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Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud

Roman

(5)
Aus ihrem Schlafzimmer geht Gabriellas Blick über die sanften Hügel der Toskana. Sie braucht eine Auszeit von ihrem Job und ist nach vielen Jahren in das Haus ihrer Familie zurückgekehrt. Sie liegt in den weißen Laken ihres Bettes und beschließt, es den ganzen Sommer nicht mehr zu verlassen. Wer sie sehen will, muss sich zu ihr legen. Und alle kommen, vom Schornsteinfeger bis zum Pfarrer. Sie reden auch über Gabriellas Mutter, die rätselhafte amerikanische Schauspielerin, die eines Tages für immer verschwand. Gabriella hatte nur noch ihren Vater und die geliebte Haushälterin Emilia - doch mit jeder neuen Geschichte ihrer Gäste wird Gabriella klarer, dass die Dinge nicht so liegen, wie sie dachte ...
Rezension
"Herrlich komisch und liebevoll erzählt.", BUNTE, 20.10.2016
Portrait

Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane »Suche impotenten Mann fürs Leben«, »Nur ein toter Mann ist ein guter Mann«, »Die Lüge im Bett«, »Eine Handvoll Männlichkeit«, »Die Meute der Erben«, »Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig«, »Fünf-Sterne-Kerle inklusive«, »Hengstparade«, »Yachtfieber«, »Ran an den Mann«, »Nicht schon wieder al dente«, »Rückflug zu verschenken«, »Ticket ins Paradies«, »Hängepartie« und »Liebesnöter« sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände »Frauenhand auf Männerpo« und »Das Glück mit den Männern«, ihr ganz persönliches Buch »Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben«, das Kinderbuch »Rocky der Racker«, die mehrbändigen Jugendbuchreihen »Alexa, die Amazone« und die »Kaya«-Reiterbücher, sowie »Wo die Engel Weihnachten feiern« und die von ihr herausgegebene Anthologie »Gelegenheit macht Liebe«. Zuletzt erschien »Zeig mir, was Liebe ist«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 02.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06037-0
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 216/128/35 mm
Gewicht 437
Verkaufsrang 20.937
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unterhaltung mit Spannungstouch“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sehr gelungen. Bei aller witzigen Unterhaltsamkeit doch auch leise lebensphilosophisch und bisweilen sogar nachdenklich. Zum Ende hin mischt sich gar ein kriminalistisches Moment hinein. Tolle Idee, gute Figuren... kurz: sehr empfehlenswert. Sehr gelungen. Bei aller witzigen Unterhaltsamkeit doch auch leise lebensphilosophisch und bisweilen sogar nachdenklich. Zum Ende hin mischt sich gar ein kriminalistisches Moment hinein. Tolle Idee, gute Figuren... kurz: sehr empfehlenswert.

Kundenbewertungen


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Ein Buch, das ans Herz geht!
von Nina W. aus Eppelborn am 10.09.2016

Gaby Hauptmann hat mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die so ganz anders ist, als die Geschichten, die ich schon kenne. Und ich habe schon viel gelesen. Für mich ist es mein erstes Buch von Gaby Hauptmann, doch es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein! Aber ich beginne mal von... Gaby Hauptmann hat mit diesem Buch eine Geschichte geschaffen, die so ganz anders ist, als die Geschichten, die ich schon kenne. Und ich habe schon viel gelesen. Für mich ist es mein erstes Buch von Gaby Hauptmann, doch es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein! Aber ich beginne mal von vorne: Ich bin über den Buchhandel auf das Buch Aufmerksam geworden, als es in den Neuerscheinungslisten auftauchte. Klar, das Cover ist schön bunt und zeigt auch eine wunderschöne Aussicht, die zum Träumen einlädt (am liebsten auch zum Kofferpacken und einfach-nach-Italien-verreisen!), doch das war es nicht, was mich zum Lesen bewog. Mich hat die Geschichte hinter dem Titel interessiert: "Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud". Ein Schelm, wer über diese Formulierung böses denkt ;) Nein, es handelt sich bei der Hauptprotagonistin Gabriella nicht um ein "leichtes Mädchen", das uns in dem Buch über ihre Bettgeschichten aufklärt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Gabriella braucht eine Auszeit: von ihrem Beruf und ihrer Beziehung. Der Tod ihres geliebten Vaters bringt sie dazu, von der hektischen und immer wachen Stadt New York in ihre Heimat Castello in die Toskana zu ziehen - oder auch zu flüchten. So weit, so gut - oder so "normal". Doch was ist schon normal? Auf der Beerdigung ihres Vaters merkt sie dann, dass sie tatsächlich eine Auszeit braucht und zwar vom Leben und all seinen Einflüssen. Ihr Vater war ihr einziger Haltepunkt und Fixpunkt, ihre Mutter verließ sie, als sie noch ein kleines Kind war und so bricht mit seinem Tod ein Stück ihrer Welt zusammen. Wie also soll es weiter gehen? Kann es überhaupt weiter gehen? Gabriella möchte eine Frage auf die Antworten haben, beschließt, sich ins Bett zu legen und dort nicht eher wieder herauszukommen, bis sie alles durchdacht und geklärt hat. Wer auch immer sie besuchen komme wolle, solle sie in ihrem Bett aufsuchen. Somit ist eine ziemlich ungewöhnliche Einladung ausgesprochen. Und - was mich zunächst verwundert hat - die Menschen haben die Einladung tatsächlich angenommen! Anfangs waren die Treffen etwas verunsichert und distanziert, die Neugierde der Leute hat überwogen, doch wo kann man offener reden und ohne irgendwelche Ängste, als in einem Bett - oder, wie in Gabriellas Fall - in ihrem eigenen Bett?! Als Leser erhält man auf diese eher ungewöhnliche Art und Weise zu trauern, einen tiefen Einblick in Gabriellas Leben, aber auch in das Leben ihres Vaters. Die Leute reden offen mit ihr und erzählen ihr viele Geschichten über ihren Vater, der ihr in einigen Dingen doch unbekannt war. So zeichnet sich nach und nach ein deutliches Bild von dem auch mir als Leserin unbekannten Verstorbenen ab - bis er irgendwann kein Unbekannter mehr ist. Und Gabriella ist eine sehr gute Zuhörerin. Die Menschen im Ort fassen immer mehr Vertrauen zu Gabriella und kommen auch mit ihren eigenen Problemen zu ihr. Die Rolle, die einst ihrem Vater zugestanden hatte, hat nun sie eingenommen, wenn auch auf unkonventionelle Art und Weise. Doch irgendwann ist es genug. Nach fast zwei Wochen verlässt sie ihr Bett. Es ist Zeit zu handeln, Fragen, die sich ihr stellen, zu beantworten und auch ein Geheimnis zu lüften, das sie seit ihrer Kindheit gequält hat: lebt ihre Mutter noch? Warum hat sie die Familie verlassen? War es die Schuld von Gabriella? Wie ihr lesen könnt, beinhaltet das Buch wirklich keine "leichte" Geschichte. Es geht um vielmehr: um den Tod, die Trauerbewältigung auf eine interessante Art und Weise, darum, den wahren Menschen hinter der verstorbenen Person kennen und neu lieben zu lernen und auch die Vergangenheit zu bewältigen und eventuell diese einen Schritt in die Gegenwart wagen zu lassen. Gaby Hauptmann hat eine Geschichte niedergeschrieben, die ans Herz geht, zum Nachdenken anregt, aber die man auf keinen Fall wieder so leicht vergessen wird!

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Die Italienerin ,die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 03.08.2016

Eigene Zusammenfassung: Gabriella eine junge Frau die viele Schicksalschläge hatte, ist in der Toskana in ihrem Eltern Haus. Sie möchte Ruhe und beschließt denn Sommer über im Bett zu bleiben ,dort wo sie sich geborgen fühlt. Jeder der was von ihr möchte muss sie dort besuchen. Von... Eigene Zusammenfassung: Gabriella eine junge Frau die viele Schicksalschläge hatte, ist in der Toskana in ihrem Eltern Haus. Sie möchte Ruhe und beschließt denn Sommer über im Bett zu bleiben ,dort wo sie sich geborgen fühlt. Jeder der was von ihr möchte muss sie dort besuchen. Von Angestellter bis Pfarrer und alle kommen.Manche Bürger aus Neugierde manche weil sie einen Grund haben. Da es ja schon komisch ist das jemand 16 Tage im Bett bleibt. Meine Meinung: Eine sehr schöne emotionale, traumhafte Geschichte ! Ein Buch zum Träumen ! Gabriella verliert ihren Vater, ihr Ex betrügt sie und sie ist einfach nur fertig. Für viele der Italiener ist ihre Idee im Bett zu bleiben merkwürdig da in Italien das Schlafzimmer heilig ist, es ist nur für die Eltern und Kinder gedacht. Gabriella hat viel zu verkraften, sie erfährt viel über die Vergangenheit ihrer Eltern und auch über das verschwinden ihrer Mutter.In ihrer Trauer lernt sie einen Mann kennen aber darf sich eigentlich nicht in ihn verlieben? Erstens ist er viel zu jung! Zweitens hat sie es seiner Mutter versprochen!Aber muss man immer auf das hören was andere sagen?Gabriella wird auf eine besondere Reise mitgenommen eine Reise zur wahren Liebe,zu ihrem Glück sie muss es nur zulassen. Gabriella ist eine junge sympathische Frau die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Nach dem Tod ihres Vaters wirkt sie sehr geknickt und alleine was sich schnell bessert als sie in ihrem Elternhaus ist.Außerdem hat sie eine Gabe sie ist eine gute Zuhörerin und ein Herzens Mensch aber auch sehr emotional. Durch dass das sie zuhört erfährt sie viel, von denn Leuten über ihren Vater und ihre Mutter . Als sie erfuhr das es ein Geheimnis auf der Seite das Vaters gab hat sie top reagiert .Durch das was die Leute erzählen fragt sich Gabriella immer mehr was Mit ihrer wirklich Mutter geschah? Warum ist sie damals gegangen? Wie war ihr Vater wirklich?Gabriella ist immer für alle da so nimmt sie ihre Freundin auf und tut alles damit es ihr und denn Kindern gut tut. Dabei vergisst sie sich manchmal ein bisschen. Die Geschichte habe ich in einem Rutsch durchgelesen ,da sie einfach Herz erwärmend, emotional ,spannend, aber auch traurig war. Der Autorin ist es gelungen das mir ein Film vor dem inneren Auge ab lief,da sie alles sehr detailliert beschreiben hat. Der Schreibstill war flüssig bezaubernd und es stand auch viel zwischen denn Zeilen. Die Geschichte war sehr schön geschrieben und ich war traurig als ich fertig war. Die Bücher von der Autorin laden immer zum Träumen , verweilen und relaxen ein.Von Anfang bis zum Ende des Buches war ich gefesselt habe das Buch aber mit einer Träne geschlossen da es leider schon vorbei war. Es war für mich ein Highlight dieses Buch ,ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Die Autorin bringt soviel Emotionen hinein die auch beim Leser ankommen. Der Leser wird entführt und mit auf diese ungewöhnliche Reise genommen. Daher 5 von 5 Punkten.

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Spannung bis zur letzten Buchseite
von Isabellepf aus Gaggenau am 17.05.2016

Es handelt von Gabriella, Die Italienerin die das ganze Dorf in ihr Bett einlud, geschriebe von Gaby Hauptmann. Auf dem Cover kann man sich bereits einen Eindruck darüber machen, wie wohl der Blick aus dem Fenster des Castellos war. Als kleines Mädchen war Gabriella im Castello, dem pächtigen Anwensen auf... Es handelt von Gabriella, Die Italienerin die das ganze Dorf in ihr Bett einlud, geschriebe von Gaby Hauptmann. Auf dem Cover kann man sich bereits einen Eindruck darüber machen, wie wohl der Blick aus dem Fenster des Castellos war. Als kleines Mädchen war Gabriella im Castello, dem pächtigen Anwensen auf dem Weinberghügel in einem kleinen toskanischen Dorf gross geworden. Zusammen mit Ihrer wunderschönen Mutter Maria und Ihrem warmherzigen und angesehenen Vater Claudio. Doch völlig unvorhergesehen war Maria auf einmal verschwunden, auf und davon. Man munkelte, dass Sie ihrer Schauspielkarriere nachginge. Somit waren Claudio und Emilia, der Hausengel, alleine um sich um Gabriella zu kümmern und sie gross zu ziehen. Emilia umsorgte Sie gut, doch zog es Gabriella in die weite Welt hinaus vernab des Castellos, nach New York. Bis plötzlich die traurige Nachricht Sie erreichte, das Ihr Vater verstorben sei. Gabriella machte in New York einen regelrechten Schlussstrich mit Ihrem dortigen Leben. Hatte Ihr Freund Sie auf dem Schreibtisch mit einer anderen betrogen, der Alltag als Broker war auch eher hart als einfach, Sie brauchte einfach eine Auszeit von allem. Nach der Beerdigung hatte sich Gabriella somit vorgenommen, nicht mehr aus dem Bett aufzustehen, Sie brauchte dringend eine Auszeit, von allem. Wer etwas von Ihr wollte musste Sie in Ihrem Schlafgemacht im Castello besuchen. Natürlich war dies schnell Gesprächsthema Nr.1 im ganzen Dorf, und damit sollte Gabriella Ihrer Mutter ähnlicher sein als Sie dachte. Sie hatte vortan viel Zeit um über Ihren Vater, seine Werke als Künstler und wer er überhaupt war, nachzudenken. Flavio der um einiges jüngere Sohn einer Frau und guten Freundin von Emilia aus dem Dorf, brachte Gabriella immer wieder auf andere Gedanken. Das Castello, das einst so ruhig und leblos war, erstrahlte immer und immer mehr im Leben, als Sofia die beste Freundin Gabriellas mit Ihren drei Kindern einzog. Bald machte Gabriella mit den wichtigsten Personen Ihres Vaters Bekanntschaft und diese wurden immer mehr ein Teil von Ihr. Bis Hendrik durch die Testamentseröffnung in Ihr Leben platzte. Was würde Sie erben und vor allem was hatte Ihr Vater Ihr vermacht? Das Glück sollte sehr schnell umschlagen. Ein bis zur letzten Seite sehr fesselndes Buch, in dem Trauer, Hass, Neid, Liebe und Spannung nicht zu kurz kamen. Geschrieben mit viel Liebe, wurden die einzelnen Personen gefühlvoll dargesellt. Man konnte regelrecht den Toskanischen Flair, durch das Buch und die lecker beschriebenen Köstlichkeiten erahnen.

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Die ungewöhnliche Gabriella
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 11.07.2016

Nach dem Tod ihres Vaters kommt Gabriella zurück ins Castello, in ihre Heimat in der Toskana. Zeitlich passt es ihr ganz gut, denn sie selbst braucht eine Auszeit, von Job und ihrer Beziehung. Auf der Beerdigung gibt sie kund, dass sie sich die nächste Zeit im Bett aufhalten werde. Wer... Nach dem Tod ihres Vaters kommt Gabriella zurück ins Castello, in ihre Heimat in der Toskana. Zeitlich passt es ihr ganz gut, denn sie selbst braucht eine Auszeit, von Job und ihrer Beziehung. Auf der Beerdigung gibt sie kund, dass sie sich die nächste Zeit im Bett aufhalten werde. Wer auch immer etwas von ihr möchte, sollte zu ihr kommen. Nicht nur die stets treue Seele des Hauses Emilia, die schon so lange Gabriella denken kann, als Haushälterin fungiert, auch der ein oder andere im Dorf hält sie für übergeschnappt. Aber was andere über sie denken, ist Gabriella völlig egal, sie zieht ihr Ding durch und empfängt ihre Gäste im Bett und denkt nicht daran, dieses zu ändern... Gabriella, die in New York lebt und arbeitet, kommt nach dem Tod ihres Vaters zurück nach Hause und legt sich dort ins Bett. Vorerst, bis sie weiß, wie es weitergehen wird. Schon von klein auf nur auf ihren Vater fixiert, denn ihre Mutter verließ die Familie, als Gabriella 4 Jahre alt war, ist der Tod ein Schock für sie. Sie weiß nicht viel von ihrem Vater, hat er doch immer gearbeitet und nicht viel Zeit für sie gehabt. Aber Emilia, die Haushälterin war immer für sie da und ist es auch jetzt wieder. Die Menschen aus dem Dorf kommen zu ihr, nicht nur, weil sie ein Anliegen haben, sondern auch einfach der Neugierde wegen. Wer legt sich schon einfach so ins Bett und lässt alle antanzen, die was von einem wollen. Gabriella ist eine gute Zuhörerin. Sie lässt die Leute erzählen, die ihr auch einen ihr unbekannten Vater zeichnen. Wer war ihr Vater, nun, wo er tot ist, wird er für sie transparent. Die Leute mochten ihn und hatten Vertrauen zu ihm. Das versuchen sie auf Gabriella zu übertragen. Sie tragen ihre Sorgen und Nöte zu ihr, aber auch das aktuelle Geschehen im Dorf. Wenn es ihr möglich ist zu helfen, dann tut sie das, ganz unbürokratisch. So lässt sie ihre Freundin, die mit ihrem Mann Stress hat, vorübergehend mit ihren 3 Kindern bei ihr im Castello wohnen. Gabriella wagt es nun erst Fragen zu stellen, über ihren Vater und ihre Mutter. Warum hat ihre Mutter sie und ihren Vater seinerzeit verlassen und nie wieder etwas von sich hören lassen. Lebt sie noch und würde man sie wiedererkennen? Diese Frage hat Gabriella ein Leben lang beschäftigt, was ja auch verständlich ist, denn wie kann man sein eigenes Kind so schmählich im Stich lassen. Die Tage vergehen, 13 um genau zu sein, die sie im Bett verbringt. Dann steht sie auf, es gibt Dinge, die getan und geklärt werden müssen. Es ist ein ungewöhnliches Buch mit einer eher ungewöhnlichen Macke. Dass man sich nach dem Tod eines geliebten Menschen ins Bett verzieht und sich ausheult, kann man noch nachvollziehen. Seine nächsten Schritte jedoch bewusst im Bett überdenken und dieses nicht verlassen zu wollen, ist schon recht eigenartig. Zumal das Leben ja nicht stehenbleibt, sondern für Gabriella und alle anderen weitergeht. An einigen Stellen plätschert die Story so vor sich hin, an anderen nimmt sie Fahrt auf und man hat zu tun, aufzuspringen. Zum Ende hin kommt die Autorin mit Wendungen und Überraschungen um die Ecke, die man nie vermutet hätte. Es kommt Spannung auf und man möchte immer schneller lesen können, um zu wissen, wie es weitergeht und wie sich die Komplikationen, die sich im Lauf des Buches angestaut haben, auflösen. Wenn ich auch nicht 100%ig Gabriellas Macke nachempfinden konnte, so war mir der Mensch Gabriella sehr sympathisch. Sie ist geradlinig und ehrlich, hilfsbereit und hat immer ein offenes Ohr. Mit dem Tod ihres Vaters muss sie nicht nur den Verlust eines geliebten Menschen verkraften, sie muss das mit der Erbschaft regeln und sich besinnen, wie es mit ihr weitergehen soll und wird. Das Buch ist geprägt von Verlust, Ängsten, die auch die finanzielle Situation mit einschließen, Geheimnissen und auch der Bewältigung der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht. Wenn das Buch auch einige Male etwas zäh war, so treibt den Leser doch immer die Neugierde weiter, wie sich alles entwickeln wird. Das Ende hat mich überrascht, das war nicht vorhersehbar. Ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.

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