bei denen die Charaktere mit der technischen Entwicklung aus dem Jahre 2014 konfrontiert werden. Dies ergab sehr humorvoll geschilderte Passagen, bei denen ich lautstark lachen musste. Diese Anspielungen haben auch genau das richtige Maß getroffen: nicht zu viel, so dass es schon wieder platt wurde und nicht zu wenig, so dass der Zeitunterschied nicht deutlich genug herausgearbeitet wurde. Dennoch bin ich der Meinung, dass der ernste Part des krassen Zeitunterschieds keine ausreichende Präsenz zeigt.

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Die gestohlene Zeit
von Kat B. aus Thun am 26.10.2014

Nach dem mir der Klappentext sehr zugesprochen hat und nach der Übersicht der guten Bewertungen bin ich mit grosser Vorfreude an "Die gestohlene Zeit" von Heike Eva Schmidt gegangen...und wurde gewissermassen enttäuscht. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, der wurde hier schon zur Genüge rezitiert. Die Idee... Nach dem mir der Klappentext sehr zugesprochen hat und nach der Übersicht der guten Bewertungen bin ich mit grosser Vorfreude an "Die gestohlene Zeit" von Heike Eva Schmidt gegangen...und wurde gewissermassen enttäuscht. Zum Inhalt gibt es nicht viel zu sagen, der wurde hier schon zur Genüge rezitiert. Die Idee der Autorin ist eigentlich ganz zauberhaft: eine Geschichte aufgebaut auf einem Märchen, ein unerwarteter Zeitsprung, böse Zwerge und ein Fluch. Unglücklicherweise ist ihr die Umsetzung nicht wirklich gut gelungen. Den Charakteren fehlt es an tiefe, manche Stellen sind sehr unglaubwürdig, die Handlung ist vorhersehbar und der ganzen Story fehlt die Spannung. Mehr als leichte Unterhaltung war es für mich leider nicht.

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