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Die Herren der Wälder / Kalypto Bd.1

Roman

(13)

Der junge und impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolks, kann es nicht glauben: Ausgerechnet er wurde von der Ratsversammlung zum Waldfürsten berufen! Kurzentschlossen packt er seine Sachen und flüchtet vor der Verantwortung, ohne zu ahnen, dass er in ein viel größeres Abenteuer hineinstolpert. Denn im Verborgenen naht eine Gefahr, die alle freien Völker bedroht: Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht - und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet -
Rezension
"Glaubhaft konstruiert, vielschichtig und authentisch - das Warten auf Band 2 wird schwer" Petra Meyeroltmanns, Phantastik-couch.de, Juli 2015 "Ein spannender Auftakt zu einer neuen Fantasyserie, die den Leser sofort in ihren Bann zieht." Fantasybuch.de, Juni 2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 558
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 16.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-20791-6
Reihe KALYPTO - Der Große Waldfürst
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 216/125/53 mm
Gewicht 673
Auflage 2. Auflage 2015
Verkaufsrang 16.348
Buch (Taschenbuch)
12,99
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Kalypto Band 1
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016

Inhalt: Irgendwo wacht der Herr des Schlafes über die Magier von Kalypto. Er spürt die Zeit ist nah vier Magier zu wecken um das zweite Reich von Kalypto auf erstehen zu lassen. Zuest verborgen ziehen die vier Magier die Fäden um heraus zu finden welches Volk sich am Besten eignet, versklavt... Inhalt: Irgendwo wacht der Herr des Schlafes über die Magier von Kalypto. Er spürt die Zeit ist nah vier Magier zu wecken um das zweite Reich von Kalypto auf erstehen zu lassen. Zuest verborgen ziehen die vier Magier die Fäden um heraus zu finden welches Volk sich am Besten eignet, versklavt zu werden und das neue Kalypto wieder auf zu bauen. Irgendwo tief in der Wildnis wird der junge Lasnic daszu auserwählt der neue Waldfürst zu werden. Überfordert mit so viel Verantwortung flüchtet er, nicht ahnend, dass er in ein noch größeres Abenteuer stolpert, bei dem er die junge und schöne Königin Ayrin kennenlernt. Beide ahnen noch nicht, das eine große Bedrohung beide bald auf eine schwere Probe stellen wird. Meinung: Tom jacuba schickt einen in diese wundervolle Weelt, ausgerüstet mit einer toll illustrierten Karte und einer Vermutung in welche Richtung sich das Buch entwickeln wird. Durch einen sehr detailierten Erzählstil kann man sich alles genau vorstellen. Ich konnte die Wälder von Strömenholz und die Berge von Garona so genau vor meinen Augen sehen, als wenn ich schon einmal dort gewesen wäre. Wer jetzt meint durch diesen detailierten Schreibstil wird es langatmig, der täuscht sich, gerade dadurch wird diese Welt in der Fantasie erst real. Die gesamte Geschichte ist in drei Erzälstränge gegliedert, was ich pesönlich sehr gerne mag, weil wenn ein Strang zu Ende ist, möchte ich immer wissen wie es weiter geht und so fliegt man nahezu durch das Buch. Die Zeitsprünge haben mich im ersten Moment etwas irritiert, aber da sie nicht so häufig sind und dadurch die wichtigsten Lebensabschnitte der Protagonisten erzählt werden, wirkte das ganze doch gut gewählt. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet. Jeder hat seine kleinen Eigenheiten und macken, die ihn liebenswert machen. Schön fand ich das jeder sein eigenen Sprachstil hat. Zum Beispiel Lasnic, der eine etwas "harsche" Sprache hat, was Aufgrund seiner Herkunft perfekt passt. Was ich gar nicht mag ist wenn eine Figur in einem Buch einen Dialekt hat, den man dann lesen muss. Die Idee an sich finde ich gut, weil es den Protagonisten realer macht, aber es ist doch schwer zu lesen. Zum Glück kam es nur stellenweise vor. Toll finde ich es auch wie der Autor es schafft, dass man sogar den "Bösewicht" in dieser Geschichte ein gewisses Maß an Sympathie entgegen bringt, bzw. die Handlungen nachvollziehem kann. Immer wieder in der Geschichte kann man mit rätseln was es mit einigen Sachen auf sich hat, gerade diese offenen Fragen lassen mich jetzt schon sehnsüchtig auf das nächste Jahr und das Erscheinen des zweiten Teils warten.

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Das Beste, was Deutschlands Fantasy seit Langem zu bieten hat!
von Franziska am 15.07.2015

„Kalypto - die Herren der Wälder“ von Tom Jacuba ist ein 560 Seiten starker High-Fantasy-Roman, erschienen bei Bastei-Lübbe am 16.04.2015. Vier Magier des Ersten Kalyptischen Reiches erwachen aus einem magischen Schlaf und widmen sich ganz und gar ihrer Aufgabe, ein zweites Kalypto zu errichten. Jeder der vier Magier zieht in... „Kalypto - die Herren der Wälder“ von Tom Jacuba ist ein 560 Seiten starker High-Fantasy-Roman, erschienen bei Bastei-Lübbe am 16.04.2015. Vier Magier des Ersten Kalyptischen Reiches erwachen aus einem magischen Schlaf und widmen sich ganz und gar ihrer Aufgabe, ein zweites Kalypto zu errichten. Jeder der vier Magier zieht in eine andere Himmelrichtung, um ein Volk zu finden, zu unterwerfen und in die Schlacht gegen die anderen Völker zu schicken. Nur das stärkste Volk soll am Ende würdig sein, die Basis für Kalyptos Rückkehr zu bilden. In diesem ersten Teil der geplanten Trilogie lernen wir zwei der Völker besonders gut kennen: Zum Einen das Waldvolk mit dem jungen Jäger Lasnic, der sein Herz immer auf der Zunge trägt, eine besondere Verbindung zu Tieren hat und manchmal zu Wutausbrüchen neigt. Zum Anderen das von Frauen geführte Bergvolk von Garona mit der jungen Königin Ayrin, die unter mysteriösen Umständen ihre Mutter verliert und stattdessen eine ungeliebte Halbschwester bekommt. Das Buch erzählt immer abwechselnd aus den drei verschiedenen Perspektiven von der kalyptischen Magierin Catolis, Königin Ayrin und Waldmann Lasnic. Nach und nach verwebt der Autor die Handlungsstränge miteinander, bis zum Schluss alle ineinandergreifen. Die Charaktere sind allesamt mit sehr viel Liebe fürs Detail geschrieben worden, herrlich unperfekt, authentisch, vielschichtig. Schon durch ihre Sprechweise, die unterschiedlicher nicht sein könnte, schaffen sie jeweils ihre völlig eigene Atmosphäre. Tom Jacuba hat das Werk mit ganz neuen Wörtern und Bezeichnungen gespickt, die sich aber vollkommen natürlich lesen, den Lesefluss nicht ins Stolpern bringen. Einer von Lasnics Lieblingsflüchen hat es schnell bis in meinen Sprachgebrauch geschafft. (Du wirst wissen, welchen ich meine, wenn du das Buch gelesen hast.) Einfach witzig und stimmig, was für eine Sprache vor allem den deftigen Waldmännern gegeben wurde. :-) Trotz der detailreich aufgebauten Welt gab es keinen langatmigen Start und kein ewiges Kämpfen durch ellenlange Beschreibungen, wie sie einem am Anfang so dicker Fantasy ja schonmal zu schaffen machen können. Diese Tatsache hat mich gleich zu Beginn überzeugt. Und auch in einem anderem Punkt hebt sich „Kalypto – die Herren der Wälder“ von einem Großteil vergleichbarer Fantasy-Werke ab: Und zwar denke ich an die richtige Dosierung der Kriegsgeschehnisse. (Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich will nicht gefühlt die Hälfte des Romans von taktischen Aufstellungen, Hieben, Parieren, Feldkämpfen etc. lesen, das langweilt mich irgendwann.) Klar, auch hier wird gekämpft: Es fließt Blut, Charaktere sterben, manche werden furchtbar zugerichtet – es herrscht schließlich Krieg! Doch es wird hier nicht seitenlang jeder einzelne Schwerthieb beschrieben und das hat mir sehr gut gefallen. Die Schrecken des Krieges werden auch so deutlich genug dargestellt. (So deutlich, dass ich hier und da ein paar Tränchen vergossen habe.) Wie der Krieg endet und wer gegen wen... Das musst du selbst herausfinden. Viele Rätsel werden dem Leser in diesem Buch präsentiert. Einige werden aufgedeckt, viele Fragezeichen bleiben. So dass man sich ganz wunderbar auf den nächsten Teil der Trilogie freuen kann, die Anfang 2016 erscheinen soll. Fazit: Allen Fantasy-Fans eine 100%ige Leseempfehlung! Seit Jahren hat mich kein Werk dieses Genres auch nur ansatzweise so gut unterhalten und in seine Welt entführt (ausgenommen mein Fantasyheld Patrick Rothfuss). :o) Was deutschsprachige Fantasy-Autoren betrifft, hat mein persönliches Siegertreppchen dieses Jahr eine neue Nummer Eins bekommen. Mit einem tollen sprachlichen Geschick werden hier eine Welt, Charaktere und Handlungen erschaffen und ineinander verstrickt und wecken einen Regenbogen aus Emotionen. Und hier ende ich mit einem Zitat des Eiswilden Gumpen: „Kein Hingang ohne Wiederkehr.“ Zum zweiten Teil werde ich zu Tom Jacuba und somit zu Catolis, Lasnic, Ayrin und den vielen anderen liebgewonnenen oder gehassten Charakteren zurückkehren, das ist sicher!

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Ein einnehmendes Fantasywerk, dessen Charme für mich insbesondere die gelungene Nutzung der Sprachmöglichkeiten ausmacht
von elane am 25.06.2015

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Eine vielseitige Fantasiegeschichte ohnegleichen
von drei Lockenköpfe am 24.06.2015

Es fällt mir nicht leicht für dieses Buch eine Rezension zu verfassen. Nicht weil es mir nicht gefiel, sondern weil es zu viel zu erzählen gibt. Dieses Buch ist so umfangreich und facettenreich, das eine kurz gefasste Rezension diesem nicht gerecht wird. Tom Jacuba alias Thomas Ziebula schreibt eine breite... Es fällt mir nicht leicht für dieses Buch eine Rezension zu verfassen. Nicht weil es mir nicht gefiel, sondern weil es zu viel zu erzählen gibt. Dieses Buch ist so umfangreich und facettenreich, das eine kurz gefasste Rezension diesem nicht gerecht wird. Tom Jacuba alias Thomas Ziebula schreibt eine breite Genre Mischung. Seine Historischen Romane wie auch die Kinderbücher haben mich bisher überzeugt. Aber das hier ist der Höhepunkt! Ein Fantasieroman der meinen Geschmack trifft. Der Start in die Geschichte ist mässig. Die Handlung baut sich langsam auf. Zu Beginn der Geschichte sind die Protagonisten noch Kinder. Erst nach und nach wird deren Aufgabe klar. Das erste Drittel stellt die verschiedenen Charaktere vor. In welcher Welt sie leben, welche Eigenschaften sie haben und welche Rolle sie in dieser Geschichte einnehmen. Der Autor Tom Jacuba hat einen sehr bildhaften Schreibstil. Die Landschaften und die Architektur kann man sich sehr gut vorstellen. Hier benötigte ich ein wenig Zeit um mich in die Geschichte einzufinden. Mit zunehmender Seitenzahl steigt die Spannung. Diese hält sich bis zum Ende des ersten Teils. Eine Personenbeschreibung am Ende des Buches hätte mir sehr gut gefallen. Da doch sehr viele verschiedene Völker aufeinander treffen. Eine tolle Karte hat auf der Innenseite des Buchcovers einen Platz gefunden. Sie half mir die Wege der Protagonisten nach zu verfolgen. Jeder Charakter ist so gut erklärt, das ich beim Lesen direkt ein Bild vor Augen hatte und auch jede unbedeutende Person hat hier seine daseins Berechtigung. Auch wenn der Leser es nicht gleich erkennt. Ich habe schnell Emotionale Bindungen zu den Charaktere aufgebaut. Nicht nur die Hauptfiguren sind authentisch und lebendig gestalten, auch die Randfiguren. Allein aus den Personenbeschreibungen und deren Vergangenheit lassen sich schöne Fantasieromane erstellen. Über einige hätte ich gerne mehr erfahren, so bleibt es meiner Fantasie dieses Netz weiter zu spinnen. Kalypto wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die drei Hauptprotagonisten, Catolis, Ayrin und Lasnic, erzählen immer einen Teil ihres Lebens. Die Beweggründe der Magier, die Gefühle und Eindrücke der unterschiedlichen Völker wurden so sehr gut dargestellt. Tom Jacuba hat mit Kalypto eine umfangreiche, detailreiche Fantasie-Welt erschaffen. Diese spannende Geschichte hat mich gefesselt und an Paradiesische Orte entführt. Dieses Buch hat mir sehr viel Lesefreude bereitet. Das Buch hat kein in sich geschlossenes Ende. Es lässt mich als Leser unbefriedigt zurück. Die Handlung hört ohne Cliffanger mitten in der Geschichte auf. Ich bin sehr neugierig was der nächste Band bringen wird. Dieser erscheint im Januar 2016. === Fazit === Mich hat das Buch "Kalypto - Die Herren der Wälder" trotz bestehender Anlaufschwierigkeiten überzeugt. Dieses Buch ist vielseitig, mit wundervollen Charakteren und einer gelungenen Fantasie Geschichte. Für diesen absoluten Lesegenuss vergebe ich gerne 5 Sterne plus plus ;-) KALYPTO - Reihe 1. Die Herren der Wälder 2. Die Magierin der tausend Inseln (erscheint im Januar 2016) 3. Titel bisher unbekannt Auf der Verlagsseite gab Tom Jacuba ein Interview zum Buch. Ausserdem bietet er eine Leseprobe an. Der Autor hat eine ansprechende Homepage, dort findet ihr nicht nur zu Kalypto viele Informationen, auch zu anderen Werken und kommenden..

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Eine wahre Perle mit großartiger schriftstellerischer Erzählkunst
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Wären wir bei einer Preisverleihung, würde ich begeistert ausrufen: "And the winner is..." Kalypto - Die Herren der Wälder, ein grandioser, mitreißender Auftakt einer Trilogie um die Errichtung des zweiten kalyptischen Reiches. Ein Roman, der sich deutlich aus einer breiten Masse im Fantasy-Genre hervorhebt und überzeugt. Das schonmal vorweg: Wäre... Wären wir bei einer Preisverleihung, würde ich begeistert ausrufen: "And the winner is..." Kalypto - Die Herren der Wälder, ein grandioser, mitreißender Auftakt einer Trilogie um die Errichtung des zweiten kalyptischen Reiches. Ein Roman, der sich deutlich aus einer breiten Masse im Fantasy-Genre hervorhebt und überzeugt. Das schonmal vorweg: Wäre es mir möglich gewesen Tag und Nacht ohne Unterbrechung zu lesen, ich wäre von dieser Geschichte nicht mehr losgekommen. Inhalt: Tausende Sonnenwenden sind nach dem Ende des kalyptischen Reiches vergangen. Jetzt ist die Zeit reif, das zweite kalyptische Reich zu errichten. Vier Magier werden erweckt, das perfekte Volk zu finden, das sich zur Versklavung eignet, um diesem Reich zu dienen. Der junge, impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolkes, der eigentlich vor einer ganz eigenen Verantwortung flieht und die junge Ayrin, Königin von Garona werden so ungewollt in ein Abenteuer gezogen, das den Untergang ihres Volkes bedeuten könnte. Meinung: Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Erzählperspektiven erzählt. So erleben wir die Handlung aus der Sicht des jungen Waldmannes Lasnic, der jungen Königin Ayrin des Bergvolkes von Garona und der Magierin Catolis, auserwählt und verantwortlich für den Aufbau des zweiten Reiches von Kalypto. Tom Jacuba ist es gelungen, drei außergewöhnliche Charaktere zu schaffen, die sich mir geradewegs ins Herz geschlichen haben. Das liegt vor allem daran, dass seine Figuren absolut authentisch sind. Sie sind weder schwarz noch weiß, sondern haben neben ihren guten Eigenschaften auch ihre Fehler und Eigenheiten, die sie menschlich und liebenswert machen. Da ist zu Beispiel Lasnic. Er ist so vielschichtig wie sonst keine Figur. Er hat ein wahres Kämpferherz, zeigt eine Härte im Kampf, die seinesgleichen sucht, kann sich aber auch Ängste eingestehen und hat ein weiches Herz. Lasnic zeigt offen seine Gefühle wie Wut, Angst und Trauer. Ein "Held" der auch um erlittene Verluste weinen kann. Zudem hat er eine wahre "Schnodderschnauze", die mich immer wieder schmunzel ließ. Gerade seine Gefühlsbandbreite und kleinen Fehler machen ihn nicht zum überragenden Helden und schaffen eine große emotionale Nähe zum Leser. Nicht immer kann mein seine Handlungen verstehen, aber ich muss gestehen, ich habe selten so sehr mit einer Figur in einem Roman gefühlt. Beim Lesen durchlebte ich die gesamte Bandbreite der Gefühle. Ich habe geflucht, gezittert, musste schmunzeln, habe gelacht und die ein oder andere Träne vergossen. Die Charaktere sind bis in die Nebenfiguren sehr detailliert gezeichnet und hervorragend gestaltet. Der Autor hat es geschafft allen eine Persönlichkeit und Geschichte zu geben und sie mir dadurch gefühlsmäßig so nahe zu bringen, dass ich selbst die eigentlich "Bösen" versucht habe zu verstehen. Eine großartige schriftstellerische Leistung bei einer derartigen Vielzahl an Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Erzählstil des Romans ist detailliert und so bildgewaltig, dass sofort das sogenannte Kopfkino des Lesers in Gang gesetzt wird und wunderbare Bilder und Eindrücke entstehen läßt, die Ihresgleichen suchen. Ich hatte die Szenerien bis ins kleinste Detail vor Augen, war mitten im Geschehen und habe meine eigene Welt um mich vergessen. Mit einem enormen Erfindungsgeist schafft Tom Jacuba außergewöhnliche, neue Figuren, teilweise auch sehr skurrile, die ich alle vor meinem geistigen Auge hatte und die dieses Werk einzigartig machen. So finden wir Flussparder, Sumpfbären, eine Waldfurie um nur einige Begriffe zu nennen. Ich verbeuge mich vor dieser Erzählkunst!! Der Autor schafft es jeder seiner Figuren und Erzählperspektiven ihre ganz eigene Sprache und Ausdrucksweise zu geben, so dass sie sich deutlich voneinander abheben und unterscheiden. So war es nie ein Problem sich innerhalb der Perspektivenwechsel zurechtzufinden. Tom Jacubas Spiel mit den verschiedenen Sprachen und Ausdrücken ist einfach grandios. So finden wir knappe, teils schnodderige Sätze mit derben Flüchen, genialen Wortwitz und Dialekte, die uns zum Schmunzeln bringen, die im Gegensatz zu feinerer gehobener Sprache stehen. Das gibt dem jeweiligen Volk oder Charakter einen hohen Wiedererkennungswert. Die Handlung baut sich von Anfang an in einem hohen Spannungsbogen auf, der den Leser von Beginn an nicht losläßt und kaum Zeit zum Durchatmen gibt. Dies wird unterstützt von unerwarteten Wendungen, schnellen Perspektivenwechseln von Kapitel zu Kapitel, die nicht selten in einem Cliffhanger enden. Dazu gibt der Autor einem immer wieder Rätsel auf, die es zu entschlüsseln gilt. Man hat das Gefühl sich selbst in einem Spiel zu befinden, bei dem man jeden Schritt sorgfältig durchdenken und planen muss. Dies erfordert nicht selten sehr genaues Lesen. Das Buch endet in einem fulminanten Showdown, der noch viele Fragen offen läßt. So würde Lasnic sagen: "Verfluchte Marderscheiße, ich will unbedingt weiterlesen!" Fazit: Ein außergewöhnliches Leseerlebnis, das mich von Anfang an ( vor allem emotional) gepackt hat, mir tief unter die Haut ging und mich lange nicht loslassen wird. Ich verbeuge mich vor der überragenden, sehr durchdachten erzählerischen Leistung Tom Jacubas, die sich deutlich von der breiten Masse abhebt und seinem Werk etwas Eigenes gibt. Ein Buch mit einer stimmigen, einzigartigen Geschichte und überraschenden Wendungen, für das ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen möchte. Ich bedanke mich für diese Erfahrung!!!!

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Ein faszinierendes und neuartiges Fantasyerlebnis!
von TinyHedgehog am 15.06.2015

Meine Meinung... Die Geschichte dieses Buches wird aus drei Perspektiven erzählt: >Lasnic ist ein Angehöriger des Waldvolkes im Osten. Er hat früh Mutter und Vater verloren und schlägt sich nun auf eigene Faust durchs Leben. Dieses ist auch weiterhin alles andere als gewöhnlich und so stolpert er in ein... Meine Meinung... Die Geschichte dieses Buches wird aus drei Perspektiven erzählt: >Lasnic ist ein Angehöriger des Waldvolkes im Osten. Er hat früh Mutter und Vater verloren und schlägt sich nun auf eigene Faust durchs Leben. Dieses ist auch weiterhin alles andere als gewöhnlich und so stolpert er in ein großes Abenteuer, was viel weitreichender ist als der Wald, den er bis dahin noch nie verlassen hat. >Königin Ayrin hat bereits mit acht Jahren den Thron des Bergreiches Garona geerbt. Sie steht vor großen Schwierigkeiten als die Bewohner der tausend Inseln ihr Reich mit einer mächtigen Waffe angreifen, der sie nichts entgegensetzen kann. Es beginnt eine Suche nach der Lösung und ein Kampf, der über das Wohlergehen ihres Volkes entscheidet >Katolis - eine Magierin des untergegangenen Reiches Kalypto, die geweckt wurde um zusammen mit drei weiteren Magiern das stärkste Volk zu finden - und zu unterwerfen! Ein weiter Weg bis das zweite Kalyptische Reich sich erheben kann. Die erste Hälfte des Buches ist geprägt von Beschreibungen. Zunächst muss dem Leser die Welt gezeigt und die Protagonisten eingeführt werden. Man verfolgt das Leben und den Werdegang der Charaktere und sieht wie diese ihren Platz in dem großen Spiel der Magier einnehmen. Teilweise las sich das etwas zäh, doch ich war fasziniert von dem Weltenentwurf, den Tom Jacuba dort zu Papier gebracht hat. In der zweiten Hälfte des Buches wurde das Spiel eröffnet. Die Konflikte begannen und die Handlungstränge verflochten sich zu Einem. Dieser Teil war spannender zu lesen, da mehr passierte und auch für die Protagonisten mehr auf dem Spiel stand. Spätestens hier konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Wechsel der Perspektiven zwischen den Spielfiguren und der Spielmeisterin ist spannend zu verfolgen und verleiht der Geschichte einen interessanten Twist. Einerseits durchlebt man die Qualen, denen die freien Völker ausgesetzt sind, bei einem Wettbewerb, von dem sie nichts wissen. Andererseits ist auch Sichtweise der scheinbar neutralen Magier, die ihre Spielfiguren in den Krieg ziehen lassen, spannend zu lesen. Man bekommt den Eindruck über den Ereignissen zu stehen. Fazit: "Kalypto - Die Herren der Wälder" bietet ein neuartiges Fantasyerlebnis, mit einer Handlung, die neu und unverbraucht daher kommt. Mit Spannung habe ich beide Seiten des Konfliktes verfolgt und in den Protagonisten sowohl gute als auch schlechte Seiten entdeckt. Die Geschichte bietet sehr viel Potential für die Fortsetzung und ist auch als Einleitung unglaublich stark. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und werde diese Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen! Für wen ist dieses Buch geeignet? Ganz klar: für Liebhaber von High-Fantasy. Mit einem recht großen Umfang, bietet das Buch lange und detaillierte Unterhaltung, doch mag es Lesern, die nicht an High-Fantasy gewöhnt sind zu ausschweifend und schlichtweg zu lang sein. Man muss sich bewusst sein, dass man hier nicht nur einen Ausschnitt einer Geschichte liest, sondern die Charaktere über Jahrzehnte begleitet. Wer jedoch Fantasy mag und eine neuartige Geschichte lesen will, die mit einem außergewöhnlichen Konzept daherkommt, kann ohne Bedenken zu diesem Buch greifen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung! Der Verlag empfiehlt dieses Buch ab 16 Jahren. Diesem möchte ich mich gerne anschließen. Es gibt nämlich Szenen, die brutal oder nicht unbedingt jugendfrei sind und somit ein reiferes Alter erfordern. KALYPTO - Reihe 1. Die Herren der Wälder (April 2015) 2. Die Magierin der tausend Inseln (14. Januar 2016) (Mehr Infos >hier<) 3. (Bisher ohne Titel) Auf der Verlagsseite gibt es auch ein Interview mit Tom Jacuba zu der "Kalypto"-Trilogie. Schaut dort gerne vorbei, ich finde das Interview sehr aufschlussreich und interessant.

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Perfekter Auftakt der Fantasy-Trilogie
von Katharina J aus Unsleben am 13.06.2015

Die Zeit ist gekommen und das Reich Kalypto soll neu errichtet werden – Darum machen sich vier auserwählte Magier auf den Weg das perfekte Volk zu finden. Ein starkes Volk welches versklavt und unterdrückt werden kann. Nur der impulsive Waldmann Lasnic der auf der Flucht vor einer ungewollten Verantwortung ist... Die Zeit ist gekommen und das Reich Kalypto soll neu errichtet werden – Darum machen sich vier auserwählte Magier auf den Weg das perfekte Volk zu finden. Ein starkes Volk welches versklavt und unterdrückt werden kann. Nur der impulsive Waldmann Lasnic der auf der Flucht vor einer ungewollten Verantwortung ist und die schöne Ayrin, Königin von Garona, können den Magiern eventuell trotzen. Doch Hass, Neid und Missgunst in den eigenen Reihen bedeuten den Untergang für eines der vier Völker. Tom Jacuba alias Thomas Ziebula hatte mich ja schon mit seinen historischen Romanen total überzeugt aber auch Fantasy kann der Mann ;-) - Was er mit „Kalypto – Die Herren der Wälder“ definitiv bewiesen hat. Faszinierende Völker, eine großartige Kulisse und super Protagonisten machen Kalypto zu einem absoluten Lesespaß! Eine kleine Weltkarte und / oder Legende hätte ich noch ganz gut gefunden damit man anfangs schnell in die Geschichte starten kann. Der super angenehme Schreibstil von Tom Jacuba macht es dem Leser mehr als leicht sich in die Geschichte hineinversetzen zu können und die Protagonisten polarisieren jeder auf seine Art, dass man selbst die „Bösen“ toll finden kann. Ich freu mich jetzt schon mega auf den zweiten Teil und vergebe 5 funkelnde Sterne für dieses Lesehighlight!

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packende Phantastik mit tollen Charakteren
von LizzyCurse am 10.06.2015

Während die Magier des vor tausenden von Jahren untergegangen Reiches Kalypto Pläne für ein Spiel voller Krieg und Verderben schmieden, wächst der junge Lasnic zu einem respektablen Jäger in den Wäldern heran. Weit entfernt in Bergreich Garona wird Prinzessin Ayrin darauf vorbereitet eines Tages die Herrschaft über das Land... Während die Magier des vor tausenden von Jahren untergegangen Reiches Kalypto Pläne für ein Spiel voller Krieg und Verderben schmieden, wächst der junge Lasnic zu einem respektablen Jäger in den Wäldern heran. Weit entfernt in Bergreich Garona wird Prinzessin Ayrin darauf vorbereitet eines Tages die Herrschaft über das Land zu übernehmen. Beide wissen noch nicht, welch dunklen Zeiten sie entgegenblicken müssen. Ich kenne Tom Jacuba von seinen historischen Romanen, in denen er durch historische Genauigkeit und einen schönen Stil besticht. Wo er mich in seinen historischen Romanen zu unterhalten wusste, löste er begeistertes „An-den-Seiten-kleben“ im Fantasy-Genre bei mir aus. Und das schon nach den ersten zwei Kapiteln! Aber beginnen wir am Anfang. Das Cover sprang mir schon im Buchladen ins Auge, ist es weder zu Mädchenhaft gemacht, noch tummelt sich darauf die gesammelte Riege der Fantasygestalten, die man sonst gerne auf Büchern abbildet. Das Cover wirkt edel in seinen grau-bronze Tönen und der Zirkel hat zudem noch Wiedererkennungswert für die nächsten Bände die noch folgen werden. Die Karte in der Klappe zog ich oft zu Rate (ich liebe es, wenn Karten dabei sind, insbesondere wenn die Charaktere viel reisen, wie es in diesem Buch der Fall ist). Tom warf mich in seine High-Fantasy-Welt und schon nach wenigen Kapiteln fühlte ich mich sowohl in Lasnics Flussdelta wie auch im Bergreich (so unterschiedlich die beiden von Stimmung und Thematik her sein mögen) heimisch und konnte mich zunächst gar nicht entscheiden, welchen der beiden Handlungsstränge ich nun gebannter verfolgen mochte. Oder vielleicht doch die Eroberungen der Magier? Wie schon angeklungen, wechselt der Autor zwischen drei Erzählsträngen hin und her, wobei Lasnic und Ayrin die Protagonisten sind, auf denen der Fokus (und auch meine Sympathie) lagen. Der Wechsel zwischen den Handlungssträngen wurde zudem durch die Sprache verdeutlicht. Wo Ayrin sich deutlich gewählter und ihrer gehobenen Geburt angemessen auszudrücken weis, bedient sich Lasnic des Öfteren unflätigen Fluss-Delta-Ausdrücken (Marderscheiße! Ich musste nach einer Weile so grinsen, wenn er mal wieder rumfluchte!). Die Nebencharaktere waren ebenso liebevoll gezeichnet und der ein oder andere mit einem augenzwinkernden Dialekt versehen, sodass auch sie Widererkennungswert genossen und ich mich während der Lektüre darauf freute, wieder über sie zu stolpern. Generell hatten die Helden ihre Makel. Sie trugen keine strahlende Rüstung ohne Fehl und Tadel, sondern handelten aus ihrem Emotionen heraus und folgten ihren Stärken und Schwächen. Lasnic flieht vor der Verantwortung. Aylin empfindet nicht gerade Zuneigung zu ihrer kleinen Halbschwester (und die Gründe für diese Haltung stellt der Autor auch mehr als Glaubwürdig dar). Und gerade solche Helden verfolge ich sehr gerne, da sie menschlich sind und ich Leben und Leidenschaft für die Sache, für die sie stehen, in ihnen spüre. Nicht selten habe ich Nägelkauend Seite um Seite durchblättert, um ihr Schicksal zu verfolgen. Habe Gehasst und Geliebt – und es ist selten, dass ein Buch so starke Gefühle bei mir hervorruft! Als ich die letzte Seite umgeschlagen hatte, musste ich erst mal lästerlich fluchen, da die Zeit bis zum zweiten Band mir noch so unendlich lang erscheint. Tom Jacuba gelingt es, eine opulente, großangelegte Geschichte in weniger als 600 Seiten zum Leben zu erwecken. Das gelingt manch anderem Autoren nicht auf 1100 Seiten. Er schafft es mit vergleichsweise wenigen Worten ein Sogwirkung zu erzeugen, obwohl er sich dazu entschieden hat, manche Dinge im Hintergrund passieren zu lassen oder nur anzudeuten. Aber ich muss auch nicht unbedingt jeden einzelnen Reisetag oder jedes einzelne Pferdgehoppelt minutiös dokumentiert im Buch widerfinden. Dort, wo ich manchmal in meinen Rezensionen schreibe, dass ein paar mehr Seiten der Storyline oder den Charakteren durchaus gut getan hätten, äußere ich hier, dass in diesem Buch wirklich in der Kürze die Würze liegt (wenn 560 Seiten „kurz“ nennen kann – Fantasyleser wissen, welche Kaliber ich miteinander vergleiche). Das Buch hat mich mit sich fortgetragen und mir viele spannende, amüsante und fluchende Lesestunden beschert. Es hat mich verschlungen und am Ende kaum mehr aus seinen Klauen entlassen. Und, wenn Leser wie ich dem Autor gerne mal einen Besuch abstatten würden, um in einer Nacht und Nebelaktion das Manuskript des nächsten Bandes zu mopsen, hat der Autor ziemlich viel richtig gemacht. Ich vergebe begeisterte 5 Sterne.

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Das perfekte Volk für Kalypto
von Cindy am 17.05.2015

Nach einem jahrtausende langen Schlaf erwacht Catolis, Magierin des untergegangenen Reiches Kalypto, aus ihrem Schlaf und wird zur Meisterin der Zeit ernannt. In ihrer neuen Funktion weckt sie drei weitere Magier und zu viert machen sie sich in alle vier Himmelsrichtungen auf, um das perfekte Volk zu finden. Schnell... Nach einem jahrtausende langen Schlaf erwacht Catolis, Magierin des untergegangenen Reiches Kalypto, aus ihrem Schlaf und wird zur Meisterin der Zeit ernannt. In ihrer neuen Funktion weckt sie drei weitere Magier und zu viert machen sie sich in alle vier Himmelsrichtungen auf, um das perfekte Volk zu finden. Schnell wird klar, dass sie selbst nicht untätig bleiben, und wenn das Volk nicht gut genug ist, dann formen sie es eben entsprechend. Catolis schwingt sich zur obersten Priesterin in einem riesigen Inselreich auf und agiert als einzige Magierin recht offen an der Spitze eines Volkes. Bei ihr erleben wir die unendlichen und blutigen Eroberungszüge ihres Volkes. Die anderen Magier bleiben für den Leser und auch für die Völker lange Zeit im Verborgenen. Hier erleben wir die Kultur der Völker aus der Sicht von Lasnic, der in den Wäldern lebt, und von Ayrin, der Königin des Bergreiches Garona. Lasnic ist ein sehr impulsiver junger Mann und sehr naturverbunden. Nach mehreren schweren Schicksalsschlägen muss er ohne Eltern aufwachsen und erlebt ein wildes und gefährliches Abenteuer nach dem anderen. Auch Ayrin hatte es in ihrem Leben nie leicht: Bei der Geburt ihrer Halbschwester stirbt ihre Mutter, die Königin. Damit wird sie bereits in sehr jungen Jahren an die Spitze von Garona gestellt, das von Frauen beherrscht wird, und muss nicht nur die verhasste und zickige Halbschwester aushalten, sondern sich auch drohenden Gefahren eines sich aufschwingenden Inselreiches stellen. Mein Versuch das Grundthema dieses High Fantasy-Romans kurz *hust* zusammenzufassen, zeigt schon, wie komplex diese Geschichte ist. Und das ist einfach wunderbar! Schon durch die vielen Sichtweisen ist das Buch unglaublich vielseitig, weil wir drei ganz unterschiedliche Völker kennenlernen: Das naturverbundene Waldreich mit seinen speziellen Ritualen, das Bergreich Garona, in dem endlich mal starke weibliche Charaktere das Sagen haben, und das Inselreich, das Catolis sich ausgesucht hat. Dazu kommt noch die alles überspannende Gefahr durch die vier Magier, die nicht nur still und leise ihre Völker stärker machen wollen, sondern natürlich auch noch planen diese gegeneinander antreten zu lassen, bis nur noch eines übrig bleibt. Alle Völker sind damit, ohne dass sie es auch nur ein bisschen ahnen können, Spielbälle in einem großen Wettkampf. Und auch als Leser kann man das schnell vergessen, weil man beim Lesen einfach so tief ins Wald- und Bergreich und in die Kulturen der Völker eintauchen kann. Vor allem kann man sich nie sicher sein, welche Krisen gerade von sich aus Krisen sind und welche absichtlich von den Magiern hervorgerufen wurden. So bleibt es wirklich die ganze Zeit spannend und interessant. Der Schreibstil von Tom Jacuba ist sehr angenehm und schön zu lesen. Die vielen Personen wachsen dem Leser nicht über den Kopf, weil auch immer wieder mal deren Funktion oder Titel dazu genannt wird (“Kauzer, der Wettermann”), und man sie damit auf jeden Fall zuordnen kann. Auch die Beschreibung der verschiedenen Reiche und der Landschaften wird hier nicht langweilig, weil sie einfach etwas ganz besonderes und ziemlich interessant sind. Die wunderschöne Karte in der Klappe ist dann nebenbei auch noch praktisch. Dazu kommt, dass der Schreibstil den verschiedenen Charakteren angepasst ist und damit auch immer die verschiedenen Atmosphären spürbar sind. Lasnic ist sehr impulsiv und flucht andauernd, wohingegen Ayrin eher nüchtern und ruhig ist. So bleibt die Geschichte nicht nur durch die vielseitige und sehr komplex miteinander verknüpfte Handlung spannend, sondern auch durch den Stil. An dieser Stelle möchte ich euch nun noch zeigen, was ich gern in High Fantasy-Geschichten finde und in diesem Auftaktband auch gefunden habe: Komplexität und Vielseitigkeit sowohl im world building als auch in der Geschichte selbst (habe ich ja oben schon beschrieben) und dabei auch in gewisser Weise eine Welt, die man nicht schon mehrfach gesehen hat. Hier habe ich mich besonders über das Bergreich Garona gefreut, da dort auf eine sehr interessante Weise komplett die Frauen das Sagen haben, und auch über das Waldreich, bei dem es genau gegenteilig läuft — und jetzt stellt euch mal vor, was passiert, wenn Menschen beider Völker aufeinander treffen. ;) Dazu kommt noch, dass Tom Jacuba es mit detaillierten, aber nicht zu ausschweifenden Beschreibungen von Landschaften und Tierwesen schafft, all das vor dem inneren Auge Form annehmen zu lassen, obwohl es sich doch oft um Wesen handelt, die bei uns nicht existieren. Mein liebstes Tier war hier übrigens der Flussparder. Und als letztes freue ich mich immer wieder über ein interessantes Magiesystem und eine epische Quest mit viel Action. Die Form von Magie, die sich der Autor hier ausgedacht hat, sollte man meiner Meinung nach beim Lesen entdecken. Die epische Quest haben wir hier auf jeden Fall in dem Wettkampf der Magier und ich bin mir sicher, dass ihr beim Lesen entdecken werdet, welche Quests die einzelnen Protagonisten — mal mehr, mal weniger freiwillig — verfolgen könnten. “Kalypto: Die Herren der Wälder” ist ein wunderbarer Auftakt zu einer neuen High Fantasy-Reihe. Komplex, vielseitig und spannend. Mit sehr interessanten Völkern und Kulturen, die nur noch Spielbälle in einem großen Wettkampf zu sein scheinen, um das perfekte Volk für den Wiederaufbau des Reiches Kalypto zu finden.

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Kalypto - Die Herren der Wälder
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 07.07.2016

Mit dem Fantasy-Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“ hat der Autor Tom Jacuba einen gelungenen Auftakt zu einer wundervollen Reihe geschaffen. Bisher hatte ich von Tom Jacuba, der unter dem Namen Thomas Ziebula historische Romane schreibt, schon „Der Gaukler“ gelesen und war somit sehr auf sein neues Werk... Mit dem Fantasy-Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“ hat der Autor Tom Jacuba einen gelungenen Auftakt zu einer wundervollen Reihe geschaffen. Bisher hatte ich von Tom Jacuba, der unter dem Namen Thomas Ziebula historische Romane schreibt, schon „Der Gaukler“ gelesen und war somit sehr auf sein neues Werk gespannt – und wurde dabei nicht enttäuscht. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Der junge und impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolks, kann es nicht glauben: Ausgerechnet er wurde von der Ratsversammlung zum Waldfürsten berufen! Kurzentschlossen packt er seine Sachen und flüchtet vor der Verantwortung, ohne zu ahnen, dass er in ein viel größeres Abenteuer hineinstolpert. Denn im Verborgenen naht eine Gefahr, die alle freien Völker bedroht: Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht - und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet. Zuerst möchte ich das Cover von „Kalypto“ loben. Dieses ist mir sofort aufgefallen und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich finde die Gestaltung sehr ansprechend. Auch die beigefügte Karte hat mir gut gefallen und ich habe so öfters zur Orientierung benutzt. Besonders zu Beginn des Buches hätte ich mir ein Personenregister gewünscht. Am Anfang werden doch recht viele Personen mit teils außergewöhnlichen Namen eingeführt, an die man sich erst mal gewöhnen muss. Doch im Verlauf der Geschichte habe ich die einzelnen Charaktere auch auseinander halten können. Der Schreibstil von Tom Jacuba hat mir gut gefallen. Er hat einen klaren und einfachen Stil und Jacuba versteht es, mit wenigen Worten sehr viel auszudrücken. Auch ist eine hohe Bildgewalt erkennbar. Mit wenigen Worten wurden Landschaften oder auch Lebewesen beschrieben, sodass ich ein genaues Bild vor meinem geistigen Auge hatte. Jacuba schafft es auch, seinen Schreibstil an die verschiedenen Eigenarten der unterschiedlichen Völker oder auch Charakteren anzupassen. Dadurch wird der Eindruck der Unterschiede nochmal verstärkt. Der Spannungsbogen wird innerhalb des umfangreichen Buches permanent aufrecht erhalten. Es passieren unvorhersehbare Wendungen und man fiebert mit den einzelnen Charakteren mit, so packend ist der Verlauf der Geschichte. Der Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“ ist wunderbar vielseitig und komplex. Zu Beginn des Buches verlaufen drei Handlungsstränge parallel zueinander, die im Verlauf des Buches zueinander führen. So lernt man die einzelnen Völker und auch die Welt an sich kennen. Die Gestaltung der Welt hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sie ist vielseitig und hat viele verschiedene Schichten, die man im Verlauf des Buches kennen lernt. Die Idee, die hinter diesem Buch steht, hat mir persönlich sehr gut gefallen und auch die Umsetzung ist gekonnt. Man fragt sich, was eigentlich hinter diesem Reich Kalypto steht – was es mit dem Prolog und somit auch mit den Magiern auf sich hat. Wie werden die einzelnen Völker darauf reagieren? Man lernt in diesem Buch die einzelnen Völker recht gut kennen – auch ihre Unterschiede zueinander. Da ist einerseits das Waldvolk, dieses ist ziemlich naturverbunden, hat seine eigenen Traditionen und Sitten. Auf der anderen Seite ist Garona – ein Volk, welches in den Bergen wohnt. Dort haben Frauen die stärkere und führende Position. Und nicht zu vergessen: das Volk der Tausend Inseln, unter denen Catolis – eine Magierin – lebt. Ein recht kriegerisches und machtdominantes Volk. Auch die Darstellung der Völker und ihrer Bewohner haben mir sehr gut gefallen. Sie sind beeindruckend beschrieben. Die Charaktere wirken vielseitig und realistisch. Sie sind komplex gehalten, haben ihre Stärken und Schwächen und auch sind sie nicht nur schwarz oder weiß gestaltet. In die Geschichte werden wunderbare fantastische Wesen eingearbeitet, die man so aus keinem anderen Fantasy- Buch kennt. Eine wirklich wunderbare Welt, die sich Tom Jacuba hier ausgedacht hat. Auf Grund der Komplexität und auch der Namen hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Doch dies hat sich recht schnell wieder gegeben, sodass ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen konnte. Ich wurde von dieser für mich fremden Welt in einen Bann gezogen und wollte einfach nur noch wissen, wie es weitergeht. Auch die liebevoll dargestellten Nebencharaktere haben dazu beigetragen, dass ich das Buch lieben lernte. Sie haben dem Buch nochmal zusätzlich Leben eingehaucht. Mein Fazit ist, dass ich dieses Buch „Kalypto – Die Herren der Wälder“ trotz bestehender Anfangsschwierigkeiten dann nur noch schwer aus der Hand legen konnte. Dieses Buch ist ein vielseitiges und komplexes Fantasy-Werk, mit wundervollen Charakteren und einer gelungenen Umsetzung der Grundidee. Auf Grund der Startschwierigkeiten meinerseits vergebe ich wohlverdiente 4 Sterne. Auf die Fortsetzung, die für Januar 2016 angekündigt wurde, warte ich schon sehnsüchtig – ich muss einfach wissen, wie es weitergeht.

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Gelungener Start mit kleinen Schwächen
von AberRush am 18.04.2016

(33) „KALYPTO - Die Herren der Wälder“ ist der erste Band einer Trilogie und spielt in einer fantastischen Welt voller Gefahren und Magie. Es gibt gleich mehrere Protagonisten mit eigenem Handlungsstrang. Das geniale daran, wir erleben gleichzeitig die Geschehnisse aus der Sicht der Antagonisten. So weiß man immer was der andere... (33) „KALYPTO - Die Herren der Wälder“ ist der erste Band einer Trilogie und spielt in einer fantastischen Welt voller Gefahren und Magie. Es gibt gleich mehrere Protagonisten mit eigenem Handlungsstrang. Das geniale daran, wir erleben gleichzeitig die Geschehnisse aus der Sicht der Antagonisten. So weiß man immer was der andere gerade vor hat und ist als Leser immer im Vorteil. Die Figuren sind sehr vielseitig und könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Es macht Spaß all die unterschiedlichen Völker zu erleben und in ihren Alltag einzutauchen. Man merkt denen auch an, wer eine bessere Bildung genossen hat, das legt sich auch auf den Wortschatz nieder. Am World Building ist somit nichts auszusetzen. Die Dialoge und Monologe sind sehr unterhaltsam und auch teils sehr witzig. Ich finde nur, dass an manchen Stellen zu oft die gleichen Vokabeln verwendet werden. Das nervt dann schon, wenn ein Wort z. Bsp. „palavern“ ca. zweimal in jedem Kapitel vorkommt. Sonst ist es sprachlich sehr ansprechend, wenn auch etwas ungewöhnlich. Durch die vielen Charaktere dieser Geschichte und deren Verstrickungen in Verrat, Machtspielchen und Rang am Königshof, ist es manchmal sehr schwer der Handlung zu folgen, da man ab und an nicht mehr genau weiß, welche Person was getan hat. Das bringt der Unterhaltung keinen Abbruch, es leidet nur etwas das Verständnis so mancher Situation. Diese sind dann aber meistens nicht so entscheidend für die Story, so dass es im Großen und Ganzen doch sehr logisch und nachvollziehbar erzählt wird. Das Buch hält immer wieder Überraschungen parat und es passieren so allerlei verrückte Sachen, die man so nicht hat kommen sehen. Der Ideenreichtum ist schon zeitweise überragend. Ich hoffe mit Band 2 werden die kleinen Fehler in der Charakterentwicklung behoben und schon haben wir ein perfektes Leseerlebnis.

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Rezension zu "Kalypto"
von Zsadista am 16.07.2015

Nach tausenden von Jahren wachen die Magier wieder auf. Sie lagen in einem tiefen Schlaf und warteten auf ihre Wiedererweckung. Doch mit den Jahren sind viele der Magier zu Staub zerfallen. Nun scheint die Zeit gekommen, dass sie wieder über die Welt herrschen sollen. Vier Magier sind erkoren vier... Nach tausenden von Jahren wachen die Magier wieder auf. Sie lagen in einem tiefen Schlaf und warteten auf ihre Wiedererweckung. Doch mit den Jahren sind viele der Magier zu Staub zerfallen. Nun scheint die Zeit gekommen, dass sie wieder über die Welt herrschen sollen. Vier Magier sind erkoren vier Menschenvölker auszuwählen. Diese sollen gegeneinander kämpfen, damit die Magier erfahren, wer das beste Volk ist, um ihre Sklaven zu werden. Denn nur die Besten sind gerade gut genug zu dienen. „Kalypto“ ist der Auftakt einer Fantasy Serie. Dementsprechend endet der erste Teil auch mit einigen Fragen, was ganz normal ist. Der Autor hat mit dem ersten Teil den Anfang eines Epos geschaffen, dass nicht in ein paar Seiten erzählt werden kann. „Kalypto“ ist ein Buch, dass mit seinem Umfang sein Geld wert ist. Der Beginn der Geschichte erstreckt sich über mehr als 550 Seiten. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Kapitel sind zwar größer, aber immer wieder von kleinen Abschnitten durchzogen. Der Schreibstil ist flüssig und recht einfach zu lesen. Was nicht bedeuten soll, dass er plump oder inhaltslos wäre. Er kommt einfach ohne große Erklärungen aus und fliest nur so dahin. Problematisch an dem ersten Teil ist nur, dass er sehr lange braucht, bis er Fahrt aufnimmt. Die Geschichte ist nicht uninteressant. Tom Jacuba geht sehr tief und lange auf die einzelnen Charaktere ein. Etwas verwirrend für mich war, dass in manchen Kapiteln die Zeit weitaus schneller verging, als in den anderen Erzählsträngen. Die Einführungen über die einzelnen Personen, bzw. Völker ist sehr ausführlich und lange. Für mich persönlich was dies ab und an etwas zu weit ausgeholt und hätte kürzer sein dürfen. Wobei jedes Volk sehr gut dargestellt wurde. Mag es sich jetzt durch seine Handlungen oder die Sprache unterscheiden. Auch die Wesen, die neu erfunden wurden haben mir sehr gut gefallen. Zwar waren sie soweit neu, aber doch so bekannt, dass ich sie mir ohne große Erklärungen vorstellen konnte. Für einen Debüt-Roman war „Kalypto“ sehr gelungen. Ich kenne wenige Bücher, die als Debüt so groß angelegt sind und doch so überzeugen. Für Liebhaber großer Fantasy ist das Buch auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

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Gefährliches Morgenlicht
von Fredhel am 28.07.2015

Kalypto, das ist ein vor Urzeiten untergegangenes Reich. Nach langem Schlaf erwachen die vier Magier und wollen dieses Reich wieder auferstehen lassen. Sie gehen in die vier Himmelsrichtungen, um das beste Volk zu finden, das ihnen dienen soll. Sie lassen die Völker aufeinander los, um dann den Sieger zu... Kalypto, das ist ein vor Urzeiten untergegangenes Reich. Nach langem Schlaf erwachen die vier Magier und wollen dieses Reich wieder auferstehen lassen. Sie gehen in die vier Himmelsrichtungen, um das beste Volk zu finden, das ihnen dienen soll. Sie lassen die Völker aufeinander los, um dann den Sieger zu versklaven. Der Autor, Tom Jacuba, erschafft unterschiedliche Lebenswelten und -weisen, die er sehr anschaulich und ausführlich beschreibt. Für meinen Geschmack hat es einfach viel zu lange gedauert, bis die eigentliche Handlung beginnt. Fast schon hätte ich das Buch nach dem ersten Viertel beiseite gelegt. Doch sobald sich der schriftstellerische Fokus auf die Protagonisten richtet, wird es richtig spannend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man fiebert mit den "Guten" mit. Die Handlung ist in sich abgeschlossen, aber richtet schon einen Blick auf den Folgeband. Den werde ich mir allerdings nicht mehr zulegen, denn obwohl der Roman sehr spannend ist, überwiegen doch langatmige Beschreibungen und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Fortsetzung wesentlich Neues zu bieten hat.

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Großartige Ideen, meisterlich umgesetzt
von Vorleser am 23.01.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Kürzlich wurden auf Literaturschock Testleser für Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln gesucht. Ich bewarb mich und entschied spontan, schnell noch den ersten Band zu lesen, für den Fall, dass ich das Hintergrundwissen brauchte. Für einen Aufpreis konnte ich die Hörbuchversion mit erwerben, und da ich gerne Hörbücher höre,... Kürzlich wurden auf Literaturschock Testleser für Kalypto: Die Magierin der Tausend Inseln gesucht. Ich bewarb mich und entschied spontan, schnell noch den ersten Band zu lesen, für den Fall, dass ich das Hintergrundwissen brauchte. Für einen Aufpreis konnte ich die Hörbuchversion mit erwerben, und da ich gerne Hörbücher höre, und es auch schneller geht, als zu lesen, war der Deal gemacht. Zu meiner großen Freude konnte Jürgen Kluckert als Sprecher mich absolut überzeugen. Obwohl er schon seit Jahrzehnten als Synchronsprecher, Schauspieler und Hörbuchsprecher aktiv ist, war mir der Name neu; für mich ist er die Entdeckung des Jahres. In der Geschichte geht es darum, dass Magier das Reich Kalypto (wieder)errichten wollen. Dazu müssen sie die Völker gegeneinander aufhetzen, und das siegreiche Volk soll dann von ihnen versklavt werden. Wir lernen drei der Völker kennen: Das Waldvolk, mit dem jungen Waldmann Lasnic, der vor einer ihm übergestülpten Verantwortung davonläuft. Die Garonesen: eine Gesellschaft, in der die Frauen regieren und kämpfen, mit der Königin Ayrin an der Spitze. Die Tarkaner: Ein barbarisches Kriegervolk, verstreut über tausende Inseln, geeint durch die Großmagierin der Zeit, welche sie als Hohepriesterin ihres Gottes verehren. Wir bekommen tiefe Einblicke in die sehr unterschiedlichen Gesellschaftsstrukturen und Kulturen der oben genannten drei Völker. Ein viertes Volk, die sogenannten Eiswilden im hohen Norden, werden zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Rolle spielen, man erfährt hier aber sehr wenig über sie. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Gegensätze der einzelnen Völker werden sehr schön beschrieben. Die Sprachbarriere zwischen ihnen ist schneller und leichter überwunden als die Kulturbarriere. Die Beschreibung ist bildhaft, man fühlt sich an die einzelnen Orte versetzt. Persönlich habe ich mich bei den Waldleuten am meisten 'zu hause' gefühlt, aber das ist natürlich sehr subjektiv. Die Sprache ist witzig, die Vergleiche und Flüche passen zu den jeweiligen Kulturen -- der Autor ist hier sehr kreativ. Die Charaktere sind schön herausgearbeitet, und natürlich hat man seine Lieblinge und die, die man nicht leiden kann. Themen wie 'von Machtgier und Rachegelüsten zerfressen' werden mit ihren schlimmen Konsequenzen beschrieben, und man möchte die Personen schütteln, damit sie zum Wohle der Allgemeinheit zur Besinnung kommen. Dies ist Fantasy vom Feinsten, völlig neu, aufregend, und zum Nachdenken anregend. Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen, besonders in der fantastisch gesprochenen Hörbuchfassung, die mich knapp 22 Stunden lang in Atem gehalten hat! Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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