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Die Hexe und der Leichendieb

Historischer Roman

(8)

Die Eifel im Dreißigjährigen Krieg: Burgherrin Sophie muss von der Wildenburg fliehen, bevor ihr gewalttätiger Mann sie umbringt. Bei Nacht und Nebel läuft sie davon und versteckt sich in den Wäldern der Eifel. Da begegnet sie einem Ritter, der selbst auf der Flucht ist. Er ist ein verurteilter Mörder. Die Leute nennen ihn den Leichendieb. Aber ist er wirklich ein kaltblütiger Verbrecher? Fürsorglich kümmert er sich um die verängstigte Frau. Da wird Sophie aufgespürt. Ihr Mann lässt sie in den Kerker werfen und klagt sie als Hexe an. Ausgerechnet der Leichendieb will Sophie retten. Doch damit begibt er sich selbst in die Hände seiner Henker.

Portrait
Helga Glaesener wurde in Niedersachsen geboren und studierte in Hannover Mathematik. 1990 begann die Mutter von fünf Kindern mit dem Schreiben historischer Romane, von denen gleich das Debüt, Die Safranhändlerin, zum Besteller avancierte. Sie lebt in Oldenburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 04.01.2014
Serie List bei Ullstein 61190
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-61190-7
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 190/120/32 mm
Gewicht 346
Buch (Taschenbuch)
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„Die Hexe und der Leichendieb“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Auf der Wildenburg in der Eifel im Jahre 1632:
Sophie ist gerade siebzehn als ihre Eltern sie dem Burgherrn der Wildenburg, Marsilius, zur Frau geben. Es hätte alles wunderbar sein können, doch Marsilius ist nicht in seine junge Frau verliebt, sondern in Edith, einer wunderschönen, aber absolut boshaften Frau, die ebenfalls auf der
Auf der Wildenburg in der Eifel im Jahre 1632:
Sophie ist gerade siebzehn als ihre Eltern sie dem Burgherrn der Wildenburg, Marsilius, zur Frau geben. Es hätte alles wunderbar sein können, doch Marsilius ist nicht in seine junge Frau verliebt, sondern in Edith, einer wunderschönen, aber absolut boshaften Frau, die ebenfalls auf der Wildenburg lebt und das Leben mit ihm teilt. Als Sophie ein Kind erwartet, versucht Edith alles, um sie aus dem Weg zu räumen, sie schreckt auch nicht vor Mord und Vergiftung zurück und hat auf der Burg die Oberhand, denn alle haben Angst vor ihr: Edith ist eine Hexe! Kurz vor Sophies Niederkunft flüchtet sie aus der Burg, denn Edith versucht sie zu ermorden, und sucht Zuflucht bei ihren Eltern, die sie drängen wieder zu ihrem Mann zurückzugehen. Sophie hat ein Mädchen, Henriette, zur Welt gebracht sehr zum Verdruss von Marsilius, der auf einen Sohn hoffte und auf dem Gut ihrer Eltern auftaucht, um seine Frau und Tochter wieder auf die Wildenburg zurückzuholen. Sophie flüchtet abermals und versteckt sich in den Wäldern, wo sie auf Marx trifft, einen jungen, adligen Mann, der von Marsilius ungerechtfertigt zum Tode verurteilt wurde und flüchten konnte. Sophie fühlt sich zu ihm hingezogen und plant mit Marx Hilfe ihre Tochter aus den Fängen ihres Mannes und seiner Geliebten, der Hexe Edith, zu retten.
Ein historischer Roman, der von allem etwas präsentiert: Geschichte, Liebe, Intrige und der ewige Kampf um Gerechtigkeit und Freiheit!

Bianka Greif, Thalia-Buchhandlung Wildau

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Die Hexe und der Leichendieb
von Leselaus aus Wilhelmshaven am 19.05.2014

In Zeiten des Dreißigjährigen Krieges heiratet in der Eifel die junge Sophie Marselius, den Herrn der Wildenburg. Gern hätte sie die Aufgaben der Herrin übernommen, wenn da nicht die schöne Edith wäre. Marselius macht kein Geheimnis daraus, dass Edith seine Geliebte ist, sondern er toleriert auch, dass sie sich... In Zeiten des Dreißigjährigen Krieges heiratet in der Eifel die junge Sophie Marselius, den Herrn der Wildenburg. Gern hätte sie die Aufgaben der Herrin übernommen, wenn da nicht die schöne Edith wäre. Marselius macht kein Geheimnis daraus, dass Edith seine Geliebte ist, sondern er toleriert auch, dass sie sich wie die Herrin der Burg benimmt. Ganz offen erklärt er, dass Sophie nur da ist, um ihm Nachkommen zu gebären, und zwar am liebsten nur männliche. Die Geschichte spielt zu Zeiten der Hexenverbrennungen und Hinrichtungen. Auch Sophie muss sich immer auf dem Innenhof der Burg einfinden und dem Spektakel beiwohnen. Als eines Tages einem wegen Mordes und Leichenraubes Verurteilten direkt vor seiner Hinrichtung die Flucht gelingt, ist es Sophie, die ihm das Burgtor öffnet und ihm so in die Freiheit verhilft. Vergeblich versucht Sophie lange Zeit, ihren Mann dazu zu bewegen, sich von Edith zu trennen. Dabei hat sie mehr und mehr das Gefühl, dass Edith eine Hexe ist. Es geschehen schreckliche Dinge, immer unter dem Schleier der Hexerei. Als Sophie keine Hoffnung auf ein besseres Leben hat, ergreift sie die Flucht. Immer wieder begegnet sie in der kommenden Zeit Marx von Mengersen, dem Mann, dem sie zur Flucht verholfen hatte. Mit ihren Ängsten erscheint Sophie oft sehr schwach, sie kann allerdings auch stark sein und Durchhaltevermögen zeigen, wenn es darum geht, um ihre Rechte zu kämpfen. Bei allem, was sie erlebt, fällt es ihr natürlich auch manchmal schwer, den Unterschied zwischen Gut und Böse zu erkennen. - Es geht um Lug und Betrug, Gemeinheiten und Verleugnungen, selbst Mord und Totschlag sind an der Tagesordung. Das Buch ist von Beginn an sehr spannend erzählt und vergeblich sucht man eine Stelle, an der man es mal beiseite legen kann.

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Die Hexe und der Leichendieb
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 27.03.2015

Sophie heiratet Marsilius, den Herrn der Wildenburg, und hofft auf eine zufriedene Ehe. Stattdessen ist ihr Mann ein regelrechtes Scheusal. Brutal und selbstherrlich und obendrein noch Edith verfallen, die im Rufe steht, eine Hexe zu sein. Er denkt auch gar nicht daran, seine Gespielin vor dem Gesinde zu verbergen... Sophie heiratet Marsilius, den Herrn der Wildenburg, und hofft auf eine zufriedene Ehe. Stattdessen ist ihr Mann ein regelrechtes Scheusal. Brutal und selbstherrlich und obendrein noch Edith verfallen, die im Rufe steht, eine Hexe zu sein. Er denkt auch gar nicht daran, seine Gespielin vor dem Gesinde zu verbergen und zumindest den Anstand zu wahren - er verbringt den größten Teil seiner Zeit mit ihr, sogar auf öffentlichen Anlässen. Die ganze Burg fürchtet sich vor Marsilius und Edith, da beide zu Gewalttätigkeiten neigen. Als ein wegen Mordes verurteilter auf sein Geheiß hin hingerichtet werden soll, gelingt es diesem, schwer verletzt mit Hilfe Sophies (die nicht einmal sagen kann, warum sie geholfen hat) zu fliehen. Für Sophie wird die Situation auf der Wildenburg immer unerträglicher. Ihre Angst ist erdrückend und obendrein schmiedet Edith pläne, sie aus dem Weg zu räumen. Als sie hochschwanger von der Wildenburg flieht, versucht sie Hilfe bei dem geflohenen Marx zu suchen. Es beginnt ein mitteralterliches Road-Movie. Das Buch ist von der ersten Seite an fesselnd geschrieben und es gelingt der Autorin Helga Glaesener mühelos, den Leser in das finstere Zeitalter des 30jährigen Krieges mitzunehmen. Es gibt zahlreiche Wendungen in der Geschichte und die Protagonisten sind nicht ausnahmslos sympathisch, genauso wie die "bösen" Mitwirkenden durchaus nachvollziehbare Schwächen haben und dadurch auch gewisse Sympathien erwerben.Die Handlung ist flott geschrieben und ich kann mich an keine Längen in der Story erinnern. Dazu wird immer wieder Zeitgeschehen ausgesprochen interessant erläutert, ohne dabei lehrbuchhaft zu wirken. Ich vermute jedoch, dass generell das Leben zu jener Zeit noch geschönt dargestellt wurde, um nicht zu sehr von der Rahmenhandlung abzulenken. Die sich entwickelnde Romanze zwischen Marx und Sophie bleibt angenehmerweise eine Randgeschichte und rückt nicht zu sehr ins Geschehen. Das hatte ich erst anders befürchtet. So ist es eher ein historischer Kriminalroman geworden als ein Herz-Schmerz-Historien-Roman. Fazit: Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen. Es enthält alles, was ein guter historischer Roman braucht und sorgt stellenweise auch immer wieder für überraschende Entwicklungen. Genau das Richtige für Liebhaber mittelalterlicher Lese-Kost.

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Leben zur Zeit des dreißigjährigen Krieges
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 14.10.2014

In dem historische Roman "Die Hexe und der Leichendieb" erzählt die Autorin Helga Glaesener von der jungen Sophie im Jahre 1632, die von ihrem Vater mit einem Burgherren verheiratet wird. Sie ist unglücklich über ihre Situation und ekelt sich vor der Grausamkeit und Brutalität ihres Gatten, der sie außerdem... In dem historische Roman "Die Hexe und der Leichendieb" erzählt die Autorin Helga Glaesener von der jungen Sophie im Jahre 1632, die von ihrem Vater mit einem Burgherren verheiratet wird. Sie ist unglücklich über ihre Situation und ekelt sich vor der Grausamkeit und Brutalität ihres Gatten, der sie außerdem mit der schönen Hexe "Edith" betrügt und ihr vollkommen verfallen ist. Das Burgpersonal und auch Sophie fürchten sich vor Edith. Als Sophie erschreckend feststellt, dass sie ein Kind erwartet, hofft ihr Gemahl auf einen Stammhalter. Edith versuchte Sophie zu vergiften und verübte einen Mord an Sophies einziger Vertrauten. Nach diesen Schicksalsschlägen fühlt sie sich einsam und hilflos und flieht. Sie bekommt ihr Kind allein in einem Wald. Zufälligerweise erhält sie Hilfe von dem Juristen und Hauslehrer Julius. Zuflucht findet Sophie mit ihrem Töchterchen bei ihren Eltern. Sophies Mutter unterrichtet Marislius davon, der Sophie sofort zurückfordert. - Nach einigen schicksalhaften Wendungen entwickelt Sophies Mutter Verständnis für Sophies Situation und ihre Gefühlslage, so dass sie ihr bei einer Flucht behilflich ist. Später erfährt Sophie, dass die böse Edith als Amme für ihre Tochter ausgesucht wurde, sie beschließt ihre Tochter zurückzuholen. Dabei soll ihr der von ihrem Mann verurteile Mörder Marx von Mengersen, welcher noch immer aufs Bitterste verfolgt wird, helfen.... Der bildhafte und mitreißende Roman versetzt den Leser in die grausame Zeit des Dreißigjährigen Kriegs zurück. Helga Glaesener ermöglicht durch ihren angenehmen, leserlichen und leserlichen Schreibstil eine voll-kommende Identifikation mit der Gefühls- und Gedankenwelt, der Protagonistin Sophie. Da aber nicht nur aus Sophies Perspektive berichtet wird, lernt man auch die anderen Hauptfiguren und Nebenfiguren mit all ihren Handlungen, Gedanken und Gefühlen kennen. Insgesamt sind die Handlungen dieses Romans starkt von Angst, Aberglaube und Krieg geprägt, aber auch Motive, wie Suche nach Vertrauen und unerfüllte Liebe kommen nicht zu kurz. Lesenswert ist dieses Buch vor allem für Menschen, die sich für die Welt der Mittelalters interessieren, aber auch für Menschen, die diese Welt kennen lernen möchten.

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eine schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Blasien am 04.04.2014

Ich muss zugeben, dass der Anfang sehr interessant war und man sich schnell eingelesen hat. Aber schon im zweiten Kapitel fängt es eher an langweilig zu sein. Die Autorin schweifte, meiner Meinung nach, etwas zu sehr von der Geschichte ab. Wenn ich aber eine zeitlang das Buch nicht gelesen habe,... Ich muss zugeben, dass der Anfang sehr interessant war und man sich schnell eingelesen hat. Aber schon im zweiten Kapitel fängt es eher an langweilig zu sein. Die Autorin schweifte, meiner Meinung nach, etwas zu sehr von der Geschichte ab. Wenn ich aber eine zeitlang das Buch nicht gelesen habe, bekam ich eine Art Sehnsucht nach den Figuren. Es ist gut geschrieben und leicht zu lesen. Die Geschichte selbst ist mal eine andere wie sie sonst in Mittelalter Büchern vorkommt. Das Ende ist zwar jenes, welches man am Anfang vermutet aber die Geschichte ist um ein weites besser erzählt als vermutet. Die Roman Figuren verleiten einem zum nachdenken.

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Liebe und Intrigen im Mittelalter
von melange aus Bonn am 12.01.2014

Zum Inhalt: Sophie, unglückliche Ehefrau des Burgherren Marsilius, verhilft einem verurteilten Mörder kurz vor dessen Hinrichtung zur Fluch und gerät daraufhin in einen Strudel von Intrigen um Geld, Liebe, Hexenglauben und Politik. Zum Cover: Es wird zwar klar, dass der Roman im Mittelalter spielt, leider sind aber weder "Hexe" noch... Zum Inhalt: Sophie, unglückliche Ehefrau des Burgherren Marsilius, verhilft einem verurteilten Mörder kurz vor dessen Hinrichtung zur Fluch und gerät daraufhin in einen Strudel von Intrigen um Geld, Liebe, Hexenglauben und Politik. Zum Cover: Es wird zwar klar, dass der Roman im Mittelalter spielt, leider sind aber weder "Hexe" noch "Leichendieb abgebildet, welche beide als blond und - im Falle des Leichendiebs durch die Folter schwer mitgenommen geschildert werden. Das ist ein Problem, das sich immer wieder an Einbänden kritisieren lässt: Warum macht sich niemand die Mühe, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen und diesen im Cover widerzuspiegeln? Mein Eindruck: Besonders gut gefällt, dass sämtliches "Hexenwerk" entlarvt und aufgeklärt wird, die Prozesse jedoch stattfinden und die Urteile vollstreckt werden. So kombiniert sich damaliger Aberglaube perfekt mit heutigem Wissen. Die Geschichte um Sophie ist spannend und vielfältig gesponnen: Ein bisschen Kriminalroman, etwas Erotik, viel Geschichte und noch mehr Liebe, dazu ein guter Schuss Humor und Entsetzen, wenn Folter, Söldnerleben und Hexenmissetaten geschildert werden. Durch diese Vermischung der Genres kommt keinerlei Langeweile auf und die Story bleibt immer im Fluss. Glücklicherweise stattet Frau Glaesener alle Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften aus, so dass selbst "die Bösen" etwas Verständnis beim Leser erwarten dürfen und "die Guten" nicht unfehlbar sind. Ein Aspekt ihrer Hauptperson hat mich jedoch gestört: Das dauernde Gejammer "wie kann er mich lieben, so wenig hübsch wie ich doch bin", - das erinnert fatal an "er ist so wundervoll und ich nichts wert" und bringt mich immer wieder auf die Palme. Vor allem deshalb, weil sich sogar zwei Männer fast um Kopf und Kragen bringen, um die Gunst der holden Maid zu erlangen und diese sich sonst höchst emanzipiert und mit eigenem Willen ausgestattet zeigt. Fazit: Eine spannende und farbenfrohe Sicht auf das Leben im 30jährigen Krieg mit Aspekten von Schlacht und Frieden. 4 Sterne

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Hexen und Leichen
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2014

Der Roman von Helga Glaesener dreht sich um Hexen und Aberglaube, Mörder - die reich sind und damit durch kommen, entführte Personen, verschwundene Briefe und Erbfolgen. Zwischenzeitlich war für meinen Geschmack recht viel ungeklärt und verworren. Viele Fäden waren lose und erst am Schluss ergab sich ein Gesamtbild. Mit... Der Roman von Helga Glaesener dreht sich um Hexen und Aberglaube, Mörder - die reich sind und damit durch kommen, entführte Personen, verschwundene Briefe und Erbfolgen. Zwischenzeitlich war für meinen Geschmack recht viel ungeklärt und verworren. Viele Fäden waren lose und erst am Schluss ergab sich ein Gesamtbild. Mit diesem Wissen sollte ich das Buch jetzt noch mal lesen. Glaesener beschreibt die Situation um 1632, geht dabei aber nicht sehr in die Tiefe. Der Leser erfährt von Allem ein bisschen. Die Entwicklung von Sophie hat mir gefallen. Erst war sie die kleine unscheinbare Hausfrau, um dann eine willensstarke Frau zu werden, die auch mal hinterfragt und kämpfen will.

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Sophie
von Littletortoise aus Mechernich am 31.01.2015

Sophie ist mit einem jähzornigen Mann verheiratet, der sich eine Hexe ins Bett holt. Edith.... und diese möchte Sophie loswerden, doch Sophie erwartet ein Kind, welches sie auf der Flucht vor Edith und ihrem Mann zur Welt bringt... Der Schreibstil ist gut lesbar. Die Geschichte ist in meinen Augen recht... Sophie ist mit einem jähzornigen Mann verheiratet, der sich eine Hexe ins Bett holt. Edith.... und diese möchte Sophie loswerden, doch Sophie erwartet ein Kind, welches sie auf der Flucht vor Edith und ihrem Mann zur Welt bringt... Der Schreibstil ist gut lesbar. Die Geschichte ist in meinen Augen recht oberflächlich und teilweise hatte ich das Gefühl, irgendetwas verpasst oder nicht richtig gelesen zu haben, wenn eine Romanfigur neue Erkenntnisse gewinnt. Es ging mir alles etwas schnell und wirkte unausgereift. Spannung war im Ansatz da, aber das Buch hat es nicht geschafft, mich zu fesseln Dieser Roman konnte mich leider nicht überzeugen.

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Die Hexe und der Leichendieb
von dorli am 14.01.2014
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Die Eifel 1632. Die 17-jährige Sophie lebt nach ihrer Hochzeit mit dem Burgherrn Marsilius auf der Wildenburg. Sie ist unglücklich, denn ihr Mann hat kaum Interesse an ihr, seine Gespielin Edith ist ihm wichtiger. Man sagt, Edith sei eine Hexe. Diesen Ruf macht Edith sich zunutze und unterdrückt nicht... Die Eifel 1632. Die 17-jährige Sophie lebt nach ihrer Hochzeit mit dem Burgherrn Marsilius auf der Wildenburg. Sie ist unglücklich, denn ihr Mann hat kaum Interesse an ihr, seine Gespielin Edith ist ihm wichtiger. Man sagt, Edith sei eine Hexe. Diesen Ruf macht Edith sich zunutze und unterdrückt nicht nur Sophie, sondern auch fast jeden anderen auf der Burg. Marsilius ist währenddessen auf der Jagd nach Marx von Mengersen, einem Mann, von dem es heißt, er sei ein kaltblütiger Verbrecher, ein Leichendieb. Als Sophie in Todesangst vor Marsilius und Edith flieht, muss ihre Tochter in der Wildenburg zurückbleiben. In ihrer Angst um die kleine Henriette sieht Sophie keinen anderen Ausweg, als sich dem flüchtigen Marx anzuschließen und ihn um Hilfe zu bitten... In einem zweiten Handlungsstrang lernt man den Hauslehrer Julius Drach kennen. Er ist auf der Suche nach den wahren Gründen, die zu der Ermordung seines ehemaligen Schülers Heinrich von Elverfeldt geführt haben. Ein Mord, der auch Marx von Mengersen angelastet wird... In ihrem historischen Roman "Die Hexe und der Leichendieb" wartet Helga Glaesener mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Spannung und Romantik auf. Neid, Habgier, Intrigen und Aberglaube bestimmen das Geschehen, der Leser erhält interessante Einblicke in das damalige Hexentum, außerdem werden immer wieder geschichtliche Hintergründe zum 30-jährigen Krieg in die laufende Handlung eingeflochten. Die Beschreibung der Ereignisse ist hervorragend gelungen, der Zusammenhang zwischen den einzelnen Handlungssträngen wird binnen weniger Kapitel deutlich, so dass ich ruckzuck von der Geschichte eingefangen wurde. Die Charaktere bekommen schnell ein Gesicht und wecken rasch Sympathie oder Abneigung. Doch die Emotion für so manche Figur kann sich im Verlauf der Geschehnisse aufgrund der ein oder anderen Wendung durchaus ändern. Mir hat die Entwicklung von Sophie richtig gut gefallen, sie musste viel durchmachen und ist am Ende der Geschichte eine starke Frau geworden, die weiß, was sie will und sich durchsetzen kann. Besonders spannend fand ich das hinterhältige Vorgehen von Edith, die ganz raffiniert den tief verwurzelten Aberglauben der Bevölkerung für ihre Zwecke ausgenutzt hat und so Angst und Schrecken verbreiten konnte, um ihre Ränke zu schmieden, jeden nach ihrem Belieben zu beeinflussen und damit in ihren Bann zu ziehen. Julius wurde von der Autorin mit Aufgaben bedacht, mit deren Ausführung er mich beeindruckt hat. Und auch Marx, der seine Gegner austrickst und sich selbst in lebensbedrohlichen Situationen nicht unterkriegen lässt, hat mich mit seinem Verstand und Mut fasziniert. Die Geschichte bleibt bis zum Schluss fesselnd, die Auflösung und die Hintergründe des Mordes haben mich am Ende überrascht. Ein interessanter historischer Roman, der mich sehr gut unterhalten hat.

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Die Hexe und der Leichendieb
von einer Kundin/einem Kunden aus Alsheim am 07.10.2012
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Helga Glaeseners: Die Hexe und der Leichendieb Vorwort: Die Autorin Helga Glaesener wurde 1955 in Niedersachsen geboren und studierte später in Hannover Mathematik. Seit dem jahr 1990 schreibt die fünffache Mutti nun bereits historische Romane, welche begeistert aufgenommen werden/wurden. Derzeit lebt und schreibt die begabte Dame in Oldenburg. Bisher erschienene Hörbücher... Helga Glaeseners: Die Hexe und der Leichendieb Vorwort: Die Autorin Helga Glaesener wurde 1955 in Niedersachsen geboren und studierte später in Hannover Mathematik. Seit dem jahr 1990 schreibt die fünffache Mutti nun bereits historische Romane, welche begeistert aufgenommen werden/wurden. Derzeit lebt und schreibt die begabte Dame in Oldenburg. Bisher erschienene Hörbücher von: Helga Glaesener: Die Hexe und der Leichendieb Das Findelhaus Die Vergolderin Wespensommer Wer Asche hütet Die Rechenkünstlerin Die Safranhändlerin Wölfe im Olivenhain Du süße sanfte Möderin Kurzbeschreibung des Inhaltes: Wir schreiben das Jahr 1632. Die gerade einmal 17 Jährige Burgherrin der Wildenburg, Sophie hat nicht aus liebe Marsilius geheiratet was zugleich bedeutet das ihre Liebe gegen null zielt. Der Herr ist überhaupt nicht an ihr interessiert, außer das er hin und wieder gewalt an ihr verübt. Als diese gesamte Situation untragbar wird und sie keinen Ausweg mehr sieht, da er immer extremer wird, gelingt ihr endlich die Flucht von der Burg. Doch Hilfe kann sie einzig von dem verurteiltem Mörder Marx. Doch in wie weit kann sie ihm vertrauen? Gar ihr Leben in seine Hände legen? Urteil: Die Autorin Helga Glaesener schreibt voller Gefühl und schafft es auf diese Weise die Leser und Hörer völlig in ihren Bann zu ziehen. Sie erschafft eine Welt voller spannung, aktion und prickelnder erotik, welche man einfach nicht zur Seite legen kann, ehe man die letzte Minute angehört hat. Ihre Dialoge sprühen geradezu vor Leben, ebenso wie ihre wunderbar gelungenen Charaktäre. Die Geschichte ist sehr ausgereift und von wirklich überzeugender Persönlichkeit. So macht das abtauchen in eine andere Welt wirklich Spaß! Die Daten: Titel: Die Hexe und der Leichendieb Autor: Helga Glaesener Veröffendl.: 2012 Einband: gebunden Verlag: Radioropa Hörbuch Verlag -Division of TechniSat Spielzeit: 13 Stunden und 43 Minuten Sprache: Deutsch Auflage: 1. Genre: Historischer Roman aus der Eifel Sprecher: Jürgen Holdorf Ausstattung: 11 Audio-CD´s Größe/Gewicht: ISBN-10: 978-3- 8368-0672-5

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etwas zuviel hineingepackt
von mellie aus Mühlheim am Main am 02.01.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Eine zum Teil zeitlose Geschichte. Sie beginnt in einem mittelalterlichen Burghof, wo eine Hinrichtung stattfinden soll. Unter den Zeugen ist auch die Ehefrau des Burgherrn. Ihr Ehemann Marsilius zwingt sie dazu. Aber es kommt für die Burgherrin Sophie noch schlimmer. Sie wird von ihrem Ehemann misshandelt. Er betrügt sie... Eine zum Teil zeitlose Geschichte. Sie beginnt in einem mittelalterlichen Burghof, wo eine Hinrichtung stattfinden soll. Unter den Zeugen ist auch die Ehefrau des Burgherrn. Ihr Ehemann Marsilius zwingt sie dazu. Aber es kommt für die Burgherrin Sophie noch schlimmer. Sie wird von ihrem Ehemann misshandelt. Er betrügt sie ganz offen mit einer anderen Frau, bringt diese sogar mit ins Ehebett. Seine Geliebte ihr Name ist Edith. Sie soll eine Hexe sein. Die mit allen Mitteln Burgherrin werden will - Leichen inklusive. Die Situation verschärft sich immer mehr. Aus Angst vor ihrem Mann und seiner Geliebten flieht Sophie kurz vor der Geburt ihres Kindes. Neben Sophies Geschichte werden parallel noch weitere Handlungsstränge entwickelt, die sich immer mehr verdichten. Um die Spannung nicht zu nehmen, bleibe ich bei der oberflächlichen Schilderung des Inhalts. Die Autorin beschreibt Grausamkeit, Aberglaube, Kriegsgeschehen zur Zeit des 30jährigen Krieges. Aus meiner Sicht überfrachtet sie den Roman etwas, die Bandbreite des Lebens zu schildern. Neben Kriegsberichten, Misshandlungen, Mord, Vergewaltigungen, Hexerei fließt auch die homosexuelle Neigung eines Priesters in die Erzählung ein. Wegen dieser Überlastung des Romans drei Punkte.

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  • Band 61199

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    Weil der Krieg unsere Seelen frisst
    von Hilke Lorenz
    Buch
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