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Die Korrekturen

Roman. Ausgezeichnet mit dem National Book Award 2001 und James Tait Black Memorial Prize 2002

(6)
«Ein Wunder. Und kein geringes.» (Die Welt)
Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.
Jonathan Franzen ist ein großartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.
Rezension
Große Literatur.
Portrait
Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller «Die Korrekturen» 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte außerdem die Romane «Die 27ste Stadt», «Schweres Beben» und «Freiheit», das autobiographische Buch „Die Unruhezone“, die Essaysammlungen «Anleitung zum Alleinsein» und «Weiter weg» sowie „Das Kraus-Projekt“. Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen. Er lebt in New York und Santa Cruz, Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 780
Erscheinungsdatum 01.10.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23523-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/126/45 mm
Gewicht 493
Originaltitel The Corrections
Auflage 20
Verkaufsrang 19.869
Buch (Taschenbuch)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Sehr beeindruckend. Sehr beeindruckend.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Entlarvender Roman über die gesellschaftlichen Irrwege der 90er. An fünf Schicksalen literarisch dingfest gemacht. Ein großer Roman! Entlarvender Roman über die gesellschaftlichen Irrwege der 90er. An fünf Schicksalen literarisch dingfest gemacht. Ein großer Roman!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Die Sensation in 2001/2002 war dieses Familien"Saga" über die Familie Lambert mit all ihren Schwächen. Das Buch ist absolut lesenswert und perfekt für ein Wochenende auf dem Sofa. Die Sensation in 2001/2002 war dieses Familien"Saga" über die Familie Lambert mit all ihren Schwächen. Das Buch ist absolut lesenswert und perfekt für ein Wochenende auf dem Sofa.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der einzige Autor den ich für anbetungswürdig halte. Für dieses Werk und für " Freiheit " Der einzige Autor den ich für anbetungswürdig halte. Für dieses Werk und für " Freiheit "

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die große Familiengeschichte der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Opulent und dabei doch sehr klar erzählt. Mein absoluter Lieblings-Franzen! Die große Familiengeschichte der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Opulent und dabei doch sehr klar erzählt. Mein absoluter Lieblings-Franzen!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Mit diesem Buch hatte die ewige Suche nach DEM großen amerikanischen Roman ein würdiges Ende gefunden. Mit diesem Buch hatte die ewige Suche nach DEM großen amerikanischen Roman ein würdiges Ende gefunden.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Literarisches Familienepos. Nachhaltig und einfach großartig. Literarisches Familienepos. Nachhaltig und einfach großartig.

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Braunschweig

Der vermutlich beste US-Familienroman des 21. Jahrhunderts bislang. "Die Buddenbrooks" auf amerikanisch, von einem Thomas Mann-Fan verfasst. Der vermutlich beste US-Familienroman des 21. Jahrhunderts bislang. "Die Buddenbrooks" auf amerikanisch, von einem Thomas Mann-Fan verfasst.

Klaus Neumann, Thalia-Buchhandlung Solingen

Die Themen berühren, die Figuren sind nachvollziehbar. Seine Bücher sind kluge Familiengeschichten und beleuchten die Beziehungen zwischen den Menschen ganz genau. Stark! Die Themen berühren, die Figuren sind nachvollziehbar. Seine Bücher sind kluge Familiengeschichten und beleuchten die Beziehungen zwischen den Menschen ganz genau. Stark!

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Übersicht
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Im Poesiealbum
von Polar aus Aachen am 15.09.2007

Es könnte alles so schön sein. Die Familie Lambert besitzt alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht. Keiner muß Hunger leiden, sie alle haben ihr Schicksal selber in der Hand. Und doch ist es wie in vielen Familien. Irgendwie, irgendwo ist was schiefgelaufen. Die Krankheit des Vaters,... Es könnte alles so schön sein. Die Familie Lambert besitzt alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht. Keiner muß Hunger leiden, sie alle haben ihr Schicksal selber in der Hand. Und doch ist es wie in vielen Familien. Irgendwie, irgendwo ist was schiefgelaufen. Die Krankheit des Vaters, Parkinson, ist fast ein Synonym für die gesamte Familie. Sie wird durchgeschüttelt, ist dabei so mit sich beschäftigt, daß man nicht unbedingt davon ausgehen darf, daß sie dabei wachgerüttelt werden wird. Wie Jonathan Franzen mit viel Humor von der Tragik der bürgerlichen Familie erzählt, dabei rechts und links auf unsere Gesellschaft blickt, ist wunderbar leicht, lesenswert. Er versinkt nicht in die Versuchung eines Familienschmökers, sein Blick auf die Figuren ist schonungslos. Er verzeiht ihnen trotzdem, aber ob sie mit sich selbst Nachsicht verüben werden, das wird sich im Verlauf der Geschichte zeigen müssen. Wall Street, Internet, Osteuropa und die familiy values, die Hoffnung der Mutter, die Familie zu Weihnachten Zuhause um sich zu versammeln, die Gegenwart ist in diesem Roman fest verankert. Sie träumen alle auf ihre eigene Art. Und nicht nur sie müssen sich fragen lassen, warum alles so schwierig ist. Ein umfangreicher Roman voller poetischer Stellen, bizarren Momenten und selbst die Liebe fehlt nicht. So glaubt man halt mit ein paar Korrekturen bestens zurechtzukommen.

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5 0
Über eine Familie, deren Mitglieder unterschiedlicher nicht sein könnten
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2010

Enid und Alfred sind seit Jahren verheiratet und ihre Beziehung hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Der früher so pedantische und rechthaberische Alfred wird nun von Parkinson geplagt und verliert allmählich seine Selbständigkeit. Enid, die sich von ihrem Mann vergeblich körperliche Nähe wünscht, projiziert ihre Träume auf... Enid und Alfred sind seit Jahren verheiratet und ihre Beziehung hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Der früher so pedantische und rechthaberische Alfred wird nun von Parkinson geplagt und verliert allmählich seine Selbständigkeit. Enid, die sich von ihrem Mann vergeblich körperliche Nähe wünscht, projiziert ihre Träume auf Äußerlichkeiten und stellt leidenschaftlich Vergleiche an: wer in der Nachbarschaft hat was erreicht? Kann sie oder eines ihrer Kinder mithalten? Die drei erwachsenen Kinder leben nicht durch Zufall weit entfernt von ihren Eltern; wobei jeder anders mit deren Einfluss auf sein Leben umgeht. Gary, der nach außen immer korrekt wirkt und auf jede Frage eine Antwort parat hat, überlässt zähneknirschend seiner Frau das Kommando. Chip ist in dubiose Geschäfte verwickelt – und zwar in Litauen. Nicht zuletzt Denise, die sich in ein Ehepaar verliebt und dadurch alle Sicherheiten über Bord wirft. Wer welche Rolle in dieser Konstellation übernommen hat und künftig übernehmen wird zeigt sich, als Enid den Wunsch äußert, noch einmal mit der ganzen Familie Weihnachten zu feiern. Um dies zu realisieren, müssen noch gravierende Entscheidungen getroffen und so manche Wunde versorgt werden. Im Mittelpunkt steht Alfred mit seinen Grundsätzen, die das Leben aller Familienmitglieder maßgeblich beeinflussen. Nicht leicht, wenn man bedenkt, dass Alfred Zuneigung und Liebe nur von Menschen akzeptiert, die gewisse Distanz wahren. Die Krankheit des Vaters lässt sie alle nicht kalt. Doch jeder geht anders damit um: rührend, abstoßend, zynisch oder apathisch; im Grunde kann man alle fünf verstehen…

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von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 09.08.2012

Der Begriff "Hysterischer Realismus", im Amerikanischen gelegentlich für Jonathan Franzens Stil verwendet, ist sehr passend: Ganz genau hinsehen, und wenn etwas peinlich oder schmerzhaft wird, nicht aufhören, sondern alles so genau beschreiben wie möglich. Die Technik, hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie zu blicken, gehört ja zum amerikanischen... Der Begriff "Hysterischer Realismus", im Amerikanischen gelegentlich für Jonathan Franzens Stil verwendet, ist sehr passend: Ganz genau hinsehen, und wenn etwas peinlich oder schmerzhaft wird, nicht aufhören, sondern alles so genau beschreiben wie möglich. Die Technik, hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie zu blicken, gehört ja zum amerikanischen Familienroman dazu, aber möglicherweise richtet niemand den Blick so direkt auf die Abgründe wie Franzen. Dabei ist die Übertreibung ein durchaus gängiges Stilmittel, im Ganzen erscheint das Bild von Alfred und Enid und ihren drei erwachsenen Kindern aber sehr realistisch - allzu realistisch vielleicht? Was Form, Aufbau und Sprache angeht, so hat man es hier mit einem absolut stilsicheren Autor zu tun, der die Handlung vorantreibt, niemals in Gefahr gerät auszuufern, an entscheidenden Stellen aber oft mit der Lesererwartung bricht. Gerade wenn es plötzlich mit der Geschichte einer anderen Figur oder einem Exkurs zu einem neuen Thema weitergeht, so erkennt man rückblickend, wie sich der Abschnitt dann doch in die Struktur des Ganzen einfügt, oft in Verbindung mit dem Titelthema der Korrekturen. Franzen spielt damit in allen Variationen, sowohl im Leben seiner Protagonisten, als auch in Exkursen über die Dinge, mit denen sie sich beschäftigen, ob es um Streckenänderungen einer Eisenbahnlinie oder die "Neuprogrammierung" des menschlichen Gehirns geht. Mit Korrekturen hängt es auch zusammen, dass manches im Leben der Protagonisten am Ende dann doch besser wird, als man zu hoffen gewagt hätte; genauso wichtig ist es aber, dass andere Dinge nicht korrigiert werden können oder dürfen. Für mich ist Franzen einer der besten Gegenwartsschriftsteller; nicht unbedingt leichte Kost, aber die Lektüre wirkt auf positive Weise noch lange nach.

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Viele Erzählungen auf vielen Seiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 28.02.2015

Die Leben der einzelnen Familienmitglieder werden erzählt. Spannend, in die Welt eines jeden einzelnen einzutauchen. Eigentlich eine durchschnittliche amerikanische Familie, dank des guten Schreibstils sehr kurzweilig und lesenwert!

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Manchmal gibt es nichts zu korrigieren!
von Christina Buß aus Dorsten am 27.02.2011

Jonathan Franzen stürzt sich mit seiner brillanten Sprache in eine "typische" amerikanische Familie, die nach langer Ehe und der Krankheit des Familienoberhauptes noch einmal zusammenkommen soll. Für Enid soll es noch einmal so werden, wie sie es sich immer erträumt hat- doch sowohl ihr Mann wie auch ihre Kinder,... Jonathan Franzen stürzt sich mit seiner brillanten Sprache in eine "typische" amerikanische Familie, die nach langer Ehe und der Krankheit des Familienoberhauptes noch einmal zusammenkommen soll. Für Enid soll es noch einmal so werden, wie sie es sich immer erträumt hat- doch sowohl ihr Mann wie auch ihre Kinder, die längst ihr eigenes Leben und Drama leben, lassen sich einfach nicht durch die Schablone pressen, die Enid parat hält. Dazu wären zu viele Korrekturen notwendig, und dies ist zwar tragisch, aber zugleich auch komisch!

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faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden am 31.07.2010

Enid Lambert ist beinahe 50 Jahre lang mit Alfred, der an Parkinson leidet- verheiratet. Ihre gemeinsamen, mittlerweile erwachsenen Kinder sehen sie höchst selten. Gary, ein durchschnittlich begabter Bankangestellter durchlebt gerade eine veritable Ehekrise. Chip, der mittlere Sohn steht am Beginn einer Karriere als Literaturprofessor, stolpert aber über seine Affairen und Denise, erfolgreiche Köchin... Enid Lambert ist beinahe 50 Jahre lang mit Alfred, der an Parkinson leidet- verheiratet. Ihre gemeinsamen, mittlerweile erwachsenen Kinder sehen sie höchst selten. Gary, ein durchschnittlich begabter Bankangestellter durchlebt gerade eine veritable Ehekrise. Chip, der mittlere Sohn steht am Beginn einer Karriere als Literaturprofessor, stolpert aber über seine Affairen und Denise, erfolgreiche Köchin und jüngstes Kind der Lamberts, geht ihren eigenen Weg. Enid möchte ihre ganze Familie ein letztes Mal unter dem Weihnachtsbaum versammeln und setzt alles daran, ihre Wunschvorstellung wahr werden zu lassen.... Jonathan Franzen erzählt in " Die Korrekturen" eine faszinierende, amerikanische Familiengeschichte.

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von Michelle Rößner aus Göttingen am 20.09.2010
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Genial
von Kerstin Vespermann aus Hagen am 05.08.2005
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Diese eher mäßigen Bewertungen kann ich so nicht stehen lassen. Das Buch ist großartig. Sprachlich sowieso und was die angeblichen Längen und die alltäglichen Begebenheiten betrifft, über die der Autor schreibt: es kommt doch nicht (nur) darauf an, was einer schreibt, sondern immer noch, wie einer schreibt. Und das... Diese eher mäßigen Bewertungen kann ich so nicht stehen lassen. Das Buch ist großartig. Sprachlich sowieso und was die angeblichen Längen und die alltäglichen Begebenheiten betrifft, über die der Autor schreibt: es kommt doch nicht (nur) darauf an, was einer schreibt, sondern immer noch, wie einer schreibt. Und das "wie" ist hier unübertroffen. Schon die ersten Sätze hatten mich gepackt und dann bis zum Ende nicht losgelassen. Für mich eines der besten Bücher !

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Ich habe mich noch nicht ganz durch dieses umfangreiche Buch gearbeitet, aber es ist in jedem Fall entspannter, ein EReader in der Hand zu heben,als ein dickes Buch.

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