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Die Gewürzhändlerin

Historischer Roman. Originalausgabe

(7)
Von der Eifel an den Rhein: Ein Frauenschicksal im Mittelalter.
Luzia verbringt mit ihrer Herrschaft die Wintermonate in Koblenz. Die Bauerntochter ist überwältigt: Das Leben in der Stadt ist so aufregend! Ihr Glück scheint vollkommen, als der Gewürzhändler Martin Wied sie um ihre Mitarbeit bittet: Ingwerwurzeln, Safranfäden, Paradieskörner, Zitronenöl, Muskatnuss - Luzia entdeckt ihre Passion.
Ihr Verkaufstalent, ebenso wie ihr hübsches Äußeres, bleibt auch anderen nicht verborgen. Ausgerechnet Siegfried Thal, der Sohn von Martins größtem Konkurrenten, will Luzia zur Frau. Noch bevor Martin ihr seine eigenen Gefühle offenbaren kann, wird er des Mordes angeklagt. Überzeugt von seiner Unschuld, beginnt Luzia nach dem wahren Täter zu suchen …
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 541
Erscheinungsdatum 01.12.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25628-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 192/125/46 mm
Gewicht 484
Auflage 5
Verkaufsrang 47.550
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Luzia + Martin = Feuer + Eis
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 30.09.2015

Luzia verbringt zusammen mit Elisabeth von Mantern und deren Ehemann die Wintermonate in einem Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auf Martin Wied, den sie in Kempenich schon kennengelernt hat. Martin wurde als Kind bei einem Feuer schwer verletzt und muss seit dem mit Brandnarben leben. Luzia hilft Martin... Luzia verbringt zusammen mit Elisabeth von Mantern und deren Ehemann die Wintermonate in einem Stadthaus in Koblenz. Dort trifft sie auf Martin Wied, den sie in Kempenich schon kennengelernt hat. Martin wurde als Kind bei einem Feuer schwer verletzt und muss seit dem mit Brandnarben leben. Luzia hilft Martin in dessen Kontor und baut sich selbst eine kleine Kundschaft mit Gewürzen und Buchfarben auf. Als Martin aber des Mordes angeklagt wird, möchte Luzia beweisen, dass er nicht der Schuldige ist. Nach "Der Eifelgräfin" musste ich sogleich nach dem zweiten Band greifen, den ich ebenso verschlungen habe, wie den ersten. Die Autorin knüpft fast nahtlos an die fesselnde Erzählweise an, die sie in Band 1 schon an den Tag gelegt hat. Diesmal geht es jedoch nicht vorrangig um Elisabeth, die ja ihr Glück mit Johann schon gefunden hat, sondern um Luzia, Elisabeths Leibmagd und den Händler Martin Wied. Beide sind sehr streitlustig und giften sich fast nur an. Unterschwellig kommt allerdings eine andere Botschaft rüber. Dies zieht sich durchs ganze Buch und bald merkt man: die beiden sind füreinander geschaffen, aber es steht doch einiges im Weg. Sehr oft wird erwähnt, welchen Stand Luzia hat. Sie ist "nur" eine Bauerstochter, zwar eine freie, doch vom Stand her sehr niedrig. Während Martin als Händler und auch aufgrund seiner Vorfahren einen höheren Stand aufweisen kann. Luzia ist sich dessen sehr wohl bewusst und nimmt dies auch sehr ernst. Dies hat mich sehr nachdenklich darüber gemacht, wie schwer es damals war und vor allem, wie sehr Wert darauf gelegt wurde, niedrige und hohe Ränge ja nicht zu mischen. Aber es gab dann doch welche, die sich über diese Regeln hinweg gesetzt haben und so ein glückliches und zufriedenes Leben mit denjenigen führen konnten, die sie lieben. Luzia ist eine - für das "schwere" Mittelalter - sehr toughe Frau, die sich nichts sagen lässt und keinem Streit aus dem Weg geht. Und doch ist sie ein herzensguter Mensch, die diejenigen die sie liebt, mit allen Mitteln verteidigt. Auch ihren Weg, sich selbst einen kleinen Handel aufzubauen, verfolgt sie stur. Ihr Mut ist bewunderswert und dies merken zum Glück auch die richtigen Menschen. Der bildhafte Schreibstil erzeugt wieder ein Kopfkino der besonderen Art und man hat das Gefühl, dass man sich mitten in Koblenz bei Luzia und Ihren Lieben befindet. Auch diesmal kommt das geheimnisvolle Kruzifix sporadisch zum Einsatz. Da nun der dritte Teil "Die Bastardtochter" vorliegt, hoffe ich, dass geklärt werden kann, was es mit dem Kreuz letztendlich auf sich hat. Fazit: Wieder ein spannender Roman aus der Feder von Petra Schier.

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Superschnelle Lieferung des zweiten Bandes
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 07.04.2015

Hier brauchte ich nach der Bestellung nicht lange warten, bis ich die Fortsetzung dieses spannenden historischen Romans lesen konnte. Von der Bestellung bis zur Lieferung hat es nur 3 Tage gedauert. Ich hoffe, dass der dritte Band der Geschichte bald herauskommt.

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Die Gewürzhändlerin
von dorli am 14.01.2014

Koblenz 1351. Johann von Manten hat für seine Familie ein Stadthaus in Koblenz gekauft, um die kalten Wintermonate nicht auf der Burg verbringen zu müssen. Mit dabei ist natürlich auch Luzia, die Leibmagd von Elisabeth von Manten. Kaum in der Stadt angekommen, trifft Luzia auf den Koblenzer Kaufmann Martin... Koblenz 1351. Johann von Manten hat für seine Familie ein Stadthaus in Koblenz gekauft, um die kalten Wintermonate nicht auf der Burg verbringen zu müssen. Mit dabei ist natürlich auch Luzia, die Leibmagd von Elisabeth von Manten. Kaum in der Stadt angekommen, trifft Luzia auf den Koblenzer Kaufmann Martin Wied und erfährt, dass das magische Kruzifix, das ihre Familie mit der von Elisabeth verbindet, auch Martins Familie einschließt. Ein alter Schwur ihrer Ahnväter beinhaltet eine immerwährende gegenseitige Unterstützung und Freundschaft der Familien. Nicht dieser alte Bund, sondern Luzias Fähigkeiten im Lesen und Rechnen veranlassen Martin, sie kurzfristig um Hilfe für seinen Verkaufsstand auf dem Koblenzer Jahrmarkt zu bitten. Luzias Interesse an Gewürzen und Handel ist schnell geweckt, ihr Verkaufstalent erweist sich als hervorragend, was ihr eine dauerhafte Stelle als Kaufmannsgehilfin im Hause Wied einbringt. Ihre Begabung bleibt anderen Händlern nicht verborgen, Neid und Missgunst unter den Kaufleuten wachsen - da bleiben Reibereien natürlich nicht aus... Mit der "Gewürzhändlerin", dem zweiten Teil ihrer "Kreuz-Reihe", entführt Petra Schier den Leser in das spätmittelalterliche Koblenz und wartet mit einer wunderbaren Mischung aus Romantik, Humor und Spannung auf. Mit ihrem lebendigen, flüssigen Schreibstil und ihrer wundervoll bildlichen Erzählweise hat die Autorin die besondere Atmosphäre der zu jener Zeit gerade aufstrebenden Handelsstadt aufleben lassen. Petra Schier schildert hervorragend, wie die Händler der Stadt das besondere Geschick, dass Luzia bei dem Verkauf von Gewürzen an den Tag legt, fürchten und daher versuchen, mit allerlei fiesen Machenschaften die neue Konkurrenz auszubooten. Dabei hat es mir außerordentlich gut gefallen, wie Luzia dem hinterhältige Intrigen spinnenden Ulrich Thal und dem sich mächtig aufplusternden Heinrich Boos ganz wortgewandt die Stirn bietet. Obwohl schon von Anfang an klar ist, dass aus Luzia und Martin ein Paar werden wird, ist es das ganze Hin- und Her zwischen den beiden, dass die Geschichte so unterhaltsam macht. Besonders ihre zahlreichen Wortgefechte haben mich begeistert, dieses Geplänkel ist einfach herrlich. Ein rundum gelungener Roman, der mir ein paar wunderschöne Lesestunden beschert hat.

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Die Gewürzhändlerin
von Mone80 am 26.05.2012

Die Eheleute von Manten verbringen mit ihrer Leibmagd Luzia und deren Bruder Anton, der als Knecht angestellt ist, die Wintermonate in Koblenz, wo sie ein Stadthaus haben. Dort trifft sie auf den Kaufmann Martin Wied. Luzia, Elisabeth und Martin sind durch ein magisches Kreuz und einem Schwur, den sich... Die Eheleute von Manten verbringen mit ihrer Leibmagd Luzia und deren Bruder Anton, der als Knecht angestellt ist, die Wintermonate in Koblenz, wo sie ein Stadthaus haben. Dort trifft sie auf den Kaufmann Martin Wied. Luzia, Elisabeth und Martin sind durch ein magisches Kreuz und einem Schwur, den sich ihre Ahnväter vor langer Zeit gegeben haben, miteinander verbunden. Dieser Schwur beinhaltet gegensetige Unterstützung und Freundschaft der Familien. Aus einer Not heraus, bittet Martin Luzia, ihm auf dem Jahrmarkt zu helfen. Er weiss um ihre Künste in Rechnen und Lesen. Luzia zeigt dabei ein grosses Geschick und Talent für den Handeln und bald darauf bekommt sie die Chance, ihren eigenen kleinen Handel aufzumachen. Leider gibt es unter den Kaufmännern auch Neider, die Luzia und Martin nichts Gutes wollen. Reibereien und Intrigen bleiben nicht aus. Ein Buch voller Spannung, Gefühlen und Humor. Ich habe jede Seite sehr genossen. Petra Schier schafft es, durch einen lebendigen Erzählstil, gespickt mit vielen Details, das Koblenz des 14. Jahrhunderts wieder zum Leben zu erwecken. Die Personen werden mit viel Liebe herausgearbeitet und machten das ganze Buch zum Film. Eine Geschichte die lebt. Besonders gut fand ich den Schreibstil. Er war weder zu neumodisch, noch zu altertümlich und hat sich flüssig lesen lassen.

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Teil 2 der Kreuzromanreihe
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 10.02.2012

Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts in Koblenz. Luzia, die Leibmagd der Gräfin Elisabeth von Manten, wurde zwar als Bauerntochter geboren, doch kann sie sowohl lesen wie auch rechnen. Luzia verbindet mit Elisabeth nicht nur eine innige Freundschaft, sondern auch ein Bund um eine mächtige Kreuzreliquie, die sich... Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts in Koblenz. Luzia, die Leibmagd der Gräfin Elisabeth von Manten, wurde zwar als Bauerntochter geboren, doch kann sie sowohl lesen wie auch rechnen. Luzia verbindet mit Elisabeth nicht nur eine innige Freundschaft, sondern auch ein Bund um eine mächtige Kreuzreliquie, die sich seit langer Zeit in ihren Familien befindet. Luzia zieht gleich zu Beginn des Buches mit ihrer Herrschaft nach Koblenz in ein Stadthaus. Den Wein- und Gewürzhändler Martin Wied ist ihr schon bekannt, doch nun braucht er ihre Hilfe beim Wiederaufbau seines Geschäfts. Durch ihr Verkaufstalent gelingt es Luzia, Martin Wied tatkräftig zu unterstützen. Gerade als es wieder bergauf zu gehen scheint, wird Martin Wied des Mordes angeklagt. Luzia setzt alles dran, seine Unschuld zu beweisen. Dieses Buch stellt den zweiten Band der Kreuzromanreihe dar. Für den Leser, der den ersten Band gelesen hat, ist dies ein freudiges Wiedersehen mit den Personen aus dem ersten Teil. Aber auch Neueinsteiger dürften mit dem Buch zurecht kommen, da es sich um eine in sich geschlossene Geschichte handelt und die Bezüge zum ersten Band noch einmal kurz wiederholt werden. Die Autorin hat es auch hier wieder geschafft, den Leser buchstäblich an das Buch und die Geschichte zu fesseln. Kaum hat man mit dem Lesen begonnen, fällt es einem schwer, das Buch zur Seite zu legen. Ehe man sich versieht, muss man Luzia und Martin wieder verlassen. Die Figuren sind sehr farbig gehalten und man fiebert mit Luzia und den ihren mit. Die witzig-spritzigen (Streit-) Dialoge zwischen Luzia und Martin peppen die Geschichte zusätzlich noch auf. Abgerundet wird das Buch durch eine Karte von Koblenz, eine Personenliste, sowie einen einführenden Epilog und einen abschließenden Prolog. Auch hat die Autorin Angaben zum historisch belegbaren Hintergrund gemacht. Fazit: Ein sehr spannender zweiter Teil, der dem ersten in nichts nachsteht und dabei Lust auf mehr macht. Eine ganz klare Leseempfehlung von meiner Seite, auch für Leser, die den ersten Teil (noch) nicht kennen.

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Eine Geschichte jenseits der Stände
von Uwe Taechl aus Bremen am 30.01.2012

Inhalt: ?Die Gewürzhändlerin? ist der Nachfolgeband von ? Die Eifelgräfin?. Diesmal geht es jedoch nicht hauptsächlich um Elisabeth von Manten, sondern um deren aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Edelmagd Luzia Bongert. Elisabeth und Luzias Familien sind durch zwei Stücke eines Kreuzes und einen Schwur, den ihre Vorfahren während der Kreuzzüge geleistet... Inhalt: ?Die Gewürzhändlerin? ist der Nachfolgeband von ? Die Eifelgräfin?. Diesmal geht es jedoch nicht hauptsächlich um Elisabeth von Manten, sondern um deren aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Edelmagd Luzia Bongert. Elisabeth und Luzias Familien sind durch zwei Stücke eines Kreuzes und einen Schwur, den ihre Vorfahren während der Kreuzzüge geleistet haben, miteinander verbunden. Luzia hält sich mit ihrer Herrin und deren Mann und Gefolge in Koblenz auf, um dort den Winter des Jahres 1351 zu verbringen. Dort stoßen sie schließlich auch auf den dritten Teil des Kreuzes, der dem Weinhändler Martin Wied anvertraut ist. Wie sich zeigt hat der Schwur, der die drei Familien zum gegenseitigen Aushelfen aufruft, immer noch Gewicht, und die Zukunft hat für Luzia nicht nur das Leben als Edelmagd vorgesehen. Sie wird erkennen, dass sie kaufmännisches Talent hat und dass die Liebe manchmal seltsame Früchte trägt... Meinung: Petra Schier gelingt es zum wiederholten Mal den Leser in das mittelalterliche Alltagsleben zu versetzen. Sie fügt ihre über 500 Seiten gehende Erzählung in historisch belegte Orte und Personen ein und lässt das Leben von Adeligen, Kaufleuten, Bürgern und Gesinde auferstehen. Ihr sehr bildlicher Schreibstil erleichtert es dem Leser, sich in die Personen hinein zu versetzen und mit ihnen zu leben, lieben, fühlen und zu leiden. Der Roman spricht zum Glück nicht nur die weibliche Leserschaft mit reichlichen Liebesverwirrungen an, sondern hat auch für die männliche, historisch interessierte Leserschaft genug an Intrigen und Spannung zu beiten, dass es Frau Schier wieder einmal gelungen ist, sich an die gesamte Zielgruppe zu wenden. Keine einzige Seite erschien mit als langweilig oder überflüssig, im Gegenteil musste ich mich zurückhalten, um nicht aus Spannung die ein oder andere wichtige Passage zu überfliegen. Spannung, Liebesangelegenheiten, Streitereien und detailreich erzählte Alltagssituationen wechseln sich ab und ich wusste schon 100 Seiten vor Schluss, dass mir das Buch viel zu kurz vorkommen wird. Man macht sicherlich nichts falsch, wenn man sich schnell aufmacht, um diesen sehr empfehlensweren historischen Roman zu kaufen und am besten gleich den ersten Teil mitzubestellen. Hoffentlich lässt sich Frau Schier nicht zu lange Zeit mit einem weiteren Roman rund um Elisabeth und Luzia.

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Nicht perfekt gelungen, dennoch ein guter historischer Roman!
von L. Piechaczek am 30.12.2011

Petra Schier entführt den Leser mit ihrem neuen Roman in das Mittelalter, in die Stadt Koblenz. Luzia, eine junge Frau von niederem Stand hat zusammen mir ihrem Bruder eine Pestepidemie überlebt und wurde von Elisabeth von Manten liebevoll ... Petra Schier entführt den Leser mit ihrem neuen Roman in das Mittelalter, in die Stadt Koblenz. Luzia, eine junge Frau von niederem Stand hat zusammen mir ihrem Bruder eine Pestepidemie überlebt und wurde von Elisabeth von Manten liebevoll aufgenommen. In Koblenz lernt sie nun Martin Wied kennen, ein erfolgreicher Händler. Dieser ist durch einen furchtbaren Brand entstellt. Wied bittet Luzia ihm auf dem Jahrmarkt an seinem Stand für Gewürze zu helfen. Dieses gelingt gut, da Luzia, selten für die damalige Zeit, als Frau lesen, schreiben und auch sehr gut rechnen kann. Zärtliche Bande zwischen den beiden entwickeln sich und der Leser kann gespannt mitfiebern, ob sich die beiden denn nun letztendlich auch bekommen werden. Zahlreiche Widrigkeiten und Anfeindungen haben beide, aber in ersten Linie Luzia, zu ertragen. Es wäre nicht ein Roman von Petra Schier, wenn nicht ein glückliches Ende zu erwarten wäre. Petra Schiers Romane, und es ist nicht der erste, den ich lese, haben häufig starke Frauenpersönlichkeiten zum Thema. So auch hier. Luzia ist so eine Frau. Eine Frau im Mittelalter, auf sich alleine gestellt, sie und ihr kleiner Bruder sind die einzigen, die nach der Pest von der Familie übrig blieben. Sie beißt sich durch auch mit der Hilfe ihrer Freundin Elisabeth von Manten. Petra Schier gelingt es auch mit diesem Roman erneut eine interessante Frauengestalt dem Leser nahe zu bringen. Die Figur ist plastisch, sympathisch und glaubwürdig. Die Dialoge gelungen entwickelt, auch so, daß der Leser die Schlagfertigkeit und Intelligenz der Hauptfigur als sehr glaubhaft empfindet. So entwirft Petra Schier denn auf 543 Seiten, nebst Anhang, ein schon beeindruckendes historisches Bild. Aber, dies ist auch ein bißchen das Manko des Romans. Die Geschichte ist aus meiner Sicht etwas zu breit und langatmig angelegt. Schon schnell ist dem Leser eigentlich klar, daß Luzia und Martin für einander gemacht sind. Eine gewisse Vorhersehbarkeit ist da. Etwas straffer hätte die Geschichte erzählt werden könne, ohne das es ihr zum Nachteil gereicht hätte. Dennoch ist es kein schlechtes Buch. Petra Schier ist ein Könnerin in ihrem Metier. Die Sprache paßt und der Roman, ist trotz der Längen, flott und unterhaltsam zu lesen. Und das ist es, was ich an den Romanen von Petra Schier so schätze: auch wenn sie kleine Mängel haben, sind sie gut geschrieben und recherchiert. Ein Autorin, die gute Arbeit in ihren Romanen für ihre Leser abliefert!

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