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Die Heilerin und der Feuertod

Historischer Roman

(6)
Denn Mut ist in dunklen Zeiten deine einzige Rettung
Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird ihr Vater eines ungeheuren Verbrechens bezichtigt – und zwar ausgerechnet von dem Mann, den sie liebt. Und Aleke muss sich entscheiden.
Die fesselnde Geschichte einer starken jungen Frau, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt.
Portrait
Christiane Lind, Jahrgang 1964, wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie abwechselnd mit einem Ehemann in Duisburg und fünf Katern in Kassel. Die promovierte Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich als Unternehmensberaterin und Sozialforscherin selbstständig machte. Neben Sachbüchern und Artikeln in Fachzeitschriften hat Christiane Lind bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 424
Erscheinungsdatum 12.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3078-6
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 189/118/30 mm
Gewicht 345
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Mord in Braunschweig anno 1374
von mabuerele am 07.11.2014

„…Kind. Du musst noch lernen, dass man manchmal langsam gehen muss, um sein Ziel zu erreichen…“ Ein Junge will um Mitternacht mit seinem Freund einen Schatz heben. Doch der Freund lässt ihn in Stich. Als er zu seinem Elternhaus zurückkehrt, steht das in Flammen. Ein wohlmeinender Nachbar spricht von Brandstiftung... „…Kind. Du musst noch lernen, dass man manchmal langsam gehen muss, um sein Ziel zu erreichen…“ Ein Junge will um Mitternacht mit seinem Freund einen Schatz heben. Doch der Freund lässt ihn in Stich. Als er zu seinem Elternhaus zurückkehrt, steht das in Flammen. Ein wohlmeinender Nachbar spricht von Brandstiftung und empfiehlt dem Jungen, die Stadt zu verlassen. Wir schreiben das Jahr 1374 in Braunschweig. Seit dem Brand des Patrizierhauses sind sechs Jahre vergangen. Nun kehrt ein junger Mann in die Stadt zurück. Er nennt sich Righert van Anhald. Zur gleichen Zeit erscheint Acchem van dem Broke bei der Begine Aleke. Er bittet sie, seinem Sohn Kersten zu helfen. Der steckt im Kerker, weil er in der Hochzeitsnacht seine Braut ermordet haben soll. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Im Mittelpunkt stehen Righert und Aleke. Alekes Mutter war als Magd bei den Beginen aufgenommen wurden, als sie schwanger war. Acchem van dem Broke zahlte dafür den Beginen einen regelmäßigen Beitrag. Nach dem Tode der Mutter durfte Aleke bleiben. Der Makel der unehelichen Geburt nagt an ihr. Doch sie hat sich einen guten Ruf als Heilerin erarbeitet. Righerts Sinnen gilt nur einem Ziel. Er will die Mörder seiner Familie überführen. Dem ordnet er all sein Tun unter. Trotzdem sind die Personen keinesfalls einseitig angelegt. Sie sind Menschen mit Stärken und Schwächen. Nicht nur die Hauptfiguren, auch die Nebenrollen wurden von der Autorin liebevoll charakterisiert. Die historische Situation in Braunschweig wird umfassend beschrieben. Das Markttreiben hatte ich genauso vor Augen wie das Innere des Hauses des Herrn van dem Broke. Gleichzeitig werde ich mit den Regeln und Sitten der Zeit vertraut gemacht. Doch der Blick reicht über Braunschweig hinaus. Zwar ermitteln Aleke und Righert in unterschiedlichen Fällen. Trotzdem kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Gut gefallen hat mir, dass es die Autorin nicht nur ihren Hauptpersonen ermöglicht, sich im Laufe der Geschichte weiterzuentwickeln, sei es zum Positiven oder zum Negativen. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die komplexen Beziehungen zwischen den Protagonisten, die fesselnde Handlung, aber auch der angenehme Schreibstil bei. Die weisen Ratschläge von Vater Eustacius, die heftigen Dialoge zwischen Aleke und Righert und manch gefühlvolle Szenen wurden gut formuliert und sprachlich gekonnt dargestellt. Rache und Liebe, Sehnsucht und Hoffnung, Verlassenheit und Niedertracht, Enttäuschung und Hörigkeit sind einige der Themen, die im Buch eine Rolle spielen. Ein ausführliches Personenregister zu Beginn sowie eine Glossar, die Darlegung historischer Hintergründe und Literaturhinweise am Schluss des Buches ergänzen den Roman. Das Cover mit der grünen Seidentapete und der jungen Frau passt zum Inhalt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer spannenden Geschichte geht eine junge Frau ihren Weg und bewahrt sich die Menschlichkeit.

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Dramatischer historischer Krimi im mittelalterlichen Braunschweig
von einer Kundin/einem Kunden aus Greven am 02.11.2014

Christiane Lind entführt uns mit ihrem historischen Roman "Die Heilerin und der Feuertod" in das mittelalterliche Braunschweig am Ende des 14. Jahrhunderts. Hier lebt Aleke in einer kleinen Beginengemeinschaft. Sie ist die uneheliche Tochter des reichen Braunschweiger Kaufmanns Accem van dem Broke, dessen Zuneigung und Anerkennung sie sich ersehnt, aber... Christiane Lind entführt uns mit ihrem historischen Roman "Die Heilerin und der Feuertod" in das mittelalterliche Braunschweig am Ende des 14. Jahrhunderts. Hier lebt Aleke in einer kleinen Beginengemeinschaft. Sie ist die uneheliche Tochter des reichen Braunschweiger Kaufmanns Accem van dem Broke, dessen Zuneigung und Anerkennung sie sich ersehnt, aber nie bekommt. Ausgerechnet dieser Mann, den sie nicht "Vater" zu nennen wagt, bittet sie um Hilfe. Sein Sohn Kersten wird beschuldigt, seine Ehefrau in der Hochzeitsnacht ermordet zu haben. Für diese unerhörte Tat landet Kersten im Kerker, obwohl er sich - angeblich? - an nichts erinnern kann. Aleke macht sich auf die Suche nach der Wahrheit - und diese Suche führt sie tief in die Geheimnisse ihrer so fremden Familie. Immer wieder trifft sie dabei auf einen jungen Mann namens Righert, ein fremder Kaufmann aus Magdeburg. Auch er ist auf Wahrheitssuche. Als Kind musste er erleben, wie seine Familie in seinem brennenden Elternhaus ums Leben kam. Und scheinbar wurde dieses Feuer von jemanden gelegt. Righert, von Rachedurst getrieben, forscht nach dem Schuldigen und auch er stößt immer wieder auf die Familie van dem Broke. Eine besondere Stärke dieses spannenden historischen Romans sind die liebevoll geschilderten Nebenfiguren, die die Geschichte bevölkern und ihr die richtige Würze geben. Seien es die Mitschwestern Alekes bei den Beginen oder der Henker und seine Familie. Auch bei den beiden Hauptfiguren läßt uns die Autorin an deren komplexen und oft widersprüchlichem Gefühlsleben teilnehmen. Nicht zuletzt sind aber auch die beiden "Kriminalfälle", um die sich Aleke und Righert drehen, bis zuletzt spannend erzählt. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert, um dem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Einige kleine Mängel haben mich gestört. An einigen wenigen Stellen war mir die Handlung zu sprunghaft und unlogisch - aber nie so, dass ich nicht folgen konnte. Ausserdem haben mich die manchmal für mich etwas (emotional) überzogenen Reaktionen der Hauptprotagonisten genervt. Aber alles in allem waren diese Mängel mehr wie das leichte Sodbrennen bei einem wirklich guten Essen. Mein Fazit: Lesenwerter Roman für alle, die historische Krimis lieben und bei aller in diesem Buch garantierten Spannung nicht so ganz genau hinsehen.

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Braunschweig im 14. Jh.
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 29.03.2015

Aleke ist die uneheliche Tochter von Acchem van dem Broke. Sie lebt bei den Beginen und hat dort eine heilkundliche Ausbildung erhalten. Sie leidet darunter, dass sie nie von ihrem Vater als Tochter anerkannt wurde und ist doch versucht, ihm zu gefallen und Anerkennung zu erhalten. Als Kersten van dem... Aleke ist die uneheliche Tochter von Acchem van dem Broke. Sie lebt bei den Beginen und hat dort eine heilkundliche Ausbildung erhalten. Sie leidet darunter, dass sie nie von ihrem Vater als Tochter anerkannt wurde und ist doch versucht, ihm zu gefallen und Anerkennung zu erhalten. Als Kersten van dem Broke, sein Sohn, in den Kerker kommt und bezichtigt wird, seine Braut in der Hochzeitsnacht ermordet zu haben, bittet Acchem seine Tochter Aleke um Hilfe, da der Sohn sich an die eigentliche Tat nicht mehr erinnern kann. Aleke bekommt Hilfe von Righert van Anhald, der nach Braunschweig gekommen ist, um seine eigene Wahrheit zu finden und Rache auszuüben. Da kommt ihm Aleke gerade recht, denn sie ist die Tochter von seinem Feind Acchem van dem Broke ... Braunschweig 1368: Völlig fassungslos muss der Junge zusehen, wie das Haus seiner Eltern unter Flammen zusammenbricht. Keine Überlebenden, außer einem Kater, sind zu verzeichnen. Seine Eltern, seine kleine Schwester, das ganze Gesinde, niemand schaffte es mehr aus dem Flammenmeer. Ein Nachbar nimmt ihn mit und warnt ihn. Er gibt ihm den guten Rat, zu verschwinden, wo ihn niemand kennt, denn auch er wird für tot gehalten. Eins ist klar, das war kein Unglücksfall, sondern Brandstiftung. Braunschweig 1374: Righert van Anhald, der Junge von damals, kommt zurück nach Braunschweig, er will die Schuldigen finden und zur Verantwortung ziehen. Er zieht im Geheimen Erkundigungen ein und ist sich ziemlich sicher, dass Acchem van dem Broke einer der Schuldigen ist. Als er zufällig auf Aleke, dessen uneheliche Tochter trifft, versucht er über sie, an Acchem heranzukommen. Wieder ein Buch aus der Feder der Autorin Christiane Lind. Ich bin immer wieder überrascht, wie vielseitig die Autorin ist. Sie schreibt historische Romane, Fantasy, Katzen- und auch humorvolle Romane. Mit diesem Werk hat man einen Krimi in der Hand, der im 14. Jh. spielt. Aleke, die Protagonistin, ist ein junges Mädchen, das bei den Beginen lebt. Als uneheliche Tochter, die von ihrem Vater nicht anerkannt wurde, hat sie keinerlei Rechte. Sie wird von vielen geschnitten, da der Makel ihrer Geburt ihr anhaftet. Aber sie ist intelligent, hat sich der Heilkunde zugewandt. Sie verfügt über Wissen, so dass ihr Vater sie bittet, ihm zu helfen. Aleke lechzt nach Aufmerksamkeit von ihm und tut, worum er sie bittet. Unerschrocken wagt sie sich in den Kerker zu ihrem Halbbruder, der unter Mordverdacht steht. Obwohl auch er ihr nicht nahesteht, versucht sie alles, um ihm zu helfen. Sie bewegt andere Heiler, Juden, ihm zu helfen und bringt diese in Gefahr. Sie ist hin- und hergerissen, weiß nicht, was sie von der Anklage halten soll. Ist Kersten ein Mörder oder nicht. Ihre Suche nach der Wahrheit wird beobachtet und sie begibt sich selbst in Lebensgefahr. Ein Krimi aus dem 14. Jh. Die Suche nach der Wahrheit ist übermächtig. Der Autorin ist es gelungen, geschichtliche Ereignisse mit einem spannenden Krimi zu paaren. Die Zeit ist mir fremd, aber durch detaillierte Beschreibungen, die hervorragend recherchiert wurden, bringt Christiane Lind mir diese näher. Ich hatte das Gefühl, selbst durch die Straßen Braunschweigs zu gehen, so realistisch beschrieb sie die mittelalterliche Stadt. Mit diesem Roman hat man nicht nur einen Krimi in der Hand, er ist viel mehr. Er vermittelt Wissen über die Zeit, birgt eine Liebesgeschichte in sich und ist auch noch spannend geschrieben. Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten und empfehle es sehr gern weiter.

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0 0
Spannend und geschichtlich fundiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 24.03.2015

Braunschweig, 1374. Aleke, welche als uneheliches Kind eines städtischen Patriziers bei den Betschwestern im Konvent lebt, hat ohnehin kein einfaches Leben. Wegen ihrer unehrenhaften Herkunft ist sie immer wieder ein Opfer von Hohn und Spott. Als auf einmal ihr Vater auftaucht und sie um Hilfe bittet, weil sein Sohn... Braunschweig, 1374. Aleke, welche als uneheliches Kind eines städtischen Patriziers bei den Betschwestern im Konvent lebt, hat ohnehin kein einfaches Leben. Wegen ihrer unehrenhaften Herkunft ist sie immer wieder ein Opfer von Hohn und Spott. Als auf einmal ihr Vater auftaucht und sie um Hilfe bittet, weil sein Sohn Kersten unschuldig wegen Mordes an seiner Ehefrau im Gefängnis sitzt, sieht sie ihre Chance, endlich seine Anerkennung zu verdienen. Während ihrer Nachforschungen trifft sie auf Ringhert von Anhald und dieser hat nur eines im Kopf: Rache und zwar an der Familie von Alekes Vater, welche angeblich seine Familie auf dem Gewissen haben soll. Um an Alekes Familie heranzukommen ist ihm jeder Weg recht. Ob es ihr gelingen kann nicht nur die Unschuld des Bruders zu beweisen sondern sich auch vor Ringherts Ausnutzung zu schützen? Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Das Cover hat mich allerdings etwas irritiert, da die Frau auf der Abbildung ein ziemlich aufwendiges Kleid in roter Farbe trägt. Zu Aleke passt diese Kleidung auf keinen Fall. Die einzige Frau aus der Geschichte, welche solche Kleidung tragen könnte, wäre die Frau von Alekes Vater Acchem. Warum sollte man allerdings eine kleine Nebenfigur auf das Cover machen? Hinter dieses Geheimnis bin ich leider nicht gekommen. Der Titel macht auf jeden Fall neugierig und vor allem verrät er alles und nichts. Er setzt sich zwar aus zwei Kernelementen der Geschichte zusammen, bringt sie allerdings so miteinander in Verbindung, dass man zwangsläufig überrascht werden wird. Also hier dafür dann alles richtig gemacht. Die Protagonisten Aleke und Ringhert haben sich was die Sympathien angeht sehr schnell zu Protagonistin und Antagonist entwickelt. Während Aleke eine herzensgute Frau ist, die im Leben viel durchstehen musste, stests mutig, hilfsbereit und fleissig ist, ist Ringhert ein eher unangenehmer Zeitgenosse. Seine Rachelust hat ihn verblendet, so dass er richtig und falsch schon lange nicht mehr unterscheiden kann. Er benutzt andere Menschen nur, hat Scheuklappen vor den Augen und ignoriert konsequent die schwachen Warnungen seines Gewissens. Zumindest gegen Ende hin kann er ein paar Pluspunkte sammeln. Dennoch: Ich mag es, wenn Protagonist und Antagonist eng mit einander verbunden sind und das gibt der Geschichte erst den richtigen Touch. Was die Inhalte angeht, kann ich wirklich nur sagen: Hut ab. Das Buch ist wirklich klasse recherchiert, hat die nötige Tiefe und ist doch so geschrieben, dass man es wunderbar lesen kann. Man fliegt förmlich über die Seiten und ist angezogen vom mittelalterlichen Braunschweig. Es gab ein paar Stellen an denen ich es mir gewünscht hätte, dass es die Protagonisten nicht ganz so einfach gehabt hätten, aber im Gesamtbild war es sehr stimmig. Auch die alte Sprache hat die Autorin verwendet und ein schönes Glossar angehängt, so dass man ohne Mühe alles nachschauen konnte. Mich persönlich hat es am meisten begeistert, dass man einfach schon vom Prolog an gefesselt war und gar nicht mehr von dem Buch ablassen konnte. Auch das Ende war anders als gedacht und hat mich sehr positiv überrascht. Nicht unbedingt, was den Ausgang der Geschichte an sich anging, sondern einfach die Tatsache, wie die Dinge letztlich alle zusammenhingen und wie sich manche Charaktere noch entwickelt haben. Ich kann es euch daher einfach nur empfehlen und vergebe hierfür auch sehr gerne 5 von 5 Punkten.

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Die Heilerin und der Feuertod
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 13.11.2014

Inhalt: „Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu... Inhalt: „Braunschweig 1374. Seit jeher leidet die junge Aleke darunter, dass ihr Vater sie nie als Tochter anerkannte. Umso überraschter ist sie, als er sie eines Tages um Hilfe bittet: Sein Sohn sitzt im Kerker und kann sich an nichts erinnern. Alekes heilkundliche Kenntnisse sind die einzige Chance, ihm zu helfen. Zögernd willigt sie ein. Doch dann wird ihr Vater eines ungeheuren Verbrechens bezichtigt – und zwar ausgerechnet von dem Mann, den sie liebt. Und Aleke muss sich entscheiden.“ Dank einer Leserunde durfte ich „Die Heilerin und der Feuertod“ lesen von Christiane Lind lesen. Mein erster historischer Roman aus der Feder von Frau Lind und was soll ich sagen, egal welche Geschichte die Frau schreibt, es ist immer Unterhaltung pur ;-) „Die Heilerin und der Feuertod“ entführt ins Jahr 1374 nach Braunschweig. Hier lernen wir eine schlagfertige junge Frau, Aleke Ledinkhusen kennen, die als Magd bei den Beginnen lebt und versucht als Bankert durchs Leben zu kommen. Ihre Umgebung, allen voran ihre Familie lässt sie diesen Makel nur zu deutlich spüren. Umso mehr erstaunt es Aleke als eines Tages ihr Vater vor ihr steht und sie um Hilfe für seinen einzigen Sohn anfleht. Dieser steht unter dem Verdacht seine Braut in der Hochzeitsnacht getötet zu haben und sitzt im Kerker. Gleichzeitig trifft ein vermeintlicher Fremder in der Stadt ein, Righert van Anhald. Den Magdeburger Kaufmann führen nicht nur geschäftliche Interessen nach Braunschweig. Bald kreuzen sich seine und Alekes Wege und es stellt sich heraus, dass sie mehr verbindet als es zuerst den Anschein hat… Mir hat die Mischung aus historischem Roman mit leichten Krimianteilen und ein bisschen Liebe gut gefallen und ich habe die Geschichte gerne gelesen.

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Fesselnd, authentisch, mitreissend; 3 in 1 - Krimi, Liebe, Historie
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2014

Der mitreissende Schreibstil Christiane Lind`s hat mich ins Spätmittelalter um die Jahre 1368 bis 1374 nach Braunschweig entführt. Die Protagonisten Aleke und Righert müssen hier Verbrechen aufdecken, die zeigen, wie weit Menschen gehen können, die ohne Anstand und Moral leben und nur das eigene Wohl im Auge haben. Neben der spannungsgeladenen... Der mitreissende Schreibstil Christiane Lind`s hat mich ins Spätmittelalter um die Jahre 1368 bis 1374 nach Braunschweig entführt. Die Protagonisten Aleke und Righert müssen hier Verbrechen aufdecken, die zeigen, wie weit Menschen gehen können, die ohne Anstand und Moral leben und nur das eigene Wohl im Auge haben. Neben der spannungsgeladenen Szenerie vermittelt Christiane Lind hier Lehrreiches über Kräuter und deren Anwendung. Ebenso wird viel Wissenswertes über den Umgang mit Glauben und vermeintlichen Irrglauben zu damaliger Zeit vermittelt. Schon interessant zu sehen, dass die Menschen damals und heute oft immer noch die gleichen Fehler begehen.

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