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Die im Dunkeln sieht man doch

Roman. Ausgezeichnet mit dem Edgar Allan Poe Award 1987, Kategorie Best Novel

Die Geschichte der Vera Hillyard, einer der letzten Frauen, die in England gehenkt wurden. Briefe, Interviews, Erinnerungen, alte Photographien fügen sich zum Psychogramm einer Familiensaga des Wahnsinns. Barbara Vine entblättert die Scheinidylle eines englischen Dorfe und entblößt ein Moralkorsett, das nur noch mit Mord gesprengt werden konnte.
Rezension
"Barbara Vine ist in Wirklichkeit Ruth Rendell. Das Pseudonym ist nicht ein Deckmantel, sondern eher als Produktname zu verstehen, der den Rendell-gewohnten Leser darauf aufmerksam machen soll, daß er ein etwas anderes Buch in der Hand hält. Und Die im Dunkeln sieht man doch ist anders: freier, raffinierter, mit mehr Muße geschrieben als ihre früheren Bücher. Ein rundum fesselnder Roman."(The Times Literary Supplement)

"Dieses Buch ist voller Bewegung und Überraschung, ein moderner Roman mit viktorianischen Vorzügen: ein sorgfältig erstelltes Plot, das sich mit geradezu listiger Kunstfertigkeit vor dem Leser entfaltet. Wilkie Collins hätte dieses Buch verehrt, und ebenso Dickens."(The Sunday Times)

"Das Buch steht turmhoch über allem, was mir aus jüngerer Vergangenheit in deutscher Originalversion bekanntgeworden ist. Endlich wieder einmal ein echter Thriller, einer von der besseren Sorte, raffiniert aufgebaut, gehörig verwirrend, wie es sich ziemt, psychologisch auf hohe m Nive au und dabeiflüssig geschrieben. Auch die Autorin ist nicht die, die sie vorgibt zu sein. Hinter Barbara Vine steckt in Wirklichkeit Ruth Rendell, die von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit keiner Geringeren als Patricia Highsmith verglichen wird. Zu Recht."(Tages-Anzeiger)
Portrait
Barbara Vine (alias Ruth Rendell), geboren 1930, lebt in London. Ihre Bücher erhielten zahlreiche literarische Auszeichnungen. Mit 'König Salomons Teppich' wurde zum vierten Mal - eine Rekordzahl - ein Werk von ihr mit dem Gold Dagger Award der Crime Writers' Association ausgezeichnet, 1996 erhielt sie von der Queen den Ehrentitel Commander of the British Empire und 1997 schließlich den Grand Master Award der Mystery Writers of America für das Gesamtwerk und wurde auf Vorschlag von Tony Blair geadelt und ins britische Oberhaus berufen.
Die britische Bestseller-Autorin starb 85-Jährig am 2. Mai 2015.
Renate Orth-Guttmann begann Mitte der sechziger Jahre aus dem Englischen zu übersetzen. Zu den zahlreichen von ihr übersetzten Autoren zählen u. a. Joan Aiken, Roddy Doyle, David Lodge, Joyce Carol Oates und Ruth Rendell. 1989 erhielt sie den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 367
Erscheinungsdatum 21.11.1989
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21826-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/113/20 mm
Gewicht 271
Originaltitel A Dark-Adapted Eye
Auflage 17
Buch (Taschenbuch)
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