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Die Klavierspielerin

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Erika Kohut (Isabelle Huppert) gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig und lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter (Annie Girardot) zusammen. Manchmal flieht sie aus diesem Umfeld. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. Sexualität erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten (Benoît Magimel) sich in den Kopf setzt, sie zu verführen. Zwischen Anziehung und Abstoßung wächst die Lust. Nach einem ersten missglückten Versuch der Annäherung versuchen beide, das Spiel weiterzuführen und zwar jeder nach den jeweils eigenen Regeln. Ein Kampf entsteht ...
Portrait
Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark, wuchs in Wien auf; mit vier Jahren Ballett- und Französischunterricht, in der Folgezeit umfassende musikalische Ausbildung; 1960 Klavier- und Kompositions-Studium am Wiener Konservatorium; 1964 Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien; 1967 Abbruch des Studiums, beginnt zu schreiben; Lyrik und Prosatexte erscheinen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Elfriede Jelinek erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den Georg-Büchner-Preis (1998). 2004 wurde ihr der Literatur-Nobelpreis verliehen.
Michael Haneke, geboren 1942, Studium der Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaft in Wien. 1967 - 1970 Redakteur und Fernsehspieldramaturg beim Südwestfunk (ARD) Seit 1970 freischaffender Regisseur und Drehbuchautor. Theaterproduktionen in Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Berlin und Wien. Zahlreiche seiner Filme wurden international ausgezeichnet, u.a. Funny Games, Die Klavierspielerin, Code unbekannt, Wolfszeit, Caché. "Das weiße Band" ist offizieller deutscher Kandidat im Rennen um den OSCAR 2010 in der Kategorie "Bester nicht-englischsprachiger Film".
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 06.11.2002
Regisseur Michael Haneke
Sprache Deutsch (Untertitel: Keine Untertitel)
EAN 4009750218846
Genre Drama
Studio EuroVideo Medien
Originaltitel La Pianiste / Die Klavierspielerin / The Piano Player / The Piano Teacher
Spieldauer 124 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Dolby Digital 5.1 (Deutsch)
Film (DVD)
5,99
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... gestohlene Stunden in der Kälte einer fatalen Abhängigkeit
von Don Alegre aus Bayern am 06.01.2010

»Die Klavierlehrerin Erika Kohut stürzt wie ein Wirbelsturm in die Wohnung, die sie mit ihrer Mutter teilt.« [Elfriede Jelinek] Der barocken, verbalen Sintflut in Elfriede Jelineks Romanvorlage begegnet Michael Haneke in seiner Verfilmung dieses psychologischen Realismus mit einem aalglatt vereisten, schonungslos sezierenden und urteilsfreien cineastischen Furor ohne essayistische Reflexionen. »Gefühle sind... »Die Klavierlehrerin Erika Kohut stürzt wie ein Wirbelsturm in die Wohnung, die sie mit ihrer Mutter teilt.« [Elfriede Jelinek] Der barocken, verbalen Sintflut in Elfriede Jelineks Romanvorlage begegnet Michael Haneke in seiner Verfilmung dieses psychologischen Realismus mit einem aalglatt vereisten, schonungslos sezierenden und urteilsfreien cineastischen Furor ohne essayistische Reflexionen. »Gefühle sind immer lächerlich, besonders aber, wenn Unbefugte sie in die Finger kriegen.« [Elfriede Jelinek] Der Schmerz in der Sprache sowie das Ungeheuere einer Komik sind durch Einstellungen und Montage nicht aufzulösen. Aber als unbarmherziger Visionär fordert Haneke in dieser, fast komödiantischen Parodie eines bildungsbürgerlichen Melodrams zwischen Absolutheit und Destruktion, gnadenlos unser Schauen an, unsere Lust, den Schmerz eines entmenschlichten und zu Gefühlen unfähigen, psychisch verwahrlosten Menschen als Krankheitsgeschichte gleich einem analytischen Skalpell anzustarren. Grandios schafft es Isabelle Huppert in der Verkörperung von Erika den schmalen Grat zwischen pathologischem und psychischem Krankheitsbild zu halten. In atmosphärisch kalten Wechseln durchläuft und meistert sie die Vielschichtigkeit eines darzustellenden, konterkarierten beruflichen und privaten Daseins in einer Veröffentlichung der Tyrannei des entgleisten ES und einer Vertonung seiner Seele. »Grausamkeit ist ein Mittel zur Demütigung, und die Figuren können nicht anders. [...] Es gibt in dem Film nur eine Gewalt gegen sich selbst, die sich als Gewalt gegen andere wendet.« [Isabelle Huppert] ... und auch Schuberts Lieder verweigern die Rettung der psychischen Zerstörung. »Sie geht und beschleunigt langsam ihren Schritt.« [Elfriede Jelinek] Ein sehenswerter und mehrfach preisgekrönter Film auf einer technisch einwandfreien DVD

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Die langsame Bildfolge und langen Kameraeinstellungen unterstützen die eingefahrenen, bürgerlichen, ja sogar altmodischen Strukturen in denen sich Erika Kohut bewegt. Ihre Mutter lässt Ihr keinen Freiraum, sich selbst zu entfalten. Die einzigen heimlichen Ausflüge, die sich Erika gönnt, führen Sie in Videokabinen und zu Fuss ins Autokino, um dort... Die langsame Bildfolge und langen Kameraeinstellungen unterstützen die eingefahrenen, bürgerlichen, ja sogar altmodischen Strukturen in denen sich Erika Kohut bewegt. Ihre Mutter lässt Ihr keinen Freiraum, sich selbst zu entfalten. Die einzigen heimlichen Ausflüge, die sich Erika gönnt, führen Sie in Videokabinen und zu Fuss ins Autokino, um dort den Pärchen zuzusehen. Sie entwickelt eine bizarre Vorstellung von Sexualität, die ihr Gegenüber nicht sofort versteht und die er nicht teilen kann. Für Menschen, die eine ruhige und romantische Art von Liebe und Sexualität bevorzugen, ist der Film sicher verstörend! Menschen die Interesse an den bizarren Spielarten der Sexualität haben sollten dieses Drama gesehen haben.

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Jelinek
von Patrick Nagl aus Wien am 14.01.2013

Die Verfilmung des Jelinek Romas "die Klavierspielerin" kann man als wirklich geglückt bezeichnen. Isabelle Huppert ist einzigartig in dieser Rolle. Ein grossartiger Film nach grossartiger Romanvorlage...ein Muß!

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von einer Kundin/einem Kunden aus Steinach am 31.01.2014

Nicht nur für Menschen, die eine ruhige und romantische Art von Liebe und Sexualität bevorzugen, ist der Film sicher verstörend! Ich habe sehr wohl auch Interesse an den bizarren Spielarten der Sexualität, solange sie sich auf dem Bildschirm abspielen, aber dieses perverse Drama werde ich mir nicht noch mal... Nicht nur für Menschen, die eine ruhige und romantische Art von Liebe und Sexualität bevorzugen, ist der Film sicher verstörend! Ich habe sehr wohl auch Interesse an den bizarren Spielarten der Sexualität, solange sie sich auf dem Bildschirm abspielen, aber dieses perverse Drama werde ich mir nicht noch mal ansehen. Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass Erikas perversen Vorlieben wenigstens zum Teil mit Hilfe des attraktiven und sehr geduldigen Studenten milder und lustvoller präsentiert werden. Der Regisseur hatte die Chance auch perverse Art der Sexualität anschaulicher darzustellen. Schade um die zwei Stunden, die mich der Film gekostet hat.

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