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Die Kirschvilla

Roman

(1)
Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.


Rezension
"Spannend und packend geschrieben."
Portrait
Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 480, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.09.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641179281
Verlag Heyne
Verkaufsrang 213
eBook (ePUB)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was für eine spannende Familiengeschichte“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Hanna Caspian ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bisher etwas andere Romane geschrieben hat. Da dies ein geschlossenes Pseudonym ist, werde ich Ihnen auch nicht verraten, wer dahinter steckt. Nur so viel, ich hab ihre Bücher sehr gerne gelesen, denn es sind für mich sehr gelungene Schmöker, die einen mitreißen, die Zeit Hanna Caspian ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die bisher etwas andere Romane geschrieben hat. Da dies ein geschlossenes Pseudonym ist, werde ich Ihnen auch nicht verraten, wer dahinter steckt. Nur so viel, ich hab ihre Bücher sehr gerne gelesen, denn es sind für mich sehr gelungene Schmöker, die einen mitreißen, die Zeit vergessen lassen und sogar etwas über die Vergangenheit erzählen. Aber keine Angst – dies ist nicht schon wieder eine Buchbesprechung von mir, in der es um das 3. Reich oder die Judenverfolgung geht – obwohl ein Teil der Handlung in dieser Zeit spielt! ;-)

Hanna Caspian erzählt die Geschichte einer Familie aus Köln-Rheinkassel in zwei Zeitebenen. Sie beginnt ihren Roman gleich mit einem erschütternden Ereignis: Am 27. Juli 1926 haben anscheinend die fünf Geschwister Clementine, Magnus, Gustav, Josefine und Oskar jemanden umgebracht und im Rhein verschwinden lassen. Damit haben wir schon einmal das dunkle Geheimnis, um das es sich in diesem Buch dreht. Im 2. Kapitel springt die Geschichte in den 2. Handlungsstrang. Wir sind wiederum in Köln-Rheinkassel, aber im Jahr 2014. Isabell, eine Frau in den Dreißigern, hat ihre Großmutter Pauline abgeholt. Sie sind auf dem Weg zum Notar, denn Pauline hat von ihrem Bruder, dem letzten ihrer Geschwister, eine Erbschaft bekommen. Auf der Fahrt zum Notar erfahren wir schon einiges über die Familiengeschichte von Pauline, denn sie ist das jüngste der Geschwister, die 1926 jemanden ermordet haben. Allerdings kam Pauline erst danach zur Welt. Pauline erbt ihr Geburtshaus – die Kirschvilla – von der sie dachte, dass sie im Krieg zerstört worden sei. Dieses Erbe setzt bei Pauline Erinnerungen frei, auf die sie gerne verzichtet hätte. Bevor Pauline und ihre Enkelin Isabell sich entscheiden, ob sie das Erbe überhaupt antreten, bekommen sie einen jungen Notar an die Seite gestellt, der ihnen alles vor Ort genauer zeigt und erläutert. Isabell und der junge Notar fühlen sich sofort sehr stark zueinander hingezogen.

Und so springt die Geschichte zwischen der sich anbahnenden Liebesgeschichte in der Gegenwart und der dunklen, erschütternden Geschichte in der Vergangenheit hin und her. Ich habe hier an dieser Stelle schon Kritiken gelesen, in denen steht, dass die Geschichte in der Vergangenheit zu konfus erzählt wird, da die Autorin sehr viele Zeitsprünge hin und her macht. Mir persönlich gefiel es allerdings sehr gut, denn so bekam man immer wieder andere Aspekte der düsteren Familiengeschichte häppchenweise serviert. Einiges hat man schon vermutet. Und es ist auch sehr früh klar, wer ermordet wurde, aber was genau geschah, bleibt bis zum Ende offen. Die Autorin hat, finde ich, eine sehr interessante Erzählform gefunden. Sie erzählt die Geschichte in der Gegenwart ganz stringent. Allerdings kommen dabei auch Erinnerungen bei Pauline hoch, die uns immer schon einen kleinen Einblick geben. Aber da sie die Familiengeschichte vor ihrer Geburt nicht kennt, ist es in Wirklichkeit natürlich ganz anders. Dann gibt es einen eigenen Handlungsstrang in der Vergangenheit, Tagebucheinträge aus zwei Tagebüchern, die Clementine geschrieben hat und Briefe, Zeitungsartikel, Erinnerungen und Unterlagen, die von verschiedenen Personen beigebracht werden. Und so setzt sich langsam ein Puzzle zusammen, dessen Ende immer erschütternder wird.

Ich war von diesem Buch ausgesprochen gefesselt. Die Familiengeschichte hat mich tief berührt und erschüttert. Sie hat schon ein wenig auch von der damaligen Zeit in unsere transportiert. Vielleicht hat die Autorin ein wenig zu viele Dramen eingeflochten, aber trotzdem hat mich dieses Buch ausgesprochen gut unterhalten und gleichzeitig gegruselt. Es taten sich Abgründe auf. Und da ich dieses Buch als Schmöker gelesen und genossen habe, war es für mich so sehr stimmig, und ich kann es guten Gewissens empfehlen!

Tolle Geschichte über zwei Frauen und ein furchtbares Familiengeheimnis. Tolle Geschichte über zwei Frauen und ein furchtbares Familiengeheimnis.

D. Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine spannende Familiengeschichte mit dunklen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen. Ein mitreißender, teils historischer Roman mit regionalem Bezug zu Köln. Eine spannende Familiengeschichte mit dunklen Geheimnissen, die nach und nach ans Licht kommen. Ein mitreißender, teils historischer Roman mit regionalem Bezug zu Köln.

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Eine Familiengeschichte voller Tragik und mit der Erkenntnis, dass auch nach vielen Jahren die Wahrheit immer noch wehtut. Schmöker! Eine Familiengeschichte voller Tragik und mit der Erkenntnis, dass auch nach vielen Jahren die Wahrheit immer noch wehtut. Schmöker!

„Erben, hat viele Geschichten aber diese sollten Sie lesen ;-)“

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Köln-Rheinkassel, hier spielt unsere Geschichte.
Eine Villa schön und idyllisch wie aus einem sündhaft teuren Immobilienprospekt oder einem romantischen Liebesroman.

Doch Irrtum- denn die Familiengeschichte die mit dieser Villa und den Nebengebäuden zusammen hängt ist alles andere als "hübsch und fein".
Aber das ganze Ausmaß lernen
Köln-Rheinkassel, hier spielt unsere Geschichte.
Eine Villa schön und idyllisch wie aus einem sündhaft teuren Immobilienprospekt oder einem romantischen Liebesroman.

Doch Irrtum- denn die Familiengeschichte die mit dieser Villa und den Nebengebäuden zusammen hängt ist alles andere als "hübsch und fein".
Aber das ganze Ausmaß lernen Sie erst kennen-wenn Sie liebe Leserschaft mit auf Zeitreise in die Jahre 1924-1926 gehen.

Wo Schnaps und Kölsch manchmal eine Teufelswährung waren, die entweder Segen oder Verlust bedeuteten.
Lassen Sie sich mitreißen, erschüttern und faszinieren von diesem historischen Roman.

Viel herbstliches Blätterrascheln wünsche ich Ihnen bei diesem Lesespaziergang durch dieses düstere "Familiensaga-Landstück"

Ihre Heike Fischer

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Ein spannendes und berührendes Familiengeheimnis
von zauberblume am 27.10.2016

Die Kirschvilla" von Hanna Caspian ist mein erstes Buch, dass ich von dieser bekannten Autorin gelesen habe. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite restlos begeistert und bin eingetaucht in dieses spannende, tragische und berührende Familiengeheimnis. Der Inhalt: Isabell und ihre Großmutter Pauline erben in Köln von einem... Die Kirschvilla" von Hanna Caspian ist mein erstes Buch, dass ich von dieser bekannten Autorin gelesen habe. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite restlos begeistert und bin eingetaucht in dieses spannende, tragische und berührende Familiengeheimnis. Der Inhalt: Isabell und ihre Großmutter Pauline erben in Köln von einem nach Amerika ausgewanderten Onkel eine verlassene Villa. Auf dem riesigen Grundstück befindet sich auch eine Brauerei. Die alte Villa am Rheinufer birgt so manches langgehütetes Geheimnis. Doch Oma Pauline, die einen Teil ihrer Kindheit hier verbracht hat, kann sich an fast nichts mehr erinnern. Licht ins Dunkel bringen erst zwei Tagebücher aus den zwanziger Jahren. Der Testamentvollstrecker Julius Grothues mit seinen traurigen Augen scheint auch etwas vor Isabell zu verbergen. Und als Isabell die Tagebücher liest, erkennt sie jedoch den Schleier der über der Vergangenheit liegt. Dieser muss erst gelöst werden, damit sie glücklich werden kann. Ich muss sagen, der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an eintauchen lassen in die Geschichte. Mit Isabell bin ich eingetaucht in die Vergangenheit und habe mich in den 20er Jahren befunden. In der Villa herrschte ja ein rauer Ton und Paulines Kindheit war ja nicht einfach. Beim Lesen der Tagbücher zusammen mit Isabell war ich zutiefst erschüttert. Wie gut, dass Mauern nicht sprechen können. Die Geschichte wird ja von Seite zu Seite spannender, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat Oma Pauline leid getan, aber es war vielleicht auch für sie notwendig, endlich Licht in die dunkle Vergangenheit zu bringen. Es gab ja so viele ungeklärte Fragen über die Familie und die Schicksale der einzelnen Familienmitglieder, deren Angst beim Lesen direkt zu spüren war. Und trotz all der Tragik kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Denn im hier und jetzt ist zwischen Isabell und Julius dieses zarte Knistern zu spüren. Doch Isabell hat Angst. Ist sie dennoch bereit, sich auf Julius einzulassen? Ein Wahnsinnsbuch, eine atemberaubende Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat. Ich habe beim Lesen mitgelitten, gehofft und gebangt. Das Buch, bzw. die Geschichte hat mich wirklich sehr berührt. Ein absolutes Lesehighlight. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon riesig auf das nächste Buch der Autorin. Das auf mich etwas melancholisch wirkende Cover strahlt aber auch einen gewissen Optimismus aus. Auf dem Bild erstrahlt die Villa ja bereits in neuem Glanz.

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Ein wundervoller Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 30.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Hier ist der Autorin, Hanna Caspian, ein wunderschöner Schmöker gelungen mit dem ich es mir, bei dem kalten Winterwetter, so richtig gemütlich auf der Couch gemacht habe. Die Geschichte beginnt mit einer Situation, wo ich erst nicht so richtig verstanden habe wieso, weshalb, warum, da der Sinn dieser Aktion... Hier ist der Autorin, Hanna Caspian, ein wunderschöner Schmöker gelungen mit dem ich es mir, bei dem kalten Winterwetter, so richtig gemütlich auf der Couch gemacht habe. Die Geschichte beginnt mit einer Situation, wo ich erst nicht so richtig verstanden habe wieso, weshalb, warum, da der Sinn dieser Aktion nur angedeutet wurde und kein Name von der Person genannt wird, um die es geht, aber keine Angst, es klärt sich alles auf. Die beiden Erzählstränge einmal ab den 1920er Jahren und dann aus 2014, sind gut zu unterscheiden durch die Überschriften der einzelnen Kapitel. Die Abschnitte aus 2014 haben fast immer einen direkten Bezug zu den Geschehnissen der Kapitel aus den früheren Jahren und umgekehrt, sie ergänzen und erklären sich perfekt. Wundervoll finde ich auch die Beschreibungen der Villa, des riesigen parkähnlichen Gartens und des Kirschbaumes, der den Namen des Titel ausmacht. Hier konnte ich mir beim Lesen alles sehr gut bildlich vorstellen. Die Gefühle der Kinder im Damals sind sehr ausdrucksstark und berührend geschrieben, vor allem in den gefundenen Tagebüchern. Oftmals sehr traurig, wenn man bedenkt, das die Kinder der Familie Korte nichts zu lachen hatten. Viele Gefühle stürzen auf den Leser ein, unter anderem Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit. Ich muss gestehen, das mir die aktuellen Kapitel von Oma Pauline, Isabell und Julius gefallen haben, da es ja um die Aufdeckung des Geheimnisses geht und die Drei eine große Rolle dabei spielen, aber absolut berührt und überzeugt haben mich die Kapitel mit den Kortes aus den früheren Jahren. Ein toller Roman, der mich in seinen Bann ziehen konnte, spannend und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seiten und die ersten Sätze schließen sich mit den letzten Sätzen der Geschichte zu einem Kreis zusammen, den man nicht besser hätte vollenden können.

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Köln und die Liebe
von Eliza am 30.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Meine Meinung: Hanna Caspian kann man zu diesem Roman wirklich nur gratulieren, eine Familiensaga wie ich sie liebe, dazu eine wunderschöne romantische Liebesgeschichte und dies alles auch noch in einer absoluten Traumstadt. Das Cover ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es ist sicherlich eine gute Wahl, ein klassisches Familiensaga-Cover... Meine Meinung: Hanna Caspian kann man zu diesem Roman wirklich nur gratulieren, eine Familiensaga wie ich sie liebe, dazu eine wunderschöne romantische Liebesgeschichte und dies alles auch noch in einer absoluten Traumstadt. Das Cover ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, aber es ist sicherlich eine gute Wahl, ein klassisches Familiensaga-Cover für ein Debüt (zumindest unter diesem Pseudonym) zu wählen. Ich persönlich ziehe allerdings Cover, die sich von der Masse durch ihre Schlichtheit abheben, vor. Die Geschichte spielt größtenteils auf zwei Zeitebenen, was mir hierbei ganz besonders gut gefallen hat, sind die Übergänge von der einen auf die andere Zeitebene. Die Übergänge waren deutlich und dennoch kam es zu keinem Bruch innerhalb der Story. Eine sehr wohldurchdachte Konstruktion der Ereignisse im Roman inklusive der Tagebucheinträge, Kompliment! Im Laufe des Romans setzt die Autorin das von ihr kreierte Puzzle immer weiter zusammen, langsam und allmählich bekommt der Leser eine Ahnung was in der Vergangenheit von Isabell und Paulines Familie passiert ist. Eine Frage, die ich mir während des Lesens immer wieder gestellt habe: „Was weiß Pauline wirklich?“ oder hat sie die Ereignisse in ihrer Kindheit so verdrängt, dass sie sich wirklich nicht erinnern kann. Isabell und Julius sind neben Pauline meine absoluten Lieblingsfiguren. Gerade Julius, als Gegenpol zu der unsteten und unverbindlichen Isabell, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Julius wäre auch für mich ein Mann zum Heiraten ;-) Bei Isabell hat mir sehr gefallen, dass sie sehr gut reflektieren kann, aber sich auch ihren Ängsten stellt, auch wenn es ihr schwer fällt und kämpfen muss. Pauline war für mich die liebende Großmutter, die alles tun will, damit ihre Enkelin glücklich wird, eine solche Großmutter zu haben ist sicherlich ein sehr großes Geschenk. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen, wenn es meine Zeit erlaubt hätte, wäre dieser Roman sicherlich in sehr wenigen Tagen ausgelesen gewesen. Eine sehr angenehme Mischung aus Dialogen meist in der Zeitebene „2014“ und vielen erzählenden Passagen in der Vergangenheit. Wenn ich einen Wunsch an die Autorin frei hätte, würde ich mir wünschen, dass dies nicht ihr letzter Roman unter diesem Pseudonym ist. Vielleicht ist es sogar ein Auftakt für eine neue Reihe über das historische Köln zur Zeit des zweiten Weltkriegs? Dieser Roman gehört für mich zur Pflichtlektüre des Jahres für die Fans des Genres, ich werde ihn sehr gerne weiterempfehlen und bestimmt auch zu Weihnachten verschenken. Sicherlich ist dieses Buch primär an uns Frauen gerichtet, dennoch könnte ich mir vorstellen, dass auch Männer, die gerne etwas über das historische Köln lesen möchten, an diesem Roman ihre Freude haben könnten (es sei denn sie sind absolute Gegner von Liebesgeschichten) ;-).

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Sehr spannend
von EvaMaria aus Bregenz am 13.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das ist ein richtig tolles Buch, welches langsam und leise beginnt, aber sich immer mehr entwickelt und den Leser damit richtig ans Buch fesselt. Toll! Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, zum Einen befindet man sich in der Vergangenheit und man lernt die Familie von Pauline kennen und zum... Das ist ein richtig tolles Buch, welches langsam und leise beginnt, aber sich immer mehr entwickelt und den Leser damit richtig ans Buch fesselt. Toll! Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, zum Einen befindet man sich in der Vergangenheit und man lernt die Familie von Pauline kennen und zum Anderen sind wir in der Gegenwart und hier lernen wir Isabell und ihre Großmutter kennen, die gerade versuchen das Erbe um die geheimnisvolle Villa abzuwickeln. Diese Wechsel während der ganzen Erzählung machen das ganze richtig spannend, denn ich als Leser hatte immer den Wunsch zu erfahren, was passiert als nächstes und das Geheimnis der Familie zu erfahren. Aufgepeppt wird das ganze noch durch das Tagebuch das Isabell findet, hier liest man immer wieder Einträge aus der Sicht von Clementine. Diese Einträge waren wirklich sehr gefühlvoll und es hat mich stellenweise auch richtig traurig gemacht. Mich persönlich hat die Erzählung aus der Vergangenheit mehr angesprochen und finde ich persönlich viel interessanter, weil einfach mehr los war zwischen den Hauptcharaktere. Die Erzählung um Isabel war nett, aber für mich eher vorhersehbar, deswegen fand ich es jetzt nicht ganz so interessant. Die Schreibweise der Autorin war toll und sehr angenehm zu lesen. Ich finde sie hat eine tolle Atmosphäre für den Leser geschaffen, auch wenn es meist sehr düster war. Man erlebt als Leser selten was glückliches, aber wie gesagt, ich fand die Atmosphäre sehr toll. Außerdem lässt sich die Geschichte sehr leicht und flüssig lesen, obwohl das Buch sehr viele Seiten hat. Fazit: 5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für dieses Buch. Hier hat man als Leser einige tolle Lesestunden vor sich.

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Ein sehr bewegendes Familiengeheimnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Altdorf am 21.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein sehr fesselndes Familiengeheimnis, dass es auf meine Jahresbestenliste 2016 geschafft hat. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart erbt Pauline, die Großmutter von Isabell die Villa am Rheinufer, in der sie als Kind aufgewachsen ist. Doch da sie mit der Villa nur Unglück in Verbindung bringt, möchte... Ein sehr fesselndes Familiengeheimnis, dass es auf meine Jahresbestenliste 2016 geschafft hat. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart erbt Pauline, die Großmutter von Isabell die Villa am Rheinufer, in der sie als Kind aufgewachsen ist. Doch da sie mit der Villa nur Unglück in Verbindung bringt, möchte sie diese gleich an ihre Nichte weitergeben. Doch Isabell ist mit der riesen Villa, die auch noch Unsummen an Renovierung verschlingen würde, ebenfalls total überfordert. In der Vergangenheit erleben wir dann das düstere Leben von Sofia und ihren Kindern, die sehr unter ihrem gewalttätigen Vater und Ehemann zu Leiden haben. Zudem ist die Villa auch noch verflucht und das über mehrere Generationen. Mich hat die Geschichte derart gefesselt, dass ich sie am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Anhand des schönen Covers und des Buchtitels, erwartet man eher eine nette Familiengeschichte, doch in Wahrheit ist alles sehr düster. Aber gerade das bindet den Leser unheimlich an die Geschichte und man ist mit allen Gefühlen dabei. Die Charaktere sind unheimlich lebendig geschildert, so dass man richtig körperlich mitfühlen kann. Ich entwickelte richtige Hassgefühle, vor allem August gegenüber, denn für ihn und seine Grausamkeit fehlen mir wirklich alle Worte. Ich habe auch sehr mit Sofia und den Kindern mitgelitten, die wirklich keine schöne Kindheit hatten. Aber auch Isabell hat es nicht einfach, sie erforscht mit dem Notar Julius an Hand von Tagebüchern nach und nach die schrecklichen Geheimnisse aus der Vergangenheit. Sie hat auch öfters mit Angstzuständen zu kämpfen, die sie anscheinend vererbt bekommen hat. Hanna Caspian hat einen sehr schönen fesselnden, mitreissenden und sehr bildhaften Schreibstil. Ich konnte mich so schön in den Beschreibungen der Villa und des Gartens verlieren. Aber nichts wirkt überladen, es wird alles in der richtigen Dosis präsentiert auch die Auflösung des Geheimnisses. Bei vielen Familiengeheimnissen plätschert die Geschichte ja nur so vor sich hin und zum Ende hin überschlägt sich dann alles. Auch dies war hier nicht der Fall, die ganze Geschichte wird spannend erzählt und an Hand der Tagebucheinträge, wird dem Leser im Laufe der Geschichte schon immer etwas offenbart, was einem oft die Luft anhalten läßt. An zwei Stellen hätte ich zwar etwas anders gehandelt, aber die Geschichte war für mich rundum stimmig, konnte mich von der ersten Seite bis zum Schluß fesseln und bekommt von mir daher 5 Sterne. Ich hoffe sehr, dass Frau Caspian noch viele so tolle Bücher schreiben wird.

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Die Kirschvilla
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 15.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Meine Meinung: Ein Buch was einen nicht mehr los lassen kann.. Es ist eine fesselnde Geschichte voller düsterer Geheimnisse und voller Wehmut, nach ein bisschen Glück und Liebe. Es wird in zwei Zeitebenen berichtet und alles fügt sich hervorragend zusammen. Nur ganz allmählich wird das Geheimnis gelüftet und was dort... Meine Meinung: Ein Buch was einen nicht mehr los lassen kann.. Es ist eine fesselnde Geschichte voller düsterer Geheimnisse und voller Wehmut, nach ein bisschen Glück und Liebe. Es wird in zwei Zeitebenen berichtet und alles fügt sich hervorragend zusammen. Nur ganz allmählich wird das Geheimnis gelüftet und was dort dann ans Tageslicht zum Vorschein kommt ist einfach unfassbar, aber doch die nackte Wahrheit. Alles kann man sich sehr gut vorstellen, die Umgebung von Köln, Rheinkassel und Königswinter. Sogar die Villa am Rhein, die erfunden ist und den Kirschbaum in seiner vollen Pracht. Auch die Charaktere von den einzelnen Personen sind sehr gut dargestellt, man fühlt und bangt mit ihnen. Denn sie haben es einfach nicht leicht, weil sie meinen ein Fluch liegt über ihnen. Man ist in dieser Geschichte so tief mit drin, weil sie fesselnd und so spannend ist. Die Autorin hat hier ein so tolles Buch geschrieben das man einfach immer weiter lesen mußte. Die ganzen Emotionen konnte man mit erleben und es war ein absoluter Lesegenuß. Ein sehr guter Schreibstil begleitet das Buch vom Anfang bis zum Ende und man spürte die Wehmut und ein hauch von Glück was am Ende endlich eintraf. Ich bedanke mich bei der Autorin das ich das Buch lesen durfte!

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Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Kolitzheim am 07.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

ich habe mitgefiebert, mitgelitten und mich auch mitgefreut. 2 Zeitebenen, viel Verwandtschaft und viel zu viel Wirrungen. Es hat mich voll gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen denn ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht. Ein tolles Buch!

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Schuld der Ahnen
von Hortensia13 am 02.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Oma Pauline erhält ein Schreiben, dass ihr Bruder Oskar in Amerika verstorben ist und ihr das ehemalige Zuhause die Kirschvilla vererbt. Er will nicht, dass seine Familie mit dem verfluchten Objekt etwas zu tun hat. Isabell begleitet daraufhin ihre Oma zu dem Anwesen. Dabei lernt sie den Notariar Justus... Oma Pauline erhält ein Schreiben, dass ihr Bruder Oskar in Amerika verstorben ist und ihr das ehemalige Zuhause die Kirschvilla vererbt. Er will nicht, dass seine Familie mit dem verfluchten Objekt etwas zu tun hat. Isabell begleitet daraufhin ihre Oma zu dem Anwesen. Dabei lernt sie den Notariar Justus kennen, in den sie sich praktisch auf die erste Sekunde verliebt. Gemeinsam entdecken sie in Bruchstücken die düstere Familiengeschichte rund um die Kirschvilla. Können sie mit den Lasten ihrer Ahnen leben? Werden sie das Erbe akzeptieren? Liegt wirklich ein Fluch auf der Familie? Und lässt sich Isabell schlussendlich auf Justus ein? Ein tolles Buch über eine komplexe Familiengeschichte. In kleinen Abschnitten wird zwischen Gegenwart und der Vergangenheit der 1920er Jahre in Köln abgewechselt. Spannend geschrieben und wirklich lesenswert.

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Großartig bis ins kleinste Detail!
von Betsy aus Wien am 01.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Alles beginnt damit, dass Isabell und ihre Großmutter Pauline sich auf den Weg nach Köln machen um dort eine Erbschaft von Paulines Bruder anzutreten. Als sich herausstellt, dass es sich dabei um das Geburtshaus von Pauline, einer Villa samt Brauerei am Rheinufer handelt, werden schon längst verdrängte Erinnerungen in... Alles beginnt damit, dass Isabell und ihre Großmutter Pauline sich auf den Weg nach Köln machen um dort eine Erbschaft von Paulines Bruder anzutreten. Als sich herausstellt, dass es sich dabei um das Geburtshaus von Pauline, einer Villa samt Brauerei am Rheinufer handelt, werden schon längst verdrängte Erinnerungen in Pauline geweckt und vor allem Isabell beginnt der Geschichte ihrer Familie, die seit jeher viel tragisches und geheimnisvolles umgab, endlich auf den Grund zu gehen. Der sympathische Notar Julius Grothues steht ihr dabei hilfreich zur Seite. Immer tiefer versinkt Isabell in die eigene Familiengeschichte, bis der Fund zweier Tagebücher von Paulines ältester Schwester nach und nach zu Tage fördert, wie düster das Erbe ihrer Familie tatsächlich ist und letztendlich auch in der Gegenwart noch das Glück der Mitglieder zu bedrohen scheint. Dieses Buch beigeistert nicht nur aufgrund seines wunderschönen Covers, sondern auch wegen einer wirklich fesselnden Handlung, bei der man quasi alles um sich herum vergisst. Ich will hier auch gar nicht viel mehr zum Inhalt sagen, denn diese Geschichte hat so viele dramatische, emotionale und spannende Momente, dass ich das Vergnügen, diese selbst zu entdecken und darin einzutauchen, niemandem nehmen möchte. Die Handlung selbst spielt auf unterschiedlichen Zeitebenen. Einerseits in der Gegenwart, wo wir gemeinsam mit Isabell und ihrer Großmutter Pauline miterleben wie die Erbschaft dafür sorgt, dass alte Familiengeschichten ausgegraben werden, und dann großteils in den 20iger Jahren, als die Familie in die Villa einzieht und des weiteren wie ihr Leben dort verlief. Im Verlauf der Handlung kommt dann noch eine Tagebuchebene von Clementine, der ältesten Tochter und Paulines großer Schwester, hinzu, die hier alles noch mal sehr intensiviert. Wichtig ist hierbei nicht den Überblick zu verlieren, da die Zeitsprünge nicht unbedingt immer chronologisch passieren, doch keine Sorge, man weiß jederzeit ganz genau wo man sich gerade befindet und diese Zeitebenen tragen noch das ihrige dazu bei die Spannung hoch zu halten, da man wie bei einem Puzzle erst am Ende das große Gesamtbild aus den einzelnen Teilen erhält. Es ist definitiv keine leichte Familiengeschichte, dennoch schafft es die Autorin immer wieder kleine und wunderschöne Lichtblicke zu erschaffen, indem es auch sehr romantische und einfühlsame Momente gibt. Gleich von Anfang an versinkt man in diese Geschichte und nimmt starken Anteil an den Protagonisten, die hier sehr lebendig geschildert werden. Allerdings machen nicht nur die Personen und ihre Geschichte dieses Buch zu etwas Besonderen, sondern auch die liebevollen Details am Rande, die hier immer wieder hineinfließen, so wie etwa der Kirschbaum, der einen durch die Handlung hindurch begleitet und selbst zum Teil dieser Familiengeschichte wird. Einiges in Bezug auf die Handlung lässt sich zwar schon zu Beginn erahnen, aber selbst als man schon denkt, jetzt kann ja gar nicht mehr viel passieren, gibt es noch den einen oder anderen richtigen Knalleffekt und es wird noch dramatischer. Bis endlich alles aufgeklärt ist dauert es also seine Zeit und auch da wird es gegen Ende noch sehr emotional. Die Autorin schafft es mit ihrem stimmungsvollen Schreibstil das Ende perfekt umzusetzen und man schließt einerseits traurig, aber auch zuftiefst befriedigt die letzte Seite dieses Buches. Fazit: Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Schon lange habe ich keine spannendere und auch bedrückendere Familiengeschichte gelesen, die durch einige ganz besonders gefühlvolle Szenen auch viel wunderschönes zeigte. Die scheinbaren Kleinigkeiten, die hier so nebenbei hineinfließen, runden diese Geschichte perfekt ab und machen sie zu etwas kostbaren. Unmöglich ist es dieses Buch aus der Hand zu legen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Es ist eine Familiengeschichte voller Dramatik, Spannung, Emotion und fesselt einen bis zum Ende. Wer gern düstere Familiengeschichten mit unterschiedlichen Zeitebenen mag und auch auf Kleinigkeiten viel wert legt, dem kann ich diese hier nur ans Herz legen!

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Ein spannendes Zeitdokument
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 13.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Dieser Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich liebe historische Romane, in welchen auch eine Liebesgeschichte eingeflochten ist. Die Familiengeschichte spielt während verschiedener Zeitepochen, angefangen in der Weimarer Republik bis ins Jahr 2014. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen und freute... Dieser Roman hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich liebe historische Romane, in welchen auch eine Liebesgeschichte eingeflochten ist. Die Familiengeschichte spielt während verschiedener Zeitepochen, angefangen in der Weimarer Republik bis ins Jahr 2014. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen und freute mich am Abend schon auf das Weiterlesen am nächsten Tag. Ein gelunges Debut-Werk. Fans von Lucinca Riley und Micaela Jary kann ich diesen Roman nur empfehlen.

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Dunkle Geheimnisse einer Familie
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 16.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die 88-jährige Pauline ist gemeinsam mit ihrer Enkelin Isabell auf dem Weg nach Köln, denn sie hat dort eine Villa direkt am Rhein geerbt, die Villa, die ihrer Familie gehört und in der sie die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hat. Pauline scheint jedoch nicht allzu begeistert zu sein,... Die 88-jährige Pauline ist gemeinsam mit ihrer Enkelin Isabell auf dem Weg nach Köln, denn sie hat dort eine Villa direkt am Rhein geerbt, die Villa, die ihrer Familie gehört und in der sie die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hat. Pauline scheint jedoch nicht allzu begeistert zu sein, denn die Villa birgt düstere Geschichten, ihre Mutter starb hier bei einem Bombenangriff im zweiten Weltkrieg und auch sonst scheint die Villa einige düstere Geheimnisse zu wahren. August Korte, der die Villa bei einem Glücksspiel gewann, lebte in der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg gemeinsam mit seiner sechköpfigen Familie hier. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, seine Frau liebt Pferde und beginnt, diese zu züchten, er selber eröffnet eine Bierbrauerei, doch die Geschäft, in denen er verwickelt ist, sind nicht immer ganz koscher. Meine Meinung: Die Geschichte beginnt gleich mit einem beinahe unheimlich anmutenden Prolog, der mich sofort ins Geschehen zog und auch wenn es dann erstmal ein paar Seiten ruhiger wird, entwickelt die Geschichte einen immer stärker werdenden Sog, der den Leser nicht mehr los läßt. Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen, wobei man schon aufmerksam bleiben muss beim Lesen, denn die Rückblicke auf die Familiengeschichte sind hier nicht immer chronologisch sondern springen schonmal gerne zwischen den Jahren hin und her. So musste ich doch so manches Mal überlegen, welche Ereignisse bereits geschahen und was sozusagen in der Zukunft liegt. Die Rückblicke werden sowohl in der Form von Tagebucheinträgen der ältesten der Korte-Geschwister, Clementine, als auch in Erzählform durch einen Erzähler wiedergegeben. Dieser Erzähler gibt auch die Ereignisse in der Gegenwart wieder, bei denen wir so nach und nach erfahren, dass das, was Oma Pauline aus ihrer Vergangenheit noch in Erinnerung zu haben glaubt, nicht immer ganz der Wahrheit entsprach. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und sie versteht es großartig, ihre Geschichte mit viel Nachdruck zu erzählen. So wirkt die Atmospähre meist recht düster, manchmal regelrecht bedrohlich und die Spannung bleibt beinahe konstant hoch. So manch eines der Familiengeheimnisse hatte ich erahnt, allein schon auf Grund des Prologes, aber trotzdem ist es eine Geschichte, die berührt und bewegt und den Leser nachdenklich zurücklässt. Dank des Erzählers in dieser Geschichte konnte ich allen handelnden Personen zusehen und bekam noch so manch einen Eindruck, der mich wirklich erschreckte. Allerdings ließ mich das auch so manch ein Ereignis zu sehr vorausahnen und nicht jedes Geheimnis brachte mir ein Aha-Erlebnis. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und agieren durchaus glaubwürdig und authentisch. Da es hier um eine Vielzahl von Personen geht, wird nicht jedem Charakter Tiefgang eingehaucht, doch trotzdem hatte ich klare Bilder von den Personen vor Augen. Auch Sympathien und Antipathien lassen sich hier sehr schnell verteilen und ich habe so manches Mal mit gehofft und gebangt. Leider hätte ich mir etwas mehr Tiefgang bei den Personen der Gegenwart gewünscht, denn weder zu Isabell noch zu Julius konnte ich eine Beziehung beim Lesen aufbauen und die Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt, war nicht ganz nachvollziehbar für mich. Da gerade Isabell als recht misstrauisch beschrieben wird, die keine allzu großen Risiken eingehen kann oder will, fiel mir ihre doch sehr schnell von statten gehende Änderung etwas schwer nachzuvollziehen. Aber mir persönlich geht es gerade bei zeitenübergreifenden Geschichten so, dass ich mit einem Erzählstrang wesentlich besser klar komme und hier ist es auf jeden Fall der aus der Vergangenheit. Mein Fazit: Eine düstere Familiensaga mit vielen Geheimnissen, die spannend und flüssig erzählt wird und für mitreißende Spannung sorgt. Leider konnte ich so manch ein Ereignis vorausahnen und hatte ein paar kleinere Schwierigkeiten, mich in die Personen der Gegenwart hineinzuversetzen. Trotzdem hatte ich spannende und unterhaltsame Lesestunden und auch die Geschichte brachte mich im Nachhinein noch einmal dazu, über das Gelesene nachzudenken. Für alle LeserInnen von zeitenübergreifenden Familiengeschichten und spannenden Romanen möche ich hier eine Leseempfehlung aussprechen.

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Es ist nun einmal, wie es ist.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Buchcover und der Titel sind sehr ansprechend – es springt einem sofort ins Auge. In 'echt' sieht das Buch noch schöner aus als auf dem Bild im Internet! Man merkt dass die Autorin ein Brauseminar belegt hat um die Vorgänge und Details der Kunst des Bierbrauen zu erfahren. Ich... Das Buchcover und der Titel sind sehr ansprechend – es springt einem sofort ins Auge. In 'echt' sieht das Buch noch schöner aus als auf dem Bild im Internet! Man merkt dass die Autorin ein Brauseminar belegt hat um die Vorgänge und Details der Kunst des Bierbrauen zu erfahren. Ich finde es immer wieder faszinierend was Autoren und Autorinnen so anstellen um für die eigenen Bücher zu recherchieren! Hanna Caspian gelingt es wunderbar die fiktive Geschichte der Familie Kortes und die geheimnisvolle Atmosphäre der Villa mit der deutschen Geschichte der zwanziger Jahre zu verknüpfen. Wenn sie bereit sind sich mit Isabell, ihrer Oma Pauline und Julius im heutigen Köln auf die Suche nach den Geheimnissen der Kirschvilla zu machen können sie nichts falsch machen. Der Schreibstil der Autorin ist berauschend, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand geben und die Seiten sind aufgrund des sehr fesselnden und flüssigen Schreibstils nur so dahin geflogen. Man wechselt zwischen der Gegenwart im Jahr 2014 und der Vergangenheit hin und her – diese abwechselnden Kapitel in den verschiedenen Zeitebenen sind gut gestaltet. Speziell die Erzählungen aus der Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen und mich immer wieder aufs Neue gefesselt. Die Tagebucheinträge gewähren interessante und zugleich erschütternde Einblicke in Isabells Familiengeschichte. Ich persönlich hatte allerdings so meine Probleme mit dem Hin- und Her-springen. Der Handlungsstrang in 2014 war gut strukturiert und fortlaufend. Die Geschehnisse in der Vergangenheit haben mir zwischenzeitlich aber immer wieder das Vorankommen erschwert da der Handlungsstrang in der Vergangenheit, vor allem in Zusammenhang mit den Tagebucheinträgen, nicht chronologisch aufgebaut war. Ich bin immer wieder mit meinem Buch gesessen und habe zum letzten Kapitel der Vergangenheit zurückgeblättert um zu sehen welchen Zeitsprung es denn gab um mich einigermaßen zurecht zu finden. Deswegen, und weil ich denke dass man die Geschehnisse in der Vergangenheit etwas besser hätte strukturieren können, gibt es von mir einen Stern Abzug. Die Figuren, speziell Isabell, Oma Pauline und Clementine sind sehr gut ausgearbeitet und man kann ihr Entwicklung vom Anfang bis zum Ende des Buches gut nachvollziehen. Sehr gut fand ich dass sich zum Ende hin so gut wie alle Geheimnisse aufklären und man Antworten auf die eigenen Fragen, die sich im Laufe der Geschichte gebildet haben, erhält. Ansonsten kann ich nur sagen: zögern Sie nicht länger und lassen Sie sich von Hanna Caspian mit ihrer Kirschvilla bezaubern!

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Schreckliche Geheimnisse
von hasirasi2 aus Dresden am 27.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Köln 1926: Die Geschwister Clementine, Magnus, Gustav, Josefine und Oskar haben jemandem im Rhein versenkt, aber wen und warum?! Köln 2014: Isabell hat nur noch ihre Oma Pauline und als die eine Erbschaft aus Amerika erreicht, will sie ihr bei der Abwicklung helfen. Zu Paulines Überraschung hat sie die alte... Köln 1926: Die Geschwister Clementine, Magnus, Gustav, Josefine und Oskar haben jemandem im Rhein versenkt, aber wen und warum?! Köln 2014: Isabell hat nur noch ihre Oma Pauline und als die eine Erbschaft aus Amerika erreicht, will sie ihr bei der Abwicklung helfen. Zu Paulines Überraschung hat sie die alte Villa geerbt, in der sie geboren wurde. Sie dachte immer, dass diese im Krieg zerstört wurde. Pauline war erst 6 Jahre alt, als die Bomben fielen und sie die Villa verlassen mussten. Ihr Leben wurde vom Tod und Verlust der Familienmitglieder geprägt. Jetzt ist Oskar, der letzte ihrer Geschwister gestorben und obwohl er in Amerika lebte und sie keinen wirklichen Kontakt hatten, holt die Trauer sie wieder ein: „Ich bin die Königin der Trauernden. Fast scheint es mir, als habe ich mein ganzes Leben in Trauer verbracht. Irgendjemand war immer gerade gestorben.“ Auch Isabell ist nicht glücklich: heimatlos, unstet, nie irgendwo angekommen. Sie arbeitet als freie Tanz- und Yoga-Lehrerin. Ihr Vater hat die Familie verlassen, als sie 3 war. Beim Krebstod der Mutter war sie 23. Angstattacken und Albträume prägen ihr Leben – genau wie das von Pauline. Pauline will die Villa nicht, ihr Unterbewusstsein warnt sie. Isabell soll das Erbe übernehmen, doch auch die hat dunkle Ahnungen. Gibt es einen Familienfluch? Kann sich Trauer und Ratslosigkeit vererben? Und dann gibt es da noch den charmanten Anwalt Julius, der sich sehr um Isabelle und die Villa bemüht ... Ich hatte eine Familiensage a la Teresa Simon erwartet. Schon in der Leseprobe gab es die Parallelen zum Holunderstrauch und den von ihm bewachten düsteren Geheimnissen. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Der Einstieg ins Buch hat mir sehr gut gefallen: die düstere Atmosphäre, die Beschreibungen der Orte und Personen – man kann sich alles sehr gut vorstellen und fiebert auch sofort mit. Nicht ganz so gut kam ich mit den Zeitsprüngen klar. Paulines Familiengeschichte umfasst den Zeitraum 1924 bis 1942 – innerhalb dieser 8 Jahre wird häufig vor- und zurückgesprungen und ohne meine Notizen hätte ich die Ereignisse oft nicht richtig einzuordnen können. Dazu kommt, dass mir schon nach wenigen Seiten klar war, wer da im Rhein versenkt wurde. Auch die Hintergründe ließen sich erahnen, wobei sie letztendlich meine schlimmsten Erwartungen noch übertrafen. Darüber hinaus war mir die Beziehung zwischen Julius und Isabell zu durchsichtig. Bald wurden mir Isabells Gefühlsdrama zu langatmig. Es wiederholte sich zu oft und es kamen nie wirkliche Zweifel auf, wie die Geschichte ausgeht. Auch der „Aberglauben“, oder wie immer man das nennen will, war mir etwas zu viel. Die Schuldgefühle der Familie hätten m.E. für den Verlauf der Geschichte vollauf gereicht, aber das ist nur mein persönliches Empfinden. Richtig gut hingegen fand ich das Drama um Pauline. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Alles in allem lässt mich die „Kirschvilla“ sehr zwiegespalten zurück. Das Thema fand ich sehr gut, das Familiendrama auch. Aber mit weniger Zeitsprüngen und etwas weniger durchsichtig hätte es mir noch besser gefallen.

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